Beiträge von Carpenter

    Moin Lea,

    ehrlich gesagt weiß ich gar nicht, ob ich mich überhaupt dazu hätte äußern sollen. Ich fand halt die Entwicklung im Thread sehr seltsam...hatte irgendwas von Facebook mit stündlichen Wasserstandsmeldungen...ich wollte die Diskussion dort allerdings auch nicht abbrechen bzw. unterbrechen, es sollte lediglich ein Gedankenanstoß sein, ob die Userin vielleicht nicht ganz andere, weit schlimmere Probleme hat, die man in einem Alkoholikerforum kaum lösen kann.

    Ist ne Unart von mir, den Finger in ne Wunde zu legen, die mich eigentlich gar nix angeht. Bös gemeint war es allerdings nicht.

    Tja, meine Unzufriedenheit hat sich noch nicht so ganz verkrümmelt...ich stelle mal wieder einige Dinge in Frage, vermutlich auch bedingt dadurch, daß ich dabei bin, einiges in meinem Leben umzukrempeln.
    Das geht von Beziehungsthemen bis hin zu "Sinn des Lebens" - Fragen.
    In meiner Mitte bin ich derzeit definitiv nicht...und das merk ich deutlich. Allerdings kann das nach meinem Dafürhalten auch gar nicht sein...wenn man sich bewegt, Dinge ändert, Verhaltensweisen ändert, dann muß man sein Leben auch neu kalibrieren, eine neue Mitte finden.

    Klingt etwas esoterisch, wie mir scheint :)
    Aber es trifft den Kern derzeit wohl am Besten.

    Viel Kraft zieh ich derzeit aus meinen Läufen. Die Anfangsplagerei ist vorbei, die Phasen, in denen ich das Training als Muß ansehe, werden überschaubarer. Ich komm wieder öfter in den Flow und merke, das da noch viel Potential dahintersteckt.

    Gestern wäre ich fast meinen ersten Halbmarathon gelaufen...noch vor wenigen Wochen hätte ich das durchgezogen und die restlichen 1,5 km auch noch drangehängt...vermutlich mit dem Ergebnis, daß mir heute alles weh tun würde.
    Vernünftigerweise hab ich mir dann überlegt, daß mir die Halbmarathondistanz nicht davonläuft und irgendwann sozusagen von selbst eintrudelt und hab mich dann entschlossen, auf meinen Körper zu hören und genau dann aufzuhören, als die Waden so langsam zu zwicken angefangen haben.

    Was für jedermann einfach und logisch klingt, ist es für mich mitnichten. Ich muß irgendwie noch lernen, daß man nicht immer vier Schritte auf einmal machen muß, um vowärts zu kommen, sondern besser zweimal zwei Schritte.

    Ne schöne Zeit Dir und lieben Gruß

    Andreas

    Bin ich eigentlich der Einzige, dem dieser Thread hier etwas skurril vorkommt ?
    Oder ist das evtl. ein neuer Treffpunkt für Co-Abhängige mit ausgeprägten Mutter- oder Vaterinstinkten ?

    Also wenn ich mir das Ganze so durchlese, drängt sich mir unweigerlich der Eindruck auf, daß Alkohol hier noch das geringste Problem ist.

    Aber klar, wenn die Männer einzeln und ohne Alk hierherkommen, ist das doch völlig okay...noch nen Strauss Tulpen dazugestellt und dann passt der Lack.
    Hat sich halt mal wieder einer eingeschlichen...

    Wenn ich grad dran denke, was für ein fürchterlicher Aufriss bei Nys gemacht wurde und lese dann hier die Kommentare (Du machst das toll...prima...), dann dreht sich mir der Magen um.

    Mehr will ich gar nicht dazu schreiben.

    Gruß Andreas

    Hallo Ihr zwei,

    Poster :

    Schön, daß Du Dich mal meldest. Und natürlich hast Du recht...diese Raucherei ist auch nur sinnlose Zeitverschwendung und gesundheitsschädlich. Ich sehe das Rauchen, auch durch meine doch recht intensiven, sportlichen Betätigungen im Moment, schon sehr kritisch und denke, es wird nicht mehr lange dauern, bis ich auch noch den Glimmstengel ad acta lege.
    Was macht das Golfspielen ? :)

    Schöne Zeit und schöne Grüsse, auch an die NSA :)

    @Tocco 54:

    Hallo Tocco, ich denke, wir beide hatten noch nicht das Vergnügen. Ich hab allerdings schon bei Dir gelesen und Dich selbst bei schnuffig, deshalb freu ich mich sehr, daß es Dich mal zu mir verschlagen hat.

    Ich müßte lügen, wenn ich behaupten würde, daß ich nicht ab und an doch versucht bin, am großen Rad zu drehen. Gelegentlicher Größenwahn schleicht sich schon ab und zu noch ein, der Eindruck, ich könne wirklich alles schaffen, wenn ich nur wollte. Ich find das insofern nicht ganz so schlimm, weil ich es damit nicht übertreibe...es sind dann gelegentliche Projekte, die recht ambitioniert sind. Aber ich bin v.a. auf dem Weg, nicht an einzelnen Syptomen zu laborieren, sondern mich ganzheitlich zu verändern. Das ist ne seltsame Metamorphose, wohl einhergehend mit dem Alter. Meine gelegentliche Agressivität ist dem Willen, etwas zu verändern, gewichen. Ich hab vor kurzem mal gelesen, wenn man schon nicht die Welt verändern kann, sollte man halt wenigstens bei sich selber anfangen. Das find ich gut und macht auch Sinn. Und wenn ich was verstehe, kann ich es auch verinnerlichen.

