Beiträge von Carpenter

    Hi Hartmut,

    nee, unterhalten hab ich mich vorher mit beiden Geburtstagskindern nicht...ich gehe davon aus, daß Beide Verständnis aufgebracht hätten, wenn ich gesagt hätte: Du, ich wäre gerne gekommen, aber das ist mir noch zu heikel.
    Nun ist es aber tatsächlich so, daß sich viel geändert hat, seit ich mich als abstinenter Alkoholiker geoutet habe...meine Eltern trinken inzwischen so gut wie gar keinen Alkohol mehr...so blöd das klingt, aber gerade in meiner Verwandtschaft hat da eine gewisse Sensibilisierung bzgl. des Alkohols eingestellt. Und ohne Scheiß, das ist keine Schutzbehauptung. Man hätte von mir wohl nie gedacht, daß ich Alkoholiker bin...umso kritischer wird seitdem mit Alkohol umgegangen.
    Ich fühle mich in der Umgebung absolut sicher...es ist eine Art Schutzmechanismus da, deshalb hab ich kein Problem, dort aufzuschlagen.
    Ein Problem hätte ich allerdings, wenn meine Mutter diesmal auf das von mir vor den Gästen vorgetragene Gedicht hätte verzichten müssen, weil ich weiß, daß ihr sehr viel daran liegt.

    LG Andreas

    Aha, muß ich also gleich wieder als Negativ-Beispiel herhalten...:-)

    Nee, schon richtig, was Ihr beide da ansprecht.

    In meinem Fall wissen alle, daß ich abstinent bin und da wird auch ganz offen drüber geredet...Sektempfang gabs, geb ich offen zu...Sekt ist für mich seit ich denken kann völlig uninteressant...hab ich vielleicht drei Gläser getrunken in meinem Leben. Danach kann ich mich an kaum jemanden erinnern, der überhaupt was Alkoholisches getrunken hat.
    Ich weiß ja nicht, wie Eure Familienfeste so ablaufen...aber irgendwie klingt das bei Euch Beiden schon so ein kleinwenig nach kollektivem Halbbesäufnis. Und solche Veranstaltungen meide ich nach wie vor...

    LG Andreas

    Hallo Forum,

    mit vom Thermometer bestätigten 45 Grad hatten wir heut einen sprichwörtlich heißen Tanz auf dem Blechdach.
    Irgendwie bin ich momentan völlig geplättet, wenn ich nach Hause komme und kann mich nur sehr schwer dazu aufraffen, noch was zu tun. So wird mein Berg natürlich nicht kleiner :)
    Aber ich seh es relativ gelassen...vielleicht braucht der Körper einfach mal etwas Ruhe...und die kriegt er.
    Mein Stresswochenende hab ich einigermassen gut rumgebracht und es ist schon interessant...zwei runde Geburtstage hintereinander und ich hatte keinerlei Verlangen nach einem Bier oder einem Schnaps...nur beim Kuchen mußte ich aufpassen, daß ich nicht aus Versehen die Rumbombe erwische :)
    Vor einem Jahr war eine Geburtstagsfeier noch eine willkommene Gelegenheit für mich, dem Alkohol zu frönen. Jetzt führe ich stattdessen lieber Gespräche mit Menschen, die ich lange nicht gesehen habe.

    Sehr erfreulich auch:

    Es wurde überhaupt sehr wenig Alkohol konsumiert.

    Ich wünsche allen ein schönes WE.

    LG Andreas

    Hi, die Damen.

    Tja, jeden Tag gelebt, als wäre es mein letzter, hab ich nun knapp zwei Jahre lang...immer Vollgas und volles Risiko. Nun will ich das nicht mehr. Entweder bin ich inzwischen zu alt und zu vorsichtig, oder ich bin einfach nur vernünftig genug, um zu sehen, daß dieses "Live fast, die young" tatsächlich mit dem Tod enden könnte. Und der käme mir irgendwie etwas zu früh :)

    Vernunft ist nur bedingt ein Synonym für Langeweile...Geschwindigkeit wird überschätzt... Routine und Gewohnheit müssen nicht per se negativ bewertet werden.

