Beiträge von Nys

    Hallo Kaleu!

    ich sehe mich weder als Held noch als besonders leidensfähig an. Wahrscheinlich hab ich tatsächlich daher den Ausstieg geschafft. Nicht aus selbst auferlegtem Leid - sondern aus der Unfähigkeit, mich selbst so zu achten und so gut für mich zu sorgen - wie es eigentlich angebracht ist - wenn man sich selber was wert ist. Mein Selbstwert wurde mir nicht vom Elternhaus vermittelt und den hab ich mir jetzt selbst erarbeitet. Das ist es. Nicht mehr und nicht weniger - aber damit bin ich kein tragischer Held - sondern eine ganz gewöhnliche unabhängige Frau.

    Was findest Du an meiner Geschichte tragisch?
    Ich finde - sie ist die logische Schlußfolgerung aus Kindheit und lange nicht durchschauten Mustern.
    Tragisch sind für mich Dinge, an denen man nichts ändern kann.

    Hi schnuffig,

    Du machst mich lächeln -

    ich glaube weder ich noch Katha meinten Vanilla sondern ein vom Auftreten und Lebensstil sogenannter Otto-Normal-Verbraucher mit
    hier nicht eigens gedanklich bedachter Geschmacksrichtung! ....was die Speisekarte oder Zubereitungsform angeht. :)

    Hi schnuffig

    na in der LEIDENSFÄHIGKEIT !

    die waren ja so geplagt und immer noch so stolz und lange lange sah es auch so aus, als ob sie ihr Schicksal mit Würde und ganz für sich allein ausmachen.

    Heldenhaft stark - stärker im Leid ertragen, als ich!

    Hab ja schon geschrieben, daß sich noch jeder davon als tragische Figur aber so ganz und garnicht als Held herausgestellt hat. Die Interpretation machte es möglich - in ihnen anfangs das o.g. zu sehen.

    - diese Assoziationen hab ich jetzt zum Glück nichtmehr. Frag mich nicht woher die kamen... wohl von den Menschen,die ich damit in Verbindung brachte: Helden meiner Kindheit! Die in Wirklichkeit auch tragische Figuren waren, mich aber spürbar geliebt hatten.

    LG Nys

    Hallo girasole

    ich glaube der Blick muß nicht bewußt geändert werden - aber wahrscheinlich meinen wir sogar beide das selbe....

    ich will es nur anders formulieren:

    Der Selbstschutz steht bei mir jetzt an erster Stelle und zwar ganz automatisch. Das ist wie ein Sensor, den Mütter für ihre Kinder entwickeln- wenn da was schief läuft. Und keine Mutter der Welt würde aus Rührung ihr Kind einem Menschen anvertrauen, der ihr irgendwie geheimnis-krämerisch rüber kommt.

    Ich habe mich nicht genug wert geachtet. Ich habe die Tragik des einsamen Helden aufgesaugt und dachte, wenn der nicht gut mit mir umgeht, dann ists auch egal (mal übetrieben gesagt). Ich hab mich halt nach ebenso tragischen Figuren umgesehen, wie ich eine war. Da ich keine tragische Figur mehr bin - paß ich mit solchen Typen auch garnicht mehr zusammen.
    Das fühle ich schon automatisch. Mit verbundenen Augen. Ich werde sie trotzdem sehen - ihre Traurigkeit, ihre Verlorenheit - und sie werden auch ein Lächeln von mir bekommen. Denn sie sind mir kein Feindbild --- nur auch irgendwie unheimlich fremd geworden. Vor allem weiß ich, daß ich und alles was mir lieb ist - niemals gut an einem solchen Platz aufgehoben wäre. Da muß ich nichts dafür tun. Das ist jetzt endlich so, wie bei anderen auch, die eine glückliche geborgene und das Selbstwert-Gefühl fördernde Kindheit hatten: Sie sind sich einfach zu schade dafür, alles auf eine ungewisse hohe Karte zu setzen - die jetzt schon nach Mysterium aussieht.

    Da bevorzuge ich automatisch jetzt das positive, helle, unproblematische......... und selbst dann wird einem niemals eine Garantie mitgegeben, was das Leben aus dem heute noch gesunden Partner macht.

    Deshalb ist mir das grad auch alles noch zu früh. Soll mir doch der Weihnachtsmann einen durch den Schornstein werfen oder der Senioren-Liefer-Service einst einen vorbei-bringen...... ich war noch nie so wertvoll wie heute :).... und hatte noch nie so viel Gelassenheit....... Ich hab noch nie so wenig gewartet und noch nie so viel Zeit dabei gehabt :)

    Nein ich mußte meinen Blick nicht ganz bewußt ändern, so würde ich das nicht beschreiben.
    Ich hab mich so sehr verändert, daß die Welt ganz anders aussieht.

    LG Nys

    Hallo Maria

    jetzt komm ich auch mal zu Dir und schreibe dazu meine Gedanken

    ich glaube auch, daß es für den Alkoholiker nur funktionier, wenn die Erkenntnis darin gründet, den Alkohol sich selbst zu liebe aus dem Leben zu verbannen zu wollen.

    Wenn ein Wach-Rütteln von außen dazu führt,---den entscheidenden Schritt dann wiederum für sich selbst zu tun .....dann war das ja nur Hilfe zur Selbsthilfe.

    Den Alkohol aber einem anderen zu liebe aufzugeben und dies als einzige Grundlage zu haben. Halte ich für eine sehr instablile Angelegenheit.

    LG ...und einen schönen Sonntag Dir noch
    Nys

    Hi Andreas

    schön, daß es Dir hier gefällt :)

    aber weißt, deshalb muß ich noch lang nicht alles bis ins letzte Detail erklären. Unter Stinknormalo darfst Du Dir vorstellen, was Deine Interpretation hergibt.

    Ich schätz mal - seit dem ich für jemand anderes nix besonderes mehr sein muß, bin ich ein(e) Stinknormalo.

    LG Nys

    Hallo zusammen

    ich freu mich über die zahlreichen Besuche!... und Rückmeldungen.

    Ich wollte ja ursprünglich derzeit nicht so viel von mir preiß geben. Aber die Antworten veranlassen mich jetzt dazu, einen Einblick zu geben, was in der jüngsten Vergangenheit zu einer großen Veränderung in mir drin geführt hat:

    Wie leicht zu erkennen ist/war, gab es bei mir ein Muster. Eine Stelle an der die Melodie der Spieluhr ins Moll kippt, weil sie immer wieder über die gleichen Muster abgespielt wird. Die lagen bei mir viel tiefer, als nur im falschen Beuteschema oder der Faszination am geheimnisvollen Grübler.

    Wie sagt man so schön:
    Der Fisch stinkt zuerst vom Kopfe her. Soll heißen - Ursache finden.

    Also gings zuerstmal beim Nachdenken in die Richtung, warum der "Deal" wie ihn Sternchen nennt, nie funktioniert hat. Schlimmer noch: Ich dachte ja ganz wichtig und dringend gebraucht zu werden, war aber am Ende die auf die man lieber verzichtet hat. Plöt ! würde Katha sagen.

