Beiträge von Varescu

    Hallo Georgina,
    hallo Lindi

    ich glaube du Georgina musst dich nicht schämen. ich bin eine lebenserfahren Frau und steh wie man so schön sagt mit beiden Beinen fest im Leben. So manches hat mich schon gebeutelt, aber ich bin nach einer gewissen Zeit immer wieder aufgestanden. Ich habe auch vorher schon Fehler gemacht...allerdings nie Denselben zweimal. Du siehst es hat mir nichts genutzt! Was mir jetzt passiert ist, hätte ich nicht mal in meinen kühnsten Träumen erahnt. Insofern hat Lindi recht, ich sollte froh sein, dass es so schnell geschehen ist, denn auch ich....und das merkt man ja daran, worum meine Gedanken kreisen, beschäftige mich mehr damit, wie es mit ihm weiter geht, als dass ich daran denke, wie ich möglichst mit geringen Narben aus der Geschichte herauskomme. Auch mir könnte es passieren, dass ich, wenn ich einen Menschen leiden sehe, versuchen würde, dies zu lindern.....und sei es auf die verkehrteste Art der Welt.
    Lindis Worte sind hart...aber ich denke, dass sie recht hat und ich werde mir ihre Worte immer wieder vor Augen führen.

    Liebe Lindi, dann durftest du ja auch vom ersten Tag an erleben, dass du wegen eines "anderen" Mannes nach Spanien gezogen bist. Trotzdem stellt sich mir die Frage, weshalb dann das alles. Bei dir könnte ich mir noch vorstellen, dass er dachte, du kannst so schnell nicht wieder weg...und so wie ich dies in deinen vergangenen Beiträgen gelesen habe, war es ja letztlich auch so. Du meinst es hat keinen Sinn über die Dinge nachzudenken, wahrscheinlich hast du auch damit recht. Nur leider ist die Sache so "frisch" und ich bin von heut auf morgen ins kalte Wasser gestoßen worden, dass ich denke,es ist eine völlig menschliche Reaktion darüber nachzudenken. Würde ich nicht das.... für und wieder; das.... habe ich recht oder unrecht;das ...wie blind war ich;oder das....wie konnte es dazu kommen....hinterfragen wollen....sondern würde es mir von einem auf den anderen gut damit gehen, wäre ich sicher kein Mensch und auch nicht in diesem Forum gelandet.
    Wie ich lese, kommen viele hier über Jahre nicht aus der Situation heraus...oder nicht über die Trennung hinweg...weil sich immer wieder Fragen aufwerfen.
    Vielleicht verstehe ich auch irgendwann, was in den Köpfen dieser Menschen vorgeht. Um dies zu tun....bin ich hier.

    LG Varescu

    Hallo Lindi,

    knallharte Worte.....aber die Fakten geben dir wohl recht.
    Wahrscheinlich werde ich immer mal wieder darauf schauen, wenn ich versuche etwas zu beschönigen. Was ich allerdings nichtt verstehen kann, ist das er dann so wild war mir mir zusammen zu ziehn um bereits am ersten Tag sein wahres Gesicht zu zeigen.Hätte er nicht mehr davon gehabt, wenn es geblieben wäre wie es war. Ich hätte sicher noch lange gebraucht um das dann zu bemerken....und wäre dann ganz sicher...wie du es beschreibst....in diese Spirale geraten....viellleicht für immer.

