Beiträge von Andi089

    Hallo Bruce,

    auch von mir alles Gute für Deinen weiteren Weg.

    Wir hatten zwar so nicht allzuviel miteinander zutun, aber auch ich habe gerade am Anfang hier viel bei Dir gelesen. Auch nachdem mich Linde, damals darauf aufmerksam gemacht hat, daß Du wohl ähnlich bockig in Deiner Vorstellung warst wie ich. ;)

    Würde mich freuen, trotzdem hin & wieder mal was von Dir zu lesen.

    Gruß
    Andi

    Zitat von Nys


    Und noch eine Frage:
    Der Grund weshalb Du trocken wurdest, war Dein Überlebenswille. Der muß aber dauerhaft bleiben. Macht es nicht einen Unterschied, erstmal nicht sterben zu wollen - dann aber auch einen triftigen Grund zum Weiterleben und zur Neugestaltung des Lebens zu haben? ... einen Grund, der nicht mit den nächsten Schwierigkeiten wieder zwischen den Fingern zerrinnt?

    Ist dazu nicht eine gewisse Neu-Aufstellung, eine gewisse Sinn-Findung notwendig, damit das Bestand hat? Vielleicht unterscheiden sich eben die Gründe für das Aufhören stark (drohende Scheidung, Verlust von Führerschein und Ansehen, Verlust des Lebens)... aber nicht die Gründe fürs Trocken-Bleiben = Gewinn einer neuen Lebenseinstellung.
    Nys

    Hallo Nys,
    ich finde Deine " Fragen" sind für mich persönlich schon ein Teil guter Antworten.

    Gruß
    Andi

    Hi Olli,

    das mit dem Verfall,Tiefpunkt und Leidensdruck kann ich Dir gern, wenn Du magst im geschl. Bereich schreiben. Ist mir bisserl zu persönlich im offenen WWW.

    Ob ich's denn tatsächlich einmal "schaffe" erzähl ich Dir dann in der Hölle bzw. schick Dir, guten Seele eine Brief nach oben in den Himmel ;) (Spaß)

    Vorher kann ichs Dir leider noch net sagen.....

    Gruß
    Andi

    Hallo Olli,

    meine kurze Meinung nach einem guten halben Jahr ist momentan dazu:

    Trocken werden kann ich nur, wenn ich ein trockenes Leben führen will. Mit allen Maßnahmen und Konsequenzen dazu.

    Hilfe kann wichtig sein, wenn ich Sie annehme und für mich nutze und umsetze.

    Für alles weiter führende, fehlt mir die Erfahrung.

    Allerdings kann ich für mich def. sagen, daß solange ich experimentierte war ich noch nicht dafür bereit gewesen. Ob nun mit Therapie , SHG oder sonstigen Maßnahmen wäre ich wohl gescheitert wenn ich es selbst nicht will.

    Gruß
    Andi

    Hallo Atze,

    ein ehrlicher und vorallem ein REGELMÄßIGER AUSTAUSCH hier im Forum kann, wenn Du es für Dich auch so durchführst eine absolute Stütze werden auf Deinem Weg!

    Du darfst entscheiden Atze!

    Ich wünsche Dir die Weitsicht, die Du dafür benötigst. Viel Erfolg.

    Gruß
    Andi

    Hallo Lynielle,

    erstmal danke für Deine ehrliche Antwort bzgl. der Beratungstelle.

    Bedenke bitte, daß es manchmal sehr schnell gehen kann und auch Du eine der " völlig fertigen Personen" wie Du schreibst werden könntest.

    Vielleicht bist Du das ja sogar schon. Versteh mich nicht falsch, aber eine 19 jährige Alkoholabhängige, die sich für den Konsum prostituiert hat, gehört sicher nicht zu den oberen 10.000.

    Dir sollte es aber auch völlig egal sein, wie Dich irgendwelche Anderen sehen. Wichtig für Dich bist nur Du allein!

