Beiträge von Frank P.

    Guten Morgen,

    gottseidank ist der Tag rum :twisted:

    Heute hab ich die volle Packung bekommen...Stress...Ärger...Frust...
    nichts aber gar nichts wollte klappen!!!

    Eigentlich ein idealer Tag zum Saufen nach Feierabend :wink: ist natürlich ironisch gemeint :!:
    Ich war einfach nur froh, als ich zuhause war und die Tür hinter mir abschließen konnte...durchatmen :roll:

    Mir kam natürlich kurz der Gedanke an Alkohol, der ging allerdings schnell wieder weg, weil ich auf meine Gedanken geachtet habe.
    Nein, ich wollte nicht trinken, denn Alkohol ist ja keine Lösung sondern nur ein Betäubungsmittel.

    Stattdessen hab ich mir was schönes gekocht(zum Teufel mit den Kalorien)geschmeckt hat es!!! dazu ne eiskalte Coke :D

    Ich möchte trocken bleiben und weiter an mir arbeiten, ganz bewusst.
    Ich will nicht mehr saufen und immer wieder von vorn anfangen müssen.
    Ich habe keinen Bock mehr, mir meine Sucht schön zu reden.

    Ich bin Alkoholiker aber trocken....für mich, weil ich das will!!!

    Heute wird bestimmt ein besserer Tag :)

    Es grüsst euch

    Frank

    Hallo Matthias,

    hatte heute einen schönen, freien Tag :D

    Ich versuche heute genau in mich reinzuhören...wie geht's mir...wie fühle ich mich...bin ich frustriert...bin ich gestresst...bin ich gar mal beleidigt...
    Warum??? Das Warum interessiert mich :arrow: was kann ich ändern, das es mir besser geht :arrow:

    Mit Alkohol konnte ich ja in der Vergangenheit nichts ändern, nur betäuben.

    Z.B. fühle ich mich am Wochenende oft mal einsam. Meine Freundin und ich führen noch eine Fernbeziehung, das soll sich aber bis Ende dieses Jahres ändern.
    Um ehrlich zu sein, hab ich mir öfters mal am Samstagabend, nach einer stressigen, arbeitsreichen Woche,aus Einsamkeit einen reingekippt.
    Ich kam nach Hause, fiel in ein Loch und dachte dann...trink dir halt einen...bist eh allein, keinen juckt's...

    Klingt verrückt, war aber so.

    Jetzt will ich das ja nun in Zukunft anders machen :wink: also muss ich mir ein Alternativprogramm machen: z.B. ins Fitnesscenter gehen...oder ins Kino...oder mit meinem besten Freund ne Pizza essen gehen.

    Auf jeden Fall nicht frustriert und abgekämpft nach Hause gehen und mich auch sprichwörtlich gehen lassen :arrow: denn sonst ist der nächste Rückfall wieder vorprogrammiert.

    Die neue SHG Gruppe am Freitagabend wird mir sicherlich auch guttun.

    Ich erkenne an und spüre, ich muss gut auf mich achten und aufpassen.

    Meine Saufanfälle wie Matthias sie auch so zutreffend genannt hat, kamen alle nicht aus heiterem Himmel, da gab's immer einen Grund dafür.
    Ich muss also auf meine Gedanken achten, das ist ganz wichtig!!!

    Jetzt muss ich aber ins Bett, bin redlich müde.

    Liebe Grüsse

    Frank

    Hallo Katharsis, Linde und Forum,

    gestern abend war ich anstatt kegeln mit meinen Kollegen; in einer neuen SHG.
    Kleine, aber feine Gruppe. Wir waren zu viert und ich kann sagen, da ging es anständig zur Sache.

    War durchaus ausgeglichen: Zwei waren schon so etliche Jahre zufrieden trocken :D und die andere Dame und ich, wir hingen noch an der Wäscheleine und tropften vor uns hin :roll: nee, wirklich ganz im Ernst jetzt wieder :arrow: war eine tolle Gruppe, mir hat es gutgetan!!!

    Zu spüren, das die beiden Männer schon so etliche Jahre zufrieden trocken sind, hat bei mir unwahrscheinlich was bewirkt :idea:
    Ich hab die zwei gehört, beobachtet und hab es ihnen total abgenommen.