    Grüße

    Varescu

    ja, das ist richtig. Momentan kreisen meine Gedanken um das was war und das was ist....und mir fällt es schwer, was da gerade geschieht zu verstehen. Um ehrlich zu sein, ich bin so unbeleckt in diesem Thema, dass ich es auch gar nicht kann. Noch überwiegen andere Gefühle, wie Enttäuschung, Wut und Trauer. Manchmal denke ich, es ist doch nur das, was in tausenden anderen Beziehungen auch passiert und dann fallen mir wieder die Unterschiede und dieses fast schizophrene Verhalten auf. Vielleicht gehört das Gedankenkreisen ja auch zur Verarbeitung, da
    denn dabei stoße ich auf immer wieder neue Dinge aus der Vergangenheit, welche mir vielleicht hätten auffallen sollen. Dinge die ich immer abtat oder verdrängte. Ja, auch er hat versucht mich zu isolieren, keiner meiner Freunde passte ihm und auch dort kam es schon einmal zu einer unangenehmen Situation, indem er sie ziemlich "komisch" behandelte. Ich schob dies damlas darauf, dass er ausgerechnet an diesem Tag die Absage für einen neuen Job bekam. Da ich mich ebenfalls darauf beworben hatte, aber eine Zusage erhielt, warf er mir vor, dass ich dies nur durch Beziehungen erreicht hätte. Ich fand das sehr gemeinn, aber es fiel mir nicht auf, dass man sich so nicht verhält. Auch in diesen Tagen kam es damlas zu Streit unter Alkohol und davonlaufen Seinerseits, aber ich dachte es wäre nur der Frust. Von allem was er sich dann vornahm, ist nichts geschehen...außer das er am liebsten seine Zeit mit mir verbrachte und auch immer wieder einen Grund fand, den er mir gut vermittelte, um zu trinken. Wie gesagt,mir fiel da nichts wirklich auf. Jetzt ist er über das Wochenende weg, sicher um zu trinken, denn die letzten beiden Tage habe ich das nicht wahrgenommen. Allerdings sah ich auch, wie sehr gestresst er aussah und Ladungen von Schokolade in sich hineinaß. Liebe Georgina, wie ich deinen Aussage entnehme, wustest du es von deinem Partner......oder dachtest du auch es wäre nicht wirklich so...oder nicht so schlimm?Hast du gemeint, wenn du ihn mit Alkohol versorgst, dass es dann besser für euch ist?

    LG Varescu

    Hallo Georgina,
    mir sind gestern einfach die Augen zugefallen, denn in letzter Zeit kann ich tatsächlich nicht von viel Schlaf sprechen und meine Träume sind auch nicht wirklich erholsam. Auch musste ich eben deine Antwort erst suchen, weil sie sich nicht an unserem Austausch befand. Muss mich im Forum erst einmal zurecht finden.
    Dass seine Partnerin sich 2004 bereits aus diesem Grund getrennt hat, habe ich erst jetzt von seinem Stiefbruder erfahren, welcher als Umzugshelfer seinen ersten Ausbruch in den Anfängen mit bekommen hat. Er hatte ihn auch noch nie so gesehen. Er erzählte mir, dass die Tochter, welche mein Partner damals mit großzog, sagte, der Papa macht alles kaputt.
    Der Stiefbruder meinte auch, dass mein Partner schon immer Probleme mit Alkohol gehabt haben soll.Es scheinen also Menschen in seiner Umgebung zu wissen, aber sie werden es so sicher nicht wahrnehmen, da sie auch nicht laufend mit ihm zusammen sind. Ein anderer Bekannter welcher ihn an dem Umzugstag durch Zufall seit langer Zeit wieder sah, da auch dort wohl die Freundschaft aus Alkoholgründen zerbrach, sagte, dass er richtig erschrocken war, als er ihn wieder geshen hat. Sein Aussehen muss sich also dramtisch verändert haben, was ich natürlich durch das laufende Sehen, nicht wahrnehme. Nur wenn ich mir Blider von ihm ansehe und vergleiche, dann kann ich bemerken, dass er extrem abgenommen hat, sich starke Tränensäcke gebildet haben u. ä. Allerdings meinte ich, da wir keine 20 mehr sind, dass das so sein müsse. Allerdings dachte ich auch, dass ein reifer, erfahrener Mann weiß was er tut und seine Entscheidungen wohl überlegt. Ich habe nun auch viel über die Anregung des Belohnungszentrums gelesen und dafiel mir auf,dass er für alles was er tat, sogleich gelobt werden wollte. Geschenke gab er mir prinzipiell bereits vor dem eigentlich Ereignis, weil er es nicht aushalten konnte und sehen wollte wie ich mich freue. Auch hier in der neuen Wohnung stand er, wenn ich von der Arbeit kam bereits an der Tür und hat mir sogleich voller Freude gezeigt, was er alles gemacht hat. War mein Lob bei ihm abgeklungen, griff er wieder zum Alkohol.
    Ob seine Familie, besonders seine Mutter wirklich glaubt, was er ihnen erzählt, kann ich nicht einschätzen. Zumindest scheint ihnen nicht aufzufallen, dass seine Begründung, plötzlich nicht mit meiner Tochter zusammenleben zu können, nach allem was vorher war, ziemlich an den Haaren herbei gezogen ist. Denn wie gesagt, wir sind keine Teenies mehr. Durch seinen Stiefbruder weiß ich jetzt allederdings auch, dass in der Famile Alkohol schon immer eine Rolle spielte, allerdings hat seine Mutter wohl irgendwann einen konsquenten Kat gemacht. Vielleicht will sie es ja auch deshalb nicht wahr haben. Liebe Georgina, ich bewundere dich solange bereits damit umzugehen und trotzdem dabei zu bleiben. Wie hat er dich denn manipuliert, oder kommt das heute noch vor? Das Geflecht von Lügen und Manipultion scheint ja ebenfalls ein eindeutiges Zeichen zu sein.

