Beiträge von Nys

    Hi schnuffig

    danke für die Gratulation :)

    dann mach ich mal weiter :)

    Dir auch alles Gute! Schade, daß wir hier von Deinen Projekten und Deiner Kreativität nichts bestaunen können.... hätte mich schon mal interessiert, was Du da immer bastelst :)

    LG Nys

    P.S.

    mit hier meine ich die Therapie....

    könnte aber genausogut für's Forum stehen.

    Darf also auch so rum verstanden werden. Was wiederum heißt: Gut - tuende- Menschen findet man, wenn man nicht aufgibt......und weitermacht.

    :)

    Hallo schnuffig

    das konkreteste der Ziele ist eine neue Wohnung.
    Der Ort steht schon fest und ich habe bereits mit der Suche begonnen. Aber es muß eine Wohlfühl-Wohnung sein, deshalb werde ich wohl etwas Geduld aufbringen müssen. (der Ort ist klein :) )

    Ich träume von einem Frühstückstisch mit Blick in unverbaute Natur. Es darf auch ein Gartenanteil sein, der mir zu Gestaltung überlassen wird.

    Auf jeden Fall werde ich Platz brauchen. Nicht nur für die Büromöbel sondern auch für Kreativität und Kuschelecken.

    Ich werde meinen Raum suchen an und in dem ich leben möchte.

    Ich werde auch ganz konkret Kontakt suchen, zu Menschen die mich weiterbringen und mir gut tun.
    Die Suche nach einem Menschen, bei dem ich völlig problemlos ich sein kann - werde ich nicht konkret angehen, aber auch nicht aus den Augen verlieren.

    Meine Zeit möchte ich konkreter einteilen, damit auch da genügend Raum bleibt für Kreativität, Kontakte, bunte Punkte im Gesicht und/oder Tränen - ganz wie es kommt.

    eine Sache möcht ich noch erleben:
    Unbeschwerte Ausgelassenheit mit einer Freundin.
    Spontanität, die von Herzen kommt - kindlichen
    Blödsinn machen, weil das Vertrauen lange genug wachsen durfte und Blödsinn machen, weil ich das einfach mag und nicht mehr danach frage, ob ich das darf oder ob das einer versteht.

    Mich fallenlassen und zurückholen können in einem Umfeld in dem ich keine Gefahr fürchten muß. In dem
    mich liebevolle Blicke begleiten.

    .............. das glaube ich reicht für's erste
    und den Rest erledige ich teilweise oder auch nicht.

    Kontakt zur beziehungsunfähigen Mutter ist zB noch so ein Chemie-Labor. Die Mischung aus Nähe und Distanz lasse ich mir nichtmehr aus der Hand nehmen.
    Für das Ich sein brauche ich weder ihre Genehmigung noch eine Rechtfertigung aus den Schatten der Vergangenheit. Das Thema Vergangenheit habe ich in dem Zusammenhang mit meiner Mutter gestrichen. Das einzige worüber ich mit ihr noch reden werde ist das hier und jetzt. Das morgen nur, sofern es ihr morgen betrifft. Der Rest ist meins. Vollendet oder unvollendet ----- meine Baustelle ----- betreten und zerreden verboten.

    Dafür gibt es andere Menschen. Einer davon war ein Mensch hier - der auch nicht gleich alles verstand, aber meine Anwesenheit mochte. Eine davon ist die, die wie ich, gaaaaanz langsam ist.... mit dem Vertrauen........ und gaaaanz vorsichtig in der Annäherung an die persönlichen Grenzen und an Spontanität. Bei der auch der notwendige Abstand seinen Raum hat.

    So weine ich heute und freue mich immernoch auf meine Zukunft.

    LG Nys

    Gute Gedanken zum drüber nachdenken, -


    danke schnuffig

    der Wechsel vom so sein wollen wie die anderen
    verstanden werden wollen

    hin zum Umzug in eine selbstgebastelte Schublade

    passiert schnell.

    Nähe ist für mich mutiert zu einer nicht mehr
    süchtig-machenden Möglichkeit der Eigen-und Fremdwahrnehmung.

