jo Nys...da würde ich dir recht geben......manches will und muss man hinterfragen....um sich selbst zu erkennen.
Nichs tfür Ungut...."höre" trotzdem sehr gern zu!
LG Varescu
jo Nys...da würde ich dir recht geben......manches will und muss man hinterfragen....um sich selbst zu erkennen.
Nichs tfür Ungut...."höre" trotzdem sehr gern zu!
LG Varescu
Ok Nys, verstehe, dass ich etwas vom Thema abwich....und wie gesagt....ich wollte nur einmal die Sicht eines ...wie soll ich sagen....trockenen...abstinenten Alkoholikers hören. Ich möchte niemandem zu nahe treten, nichts abwerten.....oder wie es hier auch schon gesagt wurde.....jemanden veruteilen. Ich finde es nur sehr schön, wie hier miteinander umgegangen wird...und versuche auch auf die Art und Weise mich zu finden und zu verstehen. Ist das Schlimm? Sorry, wenn du der Auffassung warst, dass ich das Thema zerstörte....es war nicht meine Absicht.
Vielleicht sollte aber Manfred selbst sagen, ob er sich durch meine Fragen ...GESTÖRT....fühlt.
Hallo Manfred,
ja, dass merkte ich auch an meinem Partner...leider zu spät. Er hat einfach solange nicht aufgehört, bis er wohl nicht mehr wusste was er tat. Dass er nun aus der neuen Wohnung nach nur fünf Wochen wieder auszieht, dass ist das was ich gerade verkraften muss...mit allem was da so daran hängt. Natürlich ist es wohl das Beste was mir passieren kann, bevor die Androhungen zur Wirklichkeit werden. Man möge mir aber verzeihen, dass ich trotzdem versuche zu verstehen, was da so in einem Menschen vorgeht. Ich bin bisher nicht mit irgeneiner Sucht in wirklich nahe "Berührung" gekommen und habe es deshalb schwer, das Geschehen nachvollziehen zu können. Dazu kommt um der Wahrheit die Ehre zu geben, dass ich mich über mich selbst ärgere, dass ich es nicht vorher bemerkt habe, trotz Warnzeichen und dass es mir immer noch weh tut, dass das Leben was ich mir vorstellte so nicht stattfinden KANN.
Trotzdem scheint es ja möglich zu sein, dass viele Menschen....wie ich das hier lese....irgendwann ihren Weg aus der Abhängigkiet finden und selbst Hilfe suchen. Hier gibt es viele sehr schöne Beiträge.... gerade.....von nunmehr Abstinenten, dass man gar nicht glauben kann, dass sie selbst einmal so "schrecklich DRAUF" waren.
LG Varescu
Schlaf gut....bis morgen.......und..... träum von dem was dich strak macht!.....
fein, dass deine Therapeutin derselben Meinung ist :-)...nun musst du es nur noch für dich verinnerlichen. Weißt du auch in meinem Leben sind schon viele böse Dinge geschehen und ich glaubte in diesen Momenten, dass ich es nicht aushalten kann. Doch ich konnte! ...und ich muss dem Bauern recht geben...aus diesen bösen Dingen...haben sich gute Sachen entwickelt, die ich sonst so nicht kennengeelrnt hätte. So wie jetzt!Durch das was da gerade geschieht, bin ich auf dich gestoßen....und du schenkst mir Kraft.....und es ist schön mich mit dir unterhalten zu können. Wäre das sonst passiert....NEIN! ich wüsste gar nicht, dass es dich gibt.
ja und du hast recht, ich antworte nicht...obwohl ich schon dachte etwas zu schreiben und sei es nur....das es mir egal ist. Aber nicht zu reagieren, ist wohl die bessere Variante!
LG Varescu
Frag dich das nicht...wie wäre es wenn. Es gibt denke ich generell kein RICHTIG...oder FALSCH. Macht man das eine...passiert etwas....und macht man was ANDERES....wird wieder etwas geschehen. Wer wollte schon beurteilen, was denn hätte sein können. Ich habe mal eine sehr kluge Geschichte über einen Bauern gelesen...dessen Devise es war...egal was für schreckliche Dinge passierten...zu sagen...."Warten wir es ab". Die Moral aus der Geschichte war, dass immer aus Dingen....und mochten sie im Moment noch so furchtbar erscheinen....zu guter Letzt etwas positives entstand!!!!
