Beiträge von Aiko

    Liebe Slowly,

    das Fasten fiel mir ziemlich leicht, denn ich habe angefangen als es mir gesundheitlich richtig schlecht ging. In so einer Schub-Phase lebe ich dann auch vegan – denn damit lasse ich die entzündungsfördernden Lebensmittel weg. Ich habe nämlich eine chronische Krankheit die mit Entzündungen einhergeht. Und die erschreckt mich in den akuten Phasen so sehr, dass ich dann eine große Motivation habe. Wenn es mir wieder besser geht lockere ich die Regeln dann wieder.

    Ich bin gar nicht soo die Süß-Esserin, Kuchen gabs teilweise aber täglich. Und die ersten Tage hat sich mein Verlangen nach Kuchen oder Waffeln mit Eis gesteigert, ebbte dann aber schnell ab. Als ich dann auf einer Feier was gegessen habe (weil ich Hunger hatte, es nichts anderes gab und ich auch nicht unhöflich sein wollte) fand ich alles viel zu süß. Zum Abgewöhnen sozusagen.

    Ostern habe ich dann auch in kleinen Mengen Schokolade gegessen – war mir aber auch zu süß. Danach habe ich dann eben ganz selten Kuchen gegessen – als Highlight oder eben bei Einladungen. Das lief echt unproblematisch. Mir fehlte nichts. Ab und zu kaufe ich mir sündhaft teure zuckerfreie Schokolade im Bioladen – da ess ich dann ein Stück wenn das Verlangen zu groß wird.

    Im Urlaub hatte ich dann das Gefühl mir was Gutes tun zu wollen (als wenn das dann gerade Süßes sein müsste) und hab das auch genossen. Wir alle haben dort fast täglich den oberleckeren Kuchen aus der Bäckerei gegessen, es gab zum Ostfriesentee auch mal Waffeln mit Kirschen und Eis (das liebe ich!) – die waren mir dann aber zu süß und sind mir auch nicht gut bekommen. Und dann hab ich auch Eis gegessen – meine Tochter mag das ja auch gern und dann ist die Verlockung zu groß gewesen wenn ich ihr eins gekauft habe. Und ich will halt auch zunehmen und denk dann immer, dass da ein Eis / Kuchen auch gut sein könnte. ;)

    Dachte noch, zu Hause lässt Du es dann eben wieder.

    Mhhh. Das hat nicht so gut geklappt. Ich esse zwar nicht täglich Zucker aber zu oft für mein Empfinden – weil ich es direkt an der Haut merke und auch daran, dass ich müder bin. Große Müdigkeit (Fatigue) ist eh ein Krankheitssymptom bei mir und ich empfinde das als sehr belastend.

    Das Fatale ist, dass mein Körper bei Müdigkeit denkt: „Ich brauch Zucker!“ – was wirklich quatsch ist. Der Zucker wirkt ja nur ganz kurz und dann gehts steil bergab. Da muss ich mir dann gut zureden ... Ich arbeite direkt neben einem schönen Kaffeeladen und neben leckerem Kaffee gibt es auch viele Kuchen, auch vegane.

    Nein, ich lebe nicht komplett vegan. Ich halte das wie Du auch für eine gute Lebensweise und bei meiner Erkrankung wird vegane Ernährung auch oft empfohlen. Aber ich lebe noch nichtmal straight vegetarisch. Manchmal (selten) habe ich einfach Lust drauf und da ich wie gesagt so dünn bin, mag ich mir das nicht alles verkneifen. Ich trinke keine Kuhmilch mehr, esse kaum Käse (Frischkäse schon ab und zu), selten Butter. Kochen tu ich meist vegan, backen sowieso – denn da fehlt nichts am Genuss nachher. Auf ein Frühstücksei verzichte ich nicht immer. Das mag ich einfach zu gern.

    Mein Kind ist so klein und mäkelig, dass ich mir da auch nicht zutraue sie vegan zu ernähren. Sie hätte glaub ich Mangelerscheinungen bei der kleinen Auswahl an Nahrungsmitteln die sie überhaupt akzeptiert. Und so ist halt auch immer Käse und Wurst im Kühlschrank, Eier sowieso ... das macht es nicht leichter für mich. ;)

    Liebe Grüße, Aiko

    Liebe Slowly,

    auch ich bin kein Mensch für strenge Dogmen und das Wichtigste ist, Freude am Leben zu haben. Wenn da ab und an ein Eis dazu gehört ist das für mich in Ordnung. Nur merke ich dass Zucker mir gesundheitlich nicht gut tut und so möchte ich, dass mein Konsum eine bewusste Entscheidung ist, – wenn ich denn mal sowas esse.

    Ich selbst backe zuckerfrei und vegan. Und wenn ich es schaffe bringe ich dann was zu Einladungen mit. Aber da habe ich echt selten die Zeit für. Es fällt mir schwer dann als Gast kategorisch alles Süße abzulehnen. Da spielen mindestens drei Gedanken mit rein:
    – es ist unhöflich
    – es wirkt verbissen
    – ich kann schlecht zugucken wenn andere davon essen
    – man könnte mich für „komisch“ halten, ich bin sehr dünn, habe Untergewicht seit ein paar Jahren und mir wird ständig unterstellt, ich würde zu wenig essen, oder ob ich gar magersüchtig sei. Das nervt total, denn ich esse normal viel, gut und gesund.