    Wenn Dir diese Beratungsstelle aber so gar nicht zugesagt hat, würde ich Dir auch empfehlen eine Andere aufzusuchen um dort vorstellig zu werden.
    Es bringt ja für Dich auch wenig, wenn Du Dich in diesem Umfeld absolut nicht wohl fühlst.

    Ich möchte Dir nur raten, sei in Zukunft offen und ehrlich zu Dir selbst. Nimm Dir den Rat der Leute in diesen Stellen an, denn die wissen meist um was es geht.
    Verurteile niemandem nach seinem Aussehen oder gar der Möblierung der Suchtberatungsstelle.

    Schau, wo Dir geholfen werden kann und nimm vorallem auch Hilfe an.

    Alles Gute für die nächste BS gewünscht.

    Gruß
    Andi
    P.s. Über den Rat des Suchttherapeuten bzgl. eines möglicherweise falschen Umfeldes von Dir, würde ich Dir empfehlen nochmal dringend drüber nachzudenken! ;)

    Hallo Mausepal,

    möchte Dein Partner denn ein trockenes Leben führen?
    Denn das ist wie ich finde, die (seine) aller wichtigste Entscheidung.

    Irgendwann muss er ja mal wieder aus dem "Schlafzimmer" zurück in die reale Welt kommen. Dort kann er sich wohl nicht für den rest seines lebens verstecken.

    Was ist dann? Solange er selbst nicht bereit dazu ist, etwas zu verändern und auf sein Umfeld so reagiert, wie Du es schilderst hat er denke ich kaum Chancen auf ein Leben jenseits der Sucht! Sorry.

    Bist Du Dir ganz sicher, dass er wirklich abstinent lebt? Du schreibst ja, daß geht nun schon seit Monaten so?

    Sprich mit ihm, wenn Du das möchtest nochmal, ob er bereit ist ein trockenes Leben führen zu wollen.
    Frag ihn, ob er Veränderungen vornehmen möchte. Eine Selbsthilfegruppe, der Beitritt in das Forum hier. Einen Arzt oder eine Suchtberatungsstelle bezüglich seiner Alkoholkrankheit zu konsultieren.
    Er benötigt mMn Hilfe beim trocken werden.Diese sollte er für sich auch annehmen.

    Vorher geht oftmals gar nichts.....

    Zu Entzugserscheinungen und/ oder Dauer möchte ich hier nichts schreiben.

    Was aber viel wichtiger ist, wie geht es Dir damit? Möchtest Du so weiter leben? Du bleibst doch bei Allem völlig auf der Strecke oder?

    Sorge dafür, daß es Dir wieder gut geht! Ihn alleine ändern, daß kannst Du kaum schaffen.

    Lieber Gruß
    Andi

    Hallo Lynielle,

    ich denke ehrlich gesagt nicht, daß Du heute Nacht wieder zugreifst. Aber was passiert morgen Nacht oder nächste Woche?

    Ich weiß es nicht. Bitte stell nichts in den Raum, daß ich nicht geschrieben habe.

    Bleib sauber. Ich drück Dir die Daumen.

    Gruß
    Andi

    Hallo Lynielle,

    du darfst ja auch bei allem nicht vergessen, dass Du ja auch schon einiges positives für Dich auf den Weg gebracht und verändert hast. Du bist jetzt hier. Du hast Dir ärztl. Hilfe dazu geholt.Du hast schon Deinen Lebenswandel und Deine Kontakte etwas umgestellt. Also Du bist ja auf dem Weg.

    Es ist nicht alles sche.... was Du machst. Um gottes Willen Nein.

    Versuch aber diese vielen Erfahrungen hier anzunehmen. Du wirst sehen, dann wird es leichter werden.