    Nähe ist nach wie vor erstrebenswert und wichtig

    aber nicht mehr überlebensnotwendig.

    Ich mache weiter, die Ziele sehe ich klarer, seit dem
    ich mich selbst besser verstehen kann.
    Durch die Therapie werde ich gerade viel Schweres los und Leichtigkeit stellt sich ein. Ich freu mich auf meine Zukunft.

    LG Nys

    N'aabend

    zusammen

    Ich setz einfach mal ein glücklich lächelndes
    Smilie für Euch Umärmelnden :lol:

    ob es für meine exotischen Verknüpfungen im Gehirn eine Abkürzung
    gibt- weiß ich nicht. Die Vorteile von einer verstärkten Abkürzung ins
    sog. Reptiliengehirn sind nicht so alltagstauglich

    dafür habe ich Wahrnehmungen, von denen andere nur träumen können.
    Und die Fähigkeit den Körper und sämtliche Empfindungen von meiner
    Wahrnehmung trennen zu können. Andere müssen dafür in die höchsten
    Künste des Yoga aufsteigen...bei mir war es das naturgemäße
    "Not-Aus" im Gehirn eines Säuglings, bevor er kollabiert.
    Toll, daß ich so irgendwie gerettet wurde - und wenn Narben einen Mann nur schöner machen, dann eine Frau erst recht :)

    Was mir bleiben wird, ist eine Neigung zum "overload" in den Nervenbahnen dieses Wunderwerks Gehirn. Aber das haben viele viele andere auch
    wobei wir wieder bei den Gemeinsamkeiten wären.
    Tabletten brauch ich dagegen gott sei dank nicht. Aber bißchen aufpassen
    und den Mut zur Lücke und zum Nein sagen. Manchmal auch Nein zu einem faulen Kompromiss oder zum Dies noch und Das noch.

    Matthias - ich fand die Vorstellung spannend, so zu sein wie Du -
    allerdings ging mir das Grinsen fast nicht aus dem Gesicht, als ich im Umkehrschluß überlegte, wie das aussähe, wenn Du wärst wie ich 8)

    ich habe mir heute zB eine schwarz-grüne Glühwürmchen-Jacke gestrickt. :)

    dabei hab ich dann doch eine Gemeinsamkeit entdeckt: Ich find Dich auch seehr LIEBENSWERT :wink:


    Liebe schnuffig
    als Exot fühle ich mich bei Tieren sehr wohl, Zoo's hasse ich - dort bekomme ich Depressionen! Daß sich andere über mich wundern, bestätigt mich nur in meiner Wahrnehmung und ist daher einfach das normalste der Welt.
    Detailgetreue Erinnerungen kenne ich zwar auch - aber das fand noch keiner
    besonders nützlich, also müssen es wohl irgendwie anders-welche sein.

    Wenn ich an Dich denke, dann denke ich an Telefonate mit Firmen, die
    dank Deiner Hartnäckigkeit doch noch ihr Gewissen entdecken und an
    Handaufzucht von Zugvögeln :) :)

    Ganz liebe Grüße
    Nys

    Lieber Tocco

    es ging mir nicht um einen Grund

    es ging um meine Wahrnehmung. Es fühlt sich besser an, seit dem ich weiß, daß ich genauso bin - wie ich mich wahrnehme... nämlich ein bißchen anders.

    Die Bestätigung tat einfach gut: Es ist so und keine sentimentale oder überempfindliche Einbildung.

    Diese Unsicherheit hat mich vorher oft schwanken lassen und mir ein Gefühl von Schwäche vermittelt.

    Jetzt fühle ich mich bestätigt und gestärkt. Und der Grund warum ich anders bin ist dabei tatsächlich zweitrangig.

    Liebe Grüße
    ganz besonders auch an Schnuffig!!!
    Nys

    Hallo schnuffig! Hi Tocco und Matthias!

    Euer Thema ist toll.

    Ich erfahre gerade, daß ich - je mehr ich bei mir bin - auch in der Lage bin -andere auf Distanz zu halten - ohne unnahbar zu sein.

    Und daß ich nicht immer die ultimative Nähe brauche, um in Kontakt mit anderen Menschen zu sein.

