uuups
das war vorher nochne schöne 27 ... aber Du siehst vielleicht, daß ich mir Mühe gegeben habe ![]()
Beiträge von Nys
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272727272727 27Glückwunsch*Gratulation*Hut ab* FREU!* Umärmelung + Apfel (geklaut, was sonst)*
SCHÖÖÖÖN DAß ES DICH GIBT
und viele weitere glückliche Jahre für Dich und Deine Familie!
Nys
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Hallo Girasole
ganz lieben Dank für Deine Antwort! Ich hab sie gestern extra noch mal vom Handy aus gelesen.
Auch wenn da vieles dabei ist, was ich mir natürlich auch vorgenommen habe (zB ganz empfindlich auf Mißstimmungen zu achten).... so ist es für gerade unheimlich wichtig, nicht nur in meinem Gedankenfeld zu agieren. Deine Gedanken haben mich sehr unterstützt im "klaren Kopf-Behalten"
Ich habe das Thema auch mit in meine Therapiestunde genommen. Anscheinend hört sich die ganze Geschichte, die ich hier natürlich nicht erzählen kann, für Außenstehende richtig gut an. Zwei die vieles verbindet, die zum gleichen Zeitpunkt neues wagen wollen, das Leben neu gestalten wollen.
Wermutstropfen sind auch dabei. Sonst wäre es wahrscheinlich perfekt. Wir reden offen über diese Dinge. Auch über Zweifel die sich mal so in die Gedanken schleichen.
Er fragt mich, was wäre wenn XY zurückkäme.
Ich sagte ihm, daß ich schon noch Gefühle für XY habe, ihm aber nie wieder vertrauen könnte.Ich frag ihn, ob eine schlankere Frau nicht eher sein Typ sei.
Er sagt, daß das generell schon der Fall ist - er aber mehr Wert auf die Herzenseinstellung legt.
Wir antworten beide nicht das, was wir vom anderen denken, daß er es hören will. Und stellen immer wieder fest, daß die Anwesenheit des anderen einfach nur schön ist.Mal sehen...
Ich denke es ist Zeit, einfach mal glücklich zu sein und wenig zu denken. Manchmal hab ich doch Angst. Nicht vor ihm, sondern vor etwas, das mit Gesundheit zu tun hat. Aber vielleicht hab ich ja morgen nen Schlaganfall oder so was. Wer weiß das schon?
Heute etwas müde + nachdenkliche Grüße
Nys -
Hallo Matthias
diese Geschichte berührt mich sehr.
Tod und Leben gehören zusammen - die Lebenszeit können wir nicht verlängern
aber wie wir sie nutzen, das steht in unserer Hand.
*ne Umärmelung für Matthias
von Nys -
Hallo Neuweg
ich bin fast etwas beschämt über so viel Lob
aber freuen tut es mich natürlich auch.Es ist wie Kaleu sagt, man erkennt immer wieder etwas, was man noch nicht weiß .... noch nicht beherrscht usw.
Aber das meinte ich , mit dem Mut zur Lücke. Hey - wir leben.
Und das bleibt ein Lernprozeß.Hallo Wegbegleiter
Jetzt hatte ich mir ja vorgenommen meinen Raum und meine Zeit erstmal alleine zu nutzen
ist aber auch schön zu zweit Hundespaziergang machen, lachen, über Landmaschinen reden, unkompliziert und unverstellt miteinander umgehen. Reflektieren und feststellen, daß der andere reflektiert, was er tut und dabei trotzdem spontan auf mich zugeht
er will unbedingt wissen, wie meine Seele tickt (mich mal allein tanzen sehen). Ich hab gesagt, das muß er sich erst verdienen. - mit Wertschätzung - Das ist nämlich schlimmer, als alle Klamotten ausziehen.
Es scheint ihn mehr zu interessieren, als das mit den Klamotten
Das Allerbeängstigenste ist: Ich bin nervös, habe aber überhaupt keine Angst
Weder er noch ich sind perfekt. Haben uns auch schon über unsere "Defekte" unkompliziert informiert. Immer noch keine Angst/Sorge. ..... das ist neu........... ne halt! war bei den XY auch so.Es wird Zeit Gelerntes umzusetzen. Klarer Kopf ? Wie war das noch mal.
puh ....... manchmal ganz schön schwierig, wenn man ein Dauergrinsen im Gesicht hat.Mich jetzt nicht selbst verlieren. Verraten. Verbiegen.......... einfach leben
nix verkrampft verhindern, nix überschwenglich überstürzen.Kann mir bitte jemand eine Dosieranleitung schicken?
