Beiträge von Cora723

    Zitat von juergenbausf

    Hallo zotti,

    ich denke mal, "wer hinter sich steht", der steht sich nicht mehr im Weg... :wink:

    LG Jürgen

    Sehr gut :)

    Zurzeit stehe ich irgendwo etwas neben mir. Mein Leben läuft seit ein paar Jahren etwas konfus, in den letzten Wochen habe ich mich sehr intensiv mit meinem Suchtproblem beschäftigt und muss feststellen, dass die letzten Jahre neben Schwierigkeiten ein absolut falsches, nasses denken oder nennen wir es mal Suchtdenken, eingeschlichen hat. Wenn ich in den anderen Threads lese bin ich fast ein wenig neidisch. Irgendwo war es damals schön, trocken zu werden und Veränderungen zu spüren. Da ich mir mein Leben und Umfeld bereits "alkoholfrei" eingerichtet habe, fehlen mir diese kleinen "Highlights" und die "Verbesserungen" kommen langsam und schleppend. Die spielen sich mehr oder weniger im Kopf ab.

    Klingt konfus... bin ich grad auch :) Aber zufrieden und vor allem ohne Trinkgedanken.

    Einen schönen Abend.

    Cora

    Hallo Zotti,

    falsch ausgedrückt, bzw. dumm ausgedrückt. Ich wünsche mir ein besseres Selbstwertgefühl und vor allem dass ich zu meiner Abhängigkeit und damit zu meiner Abstinenz stehe. Das gibt meiner Abstinenz Sicherheit. LG Cora

    Hallo Martin,

    danke für's Feedback.

    Ich weiß seit über 22 Jahren, dass ich ein Alkoholproblem habe und habe auch einige Jahre danach gelebt. Eigentlich, egal ob Krankheit oder nicht, sollte mir klar sein: Ich kann damit nicht umgehen. Und vor allem sollte ich lernen, hinter mir zu stehen.

    Ich trinke nichts und damit fertig.

    Cora

    Hallo Andreas,

    ich merke jetzt, nach ca. 6 Wochen "bewusstes nicht trinken", dass meine Gedanken in eine andere Richtung wandern. Dennoch ist es nicht immer leicht. Freitag hatte ich eine Situation auf der Arbeit, die mich sehr genervt hat. Ein Kollege hatte, warum auch immer, nur ein Thema. Ich war echt genervt und unsicher (nicht weil ich Druck bekam, es störte mich einfach). Im Notfall hätte ich alles stehen und liegen lassen, ggf. einen Migräneanfall vorgetäuscht. Aber diese "Flucht", die jetzt eine Rettung sein kann, stört mich denn ich möchte wieder lernen, mit solchen Situationen gelassen umzugehen.

    Gefahr sehe ich in den "Gelegenheiten", die ich vor kurzen noch zum trinken genutzt habe. Dummerweise kann das ein Spaziergang alleine sein, auch um meinem Hobby nachzugehen. Darum auch am Donnerstag die große Angst in mir. Vielleicht mache ich demnächst mal so einen Spaziergang ohne Geld in der Tasche um sicherer zu werden :roll:

    Cora

    Liebe Zotti,

    vielen Dank für deine Antwort an anderer Stelle und das "Nicht auseinandernehmen" meiner Aussage. Wie "Hundefutter", eben egal, war Alkohol in Supermarktregalen irgendwann auch einmal für mich - und ich weiß, dass ich irgendwann auch mal wieder an diesem Punkt ankommen werde. Zurzeit ist alles wieder frisch, aber ich habe Geduld.

    Dein Auftreten mir gegenüber erinnert mich an eine Person die ich sehr gut kenne vor vielen Jahren, an mich selber. Damals war ich einige Monate trocken, gerade Anfang 20 und kam mit meinem Leben absolut nicht mehr zurück. An dem Punkt "es geht nicht mit aber ohne auch nicht" bekann ich eine Therapie (stationär, die sogenannte Käseglocke). Am Anfang fühlte ich mich in der Gruppentherapie von meinen Mitpatienten, die teilweise die ersten Tage ohne waren und sich erst einmal mit der Sucht abfinden müssen, genervt :roll: und wollte auch jede Aussage auseinandernehmen. Das ging irgendwann soweit, dass sich ein Mann von mir wie ein Aussätziger behandelt fühlte und das genau so in die Gruppe einbrachte. War eine heiße Diskussion.

