Beiträge von Katharsis

    Hallo Martin,

    hab´s ja heute schon versucht und es ist voll in die Bux - aber vielen Dank.

    Vielleicht ja jetzt (und egal, ob´s jetzt klappt oder nicht, bekomme ich bestimmt zwischen die Hörner, weil ich jetzt auch noch hier übe :D

    Zitat

    damit du keinen Rüffel bekommst, hier ist die Anleitung zum Zitieren.

    Danach bin ich weg. Versprochen :)

    Hallo Hartmut,

    Du hattest auf meine Fragen hin geschrieben:

    „Wenn du detailliertes wissen möchtest dann bitte im erweitern Bereich“ .
    „Hallo Andreas , entschuldige das ich deinen Thread mit benutzt habe“.
    (Ich übe das noch mal mit dem Zitieren)

    Den oberen Satz hatte ich auf meine gesamten Fragen bezogen und den unteren eher als Untermauerung verstanden.

    Und wenn ich jetzt tatsächlich schon Einladungen zum Erfahrungsaustausch als Rüffel betrachten sollte, geht es wahrlich mit mir bergab und ich kann´s noch nicht mal wirklich mehr auf das Fieber schieben :) . Mag sein, dass ich sehr empfindlich bin, aber niemand hält mich für ´ne Mimose. Ich habe die direkte Rede ganz gern.

    Schön, dass man hier über alles reden/schreiben kann :).

    Andreas : Mein Spitzname „draußen“ ist Mitch. Ein paar Freunden und Bekannten klang das zu hart und sie vernuschelten das Ganze zu Mitchess. Mir isses mittlerweile wurscht, aber ich hatte ihn sowieso eher unüberlegt mit hier reingeschleppt.

    LG an Alle
    Mitch

    Hallo Andreas,

    jetzt habe ich 1,5 Tage verbal die Füße stillgehalten und damit einen persönlichen Rekord erzielt :D .
    Da bekomme ich von Dir einen „Darfschein“, was mich sehr gefreut hat und von unserem „Schäfer“;-) gleich einen Rüffel, weil ich mich in fremde Gehege verirrt habe mit meiner Fragerei. Ich finde noch heraus, in welchem Fall man wo irgendwelche Fragen stellen darf.

    Vermutlich kann ich die auch nicht einfach unter dem Sammelbegriff „Das Sesamstraßenprinzip“ im öffentlichen Bereich einstellen, aber danach erkundige ich mich noch.

    Der Kommentar von Jonas hat mir sehr gut gefallen und ist bestimmt sehr hilfreich für Viele, die in dieser Hinsicht tatsächlich was verändern wollen.
    Ich habe eine wunderschöne Streitkultur, seitdem ich von einem Extrem ins andere gefallen bin und auf dem Rückweg in der Mitte hängenblieb.
    Das nutzt mir bei manchen Menschen allerdings soviel wie der Versuch, eine Drehtür zuzuschmeißen.
    „Ich bin verantwortlich für das, was ich sage, nicht für das, was bei Dir ankommt“ – den Satz benutze ich ganz gern hin und wieder, aber manchmal mauert das Gegenüber unglaublich und dann frage ich auch oft mal direkt: „Ich habe gerade folgenden Satz gesagt/gefragt: Wie hast Du ihn jetzt aufgefasst?“
    Es ist ja oft unglaublich was sich in Sekundenbruchteilen in Sachen Interpretation im Hirni des Gegenüber so abspielen kann und sofort wird zusortiert. Der Rest der Äußerung wird nicht mal mehr aufgenommen.

    Deine neue Strategie klingt vielversprechend, eventuell kann sie auch vor Erreichen des Siedepunktes umgesetzt werden. Ich würde es Dir / Euch wünschen :) .

    Allen einen entspannten Abend
    *trotzig das Gatter offen stehen lässt*
    Mitch

    Guten Morgen Andreas,

    entschuldige bitte, dass ich hier so hereinplatze, aber auch ich freue mich, dass Du diese Hürde erfolgreich genommen hast und nicht in alte Verhaltensmuster zurückgefallen bist.

    Es macht mir Mut und hilft mir sehr, vor allem, weil Du es tatsächlich allein schaffen konntest. Für mich ist das Runterfahren früher immer sehr schwer gewesen, da ich ein sehr emotionaler Mensch bin. In den letzten eineinhalb Jahren war es so gut wie gar nicht mehr möglich, da der psychische Stress immer größer wurde.

    Doch eins verstehe ich nicht wirklich:
    Hartmut : Suchtdruck tritt doch auch immer „nur“ über eine begrenzte Zeitspanne auf – jedenfalls nach den Erfahrungen der vielen Alkoholiker, die ich kenne, und meiner eigenen.
    Ist es dann nicht ausreichend, wenn der Inhalt des Notfallkoffers ebenfalls „nur“ bedingte Zeit hilft, eben so lange, wie der Suchtdruck anhält und bis man die Situation bewältigt hat?