    Einsam kam ich mir bisher oft dann vor, wenn ich spürte, daß ich in manchen Dingen intensiver fühle und gewisse Situationen anders erlebe
    als andere Menschen

    seit ich weiß, daß das meiner ganz individuellen und etwas anders verlaufenen "Prägung" entspricht
    daß es darauf zurückzuführen ist, daß ich vor dem Denken einen emotionalen Überlebenskampf lernte

    - seither kann ich besser loslassen, von der Vorstellung gehalten werden zu müssen.

    LG Nys

    Liebe Weidenkätzchen

    ich dank Dir für Deine Worte! Und es freut mich ehrlich
    wenn das was ich so öffentlich nachgedacht habe, einem anderen was bringt.

    Mir hat diese Tage ein Buch viel gebracht, das die
    verschiedenen Überlebens-Strategien beleuchtet,
    die ein traumatisiertes Kind entwickelt - je nach dem
    welche Art Mißbrauch stattfindet und in welchem Alter
    Mißbrauch und / oder Vernachlässigung stattfinden.

    Das Buch ist ein bißchen werbungslastig für die sogenannte NARM-Therapie - aber es hat mir zB
    erklärt, weshalb ich nichts mehr fühle und mich selbst aufzulösen beginne, wenn mich eine Trennung schmerzt.

    Es ist sehr einfach und übersichtlich gestaltet.
    Für jeden, der durch die Eltern zu einer Überlebensstrategie gezwungen war, eine interessante Lektüre - die vor allem aufzeigt, daß es darum geht

    sich zuerst seiner Ressourcen bewußt zu werden und
    auf nervliche Überlastungszustände mit Selbst-beruhigung reagieren zu können, bevor man eine Re-Traumatisierung durch die Beschäftigung mit der Vergangenheit angeht.

    Es zeigt, wie wichtig das Verstehen der Zusammenhänge ist, daß es aber in der Therapie darum gehen soll, wie sich die ausgedienten Überlebensstrategien negativ im eigenen Leben auswirken und wie die Dinge aus einer neuen Perspektive mit neuen Handlungsmöglichkeiten im Erwachsenenleben angehen lassen.

    Ich lass mal den Buchtitel hier:

    Entwicklungstrauma heilen

    Kösel Verlag


    P.S.
    Der Zusammenhang von Sucht und Überlebensstrategien wird auch erklärt.


    ------------------------------------------------------

    Bin nur noch sporadisch hier. Bin froh über die Fortschritte, die ich bei meiner Therapie mache. Die Entscheidung
    in eine Klinik zu gehen war richtig. Daß ich die richtige gefunden habe, habe ich den Bewertungen im Internet zu verdanken. Und jetzt erlebe ich vorsichtig, wie viel Energie frei wird, wenn man sich
    nicht immer wieder von sich selbst trennt. Es ist gut, daß es für die ersten Schritte dieser Erfahrung einen geschützten Ort gibt, an dem ich mich einfach gut fühlen kann, schwach sein kann, regredieren kann und die früheren Bedrohungen als das wahrnehme was sie sind: Vergangenheit

    Die Zukunft läßt sich ohne Spaltung besser gestalten.


    Ich bin dann mal weg.

    Liebe Grüße an alle! auch wenn ihr mir langsam etwas entgleitet... aber ich bin dabei mich selbst neu kennenzulernen. Das ist fast wie eine neue Liebe... da hat man nicht so viel Kopf für was anderes.

    Nys

    Liebe Lindi

    Deine Worte berühren mich sehr. Und auch wenn wir uns jetzt evtl. ducken müssen, kann ich nicht anders - als Dir einfach zu sagen was damals mit mir passiert ist.

    Ich glaube ich stand zunächst einfach unter Schock und Tränen.
    Ich hab mir überlegt, zu bleiben. Ich habe überlegt, ob ich nicht wenigstens wegen Dir bleiben kann. Aber dazu war ich einfach zu verletzt. Und hatte auch erkannt, daß ich prof. Hilfe brauche.