    Die einsamen Jungs hatten anscheinend mehr Wegzehrung für Alleingänge als ich. Waren nicht davon abhängig, was ich von ihnen dachte.
    Der Fehler lag im System. Und zwar in meinem! Das wie Sternchen es beschreibt, trifft es ungefähr.

    Ich war immer ehrlich - aber nicht gnadenlos ehrlich zu mir selbst.

    In Wirklichkeit war auch mein glanzvoller Auftritt oft eine Fassade, und hinter den Kulissen saß auch ich melancholisch in einem Eck. In Wirklichkeit war ich sogar noch schlimmer dran, als mein tragischer Held.
    Ich mußte verbergen, daß der Glanz den ich verbreite, in sich zusammenbricht - sobald das kleine Mädchen im Türrahmen erscheint - das einfach nur in den Arm genommen und geliebt werden möchte.

    Hätte ich mein kleines Mädchen wirklich lieb gehabt, dann wäre es mit dabei gewesen, wenn ich unterwegs war. Dann wären die Auftritte sicher weniger glanzvoll und vor allem viel zurückhaltender abgelaufen. Dann hätte sich auch kein tragischer Held dafür interessiert. Dann wäre der Deal garnie zustande gekommen. Keiner dieser Männer hätte sich ein liebesbedürftiges Kind an Land gezogen.

    Es galt also jetzt nicht nur die eigene Auswahl zu hinterfragen - die ich ja schon begründet habe. Sie war fest verankert durch die Erfahrung, daß die tragischen Gestalten in meinem Leben auch immer der Ort waren, an dem ich mich geborgen gefühlt habe.

    Die Stinknormalen strahlten etwas aus, von dem ich wußte, daß ich es niemals mit ihnen teilen könnte: Eine glückliche Kindheit. - Eine Selbstverständlichkeit in der Gewissheit, einmal Kind gewesen zu sein und dort alles bekommen zu haben, was ein Kind an Liebe eben so braucht.

    Ich war immernoch dabei, mir einen Eckplatz - eine Niesche zu suchen, in der ich verschwinden konnte. Natürlich mit Außenwirkung und dem Nebeneffekt der beiden einsamen verschworenen Seelen. Ha Ha.

    Dabei ist das doch garnicht mein Platz!

    Ich bin inzwischen tatsächlich erwachsen geworden. Ich stelle erstaunt fest, daß ich über eine längere Zeit dieses kleine Mädchen jetzt einfach mal existieren lies. Es mir genau angeguggt habe und mal nachgefragt, wie es denn eigentlich gerne untergebracht wäre. Also ihr war garnicht nach irgendwelchen seltsamen Typen. Sie wollte lieber zu mir. Die einzige, die ihr das geben kann, was sie braucht: Mutterliebe und Geborgenheit.

    Ich hab es nie bekommen - aber ich habe so ne Art Instinkt, wie das geht. Und irgendwie hat es garnicht ein ganzes Kinderleben lang gedauert, bis sie groß geworden ist. Jetzt braucht sie das nicht mehr. Vllt. mal dann- wie alle anderen Erwachsenen auch - wenn man sich einfach wünscht, von jemand in den Arm genommen zu werden. - Aber als Erwachsene. Da bleibt immer ein bißchen Abstand dazwischen..... und das ist wirklich NORMAL.

    Glanzvolle Auftritte schaff ich jetzt immernoch- mühelos. Und es gibt Stinos und tragische Helden, die gern mit mir unterwegs wären. Ich brauch sie aber grad alle nicht. Das kleine Mädchen und ich sind zu einer zufriedenen erwachsenen Person geworden.

    Vielleicht begegnet mir irgendwann mal jemand, mit dem ich mein NEUES völlig unbedürftiges Leben teilen und mit dem ich seine Zufriedenheit teilen möchte.

    Momentan kommt mir das vor, als würde ich Eulen nach Athen tragen, Butter auf's Schmalzbrot schmieren oder sonst noch irgendwas doppeltmoppeln.

    Der Anreiz zur Zweisamkeit - das System - war früher falsch. Es bestand aus Nachholbedarf. Seit dem der weg ist.... besteht erstmal kein Bedarf. Vllt. werde ich irgendwann so erwachsen, daß ich tatsächlich einen Partner suche. Für die Zeit dazwischen hab ich ganz gut für mich gesorgt - und für alle Bedürfnisse, die eine erwachsene Frau eben so hat. Dazu braucht es nur klare Grenzen und einen klaren Kopf, der weiß was er will und auf was er verzichten kann ;)

    LG Nys

    Hallo Maria

    danke für das Feedback - hat gut getan.

    Hallo Schnuffig

    es freut mich daß Du diesen Beitrag so geschrieben hast - wie er da steht!
    Danke - er läßt mich viel reflektieren.

    Wird mich mein Urteilsvermögen irgendwann wieder im Stich lassen?
    Möglich wärs.

    Die Köder, die man mir hinwerfen muß sind andere.
    Ich steh auf den tragischen Helden, der seine Einsamkeit mit sich selber ausmacht und dann oh wunder! die Nys entdeckt, die gerade ihren glanzvollen Auftritt hat und durch offene Türen an ihm vorbeirauscht. Ihm ihr schönstes Lächeln zu seinem einsamen Getränk und der melancholisch gerauchten Zigarette schenkt. Er mimt den durch tiefe Wasser aufrecht gegangenen und dem Leben bereits abgewandten, der plötzlich oh wunder
    neues Leben - neue Liebe in sich spürt. Und blöder weise ist das dann der einzige von allen Verehrern, dem ich die Liebeserklärung abnehme. Nicht sofort natürlich - aber wenn er ausdauernd genug und entschlossen genug scheint?..............Dann braucht es nur noch eine gewissermaßen ausweglose Situation - in der meine Liebe bzw. Zuneigung sich beweisen muß. Und weil ich nichts zu verlieren habe - außer der von mir immer wieder aufs tiefste geprüften Ehrlichkeit - dann beweise ich ohne Rücksicht auf eigene Verluste - wie ehrlich ich es mit dem Lächeln im Vorbeigehen gemeint hab. Dann hängt der Fisch am Haken und ich verstricke mich wie ein Insekt im Spinnen-netz weil jetzt die Manipulation wunderbar funktioniert: Ich kann nicht weil...........aber Du mußt............Drama Drama Drama... ... ich liebe Dich ja unendlich aber...........Du hast in meiner dunklen Welt nichts verloren.... ich geb Dich auf, aus Liebe.........Drama Drama Drama......ich kann nicht ohne Dich sein...... aber bitte bleib weg...........TA TA !!!!

    und wenn ich dann weg bleib: Ich wußte es! Du hast mich nie geliebt! Du hast mit mir gespielt ... so eine Frau wie Du - viel zu schön - viel zu beliebt.... klar Du hast nur einen Idioten gebraucht........ Drama Drama Drama.. Nys ganz verzweifelt .... (sie hat sich ja den tragischenHelden rausgesucht, weil sie den anderen Stinos (danke Katha) nicht glauben kann- weil sie denkt - nur dann geliebt zu werden, wenn sie für einen Menschen einzigartig, unerreichbar und die absolute Verwirklichung eines Traumes sein muß!) So wie beim einsam trinkenden Opa N. - sowie bei der immer traurigen Oma A. und wie beim immer unverstandenen und vor sich hin sinnierenden Papa. Diese Menschen haben sie vergöttert, haben ihr das Gefühl gegeben, daß sie die Schläge der Mutter vergessen kann -haben ihr das Gefühl gegeben - keine Mutter zu brauchen. Haben ihr das Gefühl gegeben echt zu sein.