    Man muß nicht immer sein ganzes Leben umkrempeln, um das Leben lebenswerter zu machen. Oft reichen kleine Dinge, manchmal muß man nen gewaltigen Satz machen...so ist das Leben.
    Zu den mittelschweren Dingen gehört für mich, "Nein"-Sagen zu lernen. Es wird besser, aber es geht mir zu langsam. Manchmal sag ich ja, weil ich nicht anders kann...beruflich...manchmal sag ich ja, weil ich so bin, wie ich bin...manchmal sag ich ja, weil es bequemer ist...manchmal sag ich ja, weil ich mich nicht traue, nein zu sagen.
    Oft genug sag ich erst dann nein, wenn ich schon randvoll gestopft bin mit "ja"s. Und das ist die Arbeit, die vor mir liegt. Rechtzeitig "Nein" zu sagen, um gar nicht erst den totalen Stress aufkommen zu lassen. Und das ist eine Arbeit, die ich nur ganz alleine machen kann...da hilft kein Deligieren.

    Und ja, es ist tatsächlich so, daß man diese akribische Arbeit an sich selbst mit der Zeit vernachlässigt...es läuft ja gut, so wie es ist.

    Was inzwischen aber auch besser geworden ist:

    Man realisiert irgendwann, daß man Dinge vernachlässigt hat...und geht das Problem an...früher hat man sich die Probleme lediglich weggesoffen, nur um dann noch mehr Probleme anzuhäufen.

    Katha :

    Vermutlich hab ich es lediglich überlesen...den Grund, warum Du Deinen Thread hast löschen lassen :)
    Ich bin aber froh drüber, daß Du weiter schreibst...mir würde was fehlen...

    So, ich wünsche allen ein schönes WE...und mir wünsche ich, daß das WE diesmal recht schnell rumgeht :)

    LG Andreas

    Hallo Forum,

    ich bin einigermassen irritiert. Was ist hier in den letzten Tagen überhaupt los ? Reibereien zwischen Usern und Mods, die grenzwertig sind und jetzt hat Karthasis ihren Thread auch noch löschen lassen. Kann mir irgendjemand hier bitte mal erklären, was da los war ? Ne Kleinigkeit kann es ja wohl kaum gewesen sein...

    Ansonsten bin ich grad selber etwas angespannt. Ich hab mal wieder etwas zuviel Arbeit angenommen, dazu kommen Verpflichtungen, bei denen man schlecht nein sagen kann. Urlaub zu 90 % gestrichen, dabei bin ich wirklich urlaubsreif...

    Und das ist dann auch schon mein heutiges Thema:

    Seit ich abstinent bin, hatte ich eigentlich das Gefühl, daß ich inzwischen viel leichter NEIN sagen kann. Nun ertappe ich mich dabei, daß ich schon wieder viel zu oft JA gesagt habe. Warum ist das eigentlich so ? Warum hat man das Gefühl, anderen Menschen nichts abschlagen zu können, auch wenn das jede Menge Stress für einen selbst bedeutet ?

    Bitte um Nachhilfe :)

    Allen noch ne schöne Woche

    LG Andreas

    Hallo Leute,

    ob nun erbärmlich oder nicht...wir alle haben unter Alkoholeinfluß Dinge getan, für die wir uns schämen...für manches sogar ein Leben lang.
    Trotzdem muß man auch da mal einen Schlußstrich ziehen. Man sollte sich nicht zu sehr kleinmachen für das, was man im Suff angestellt hat.
    Ich hatte z.B. ein Jahr den Führerschein weg wegen dem Alk, aber ich weine der Sache nicht mehr hinterher, sondern sehe das Positive. Es war ein weiterer Schritt, um sich klar darüber zu werden, daß es so nicht weitergehen kann.
    Das Negative ins Positive zu verwandeln klappt nicht immer. Aber erstaunlich oft...und jeder Fehltritt macht einen um eine wichtige Erfahrung reicher. Nur sollte man diese Form der Weiterentwicklung nicht zuu oft strapazieren :)