    Die inzwischen vorhandene Diagnose: Persönlichkeitsstörung mit abhängigen Anteilen; Depression mit latenter Suizidgefahr

    Ich habe nicht alles wie es mir ging im Forum geschrieben.
    Ich habe generell Schwierigkeiten damit, zu sagen, wenn mir was wirklich so richtig weh tut. Die Show heißt einfach nur:
    Lächeln und Zähne zusammenbeißen.

    Für mich war das Forum ein wichtiger Teil meines Alltags geworden. Eine Stütze die nun wegbrach. Das hat mich erstmal
    komplett in die Regression gestürzt. Auch für mich war dieses plötzliche "Halt-Verlieren" eine Reise in die Vergangenheit.

    Es ging nix mehr. Absolut garnix.

    Da mußte ich handeln. Da mußte ich zum ersten Mal kapitulieren und zwar auf der ganzen Linie.

    Gleichzeitig habe ich erlebt, daß meine Wahrnehmungen bzgl. meiner Probleme genau richtig war und ich sehr schnelle Hilfe von meinem Hausarzt und den entspr.
    Fachleuten bekam. Sie fanden es ganz und garnicht
    übertrieben. Im Gegenteil, sie haben die bürokratischen Dinge
    mit Nachdruck bearbeitet, so daß ich nun einen Klinikplatz habe.

    Ich bin froh, daß ich dort hin kann. Das hat mir auch Mut gemacht meine Mutter mit unserer Vergangenheit zu konfrontieren und den nötigen Abstand zu ihr herzustellen.
    Endlich habe ich keine Angst mehr davor, jemandem der von
    mir nur "Nettigkeiten" erwartet - die Wahrheit zu sagen. Auch dann, wenn ich nicht weiß, was dann mit dieser "netten" Beziehung passiert.

    So habe ich mich dort wohlgefühlt wo es mir gerade am besten ging: Mit mir allein daheim. Mal "gassi" gegangen und mich
    ausgetobt. Alle anderen Kontakte rechtzeitig informiert, daß ich
    derzeit out of order und für niemanden zu sprechen bin.

    Schade daß am 24.XY und 25. XY's Frau reinplatzte womit ich so garnicht gerechnet hatte. Da blieb nur zu sagen, daß mein Leben inzwischen woanders stattfindet. Es hat mich aber in 2011 katapultiert und ich mußte nochmal emotional und gedanklich durch alles durch. Vergleichen und nochmal durch. Jetzt hab ich das hinter mir und dafür die gleiche Grippe wie 2011 schon komisch.

    Zum Jahreswechsel erfahre ich, daß mein Nochmann nach 4 Monaten Trennung ein neues Lebensziel hat: Sobald wie möglich mit der "einer Frau" eine Familie gründen. - Tja für mich kommt mit demnächst 42 dieser Sinneswandel von ihm zu spät. Ich habe viele Jahre verschenkt - weil ich mich nicht gut um mich gekümmert habe - und zu viel Angst davor hatte, was passiert, wenn ich der Wahrheit ins Auge sehe....


    Das mit dem Forum war für mich lange Zeit auch
    Schmerz. Es hat mich wochenlang danach noch gedanklich beschäftigt und aufgewühlt. Aber es hatte wie jeder Schmerz irgendwie seine eigene Kraft. Nach vorne auf einen neuen Weg.

    Jetzt freue ich mich auf die kommende Zeit - und habe mir auf die Liste geschrieben: Schmerz nicht mehr verdrängen, sondern mitten durch gehen. Dann komm ich dort raus, wo ich eigentlich hin will.

    Schade, daß Du nicht im Geschlossenen bist, so könnten wir über PN wenigstens die EMail Adresse austauschen. Mein Beitrag fürs Geschlossene reicht noch bis März

    Liebe Mitleser

    dieser Beitrag ist für Lindi persönlich.
    Es wäre schön, wenn es in diesem einen Fall ein Austausch unter uns beiden ist. Nichts weiter.

    Liebe Lindi

    ich mag sonst nicht mehr viel hier über mich schreiben.
    Es gehört zu meinem Selbstschutz. Das ist keine Unverbindlichkeit und wenn mal was raus muß, wie an Weihnachten, dann überkommts mich vllt. doch. Ich will aber lernen besser damit umzugehen, was ich mit mir und meiner
    Geschichte mache. Wem ich was anvertraue und wo das seinen Platz hat..... ich glaube da werde ich in den nächsten Wochen noch viel drüber lernen dürfen. Ich freu mich drauf.