    Damals meinte ich halt, naiv wie ich war, ich wäre "weiter" oder nur ich hätte das richtige "Weltbild". Tja... genau der Mann steht heute auch bei Jahr 22 ;)

    Leben und leben lassen und seinen Weg finden... ich habe mich halt an einem Punkt verlaufen, wo mir alles egal war. Aber genau da werde ich auch wieder raus finden und irgendwann durch den Supermarkt gehen und das gewisse Regal wie "hundefutter" oder "pampers" betrachten.

    Einen schönen Sonntag, ich lese dich übrigens gerne.

    Cora

    Andreas
    mach dich doch wegen dem Kaffee nicht verrückt. Ich habe immer schon gerne Kaffee getrunken, der "Konsum" ist bei meiner Therapie dennoch angestiegen und irgendwann ganz von selber ins normale gerutscht. Wenn er, an grauen müden Tagen wie gestern steigt, dann sehe ich auch kein Problem.

    Ich bin eigentlich kein Freund von dem Spruch da man ihn ganz falsch auslegen könnte oder als Ausrede nutzen könnte aber erst einmal "Hauptsache trocken"! LG Cora

    Hallo Georg,

    Glückwunsch zu 100 Tagen und viel Erfolg für deinen weiteren Weg!

    Zitat

    Ein interessanter Aspekt wird vermutlich sein, dass nicht alle freiwillig an dieser Therapie teilnehmen.

    Das fand ich persönlich bei meiner Therapie eher lästig. Ich wollte damals abstinent leben und bin nach einer gewissen Zeit mit meinem Leben absolut nicht mehr klar gekommen. Sprich: Es ging mit nicht aber ohne auch nicht. Das ich meine Probleme nicht bearbeiten konnte da die erste Zeit von Therapeuten erst einmal "Überzeugungsarbeit" in der Gruppe geleistet wurde war für mich damals eher eine Geduldsprobe. Naja, sehe ich heute auch etwas anders.

    Viel Erfolg!

    Zitat

    Hallo Georg,
    Zitat:
    Insofern könne ich, so wurde es mir von Freunden gesagt, ggf. auch eine Bereicherung für die Gruppe sein, da ich so vom Nichts-&-nie-mehr-trinken überzeugt sei..
    100 Tage trocken, merkwürdige Grundbausteine - nu schon "Abstinenzorden" und eine "grosse Klappe"...
    Fahr Dich mal wieder runter.
    LG Jürgen

    Kann man, selbst wenn man das so sieht, dass nicht etwas freundlicher sagen? Mein Gott, da heißt es immer wir Mädels sein zickig :roll:

    Gruß Cora

    Zitat

    Was mich an dem Post von Doro irritiert hat, ist die Tatsache, daß sie nach all den Jahren immer noch ein mulmiges Gefühl hat, in ihre ehemalige Kneipe zu gehen...d.h., irgendwo lauert dann die Sucht immer noch rum und man traut sich irgendwie selber nicht über den Weg...ist das so ?

    Nachdem ich trocken wurde hatte ich generell keine Lusten mehr, in reine "Trinkkneipen" zu gehen. Ich fühle mich dort einfach unwohl, sinnloses Gequatsche etc... nicht mehr meine Welt. Dieses Gefühl von Unwohlsein hatte ich auch während meiner Rückfälle. Solange ich das, was um mich herum war, nicht ausblenden konnte und das ging gar nicht mehr fühlte ich mich in dieser Umgebung einfach schlecht. Auch wieder was für den Koffer, er füllt sich tatsächlich langsam!

    Cora

    Zitat

    Dafür, daß Du auf dem Fest warst, wirst Du hier vermutlich nicht allzuviel Beifall ernten

    ... denke ich mir. Ich mache einen Unterschied zwischen Sauffesten wo es nur ums Saufen und dumm rauslabern geht. Das gleiche gilt natürlich auch für Volksfeste etc. Wäre es so gewesen, dann wäre ich schnell wieder weg gewesen.