    Eines ist sicher...man kann noch so viel Mist gebaut haben...wir alle haben die Chance, wieder neu anzufangen, unser Leben besserzumachen, ein anderer, neuer, selbstbestimmter Mensch zu werden, wenn wir abstinent bleiben.

    LG Andreas

    Zitat von SebastiannaitsabeS

    Ich hoffe, dass ich das weiter durchstehe und für den Rest meines Lebens (das ist etwas, wovor es mir regelmäßig graut- ja, mich quasi die Panik ergreift) trocken bleibe.

    Hi Sebastian,

    herzlich Willkommen erstmal.

    Diese Panik hatte ich am Anfang auch. Dieses "Nie mehr"...nun bin ich ja schon ein paar Jahre älter als Du junger Hupfer, d.h. bei mir dürfte diese lange Zeit vermutlich etwas kürzer sein :)
    Dieser Gedanke verliert sich irgendwann...aus diesem einschüchternden "Nie mehr" wird irgendwann ein "Gott sei Dank, nie mehr". Am Anfang empfindet man es als eine Last...klar, man ist Alkoholiker, da fällt es schwer, nix zu trinken...die Gedanken sind noch nass, wie Hartmut immer so schön sagt. Und das ist auch so.
    Nach einiger Zeit wird das besser und aus dem "ich darf nix mehr trinken" wird ein "ich muß nix mehr trinken". Es ist ein befreiendes Gefühl, wenn man so langsam merkt, daß das alkoholfreie Leben einfach besser ist.
    Das kannst Du vermutlich noch nicht so richtig nachvollziehen...Du stehst noch ganz am Anfang. Aber Du wirst es verstehen, wenn Du am Ball bleibst.

    Eine ganz wichtige Sache hast Du schon erledigt:

    Du hast Dir selbst eingestanden, daß Du Alkoholiker bist. Das ist mMn. der wichtigste Schritt überhaupt.

    Ich würde an Deiner Stelle drüber nachdenken, es Deiner Freundin zu sagen. Grad in den Anfangsmonaten hat man es doch ab und zu mit einigen Gefühlsschwankungen zu tun, die dem Partner schwer zu erklären sind...zumindest, wenn man ihn nicht anlügen will. Es ist ganz wichtig, daß der Partner mit im Boot sitzt.

    Ach ja, eines hab ich noch:

    Du hast es gut erkannt...das alkoholische Umfeld ist keine Entschuldigung für die eigene Alkoholabhängigkeit...aber es trägt dazu bei. Das hat auch einen wesentlichen Einfluß auf Deine Trockenarbeit...saufendes Umfeld mit wenig Verständnis für Alkoholismus ist nicht wirklich das, was einem beim Trockenwerden hilft.

    Ich wünsch Dir viel Erfolg.

    LG Andreas

    Moin Wacholderfrau,

    da sieh mal einer an...die alten Alkies können einen immer wieder überraschen :)
    Freut mich, daß sich Dein Bruder zu diesem Schritt entschlossen hat, v.a. auch für Dich. Man konnte schon lesen, daß Dich das enorm belastet.
    Ansonsten wünsch ich gute Besserung und (aber nur, weil Du es anscheinend so willst) daß Du bald wieder in der Arbeit angreifen kannst.
    Jaja, die ollen Geister...denen muß man im Vorbeilaufen ab und zu eines auf die Lichter geben, dann geben die kurzzeitig auch mal Ruhe :)

    Ne schöne Woche Dir

    LG Andreas

    Moin,

    da kann ich Maria nur zustimmen. Hochwertige Laufsocken sind richtig gut investiertes Geld...da kann man sowohl auf Melkfett als auch auf zwei paar Socken verzichten.
    Was mir auch immer gegen schwere Beine hilft:

    Pferdebalsam, nach dem Duschen auf Oberschenkel und Waden aufgetragen.