Mein Partner schrieb mir gerade eine SMS...er hätte jetzt schon den Schlüssel für seine neue Wohnung bekommen und würde nicht nach Hause kommen, sondern auf einer Matraze schlafen. Soll mir das jetzt leid tun? Nein. Im Übrigen halte ich es bereits wieder für einen manipulativen Akt, denn er hat noch gar keine Matratze dort...und übrigens auch nichts anderes! Wird wohl irgendwo trinken sein!
LG Varescu
siehst du...auch du konntest mal gut allein sein...und hast nichts vermisst...oder zumindest die meiste Zeit nicht. Dann hattest/hast du eine Partnerschaft und hast dich glüklich gefühlt! Ja, dass ist auch ein sehr schönes Gefühl! Du wurdest dann offensichtlich in ähnlicher Weise aus deinem Glücksgefühl gerissen und glaubst nun, dass du es allein nicht mehr schaffen kannst (ich fühle in meinen traurigen Momenten ebenso). Doch du kannst es! Weinen gehört denkeich dazu....sich verletzt und ausgenutzt zu fühlen auch...aber ......wir wissen, dass auch am nächsten Morgen die Sonne wieder scheinen wird. Es ist Frühling...wie du schon sagst ![]()
LG Varescu
bin schon wieder nach Beendigung meines Beitrags rausgeflogen...deshalb nun etwas kürzer.
Du schreibst sehr schön und wenn ich das richtig interpretiere, hattest du nie das Bedürfnis,deinen "Rausch" durch ...beispielsweise Wasser einzudämmen. Du wolltest es so haben? Weiterhin schreibst du jedoch, dass dir in deiner trockenen Phase bewusst wurde...wovon du dich entlasten wolltest...darf ich fragen?
Von mir denke ich, dass ich nicht die typische Co. bin. Ich bin nur traurig und entäuscht über das, was mir da gerade passierte. Wenn du möchtest -Kann mann denn wirklich so blind sein- ist meine Geschichte. Ja ich versuche zu verstehen!.....und ich bin dankbar, dass ich hier sein darf und euch kennenlernen kann. Ich würde sonst noch sehr, sehr lange...BLIND...durch die Welt gehen.
LG Varescu
ja...da sprichst du wahre Worte! Aus dem Blickwinkel eines "Geselligkeitstrinkers", habe ich die Bestrebungen Alkohol zu verbieten, zu verteuern oder einzuschränken immer als Bevormundung empfunden.....jetzt denke ich teilweise, dass es seine Berechtigung hat. Ob man es dadurch ändern könnte, weiß ich nicht.Schön, dass du wenigstens ein paar Stunden Ablenkung hast. Wo ist denn dein Partner, wenn du sagst du bist dann allein? Ich habe vorher schon einmal lange als Single gelebt, fand das aber nicht wirklich schlimm, denn hin und wieder kann ich auch mal gut allein sein. Momentan fühle ich mich etwas gelähmt und kann nicht mit Freude in Unternehmungen starten....um es genau zu sagen gar nicht....oder nur nach Aufforderung. Das solllte aber vorbei gehen!
LG Varescu
Hallo Georgina,
vom Tagwerk zurück, habe ich deine Antwort gelesen. Ja, man kann es schaffen. Heute...sicher auch von meinen Arbeitsaufgaben abgelenkt... habe ich die schlimmen Gedanken verdrängt. Nur in den Momenten, wenn es...auch arbeitsbedingt... auf Themen kam, welche mit Alkohol zu tun hatten...war ich gedanklich in einer andern Welt. Vorher hätte ich an Spaß, gute Laune und Geselligkeit gedacht...nun ist das anders. Gerade rief mich ein Freund gut gelaunt an, dem ich nun die Wahrheit sagen musste....bisher bin ich damit "schwanger" gegangen...und auch jetzt denke ich noch, wenn ich das sagen muss...dass der andere denkt...DIE... übertreibt maßlos. Das kann ich ja dem Anderen nicht einmal verübeln....denn auch ich wusste es ja nicht besser. Solange ein Mensch nach Außen hin funktionierte, wäre mir auch nie der Gedanke an diese Krankheit gekommen. Die Wirklichkeit bekommt ja niemand mit.
Kannst du deine Gedanken tagsüber verdrängen oder musst du zu Hause allein damit fertig werden?