    LG Varescu

    Oh, ich hatte deinen Worten nicht entnommen,dass du dich eigentlich in einer ähnlichen, nur schon sehr viel länger andauernden Situation befindest, Wenn dein Freund aber schon eine Weile trocken ist, dann hoffe ich für dich, dass er durchhält. Aber wie dort die Chancen stehen, damit kenn ich mich leider nicht aus.

    Bei mir geht es so weiter, dass er Mitte Mai ausziehen wird und ich mit der Situation klar kommen muss.Da er vor ein paar Tagen meinte, dass es schade wäre, dass wir im Moment "nicht harmonieren"...ahne ich schon fast, dass er vielleicht irgendwann wieder zurück will......aber ich denke, dass ich das nicht wollen würde. Da ich ihn aber immer noch sehr mag....denn dummer Weise lassen sich Gefühle nicht gleich abstellen, würde ich gern was füer ihn tun. Es scheinen Menschen aus seiner Familie zu wissen, aber keiner macht irgendwas..

    LG Varescu

    Hallo Georgina,

    danke für deine Wünsche. Ja, es ist schön sich mit anderen austauschen zu können und Dinge begreifen zu lernen. Allerdings hatte ich, wie die meisten sicher hier auch einmal, noch nichts mit so einem Menschen zu tun und versuche deshalb Dinge logisch zu erklären....aber hier gelingt es mir nicht. Du hast recht, als ich ihn neulich auf seinen Alkoholproblem ansprach, meint er natürlich,dass das Quatsch wäre, hob schon wieder die Stimme, winkte ab und meinte du trinkst doch schließlich auch. Ja...aber doch nicht so. Diese Stimmungsschwankungen sind echt unerträglich.Gestern warf er mir an den Kopf, dass wir sowieso nur eine "F...beziehung" gehabt hätten und heute textet er mir, dass ich eine schöne, kluge und toughe Frau sei, die er gern so in Erinnerung behalten würde. Du wirst das schon richitg sehen, er kann hier nicht unkontrolliert trinken und das wird ihm Angst machen. So denke ich allerdings auch erst, nachdem ich hier ein wenig gelesen habe. Vorher hätte ich alles mögliche dahinter vermutet....eine andere Frau oder sonst was. Die gibt es aber nicht, dazu war er im Nachhinein betrachtet mir gegenüber auch viel zu Besitzergreifend. Ja, ich bat ihn auch darum den Schnaps aus unserer Wohnung zu verbannen....und nachdem er zustimmte, fand ich sodann die besagten Verstecke.
    Trotzdem ist es für mich momentan noch ziemlich unbegreiflich.

    LG Varescu

    Hallo Georgina und hallo Nys,

    danke für eure netten Worte. Nein, ich wusste nicht, dass nicht alle die Vorstellung lesen können.