Auch wenn ich sie wahrscheinlich verkehrtherum halte,...wäre sie gerade sehr nützlich.Ich schreib das hier. Gerade weil ich nicht weiß, wie die Geschichte weitergeht. Ich will mich nicht am Leben hindern, nur um alles richtig zu machen. Ich will aber auch nicht die selben Fehler immer wieder machen. Vielleicht hilft es mir, hier immer wieder ins Nachdenken zu kommen, darüber was ich tue.
(Lindi würde jetzt *sigh* schreiben).......(Lindi ... meld Dich doch mal)
LG Nys
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Hey schnuffig
Du fehlst!... sind noch Osterferien...ok
aber Deine letzten Einträge, die gehen mir nich so gut aus dem Kopf.
Wut und Trauer und Einsamkeit sind vielfräßige Begleiter. Ich denke man muß sie schon reinlassen und bewirten, aber zum richtigen Zeitpunkt auch wieder fortschicken.
Freu mich, wenn Du wieder eine Farbe vertonst

Und zum anmalen hätte ich da ein paar Ostereier aus dem Vogelkäfig
LG Nys
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Guten Morgen Co2013 guten Morgen Kaleu, hallo Forum!
ich freu mich, daß Du mir schreibst und auch darüber, daß Du das in dem anderen Thread gelesen und rausgezogen hast.
Es ist in der Tat ein ganz wichtiges Thema derzeit für mich.Mein halbes Leben lang wurde meine Lebensfreude und Spontanität eingeschränkt. Zuhause war am Ende ein Gefängnis. Beinahe selbstverständlich habe ich es dann in meiner Ehe wieder akzeptiert, daß für meine Lebendigkeit weder Bedarf noch Raum existierte und manchmal fühlte ich mich, als wäre ich 80 Jahre alt. So tot macht einen das, wenn man sich anpaßt und einschränkt, um es einfach nur richtig zu machen.
Ich habe es gespürt und doch verdrängt. Ich habe es teilweise vergessen, wie quirlig ich bin und vielleicht war es mein Job, der mir zwei Dinge bewahrt hat. In Sekundenschnelle Entscheidungen zu treffen und klare Ansagen zu machen.
Aber privat flüchtete ich mehr und mehr und die Fluchtwege wurden zum Labyrinth in dem ich mich selbst verlor.Als ich alles hinter mir gelassen hatte und nur noch meine tief eingeprägten Muster sah, die teilweise mein ganzes bisheriges Leben bestimmt hattten..... da wurde es totenstill um mich rum. Ich wollte keinen Kontakt mehr und nur noch meinen Gedanken nachhängen. Fragen, Gefühle und sowas wie tiefe Erschöpfung, Traurigkeit, Ratlosigkeit machten sich breit.
Es war eine wohltuende Erfahrung in der Klinik, daß es zum ersten Mal in meinem Leben um mich ging. 3 Monate lang.Ich wurde versorgt, ich durfte mich fallenlassen, durfte schwach sein, Kind sein, Erwachsene üben und bekam Feedback. Ich wurde getröstet und habe getröstet. Ich war einfach nur anwesend und erlebt, daß meine Anwesenheit willkommen ist.
Es war Platz für meine Erlebnisse und dafür wie es mir geht.Darüber habe ich neue Kraft bekommen und mich wieder und neu entdeckt. Zuerst wollte ich kaum aus dem Haus und zum Schluß hatte ich das Gefühl, von einer riesigen Energiequelle in die Freiheit getragen zu werden. Einer Energie, die aus mir kam und eigentlich schon immer da war. Ich hatte sie nur in die Unterwerfung gesteckt. Hatte die eigene Entfaltung gedrosselt, weil das ja nirgends erwünscht war. Und jetzt steh ich da, mit mir als Rohprodukt.
Kaleu
nicht rumschnipseln. Genau. Aber übenzB den Mut für klare Ansagen nicht zu verlieren, wenn man dabei den einen oder anderen Menschen verliert.
Wie ich bei Karsten auch geschrieben habe: Wo für meine Lebendigkeit kein Platz ist, da ist auch nicht mein Platz.
Trotzdem möchte ich auch nicht die Gefangene meiner eigenen Impulsivität oder meiner Gefühlswelt sein. Auch da ist eine gesunde Distanz sowas wie ein guter Berater.