    Ich bin gerade in der Testphase...hab mir kürzlich Minimalschuhe gekauft, mit minimaler Dämpfung und besonders flexibler Sohle. Dadurch soll das Barfußlaufen simuliert und die Bänder und die entsprechende Muskulatur gestärkt werden. Allerdings soll man lt. Angaben nicht mehr als 8 km am Stück laufen (jedenfalls am Anfang).
    Ich bin für meine Verhältnisse schon jetzt extrem begeistert von den Schlappen, wie ich sie nenne. Sie wiegen so gut wie gar nix und man kann sogar damit kicken :)

    Ich hab heut meinen Triathlontag für Armselige...das bedeutet 6,5 km ins Schwimmbad laufen, dann ein paar Bahnen schwimmen und v.a. Streckentauchen, dann ein paar Stunden faul in der Sonne liegen und danach irgendwann wieder zurücklaufen. Höhendifferenz einfach dürfte so bei knapp 200 Metern liegen, ärgerlicherweise gehts nach Hause so gut wie nur bergauf.

    Wünsche allen einen schönen, sportlichen Sonntag. Wehret dem Muskelkater :)

    LG Andreas

    Moin Mäuki,

    mit der Therapie mußt Du selbst anfangen.
    Ein Partner ist doch dazu da, daß man seine Gedanken und seine Gefühle mit ihm teilt...und damit meine ich nicht nur die guten...
    Schon die Idee, evtl. zu trinken, wenn er für ein paar Wochen weg ist, sollte ausgesprochen und diskutiert werden.
    Klar wird er sich darüber dann Gedanken machen...soll und muß er auch...er ist ja nicht irgend ein Fremder, den Deine Situation kalt läßt.
    Du sagst selbst, daß Dein Partner derjenige ist, der Dir Halt gibt...hat er dann nicht auch Offenheit verdient ?

    Zum Thema Selbstbestimmung und Kontrolle:

    Wenn man selbst manchmal die Kontrolle über sein Leben verliert, dann ist es doch auch mit der Selbstbestimmung vorbei. Wo war denn unsere so hochgelobte Selbstbestimmung, als wir noch gesoffen haben ? Hatte da nicht auch der Alkohol die Kontrolle übernommen und ein selbstbestimmtes Leben ausgeschlossen ? Nur Nüchtern kann man sein Leben selbst bestimmen...und wenn das bedeutet, ein Stück Selbstbestimmung zu opfern, indem man sich seinem Partner anvertraut und dieser dann seinen Antennen schärft, ihm somit ein Stück Kontrolle überläßt, finde ich das nicht schlimm. Besser, als wieder zu saufen, ist es allemal.

    Es gibt hier viele User, die gar niemanden haben, der ihnen zur Seite steht...der es ganz alleine packen muß - Du nicht...Du hast jemanden, dem Du Dich anvertrauen kannst, der Dir Halt gibt...dann nutz das doch auch.

    Wünsch Dir Kraft und Mut, Gedanken auch mal auszusprechen.

    LG Andreas

    Aha,

    also hier trifft sich neuerdings das laufende Volk :)

