Hallo Forum,
bin momentan ganz zufrieden mit mir.
Langsam aber sicher beginnt die Trockenheit wieder mir Spass zu machen.
Ich erlebe viele Dinge viel bewusster und das ist einfach schön
Ich bin froh, das ich mich bei mir wichtigen Leuten geoutet und habe und auch das Wort Alkoholiker in den Mund genommen habe
Das habe ich früher immer tunlichst vermieden
Vorteil jetzt aber ist, ich brauche nicht mehr um den heissen Brei rumreden und schütze mich somit selbst.
In 10 Tagen darf ich wieder zur Suchtberatung. Ich hoffe sehr, dass bis dann meine ambulante Therapie evtl. schon genehmigt ist und ich starten kann.
Manchmal in stillen Momenten tut mir das viele viele Geld weh, was ich versoffen habe:(
Ich versuche dann aber ziemlich schnell wieder mich zu fangen, denn in der Vergangenheit rumzujammern bringt nix; freue ich mich lieber auf das GELD was ich jetzt sparen darf, wenn ich nicht mehr trinke!
Aus Negativem auch das Positive ziehen, darum geht es.
Mit meiner Frau hat sich die Situation auch deutlich entspannt, ich glaube, sie beginnt mir etwas zu vertrauen.
Auf jeden Fall hat sie wohl keine Angst mehr, das ich wieder besoffen nach Hause komme.
Für mich ein Ansporn, diesen Vertrauenvorschuss nicht zu enttäuschen.
Aus gesundem Egoismus zuerst für mich und dann direkt für meine Frau.
Ich will für MICH trocken sein, nur dann wird es funktionieren.
Jetzt freue ich mich aufs Bett und aufs Durchschlafen, der Wecker klingelt
um 08:30 uhr.
Liebe Grüsse
Frank