Beiträge von Aiko

    Hallo Chaosnudel.

    Erst einmal herzlich Willkommen hier im Forum!

    Was ich bei Dir lese berührt mich, denn es betrifft mich. Meine Eltern hatten zwar nie ein Alkoholproblem aber auch ich bin mit einer Über-Mutter aufgewachsen: überfürsorglich, überängstlich, übergriffig, ... vielleicht nicht ganz so extrem aber doch schlimm. Auch ich sehe meiner Mutter leider sehr ähnlich, auch ich fühle mich oftmals von ihr gestalkt.
    Ich habe lange gebraucht um überhaupt verstehen zu können, das bei uns irgendwas nicht so ganz toll war. Meine Eltern sind doch liebe Menschen ... so war mein verinnerlichtes Bild ... und habe mich gewundert, wo meine starke Angststörung herkommt die mich seit meiner Kindheit quält.

    Es gibt viele Sätze, die Du hier geschrieben hast, die 1:1 von mir stammen könnten ...

    Auch diese Scham, das schlechte Gewissen .. meine arme, traurige Mutter immer wieder vor den Kopf zu stoßen ...

    Du bist nicht allein.

    Ich freue mich auf einen regen Austausch mit Dir. Mich findest Du allerdings eher im geschlossenen Bereich da ich mein Leben nicht im ganzen Web verbreiten möchte.

    Liebe Grüße, Aiko

    Ihr Lieben!

    Seit Aschermittwoch mache ich wieder Zucker-Fasten. Ich verzichte vollständig auf Industrie-Zucker, Honig, Ahornsirup, Kokosblütenzucker ... ist aber alles erlaubt.

    Einen Joghurt hatte ich noch, da war Rohrzucker dran, den hab ich noch aufgegessen. Das wars. Bisher läuft es gut.

    Hallo Ihr,

    ich melde mich auch mal wieder zu Wort. Ich bin vorerst ausgestiegen, da ich aufgrund einer emotionalen Ausnahmesituation mal wieder in kürzester Zeit 2 Kilo abgenommen hab, eins hab ich jetzt nach ein paar Wochen wieder drauf. Aber dafür futtere ich auch alles was mir in die Quere kommt.

    Bis Weihnachten bleib ich mindestens dabei. Und werde wohl im nächsten Jahr ind er Fastenzeit mal wieder gänzlich auf jeglichen Zucker verzichten.

    Wie ergeht es Euch?

    Liebe Grüße, Aiko

    Hallo Elisa-Chrissy,

    mein Mann ist ein Single mit Familie....

    Seine große Liebe scheint wohl eher der Alkohol zu sein. Insofern würde ich nicht sagen, dass er wie ein Single ist, eher das er in sehr festen Händen (des Alkohols) ist.

    Liebe Grüße, Aiko

    Liebe Anina,

    verzeihen kann man sicher nicht erzwingen. Das ist etwas, das irgendwann wächst, wenn man bereit ist, sich darauf einzulassen. Und dann kann es einem selbst sehr gut tun.

    Liebe Grüße, Aiko

    Hallo,

    hier mal wieder eine Meldung aus der Versenkung (dem geschlossenen Bereich ;) ).

    XY ist ausgezogen und mittlerweile habe ich mich getrennt weil es einfach nichts mehr bringt – außer Schäden für alle Beteiligten.

    Er eiert weiterhin rum, trinkt wieder (wie er meint) "kontrolliert" und suhlt sich in Selbstmitleid.

    Ich richte mir und unserer Tochter ein neues Leben ein, bastele an den Veränderungen in unserer Wohnung rum (ich habe teilweise renoviert, – brauchte dringend frischen Wind) und versuche meinen Weg zu finden.

    Die Trennung ist noch recht frisch, war und ist sehr schmerzhaft für mich, aber doch eindeutig die bessere Wahl um nicht zu sagen: Die einzige Wahl. Kapitulation ist Hingabe an das Leben.

    Wir haben natürlich wegen des Kindes stetig Kontakt, das macht es nicht einfacher. Auf der anderen Seite werden dadurch auch aufkommende Zweifel von mir wieder verwischt, da ich die Realität auch immer wieder zu sehen bekomme.