    Laufen ist grundsätzlich völlig unkompliziert...es sei denn, man hat sich vorgenommen, es manchmal zu verkomplizieren...wie ich z.B. :)
    Ohne meinen Garmin geh ich schon lange nicht mehr aus dem Haus...jede neue Strecke wird nach Höhenmetern analysiert, der Puls wird kontrolliert, Zeiten verglichen...dafür nutze ich ein entsprechendes Trainingsprogramm.
    Ordentliche Zeiten sind mir immer noch wichtig...aber bei weitem nicht mehr so wichtig wie noch vor drei Jahren, als ich mit dem Laufen richtig angefangen habe...damals aus Jux bei nem 5 Kilometer-Wettkampf hier in der Gegend.
    Ich hasse stupides Rundenlaufen...und ich kann mich auch nicht so recht für Intervalltraining begeistern...entweder ich laufe langsamer und dafür dann länger oder ich laufe schnell und dann kürzer.
    Ich bin mal mit einem fast 70 jährigen, langjährigen Läufer nen 19 km Kurs gelaufen...er hatte ungefähr mein Tempo und ich hab mich an ihn rangehängt...ich mit Pulsmesser und Navi, er mit ner einfachen Uhr aus dem Aldi. Er ist exakt jeden Kilometer in der gleichen Zeit gelaufen...bis auf drei, vier Sekunden...ob bergauf oder bergab...immer dieselbe Zeit...das hat mich komplett fasziniert...dieses Körper- und Zeitgefühl.
    Nur um das klarzustellen:

    Der 70 jährige Läufer hatte ein wirklich vernünftiges Tempo drauf :)

    Zum Thema Laufschuhe:

    Tja, Frauen und Schuhe *abtauch* :)

    Nee, gute Schuhe sind schon wichtig...nicht zu verwechseln mit teuer...für Anfänger würde ich einen Neutralschuh mit ausreichender Stabilisation empfehlen...ob nun Über- oder Unterpronierer, im ordentlichen Fachgeschäft kann man sich die Füße scannen und den Laufstil analysieren lassen. Das halte ich für ne vernünftige Sache.
    Ich bin eigentlich ein ziemliches Lästermaul, was Nordic Walking angeht...nicht wegen dem Sport selber, sondern weil viele Menschen denken, es reicht, wenn sie beim Spazierengehen die Stöcke hinterherschleifen. Aber als Einstieg ist NW sicher nicht verkehrt...
    Ein gesunder Muskelkater ist normal, aber man sollte sich grad am Anfang nicht zu sehr überanstrengen. . Daß ich das sage, hat nen guten Grund...ich höre nämlich so gut wie nie auf meinen eigenen Tipp - und muß dann büßen :)
    Mit Wechselduschen nach dem Laufen hab ich da gute Erfahrungen gemacht...die helfen tatsächlich gegen schwere Beine.

    Lindi hat übrigens recht...wer spät abends noch läuft, kann durchaus Probleme mit dem Einschlafen haben...aber auch das dürfte sich irgendwann einpendeln.
    Es gibt nix schöneres, als ganz zu früh oder ganz spät nachts zu laufen, am Besten noch, wenn es dunkel ist. Es ist dann so schön ruhig und es ist ein gutes Gefühl, zu wissen, daß man grade am Laufen ist, während die meisten Menschen in ihrem Bett liegen.

    Zur allgemeinen Erheiterung würde ich gerne nochmal den Herren mit dem griechischen Nachnamen als Laufkolumnist empfehlen...

    So, dann mal viel Spaß beim Laufen.

    LG Andreas

    Hi Nys,

    das Thema ist doch schon lange durch. Ich halte auch nicht viel von reinen Frauen- oder Männerthemen...außer, es geht um Fußball...da machen mich Frauen regelrecht wahnsinnig :)
    In dem speziellen Fall hätte ich mich aber zurückhalten sollen...es fällt mir manchmal schwer, bei ernsthaften Themen auch wirklich ernst zu bleiben...
    Gibt nen schönen Spruch von Herrn Nuhr dazu...darf ich natürlich auch wieder nicht zitieren, bin mir aber sicher, so manch einer kennt ihn :)

    Tja, bei der Rauchentwöhnung bin ich tatsächlich der falsche Ansprechpartner...ich habe vor wenigen Tagen erst meine erste echte Pfeife geschenkt bekommen...wäre blöd, grad jetzt aufzuhören :)