    Und ich wünsche Dir nochmal ein gutes neues Jahr und den Mut, den man braucht, um gut für sich selbst zu sorgen.

    LG Nys

    Liebe Maria!

    Danke für Deinen Gruß!

    Liebe Lea

    nein - ich habe mich nicht hineinziehen lassen.
    Es hat mich aber gerade deshalb sehr bewegt.

    Telefonnummern lassen sich ändern. Erinnerungen nicht.
    Sie kamen als ungebetener Gast - sie waren anstrengend und schmerzhaft - sie waren intensiv und ich bin ihnen trotzdem dankbar.

    Sie zeigen mir, wie ich war und was ich wahrnahm, was ich heute bin und wahrnehme und sie geben mir eine Vorstellung davon, wie ich und mein Leben- für mich -morgen sein könnte.

    Es gibt noch viel zu verschenken. - nach diesem Weihnachten.

    Euch allen einen schönen Jahreswechsel!

    Liebe Nicole

    ich möchte Dir noch danken für Deinen Eintrag bei mir.

    Lange habe ich überlegt, ob ich Dir darauf antworte.

    Gerade weil ich den weiteren Weg ganz konsequent einfach nur für mich gehe.

    So lasse ich Dir das da - was mit mir selbst nur am Rande zu tun hat: Trau Deiner Wahrnehmung. Ganz besonders - wenn es um Dich selbst geht.

    Es wäre falsch gewesen, wenn ich mir hätte ausreden lassen, daß mir was weh tut. Wenn ich gedacht hätte: Andere sind schlimmer dran und haben einen größeren Anspruch auf
    Hilfe. Es wäre falsch gewesen mir einreden zu lassen, daß ich kein Problem habe und nur eine kleine Sache ganz groß und dramatisch darstellen will.

    Es kann sehr befreiend sein, wenn man dort um Hilfe bittet, wo man Dich und Deine Wahrnehmungen ernst nimmt.

    Ich glaube ich mußte keinem der Beteiligten mehr als
    5 Sätze sagen und mehr als 2 Fragen beantworten.

    Da ist man befreit und fassungslos - wenn man als das "erfaßt" wird, was man ist und wenn Betroffenheit beim Gegenüber
    zu sehen ist, bevor man überhaupt damit gerechnet hat.

    Man sollte nicht alles glauben und sich zu Herzen nehmen, was einem andere mal so vor den Latz knallen. Auf dem eigenen Weg bleiben wird es wohl sein - was ich gemacht und nicht bereut habe.

    Bei der Orientierung Hilfe suchen aber darauf gefaßt sein, daß es auch Irrlichter gibt. Die eigene Wahrnehmung nicht aus der Hand geben. Mehr kann ich nicht weitergeben. Ich kann nur sagen, es gibt Leute, die einen genau darin stärken und unterstützen und einem Mut machen, dafür auch mal Menschen vor den Kopf zu stoßen.

    Danke für Deine Worte bei mir. Sie haben mir sehr gut getan.

    LG Nys

    Matthias, Andreas

    danke Euch beiden! :oops:

    Bin oft hier - nur etwas leiser als früher. Schließlich interessiert es mich wie es EUCH geht.

    Dann seid Ihr irgendwie auch auf einen kurzen imaginären Besuch
    bei mir. Und ich denke mit, wenn ihr diskutiert. Über Walfischbücher und gesunden Egoismus. Über Kinder, denen nicht geglaubt wird und die verlernen "Hilf mir bitte" zu sagen.

    Wärt ihr tatsächlich hier, bei mir im Weihnachts-Wohnzimmer, wollt ich Euch gern
    mehr erzählen.... aber so lassen wir's lieber....

    manche Tiere brauchen ein Archipel :wink: um sich weiterzuentwickeln.

    Ganz liebe Grüße an Euch und alle Tier-Lieben

    Lieber Andreas

    auch wenn es nun nachträglich ist:

    Herzlichen Glückwunsch zu einem Jahr Trockenheit!
    Ich freu mich vor allem für DICH, daß Du diesen Schritt und alle weiteren Schritte geschafft hast. Bleib dran!