    Denn Nys war oft ganz groß - aber nicht in echt.
    In echt war sie ein kleines Mädchen, das wußte, wenn sie eins ist - dann gibts Haue. Also bitte schön ------ Bühne frei ------- hier kommt das was ihr sehen wollt! Ein Spiel .
    Männerherzen flogen mir zu - ich habe auch gespielt sogar wie Du - aber nur mit den Jungs, die für ihren Mädchenverschleiß bekannt waren. Es hat mir gefallen, zu beobachten, wie weit sie gehen um mich zu bekommen. - Die Jungs mit den ehrlichen Absichten habe ich entweder gleich wieder heimgeschickt - oder zu platonischen Freunden werden lassen.

    Ich übernehme die Verantwortung für alle erlittenen Niederlagen.
    Ich habe die tragischen Helden in mein Herz geschlossen - weil ich drauf abgefahren bin. Die Tragik fand ich nie toll. Aber sie waren für mich die einzigen glaubwürdigen Menschen - weil sie ja so stolz und so aufrecht ihren einsamen Weg gingen. Dabei hätte ich jedesmal schnell sehen können, daß
    es sich um eine Fassade gehandelt hat.

    Nicht umsonst hab ich über den Schauspieler Otto Sander nachgedacht. Seine Wirkung auf die Menschen, die Fassade - die durch eiserne Disziplin, und durch den Charme eines in seiner Sucht einsam gewordenen Menschen - der Außenwelt so viel Zuneigung abringt - diese Fassade ist mir nur zu gut bekannt.

    Die knappen, treffsicheren Sprüche - die Körpersprache - der Blick
    Faszination für den Nichtsüchtigen. Warum? weil der Nicht-Süchtige was hineininterpretiert. Eine Verletzlichkeit, eine grandios überspielte Unsicherheit, eine entwaffnende winzige Offenheit, die den ersehnten Einblick in 2cm des geheimen Privatlebens in 2cm der so archaisch abgeschotteten Gefühlswelt gibt. ----------- Darauf kann man süchtig werden, wenn man es als Liebesbeweis ansieht. Als Vertrauensbeweis und wenn man sich diese Zuneigung endlich wieder (wie zuhause) hammerhart erarbeiten muß.

    Und dann irgendwann wird es leider klar: So sehr diese einzigartige Liebe das ersehnte "verheißene Land" zu sein scheint - so sehr fühlt sich der viel zu sehr mit sich selbst beschäftigte tragische Held überfordert. Die Art und Weise - wie er seinen Rückzug dann antritt - ist tatsächlich charakterabhängig. Vom ehrlichen: Laß mich einfach in Ruhe - Bis zum: Ich werde Dich immer lieben - und bis zu hammerharten Beleidigungen hab ich jetzt alles mal durch.

    Ob es jemals einer dieser Helden "nicht wert" war? Darüber denk ich nicht nach. Man sagt wohl so dazu. In Wirklichkeit ist es keine Frage des Wertes. Es ist die Frage - ob ich nicht gleich hätte sehen können - daß es jeweils zwar tragische Figuren aber keine Helden gewesen sind. Eher so was wie Menschen, die ihr Leben vorn und hinten nicht auf die Reihe bekommen und eine durchaus in der Öffentlichkeit entwaffnende charmante und überzeugende Art an den Tag legen - die diesen Umstand meisterhaft verbirgt.

    Aber nicht mehr vor mir. - (Denk ich!)

    Jetzt lebe ich mein Leben - auch da gäbe es genug Versuchungen, selbst zu spielen. Für ein bißchen geliehenes Gefühl. Für ein bißchen eingebildete Beziehung. Lieber schütt ich kein weiteres Öl ins Feuer, wenn sich beim harmlosen Spiel einer für mich entfacht. Denn ich habe immer noch das eine nicht verloren: Meine Ehrlichkeit. Und darauf bin ich wirklich stolz.

    LG Nys

    Hallo Maria

    nein - es muß und kann nicht verglichen werden - es kommt aber immer wieder im Forum zu einer Vergleichs-Diskussion - wie gerade eben bei Andreas (Carpenter). Da geht es um Abgrenzen.

    Dieses Thema hat mich unglaublich aufgewühlt. Weil schon allein das Wort abgrenzen oder auf sich schauen oder meins bei mir lasssen - anscheinend die Assoziation bei Andreas ausgelöst hat: Der Alkoholiker ist der Feind, der gemieden werden muß. Sprich Feindbild. Sprich Menschen mit auffälligem Alkoholkonsum und auffälligem Verhalten werden zu unrecht gleich als Alkoholiker diagnostiziert. Auch wenn es "nur" 2-3 Bier während der Arbeit sind.......... grrr.............
    da geht es ja auch um meine Wahrnehmung bzw. in dem Fall um die Wahrnehmung von Sternchen, die sie uns mitgeteilt hat - und deren Reaktion darauf mich einfach schreiben ließ, - daß es da nix zu verstehen gilt!! Weil ich sah, daß sie sich da irgendwie draufstürzt. In einer (für mich)bedenklichen Weise.

    Abgrenzung sieht Andreas als Egoismus in Beziehungen, wenn jeder auf sich schaut. Da hab ich ja bei ihm was dazu geschrieben. Daß ich mich nicht abgrenzen muß, wenn der Partner nicht ständig Grenzüberschreitungen betreibt. Und daß sehr wohl jeder für sich und nur für sich Verantwortung übernehmen muß. BZW für das Gelingen der Beziehung.

    SO
    jetzt aber zu Deiner Frage, wie ich "damit" umgehe.

    Obwohl ich (glaub ich) eine sehr gute Wahrnehmung habe - getraue ich mir ja schon garnichtmehr hier zu schreiben, daß ich den einen oder anderen - der mir in meinem Alltag begegnet - als nassen Alkoholiker wahrnehme.

    Damit würde ich hier wieder eine Diskussion auslösen - daß ich schließlich kein Arzt sei.

    Bin ich auch nicht. Also schreibe ich von Menschen, die ich in ihrem persönlichen und privaten Umfeld antreffe oder die zu mir ins Büro kommen. Darunter sind Menschen, die auffällig nach Alkohol riechen - oder sogar eindeutig zugeben, Alkoholiker zu sein und deshalb in die eine oder andere Lage gekommen sind. Ich habe mit diesen Menschen teilweise über Jahre hinweg zu tun. Der direkte Kontakt beschränkt sich aber meist auf max. 45 min.
    Manchmal bringe ich das Problem bzw. den Zusammenhang der Probleme mit dem Alkoholkonsum zur Sprache. Einem jungen Mann habe ich mal gesagt, daß er so keine Chance auf einen Ausbildungsplatz hat. Einem anderen hab ich gesagt, daß ich es schade finde, wenn ich ihn mit den anderen trinkenden Menschen an deren Treffpunkt imOrt sehe und daran denke, daß er noch so jung ist - und ein anderes Leben doch möglich wäre. Einem alleinerziehenden Vater habe ich mal nahegelegt, daß es für seine beiden Söhne besser wäre, er würde den Alkohol lassen. Die Menschen sehen mich, hören wie ich mit ihnen rede, merken, daß ich sie auf Augenhöhe und respektvoll behandle und immer behandelt habe. Deshalb hat es mir noch keiner verübelt sondern (wenn auch erschrocken) zur Kenntnis genommen, daß ich mir über meinen eigentlichen Auftrag hinaus - bei dem es nur um Geld geht - über sie Gedanken mache. Freundliche Gedanken und nicht abwertende bzw. bewertende.