    Ich dank Dir für Deine Rückmeldung.

    Dir ne schöne Zeit und schöne Grüße

    Andreas

    Moin Aksieg,

    Du kriegst hier ja ganz schön auf die Löffel. Zugegeben, ganz unschuldig bist Du daran natürlich nicht :)

    Also erstmal zum Unterschied Holland-Deutschland - ich denke, da gibt es tatsächlich deutliche Unterschiede in der Wahrnehmung von Sucht. Man denke z.B. nur mal an die ganzen Coffee-Shops, in denen man sich ganz gepflegt und ohne Angst vor Strafverfolgung nen Dreiblatt bauen kann.
    Ob das dann richtig ist, will ich nicht beurteilen. Es gibt ja immer die Diskussion über Einstiegsdrogen, die die Basis für härtere Sachen sind. MMn. hängt das eher von der Suchtpersönlichkeit selbst ab, aber das ist hier nicht relevant.

    Zum Thema Wahrnehmung:

    Ich könnte Dir genau die umgekehrte Geschichte über Deutschland erzählen. Bei mir haben die meisten Bekannten immer gesagt: Du bist doch nie und nimmer Alkoholiker...laß Dir das ja nicht einreden. Du trinkst doch eher noch weniger als wir. Tja, das lag dann tatsächlich eher daran, daß die anderen noch mehr gesoffen haben als ich und die Tatsache, daß ich mich selbst als Alkoholiker einstufe, letztendlich auch ihnen Druck macht. Also verbreiten sie z.T. lieber die Mär, ich wäre kein Alkoholiker, um sich selbst aus der Schußlinie zu nehmen.

    Was ich bei Dir bemerke, ist genau dieselbe nasse Denkweise, die ich früher mal an den Tag gelegt habe. Immer wieder diese Trinkpausen und die Idee, nur hin und wieder mal ordentlich einen aufzugießen. Es ist nie dabei geblieben. Ich hab dann zum mMn. passenden Zeitpunkt (z.B. auch beim Fuppes) gesoffen und dann in schöner Regelmäßigkeit gleich weitergesoffen...immer mit der Selbsttäuschung, man könne ja von heut auf morgen wieder aufhören (hat man sich ja selbst mit den Trinkpausen immer mal wieder bewiesen-dachte man zumindest).

    Ich denke, du bist in einer Phase, in der Du Deine Abhängigkeit noch nicht akzeptiert hast...andere hier nennen es Kapitulation vor dem Alkohol, ich mag diesen Ausdruck nicht so sehr. Denn kapituliert hab ich vor dem Alkohol nicht.

    Mein Lieblingstrainer sagt immer: Wir haben Respekt, aber keine Angst vor dem Gegner. Respekt ist immer gut, Angst lähmt dagegen nur. Und irgendwann, wenn man konsequent seinen Weg geht, ist der Alkohol kein ständiger Gegner mehr, weil er im alltäglichen Leben einfach keine Rolle mehr spielt. Das bedeutet allerdings nicht, daß der Respekt vor dem Gegner nachlassen darf. Man darf ihn nie unterschätzen.

    Bei mir klappt Fuppes ohne Alkohol blendend.

    Ich sags Dir ganz ehrlich, ich denke, Du bist gedanklich einfach noch nicht so weit, um Dir einzugestehen, daß Du Alkoholiker bist. Das ist schade, aber wohl kaum zu ändern. Aber ich würde Dir raten, zumindest Deine Antihaltung abzulegen. Es hilft Dir persönlich gar nix, wenn Du feststellst, daß Deine Freundin oder Deine Bekannten noch mehr saufen als Du. Das heißt noch lange nicht, daß Du kein Alkoholiker bist, sondern wohl eher, daß auch sie abhängig sind.

    Wie auch immer,

    ich wünsch Dir eine schöne Zeit, ob nun in Holland oder hier in Deutschland

    Schönen Gruß

    Andreas

    Hallo Forum,

    die interessanten Ausführungen von Kaleu zu seinen einzelnen Trockenjahren fallen bei mir just in eine Phase, in der ich mir viele Gedanken gemacht habe, wie es denn nun weitergeht.
    Meine Abstinenz steht inzwischen auf einem recht stabilen Fundament. Selbst Ausnahmesituationen rufen bei mir kein Verlangen mehr hervor, sich die Probleme wegzusaufen.
    Trotz allem hat sich bei mir seit ein paar Wochen eine gewisse Unzufriedenheit eingestellt...trotz Training, trotz konkreter Ziele, trotz gewisser Freiheiten in der Zeitgestaltung.
    Ich habe viel gelesen, auch hier im Forum und v.a. sehr viel nachgedacht. Und ich komme zu dem Schluß, daß mein Leben endlich eine klare Struktur braucht. Bisher war ich da eher recht chaotisch unterwegs, fand Strukturen und Rituale eher spießig und langweilig.
    Inzwischen bin ich drauf gestossen, daß ich in der Tat viel ausgeglichener bin, wenn mein Tag strukturiert abläuft...selbst in Phasen, in denen ich eigentlich die Seele baumeln lassen könnte und man auf den ersten Blick überhaupt keine zeitliche Strukturierung bräuchte.
    Meine Ernährung habe ich inzwischen weiter umgestellt. Ich habe mir da inzwischen einiges an Wissen über gesunde Ernährung angelesen, nun gilt es, dieses Wissen umzusetzen.