    Liebe Grüße und eine schöne (Winter-)(Aus-)Zeit

    wünscht Dir
    Nys

    Liebe

    Quantensprung,
    inbetween
    eklisee
    Lindi
    Co2013
    schnuffig
    Andreas
    Rhein
    Liesele
    Wachholderfrau


    ganz lieben Dank für Eure Worte!

    Ich habe an Correns Worte gedacht, daß es ihm hilft, sich hier zurückzuhalten - auch wenn das Ego dann schreit.

    Ich habe mich bisher nicht zurückgehalten, mit meinen Ausführungen. .Weil ich Hilfe suchte und wußte: Es geht nicht - wenn ich mich nicht öffne.
    Dann wird keine Aufarbeitung gelingen und es werden keine Veränderungen möglich sein.

    Ich habe so geschrieben, wie es meine Art ist und es freut mich, wenn es nicht bei allen so rüber kam, als ob das eine Show sei.


    Ich bin nicht co und nicht Alkoholiker. Ich hatte mehrere Beziehungen zu Suchtkranken - das nicht Loslassen können von XY hat mich hierhergeführt.

    Ich gehe mit der Antwort auf meine Eingangsfragen:

    Wo ist die Schnittmenge zwischen Alkoholiker und Co?
    Gibt es gleichartige Lösungsansätze für ein zufriedenes abstinentes Leben?

    Ich habe eine Sucht, - ihre Ursache ist die selbe, wie bei manchen Alkoholikern und wie bei manchen COs.

    Im Gegensatz zum Alkoholiker, muß ich den dosierten Umgang mit meinem Suchtmittel lernen. Da ich sonst nie wieder eine Beziehung eingehen darf - und das möchte ich nicht.


    Ob und wie mir das gelingt - wird sicherlich kein Schritt von heute auf morgen. Ich würde tatsächlich in der kommenden Zeit nichts überwältigend wichtiges beizutragen haben. Da haben sunshine und Renate recht.

    Da ich mich auch nicht wirklich so wichtig nehme, hatte ich überlegt meine Threads löschen zu lassen.
    Einfach um zu zeigen, daß ich mich nicht für den Nabel der Welt halte.

    Aber es wäre schade um alle Gedanken die von anderen da eben auch drin stehen. Zeit - die sich andere genommen und ihren Beitrag -der für mich wichtig war, geleistet haben.

    Da stehen auch Fragen drin -auf die ich nie im Leben gekommen wäre. Vielleicht hat diese Fragen ja jemand der hier aus dem www liest und zieht sich was für sein Leben raus.

    Und wenn da gehässige Worte sind, - dann erfüllen sie auch ihren Zweck. Dann sprechen sie für sich und sagen etwas über die Schreiber aus, die ich nie beleidigt oder gehässig angegangen habe.


    Wenn die Zeit reif ist hier wieder reinzuschauen - dann werde ich das tun. Den Thread lasse ich offen und meinen Account werde ich nicht löschen lassen.

    Aber vorerst ist es mal gut nicht hier zu sein. Verarbeitung ist kein Rückschritt. Rückzug und das Leben in Angriff nehmen ist auch wichtig. Man kann nicht an mehreren Fronten gleichzeitig kämpfen.

    So ist es auch wichtig zu wissen, wann es Zeit ist zu gehen.


    Auf ein Wieder(schreiben/hören/sehen)
    Nys

    Liebe Lindi

    ich war schon auf dem Weg ins Bett - da dachte ich

    Zitat von Rhein

    hallo Lindi,

    ich finden Deinen Beitrag vom 9.10. von 12:58 in allem wichtig und richtig. Danke dafür!

    Rhein


    das hätte eigentlich ich Dir sagen sollen.

    Entschuldige bitte. Ich habe diesen Deinen Beitrag bei mir gelesen und Du hast überhaupt keine Ahnung wie gut er mir getan hat.

