Beiträge von Carpenter

    Moin Cora,

    lieb von Dir, daß Du mal wieder vorbeigeschaut hast...ich bin momentan etwas im Stress, deshalb poste ich momentan nicht so häufig, bin auch eher so in der Lesephase und hab das Gefühl, ich muß nicht alles kommentieren, was hier geschrieben steht.
    Ich seh den Sachverhalt aber so wie Du...wir sind schon richtig hier, auch wenn wir hier nicht mit jeder Meinung konform gehen.
    Das Ziel ist dasselbe und ich hab mir vorgenommen, auch in Zukunft hier reinzuschauen und am Ball zu bleiben...schön, daß Du das offenbar auch tust...les Dich gerne :)

    Wünsch Dir ein schönes WE

    LG Andreas

    Moin Sven,

    Du schreibst es ja selbst - Deine Erfahrungen. Andere User haben möglicherweise andere Erfahrungen gemacht. Ich tu mir immer recht schwer damit, Dinge zu verallgemeinern. Es gibt sie nicht, die EINE Wahrheit...viele Wege führen nach Rom und warum sollte eine Beziehung zwischen zwei Trockenen eigentlich nicht funktionieren ? Die Basis ist doch zunächst mal gar nicht so schlecht: Bars und Kneipen werden gemieden, das Zuhause ist idealerweise alkoholfrei, die eigene Gefühlswelt in Bezug auf die Abhängigkeit ist dem anderen als trockener Alkoholiker vertraut, man erkennt möglicherweise die Rückfallgefahr des Partners eher als jemand, dem die Krankheit Alkoholismus fremd ist.

    Wie immer im Leben gibt es zu jedem Beispiel Gegenbeispiele...ich wäre deshalb vorsichtig, generell von so einer Beziehung abzuraten.

    Im Speziellen ging es mir jedoch um die Art und Weise, wie Du auf den Post von Jonas geantwortet hast...seine Antwort war in diesem Fall durchaus nicht sarkastisch gemeint...aber ich denke, das hast Du inzwischen selber erkannt.

    Ich geb zu, es passiert mir auch ab und zu, daß ich Posts zunächst falsch interpretiere und dann nach nochmaligem Lesen erkenne, daß sie in eine ganz andere Richtung gehen. Das liegt ganz einfach an der fehlenden Interaktion bei dieser Kommunikationsmöglichkeit "Forum".

    Schönen Gruß

    Andreas

    Hallo Forum,

    will mich nur mal kurz ein Lebenszeichen abgeben.
    Kaum kommt die Sonne mal so ein bißchen um die Ecke, hat es den Anschein, als wollten die Leute ihre Dächer alle bis Ostern umgedeckt haben...deshalb momentane Gleichung bei mir:

    Sonne = Stress.

    Das ist schade, denn eigentlich tut es richtig gut, die ersten Sonnenstrahlen seit gefühlten drei Monaten zu ergattern.

    Meine Erkältung ist seit dem WE wieder abgeklungen, grad rechtzeitig, um wieder aufs Dach zu steigen.

    Ich fühl mich momentan, als müßte ich schon wieder permanent 120 % geben anstatt mal nur 100 %...dazu noch nen Getriebeschaden am Betriebsbus, der noch keine 100.000 km runter hat...wieder 3000 Euro an die Werkstatt...ich fühl mich schon wieder gestresst und daran muß ich arbeiten, denn ich weiß, daß Stress ein Faktor für meine Sauferei war.
    Nixdestotrotz bin ich nach wie vor absolut stabil, hab kein Verlangen nach Alkohol und verschwende keine Gedanken daran...irgendwie ist so langsam Normalität eingekehrt...ohne Alkohol...und das fühlt sich verdammt gut an...fühlt sich gut an, jeden Morgen ohne Kater aufzuwachen, sich wieder an Sachen zu erinnern, die man früher vergessen hat...fühlt sich gut an, jederzeit fahrbereit zu sein...fühlt sich gut an, zu jeder Tageszeit Kontakt zur Kundschaft haben zu können, weil ich nüchtern bin...fühlt sich gut an, keine Sachen zu machen, für die man sich nen Tag später schämen muß.

    Wünsch Euch allen eine schöne Woche...genießt die Sonnenstrahlen, solange es geht und ladet Eure Akkus wieder auf.

    LG Andreas

    Nys : Dank Dir für die guten Wünsche.

    Zitat von s.z.


    Entweder der Alkoholiker schafft es trocken zu sein oder er verreckt ist das einzigste was da interessant sein sollte für den Alkoholiker......