    Da dachte ich bei mir: genau d a s will ich auch haben, zufrieden trocken sein :idea:

    Mir wird immer mehr bewusst, das ich 15 Jahre meines Lebens mit Kämpfen verschwendet habe. Denn seit diesem Zeitpunkt weiss ich für mich genau, das ich Alkoholiker bin und nichts anderes.
    Hat mich allerdings nicht vom Weiterzocken abgehalten :evil::twisted::evil:

    Ich bin froh, das ich gestern den Mut hatte, zu dieser Gruppe zu gehen und das ich dort auch offen und ehrlich war.
    Ist nicht einfach, vor seinem ureigenen Alkoholscherbenhaufen zu stehen, ihn anzugucken und darüber zu sprechen...aber nur so gehts!

    Ich werd nächste Woche wieder dahin gehen, ich freu mich sogar drauf :)

    Meine Vergangenheit kann ich nicht mehr ändern, aber meine Gegenwardt und meine Zukunft.

    Ich hab so viele Gefühle grad in mir, manche tun weh aber das ist gut so.

    Ich fühle, ich kann endlich anfangen an mir zu arbeiten und aufhören, zu kämpfen.

    Ich freue mich auf mein zukünftiges trockenes Leben, mit all seinen Höhen und Tiefen.

    Es grüsst euch ein nachdenklicher und auch positiver

    Frank

    Hallo Matthias ,

    mit Suchtstimme meine ich, das meine innere Stimme in meinem Kopf sagt bzw denkt, ich könnte ja mal wieder einen trinken.
    Ich kann zwar und das ist das trügerische immer wieder aufhören, a b e r
    ich werfe auch mit jedem Mal wieder Anfangen mein eigenes Suchtkarusell wieder an.

    Das heissst, ich mache zwar Saufpausen,komme aber nie richtig zur Ruhe.
    Ganz zu schweigen von einer stabilen Trockenheit.

    Das Perverse ist, ich weiss viel über Alkoholismus, mir wird nachgesagt, das ich nicht unintelligent bin, warum also wurde ich bis jetzt leider immer wieder rückfällig???

    Wegen den Hintertürchen!!!weil ich immer noch dachte, so schlimm ist es ja nicht...du kannst ja wieder aufhören, trinkst ja nur ab und zu, wochen oder monatelang auch gar nicht, bla bla bla bla.....

    Mit diesem verkorksten Denken konnte ich nicht trocken werden, denn ich hielt mir ja immer noch eine Hintertüre auf.

    Heute abend gehen meine Kollegen essen und dann kegeln.
    Früher bin ich da immer noch mitgegangen, weil ich dachte, es gehört zum guten Ton, obwohl es ja freiwillig ist.
    Heute sage ich Nein und mache mir einen schönen Abend zuhause.

    Ich habe einfach keine Lust mehr, mir weiter etwas vorzumachen.

    Ich kann aus meinem Karusell auch aussteigen, wenn ich keine Lust mehr habe, mich weiter nur im Kreis zu drehen :idea:

    In meinem Notfallkoffer habe ich eine Telefonnummer von einem Freund, der schon viele Jahre trocken und stabil ist.
    Mit ihm telefoniere ich seit einiger zeit wieder und den könnte ich in einem Notfall Tag und Nacht anrufen.
    Ich weiss, das ich hier schreiben kann bevor ich wieder anfange zu trinken.
    Das Wichtigste ist, das ich meine Hintertürchen zuzementiere.

    Ich bin Frank und Alkoholiker und kann mit Alkohol nicht umgehen.
    Ich kann nicht normal trinken und ich muss aufhören, mir das immer wieder mal doch einreden zu wollen!

    Liebe Grüsse

    Frank

    Guten Morgen Forum,

    ich kenne meine Suchtstimme und auch das Flüstern.

    Ich bin wachsam, denn genau diese Suchtstimme hat mich schon oft genug wieder rückfällig werden lassen.
    Ablenken ist für mich allerdings auch wichtig, denn ich muss aus dieser Situation raus, denn dann wird die Stimme auch wieder leiser und hört auf.