    Warum ich zugesagt habe könnte man mir jetzt auch böse auslegen, da ich keinen Arzt aufgesucht habe. Ich hatte einen Rückfall und war wieder auf dem Weg dahin, dass es ohne Krankschreibung etc. nicht gegangen wäre. Dann habe ich dieses Jobangebot bekommen und damit eine Einladung zur Weihnachtsfeier bei meiner Zeitarbeit, die ich abgelehnt habe. An dem Tag musste ich aber kurz was vorbei bringen und weil die Firma etwas ausserhalb liegt oder warum auch immer gab es sogenannten Kinderpunsch und Softdrinks, dazu Häppchen und sonst nix. Nun, da ich abgesagt hatte, musste ich dabei bleiben. Und deswegen habe ich bei der 2. Einladung von der Einsatzfirma unter Vorbehalt der Flucht zugesagt.

    Es war aber ein einfaches, nettes Beisammensein mit einem sehr guten Essen und hat einfach nur Spaß gemacht.

    LG Cora

    Hallo Andreas,

    danke für dein Feedback.

    Ich hatte, ehrlich gesagt, wirklich Angst, schwach zu werden. Am liebsten hätte ich hier gestern reingeschrieben oder in der SHG gesagt, dass ich Angst habe. Warum ich es nicht getan habe...

    Als ich mit knapp über 20 bemerkte, dass ich ein Problem mit Alkohol habe, war ich noch in der Ausbildung. Dazu gehörte eine sogenannte "Studienfahrt", Teilnahme war Pflicht. Ich hatte wirklich Angst davor, konnte aber nicht viel ausrichten. Mein damaliger Hausarzt wollte mich nicht "Grundlos" krank schreiben, die Angst reichte nicht.

    Ich berichtete davon heulend in der Gruppe und bekam zur Antwort "Du darfst da nicht mit, alles andere ist unwichtig..." Aber wie sollte ich mich dem entziehen? Ich war nach diesem Gruppenbesuch noch hilfloser und ängstlicher.

    Augen zu und durch - es hat geklappt. Selbst als meine Chefin meinte, ich muss am "geselligen Abend" teilnehmen. Augen zu und durch.

    Damals hätte ich vielleicht mit krank etc. eher was machen können als heute (Zeugenaussage), war aber auch noch viel viel jünger ;) und dümmer.

    Also habe ich hier gelesen, in der Gruppe zugehört und mir einen Weg für heute gesucht.

    Zum Auto fahren:
    Ich bin früher nie betrunken gefahren und hatte, selbst als ich noch gesoffen habe und dass ganz toll fand, wirklich kein Verständnis, angetrunken zu fahren. Mein Rückfall vor ca. 3 Jahren begann, als ich kein Auto hatte und setzte sich fort, als ich fahren musste. Dafür schäme ich mich wirklich.

    Im Dezember hatte ich ein Schlüsselerlebnis. Ich war grad eine Woche trocken und in der Firma, wo ich jetzt beschäftigt bin, war Weihnachtsfeier. Ich dachte mir "OK, wenn es schlimm wird dann haust du ab". Bevor die Kollegen/innen zum Fest gegangen sind, haben sie ein Glas Sekt getrunken. Hat mich auch nicht weiter gestört. Ich bin zum Auto und hatte noch jemand dabei, fahre los und auf einmal nimmt mir eine andere Autofahrerin die Vorfahrt. Vollbremsung, nix passiert - ausser einen Riesenschreck. Was ging mir als erstes durch den Kopf "Wenn jetzt was passiert wäre und du hättest auch ein Glas Sekt getrunken? Wenn sowas früher passiert wäre, ohne Schein wäre alles noch viel schlimmer"... den Gedanken wurde ich den ganzen Abend nicht los :roll: Das Fest war nett, ich habe nichts getrunken und keinen hat es gestört und bin auch heile heim gekommen. Daher glaube ich, dass mein Auto einen festen Platz in meinem Notfallkoffer verdient hat.

    Cora

    Heute bin ich ein wenig stolz auf mich. Ich hatte einen (unangenehmen) Termin, den ich nicht absagen konnte, Gerichtssache. Nicht der Termin selber aber die Gelegenheit: Nicht fahren müssen, für mich alleine und Zeit... Das waren immer die Momente, an denen ich rückfällig geworden bin. Ich gebe zu, dass ich dementsprechende Gedanken hatte. Heute morgen habe ich mir eine Weile Entspannung gegönnt versucht, mir bewusst zu machen, was mir ein Rückfall bringt.