    Ich hoffe auf ein "Date" wie Du sagst, wenn Du dann mal in Deutschland bist.
    Ja und ich habs ja schon bei schnuffig geschrieben, daß ich mal poste
    wohin es mich verschlagen hat auf meiner weiteren Reise.

    Ich werde Dich vermissen. Sehr vermissen :cry:
    sch** jetzt ist wieder dieser Klos im Hals

    vllt hab ich Dir deshalb bis jetzt noch nicht so richtig DANKE gesagt.

    Es wird keine Jogging-Runde ohne Gedanken an Lindi stattfinden
    das kann ich mit Sicherheit sagen!

    Aber es wird nicht die einzige Gelgenheit sein, bei der ich an Dich denke und hoffe, daß es Dir so richtig gut geht. Deshalb schau ich dann gelegentlich wohl mal Dein Fädchen an. Halt von bissl weiter weg als bisher.

    Wie heißt es so schön im CO-Bereich

    Ich drück Dich :cry::cry::cry::cry:

    Nys

    Liebe Aurora

    oh nein - bitte nicht!

    nicht nochmal was falsch verstehen.

    Du sollst nicht denken, daß ich mich von Dir rausgeschmissen fühle. Oder daß Du Dich mit denen verbündet hättest.

    Aber ich finde:

    Zitat

    Du bist weder das eine noch das andere, wenn ich recht informiert bin.
    Warum dann ein derartiges Forum wie dieses hier ?
    Leider werde ich einfach den Verdacht der persönlichen Nabelschau immer noch nicht los und das Du hier dazu eine hervorragende Bühne gefunden hast.

    Ich empfinde diesen Thread mittlerweile auch als pure Selbstdarstellung. Und ich persönlich meine, die Informationen über S** Vorlieben haben in einem Alkoholiker-Forum nix zu suchen.

    Sowas ist halt krass (zumal ich nichts über S**Vorlieben geschrieben habe) und
    hatte bei dem Kommentar von Dir als Moderator-Aurora eben
    erhofft, daß Du solche Aussagen eben auch bewertest. Und nicht über diese Kommentare wortlos wegsiehst. Ich sag nicht, daß Du hinter diesen Kommentaren stehst
    Ich habe auch mehrfach betont, daß ich weder beleidigt noch sonstwie trotzig meinen Rückzug antrete

    sondern, weil ich nicht endlos erklären will-


    Diese Erklärung für Dich liebe Aurora, weil ich Dich sehr schätze und mag. Und niemals dachte, daß Du ein Komplott gegen mich eingehst.

    Meine Kraft ist aus. Das ist alles. Und ich hatte und habe einfach die Wahrnehmung, daß meine Beiträge hier auch zukünftig als Selbstdarstellung attakiert werden. Das brauch ich nicht. Und deshalb ein Good Bye. Ich lasse meinen Account hier. Bin ja auch noch recht lang für das GEschlossene freigeschaltet.

    Evtl. lasse ich irgendwann mal meine Threads löschen. Das weiß ich noch nicht. Das hat ja Zeit. Ich fühle mich nur einfach nichtmehr gut aufgehoben und das hat vor allem mit einem sehr persönlichen Eindruck zu tun, der garnichts mit Dir zu tun hat.

    Es ist einfach ein zu rauher Wind -für meine aktuelle
    persönliche Befindlichkeit aufgekommen. Die ich blöder Weise hier mitgeteilt habe.

    Das Leben kann schön sein, wenn man es sich nicht unnötig schwer macht.

    Bleibe ich, so ist das unnötig. Ich habe weder das Bedürfnis noch das Gefühl gebraucht zu werden und
    sowas wie die letzten Tage brauche ich definitiv nicht.


    Liebe Aurora

    ich gehe NICHT wegen Deinem Kommentar.
    Es war nur das Ende der Endlos-Schleife

    und ich hoffe jetzt auch ENDLICH das Ende meiner Erklärungsversuche.

    Es ist nicht wichtig verstanden zu werden.

    Es ist mir wichtig, daß Du Aurora das verstehst, daß
    ich nicht Dich für meinen Rückzug verantwortlich machen will.

    Bitte lies doch : Meine Grenzen sind erreicht.

    das ist alles

    Liebe Grüße
    Nys