    In meinem privaten Umfeld war es zuletzt mein Ehemann, dem ich immer mal wieder die Gefahren seines tgl. Alkoholkonsums zu verdeutlichen versuchte. Ich hab nicht das Gefühl, daß er abhängig ist - unsere Probleme waren auch anderer Natur - aber ich sehe in einem tgl. konsumierten Glas (was auch immer) eine Suchtgefahr. Das hab ich ihm auch mehrfach gesagt, ohne weiter zu kontrollieren.

    Meine frühere Single-Clique ist durchmischt mit Menschen die abstinent leben und solchen die seit Jahren ca. 2 Bier nach Feierabend in der Stammkneipe trinken - am WE dann mehr. Einem besonders guten Freund dort, habe von meinem XY erzählt - weil ihn dort niemand kennt (aber erst nach dem es vorbei war). Habe auch vor ca. 17 Jahren einen aus dieser Clique mal direkt drauf hingewiesen, daß er in meinen Augen abhängig ist (er war jedes Mal betrunken, wenn wir die Kneipe verließen). Er hat daraufhin viele Jahre nur noch Wasser getrunken - vor einigen Jahren leider eine Krankheit und damit sein Rückfall. Nach dem Rückfall war er ein Mensch, den ich so zynisch und gleichgültig nie erlebt hatte. Ich habe nie wieder den Kontakt aufgenommen. Ich war einfach zu sehr enttäuscht und ich wußte, daß ich nichts tun kann.
    Er wußte ja was er tat.

    In mir ist seit XY eine Vorsicht gewachsen im Umgang mit Menschen, die sich in meinen Augen wie ein aktiv suchtkranker Mensch verhalten. Ich werde die einzelnen Dinge, die meine Alarmglocken schrillen lassen nicht detailiert aufzählen. Es kann nicht unbedingt in Worten wiedergegeben werden. Es ist so eine Art Gesamteindruck. Da ich allein arbeite - habe ich nicht das Problem im Kollegenkreis damit konfrontiert zu sein - zumindest nicht direkt und von der Zusammenarbeit betroffen. Die neueste Erfahrung in meinem Leben hat meine Vorsicht auch noch mal ausgeweitet. Ich sagte ja bereits: Meiner Wahrnehmung trauen. Bereits bei XY hab ich mich manchmal gewundert, wie er in nüchternem Zustand so agieren konnte - wie es andere nur betrunken tun würden. Trockenrausch - ich weiß nicht, ob das ein Wort ist, das es nur bei den Anonymen Alkoholikern gibt - oder ob dieser Begriff wissenschaftlich fundiert ist. Jedenfalls habe ich die Erfahrung gemacht, daß alleine das Weglassen von Alkohol aus einem ehemals nassen Alkoholiker noch keinen nüchtern denkenden Menschen macht. Und da werde ich künftig ebenfalls meiner Wahrnehmung trauen. Wenn ich das Gefühl habe mein Gegenüber ist sternhagel voll. Dann ist mir gleichgültig - ob er dafür was trinken mußte - oder ob er in anderer Weise einfach krank ist. Ich werde das Weite suchen und mich nicht auf Entschuldigungen oder Erklärungen einlassen. Ich werde mich abgrenzen - an dem Punkt, an dem es für mich ungesund wird.

    Das hat nichts mit dem Feindbild Alkoholiker zu tun.
    Ich möchte ausdrücklich nicht, daß chronisch kranke Menschen, die mir nichts schlechtes tun - damit in einen Topf geworfen werden, daß ich in meinem Leben nichtmehr manipuliert, getäuscht, belogen und aufgrund selbstloser Einstellung einem kranken Menschen gegenüber mißbraucht werde. Und dafür bin ich selbst verantwortlich! Wenn ich da nicht meine Verantwortung für mich selber wahrnehme - dann werde ich sie irgendwann jemand anders, der eigentlich nur chronisch suchtkrank ist in die Schuhe schieben! Und das kann's nicht sein.

    Aber eine bitte: Deshalb habe ich kein Feindbild Alkoholiker. Ich schreib hier mit Trockenen, die mir wichtig sind, die mir sehr viel geholfen haben und die ich als Vorbilder in meiner persönlichen Weiterentwicklung wahrnehme. Ich möchte aber eine Unterscheidung weiterhin frei für mich treffen: Wer mir gut tut und wer mir nicht gut tut. Das hat nichts mit einer Verallgemeinerung zu tun.

    LG Nys

    Hallo Mäuki

    ... das freut mich auch für Dich!

    Vertrauen ist etwas schönes. Für mich war es wichtig zu lernen, damit nicht mehr gleich so großzügig zu sein - nur weil jemand sagt, daß er mich liebt. Ich wollte geliebt werden - also wollte ich auch unbedingt glauben geliebt zu sein.

    Mag sein - die andere Seite glaubt auch tatsächlich mich zu lieben - war aber in Wirklichkeit dazu nicht fähig.

    So lerne ich - bin aber offen für bessere Erlebnisse - nur nicht mehr so leichtgläubig.

    LG Nys

    Hallo Girasole, hallo Maria

    Danke für Eure Beiträge!

    Ich muß jetzt hier noch dringend was los werden:

    Anläßlich meinem Beitrag bei Sternchen und der Diskussion mit Andreas - kamen bei mir viele Dinge bzgl. XY wieder in Erinnerung. Niemand wußte von seinem Alkoholkonsum- und ich wußte damals noch nicht, was der Alkohol im Denken und in der Wahrnehmung eines Menschen anrichten kann. Nach außen war er ein gestandener Mann. Sein Beruf geradezu das Sinnbild des starken maskulinen Typen. Vieles was hinter den Kulissen ablief, hätten selbst jahrelange Freunde nicht für möglich gehalten. Ich konnte mit niemand drüber reden - er hatte ja Kunden zu verlieren. Als ich dann seinen Sohn kennenlernte, wurde mir zum ersten Mal das Ausmaß der traurigen Wahrheit klar.
    Kinder fallen nicht in eine Schockstarre wegen einem Glas Glühwein - wenn Papa KEIN Alkoholproblem hat.