LG Varescu
es freut mich, wenn meine Worte gut für dich sind.....denn darin liegt wohl auch der Sinn dieses Forums .....sich gegenseitig zu stärken. Ich las vorhin ältere Beiträge in denen es um das "ewige Jammern" ging. Eine sehr durchwachsene....aber auch sehr interessante Diskussion. Eine Userin schrieb dort: "........ihr würdet staunen, wie schnell er euch fallen lässt und durch eine andere Co. ersetzt.....sobald ihr nicht mehr mitspielt." Ich finde, dass dieser Satz über dem Teil für Angehörige stehen sollte. Dieser Satz ist richtig gut!! Zum Einen finde ich mich darin wieder, weil ich nach allem was ich las nun denke, dass er geht....weil ich signalisierte....das Spiel...spiel ich so nicht....und zum Anderen.....denke ich, dass dieser Satz so ein Augenöffner für diejenigen ist, welche sich ihrem Elend über Jahre ergeben und meinen, es gehe um sie.
Liebe Georgina, ich will dich damit nicht treffen und wie schon einmal gesagt hoffe ich für dich, dass dein Partner durchhält und ihr doch noch glücklich werden könnt. Sollte dies nicht so sein, halte dir diesen Satz vor Augen....denn der sagt eigentlich alles.
Ich selbst wünsche mir die Kraft....mich in traurigen Momenten...an diesen Satz zu erinnern.
LG Varescu
Liebe Georgina,
ich glaube, dass du stärker bist als du glaubst....wenn es nicht so wäre, hättest du auch den Weg nicht hierher gefunden....denn ich denke es geht nicht nur darum Erklärungen zu finden, sondern Kraft aus der Stärke der Anderen (auf beiden Seiten)...welche es "geschafft" haben...zu ziehen. Das zeigt einem, dass es möglich ist, Krisen zu überwinden. Am meisten bewundere ich diejenigen, welche die Abhängigen waren...oder sind....und trotzdem völlig offen über das schreiben, was sie getan oder eben nicht getan haben. Nur allein dadurch beginnt sich mein Bild von dem Alkoholsüchtigen...welches ich hatte....zu wandeln....und macht mich für völlig neue Sichtweisen frei. Das heißt natürlich nicht, dass ich die Behandlung der jeweiligen Angehörigen im Zustand des "nassen Alkoholikers" entschuldigen kann....aber ich beginne zu begreifen. Es wird natürlich auch für mich noch einige Zeot dauern, bis ich mich völlig lösen kann....denn die Erinnerungen....an die schönen Momente, lassen sich schwer verdrängen...und immer wieder keimt die Hoffnung auf.....er müsste sich doch besinnen. Insofern hoffe ich nunmehr....nachdem ich so viel gelesen habe, dass er sich tatsächlich nach seinem Auszug nicht mehr meldet....damit die Wunden verheilen können. Darf ich dich fragen, wodurch dein Partner sich entschloss, sich in eine Therapie zu begeben?
LG Varescu
ich finde, wie du das beschreibst, ist es das was ich meine. Der kurze Anflug von schlechtem Gewissen am anderen Morgen....aber beileibe auch nicht immer....nämlich immer dann nicht...wenn die Erinnerung völlig verblasst war. "Normale" Menschen (entschuldige den Ausdruck), streiten sich durchaus auch...aber eben nicht unter dem Vorsatz...wie sagte er einmal: "Ich muss dir weh tun".
....und Worte können das...ich habe es gerade an eine andere Userin geschrieben. Sie bleiben auch in Erinnerung und deshalb wird es ja in der Aufarbeitung....gerade auch für den Angehörigen... dann vermutlich so schwer.
Gerade jetzt ist mein Partner...Welcher seinen Auszug vorbereitet anwesend.....sucht meine Nähe (hat auch grad nichts getrunken)...sucht die Unterhaltung mit mir und baut daneben seine Lampen ab ubd meine wieder dran. Fragt nach meiner demnächst neuen Handynummer und wenn ich sie ihm nicht geben will...weshalb auch...kommt danach...du musst keine Angst haben, dass du von mir blödsinnige Nachrichten erhältst. Im Übrigen ist mir gerade wieder aufgefallen, dass er mich schon wieder nach Dingen gefragt hat, welche wir vor Tagen erst im "nüchternen Zustand" besprochen hatten....und er weiß es schon nicht mehr. Schlimm!
LG Varescu
Hallo Georgina,
danke für deine aufmunternden Worte...ich finde, du bist eine bewunderswerte Frau, weil du selbst tottraurig, dem Anderen noch Kraft geben kannst und ihn/sie auf dem eingeschlagenen Weg bestärkst. Ich hoffe sehr für dich, dass sich deine Hoffnung erfüllt! Doch sollte es nicht so sein, wünsche ich dirdie Kraft, dich daraus zu lösen. Ich glaube im Übrigen, dass Worte mehr verletzen können, als jeder Schlag (nichts entschuldigendes ist dabei)...nur Worte bleiben im Herzen und Wunden verheilen!