    Jetzt kommt bestimmt gleich der Spruch mit..."findet Gründe"...vorher tauch ich lieber ab :)

    Dir auch ne schöne Woche und viel Spaß beim Laufen...es gibt übrigens nicht DIE Lauffigur...nicht alle Läufer sind schlacksige Riesen...klar, mit 1,95 m und 50 Kilo läßt sich schon ein bißchen leichter laufen als mit nem normalen BMI...dafür muß man bei jeder Windböe aufpassen :)

    LG Andreas

    Zitat von hellge

    carpenter schreibt:
    daß ich da an einen Tisch mit lauter Frauen geschneit bin

    ... na endlich.
    oh gott, hat das gedauert. :wink:

    Moin Hellge,

    da hast Du natürlich recht :)

    Es ist im Grunde wie mit dem Saufen auch:

    Besser spät noch die Kurve gekriegt als nie :)

    Schöne Zeit

    LG Andreas

    Edit:

    *Hüstelhüstel*

    Doch, ich versteh die Sache mit dem Kaffee*Groschendochnochfall*

    Es ist so:

    Ich hab deshalb nix weiter dazu geschrieben, weil ich denke, daß ich da an einen Tisch mit lauter Frauen geschneit bin, die sich grad über Themen unterhalten, bei denen ein Kerl grad so gar nix verloren hat und eher stören würde.
    Deshalb bin ich doch nicht sauer oder so...
    Frauengespräche sollte man manchmal besser Frauengespräche sein lassen :)

    Danke für den Kaffee

    Lieben Gruß

    Andreas

    Hi Nys,

    ich fühl mich überhaupt nicht auf die Füsse getreten...wie kommst Du denn darauf ?
    Es ist doch alles okay...aus meiner Sicht. Wegen ein paar weißen Socken bin ich doch nicht eingeschnappt.

    Die Sache mit dem Kaffee versteh ich allerdings nicht so richtig.

    LG Andreas

    Hi Nys,

    ja, es kommt schon mal vor, daß ich Dinge, die ich in direkten Antworten auf meine Posts lese, auf mich beziehe. Kann schon sein, daß das manchmal ein Fehler ist.

    Aber glaub mir, das Leben ist viel zu kurz, um sich über jemanden wie mich zu ärgern :)

    In dem Sinne...Peace...bin ja auch schon wieder weg...

    Schöne Zeit

    LG Andreas

    Moin Nys,

    ja nee, war klar, daß ich mit meinen Sprüchen gleich wieder in diverse Fettnäpfchen getreten bin...da wird es vermutlich auch nix helfen, wenn ich klarstelle, daß ich sehr wohl kapiert habe, was Lindi gemeint hatte und sich meine Antipathie den weißen Socken gegenüber lediglich auf den männlichen Teil der Bevölkerung bezogen hat.
    Na, egal.
    Du hast mich offenbar falsch verstanden. Es ging mir nicht um hochtrabende Gespräche und mit "eine Meinung bilden" meine ich auch nicht, daß jetzt mein Gesprächspartner jeden Abgeordneten des Bundestags mit Namen benennen kann. Es ging mir eher um ein grundsätzliches Interesse an der Materie.

    Das hat nur z.T. mit Allgemeinbildung zu tun...und mit stupidem Pauken schon gar nicht. Es geht eher um das allgemeine Interesse, sich nicht nur über Alltagsdinge à la "Wie wars heut auf der Arbeit", "der Rasen müßte mal wieder gemäht werden", "was werden wir denn heute abend kochen" und ähnliches. Bei meinem Kumpel war es übrigens genau der Grund, warum seine Ehe in die Brüche gegangen ist...er und seine Frau hatten sich einfach nix mehr zu sagen. Keine Antworten mehr auf Fragen, kein Interesse mehr am anderen. Dann bleibt eben nix über außer Routine...Ein Nebenher anstatt ein Miteinander. Das ist ein Feld, das ständig bestellt werden will...oft ist es schon zu spät, wenn man erkennt, daß diese Entwicklung bereits weit fortgeschritten ist.