    Auch über Otto Sander hab ich gestern viel nachgedacht. Mehr eigentlich darüber - wie die Öffentlichkeit seine Melancholie, seine Traurigkeit, die ewige Einsamkeit in seiner Stimme lobt............ 2007 ein gerade noch von Schauspielkollegen geretteter Auftritt bei der Preisverleihung zum Film das Boot. .......... eine Wette mit der Stieftochter, daß er 4 Monate lang keinen Alkohol trinkt... er verliert . ...angeblich "absichtlich" .... jetzt spielt sie Klavier. Warum wettet ein Kind um 4 Monate ohne Alk? --------- seine erzieherische Leistung wird öffentlich gelobt. --- Alles nicht so schlimm?......... VIELLEICHT..............Für mich waren 12 Monate mit einem Menschen, der zwischen Wunsch und Wirklichkeit nicht unterscheiden konnte traumatisch. Ich wußte danach selbst nicht mehr, was Wirklichkeit ist. Ich hab mich im Verstehen-Wollen verloren. Dann g**gelte ich: Persönlichkeitsveränderung und Alkohol. Ich hatte vorher nie was von Korsakow gehört. Wußte nicht, daß Alkoholmißbrauch insbesondere bei vernachlässigter Ernährung die Nerven sogar in den Fingern schädigen kann. Veränderungen an den Fingernägeln...Zähnen... alles alles - und so vieles, was ich nicht in Zusammenhang gebracht hatte.

    Der eigentliche Horror: Daß es im Verborgenen bleibt. Und daß die die am meisten darunter leiden - zum Schuldigen werden - egal was sie tun: Abgrenzen, Aufdecken, Ansprechen, mitmachen, stillhalten - hoffen, sich wieder überreden lassen.... alles hat Konsequenzen.

    Wenn ein Alkoholiker aufhört zu trinken - dann tut das seiner Flasche nicht weh. Wenn ein Co seinen Vater, seine Mutter, seinen Partner aufgibt - dann hat das Konsequenzen - für den Alkoholiker der aufgegeben wird. Die Abgrenzung vom Suchtmittel kann nicht verglichen werden. Es geht auch da um Menschenleben um seins und um meins.

    Nachdenkliche Grüße
    Nys

    Hi Lindi

    nein der Mr. wird auch laufengelassen oder longiert, wenn er "überständig" ist - wie Du sagst. Das Probl. ist nur, - ob die Halle entsprechend frei bzw. mit weniger als 3 Reitern belegt ist? Wenn er sich so richtig explosionsartig anfühlt, steig ich sogar nach kürzester Zeit ab - weil ich ebenfalls nicht auf Kamikaze steh. Lieber warte ich dann bis ich ihn laufen lassen kann. An der Longe macht er mehr Blödsinn als unter dem Sattel - allerdings so schlimm, daß er mich bereits mehrfach durch die Halle zu ziehen versucht hat. Schlecht, wenn dann noch jemand anderes drin ist und der Kerl wieder die Longe durchreißt. Mit Longe übers Genick und durch die Gebißringe geht es.... einigermaßen

    Er wird ja jetzt jeden Tag geritten oder anderweitig bewegt- Paddock hat er auch - Aber er ist halt bei der kühlen Witterung trotzdem oft seeeehr im Bewegungsdrang. Ist ja auch schöön :)

    1 KG weniger? Wow - Neid!!!!
    echt schade, daß wir nicht zusammen joggen können - dann könntest Du mir nach 10 min den inneren Schweinehund mal austreiben. Ich hab aber schon festgestellt, daß bewußt eine viertel Std.Aufwärm-Laufen vor der halben Std. "so-lang-es-geht-Laufen" sehr effektiv ist. Ich glaube bei mir ist eigentlich genug Kraft und Ausdauer da - nur der Sauerstoff im Körper ist tagesform und aufwärm-bedingt unterschiedlich.
    Vllt. ist es auch nicht der Sauerstoff sondern der Kreislauf..?
    Jedenfalls war es gestern nach dem Reiten viel mehr easy - als sonst vom Büro aus. Ich werd amSo. da nächste mal starten.

    Jetzt bin ich grad ziemlich müde. Den Rest schreib ich bei mir - weil es lang geworden ist - und mehr mit meinen Gedanken zu tun hat.

    ::::LG Nys

    Hallo Andreas

    in der Tat - hab ich jetzt nicht differenziert zwischen dem schwer abhängigen Kollegen und dem vllt. auch abhängigen?

    Meine Gedanken gingen einfach dahin, daß ich erst bei der Lektüre zu Korsakow als Folge von Alkohol-Mißbrauch
    verstanden habe - was Alkohol im Gehirn anrichten kann! Bereits bei 2 -3 Bier am Tag - wenn der Mensch sich dazu kaum in anderer Form ernährt.

    Und ja - wenn jemand garnicht in Zusammenhang bringt, was das eigene Fehlverhalten (Lügen zB) mit der Empörung von anderen zu tun hat....
    Oder wenn einer immer sagt: Ist doch alles gut!?
    Wenn drum rum garnix gut ist! Dann fehlt irgendwo die Einsicht von Zusammenhängen zwischen dem eigenen Verhalten und der Reaktion der Umwelt.

    Mein XY sagte oft: Oh es läuft gut mit den Kindern,,,, etc.
    Oder : Es geht voran.........
    Wenn es überhaupt nicht gestimmt hat. Aber das war seine Wahrnehmung! In Details geh ich dazu nicht. Er hat nur nicht gesehen, wo er in Wirklichkeit stand - und wie sein Verhalten für alle Beteiligten rüber kam. Eine komplett nicht nachvollziehbare Selbstwahrnehmung und Einschätzung. Ob er deshalb Korsakow hatte - weiß ich nicht. Aber die Beschäftigung mit der Krankheit - hat mir gezeigt, wie ein ansonsten normal wirkender und funktionierender Mensch in seiner Selbstwahrnehmung und dem Erkennen von Zusammenhängen komplett anders ticken kann...... lange bevor man ihm ansieht, daß er trinkt. Oder ihn als Aloholiker einstufen kann.

    Ich gebe zu, ich habe nicht sehr drauf geachtet - ob Sternchens Aussagen nun für die Einschätzung reichen, daß ihr Kollege ein Alkoholproblem hat. Bin mehr darauf eingegangen, daß sie es so sieht.

    Direkt ansprechen - offen ansprechen - dazu hab ich mal in einem allgemeinen Thema geschrieben. Sternenhimmel hat es mir ziemlich verübelt. Man kann hier im geschriebenen tatsächlich manchmal härter rüber kommen, als man tatsächlich ist.

    Abgrenzen in Beziehungen: Andreas - wenn ich bei einem Menschen den ich liebe nur schwer nein sagen kann, dann ist das in einer Hinsicht normal. Aber oft hat das garnix mit heldenhafter Hilfsbereitschaft zu tun - sondern damit, die eigene Belastungsgrenze eben dann nicht zu sehen, wenn man von einem geliebten Menschen gefordert wird. Das führt manchmal dazu - daß man sich über die eigenen Kräfte hinaus verausgabt. Ganz besonders dann, wenn nahestehende Menschen dazu neigen grenzüberschreitende Erwartungen zu stellen. Manchmal kann es dann dazu kommen, daß man enttäuscht wird, weil das Engagement selbstverständlich genommen wird. Noch schlimmer, wenn eine Beziehung aus geht und man "gefühlt" zu viel gegeben hat.