Es macht gelassener - aber Gelassenheit läßt sich nicht erzwingen. Sie braucht Übung. Und den Mut zur Lücke, habe ich mir auf die Fahnen geschrieben. So war es neulich auch garnicht schlimm, als ich bei dem Essen, das ich für einen besonders lieben Menschen gekocht habe, ausgerechnet die heilige Soße Hollandaise versemmelt habe

Früher hätte mein Perfektionismus dazu geführt, daß ich den Gast hätte sitzen lassen und kurz mal 4 neue Eier gekauft hätte, weil das Wasserbad in die Soße geschwappt war.
Jetzt konnte ich darüber lachen und mein Gast fand es glaub auch sehr amüsant, als er zunächst ein lautes Fluchen aus der Küche venahm und dann nur mit einem gelungenen Essen, aber einer wässrigen Soße leben mußte.
Ich übe dosieren, abwägen, abwarten, leben, lieben, und Freiheit ohne Schranken.... aber mit Verantwortung... anderen und mir selbst gegenüber. Es ist spannend. Und wie die Soße Hollandaise wird noch so mancher Schuß daneben gehen, bis ich das Zeitliche segne. Das schöne ist: Ich werde mich nicht mehr fertig machen lassen. Von niemand und für garnichts.
Lieber Co2013
laß Dich auf Freunde ein, die Dich genau so haben wollen. So lebendig und spontan. Ruh Dich ein Weilchen aus aber im Kontakt mit Menschen, die für Dich da sind. Bei denen Du auch mal einfach nur da sein darfst. Laut oder leise, ganz wie Dir eben gerade danach ist, --------- und dann wirst Du sehen, es ist alles noch da und wartet darauf, wieder gelebt zu werden.Ich wünsche Dir dazu alles Gelingen. Entdecke wie schön es ist, sich selbst als einen Menschen kennenzulernen der sehr viel Liebe geben und leben kann......... der aber auch glücklich sein kann, wenn er diese Liebe zunächst mal nur für sich als Energiequelle, als Kraft-Tank spürt. Jeder in Deiner Umgebung wird automatisch davon was abbekommen, wenn der Tank wieder voll ist. Und dann auf ein Neues. Das Leben ist schön!
Lg Nys
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Hi Kaleu
ist schon ein bißl spät und ich bin hundemüde.
Deshalb nur ganz kurz eine Zwischenmeldung. Das mit dem Handelsregister wird nix. Da trägt man Kaufleute und juristische Personen ein. Beim Patentamt sind Marken und Muster besser aufgehoben

Um authentisch zu sein muß ich noch etwas preis geben, das mir hier in hundert kalten Nächten niemand glauben wird.
Ist aber so: Ich bin ein scheues Wesen. Weil leicht verletzlich und weil ich mich sehr schwer tue, andere in Schranken zu weisen, wenn sie ein lieber Mensch und begeisterungsfähig sind.
Gerade weil ich selbst ein 200%begeisterungsfähiger Mensch bin, weiß ich welch eine Dynamik darin steckt.Als gebeuteltes Wesen habe ich dazu noch Angst vor Kontrollverlust. bzw davor von jemanden gesteuert zu werden.
Ich übe ja gerade noch selbst mit Gas und Bremse.Dynamik x 2 gibt schnell ein Sprengstoffgemisch, mit ähnlich unkontrollierbaren Auswirkungen wie Dynamit.
Den von Dir bei Neuweg beschriebenen Hang zum Perfektionismus in Sachen "selbst retten" den habe ich auch.
Die Dosierung und das Thema Geduld scheint bei uns beiden ein Hauptproblem zu sein.
Ich bin eh der Meinung, daß es sehr weit verbreitet ist, Befriedigung der Bedürfnisse, möglichst sofort. Mir fällt es aber an mir selbst in den kleinsten Dingen auf, daß ich schnell die Beherrschung verliere, wenn mich ein Defizit quält.
Das übe ich gerade - in Kontakt mit allem was das Leben so bereit hält. Aber manchmal fürchte ich mich auch vor einem Kontakt. Und dann höre ich auf meine innere Stimme.
Mag sein, daß ich eines Tages mutiger bin. Noch bin ich tatsächlich ein scheues Wesen.
LG Nys
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Hallo Samsara
ich lese Dich immer wieder gerne. Es spricht sehr viel Ruhe und Kraft aus Deinen Beiträgen. Das wollte ich einfach mal hier lassen.
Wahrscheinlich wirkt man tatsächlich nicht sehr pflegeleicht, wenn man endlich der/diejenige ist, die man ist.
Wenn man die üblichen "Nettigkeiten" durch klare Worte ersetzt, wenn man die üblichen Höflichkeiten als Spielchen nicht mehr mitspielt, dann eckt man schon mal an. Aber erfreulicher Weise nur bei Menschen, die jemanden suchen, der sich für sie verbiegt.