    Man kann Deine Aussage übrigens auch andersrum betrachten.
    Zu viele Ähnlichkeiten sind mMn. auch nix...

    So, wünsche noch ein schönes WE, Dir viel Kraft beim Umstieg aufs Nichtraucherdasein und viel Spaß in der Zukunft.

    LG Andreas

    Moin Forum,

    ich bin momentan etwas unzufrieden und weiß nicht so recht, aus welchem Grund. Es hat nichts mit Alkohol zu tun...ich denke weder an Alkohol noch hab ich das Verlangen danach. Aber irgendwie fühl ich mich momentan wie im Hamsterrad...mein geplanter 1-Wochen-Urlaub muß vermutlich aufgrund von zu vielen Aufträgen verschoben werden bzw. ganz entfallen...das nervt mich, wie einige andere Dinge auch. Ich habe momentan mal wieder das Gefühl, daß alles auf meinen Schultern lastet...und das ist nicht wirklich gut für mich.
    Ich werd heute versuchen, mal etwas abzuspannen, obwohl später schon wieder eine Baustellenbesprechung auf dem Programm steht.

    Nys :

    Ja, das Open-Air ist selbstverständlich eine Idee des "Alten"...vermutlich auch so ein Midlife-Crisis-Ding...aber mir ist es im Grunde egal, woher der Antrieb kommt...mir gefällt die Idee und warum sollte man nicht ab und zu mal was Ungewöhnliches auf die Beine stellen ? Reizpunkte setzen, die schnöde Normalität aufbrechen...ich glaub, darum geht es mir...und ein Ziel, das mich lächeln läßt.
    Probleme mit Parkplätzen und Gema sind natürlich da...aber es gibt kein Problem der Welt, das nicht zu lösen wäre...wer aufhört zu Saufen, kann auch ein kleines Open-Air auf die Beine stellen. Ich bin schon gespannt auf die Reaktion der Nachbarn...es handelt sich nämlich um ziemlich heftige Bands aus dem Bereich Crossover und das Publikum wird vermutlich zu 90 % aussehen wie auf einer Tattoo-Convention :)

    Irgendwie brauch ich solche Ziele...sie machen das Leben lebenswert...immer nur malochen ist doch auch öde...

    Wünsch Euch allen hier ein schönes, entspanntes WE und eine schöne Zeit.

    Lieben Gruß

    Andreas

    Moin, die Damen,

    der Thread von Nys scheint mir höchst amüsant zu werden. Eines vorab, sicher gibt es Männer mit Stummelschwänzchen...ob das dann der Damenwelt wirklich gefällt, stell ich mal dahin :)
    Lindi hat mMn. was sehr richtiges geschrieben:

    "Ich weiss nicht, ob ich das falsch sehe ...... fuer mich gibts inzwischen eben nur die Wahl zwischen zeitlich begrenzten, intensiven Beziehungen...und wenn sich Trott einschleicht "Adios"....oder eben diese Routine....die ja per se nicht unbedingt schlecht ist, das haelt ja sonst keiner aus.
    Vielleicht ist der Unterschied der, dass in einer "guten" Beziehung es immer wieder mal gelingt zueinander zu finden, zeitlich begrenzt, vielleicht auch ein bisschen "muehselig" und gekuenstelt. Also so Konstruktionen wie: Samstags widmen wir uns nur einander und die Flimmerkiste bleibt aus..... "