    Er hat sich für seine große Liebe den Alkohol entschieden, ich habe mich für das Leben entschieden. Das passt halt nicht zusammen.

    Liebe Grüße, Aiko

    Hallo Raupe,

    mir ist beim lesen gerade etwas aufgefallen:

    Zitat


    Eigentlich habe ich in den letzten jahren immer meine Interessen, Wünsche hinten angestellt.

    – Dein XY wurde aber erst vor einem Jahr rückfällig? Dann ist das Problem ja nicht nur der Alkohol, oder?

    Babe07 schrieb:

    Zitat

    Und genauso musst Du es sehen: ein Selbstmord auf Raten.

    Wusstet Ihr, dass die Partner von Alkoholiker_innen eine kürzere Lebenserwartung haben, als der / die Alkoholiker_in? Mich hat diese Info vor einer Zeit ziemlich erschreckt. Wir Co-Abhängigen betreiben also auch einen Selbstmord auf Raten. So wie wir von XY verlangen, dass er was ändert, so wenig sehen wir, dass das Einzige was wir ändern können wir selbst sind. Nur so kann sich für uns etwas zum Guten wenden.

    Alles Liebe, Aik

    Danke Slowly. Ich habs bisher nur überflogen – es ist sehr interessant! Auch Synästhesie wird in dem Zusammenhang kurz angesprochen was mich besonders freut, das ich Synästhetikerin bin aber kaum jemand weiß, was das ist.

    Liebe Grüße, Aiko

    Hallo Kitze, herzlich Willkommen in diesem Faden!

    Die meisten Ernährungsumstellungen werden ja zum Glück irgendwann zum Selbstläufer weil die anderen Sachen gar nicht mehr schmecken. :) Ich finde mittlerweile einfach vieles zu süß z.B.

    Warum möchtest Du Kohlenhydrate reduzieren? Ich habe da schon viel gutes von gehört, kann mir das aber so schlecht vorstellen. Mein Kind z.B. liebt Nudeln und da kann ich dann schlecht zusehen. 8-o

    Liebe Grüße, Aiko

    Hallo Slowly,

    das mit den Pfannkuchen habe ich nicht geschafft, im Nachhinein war das auch echt utopisch. Ich musste noch aufräumen und vorbereiten – denn wir wollten ein paar handwerkliche Sachen zusammen erledigen.

    Als ich beim Bäcker war um am Freitag für meinen Besuch und Helfer Kuchen zu holen hatte ich Hunger. Und in der Auslage lag eine vegane Avocado-Schoko-Torte ... den Rest kannst Du Dir denken. Ebenso gestern: Ich schaffte es nicht Mittag zu Essen, außer einem Apfel war da noch als ich mich Nachmittags mit einer Freundin zum Spazieren gehen traf, wir landeten etwas auswärts in einem Café in dem es außer Kuchen nichts zu beißen gab und ich mit großem Hunger ...

    So war das also am Wochenende. Den Kuchen am Samstag finde ich ärgerlich, der war nicht einmal besonders lecker. Erkenntnis: Lieber ein paar Cräcker in der Tasche haben für Hunger-Notfälle.

    Zum Rezept: Statt Zucker nehme ich Agavendicksaft. Toll ist auch Ahornsirup, aber ne teure Angelegenheit, deshalb mische ich es auch ganz gern. Statt Eier geht Sojamehl wunderbar. Man merkt echt keinen Unterschied, außer, dass die Sachen nicht so schwer verdaulich sind. 1 EL Sojamehl mit 2 El Wasser vermischt, ersetzen ein Ei.

    Liebe Grüße, Aiko

    Hallo!

    Kein Zucker die letzten beiden Tage, war aber auch nicht so schwierig.
    Heute bekomme ich Besuch von jemandem der gern Kuchen ist ... vielleicht schaffe ich es vorher noch zuckerfreie, vegane Pflaumenpfannkuchen zu backen. Mal sehen.

    Aiko