    Teil meiner Strukturierung wird es z.B. sein, jeden Tag um diesselbe Zeit aufzustehen...auch am WE. Das hatte ich schon mal eine zeitlang so durchgehalten, aber jetzt in der ruhigen Winterphase wieder schleifen lassen.
    Nach dem Aufstehen werd ich mir jetzt grundsätzlich erstmal ein Müsli zum Frühstück gönnen, anstatt einer Gauloises und einem Kaffee. Dieses werde ich am Frühstückstisch einnehmen, anstatt zwischen Raucherzimmer und Büro. Sich einfach die Zeit nehmen, um bewußt zu essen, nicht zwischen Tür und Angel.
    Geplant ist auch, nach dem Frühstück täglich einen kleinen Lauf einzubauen...so um die 5-8 km.

    Mein Training läuft recht gut, seitdem ich mir selber etwas Druck genommen habe. Ich habe meine Steigerungen reduziert, nehme mir also mehr Auszeiten, um in Ruhe Fortschritte machen zu können. Die Ruhephasen hab ich dementsprechend verlängert. Mein Körper dankt mir das mit weniger Muskelkater und weniger Verspannungen.

    Seit ein paar Wochen spiele ich mit meinem Vater und ein paar anderen Leuten jeden Donnerstag 90 Minuten Fußball in der Halle...das ist eine schöne Abwechslung und inzwischen fast so eine Art Ritual wie bei Correns mit den Brezeln. Es hat sich einfach so ergeben.

    Mein Kleiner hat vor zwei Wochen angekündigt, sich ne eigene Wohnung zu suchen. Das hat mich zuerst einigermassen geschockt, denn ich hab zunächst nicht verstanden, warum. Komischerweise war ich direkt etwas eingeschnappt, hab relativ stur reagiert und nur gesagt, er solle das dann halt machen.

    Inzwischen ist mir klar, daß es für ihn einfach wichtig ist, endlich auf eigenen Füssen zu stehen, seine eigenen Entscheidungen zu treffen, ohne daß ich ihm da Ratschläge gebe oder ihm einen Teil der Arbeit abnehme. Ich kann ihn inzwischen verstehen und unterstütze sein Vorhaben.

    Ein seltsames Gefühl ist es trotzdem irgendwie. Man spürt, daß sich was verändert und hat den Eindruck, keinen Einfuß darauf zu haben...das stimmt allerdings so nicht.
    Man kann z.B. dem Sohnemann zeigen, daß man seine Entscheidung einfach akzeptiert und seine Bedürfnisse ernstnimmt. Letztendlich will man ja eh nur, daß es ihm gutgeht.

    Euch allen ein schönes Wochenende und ne schöne Zeit

    Schönen Gruß

    Andreas

    Zitat von marcomarco


    Ich muss es ja nicht jedem sagen finde ich, natürlich weiss mein direktes, privates Umfeld Bescheid.
    Stimmt aber, wenn ich an Situationen denke, in denen ich mich mit irgendwelchen Ausreden aus Trinkgelagen rausgehalten habe, fühlte ich auch einen riesigen Druck und das Gefühl des "nichtnormalseins"
    :idea:

    Moin Marco,

    woher kommt denn das Gefühl, nicht normal zu sein ? Weil man als Einziger nicht an nem Saufgelage teilnimmt ?

    Natürlich muß man nicht jedem gleich auf die Nase binden, daß man abstinenter Alkoholiker ist. Aber einem selbst hilft es oft weiter, die Dinge konkret anzusprechen. Dazu gehört auch, daß man sich selbst den Druck wegnimmt, indem man klar anspricht, warum man keinen Alkohol mehr trinkt.

    Eigentlich ist es ganz einfach...die Menschen, denen Du wirklich wichtig bist, werden das verstehen und akzeptieren... die Menschen, die damit ein Problem haben, die kannst Du getrost aus Deiner Adressliste löschen.

    Die Entscheidung, abstinent zu leben, beeinflußt das eigene Leben in vielerlei Hinsicht und hat natürlich auch Auswirkungen auf das eigene Umfeld. Man hört nicht einfach auf zu saufen und alles andere läuft weiter wie bisher. Und das ist gut so.
    Wenn Du mal etwas länger abstinent bist, werden Dir viele Dinge, die Dir jetzt unheimlich schwer fallen, ganz von selbst gelingen.
    Abstinent leben heißt sicher nicht zwangsläufig, daß dann alles wie von selbst läuft...aber es versetzt Dich in die Lage, nüchtern und klar Entscheidungen zu treffen, die Du früher weggesoffen hast. Es hilft Dir rauszufinden, wer Du wirklich bist, wo Du in Deinem Leben stehst und wo Du eigentlich hinwillst.

