Liebe Aiko,
ich denke, um es auf den Punkt zu bringen: da liegst du ganz richtig mit deiner Annahme. Es wird mir gerade alles zuviel. Das Studium verlangt mir jetzt zu Beginn sehr viel ab, dann hab ich noch den Nebenjob, der zwar erst nächste Woche beginnt, aber das hat ja auch schon im Vorfeld mit sich darum kümmern zu tun. Meinen Kindern will ich gerecht werden und mein Freund hat meines Erachtens nach teils schon neurologische Aussetzer, aber ich bin nicht seine Behandlerin. Davon distanziere ich mich auch, er gibt mir aber momentan null Halt. Vielleciht ein deutliches Zeichen, dass es wieder auftrat, als er in meiner unmittelbaren Nähe war. Sonst hat mich das beruhigt, nun passiert eher das Gegenteil. Ich werde mir anschauen wie das WE verläuft, wobei ich schon den Gedanken schrecklich finde, innerlich Bedingungen an das Aufeinandertreffen knüpfen zu müssen. Ich habe nicht den Anspruch des dauernden Glücklichsein wollens. Im Grunde habe ich momentan so vieles um zufrieden zu sein, aber genießen kann ich das gerade kaum. Und es gab heute auf dem Weg zur und von der Gruppe einige heikle Situationen, wo unklar war, ob ich es hin- und zurück schaffe. ![]()
Hast du eine Therapie gemacht, oder wie gehst Du mit deiner Panik um?
Viele Grüße
Q.