    Und das entscheidest DU ? Interessant. Weniger interessant dagegen Deine anderen Äusserungen...eher recht oberflächlich, würd ich sagen...wie sonst ist es zu erklären, daß Du einer Partnerschaft zwischen zwei Menschen, die beide trocken werden wollen, von vorneherein keine Chancen einräumst. Kannst Du Deine These irgendwie belegen ?

    Zum Thema:

    Ich würde auch zur absoluten Ehrlichkeit raten...das erspart beiden Parteien von vorneherein unnötige Enttäuschungen.

    Gruß Andreas

    Zitat von Karsten

    Ich sehe nur Alkoholiker/innen, die beim nächsten Rückfall an den Folgen des Rückfalls sterben können.

    Das dies scheinbar nicht von jeden so gesehen wird, macht mich nachdenklich.

    Gruß
    Karsten

    Morgen Karsten,

    ich denke, das ist in der Tat eine Erfahrungssache...wie soll man einen Rückfall wirklich einschätzen können, wenn man ihn noch nicht erlebt hat...man ist da ja quasi auf die Einschätzungen derer angewiesen, die davon berichten.
    Viele hier (auch ich) haben ja einige Trinkpausen hinter sich und dann wieder freiwillig getrunken. Ich hab z.B. immer mal wieder genau ein, zwei Monate nichts getrunken, aber schon vor der Trinkpause gewußt, nach dieser Zeit fang ich bewußt wieder mit dem Trinken an. Das kann man ja in keinster Weise mit einem Rückfall vergleichen.

    Mit Deinen Erfahrungen bist Du uns Neutrockenen natürlich meilenweit voraus und siehst deshalb die Situation bzw. die Gefahren klarer als wir, für die ein Rückfall eben noch was Fiktives ist.

    Deine Posts sind dank ihrer schonungslosen Offenheit ab und zu wirklich hilfreich.

    LG Andreas

    Guten Morgen, Forum

    tja, nun hat es mich die Erkältung wohl auch erwischt...hab schon die ganze Woche gemerkt, daß da was drinsteckt, war seltsam teilnahmslos und schwach, nun weiß ich, warum.
    Interessant finde ich die Ausführungen einiger User hier bzgl. ihrer Träume...ich für meinen Teil bin froh, daß ich überhaupt wieder was träume. Als ich noch gesoffen hab, waren Träume Fehlanzeige...zumindest konnte ich mich an keine mehr erinnern. Seit ich trocken bin, hat sich das geändert...diese Träume sind nicht immer positiv, manchmal verstörend, aber ich denke, da arbeite ich einfach auch Sachen auf, die ich in irgendwelchen Schubladen versteckt hatte, um sie nicht sehen zu müssen.

    Hi Nys,

    ich bin kein besonders euphorischer Mensch, war ich eigentlich nie...aber ich wäre ganz gerne ab und zu mal euphorisch gewesen...nun, da sind wir wieder bei dem Thema "mit Gewalt anders sein wollen, als man wirklich ist". Als Jugendlicher war ich öfter depressiv, hab wirklich vieles schwärzer gesehen, als es war. Diese negative Sicht auf viele Dinge (gesellschaftliche Entwicklung, Politik u.ä.) hat sich nie geändert, aber ich nehme vieles nicht mehr ganz so wichtig...vielleicht bin ich einfach auch nur etwas abgestumpft...
    Melancholie und Sehnsucht sind meine Begleiter, seit ich denken kann...aber ich hab inzwischen einen anderen Zugang zu diesen Gefühlen...einen positiven...während mich früher melancholische Stimmungen in einem Loch haben versinken lassen, genieße ich diese Momente inzwischen bewußt. Das ist mit Worten schwer zu beschreiben, aber ich kann mich diesen Gefühlen hingeben, ohne Angst zu haben, mich in ihnen zu verlieren. Die Tür bleibt offen, ich kann mein Melancholiezimmer jederzeit wieder verlassen....allerdings brauch ich für solche Momente meine Ruhe, muß alleine sein...und das bin ich nach wie vor viel zu selten...

    Schade, daß man hier keine Musiklinks posten kann, andererseits vielleicht auch besser so...in Deiner momentanen Stimmung denke ich, daß Du eher etwas positives gebrauchen könntest.