Ich freu mich über Menschen, die nicht erwarten, daß man ihnen die Wünsche von den Augen abliest, sondern die ihrer inneren Motivation folgen und auch offen zu ihren Motivationen stehen.
So hat sich zB bei mir an diesem Wochenende sehr schnell Klarheit ergeben. Zwei mal habe ich die Rückmeldung erhalten, ich sei knallhart. Aber der eine konnte damit umgehen, der andere nicht. Und in Wirklichkeit bin ich sehr weich - nur nicht mehr zu verbiegen.

Ich wünsche Dir noch einen schönen Abend
LG Nys -
Hatte gestern die Möglichkeit, mal Gas und Bremse zu üben.
Habe ausnahmsweise mal nicht alleine getanzt.
War froh, daß mein Begleiter ebenfalls daran interessiert war, den Karren nicht gleich mit Vollgas an die Wand zu fahren.Für Gespräche blieb auch noch Zeit - und alles Weitere ist völlig unklar. Wie schön.
Alkohol war ein Gesprächsthema schon wegen der Anfahrt.
Daß er lieber fährt, als was zu trinken, fand ich schon mal gut.
Trotzdem merke ich mir gut, welche Erzählungen mit Alkohol zu tun haben und stelle fest: Solange einer nicht abstinent lebt, ist die Kuh bezüglich dem Thema Alkohol noch lange nicht vom Eis. Da bedarf es dann viel klaren Kopf, der mir hoffentlich mit samt meiner Wahrnehmung auch nach mehreren Kurvenfahrten noch erhalten bleibt.Jetzt werd ich erst mal ne Runde wieder alleine tanzen.
Frohe Ostergrüße
von Nys
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Mich freut's auch!
Frohe Ostern!! Dir ebenfalls
und einen guten Start in die neue Woche
LG Nys
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Hi eklisee
oh danke - für die lieben Worte - und die Käfer, die ich leider nicht gesehen habe... aber ich hab ja viel Fantasie

ich hab mich sehr gefreut.
Auch Dir frohe Ostern!
Liebe Grüße
Nys -
Hallo Kaleu
jetzt bin ich also hier auf Seite 66+4 in Deiner Geschichte angekommen
und will mal auch noch nen herzlichen Glückwunsch nachreichen.
Ja - Du bist ein sehr emotionaler Mensch und manchmal reißt es das Schifflein ganz schön mit auf den Wellen. Aber gut, daß Du als erfahrener Seemann dann auch wieder auf Kurs kommst, sobald der Seegang nachläßt und man wieder steuern kann.
Gut auch, daß Du Deinen eigenen Kurs fährst und Dich nicht danach richtest, was chick aussieht.
Du bist Deine ganz eigene Marke

wie ich übrigens auch
Den von Renate genannten "Rückblick" auf Deine nasse Zeit habe ich nicht gefunden. Hätte ich auch gern gelesen.
Deine "Gespräche" mit Martha66 waren auch für mich bereichernd. Vieles von dieser krank-machenden "Treue"
die man nich so einfach abschütteln kann, weil Gefühle sind Gefühle, sind Gefühle.... leben ihr Eigenlegen... das kenne ich soooooooooooo gut.Ich probier es gerade mit Integrieren.
Wenn es weh tut oder auch dann wenn ich an Momente denke in denen es einfach nichts besseres gab, als mit XY glücklich zu sein. Ich schneide die positiven Momente aus und mach mir ne Postkarte: So viel Glück hat mir das Leben gegeben.
Dann denk ich mal an die Enttäuschungen. Daran, wie er mich eiskalt im Regen stehen ließ und es ihn einen Sch** zu interessieren schien, wie ich das überlebe... nur um morgen zu sagen: Warte auf mich, ich liebe Dich immernoch.... und dann wieder von heute auf morgen "weg" ... dann wieder: Ich habe mich nicht getraut anzurufen.Und weißt Du was - irgendwie tut das garnicht mehr weh. Weil ich es nichtmehr mit meinem Wert in Verbindung bringe.
Vermissen tue ich das, was warm und schön und glückselige Zweisamkeit war. Manchmal war es wie im Märchen. Draußen in der Natur rumblödeln wie zwei Schulkinder. Aber ich glaube die letzten Tränen darüber habe ich mal einen Tag lang in der Therapie geweint. Da dachte ich noch, ich bräuchte diese Geborgenheit zum Überleben.
