Hallo alle,
objektive dritte sind in so einem Fall sehr ratsam.
Ich stelle es mir äußerst schwierig vor, da als Elternteil neutral zu sein.
das Kind einbeziehen ist immer sinnvoll, allerdings nur bis zu einem gewissen Punkt.
Kindeswille ist nämlich nicht immer gleich kindeswohl!
Kaleu schreibt ja auch, er hat seinen Sohn gegen (!) dessen willen zu sich geholt.
Der Loyalitätskonflikt von scheidungskindern ist immer (!) Da und sollte nicht unterschätzt werden.
Die schlechtesten Eltern sind besser als gar keine:
Da hab ich mit keinem wort geschrieben, dass Eltern und kind zusammen leben, die kinder den Eltern ausgeliefert sein sollten.
Natürlich sollten kinder vor schädlichen Einflüssen der eltern geschützt werden.
den Kontakt völlig abzubrechen ist und bleibt aber definitiv nicht gut.
Was nicht heißt im umkehrschluss, dass kontakt mit zb trinkenden Eltern toll ist.
es ist nur das kleinere übel.
Insgesamt keine schönen Aussichten fürs Kind, ja.
es hat mit zb trinkenden Eltern/ Elternteil die arschkarte karte. Dass es da völlig unbeschadet aufwächst ist sehr unwahrscheinlich.
Und übrigens habe ich durch meine Arbeit schon sooo viele kinder kennengelernt, die ihrem einen Elternteil zuliebe steif und fest schwören und sich auch so verhalten, dass ihnen der andere Elternteil totaaaal egal ist.
Aber die Wahrheit war das niemals, wie sie mir erzählen.
Unter anderem ist daher schon lange übliche Praxis, dass zb Pflegekinder immer kontakt zu ihren leiblichen eltern haben. Wenn nötig unter Aufsicht.
Schwer zu verstehen, ich weiß.
ich habe auch einige Berufsjahre gebraucht, bis ich es verstanden habe. ..
Lg girasole