    LG Andreas

    Moin Nys,

    diese Tobsuchtsanfälle kenn ich sehr gut...aber sie sind deutlich seltener geworden, seit ich nix mehr trinke...einfach auch, weil ich diese Extreme nicht mehr habe bzw. unter Alkoholeinfluß dann rauslasse.
    Ich hab irgendwie das Gefühl, Deine Unzufriedenheit hängt sehr stark mit dem zusammen, was Du neulich geschrieben hast...dem großen Traum, den Du Dir/Euch erfüllen wolltest und den Dein Mann nicht mitgetragen hat.
    Ich geh davon aus, daß Du ihm das übelgenommen hast und dieses Gefühl immer noch in Dir drinsteckt.
    Habs ja schonmal geschrieben, XY steht bei Dir irgendwie für unerfüllte Träume, Wünsche...Du hattest oder hast das Gefühl, daß Du Deine Träume mit ihm verwirklichen könntest...XY steht für das, was sein könnte, Dein Mann dagegen für Realismus und Blockadepolitik...so kommt das zumindest in Deinen Posts irgendwie raus.
    Ich hatte vor nem Jahr so eine Phase, während der ich mich in meinem eigenen Haus, das ich selbst gebaut habe, nicht mehr zuhause gefühlt hab...das lag aber nicht am Haus, sondern an mir selbst...und dieses Gefühl hat sich wieder gewandelt, seit ich mit mir selbst etwas mehr im Reinen bin...das scheint bei Dir momentan nicht der Fall zu sein.

    Zum Reptilienzeugs sag ich nix, weil ich nicht den blassesten Schimmer hab, was genau Du damit meinst.

    LG Andreas

    Zitat von juergenbausf


    ich nehme an, dass war eher sarkastisch gemeint, oder ?
    Euphorie über Abstinenz ist nämlich unangebracht und macht leichtsinnig.
    Freude an anderen Dingen, die einem (wieder) gelingen, ist doch auch ok.

    Ansonsten lebe ich auch mit der 98:2 Regel.
    Die Akzeptanz, "alkoholabhängig" zu sein - ohne Hinterfragen von Gründen - erspart mir 98% Kopfkino und Nachdenken,
    was ich mir an Begegnungen mit Alkohol zumuten möchte.

    LG Jürgen

    Hallo Jürgen,

    nee, war nicht sarkastisch gemeint, sondern nur eine Feststellung. Ich bin einerseits froh, daß mir diese Euphorie fehlt und damit verbunden auch diese Stimmungseinbrüche nach der Euphorie, frag mich aber trotzdem, warum das bei mir anders läuft...ich mach mir da schon so ein paar Gedanken...
    Im Übrigen war es Dein Post in meinem Thread, der mich dazu gebracht hat, mich eben nicht mit den Ursachen meines Alkoholismus, sondern lieber mehr mit der Trockenheit an sich zu beschäftigen. An dieser Stelle nochmal danke für den guten Tipp.

    LG Andreas

    Zitat von Contemplation

    Freut mich zu hören Carpenter. Ja ist mir etwas peinlich, ich hatte vorher ein paar Seiten überflogen weil hier so ein bißchen Stress ist und da hab ich bloß irgendwas mit einer Woche weg gelesen und irgendwas mit Unwahrheit und viele fangen wieder an zu saufen. Naja und dann gabs ja schon einen Rückfall heute und ich bin einfach durcheinander gekommen glaub ich irgendwie. Wie krieg ich denn so ein Smiley hin das nen roten Kopf hat.

    Naja auf jeden Fall freue ich mich dass es Dir gut geht und dass Du Dein Ding machst.


    lg Maik

    Hi Maik,

    das muß Dir nicht peinlich sein...sowas kann passieren...das Ding mit dem roten Kopf brauchste also nicht erst zu suchen :)

    LG Andreas

    Zitat von Hartmut

    Ich muss mir doch keine Gedanken über andere Süchten machen, wenn ich trocken werden will. Lenkt doch von der eigentliche Intention ab. Das hat doch zeit bis ich stabil bin .Das dauert nun mal nach meine Erkenntnisse etwas länger. Vielleicht denke ich auch zu kompliziert.

    Gruß Hartmut

    Da sind wir mal einer Meinung und ich glaube, daß Du da nicht zu kompliziert denkst...ich sehe es auch so, daß es wichtiger ist, erst mal Trocken zu bleiben.
    Ich könnte mir vorstellen, daß die Anfangseuphorie bei Neutrockenen (die ich ja leider nicht habe) dazu führt, gleich noch mehr anzupacken...das halte selbst ich für gefährlich...genau aus diesem Grund versuch ich derzeit auch nicht mehr, die Ursachen für meine Alkoholsucht zu erforschen...das könnte zu viel Energie kosten, die mir bei meinem Bestreben, dauerhaft trocken zu bleiben, möglicherweise entscheidend fehlen könnte.