    Und natürlich sollte man möglichst versuchen, Situationen, die „triggern“, zu vermeiden, aber das würde doch in diesem Fall bedeuten, dass man dem trockenen Alkoholiker im Zuge der Risikominimierung empfehlen müsste, sich entweder gleich im Vorfeld von der Partnerin zu trennen oder sich aus jeder häuslichen Diskussion zurückzuziehen, da sie eventuell eskalieren könnte und man vielleicht beim emotionalen Gemetzel den Punkt nicht erwischt, wo man besser sofort den Raum verlassen sollte. Das wiederum wäre dann ja keine wirkliche Partnerschaft mehr.

    Geht es nicht auch darum, dass man lernt, gewisse Dinge mit der Zeit auszuhalten, so wie sie jeder Mensch in seinem Leben aushalten muss? Um die Unterscheidung zwischen Vermeidung und Bewältigung einer Situation? (Keine Frage übrigens, dass man dabei als Mensch mit Suchtproblem sehr viel achtsamer sein muss und seinen Notfallkoffer jederzeit parat haben sollte).

    Vielleicht bin ich auch gerade völlig neben der Spur mit meinen Fragen und dies auch noch in einem fremden Thread (sorry dafür), aber die Suche nach dem Weg und Lösungen beschäftigt mich sehr.

    Viele Grüsse
    Mitch

    Hallo Brummbär,

    ich habe oft an Dich gedacht, nachdem ich Dich zum ersten Mal gelesen hatte.

    Ich wünsche Dir, dass Du die Möglichkeit findest, Dir Dein Leben einzurichten, vielleicht mit eigener Wohnung, in der Du zur Ruhe kommen kannst.

    Meine Kinder und andere Menschen haben mir zugehört und doch hat alles nichts genutzt: Ich habe weiter getrunken, weiter trinken müssen, bis gar nichts mehr ging.

    Man kann den Menschen das Leben nicht abnehmen, es muss jeder für sich selbst einen Weg finden.
    Niemand zwingt uns, zu trinken. Das ist eine Entscheidung, die wir selbst treffen.
    Nur wir selbst können uns auch dazu entscheiden, den ganzen Irrsinn wieder zu beenden.

    Deshalb solltest Du Dir wirklich kein schlechtes Gewissen machen und Deinen eigenen Weg gehen.

    Ich wünsche Dir ganz viel Kraft.

    LG
    Mitch

    Hallo Cora,

    lange Zeit war ich in puncto Risikominimierung derselben Ansicht wie Du.
    Auch ich bin ein paar Jahre trocken gewesen, auch ich hatte einen Rückfall.
    Ich denke mal darüber nach.

    Nur eine Sache ist bei mir anders gelaufen: Seit Jahren wird in allen Firmen, in denen ich arbeite, nicht mehr getrunken.

    VG
    Mitch

    Hallo s. E.,

    es gibt nichts mehr zu analysieren, wenn sie bereits in Deinem Beisein heimlich trinkt.
    Du hast Deine Antwort bereits bekommen, doch Du willst sie nicht sehen, weil Du nicht loslassen willst.

    Du musst Dich durch ihr Verhalten auch nicht komplett verarscht fühlen oder für doof verkauft: Sie tut das nicht, um Dir weh zu tun, sondern weil sie längst nicht mehr anders kann.

    Sie hängt offensichtlich bereits in der Spirale und Du schleichst um sie herum und hoffst, dass sie Deine Gedanken lesen kann, vielleicht sogar von sich aus etwas ändert. Das ist schon von einem Menschen ohne massives Suchtproblem zuviel verlangt.

    Der Alkoholiker, der noch trinkt, wird all das sagen und tun, was die Anderen hier schon beschrieben haben: Schwüre leisten und Versprechen geben, vermeiden, leugnen oder abwiegeln, je nach Stadium.
    Und es ist absolut möglich, dass jeder dieser Schwüre dann ernst gemeint ist.
    Sie können nur nie eingehalten werden, solange der Süchtige nicht sieht, dass er süchtig ist und die Entscheidung trifft, mit dem Trinken aufzuhören. Weil er dazu längst nicht mehr in der Lage ist (!), egal, wie sehr er sich vielleicht eine Veränderung wünscht.

    Die Entscheidung kannst Du ihr nicht abnehmen und sie wird / kann Dir offensichtlich auch Deine nicht abnehmen.
    Ich frage mich, warum Du ihr keine Antwort gibst, wenn sie Dich schon auf Dein Verhalten anspricht.
    Du hast doch lang genug überlegt, wie Du sie dazu bringen kannst, mit Dir darüber zu reden.
    So bleibt ihr zusammen weiterhin im luftleeren Raum hängen.
    Ich würde so nicht gern leben müssen.

    Euch Beiden alles Gute, die Kraft und auch den Mut, Entscheidungen zu treffen.

    Gruß
    Mitchess