    @Carsten

    Mit der Suchtstimme die mir einreden will...trink doch mal wieder einen...
    damit komme ich klar, die hört auch wieder auf, ich muss natürlich wachsam bleiben.
    Suchtdruck ist grausam, damit kann ich nur sehr schwer umgehen, denn das Verlangen was zu trinken, überfährt mich in dem Moment wie ein ICE.
    In dem Moment ist alles egal, hauptsache wieder trinken, jegliche Vernunft wird ausgeschaltet.

    Die Suchtstimme wird mit der täglichen Trockenarbeit leiser, Suchtdruck oder Saufdruck hat etwas Unberechenbares!

    Momentan geht es mir ganz gut. Ich habe kein Verlangen nach Alkohol.
    Ich weiss aber, diese Ruhe kann trügerisch sein, ich muss auf mich aufpassen!

    Liebe Grüsse

    Frank

    Guten Morgen Forum,

    hab heute einen schönen Tag verbracht, endlich wieder mal sonniges Wetter.
    Da blüht doch gleich mal die Seele auf und man bekommt gute Laune.
    Heute hab ich meinen freien Tag, den werd ich sinnvoll nutzen und auch viel hier im Forum lesen.

    Mir geht es momentan so durchwachsen, Gedanken an Alkohol kommen hier und da wieder, ich versuch mich dann abzulenken und nicht auf meine Suchtstimme zu hören, die mir immer mal wieder zuflüstert: trink doch mal wieder einen :twisted:

    Saufdruck hab ich glücklicherweise keinen, da bin ich sehr froh, denn das ist alles andere als angenehm.

    Wünsch euch allen eine gute, neue Woche!

    Liebe Grüsse

    Frank

    Hallo Forum,

    nun ist der Feiertag wieder rum. Hab es mir gutgehen lassen, schön
    ausgeschlafen, mittags gekocht, spazieren gewesen und meinen Nachbarn besucht.
    Kein dicker Kopf wegen Alkohol am Vorabend, herrlich!

    Ich passe auf mich auf und lenke mich ab, wenn meine Suchtstimme mir wieder einreden will, ich könnte ja mal wieder einen trinken.
    Ich höre allerdings auch genau hin :wink:

    Jetzt werd ich bald ins Bett gehen, morgen wartet wieder ein stressiger und arbeitsreicher Tag.

    Gute Nacht!

    Gruss

    Frank

    Hallo Karsten,Hartmut, Dorothea & Forum,

    auf Geschäftsessen sehe ich immer wieder leitende Kollegen, die gerne trinken.
    Ich dagegen handhabe das so: an dem wirklichen Teil des Geschäftsessens in dem über geschäftliches gesprochen und dabei gegessen wird, nehme ich teil, weil ich das auch muss.
    An dem geselligen Teil, wenn meine Kollegen noch etwas um die Häuser ziehen, nehme ich nicht mehr teil, da ich nicht unnötig mein Suchtgedächtnis aktivieren will, ich achte also auf mich.
    Ich wollte das Thema Geschäftsessen also auf keinen Fall verharmlosen.

    Ich ziehe mich an diesen Abenden rechtzeitig zurück und bin deswegen bei den meisten Kollegen schon als ''Spielverderber'' bekannt, was mir aber vollkommen egal ist. Ich muss auf mich achten!

    Heute abend kam mir mal kurz der Gedanke, was zu trinken.
    Ich habe diesen Gedanken zugelassen aber nicht ausgeführt.
    Stattdessen hab ich mir was Schönes gekocht und hinterher ein gutes Buch gelesen. Jetzt werde ich noch ein bissel fernsehen und morgen stehe ich frisch und ohne dicken Kopf auf. Darauf freu ich mich :D

    Das gefährlichste bei meinem Alkoholismus ist, das ich bis jetzt meine Sauferei immer wieder verharmlost habe.
    Ist ja gar nicht so schlimm, du kannst ja wieder aufhören...dieser Mist muss aus meinem Kopf.
    Ich möchte an mir arbeiten, denn ehrlich gesagt fühle ich mich ohne Alkohol immer noch am wohlsten!