    Du hast die richtige Entscheidung getroffen und wenn Du lange genug am Ball bleibst, wirst Du das erkennen.

    Ich wünsch Dir dazu alles Gute und weiterhin viel Spaß beim Sport

    Schönen Gruß

    Andreas

    Moin Frank,

    schön, das wir hier jetzt einen Lesethread haben. Ich kann mich Deinen Worten nur anschließen...habe als Kind schon sehr viel gelesen und das ist so geblieben. Ähnlich wie bei Dir hat mir am Ende meiner nassen Zeit die Konzentration gefehlt, manchmal konnte ich sogar die Buchstaben nicht mehr richtig erkennen.

    Was für Dich Murakami ist für mich Carlos Ruiz Zafòn. Bis auf eines seiner Kinderbücher hab ich inzwischen alles durch. Seine Werke spielen fast alle im Barcelona der ersten Hälfte des letzten Jahrhunderts. Sein Bücher sind stets etwas mystisch-melancholisch und verzichten fast immer auf ein Happy-End. Zafòn hat eine ganz besondere Art zu schreiben, einen mit Worten in eine Parallelwelt zu versetzen, in die man gerne eintaucht und die man mitunter am Liebsten gar nicht mehr verlassen möchte.
    Mein zweiter Lieblingsschriftsteller ist der Schotte Ian Rankin, der sich fast ausnahmslos dem Krimi-Genre widmet. Sein Kommissar Rebus ist allerdings derbe Kost für einen trockenen Alkoholiker, da er selbst Alkoholiker ist und zwar in einer Phase, in der es ihm längst klar ist, er es aber immer wieder verdrängt. Alkoholismus ist ein häufiges Problem bei Polizisten, die täglich mit den Abgründen der Menschheit zu tun haben und so scheint es einem fast zwangsläufig, daß der zynische Rebus säuft, team- und bindungsunfähig ist, Menschen, denen er nicht egal ist, immer wieder vor den Kopf stößt und sich so mehr oder minder nur einen einzigen Lebensinhalt hat - seinen Job.
    Nun muß jeder trockene Alkoholiker für sich selber beurteilen, ob so eine Lektüre für ihn sinnvoll ist. MMn. zeichnet Rankin seinen Charakter sehr realistisch, keinesfalls heroisierend...man könnte fast Mitleid mit ihm haben, wenn der taffe Kommissar nach außen als zynischer, knallharter Cop auftritt, dann aber nach Dienstschluß nichts mit sich anzufangen weiß und dann auch teilweise im Selbstmitleid versinkt, weil er sich seiner sinnlosen Existenz bewußt wird.

    So, das solls erstmal gewesen sein. Momentan lese ich ein sehr interessantes Buch zum Thema "wachstumsreversive Zukunftsmodelle": Selbst denken: Eine Anleitung zum Widerstand von Harald Welzer

    Ach ja...aufgrund der Tatsache, daß viele Taschenbücher in einer elend kleinen Schrift gedruckt und meine Augen keine 18 mehr sind, hab ich in letzter Zeit recht häufig aufs ebook zurückgegriffen, weil man da die Schrift entsprechend anpassen kann. Eine elektronische Erfindung, die ausnahmsweise meine volle Zustimmung findet :)

    Schöne Zeit Dir

    Schönen Gruß

    Andreas

    Hi Lea,

    ist mir schon klar, daß ich mich nicht stressen muß. Aber ich finde, daß es wenig Sinn macht, auf einen Post erst Tage später zu reagieren...würde mir persönlich auch nicht so passen.

    Tja, ich müßte lügen, wenn ich behaupten würde, daß ich auf die Optik eines Autos so gar keinen Wert legen würde :) Das Gesamtbild muß halt passen inkl. technische Werte.
    Mit Deinem Beispiel hast Du natürlich völlig recht...aber Du würdest Dich wundern, wie lange sich z.B. Kartoffeln oder auch Äpfel in einem kühlen Raum oder idealerweise einem Felsenkeller halten können.
    Meine Mutter sagt immer, man müsse eben saisonbedingt kochen...sprich: dann, wenn das Gemüse eben grad geerntet wurde. Damit liegt sie natürlich richtig. Früher wurde dann halt eingekocht, um im Winter was zu haben. Wenn ich mir betrachte, wieviele Obstbäume überhaupt nicht mehr abgeerntet werden, wieviele Äpfel und Birnen da auf dem Boden vergammeln, dann ist das schon irgendwie ne gewaltige Verschwendung und natürlich auch eine gewisse Bequemlichkeit. Wir selber haben einige Obstbäume und verschenken dann übrige Birnen und Pflaumen an Freunde und Bekannte...der Rest wird eingefroren.
    Ein Gemüsegarten ist was Feines, es macht einfach auch Spaü, wenn man dann seine Gurken, Tomaten, Zuchini, Salatköpfe direkt aus dem Garten holen kann. Oder frische Petersilie oder Schnittlauch. Das ist einfach auch ein Stück Lebensqualität für mich, aber in der Form oft nur zu machen, wenn man auf dem Land lebt.
    Auch schön ist eine Kräuterspirale...zu der bin ich allerdings bisher noch nicht gekommen...