    LG
    Andi

    Hallo Lynielle,

    Zitat von Lynielle

    Lieber Andi,

    wenn jemand 10, 20 oder 30 Jahre am Stück getrunken hat oder wie ich nur ein paar Jahre und nicht täglich...ich finde schon, dass es einen Unterschied macht. Du nicht?!
    Natürlich kann man bei beiden Varianten von Sucht sprechen. Aber die längere Form davon, ist eine noch schlimmere Sucht als meine, denk ich.
    e

    Für mich macht das keinen Unterschied in der Sucht selbst. Unterschiede macht es vielleicht im physischen Zustand des Süchtigen.

    Die psychische Abhängigkeit ist ja bei beiden gegeben. Du schreibst ja , dass Du "jeden Morgen schon Gedanken an das Gesöff hattest".

    Ich will Dir hier auch nichts aufzwingen oder etwas böses. Ich möchte Dich nur etwas zum Nachdenken anregen. ;)

    LG
    Andi

    Hallo Lynielle,

    Zitat von Lynielle

    Aber ich habe letztlich nicht jeden Tag getrunken und auch keine 7 Jahre am Stück (viele hier haben sicherlich Trinkerkarrieren von 10, 20 oder 30 Jahren hinter sich).
    Für meine Begriffe habe ich noch rechtzeitig bzw. früh genug aufgehört.
    Mein Ziel ist klar - ich habe keinen Bock mehr auf den Kram!

    Welchen Unterschied macht es für Dich ob andere hier mehr oder länger getrunken haben als Du?

    Ich schließe mich da Skyline an. Allein der Wille wird kaum ausreichend sein.

    Was ist wenn Dein Bekannter sagt, Therapie ist Mist? Mach Deine eigenen Erfahrungen, daß ist wichtig im Leben. Schau was Dir gut tut. Sorge für Dich und verändere auch konsequent step by step Dinge vor denen Du Angst hast oder die Dir Unbehagen bereiten auf Deinem Weg.

    Du hast doch schon einen guten Anfang gemacht.

    Alles Gute
    Andi

    Zitat von Andi089

    Hallo Lynielle,

    umgehst Du eigentlich ganz bewußt ungemütlichere Fragen und Postings oder ist das ein Versehen von Dir?

    Danke für Deine Antwort.
    Bei "Fragen" bezog ich mich auf den vorangegangenen Text von Zotti und bei "Postings" auf meinen.

    LG
    Andi

    Zitat von Frank P.

    das du es packst, und das wirst du auch!!!

    Hallo Lyni,

    begehe bitte nicht den Fehler der trügerischen Sicherheit.
    Diese ist oftmals das Tor zu einem Rückfall.

    Wir hier können alle samt niemals mehr sicher sein, dass wir das Leben ohne Alkohol für immer packen.

    Pass gut auf Dich auf.Bleibe dran am Thema. Sorge für Dich und sei immer und überall achtsam!

    LG
    Andi

    Hey Lyni,

    du schriebst:

    Zitat

    Bleibt noch die Möglichkeit von Einzeltreffen mit Leuten, denen der Alk so noch nie was bedeutete.

    Wenn das dann die Leute sind, die "nur" koksen würde ich auch von diesen Treffen absehen.

    Bitte lies doch nochmal Deine letzten Thread Seiten in Ruhe durch. Dann wird einiges sicher klarer...

    War jetzt auch zugegebenermaßen sehr viel was auf Dich einprasselte.

    Alles Gute für Dich!
    LG
    Andi

    Hi Lyni,

    hast Du verstanden, was wir Dir die ganze Zeit über sagen wollen????

    Zitat

    Mir tut nur mehr weh, dass ich solche (meine letzten) Kontakte nun auch abbrechen muss...

    Oder ich verlange, dass auf den Treffen kein Alk zur Verfügung ist. Für niemanden. Viele koksen ja auch (nur) und so.


    Ich glaube nicht!

    Such Dir neue Kontakte wenn Du aus sämtl. Süchten wirklich raus willst.

    Ein Suchtfreies Umfeld ist gerade zu Beginn so wichtig für Dich!

    LG
    Andi