    Ich denke, daß es hauptsächlich die Routine ist, die eine Beziehung auf Dauer langweilig und stumpf machen kann. Wenn nix neues kommt, keine neuen Impulse, man seinen Trott einfach so runterlebt, dann hat man immer das Gefühl, was zu verpassen. Und auch bei anfangs unheimlich intensiven Beziehungen wird dieser Alltag irgendwann mal ankommen...er verräumt z.B. seine dreckigen Socken und Unterhosen nicht, sondern wirft sie lieber unters Bett, sitzt lieber vor dem Fernseher, als in der Stadt ein leckeres Eis zu essen, die Kommunikation beschränkt sich auf Alltagsgeschehnisse...und dann kommen natürlich auch immer wieder auch neue, nicht so schöne Eigenschaften des Partners ans Licht, die man in der Anhimmel-Phase nicht erkennen konnte, weil eben alles schön war...man hört sich Lieder an, die man sonst zum Kotzen findet, man ist freiwillig aufmerksam, bringt der Angehimmelten Blumen mit, schreibt ihr Gedichte...das alles läßt nach, wenn der Alltag mit seiner anderen, nicht so schönen Seite ins Spiel kommt. Das halte ich für ganz normal.
    Wichtig ist mMn., in einer Beziehung dann und wann mal wieder ein paar Reizpunkte zu setzen...ein romantisches WE oder ein neues Hobby, das man zu zweit ausüben kann, Gespräche, die über den Alltag hinausgehen. Das halte ich übrigens für enorm wichtig...die Kommunikation z.B....ich kann mir keinen Partner vorstellen, mit dem ich nicht über Gott und die Welt philosophieren kann. Man muß da keineswegs einer Meinung sein, aber die Meinungsbildung muß da sein...egal, ob es um Politik, Gesellschaft oder Kunst geht. Ich ziehe ein gutes Gespräch auf der Terrasse jedem Kinofilm und jedem Buch vor, wobei ein kuscheliger Fernsehabend mit einem guten Film ja auch was hat.

    Ganz allgemein:

    Eine Frau kann noch so toll aussehen und noch so gut in Form sein...wenn sie nix zu sagen hat, ist sie für mich uninteressant.
    Ein gewisses Ex-Model aus Mönchengladbach z.B., das optisch sicher reizvoll ist, spricht mich überhaupt nicht an...da fehlt mir einfach was....eine gewisse Ausstrahlung eben...das ist irgendwie keine Schönheit, die von innen kommt.

    Und weil es hier schon mal ein paar Posts weiter oben angesprochen wurde:

    Schlapprige Jogginghosen, weiße Socken, womöglich noch diese potthäßlichen Plastikcloggs dazu sind für mich absolute Killer...das heißt nicht, daß man sich ständig rausputzen muß.
    Aber so ein bißchen sollte man auf sein Aussehen schon achten...es ist zumindest bei mir so, daß es nicht NUR auf die inneren Werte ankommt...die Optik spielt schon auch eine gewisse Rolle.
    Ehrlicherweise muß ich zugeben, daß ich fast immer mit Dreitagebart unterwegs bin...bisher hat sich zwar noch niemand beschwert, aber jedem gefällt das sicher auch nicht :)

    Ich hoffe, eine männliche Präsenz im Thread ist nicht störend...bin so oder so gespannt, wie es hier weitergeht...und ob Lindi vielleicht doch noch ihre lesbische Ader entdeckt *vorLachenwechschmeiß*

    Wünsch Euch ein schönes WE

    LG Andreas

    Moin Frank,

    tja, viele Menschen, gerade auf dem Bau, können unsere Entscheidung, abstinent zu bleiben, nicht nachvollziehen. Machen wir uns nix vor...da sind schon auch einige Blüten unterwegs, von denen man keine differenzierte Sichtweise erwarten kann.
    Ich merke, daß ich auf der Arbeit konzentrierter bin, weniger Fehler mache...da lassen mich solche Sprüche relativ kalt. Aber wenn einer, wie in Deinem Fall, gar nicht aufhören will, dann kann ich auch schonmal aus der Haut fahren.
    Ich fürchte aber, die kleine Abkühlung hat keinen Lernprozess bei ihm in Gang gesetzt :)

    Schöne Zeit

    LG Andreas