Jetzt bin ich manchmal einsam, manchmal kurz davor den nächstbesten Mann zu vergewaltigen (Spaß!!!) .... und integriere es -- als Ausdruck dessen, daß ich am Leben bin.
Formwandeln klappt nicht immer. Und manchmal muß sogar das Forum herhalten, um mir eine Flucht zu ermöglichen.
Das sind meine Wellengänge. Erst in der Flaute, wenn die Energie verpufft wird mir klar, daß ich damit auch wieder ein Stück mein eigenes Leben umschippere. Wobei das gerade richtig gut ist. .... Aber es ist die alte Angewohnheit die Bodenhaftung zu verlieren und sich mit den Wolken aufzulösen, weil es so schön schwerelos ist.Hiergeblieben! Das muß ich mir immer noch und immer wieder eintrichtern. Muß darauf achten, das zu (er-)leben, was bis zum Friedhof noch möglich ist. UND ich werde es mit HUMOR tun. Denn ich habe nicht nur schlechtes geerbt von meinen Eltern!
Liebe Grüße
Nys -
so und ich bin fündig geworden.
Liebe Engel gib mal bei G**gle ein:
die Frau ist ein Sauertopf alkohol
Dann kommst Du auf eine Seite für Angehörige.
Blätter ruhig erst mal die ersten Seite(n) nach unten, bis die lustigen Bildchen kommen. So Karrikaturen.
Aber der Text ist ernst
Da geht es um die Phasen der Co-Abhängigkeit
1.) Erklärungsphase
2.) Kontrollphase
3.) AnklagephaseDann um destruktive Vorurteile ggü Co-Abhängigen
Dann um die versch. Charaktere. SEHR EMPFEHLENSWERT
aber keine Streicheleinheiten !!!!a) Das Opfer
-die Naive
-die Kompetente
-das Muttchen
-die Masochistin
-die Depressiveb) Die Täterin
-die Domina
-die Furie
-die Egoistin
-die Vampirinc) Opfer + Täter
-die Heilige
-die Komplizin------------------jow ------------- nach dieser Lektüre--- wußte
ich damals, daß ich eine perfekte Co abgegeben hätte, wäre ich in so einer Beziehung als feste Beziehung/Ehe gelandet.Glaub mir, auch wenn ich nur die Geliebte eines Alkoholikers war. Auch ich dachte damals ich würde die Trennung nicht überleben. Und es war jeder Tag ohne ihn ein Kampf. Ich hatte ja nichtmal den Suff von ihm erlebt. Nur die Tatsache, daß er sich eigentlich weder um sich noch um sein Leben kümmert. Alle Entscheidungen manipulativ durch andere geschehen läßt und letztendlich mehr säuft als zuvor.
Ein Verharren in seiner Situation. Ein nicht Verbessern Wollen seiner Ehe - aber festhalten an allem so wie es ist. Vor allem an der Flasche. Seine Frau steht das bis heute durch. Ich glaube nicht, daß es ihr gut geht. Aber wer weiß, ob sie das noch spürt. Der Wahnsinn den so ein Alltag mit sich bringt, verdrängt mehr und mehr jede gesunde Wahrnehmung.
Es gibt Millionen von Menschen, die das bis zum Sarg miteinander leben.Ich für mich möchte es nicht.
LG Nys
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Hallo Engel
weißt Du, es ist völlig ok, wenn Du Dein Leben so verbringen möchtest. Lies Deinen Faden von Seite 1-5 und kopiere ihn gedanklich in jede Woche Deiner Zukunft. Immer wieder mit kleinen Abweichungen. Aber immer mit dem Ergebnis:
Ohne Alk wären wir glücklich. Du sagst, Du möchtest erfahren wie andere damit umgehen.
Die meisten gehen damit nicht um, sondern unter.
Ich möchte zB nicht wissen in was für einer Hölle mein XY mit seiner Frau und umgekehrt lebt. Aber Tatsache ist, daß Beziehungen zwischen Co und Suchtkranken ein ganz besonderer Klebstoff sind.Ich muß mal suchen gehen. Da gibt es eine Internetseite, die den Prozeß der ständigen Hilflosigkeit, Wut, Hoffnung Enttäuschung und Verzweiflung beschreibt, die eine Frau in so einer Ehe erlebt. Und wie sehr solche Schock-Situationen wie Selbstmordandrohungen, Abholen von der Polizei usw. die Familie als Einheit zusammenschweißen und immer mehr von der Außenwelt isolieren. Wie der Alkoholiker nach außen immer die Frau oder Familie vorschiebt, um seine Trunksucht zu rechtfertigen.