    Ich möchte hier niemanden mit meinen Gedanken provozieren, ich möchte hier aber auch ehrlich schreiben dürfen.
    Für Rückmeldungen bin ich jederzeit offen und dankbar, ebenfalls für konstruktive Kritik.
    Gerade die Rückfragen von Hartmut schätze ich :wink:

    Wünsch euch allen morgen einen trockenen und schönen Feiertag!

    Liebe Grüsse


    Frank

    Guten Morgen Forum,

    bin vor einer guten Stunde wieder aus Hamburg zurückgekommen.

    War anstrengend aber ich bin zufrieden.

    Ich muss immer wieder feststellen, das gerade auf Geschäftsessen gerne und viel gesoffen wird. Das allerdings war für mich noch nie ein Problem, da ich gerade hier nie auffallen wollte :roll:

    Matthias du hast recht...das Alkohol den Geist vernebelt, ist in meinem Fall eventuell wirklich eine faule Ausrede....ich glaube, das ich(Idiot) mit meiner Quartalssauferei mich immer für einen ''besonderen'' Alkoholiker gehalten habe, frei nach dem Motto: ich kann ja jederzeit wieder aufhören :?

    Ver*rscht hab ich mich damit natürlich selbst am meisten!

    Liv, natürlich erinnere ich mich noch an Dich :wink: stimmt, du hast nie viel im Offenen geschrieben, aber wenn, hat es mich immer angesprochen.

    Frank, über deinen Beitrag hab ich mich gerade auch sehr gefreut.

    Ja, du hast recht...ich brauche einen besondere Art von Notfallkoffer.
    Ich sollte eigentlich jedesmal, wenn in meinem Kopp rumspukt normal trinken zu können, einen kurzen aber heftigen elektrischen Schlag kriegen...damit's mich mal richtig durchschüttelt: das wäre in der Vergangenheit nicht unnötig gewesen.

    Ich muss mich noch intensiver mit meiner Trockenheit und Genesung befassen: eine richtige ''Trockenhygiene''betreiben...darin liegt meiner Meinung nach meine realistische Chance :idea:

    Hier lesen und sich austauschen, das ist das A und O.

    Mit diesem Wissen falle ich jetzt redlich müde ins Bett und werden mich heute abend wieder melden.

    Liebe Grüsse

    Frank

    Hallo@all,

    das ich Alkoholiker bin, weiss ich schon lange, aber das in vollem Umfang annehmen, damit hatte ich bis jetzt immer noch so meine Probleme.
    Aber es heisst ja nicht umsonst das der Alkohol auch den Geist vernebelt...

    Ich danke dir, lieber Correns, für deine aufbauenden Worte und es wäre mir eine Ehre, den trockenen Weg mit dir und allen anderen hier, gemeinsam zu gehen.

    Penta, Pläne für's Wochenende habe ich keine besondere...mein ''Wochenende'' ist schon durchstrukturiert: heute muss ich arbeiten, am Sonntag muss ich mich vormittags auf den Weg nach Hamburg machen, da habe ich ein geschäftlichen Termin, von dem ich vorraussichtlich Montagnacht wieder zurückkommen werde.
    Dienstagmorgen gehts dann direkt wieder ins Büro...der Lichtblick wird nächster Donnerstag sein, denn da ist Feiertag :) und auch ich hab frei:-)

    Jetzt aber ab ins Bett. Ein schönes Wochenende wünsche ich!

    Gruss

    Frank

    Hallo Forum,

    hatte heute einen guten aber auch anstrengenden Tag. Stress pur.
    Konnte glücklicherweise zwischendrin mal kurze Pausen einlegen, das ist ganz wichtig bei mir, damit ich nicht überkoche.

    Manfred, das letzte Mal getrunken habe ich vergangenen Samstag.
    Seit dem nichts mehr.

    Ich habe bewusst die Formulierung muss und versuchen gewählt.
    Alles andere hört sich bei mir ansonsten zu geschwollen an, das ist aber meine persönliche Meinung.
    Ich habe hier leider schon auf zu viel schöne Worte zu wenig vernünftige Taten folgen lassen.

    Die Akzeptanz, das ich so nicht mehr weitermachen kann und will, habe ich.
    Mir ist auch zu 100 % klar, das ich Alkoholiker bin und mit Alkohol nicht, in keinster Weise umgehen kann.