    Ein Nein und eine Grenze ist am schwersten, dort wo wir grenzenlos offen sind für den anderen. Aber gerade für eine gelungene Beziehung ist es wichtig, daß Grenzen nicht überschritten werden. Nicht von mir - was meine Aufopferungsbereitschaft angeht - und nicht vom anderen - was seine Forderungen angeht. Kennst Du den Spruch: Ja - wenn Du mich liebst -dann:.............. der wird nicht immer ausgesprochen - aber oft unterschwellig vermittelt.

    Abgrenzen muß man sich nur dort, wo Grenzen von anderer Seite überschritten werden.

    Manchmal ist im Co Bereich so ein Hick-Hack zu lesen- wie Du beschreibst. Aber wie gesagt - ich lese diese Bericht nicht so oft. Weil ich dann den Eindruck habe - daß die Schreiber ein anderes Ziel verfolgen als ich. Und das ist dan ihrs.

    LG Nys

    Lieber Andreas

    nein - ich habe Korsakow nicht wegen den Altersangaben zitiert.
    Die unterschiedlichen Altersangaben gibt es auch bei Männern, die einfach nicht so gut damit klar kommen älter zu werden :wink:

    Korsakow in seinen frühen Anfängen findet in den feinsten Nervenzellen- und -enden statt und hat bereits in diesem Stadium eine Auswirkung auf die Selbsteinschätzung und Selbstwahrnehmung.

    Ich lese wahrscheinlich weniger im Co-Bereich als Du - und ich las den Thread von Sternchen nur teilweise - es fiel mir aber auf - daß sie wohl gleich mehrere Kollegen hat, die einen auffälligen Alkohol-Konsum am Arbeitsplatz an den Tag legen. Ihr Umgang mit diesen Kollegen - DAS fand ich bedenklich! UND zwar in beide Richtungen: Sowohl für sie - als auch für die Kollegen. Deshalb wollte ich nur dran erinnern, daß man auf alkoholbedingtes Verhalten nie "richtig" eingehen - sondern nur nach sich selber schauen kann.

    UND deshalb schreib ich Dir nochmal: Du hast meine allerwichtigste Frage nicht beantwortet: Wie wünscht Du Dir den Umgang mit nassen Alkoholikern??? Das ist mir echt wichtig. Weil genau das das Problem im CoBereich ist. Mir sind viele Einstellungen auch zu feindselig. Und driften dabei am Ziel vorbei - weil es eben wieder und wieder emotional wird - und dabei geht die objektive und GESUND-distanzierte Einstellung wieder flöten.

    Feindbild Alkoholiker - das ist gleich meine nächste Frage: Siehst Du das wirklich so? Könnt es nicht eine Projektion sein?

    Daß viel Verletzungen entstehen ist klar- und daß damit der Sündenbock Alkohol bzw. Alkoholiker für alles herhalten muß, was evtl. am Co schief gewickelt ist........... das ist wahrscheinlich bei manchen auch so eine Phase, bis sie wirklich den Mut finden alleine für sich zu stehen und dann da genau hinschauen wo es klemmt. Aber so ein Sündenbock-Denken gibt es nicht erst seit Erfindung des Alkohols. Früher wurden dafür Frauen auf Scheiterhaufen verbrannt. Auf sich selber zu schauen muß man lernen - und es dauert! Dann ist auch eine neutrale Einstellung gegenüber dem Verhalten des anderen möglich. Das macht den Umgang dann wieder respektvoller.

    Wie wünscht Du Dir den Umgang mit nassen Alkoholikern im Umfeld???
    Das ist echt meine Frage. Ich habe darauf nämlich bislang keine Antwort. Keine wirklich gute zumindest. Außer: so weit wie möglich ihn sein Ding machen lassen und sich selber abgrenzen. Das ist nicht leicht - weil es meist liebenswerte, sehr gefühlvolle Menschen sind, die vor allem verstanden werden wollen, die sich einsam fühlen, die versuchen charmant und aufmerksam zu sein und die oft eine ganz besondere Gabe besitzen, einem zu Herzen zu gehen. (Und das auch wissen) Ruck zuck biste am helfen, trösten, Auswege suchen, Ausrutscher entschuldigen..... und das selbst bei Menschen mit denen Du gar keine Beziehung hast.

    LG Nys

    Morgen Andreas

    jetzt komm ich auch noch mal hier her -weil's mich grad echt vom Hocker gehauen hat - was Du mir da bei Sternchen unterstellst. Eigentlich solltest mich soweit kennen - daß ich nicht lapidar über jemand urteile.

    Warum darf man nicht schreiben, daß Alkohol das Gehirn zerstört. GANZ ALLGEMEIN - war das geschrieben!

    Im Umgang mit einem kranken Menschen erwartet jeder, daß auf die Besonderheiten der Krankheit Rücksicht genommen wird. Wenn man im Alltag mit einem alkoholkranken Menschen zu tun hat - dann kann es sehr belastend werden, wenn man immer wieder davon ausgeht, daß er (bis auf den Alkohlol-Konsum) sich ganz normal und vernünftig verhält.

    Einerseits sind wir hier im Alkoholiker-Forum andererseits darf aber Deiner Meinung nach nicht darüber geschrieben werden, daß es nur hilft, sich ein gesundes Maß an Abstand zu schaffen, wenn man mit einem aktiv trinkenden Menschen zu tun hat. Dann frag ich Dich jetzt: Wie hättest Du gerne den Umgang mit aktiv trinkenden Alkoholikern am Arbeitsplatz oder in der Familie?

    Mal davon ausgehend, daß der aktiv Trinkende - sein Problem selbst nicht wahrhaben möchte?


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    So jetzt noch was zu Deinem obigen Beitrag.

    Beziehung ist immer ein geben un nehmen. Seins bei sich zu behalten und das andere beim anderen zu lassen -das ist nicht:Dem anderen Zuneigung zu entziehen oder sich nicht auf ihn einlassen.

    Liebe funktioniert nur, wenn man sich auch verletzlich macht und gewisse Selbstschutz Mauern fallen.

    Ein "sich einlassen" macht verletzlich und hat etwas mit Vertrauen zu tun. Da werde ich in Zukunft genauer hinschauen.

    Seins beim anderen zu lassen - das heißt ihm Verantwortung für sein Handeln in der Beziehung selbst zu überlassen und die eigene Verantwortung in der Beziehung - sowohl für sich selbst - als auch für das Gelingen der Beziehung wahrzunehmen.

    Ich sehe aber oft Abhängigkeit - davon - ob der andere das wertschätzt. Ich sehe, daß sich viele Frauen in ihrem Selbstwert davon abhängig machen, ob sie geschätzt werden.Insbesondere von dem Mann den sie lieben. Und das ist nicht gut. Weil mein Wert nicht davon abhängt, was ein anderer von mir denkt. Und sei er mir noch so wichtig.

    Du kommst mir grad ziemlich verletzlich vor. Und ich bin jetzt gerade einfach zu aufgebracht - um etwas mehr zu erzählen. Wie schon erwähnt es ist auch schwierig. Es geht ja um das Privatleben eines anderen Menschen. Ich bin eher die Frau, die alles gibt, wenn sie liebt. Und das wird auch so bleiben - sofern ich mal wieder eine Beziehung eingehe, kann sich dieser Mann wirklich auf eine sehr innige Liebe und Beziehung freuen.

