Hallo ihr Lieben!
Entschuldigt, dass ich mich länger nicht gemeldet habe. Mein Problem ist, dass ich Euch allen immer gerne ausführlich antworten möchte, ich dass aber wohl erst befriedigend schaffe, wenn ich in meinem 10-Finger-Tipp-Programm weiter fortgeschritten bin. 
Ich gebe mal kurz einen Sachstand rein. Mit den Co-Anteilen meine ich das so, wie ich auch verschiedene Ausprägungen aller denkbaren Eigenschaften besitze. Nur wenn ich selten rumschreie oder ab und zu weine bin ich ja noch kein Choleriker oder depressiver Mensch. So gibt es zu allen Eigenschaften Polaritäten, die in Bezug auf meine Anteile von Co-Abhängigkeit partiell da sind, aber mich eben nicht gänzlich abhängig machen.
Die Panik kommt leider immer aus heiterem Himmel, aber ich kann jetzt nüchtern wesentlich besser damit umgehen und sie anders einschätzen. Hoffe ich, nur mit dem Autofahren bin ich immer noch verzweifelt.
In Bezug auf das Fundament der Trockenheit räume ich ausschließlich mir das Recht ein, die Steine dafür zu setzen, denn ich weiß, dass ich mich auf mich verlassen kann. Das ist das Einzige was zählt! So sehr ich meinen Partner liebe, aber das ist alleine mein Job, egal, ob er selbst trinkt oder der Papst wäre. (Was wiederum zu anderen Problemen führen könnte
)
Über mein Studium bin ich sehr glücklich und hochmotiviert. Ich genieße die neue Gedankenwelt, die sich mir auftut. Und ich genieße es, Gedanken zu Enden führen zu können. Das hatte ich eine gefühlte Ewigkeit nicht mehr.
In Bezug auf meinen Partner bemerke ich schon eine Veränderung. Je mehr ich in der Lage bin, mich emotional zu distanzieren, wenn er wieder zu viel trinkt, umso näher kommen wir uns. Damit will ich sagen, dass er in den vergangenen Wochen sein Verhalten geändert hat. Er trinkt deutlich weniger (immer noch zu häufig) geht aber Schritte nach vorne und auf mich zu. Er benennt das Trinken häufiger als Problem und sagt auch ganz kalr, dass er das nicht mehr möchte. Ob das so bleibt und/oder sich weiter stabilisiert kann ich natürlich nicht sagen. Es bringt mich aber von meinen Sachen nicht ab und wirft mich nicht mehr so aus der Bahn, wie noch vor einigen Wochen. Ich hoffe von Herzen, dass wir eine gemeinsame Zukunft haben. Und die Momente, die schönen, in der Gegenwart genieße ich und die schlechten kompensiere ich mit Vertiefung in mein Studium. 
Mein Nebenjob läuft auch gut, ist jetzt nichts dolles, aber ein Anfang.
So, ich habe wahrscheinlich die Hälfte vergessen. Heute mache ich noch Kohlrouladen und Käsekuchen. So kann das WE beginnen, wie ich finde.! 
Und bei Euch so?
Schön, dass es Euch gibt. Danke für Euer DASEIN!
Herzliche Grüße
Q.