    Ich stille die Sehnsucht nach dem leichtem Gefühl in meinem Kopf. Aber das Gefühl ist nicht echt, hinterher fühle ich mich umso schlechter und vor allem stehe ich wieder ganz am Anfang.

    Ich weiß nicht, ob mich dass abgehalten hat, die Gedanken waren da... Aber ich bin da durch gegangen.

    Ansonsten versuche ich, diese Situationen zu meiden, so gut es geht. Die Wohnung ist und bleibt alkoholfrei. Spaziergänge möglichst ohne Bargeld (ging heute leider nicht) und ansonsten möglichst immer das Auto dabei haben.

    Cora

    Hallo Poster,

    warum wird man süchtig? Ich habe den Alkohol von Anfang an als "Rauschmittel" und nie als "Genussmittel" genutzt. Das heißt, das Gefühl im Kopf war für mich immer der Grund, bewußt zum Glas zu greifen. Wenn ich an meine Therapie zurück denke oder andere höre, ist es bei den meisten eher ein schleichender Prozess, so wie bei dir. Bei der Kippe war es bei mir auch schleichend und dass muss mein nächstes Ziel sein, denn diese Süchte hängen wirklich dicht zusammen. Nur, dass die Kippe einem nicht dieses Gefühl im Kopf gibt.

    Ich kenne viele, die es über Jahre geschafft haben, nicht zu trinken. Fragt man, reden alle vom Willen. Ich denke, dass er eine große Rolle spielt aber dass dahinter eben die Sucht steht die stärker sein kann.

    War schön, bei dir zu lesen. Einen schönen Tag Cora

    Guten Morgen,

    ich komme nach über 6 Monaten erfolglosen Bewerbungen durch eine Zeitarbeit zu einem Job und sage als erstes „Ihr dürft hier aber nichts trinken....“ Leute, meint ihr das wirklich ernst? Es gibt vielleicht Nichtraucherschutzgesetze aber ich denke, selbst da würde sich selbst ein ganz militanter NR in die Nesseln setzen.

    Ich habe während meiner Therapie gelernt, damit zu leben ohne zu konsumieren. Auf Akzeptanz bin ich wegen der Abstinenz im Job nie gestoßen, ging aber jahrelang gut. Ich kann jetzt nicht sagen ob 8 oder 10 Jahre da ich mir niemals ein Datum gesetzt hatte. Ich freue mich, daß ihr überall akzeptiert werdet und euch frei outen könnt, habe leider, sogar bei Ärzten wie bereits erwähnt am Anfang des Threads, andere Erfahrungen gemacht.

    Schade.

    Einen schönen Sonntag

    Cora

    Noch eine Frage zu "aus der Gefahr bringen". Du kannst an jeder Straßenecke, in jedem Supermarkt etwas zu trinken kaufen. Soll ich das einkaufen lassen? Oder Stärke beweisen und auch mal die Zähne zusammen beissen. Fast an jedem Arbeitsplatz wird hin und wieder eine Flasche Sekt aufgemacht. Was soll ich machen? Das arbeiten einstellen und HartzIV beantragen? Leider stand ich schon mal davor und muss ehrlich sagen, das es an der Stelle auf der Gemeinde manchmal gefährlich nach Sprit stinkt. Also verhungern? Ich muss damit leben... ohne es zu mir zu nehmen und irgendwann mich selbstbewußter nicht mehr davon stören zu lassen.
    C.

    Hallo Hartmut,

    eine SHG oder ein Forum oder jede andere Gemeinschaft sollte ein Geben und ein Nehmen sein.

    Ich möchte jetzt nicht meine ganze Lebensgeschichte aufschreiben aber ich darf behaupten, dass ich in über 20 Jahren meine Erfahrungen positiver und negativer Art gemacht habe und weiß, wo die "Knackpunkte" liegen. Ich mag mich nicht hinter den Wort "Krankheit" verstecken, zudem es in der Bevölkerung zu 90 % nicht so gesehen wird, hier kann ich leider und vor allem aus meinen Erfahrungen aus dem Gesundheitswesen, in dem ich aus eigener Entscheidung nicht mehr tätig bin, sprechen. Die Leute, die mit mir aus der Therapie gegangen sind und bis heute nichts getrunken haben sind extrem Willensstark, haben ein gesundes aber nicht übertriebenes Selbstbewußtsein und genau da will ich auch hin.