Ja und gerade weil das so tragisch, so schwer und so zum verrückt werden ist. Deshalb kommen beide Partner in so einer Beziehung garnicht dazu, mal über die augenblickliche
Katastrophe rauszuschauen und einen klaren Gedanken zu fassen. Ein Ding jagt das nächste und jeder verliert sich zunehmend mehr und braucht deshalb den anderen um so mehr.Also ich geh mal suchen.
LG Nys
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Für schnuffig :
Ich wollte das mal in Ruhe wirken lassen. Da war so viel Bewegung drin in Deinem Ausweichen... ?...
Wollte mir überlegen, welche Käferart Du meinst.
Da hat mich Herr S. (ein Flugtier) in Beschlag genommen und nicht aufgehört nach dem kleinen DB zu schreien, bis ich ihm
mal wieder mit aller Deutlichkeit sagen mußte, daß DB tot ist.
Wie jedes Mal (seit vielen Monaten) kurze Betroffenheit und dann
eine gemeinsame Gedenk-Minute und dann hat er mir gesagt, daß das Schreien so wichtig ist. Weil DB in seinem Herzen ist und manchmal so schrecklich fehlt. Daß es aber seine Gefühle sind, die so lebendig sind und raus müssen.Danach hat er sich einen neuen Sitzplatz gesucht, von dem aus er Frau K. im Häuschen sehen und gleichzeitig ein wichtiges Gesicht machen kann.
Erst war er mal mächtig stolz auf die neue Sitzplatz-Idee und dann sagte er, es sei einfach zu ruhig, seitdem DB weg ist.
Ich habe den (von mir nicht immer geliebten Amadeus M. aufgelegt) und Herr S. hat sich's mal so richtig fett bequem gemacht. ... bei Frau K vor dem Häuschen und beide hatten zu den Käfern was zu sagen.
Einmal, daß Abschiede und Vermissen auch dann nicht leichter sind, wenn die eigene Art als riesiger Schwarm vorkommt und die eigene Art Millionen von Jahre alt ist. Es sei nur ein anderes damit umgehen. Sozusagen ein Integrieren des Verlusts.
Dann haben sie mich daran erinnert, daß wir Menschen zwar Tiere lieben, aber ihre Welt uns noch so oft erklärt werden kann. Wir werden niemals wissen, wie es sich anfühlt im Frühjahr in einem Chitin-Panzer aus der Winterstarre zu kommen. Wir könnten noch so gut zuhören, aber wir würden nicht erfahren wie sich Baumrinde und knospende Blätter anfühlen..... Kein Käfer hätte damit aber jemals ein Problem gehabt.... daß wir das niemals so erleben werden... er sei sich trotzdem wunderbar und vollständig richtig vorgekommen und wenn er der einzige seiner Art wäre.
Ja und dann haben sie mich an meine eigene Käfergeschichte erinnert - die mir selbst garnicht mehr präsent war.
Es ist nicht so lange her, da war ein großes Familienfest.
Wir feierten an einem weiter entfernt liegenden Ort. Und ich habe noch nie nie nie so viele Marienkäfer gesehen.
Ich war begeistert. Jemand auf dem Fest hatte schlechte Laune
und schnippte einen dieser Käfer ärgerlich und achtlos weg.Ich bin so außer mich geraten, daß es einen fetten Familienstreit gab. Wer nun wichtiger sei. Mensch oder Käfer.
Am Schluß hat nur noch die Hauptperson des Festes mit mir gesprochen. Die Feiernden hatten für ihre stille Art an diesem 90ten Geburtstag keine Aufmerksamkeit. Und ich hatte alle schockiert.Ich erfuhr viel von ihr. Daß sie so sehr ihren Mann vermißt, der schon so viele Jahre tot ist... und daß sie diese Woche ihre Katze tot im Fensterkreuz gefunden hat. Daß sie manchmal einfach nur noch in den Himmel möchte. Sie ließ meine Hand nicht los, als sie mich dann mit einem Leuchten und mit Tränen in den Augen ansah und sagte: Aber es geht immer weiter im Leben und man darf den Mut nicht sinken lassen.
Es gibt immer wieder etwas an dem man sich freuen kann.So wußten wir beide nichts von der Welt, die uns die Käfer
erschließen wollten und wir sie doch einfach nicht sehen können. Aber wir beide haben auf diesem Fest entdeckt, daß wir etwas sehen und fühlen, das den anderen verborgen bleibt.Ich hätte nichtmehr an diese Marienkäfer & Familien-Tragödie gedacht.