    Es muß aber nicht jeder, mit dem ich eine schöne Zeit verbringe auch gleich Bestandteil meines Lebens werden. Da gehören nämlich inzwischen viele Kriterien dazu, daß es paßt. Und wenn von vornherein beide nichts anderes als eine schöne Zeit wollen - dann ist das auf beiden Seiten egoistisch und kann trotzdem sehr liebevoll und respektvoll sein.

    Leider gehen meine Erfahrungen mit Männern dahin, daß sie es bislang nicht besonders wertgeschätzt haben, von mir geliebt zu werden. Das ist aber nicht meins! Die Verletzungen, die mir zugefügt wurden muß ich mir nicht anziehen. Ich habe sie nicht zu verantworten. Es hat nur zur Folge, daß ich künftig sehr vorsichtig sein werde. Selbst dann wenn ich mich mal verlieben sollte - ich werde es bestimmt nichtmehr so vertrauensvoll preiß geben. Das ist meins.

    Gruß Nys

    Hallo Andreas

    jetzt bin ich schockiert!

    um bei meinem Beitrag zu bleiben, dann habe ich Korsakow nicht diagnostiziert - sondern gesagt, daß ich mich damit beschäftigt habe.

    Meinen Beitrag möchte ich nicht als Angriff auf den Kollegen von Sternchen verstanden wissen!

    Es gibg darum, ob sie sein doch etwas auffälliges Verhalten verstehen muß oder nicht. Ich meine sie regt sich über ihn auf - obwohl er wahrscheinlich krank ist. Das ist ja wohl was anderes - als über jmd. rüber bügeln.

    Was wäre denn Dein Vorschlag - wenn sie offensichtlich an ihrer Abeitsstelle ständig mit alkoholbedingtem Verhalten konfrontiert ist - und der Arbeitgeber das nicht beachtenswert findet?

    Gruß Nys

    Hi Lindi

    laufen war gestern echt gut! Trotz der langen Pause habe ich in der halben Stunde nur zwei mal ein Geh-Pause einlegen müssen. (Dauer kann ich jetzt nicht sagen) Einmal halt so nach ca. 10 min, da hab ich immer mein Tief (gehört für mich auch noch zur Aufwärmphase - eigentlich) ...... ja und dann, als es halt mal wieder richtig steil den Wiesenhang hoch ging.

    K.O. nach dem Reiten:
    Nein mit Kraftaufwand hatte das nichts zu tun.
    ABER dieses "zarte" braune Wesen ist ein ziemlich massiger Typ (die schwere Springpferd-Klasse) und wenn der durch die Halle brettert, dann hört sichs an, als käme ein Eisenbahn-Wagon.

    D.h. es ist viel Körperbeherrschung angesagt, wenn ich den Kerl - übermütig wie er grad ist - nicht einfach nur dahin-donnern lassen will - sondern das ganze in Takt und Losgelassenheit zu verwandeln versuche....... dabei laß ich dann manchmal selbst fast los...... und zwar die Körperspannung :lol: Ich versuch ihn ja über den Sitz zu bremsen bzw. durch langsameres Aufstehen beim Leichttraben. Wenn der aber Stallmut hat - dann interessieren ihn meine 56-59 kg herzlich wenig.
    624 KG lachen sich da einen Ast, wenn ich versuche schwer einzusitzen und den der Hafer sticht. Also immer wieder Übergänge - kleiner werdende Zirkel, Volten etc. - und dann das gleiche noch mal in klein und weiß mit ca. 500 KG Gegengewicht - und einem arabischen Turbo-Antrieb - der zwar nichts von dem Gedröhne des Bayrischen Warmbluts hat, dafür aber im Kopf wesentlich starrsinniger und ZEBRA-ähnlicher in der Unterwerfungs-Resistenz ist. /// wie gesagt - wunderschöööön wenn beide ganz entspannt und zufrieden dann in ihrer Box dösen

    .... und ich Joggen geh, um wieder meine menschliche Gestalt anzunehmen :wink:

    Mit Arbeiten war gestern nix mehr - ich bekam noch Besuch und danach hatte ich Feierabend. Wenn auch unverdient.

    Ich wär ja immer gern waghalsig gewesen - hätte gern einen auf Lebenskünstler(in) gemacht oder zumindest mal an der Schauspielschule vorgesprochen...... war immer zu feige........ hatte Angst vor Träumen ohne Brot. Jetzt hab ich so lange brav geschufftet, mich einsortiert, mich bewiesen .........jetzt war es an der Zeit frei zu werden, davon, daß ich funktionieren muß - um vor mir selbst was zu gelten.

    Ich konnte früher echt den "Koller" kriegen, wenn ich mit der Arbeit abgesoffen war. Ich hatte Angstzustände - ohne Witz. Ich fühlte mich wie damals mit 4, wenn ich vom Kindergarten kam und irgendwas verloren hatte. Oder wie mit 7 - wenn ich meinen Turnbeutel in der Schul-Sport-Halle vergessen hatte. Ich bekam Herzrasen - so als würde ich wieder die ungebremste Wut, die theatralische kreischende Verzweiflung meiner "Erziehungsberechtigten" und die schallende Ohrfeige abbekommen.

    Jetzt denk ich im Stillen, was ich sagen werd - wenn Anfragen kommen. Und die Antwort klingt selbstbewußt. Ich bin stolz auf mich :!:

    LG Nys

    Hallo Lindi - ich antworte bei Dir!

    Hallo Maria

    Zitat von Maria

    Ich freu mich drüber, dass dieses wichtige Thema in einem Forum wo es um Abhängigkeiten geht, nun quasi von 2 Seiten beleuchtet wird. Wenn es für dich genauso okay ist, bleib bitte bei dem Titel. Ich meine, du hast dir ja auch Gedanken darüber gemacht, welchen Titel du wählst und dich schließlich dann für diesen entschieden.

    .... und ich hab mich sehr über Deinen Besuch UND Deine Worte gefreut!

    Ja. Ich hab mir was überlegt, bevor ich diesen Titel gewählt habe.

    und gerade in diesem Punkt bin ich noch nicht ganz so selbstsicher:

    Zitat von Maria

    unsicher bin, ob das auch okay ist, wie ich die Dinge sehe oder empfinde.

    Gerade hier im Forum kann es so schnell passieren, daß man jemand nicht richtig einschätzt oder die Lage in der derjenige sich befindet, total falsch bewertet. Es findet ja kein zeitgleicher Dialog statt, in dem man sich zwischendrin mal kurz vergewissern kann - ob man das eine oder das andere auch richtig verstanden hat. Manch einem geht es evtl. wie mir: Das was am meisten wurmt - die Sachen, die am meisten weh tun, die kann ich nur ganz ganz schwer mitteilen.
    Beim "Empfänger" dem ich schreibe, könnte das an einem verletzlichen Tag evtl. dazu führen den Beitrag, als unangemessen und als "Elefant im Porzellan-Laden" zu empfinden. Mir ist es wichtig, daß es respektvoll rüber kommt. Vor allem dann, wenn ich bei jemand schreibe, den ich eigentlich noch garnicht kenne und von dem ich nur wenig Ahnung habe, wie er sich gerade fühlt. Bei klarer Äußerung der Gefühlslage - ist es natürlich einfacher die eigene Meinung dazu zu äußern. Aber ich bin vorsichtig damit, etwas in einen anderen hineinzuinterpretieren.