    Jetzt kommen wir zum im vollen Umfang annehmen, dass ich Alkoholiker bin. Das ist ein Prozess in dem ich gerade stecke.
    Wenn ich es ohne Wenn und aber in vollem Umfang annehme, dann ist die Gefahr auch relativ gering, das ich rückfällig werde.
    Im Umkehrschluss habe ich es vorher nicht in vollem Umfang angenommen, denn sonst hätte ich keine Rückfälle gebaut :idea:

    Mir ist schon wichtig, wie meine Umfeld mich wahrnimmt.
    Ich gebe dir aber absolut recht Karsten, dass es um mich geht und niemanden anderen. Ich muss dahinter stehen,was ich mache und ich muss fest hinter meiner Trockenheit stehen.
    Da war ich in der Vergangenheit zu nachlässig und zu euphorisch.

    Ja Matthias, Häckchen mache ich immer noch...auch aus dem Grund, weil ich schon vor längerer Zeit mit dem Rauchen aufgehört habe.
    Für jeden Tag, an dem ich nicht trinke, mache ich auch ein Häckchen.

    Ich habe seit einigen Tagen damit angefangen, für jeden Tag an dem ich bewusst nicht trinke, ein grünes Häckchen zu machen.
    Dazu passt sehr gut, das du mir eine lange grüne Zeit wünschst :)

    Ich will trocken werden und ich will es bleiben.
    Das klappt allerdings nur, wenn ich es für mich mache.
    Weniger Worthülsen und mehr Taten.

    Wünsch euch einen schönen Tag. Bin froh wieder hier zu sein :D

    Liebe Grüsse

    Frank

    Guten Morgen Forum,

    ich freue mich sehr, das mich alle, die mich noch kennen, wieder so herzlich hier aufgenommen haben. Das bedeutet mir sehr viel!

    Dankeschön für die herzliche Begrüssung auch an alle anderen.

    Ich spüre wieder, wie gut diese Gemeinschaft hier tut:-)

    Matthias, ich werde diesmal versuchen, weniger euphorisch zu sein und mehr in mich reinzuhören.
    Freitagabend kann ich wieder das nächste Mal in meine reale SHG gehen, die meisten dort kennen mich noch und wissen wie sie mich anpacken können.
    Nächste Woche darf ich ja wieder zu meinem Therapeuten gehen, das beruhigt mich auch sehr, das er mich wieder eine Chance gibt(hab schon zweimal abgebrochen) Ist ein guter Mann, der auch Tacheles redet!

    Bei ihm werde ich am Ball bleiben und dann versuchen, eine ambulante Therapie zu bekommen. Diese ist immer Montag und Dienstagabend.
    Einzel und Gruppengespräche.

    Diesmal werde ich genau dann, wenn ich meine, es geht mir besonders gut,besonders intensiv in mich reinhören, damit nicht wieder eine schleichende Nachlässigkeit bei mir eintritt...nennt man glaub ich auch Trockenrausch?!

    Ich weiss, der Weg zur Hölle ist mit guten Vorsätzen gepflastert...
    ich möchte jetzt nicht zu viel labern, sondern an mir arbeiten.

    War ein anstrengender Tag heute...ich muss ins Bett. Gute Nacht!

    Es grüsst euch

    Frank

    Guten Morgen,

    ich weiss, das ''muss'' ist in meinem Kopf.

    Deswegen frage ich ja ganz provokant (mich!) muss der Krug wirklich solange zum Brunnen gehen, bis er bricht...muss es wirklich soweit kommen? NEIN!!!

    Du hast natürlich recht Zotti...ich und nur ich kann meinen Alkoholkonsum stoppen.
    Da muss aber natürlich auch mein Kopf mitmachen, ich muss alte Denk und Verhaltensmuster durchbrechen.
    Danke für deine Rückmeldung!

    Penta, auch ich erinnere mich noch gut an Dich;-)

    Du warst auch eine von denen hier, die Klartext geschrieben hat:-)
    Ich freue mich auf einen weiteren Gedankenaustausch hier mit Dir.

    Wenn meine jetzige Trinkpause zu einer echten Trockenheit mutiert...
    das ist mein Ziel.