Wenn Herr S. und Frau K. nicht darauf bestanden hätten, daß wir diese CD bis zuende anhören und ich bis zum Schluß warte, weil sie mich da noch an was wichtiges erinnern wollten.LG Nys
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Liebe schnuffig
ich muß Dir erzählen, was hier passiert ist nachdem ich das über die Käfer gelesen habe- aber ich mach das in meinem Thread.
Es ist vielleicht zu verrückt für diese Welt

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Hallo Matthias
es fällt mir auf, daß Du seit 08.04.14 hier fehlst.
Ich hoffe es geht Dir gut.
Vielleicht sind es ja die Osterferien? Bei so vielen Kindern/Enkeln kann ganz schön was los sein. Ich wünsch Dir
sonnige Tage und alb-traum-freie Nächte.LG Nys
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Hi - ich noch mal

Eine Tür zu, eine andere auf! das klingt gut.
Mit Goethe war ich noch nie so ganz auf einer Wellenlänge. War er doch auch ein sehr rücksichtloser, narzisstischer Mensch.
Wenn Deine Sensibilität noch da ist, dann bist Du doch nicht abgestumpft. Alles Lebendige hat auch Schmerzen.
Seit ich etwas weniger geteilt in mir bin, empfinde ich sogar
wieder ganz alte Schmerzen und ganz alte Gefühle, die ich längst überwunden glaubte.Ich sag dann: Ach Hallo (XY) Du bist also noch immer irgendwo da? Gut daß ich an Dir und an allen anderen vieles über mich selbst erfahren konnte. Gut, daß es neben allem Ausgenutzt werden auch eine Erfahrung dessen war, was ich empfinden kann.
Hingabe war in der Therapie mein Thema (unter anderem)
Es bringt nichts, einen Rennwagen zu besitzen und Gas und Bremse nicht zu beherrschen. Kann sein, daß auch Du ein Mensch bist, der eine sehr große Hingabe-Fähigkeit besitzt.Jede Begabung ist auch eine Aufgabe, mit ihr umgehen zu lernen. Wenn Du weißt, daß Du Dich aus jedem Einlassen auch selbstbewußt wieder rausnehmen kannst. (Gas + Bremse) dann traust Du Dich auch wieder in den Rennwagen zu steigen. Aber üben muß man und Crashs tun weh.
Aber seinen Rennwagen in der Garage verrosten zu lassen ist Stillstand. Ist Resignation. Wenn Du eine andere Tür hast, die sich auftut (Rennwagenbesitzer wird zum Rosenzüchter zB)
Dann ist es Leben. Dann hab ich keine Einwände.Ich habe so viel Liebe in den letzten Monaten bekommen, von Menschen mit denen ich keine körperliche Beziehung habe, daß ich mich sehr glücklich schätzen kann.
Darunter sind Frauen und Männer. Natürlich habe auch ich dabei nicht nur die Hand aufgehalten. Ein Geben und Nehmen, das von gegenseitigen Bedürfnissen und aufeinander respektvoll eingehen beruht. Das macht doch Leben aus. Und wenn das mit nicht S**uellen Beziehungen funktioniert, wieso soll es dann nicht irgendwann auch in einer Partnerschaft möglich sein.
Wenn ich Dir etwas wünschen darf, dann wünsche ich Dir neue Erfahrungen der Art, daß Menschen war nicht nur edel und gut sind. Aber daß es viel Liebe zu pflücken gibt unter den Menschen, die alle nicht perfekt sind. Rosen haben Dornen.
Wenn Du Dich grad nicht auf Beziehungen einlassen magst : So what??
ich ja auch nicht (aus anderen Gründen)
Aber auf neue Erfahrungen mit Menschen einlassen... andere Erfahrungen wagen? Du hast Gas und Bremse.
Üben, üben, Mut zur Lücke, Mut zum Leben, zum Lachen und Weinen. Freude an der Realität: Dornen und Rosen. Ich finde es spannend und wenn Dich nur noch das Körperliche anzieht, .... ja das Gefühl kenn ich gut...
hat was von Abgeklärt sein... sich nichts vormachen....Aber Du machst Dir gerade was anderes vor:
Nämlich, daß die Welt erst mal schlecht ist. Ich befürchte, da hast Du einfach noch eine sehr einseitige Erfahrung. Hälst Du an dieser Erfahrung fest? Wie ein Trinker an der Flasche? Nicht über den Kronkorken schauen, weil die Welt so verletzend ist? Ich hoffe nicht. Ich hoffe Du meintest die Tür, die aufgeht und eine neue Erfahrung die rein kommen kann.Durch Menschen rechts und links von Dir, die Dich nehmen, so wie Du bist und sich einfach nur freuen, wenn Du dazukommst, - wenn Du zufällig auch grad da bist und die das Bedürfnis haben mit Dir in Kontakt zu bleiben... weil es einfach schön ist wenn man sich hört und sieht. Die fragen, ob es Dir immer noch gut geht und die keine Sensationsgier treibt. Die neben Dir im Gras liegen können und Dir von ihren Hoffnungen erzählen, ohne dabei eine gespaltene Seele zu haben.