    Es ist eine Gradwanderung und manchmal ist weniger tatsächlich mehr.

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    Meiner Wahrnehmung zu trauen - das ist noch ein Feld auf dem ich übe und lerne. Gerade da habe ich in letzter Zeit einen wichtigen Schritt in Sachen Unabhängigkeit gemacht. Da ich ja immer bemüht bin, niemandem Unrecht zu tun, war es ein Leichtes mich damit zu manipulieren - wenn man mir genau dies vorgeworfen hat: Ich hätte zu unrecht Mißtrauen. Ich hätte zu unrecht Zweifel. usw.

    In Zukunft wird es nicht mehr möglich sein, mir meine Wahrnehmung durch Vorwürfe und Vorhaltungen auszureden. Wer diese Mittel benutzt, um mir mangelndes Vertrauen vorzuwerfen - der hat mein Vertrauen gleich zwei mal nicht verdient.

    Ein Tier zähme ich auch nicht mit Gewalt, - wenn es kein Vertrauen hat - sondern damit, daß ich ihm tag täglich beweise, daß mit mir zu rechnen ist und daß ich mich konstant zuverlässig, souverän und vor allem ! immer gleich verhalte. Einem Tier kann man keine Vorhaltungen machen - es traut seiner Wahrnehmung. Oft führt das dann dazu, daß charakterlose Menschen ein Tier brechen, unterwerfen und mißhandeln - weil es nicht "funktioniert". Zum Glück bin ich ein freier Mensch und niemandens Tier.
    Das heißt: Ich habe die Wahl - zu gehen, wenn es unfair wird.
    Und damit ist auch klar:

    In Zukunft werde ich mir gestatten, mein Vertrauen wie ein scheues Tier zu verteilen. Wer keine Geduld aufbringt und wer von mir die Aufgabe meiner Zurückhaltung erzwingen will - hat einfach Pech gehabt. Und wenn ich ihm damit 100mal unrecht tue. Dann gern! Ich bin es mir wert und meine Wahrnehmung ist in Zukunft der Maßstab - wenn es darum geht zu bleiben und zu vertrauen - oder "um mein Leben" zu laufen.
    .... ist jetzt etwas dramatisch ausgedrückt.... aber es geht immer um mein Leben. Jeden Tag neu.

    LG Nys

    Hallo Renate

    Zitat von Renate

    Ja sicher wo ich jederzeit für ihn da war,blanke Wut krieg ich da,diese gefühlte Arroganz von ihm,schlimm.
    Der letzte Rest Würde hält mich davon ab ,,einen Termin,, zu machen damit er mir für sein Verhalten eine Erklärung gibt (oder auch nicht)oder eine Schuldzuweisung.
    Hier genau ist Schluss,ich lass mich nicht kleintreten und mit Liebesentzug aushungern.
    2 Erwachsene Menschen müssen sich doch sagen können wenn einem was nicht passt .

    dies waren Deine Gedanken, die mich zum meinem Beitrag veranlaßt haben.
    Vllt. kannst Du es nochmal in Zusammenhang lesen.

    Es soll Dir ja gut gehen - egal wie er sich verhält/verhalten hat. Und allein eine Abgrenzung von ihm und eine enttäuscht weg-gepackte Hoffnung sorgen noch nicht dafür, daß es Dir gut geht. _ Problem:
    In meinem Wohlgefühl abhängig sein, von dem wie sich ein anderer mir gegenüber verhält bzw. ob sich der andere korrekt verhält.
    Wie sehr hast Du Dich über Eure Partnerschaft und über die Dinge, die Du in die Partnerschaft eingebracht hast DEFINIERT????

    Wie kann es laufen, daß Dir das in der nächsten Partnerschaft nicht wieder passiert? Allein mit der Meidung des Problems ist das Problem nicht behoben. Du hast Deinen Anteil an dem Schmerz, den Du gerade erlebst und an der Enttäuschung. Gelingt es Dir hinzuschauen, warum Du so sehr dran zu knabbern hast? WARUM tut das so weh? -

    Bitte rechtfertige Dich nicht und antworten mußt du darauf auch nicht. Ich stelle Dir die Fragen, die mich weitergebracht haben, als ich letztes Jahr im September auf ein Jahr XY zurückblickte und nur noch Fragen im Kopf hatte, die mit WARUM anfingen. Ich hatte mich nicht über die Partnerschaft oder meine Aufgabe in der Partnerschaft definiert - aber ich habe mein Wertgefühl davon abhängig gemacht, ob ich ihm was wert bin.
    Ich konnte nicht verstehen - wie all das - was ihm angeblich so viel bedeutet hat, plötzlich nicht mal der Nachfrage wert war, wie es mir geht.
    Ich war wütend -hätte ihn am liebsten gegrillt- gleichzeitig war ich so verletzt, daß ich beinahe nicht wußte wohin mit diesem aufgewühlten verwundeten Stück Herz in mir drin. Also hab ich mich gefragt, warum ein Mensch, der einfach nur unfähig ist.....zu diesem und jenem....... mich so erschüttern kann in meinen Grundfesten? An was habe ich mich da festgekrallt? Und warum? Ich hab doch gesehen, daß er sein eigenes Leben nicht auf die Reihe bekommt. Stückchenweise hat sich doch schon während der Beziehung gezeigt, daß er eigentlich an die Hand genommen werden müßte und daß von ihm rein garnichts an Eigenverantwortung und an Halt zu erwarten sein kann. Warum war dann mein Selbstwertgefühl plötzlich von seiner Fähigkeit/bzw.Unfähigkeit betroffen?
    Warum? Weil ich mich über die Echtheit seiner Gefühle definiert hab.
    Ich brauchte das Gefühl geliebt zu werden. Das hatte er mir gegeben - bis er es so nichtmehr aufrecht halten konnte - und dann kam bei mir die bittere Erkenntnis, daß ich davon abhängig bin. Daß ich nicht in der Lage bin ohne eine Liebe von außen - was wert zu sein - vor mir selbst.

    Vllt. ist es bei Dir nicht die Liebe, die Du brauchst - vllt. ist es der Respekt und die Anerkennung. Aber alles was Du vom anderen brauchst und was Du Dir verbittert abschminkst, weil Du es nicht bekommst, das macht Dich unfrei und traurig.

    Wenn Du nichts brauchst, kannst Du kommen und gehen. Kannst Du schauen, wo es Dir gefällt und wo nicht. Dann gibst Du und hast hinterher nichts verloren (weil Du es nicht von Dir selbst weggenommen hast und weil Du keine Gegenleistung erwartest) Du gibst dann und bekommst genug zurück oder auch nicht - aber bei Enttäuschung wendest Du Dich ab ohne Groll, -weil Du gelernt hast, dafür zu sorgen, daß es Dir gut geht. UNABHÄNGIG von dem Verhalten des anderen.


    LG Nys

    oh meine Güte - schon wieder so viel geschrieben.
    Ich brauch glaub mal Abstand - nimms einfach als Lektüre für die nächste Zeit. Ich denk Du brauchst es nicht unbedingt - weil Dein Weg ein anderer sein wird, als meiner. Soviel ist sicher.