    LG Andreas

    Zitat von Hartmut

    Wenn du deine Meinung ohne vorab mit mir abzugleichen verbreitest, die nicht der Tatsache entspricht , wie würdest du das dann nennen , wenn Unwahrheit unangebracht ist ?

    Hi Hartmut,

    na soweit kommts noch, daß ich meine Meinung vorher mit Dir abgleiche :)

    Grundsätzlich ist die Meinungsfreiheit fester Bestandteil des Grundgesetzes...von davon mach ich rege Gebrauch...ich nehme für mich nicht in Anspruch, mit meiner Meinung immer richtig zu liegen...aber ich lüge nicht oder verbreite die Unwahrheit...dies würde eine Absicht meinerseits implizieren...
    Meine Meinung zu Deiner Einstellung basiert auf nunmehr auf einigen Posts, die Du hier geschrieben hast...und ich interpretiere sie dahingehend, daß Du nur Deinen Weg als den richtigen erachtest. Die Art und Weise, wie Du manchmal auf Abweichungen vom Weg reagierst, bestärkt mich in meiner Annahme.

    Du machst im Übrigen nichts anderes...Du postest was und nennst es dann eben Annahme...das ist zwar clever, ändert aber nix dran, daß es genau das ist, was ich auch tue.

    Insofern nehmen wir uns da beide nix...ich hab ja gestern schon gepostet, daß ich die gelegentlichen Scharmützel mit Dir als nicht besonders schlimm empfinde...alles ein Geben und Nehmen :)

    Nettes Wortspiel übrigens mit dem Zimmern :)

    LG Andreas

    Zitat von Poster

    Ich habe bis vor 7 Jahren täglich 70 Zigarretten geraucht

    Hi Poster,

    70 Zigaretten am Tag ? Da hat man aber kaum noch Zeit für andere Sachen, oder ? :)

    Kennst Du wirklich viele Genussraucher oder Gelegenheitsraucher ? Aus meiner Erfahrung heraus gibt es die nur selten und die gehen dementsprechend auch vernünftig dosiert mit Alkohol um.

    Ich zähle mich eher zu den Suchtmenschen...d.h., ich kann mit all den üblichen Suchtmitteln nicht vernünftig umgehen...ich hatte bis vor zwei Jahren 10 Jahre lang nicht geraucht, dann immer mal wieder nen Schnapper gemacht und ratzfatz war ich auch wieder dabei...und genauso könnt ich mir das mit dem Alkohol auch vorstellen, insofern sehe ich für mich durchaus Parallelen zwischen dem Alkohol und dem Nikotin. Bei mir hilft da nur eines: Komplett die Finger weglassen...vom Alkohol und vom Nikotin...
    Komischerweise hab ich damals, als ich aufgehört habe, extra an Silvester so viel gesoffen, daß mir am Tag danach keine Zigarette mehr geschmeckt hat...so hatte ich das geplant und so hat das auch funktioniert...und gleichzeitig hab ich da unbewußt wohl den Grundstein zur Alkoholsucht gelegt...so nach dem Motto: Lieber Saufen als Rauchen...
    Nach zehn Jahren glücklichen Nichtrauchens dachte ich, ich könnte ja dosiert mal wieder eine Zigarre rauchen...aus der Zigarre wurde nun wieder tägliches Qualmen.

    Was ich eigentlich sagen will und auch viel kürzer hätte formulieren können:

    Dosiert funktioniert bei mir nicht...ganz oder gar nicht...und bei mir heißt das in Bezug auf Alkohol ganz klar gar nicht...die Zigs kommen auch noch dran.

    LG Andreas

    Zitat von Contemplation

    Nicht sauer sein bitte.

    lg Maik

    Hi Maik,

    kein Thema...ich frag mich grad nur, wie man bei den Posts auf die Idee kommen würde, daß ich wieder trinken/saufen würde ?

    Nur um das nochmal klarzustellen, falls es mißverständlich war:

    Bei mir ist alles in Ordnung...ich bin immer noch trocken...und mMn. stabil wie lange nicht...

    LG Andreas

    Zitat von Hartmut

    Hallo Andreas

    Dann hast du mich falsch verstanden oder willkürlich interpretiert. Erzähle nicht so ein Müll oder verbreite Unwahrheiten .

    Aber es reicht ja aus um wieder ein Bild hier zu formen nur weil es dem einen oder anderen nicht passt.