So unverbesserlich optimistisch wie gerade, war ich noch nie.
Verzeih. Ich weiß, daß es nicht Deine Stimmung ist.
Aber vielleicht der Horizont auf der gegenüberliegenden Himmelsrichtung. Trotzdem ist es der gleiche Himmel über uns.Noch mal
Liebe Grüße
Nys -
Hallo Engel
Du hast viel Rückmeldung hier bekommen.
Du fragst, ob ich mich getrennt habe?
... und wie ich mit den Selbstmordankündigungen klar kam.
Ich kann hier nicht viel über XY schreiben. Wir haben uns kennengelernt und waren beide verheiratet.
Ich wußte nicht, daß er trinkt. Bei der Arbeit war er immer nüchtern und wir haben uns schon lange gekannt.
Es hatte schon gefunkt, als er mir erzählte, er habe einen Selbstmordversuch vor 2 Monaten begangen.
(angeblich wegen seiner unglücklichen Ehe)So fing es an.
Die Geschichte habe ich in "der Soldat und das Waldkind"
symbolisch beschrieben. Ich möchte nicht, daß er oder seine Familie hier erkannt werden.Als er das zweite mal sagte, er denke daran sich umzubringen, hab ich schon gewußt, daß er in seinem (ach so verständlichen
) Kummer immer wieder sobald er zuhause ist trinkt. Zu viel trinkt.Ich war besorgt. Er schien es ernst zu meinen mit seinem Lebensverdruß. Ich fing an, alles zu investieren und allen Glauben aufzubringen, um einen neuen Lebensentwurf für uns beide zu finden. (Ich war ja auch sehr unglücklich verheiratet)
Der Unterschied war nur der: Er hing in Wirklichkeit in seinem
Schleier der ewigen Traurigkeit und Auswegslosigkeit und an der Flasche fest. Ich wollte leben. Er wollte, daß wir uns gemeinsam umbringen.Später konnte ich erleben, daß seine Selbstmordgedanken zuhause bei ihm schon garnicht mehr ernst genommen wurden. Ich kann nur sagen, daß er bestimmt ernsthaft depressiv ist. Aber nicht (nur) wegen seiner Frau. Sondern
wegen der Alkoholsucht.Er kreist und kreiste in Gedanken nur um sich - und je näher man ihm stand umso mehr Egoismus hielt er für normal.
Ich glaube nicht, daß er das tat um zu verletzen, sondern weil die Sucht aus den Menschen eine Marionette ihrer eigenen Vernebelung macht.Ich freu mich für jeden, der den freien Willen, Mut und die Kraft hat da auszusteigen. Ich glaube aber, daß es manche schon vorher nicht gelernt haben eigenverantwortlich zu leben.
Dann ist es sicher noch schwerer in der Sucht damit anzufangen. So denke ich heute nicht vorwurfsvoll.
Er hat in erster Linie an sich gedacht. An seinen Schmerz und an seine Sucht. Einmal sagte ich zu ihm: Denk doch an Deine Kinder, wenn die an Deinem Grab stehen. Er : "das seh ich dann ja nicht"
und so fatal ist seine Einstellung. Ich glaub manchmal, die Sucht läßt garnichts anderes zu.
Klar mal eine Liebeserklärung. Auch noch nach Jahren. Aber was ist das..... auf 364 Tage : Du bist mir egal-Einstellung ?
Es ist immer traurig und eine Trennung vom Alkoholiker ist
eine Entscheidung, die man nicht damit vergleichen kann, eine Flasche zu entsorgen und nie wieder den Stoff anzurühren.Mein XY lebt immer noch bei seiner Frau. Und wenn er bei mir leben würde, hätte ich ein richtiges Problem mich zu trennen. Weil ich mich für den ganzen Mist verantwortlich gefühlt hätte.
Ich hatte einfach Glück, daß er mich zuerst haben wollte und dann doch nicht.
LG Nys