LG Varescu
Hallo Georgina,
deinen Worten habe ich von Anfang an sehr viel Traurigkeit entnommen. Ich erahne, dass es zwischen euch zu nicht sehr schönen Dingen gekommen ist und du trotzdem ausgeharrt hast...immer in der Hoffnung....auf ein besseres Morgen. Die Frage ist, für welche Geschehnisse....gibt es eine Entschuldigung....oder anders.....was muss passieren....damit man geht....oder den Anderen ziehen lässt. Ein User, selbst nun Trocken.....schreibt, dass es für gewisse Dinge...weder nüchtern noch unter Alkohol Entschuldigungen gibt...und ich finde da er hat recht. Mich macht das, was ich gerade erlebe auch unendlich traurig......aber ich lasse ihn ziehen, weil ich weiß, es würde schlimmer werden....und das Schlimmste wäre, wenn ich JEDE....aber auch JEDE...Achtung vor ihm verlieren würde. Das würde mich dazu bringen, jeden Tag, den ich mit ihm verbracht habe, zutiefst zu bereuen....und ich würde mir die Schuld dafür geben....weil ich es nicht sah!
LG Varescu
Hallo Manfred,
dein Beitrag ist sehr schön...aber für mich als Angehörige, welche erst vor Kurzem mit den Tatsachen konfrontiert wurde, auch etwas widersprüchlich...oder aber...ich verstehe nicht ganz, worauf du hinaus willst.
Einerseits schreibst du, dass "da hinein zu geraten" aus einer Situation hervorgeht, die dazu beiträgt...etwas zu verleugnen, zu Verdrängen, oder davonzulaufen.....andererseits schreibst du, dass es nur dem zuzuschreiben ist....Alkohol nicht kontrolliert trinken zu können.
Auch wenn mein Bild sicher immer das des "an der Ecke liegenden, völlig neben sich befindichen Menschen war (ich weiß es jetzt anders)...habe ich diese Menschen nie verurteilt. Sei es, dass sie ein schreckliches Erlebnis hatten oder sei es....wenn man denn sozial völlig "abgestiegen" ist, Kontakte zu suchen. Klar hast du insofern recht, dass nicht jeder Mensch, welcher vom Leben gebeutelt wurde, zwangsläufig ein Alkoholiker wird....aber ....sind nicht Menschen auch verschieden...der eine steht wieder auf....und der Andere hat nicht die Kraft dazu?!
LG Varescu
Hallo Andreas,
natürlich ist es so, dass die anderen User freiwillig auf Fragen antworten oder sich mit ihren Erfahrungen freiwillig zu Wort melden. Man hat nur für sich das Gefühl (denn auch für mich ist in diesem Zusammenhang das Wort KRANKHEIT das erstmal ins Bewusstsein getreten), dass man mit seinen ureigensten Sorgen, in den Anderen wieder etwas wachrüttelt, was vielleicht schon verschüttet war... oder sie bisher damit erfolgreich umgegangen sind.
Auch ich gehörte zu denen die meinten, einen Alkoholiker am äußeren Erscheinungsbild zu erkennen und musste nun schmerzhaft bemerken, dass das in keiner Weise so ist. Du schreibst....und das ist ja auch nachvollziehbar, dass sich der Alkoholismus nicht von einem Tag auf den anderen entwickelt, sondern als schleichender Prozess. Ich schließe daraus, dass man sodann, seine sich langsam entwickelnden Verhaltensweisen für völlig normal hält. Was ich daran nicht verstehe ist, dass doch zumindest in den "nüchternen Phasen", so etwas wie eine Erkenntnis kommen müsste, dass das was man da am gestrigen Tag "abgezogen" hat, nicht unter den Begriff "NORMAL" fällt....oder ist es so, dass man sich teilweise oder auch GANZ, gar nicht mehr daran erinnern kann? Mir fiel zumindest auf, dass mein Partner am nächsten Morgen so tat (oder war es so), als wäre nichts geschehen. Sagte ich ihm, dass er mich aufs tötlichste beleidigt hat..oder eben auch tätlich werden wollte, meinte er das wäre nicht wahr. LÜGE...oder WAHRHET?