    Deshalb noch einmal in der kurzen Fassung.

    Wir waren Kollegen und er bemühte sich zwei Jahre um mich. Irgendwann hatte er dann mein Herz erobert und wir führten eine Beziehung von etwas über einem Jahr in getrennten Wohnungen. Allerdings war er doch sehr oft bei mir. Er verstand sich mit meiner erwachsnen Tochter, welche zur Zeit noch bei mir wohnt prima, war liebevoll und aufmerksam und dass wir öfter auch mal an gemütlichen Abenden zusammen saße und Wein tranken, habe ich nicht komisch gefunden, Auch nicht, dass er oft eine Kräuterflasche dazu holte (ich mag so etwas nicht) oder noch mal auf Tour ging, wenn der Wein alle war, um noch etwas zu holen, obwohl ich das nicht mehr brauchte. Er fand dort auch immer einen Grund noch einmal auf irgendwas zu trinken, Mir fiel auch nicht auf, dass er egal wann immer ein Glas in der Hand hatte. Sei es das Glas beim Kochen, zum entspannen oder zum Fernsehabend. Es gab auch mal Streit und er rannte in seine Wohnung. Mir fiel dabei lediglich auf, dass er unter Alkohol eine sehr eigenartige Körperhaltung einnahm und mit ihm einfach ein normales Streitgespräch nicht möglich war. Immer war alles gegen ihn, ich wusste alles besser usw. Normalen Argumenten war er dann nicht zugänglich.Da das meiste aber stimmte und er immer wieder sehr leibevoll war, wollten wir zusammenziehen und haben das auch mit viel Freude geplant. Aber bereits am ersten Abend eskalierte der Streit wie ich ihn nicht kannte,. Ich wurde beleidigt und mir wurden Schläge angedroht. Dieses Szenario wiederholte sich nun in den fünf Wochen mehrmals und es gab keinen Abend, an dem er nicht sehr betrunken war. Ich habe auch Schnapsverstecke mit kleinen, handlichen Flaschen gefunden. Sprach ich ihn auf seinen Zustand an, meinte er von einer halben Flasche Wein und zwei Bier könne er nicht betrunken sein. Als er mir das eine mal Schläge androhte, kam meine Tochter in die Küche und sagte ihm; du fasst meine Mutter nicht an. Seit dem ist sei sein Feindbild und er kann mit ihr nicht unter einem Dach leben, hat sich bereits eine neue Wohnung gesucht und packt nun diese Tage alle Sachen wieder ein. Von er liebt mich undendlich, bis ich bin ein Stück"Sch....." darf ich mir immer wieder alles anhören Mittlerweile weiß ich, dass sich eine Partnerin von ihm bereits 2004 wegen des Alkohols von ihm getrennt hat.

    Deshalb frage ich mich...konnte oder wollte ich nicht sehen? Weshalb drängt er auf einen Zusammenzug, wenn er doch wissen musste, dass ich dann früher oder später dahinter komme.

    Es ist so erschreckend wie er sich verändert und eine Lügengeschichte nach der anderen heraus kommt.

    Hallo Zusammen,

    ich bin erst seit heute hier und habe meine Geschichte bereits in der Vorstellungsrunde erzählt. Wer es möchte kann diese dort sicher nachlesen.
    Ist es tatsächlich möglich eine lange Zeit als Partnerin nichts von der Sucht zu bemerken und einem quasi erst am Tage des Einzugs in eine gemeinsame Wohnung mit roher Gewalt die Scheuklappen von den Augen genommen werden....und man dann erkennen muss, dass da etwas nicht stimmt?

    Wie kann sich ein sonst so bemühter, liebevoller Mann in so ein Scheusal verwandeln.....und kurz nach Einzug, dann auch noch alles über den Haufen schmeißen und wieder ausziehen.

    Hängt das damit zusammen, dass ich Schnapsverstecke fand und seinen über Wochen anhaltenden Alkoholkonsum und seine Beleidigungen und Drohungen, so nicht hingenommen habe?

    Verstehe gerade die Welt nicht mehr

    Gruß Varescu