    Heute morgen war ich wieder kurz zum Check bei meinem Hausarzt.
    Körperlich ist soweit alles okay, für das ''Feintuning'' in meinem Kopf muss
    ich selbst was machen!

    Freue mich aufrichtig, wieder hier sein zu dürfen.

    Es grüsst euch

    Frank

    Guten Morgen liebes Forum,

    die meisten von Euch werden die Redensart kennen: der Krug geht so lange zum Brunnen bis er bricht...
    in meinem Thread hier frage ich mich deshalb: muss der Krug wirklich so lange zum Brunnen gehen bis er bricht?
    Muss ich wirklich weitersaufen, bis alles zu spät ist? Oder ist es nicht endlich Zeit aufzuwachen und aufzuhören alles besser zu wissen!?!

    Nein...Alkoholiker bin ich natürlich keiner...nur ein Quartalssäufer der ab und an zuviel trinkt!!! ja nee...ist klar...aber im Grossen und Ganzen hab ich mich im Griff...hab doch nen guten Arbeitsplatz in leitender Position, ein schönes Appartment und ne attraktive Freundin;-)

    Bin ich wirklich so vernebelt und bescheuert, das ich genau DAS bis jetzt geglaubt habe!?!
    2012 sogar deswegen beleidigt das Forum verlassen habe um dann ohne schlechtes Gewissen weiterzusaufen...
    Einige von euch werden mich noch von dieser Zeit kennen, als Frankyfresh. Ich hatte damals wohl ein paar ganz gute Ansätze, aber wirklich begriffen hatte ich noch nichts. In meinen Kopf spukte immer noch die Hoffnung, irgendwann wieder ''normal'' trinken zu können.
    Dadurch, das ich mich von meinem Rückfällen immer wieder ziemlich schnell erholt habe, geriet ich ich immer mehr in den Teufelskreis, den Alkohol vielleicht doch im Griff zu haben, weil so schlimm war es doch vermeintlich gar nicht.
    Meine Umwelt bestätigte mich noch zu einem wesentlichen Teil darin und ich hörte die falsche Botschaft nur zu gerne.
    Mein Problem war damals das ich irgendwann aufhörte an mir zu arbeiten, nicht mehr in die reale SHG ging, hier im Forum immer unregelmässiger schrieb und meine ''Trockenheit'' als selbstverständlich hinnahm.

    Genau das war der Anfang vom Ende, Warnungen und Ausrufezeichen ignorierte ich. Leute die mir hier zu deutlich die Meinung sagten, waren ignorante Besserwisser die mich doch gar nicht richtig kannten.
    Ich hatte die typische Verhaltensweise von einem Alkoholiker der noch rumzockt und gar nicht richtig trocken werden wollte.

    Mein Suchttherapeut wagte mal dieses Verhalten als Abwehr zu kritisieren und orakelte mir den Untergang, worauf ich beleidigt beschloss, ab diesem Moment nicht mehr zu ihm zu gehen.

    Das Ergebnis nun ist zwar (noch) kein Untergang, ich befinde mich aber sicherlich auf einem guten Weg dahin.

    Ich will aber nicht untergehen, ich möchte trocken leben, ohne mir selbst was vorzumachen.
    Ich will weniger reden und mehr zuhören und von euren trockenen Erfahrungen lernen.
    Ich will endlich einsehen und verstehen, das ich ein Alkoholiker bin und nichts anderes. Ich will aufhören, das zu hinterfragen und mir selbst wieder was schönzureden.
    Ich will endlich aus diesem Suchtkarusell raus, ich will mich nicht ständig nur im Kreis drehen.

    Ich bin Frank und Alkoholiker und ich bitte euch um Hilfe.

    Ich kann und will nicht mehr so weitermachen, diese ständige Schauspieler und Versteckerei, diese fehlgeleitete Energie darin zu ver(sch)wenden vermeintlich nicht aufzufallen.

    Ich bin mit meinem Sauflatein am Ende.

    Deswegen bin ich hier. Ich hoffe,ich habe nicht zu wirr geschrieben, denn meine Gedanken machen gerade verrückte Sprünge.

    Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr mich hier (wieder) annehmt und mich mit euren Erfahrungen begleitet.

    Liebe Grüsse

    Frank