    Okras mußte ich googeln...geb ich ehrlich zu. Scheint nicht ganz so einfach zu sein, die aufzuziehen. Aber so kleine Herausforderungen machen ja irgendwo auch Spaß :)

    Bist Du wohl öfter mal in Frankreich ? Ich war als junger Kerl sehr oft in Frankreich und mag die Franzosen sehr gerne. Ein sehr facettenreiches Land, wie ich finde...und wie die Italiener auch ein Volk, das Lebensqualität nicht mit Reichtum verwechselt. Außerdem liebe ich die französische Sprache...für mich die schönste Sprache, die ich kenne. Allerdings ist das wie mit allen Sprachen - die wollen aktiv gepflegt werden - am Besten im entsprechenden Land selber :)

    Wünsch Dir ne schöne Zeit

    Schönen Gruß

    Andreas

    Moin Pink,

    Du quatscht mich nicht voll, ich freu mich immer, hier was von Dir zu lesen !
    Interessant find ich das schon...mit Deinem Sportwagen, mein ich. Manchmal hat man Wünsche, die, wenn sie sich erfüllt haben, dann doch gar nicht so wichtig waren.
    Ich bin ja nicht so der Sportwagentyp, eher der Jeep-Fahrer. Ich brauch den für meine Waldgrundstücke und natürlich für den Hängerbetrieb. Der Spritverbrauch hat aber bei meiner Entscheidung schon ne wichtige Rolle gespielt. Gewünscht hätte ich mir eher nen anderen, aber der hätte fast das Doppelte gesaugt...das war es mir dann auch nicht wert.

    Was mir halt immer öfter auffällt:

    Die neueren Fahrzeuge haben einen Schnickschnack, den ich überhaupt nicht brauchen kann. Ich brauche weder eine Sitzheizung, noch eine Einparkhilfe noch eine Rückfahrkamera noch sonstwas. Alles Luxus, den wirklich nur sehr wenige Menschen benötigen...

    Und das fällt mir bei vielen Dingen auf. Z.B. hat sich die Waschmaschine über die Feiertage verabschiedet...da guckt man sich die neuesten Modelle an und kommt ins Grübeln...eigentlich soll die ja nur Wäsche waschen...aber da sieht es auf dem Bedienfeld inzwischen aus wie auf der Brücke von Raumschiff Enterprise...da wird der Benutzer mit einem "Guten Morgen" begrüßt, da gibt es dann fünfunddreizig Unterprogramme...wozu ? Ich brauch genau zwei Waschprogramme...Normalwäsche und Kurzwäsche und das in 40 Grad und 60 Grad. Das wärs eigentlich. Nun, gibts aber nicht.

    Wir machen uns das Leben mit solchen eigentlich einfachen Geräten doch nur noch komplizierter. Da braucht man ne Stunde, um die Gebrauchsanleitung durchzulesen, falls man sie nicht online runterladen muß.

    Und wenn man unter "Fehlermeldungen" 25 Möglichkeiten angezeigt bekommt, dann ist das auch nicht normal...früher hätte mein Waschmaschinendealer gesagt: Entweder Elektronik, Lager oder Fensterverriegelung.

    So, jetzt komm aber ich ins Quatschen :)

    Schönes WE Dir und Deinen Männern (mußte herzlich lachen...klang nämlich ganz so, als wäre Monogamie nicht so Dein Ding :-))

    Schönen Gruß

    Andreas

    Edit:

    Istanbul ist seit sechs Stunden fest gebucht :)

    Moin Frank,

    mach das mal mit dem Literaturthread. Da würde ich mich dann auch mit einbringen - bin nämlich auch ne Leseratte. Neben unzähligen Krimis (Rankin, Mankell, Nasser) ist v.a. Geschichtsliteratur meine Spielwiese. Historische Themen fand ich schon als Kind spannend und das ist so geblieben. Aber ich streu auch mal ne Biographie ein (Helmut Schmidt, z.B.) oder politische Themen (aktuell das Thema RAF).

    Würd mich freuen...

    Ich wünsch Dir ein schönes WE mit ganz viel Zeit zum Lesen :)

    Find ich übrigens gut, daß Dir das Laufen guttut :)

    Schönen Gruß

    Andreas

    Moin Forum,

    @Pink:

    Danke für die Tipps. Vollkornmüsli mit Obst und Joghurt zählt neuerdings auch wieder zu meiner Ernährung. Grundsätzlich ess ich generell weniger und hab auch schon drei Kilo abgespeckt. Mehr sollen es aber auch gar nicht werden. Gerösteter Sesam kommt auch bei mir recht oft ins Essen, Nüsse dagegen gar nicht (naja, im Müsli sind ein paar drin).
    Ich nasch halt immer noch ganz gerne...ungesunde Sachen wie Chips und Schokolade. Das werd ich wohl auch noch etwas einschränken müssen.
    Außerdem trink ich immer noch viel zuviel Kaffee (v.a. der Zucker, der sich da über den Tag ansammelt, ist nicht von schlechten Eltern).
    Aber ne, zum Puddingvegetarier werd ich ganz sicher nicht :)

    marvormar :