    Cora

    Hallo Hartmut,

    Zitat

    Dann hoffe ich das du diesem Problem nicht mehr ausgesetzt wirst sonst saufst ja wieder.

    Genau darum habe ich mich eigentlich hier angemeldet, um zu lernen, Probleme dieser Art anders zu lösen und wieder mit mir klar zu kommen.... :roll:

    Zitat

    Für mich gibt es keine Gründe mehr zum Saufen .

    Ob du es glaubst oder nicht, für mich auch nicht. Wenn die Situation eintrifft, das von überall her Tritte kommen und ich mich einfach schlecht fühle ist das sicher nicht mein erster Gedanke. Und für den Fall, dass ich merke, meine Trockenheit besteht nur aus 2 geballten Fäusten brauche ich Unterstützung die für mich aber nicht aus dem Versicht auf Senf (Ich mag Bratwurst und Fleischkäs sowieso lieber Natur) besteht.

    Hartmut, nix für Ungut - es passt wohl doch nicht so, wie ich beim ersten Eindruck dachte.

    LG Cora

    Lieber Hartmut, liebe Doro,

    nachdem ich gestern die Senf-Geschichte und vorher schon ähnliches gelesen habe, hab ich echt überlegt, ob ich am richtigen Ort bin. Ich akzeptiere es, wenn jemand so extrem lebt aber kann und werde das für mich nicht annehmen. Mein Partner, der selbst nichts trinkt, wäre wahrscheinlich auch sehr verwundert, wenn ich auf einmal meine Kochgewohnheiten extremiere. Aus dem Grund werde ich mich jetzt auch zurück ziehen. Ich will nicht mehr trinken und ich bin überzeugt, dass die Willenskraft eine große Rolle spielt. Diese kann gebrochen werden. Bei mir war das unter anderem Jobverlust, 1000 Absagen und dann eine Stelle bei der ich nur neben der Kleinigkeit mit dem Wein andere Probleme hatte, die ernsthaft und schwerwiegend sind.

    Ich kann hier einiges nicht nachvollziehen, für euch bin ich sicher noch nicht soweit aber für mich bin ich schon weiter und wünsche allen ganz viel Erfolg!

    Gruß Cora

    Zitat

    Vielleicht solltest du mal nicht alles auf dich beziehen

    Auch das ist ein "Symptom der Krankheit" den ich häufig bei mir erlebe. Man ist in einer Situation, z.b. schlechte Stimmung auf der Arbeit oder irgendwo anders unter Menschen (weil einfach viel zu tun ist oder das Wetter nicht passt oder sonstwas) und ich beziehe diese Stimmung auf mich :roll: Rein aus Unsicherheit oder Unzufriedenheit mit mir selber. Obwohl ich gar nicht gemeint bin.

    Den Satz habe ich sogar auf meiner Therapie gehört "Nimm dich nicht so wichtig". Im Prinzip nehme ich mich nicht wichtig sondern bin total unsicher und voller Selbstzweifel, darum reagiere ich so ... Schön, dass ich das weiß - jetzt sollte ich daran denken, was zu ändern.

    Nochmal zum Thema Geschäftsessen. Ich habe bzw. hatte noch nie Probleme, wenn andere ein Glas Bier oder Wein trinken - es stört mich nicht weil ich weiß, dass ich das nicht kann. Was mich stört ist die intoleranz. Allerdings meide ich Situationen wie Volksfeste, Karneval etc. - da war ich aber noch nie so ein Freund davon. Bei der letzten Weihnachtsfeier in der Firma wo ich über Zeitarbeit schaffe war das gar kein Problem. Frage ob ich ein Sekt will, Antwort nein und damit ok.

    Mir fällt dazu meine Freundin ein, die keinen Kaffee mag - nicht einmal den Geruch. Selbst da gibt es Menschen, die das nicht akzeptieren. Aber einen Cappuchino trinken Sie doch? Wie keinen Kaffee, das gibt es doch nicht. Sollte ich mir für's nächste mal vor Augen halten.

    Gruß Cora