    Mir könnte es helfen mein Vorhaben hier öffentlich zu machen und immer mal wieder hier zu schreiben wie es läuft und eben auch so Situationen zu reflektieren und was da eiegntlich für Muster in mir ablaufen.

    Soweit erstmal, liebe Grüße, Aiko

    Danke für die tolle Massage heute, ich genieße den wöchentlichen Termin zur Zeit sehr

    Danke dafür, dass nun mein toller neuer, riesengroßer Spiegel hängt – selbst gedübelt und geschraubt und mit vereinten Frauenkräften hochgehoben! :D

    Danke, dass mit Handwerkern und Versicherungen heute alles glatt lief

    Hallo Slowly,
    wie geht es Dir inzwischenmit dem Zucker? Lässt Du ihn immernoch weg?

    Ich habe von Karneval bis Ostern Zuckerfasten betrieben – mit zwei Ausnahmen bei Einladungen habe ich es problemlos durchgehalten und dann auch so weiter gemacht. Bis zum Urlaub im August. Da gabs fast jeden Tag Eis oder Kuchen. Seitdem bin ich wieder dabei …

    Da es mir abe rnun wieder schlechter geht habe ich beschlossen wieder neu zu starten. Nun bin ich auf Deinen Thread gestoßen!

    Darf ich mich hier andocken?

    Liebe Grüße, Aiko

    Danke, dass ich mich noch aufraffen konnte und den Schrank gestrichen habe – erstaunlicherweise lösten sich dabei die Kopfschmerzen _ trotz Lackdämpfen

    Danke für einen ruhigen Abend

    Danke für die netten Begegnungen beim Einkaufen. Das hier ist echt mein Kiez (geworden!)!

    Auja, Eniba. Das ist eine tolle Idee. :)

    1. Wie der kleine Milchdrache strahlend auf mich zustürmte als ich sie im Kindergarten abholte. Liebe!

    2. Die halbe Stunde friedliche Stille auf dem Balkon. Auf meiner neuen Liege liegen und den sanft im Wind rauschenden Blättern im Baum zusehen, das ich das gneißen kannund in so einem Moment zur Ruhe kommen kann.

    3. Noch ein kleiner neuer Auftrag heute, – im Job läuft's!

    Hallihallo,
    ich fahre Morgen mit Kleinkind in den Urlaub auf eine ostfrisiesche Insel und bin total unsicher was für Klamotten wir brauchen. Wohnt jemand in der Gegend und kann mir einen Tipp geben? Ist es wohl so kalt teilweise dass wir Winterjacken brauchen? Also solche Winterjacken wie man sie auf dem Festland in der Großstadt normalerweise trägt. ;)
    :?:

    Danke und Grüße, Aiko

    Hallo Boebe,

    dann ist ja nun erstmal Verschnaufpause angesagt.

    Was Dein Kind betrifft, ist es wichtig, dass es erfährt, das sein Weggehen NICHTS aber auch gar nichts mit ihm zu tun hat. Ich weiß ja nicht wie alt Dein Kind ist, aber selbst im kleinsten Alter kann man fast alles (in einfachen Worten) erklären. Ich stehe gerade selbst vor dem Problem meinem Kind sowas erklären zu müssen, habe allerdings das Glück, dass mein XY da mitzieht und ihm das Wohl des Kindes auch sehr am Herzen liegt.

    Es gibt auch kindgerechte Bücher die Alkoholismus erklären.

    Solange Dein XY außer Sichtweite ist hast Du endlich mal Zeit Dich auf Dich und Dein Kind zu konzentrieren, nutze das! Schenke ihm und Dir viel, viel Aufmerksamkeit in der Vergangenheit zu kurz gekommen ist.

    Alles Liebe für Dich, Aiko

    Hallo!

    Ich bereite gedanklich meine neue Situation vor, plane die Wohnung neu, das macht mir richtig Spaß. Dennoch quälen mich in den letzten Tagen altbekannte Angstgefühle, – ist eben doch ein großer Umbruch gerade.

    Liebe Grüße, Aiko

    Liebe boebe,

    Deine Situation ist übel. Ich habe nun in Deinen beiden anderen Threads nachgelesen. Du bist echt am Limit, aber ich sehe das wie Kaleu: Du steckst immer wieder ein, gehst K.O. und dann ab in die nächste Runde. Es ist sicher sehr schwer da auszubrechen. Deshalb ist es bestimmt von Vorteil wenn Du Dir Hilfe suchst.

    Warst Du schon in einer Beratung? Die Suchtberatungsstellen bieten auch Beratungen für Angehörige an. Was hälst Du davon?

    Beste Grüße, Aiko

    Liebe Sonja,

    ich bin gerade über das hier gestolpert:

    Zitat

    Ich dachte nur, auch wenn das jetzt blöd klingen mag, an die Antioxidantien, die ich dann weiterhin zu mir nehmen kann Smilie

    Alkohol eröht die Zahl der freien Radikalen um ein Vielfaches – ohne Alkohol brauchst Du also per se sowieso schonmal weniger Antioxidantien.

    Hier sind überall Antioxidantien drin:
    Gemüse, Obst, Kräuter, Salat, Nüsse, hochwertige Öle ...

    Ich kann Dir versichern: Man kann auch ohne Traubensaft sehr gesund leben. :D

    Alles Gute für Dich, Aiko