    Schön, mal wieder was von Dir zu hören. Ja, an die Diskussion kann ich mich noch erinnern. Ich will sie auch gar nicht wieder aufwärmen :) Wir haben da halt unterschiedliche Ansichten, das ist aber auch okay so. Daß Bio-Artikel teurer sein müssen als Industrieprodukte, liegt eigentlich auf der Hand. Aber ich gebe Dir schon recht, wenn ich bei Demeter einkaufe und mir dann mein Tütchen ansehe, trifft mich auch regelmäßig der Schlag. Mit Hartz 4 ist das nicht zu machen, das ist klar. Andererseits könnt ich mir durchaus vorstellen, daß die Preise sinken, wenn die Nachfrage steigt.
    Es ist generell eine Frage des Konsums. Ich lese grad wieder ein hochinteressantes Buch zum Phenomen Konsumgesellschaft und da kommt man schon etwas ins Grübeln...muß man den ganzen Scheiß mitmachen ? Braucht man ständig das neueste Handy, den neuesten Receiver, das neueste Auto ? Ist es nicht Wahnsinn, daß man für einen Mittelklassewagen bereit ist, 25.000 € auf den Tisch zu legen, während man bei Grundbedürfnissen wie Nahrung aufs Geld schaut ?
    Ich werde da zunehmend kritischer.

    Tja, und mein Open-Air-Projekt hat schon gestanden...Termin fest, Bands fest, wollte dann mit der Gema und der Stadt verhandeln und dann les ich im Veranstaltungskalender, daß im Nachbarort just an dem Wochenende ein dreitägiges Open-Air mit Manowar, Annihilator, Overkill und anderen hochkarätigen Bands der HM-Szene stattfindet. Also alle Planungen erstmal wieder umgeschmissen, denn zwei Open-Airs am selben WE machen keinen Sinn.

    Wir haben uns jetzt das vorletzte August-WE vorgenommen, weil vorher die großen Festivals sind und dann auch noch die WM kommt, dazu dann die Sommerferien...ich hoffe, es funktioniert mit den Terminen, ansonsten muß ich mein Projekt wohl um ein Jahr verschieben. Ärgerlich, wenn es so kommen würde, aber ich mach mir da keinen Stress...hab ja Marathon auch noch in diesem Jahr, deshalb hätte ich persönlich auch nix dagegen, das Festival erst 2015 stattfinden zu lassen. Die bisherigen Planungen haben gezeigt, daß es finanzierbar ist und wir mit unserem Personal auskommen. PA und Licht kann man Sohnemann günstig organisieren, weil der als Veranstaltungskaufmann arbeitet. Dessen Firma hat ne eigene Anlage, die er günstig, wenn nicht umsonst, ausleihen kann. Bühne würden wir als Zimmerei selbstverständlich selber bauen...ich hab da schon ein paar Ideen zur Gestaltung in petto :)

    Schönen Gruß an alle

    Andreas

    Moin Frank,

    hab gerade Deinen Post im anderen Thread gelesen. Das klingt wirklich sehr gut und aufgeräumt. Besonders gut gefallen hat mir der Satz "Ich werde dort bestimmt nicht der Letzte sein".
    Die Fähigkeit, einschätzen zu können, wann es genug ist, nicht alles bis zum letzten Moment auszureizen und rechtzeitig aufzubrechen, ist sehr wertvoll und gar nicht so einfach zu erlangen. Freut mich sehr für Dich, daß Du das kannst.

    Wünsch Dir einen schönen Tag und gute Geschäfte

    Schönen Gruß

    Andreas

    Moin Forum,

    Hi Pink,

    ja, ich lebe nach wie vor fleischlos. Nur an Heiligabend hab ich mir ausnahmsweise mal Fisch genehmigt. Allerdings stell ich mir ab und zu die Frage, ob sich das nicht insgesamt negativ auf den Nährstoffhaushalt auswirkt...manchmal hab ich das Gefühl, daß mir irgendwelche Stoffe fehlen. Hast Du da bestimmte Dinge, die Du häufiger kochst ? Ich weiß z.B., daß Broccoli relativ viel Eisen enthält...und Eisen ist meines Wissens gut gegen Müdigkeit und Antriebslosigkeit. Für Tipps in diese Richtung wäre ich durchaus aufgeschlossen :)
    Wegen dem Outdoor:
    Ich bin normalerweise jeden Tag mindestens 9-10 Std. an der frischen Luft...mein Job bringt das erfreulicherweise mit sich. In der Winterpause ist das natürlich anders...und irgendwie fehlt dem Körper diese frische Luft schon ein wenig. Mir fehlt momentan dieses "wie ein Stein ins Bett fallen und innerhalb einer Sekunde einschlafen" :)