    Hi Hartmut,

    das ist halt meine Meinung...wenn Du so willst ne simple Annahme von mir :wink:
    Du hältst ja mit Deiner Meinung auch nicht hinterm Berg...da nehm ich mir nun mal ein Vorbild an Dir und dann ist das auch wieder falsch...tsts...

    Abgesehen davon glaub ich kaum, daß meine Äußerungen hier irgendeinen Einfluß drauf haben, was die User hier sich für ein Bild von Dir formen. Das wäre auch keineswegs meine Absicht.

    Mir zu unterstellen, ich würde Unwahrheiten (im anderen Thread les ich grad sogar Lügen) verbreiten, ist schon starker Tobak...da solltest Du vielleicht nochmal in Dich gehen und ne Sekunde drüber nachdenken, ob Du da nicht etwas übers Ziel hinausgeschossen bist...

    LG Andreas

    Moin Prinzessin?,

    Du weißt doch ganz genau, daß hier einige durchaus verstehen, was Du meinst und worum es Dir geht.
    Wir sind nunmal als die vorlauten, unwissenden Frischlinge hier, die Unverständnis bei den Alttrockenen hervorrufen. Und solange wir die Klappe nicht halten und andere Meinungen vertreten, gibts eben Gegenwind...damit müssen wir einfach rechnen, wenn wir hier Standpunkte kritisieren, die in Stein gemeißelt zu sein scheinen. Vielleicht sehen wir manche Dinge in einem Jahr ja auch ganz anders.
    Ist doch wie im richtigen Leben hier, wie fast in jedem Forum ein Spiegelbild der Gesellschaft...unterschiedliche Meinungen, Reibungspunkte, Parallelen, Streitereien...insofern alles ganz normal.
    Ich fänds schade, wenn Du die Segel streichst wegen Karsten und Hartmut...beide hättest Du in Ihrer Meinung damit nur bestätigt...Karsten in punkto Samthandschuhen (ein absurder Thread) und Hartmut mit seiner "es gibt nur einen - meinen Weg" - Einstellung.

    Denk einfach mal in Ruhe drüber nach...meistens läßt der Ärger nach ein paar Stunden wieder nach.

    Eine kleine Anregung vielleicht noch:

    Man hätte z.B. die Diskussion bzgl. der korrekten Bezeichnung von Randgruppen vielleicht einfach in Deinen Thread verlagern können...dann wäre es in Karstens Thread um sein Thema und in Deinem Thread um Dein Thema gegangen...sowas kann Streitereien auch vermeiden...

    So, muß dann mal langsam los...wünsch Dir nen schönen Tag.

    Liebe Grüße

    Andreas

    Zitat von Cora723

    Hmmmm...... :roll: Ich kenne Leute, die haben über 10 Jahre nicht mehr geraucht und einfach wieder angefangen. Und vor allem kenne ich Leute, die haben einige Jahre nichts getrunken und sind durch ein paar, nennen wir es mal "Schicksalsschläge", wieder am Tag X angekommen. So eine Person schreibt hier gerade.

    Egal ob Forenbetreiber, Moderator oder eventuell sogar Therapeut der ein Suchtproblem hatte - es ist niemand davor gefeit, wieder rückfällig zu werden. Gebe es den Weg oder die Lösung dann bräuchten wir keine Kliniken, Selbsthilfegruppen, Foren etc....

    Cora

    Hi Cora,

    das ist unbestritten...ich selbst hab 10 Jahre nicht geraucht und bin dann doch wieder rückfällig geworden...momentan ist mein Wille, das Rauchen aufzugeben, nicht da...ich will mich erst mal drauf konzentrieren, trocken zu bleiben...das ist mir momentan einfach wichtiger.
    Ich mach mir auch nix vor...es ist keinesfalls sichergestellt, daß ich mein Leben lang trocken bleibe...das Risiko eines Rückfalls ist immer da...das weiß ich und dessen bin ich mir bewußt...es ging mir drum, daß man Ziele definieren muß, um sie zu erreichen...und das Ziel, erstmal ein paar Wochen trocken zu bleiben, hab ich im Prinzip schon mit meinen Trinkpausen erfüllt...so ein Ziel hätte für mich eher einen alibimässigen Charakter...und genau diese alibimässigen Versuche, das Trinken aufzuhören, will ich ja nicht mehr...darum auch das durchaus ambitionierte Ziel, nie mehr was zu trinken. Die Zigs kommen irgendwann auch noch dran :)

    LG Andreas