LG Varescu
Hallo Cemend,
hallo Andreas,
danke dafür, dass ihr mich in eure Welt bzw. in eure Vergangenheit schauen lasst. Eure Erklärungen helfen mir, die Wirklichkeit langsam wahrzunehmen....auch wenn ich zugebe, dass es für mich sehr schwer zu verstehen ist. Man erwartet einfach logische Verhaltensweisen, kann sich eine solche Veränderung des Menschen und die Bereitschaft...alles....aber auch alles....einfach wieder über den Haufen zu werfen
was so schön begann....einfach nicht erklären. ...oder verstehen. Du Andreas, hast recht, eine Frau zu bedrohen, ist wirklich nicht hinnehmbar...und dies habe ich ihm ja auch verdeutlicht. Es würde, wie mir bereits eine andere Forumsteilnehmerin sagte, vermutlich über kurz oder lang, auch nicht bei den Androhungen bleiben. Wie ich zwischenzeitlich weiß, hat er dies in seiner vorhergehenden Beziehung auch getan. Er erzählte mir dieses "Einemal" selbst....allerdings......eine Situation, die ich mit meinem heutigen Wissen....als erfunden bezeichnen muss. Ich habe dies damals natürlich auch nicht entschuldigt, sondern gab ihm klar zu verstehen, dass es nichts aber auch gar nichts gibt, was so etwas entschuldigt. Da sich seine damalige Partnerin daraufhin nicht von ihm löste, glabe ich, dass sie schon viel weiter in den Sog gezogen war.....und auch, dass es wohl öfter vorkam als er denn zugab. Eigentlich schäme ich mich ein wenig, euch mit meiner Enttäuschung, Wut und Trauer zu belasten....denn ich könnte mir vorstellen, dass ihr damit auch an eure...schlechten Zeiten...erinnert werdet. Eure Antworten helfen mir jedoch mich im momentanen Geschehen zurecht zu finden.
LG Varescu
Hallo Andreas,
vielen Dank für deine schnelle Antwort,denn im Moment bin ich "süchtig" danach Antworten zu finden. Es stimmt....seine Antworten...in aggressiver Art:quatsch ich bin kein Alkoholiker, du trinkst doch auch was usw.
Du sagst, ein Alkoholiker ist zu wahren Gefühen nicht fähig. Muss ich dann davon ausgehen, dass all sein Bemühen und seine sonst liebevolle Art, gespielt war. Was hat man davon, sich so zu geben und wie kann man das so lange durchhalten. Natürlich hat es vorher auch schon mal "Auftritte" gegeben....aber die habe ich unter....kann schon mal geschehen abgetan. Mich körperlich bedroht hat er allerdings vorher nie und auch die Auseinandersetzungen waren nicht von solchen Beleidigungen gekennzeichnet.
LG Varescu
Hallo Zusammen,
ich bin nun seit zwei Tagen in diesem Forum und habe gelesen und gelesen. Vorweg ein großes Kompliment an alle, ihr seit alle sehr offen und von dem Umgang untereinander könnte sich so mancher Nichtalkoholiker eine große Scheibe abschneiden.
Ich habe meine Geschichte, welche Gott sei dank, keinen jahrenlangen Leidensweg enthält, aber für mich trotzdem völlig schockierend ist, im Teil der Angehörigen gepostet.
Ich bin erst vor wenigen Wochen darauf gestoßen, dass mein Partner Alkoholiker ist...und zwar genau in dem Moment , als wir eine gemeinsame Wohnung bezogen und er sich völlig veränderte. Plötzlich wurde aus dem liebevollen Mann....ein ziemliches Scheusal, welcher nur noch trank und mich beleidigte und bedrohte.....auch wenn er sich am nächsten Tag wieder liebevoll um mich bemühte. Endkonsequenz, ER zieht nach nur fünf Wochen wieder aus. Nicht ich habe den ersten Schritt dazu getan, auch wenn ich ihn nicht aufhalten werde, sondern er. Ich habe nun soviel über das schauspielerische Talent eines Nassen Alkoholikers (auch das war für mich ein neuer Begriff) gelesen, dass ich euch gern etwas fragen würde. Gibt es Kriterien nach denen sich ein Alkoholiker in dieser Phase seine Partnerin aussucht. Wie ist es möglich, dass man so lange nichts davon bemerkt?.....und unter welchen Umständen zieht man es als Alkoholiker vor, wieder allein zu leben?Ich habe hier oft davon gelesen, dass es Menschen in dieser Phase eher vorziehen, mit einem Partner zusammen zu leben, weil es ihnen vieles einfacher macht. Ich muss allerdings dazu sagen, dass ich ihn mit seinem Verhalten konfrontiert habe u. a. auch, dass ich Alkoholverstecke fand und eindeutig klar machte, dass ich eine solche Behandlung meiner Person nicht dulden werde. Totzdem, verstehe ich es nicht und würde ihm gern helfen, denn im Grunde meines Herzens mag ich ihn noch sehr.
LG Varescu