    Hi Frank,

    ich find es sehr gut, daß Du Dir da eben keinen Druck machst und es peu à peu angehst. Man muß ja nicht alles immer intensiv betreiben. Es macht durchaus Sinn, sich das Laufgefühl nicht mit irgendwelchen Zeiten kaputtzumachen.
    Und es ist natürlich immer auch eine Frage der Relation...es kann durchaus eine große Leistung sein, als Kettenraucher und Nichtsportler irgendwann mal die 5 km am Stück zu laufen.
    Was ich Dir wirklich empfehlen würde:
    Versuch mal, regelmäßig zu laufen...die Intervalle kannst Du Dir selber festlegen...meinetwegen einmal wöchentlich an einem Tag, an dem Du weißt, daß Du Zeit hast.
    Ich lauf nun wirklich gerne, aber wenn ich z.B. mal ein paar Wochen gar nix gemacht habe, dann tu ich mir unheimlich schwer, wieder ins Training einzusteigen. Und da kommt es auch nicht drauf an, wie schnell oder wie weit man läuft...Hauptsache, man hat das Gefühl, was gemacht zu haben und dann fällt die nächste Laufeinheit umso leichter...man ist dann wieder im Rythmus drin.
    Tja, und mit der Raucherei hab ich ja auch meine Erfahrung...die ist dem Laufsport nicht gerade dienlich. Ich mach mir immer noch vor, ich könnte meine Nikotinsucht egalisieren, indem ich einfach mehr trainiere :)

    Das wirklich geile an dem Plan ist die Tatsache, daß Correns und ich den Marathon in Istanbul vermutlich nicht gelaufen wären, wenn wir nicht irgendwann hier gestrandet wären. Oder, um es auf den Punkt zu bringen:
    Würden wir unser Leben weiter sinnlos mit dem Konsum von Alkohol verschwenden, wäre diese Aktion Istanbul nie möglich gewesen.

    Wünsch Euch allen einen schönen Tag...trotz Schmuddelwetter :)

    Schönen Gruß

    Andreas

    Kleiner Nachtrag:

    Ich seh grad, daß meine Nachfrage bei Sylvester wieder mal etwas Wirbel veranstaltet hat. Nun, wie gesagt konnte ich mich die letzten zwei Tage nicht dazu äußern, da keine Einwahl hier im Forum möglich.

    Nicht jede Nachfrage oder jedes vorsichtige Nachhaken sollte als Generalkritik am Establishment verstanden werden. Tina`s Erläuterung, daß der gesamte geschlossene Bereich durchaus im Vorstellungsbereich antworten kann, hat mich in der Sache beruhigt. Mir ging es drum, daß nach dem Rückfall eine Resonanz möglich ist, daß der Rückfällige eben nicht alleine mit seinem Rückfall bleibt. Dies war offenbar gewährleistet.

    Aber wenn es da Klärungsbedarf geben sollte, mein Thread ist für jedermann offen.

    LG Andreas

    Hallo Lea,

    ich hätte Dir gerne früher geantwortet, allerdings war das Forum die letzten zwei Tage für mich nicht erreichbar. Ich dachte zunächst an ein Server-Problem, nun muß ich allerdings feststellen, daß ich offenbar der einzige User war, bei dem sich die Seite nicht mehr aufgebaut hat...sehr seltsam, das Ganze.
    Nun, seit ner halben Stunde klappts ja wieder...

    Unzufrieden bin ich immer dann, wenn ich nicht das erreiche, was ich mir vorgenommen habe...Geduld zählt zugegebenermassen nicht unbedingt zu meinen Stärken und wenn ich mir Ziele setze, dann will ich die auch unbedingt erreichen...manchmal auch etwas zu schnell.

    Andererseits hilft mir diese Verbissenheit oft weiter...ich hab schon als Jugendlicher nie aufgegeben und das zieht sich so durch mein Leben. Schwierigkeiten spornen mich meistens zusätzlich an.

    Nun vergess ich manchmal ab und an, daß ich keine Zwanzig mehr bin, sondern auch schon auf die Mitte Vierzig zugehe...da kann man den Körper nicht mehr so schinden. Und genau das passiert bei meinem Training...ich laufe zu schnell, weil ich meine früheren Zeiten noch im Kopf habe...die sind aber halt auch schon etwas her und damals war meine Grundkondition noch etwas besser.

    Zähneknirschend, ja, das hast Du schon richtig erkannt...weil ich mir eben mehr vorgenommen hatte, sozusagen mein Ziel verfehlt habe. Dabei liegt der Fehler eher daran, daß ich mein Zwischenziel zu hoch angesetzt habe. Dies gilt es nun zu korrigieren.

    Ansonsten bin ich einfach eher der Outdoor-Type...ich muß raus an die frische Luft...steck mich zwei Wochen ununterbrochen ins Büro und ich geh Dir die Wende senkrecht hoch :)

    Und weil das so ist, werd ich mir jetzt meine Laufschuhe schnappen und mein Büro für 2 Stündchen verlassen :)

    Danke übrigens der Nachfrage...nett, daß es Dich interessiert...

    Lieben Gruß zurück

    Andreas

    Hallo Martin,

    die Grenze könnte z.B. sein, daß man bei einem einmaligen Rückfall, der tatsächlich nur einen Tag dauerte, ein Auge zudrückt.

    Ich will Euch sicher nicht sagen, wie Ihr das zu regeln habt, zumal ich Eure Beweggründe schon auch nachvollziehen kann.

    In dem Fall fand ich einfach die Tatsache, daß die Userin noch am selben Tag ihren Rückfall hier postet und zugibt, bemerkenswert und es hat halt manchmal den Eindruck, daß man den Leuten grad dann die Unterstützung verweigert, wenn sie sie grad am Nötigsten bräuchten.

    Schönen Gruß

    Andreas

    Hallo Forum,

    ich hab in den letzten zwei Tagen viel über die Worte von Bruce nachgedacht.
    Bei mir hab ich in den letzten Tagen auch feststellen können, daß eine gewisse Unzufriedenheit da ist. Ich vermute mal stark, daß es bei mir daran liegt, daß ich während des Jahres unter Stress viele Dinge nicht richtig aufarbeiten kann und dann erst in den Wintermonaten die Ruhe finde, mich damit zu beschäftigen. Das wird bei mir noch eine Weile dauern, fürchte ich.

    Thema Laufarbeit:

    Mein Ziel, jede Woche zwei Kilometer draufzupacken, hab ich in dieser Woche verfehlt. Anstatt 15 km waren es heute nur 14 km. Ich weiß, woran es liegt...zuviel Bergtraining unter der Woche hat die Beine schwer gemacht. Denoch wurmt mich die Tatsache.
    Generell werd ich mein Trainingssystem überdenken müssen...entweder muß ich unter der Woche etwas weniger hart trainieren oder einfach die Laufdistanz insgesamt langsamer aufbauen.
    Es hat keinen Sinn, am WE mit schweren Beinen auf die längeren Distanzen zu gehen.
    Insgesamt bin ich mit den Fortschritten jedoch einigermassen zufrieden...ich liege einigermassen im Soll und merke, daß mein Belastungs- und mein Ruhepuls bereits nach unten geht.
    Meinen ersten Wettkampf über die kurze 10 km-Distanz hab ich für Mitte-Ende März eingeplant, will aber zu diesem Zeitpunkt schon die Halbmarathondistanz erreicht haben.

    Schönen Gruß an alle und ne schöne Woche

    Andreas

    Zitat von Hartmut

    Hallo Silvester,

    du kannst die Antworten für Linde im Vorstellungsbereich in deinem Thread geben, wenn du wieder soweit bist um ein nüchternes Leben zu erlernen . Es lohnt sich ein neuer Anfang zu starten .Im offenen Bereich tauschen sich nur trockene Alkoholiker aus.

    Gruß Hartmut

    Hi Hartmut,

    hätte man in diesem Fall nicht mal ein Auge zudrücken und noch ein, zwei Tage warten können, wie sich die Situation entwickelt ?
    Der Wille scheint ja da zu sein, sonst hätte die Userin ja nicht vom Rückfall berichtet. Ich fänd es fair, diese Ehrlichkeit dann auch zu belohnen, indem man die Tür nicht gleich wieder zumacht.

    Schönen Gruß

    Andreas

    Zitat von Paddy

    Liebe Leute, wie die Kinder von Alkoholiker werden - ob behindert oder nicht -sollten wir hier wohl nicht drüber spekulieren.
    Immerhin gibt es hier im Forum ja eine ganze Abteilung von erwachsenen Kindern von Alkoholikern und ich denke, da gibt es genug Lesenswertes, was mal zum Nachdenken anregen sollte, ob man ein Kind mit einem ALkoholiker haben möchte. Zumindest möchte ich niemandem raten Kinder mit einem Alkoholiker gemeinsam groß zu ziehen. Mir hat das Lesen bei den Erwachsenen genug Inspiration gegeben, dass ich das meinen Kindern nicht antun will.

    Mein Beitrag sollte nun wirklich alles mögliche sein...provokant, sarkastisch...aber keineswegs ernstzunehmend !

    Aber so eine unglaubliche Verallgemeinerung in einem Forum, in dem letztendlich jeder irgendwie krank ist, sollte nicht unwidersprochen bleiben.

    Die Aussage von Sarawen war eine kollektive Breitseite, die ich mir als abstinenter Alkoholiker so nicht bieten lasse. Denn eins ist mal sicher:

    Verstand hat mit Vernunft mal gar nichts zu tun. Ich spreche Co-Abhängigen auch nicht per se den Verstand ab, nur weil sie als Co jahrelang unvernünftig gehandelt haben.

    Wenn so mancher hier seinen Kleinkrieg gegen Alkoholiker führen will...geschenkt...aber unwidersprochen laß ich sowas nicht.

    Ich hoffe, Du selbst fühlst Dich jetzt nicht angesprochen...ich habe Deinen Post lediglich als Anlaß genommen, dies nochmal klarzustellen.

    Schönen Gruß

    Andreas

    Hallo Cürrens (wunderschöne Wortschöpfung übrigens),

    na, ehrlich gesagt mach ich mir etwas Sorgen. Ultramarathon mit Rücken ? Andererseits, wenn man Dich so liest, hat man das Gefühl, Du würdest genau wissen, was Du machst...und daran glaub ich jetzt einfach mal ganz fest :)
    Ich Dösbaddel wollte mich heut auch anmelden, war durchs erste Formular schon durch...und dann hab ich gesehen, daß das nur mit Kreditkarte funktioniert. Nun hab ich mich ja jahrelang erfolgreich geweigert, mir so ein Teil zuzulegen, aber nun mußte ich dann doch über meinen Schatten springen. Das Ding ist seit heute beantragt, liegt vermutlich in 7 Tagen in meinem Briefkasten...und dann geht auch meine Anmeldung raus.

    Freiburg ist ebenfalls notiert und mit einem Ausrufezeichen versehen...aber es bleibt bei mir beim halben, okay ? :)

    Schönen Gruß

    Andreas