Beiträge von Quantensprung

    Liebe Aiko,

    ich denke, um es auf den Punkt zu bringen: da liegst du ganz richtig mit deiner Annahme. Es wird mir gerade alles zuviel. Das Studium verlangt mir jetzt zu Beginn sehr viel ab, dann hab ich noch den Nebenjob, der zwar erst nächste Woche beginnt, aber das hat ja auch schon im Vorfeld mit sich darum kümmern zu tun. Meinen Kindern will ich gerecht werden und mein Freund hat meines Erachtens nach teils schon neurologische Aussetzer, aber ich bin nicht seine Behandlerin. Davon distanziere ich mich auch, er gibt mir aber momentan null Halt. Vielleciht ein deutliches Zeichen, dass es wieder auftrat, als er in meiner unmittelbaren Nähe war. Sonst hat mich das beruhigt, nun passiert eher das Gegenteil. Ich werde mir anschauen wie das WE verläuft, wobei ich schon den Gedanken schrecklich finde, innerlich Bedingungen an das Aufeinandertreffen knüpfen zu müssen. Ich habe nicht den Anspruch des dauernden Glücklichsein wollens. Im Grunde habe ich momentan so vieles um zufrieden zu sein, aber genießen kann ich das gerade kaum. Und es gab heute auf dem Weg zur und von der Gruppe einige heikle Situationen, wo unklar war, ob ich es hin- und zurück schaffe. :(
    Hast du eine Therapie gemacht, oder wie gehst Du mit deiner Panik um?

    Viele Grüße
    Q.

    Danke Matthias, für den Apfel. Der landete sogleich im Joghurt! :)

    Also "möchten" ist out, frei nach dem Motto, wir sind hier nicht bei 'wünsch dir was!'? Ich habe es geahnt und auch vermutet, also werde ich weiter vor mich hinwurschteln und den Dingen ihren Lauf geben, die ich nicht beinflussen kann. Unzureichend, seeeehr unzureichend, alles andere bindet allerdings auch Energien, die ich gut anderweitig gebrauchen kann. Das Schlimme ist, seit vergangener Woche kommen meine Ängste wieder. Morgens im Frühstücksraum im Urlaub fing es an. Und ich dachte auch das hätte ich weitestgehend überwunden. Nix da, meine Hoffnung war, auch die kämen vom Alk. Allerdings kam die Panik vor der Sucht, wenn ich so zurückdenke. Wenn das wieder richtig los geht hab ich keine Lust mehr, dann weiß ich nicht weiter.... :evil:

    Hallo und Guten Morgen Sunshine und an Alle!

    @Sunshine: Dein Post habe ich letzte Woche gar nicht mehr angezeigt bekommen, habe ihn gerade gelesen und mich sehr darüber gefreut. Danke für deine offenen Worte, auch wenn ich teils schlucken musste, denn es erschreckt mich immer wieder, wie verfahren die Situation im Grunde ist. Und wenn ich nicht wüsste was Alk mit einem anstellen kann, hätte ich ihm schon längst in den Hintern getreten. Das ich Co-Anteile habe ist sicher so, aber ich bin nicht Co-Abhängig, sondern sehr beharrlich. Ich gebe einfach niemals auf, solange ich einen Funken Hoffnung habe, dass sich ein Bemühen lohnt.

    Andererseits merke ich auch, dass ich immer wütender werde. Auf ihn, aber auch auf mich. Es geht immer nur um den Kerl. In unseren Gesprächen, hier, teils in der Gruppe, sogar in den Einzelgesprächen mit meinem Therapeuten. Und von ihm kommt so gut wie nichts. Jetzt bin ich seit 4h wach, weil ich mich gestern schon wieder so geärgert habe.

    Gestern war ich so euphorisch. Habe mich mit einer Kommilitonin getroffen, zum Besprechen zwecks Lerngruppe und mir danach noch eben einen Job besorgt, zwar erst nur für ein paar Stunden, aber mit der Aussicht auf Erhöhung, genau das was ich momentan suchte. Auch hier im Ort, was optimal ist, weil ich weitere Strecken immer noch nicht fahren kann. Das wollte ich ihm eigentlich gestern Abend erzählen, aber er hat sich einfach mal wieder nicht gemeldet, obwohl angedacht war, dass wir abends evtl. weggehen und ich über Nacht bei ihm bleibe.

    Der Urlaub endete übrigens so, wie er begann. :(
    Tja, ich will euch auch nicht nerven, denn eigentlich läuft vieles so gut bei mir und es kommt so viel Gutes wieder auf den Weg, dass ich mich nicht runterziehen lassen will. Das Wichtigste ist momentan, dass ich die erste Klausur gut bestehe, davon hält mich allerdings nichts und niemand ab (zumindest solange es nicht schlimmer wird mit ihm).

    Das Einzige was mir wohl momentan hilft ist, dass ich mir nur für mich Ziele setze, aber das möchte ich ja eigentlich gar nicht. :shock:

    Verbindlichkeiten und Zuverlässigkeit sind für mich so extrem wichtig. Das zeigt sich immer mehr, auch das Bedürfnis Pläne zu schmieden. Hat sich das bei Euch in eurem nüchternen Leben auch so extrem geändert?

    So, heute Vormittag habe ich Gruppe. Am liebsten würde ich die 8km hin laufen. Dann müsste ich aber im Dunkeln los, wenn ER das erfährt ist wieder die Hölle los. Um es mit Hape zu sagen: Gisela, das möschte isch nischt! :evil:

    Viele liebe Grüße
    Q.

    Danke für Eure Unterstützung. Ich möchte diesen Weg unbedingt gehen, auch wenn ich feststellen sollte, dass es nicht klappt. Aber einen Nichtversuch würde ich immer bereuen.

    Eigentlich ist er ja auch stolz, wenn ich Sachen durchziehe, aber es braucht manchmal länger, bis er das zeigen kann, um es vorsichtig auszudrücken.

    Ja, bin zu ihm gegangen (er lag natürlich noch im Bett), habe gerade das Auto geholt, packe meine Sachen ein, dann den Kerl und dann wandere ich mir ein paar Tage den Kopf frei! :)

    Falls ich mich jetzt ein paar Tage nicht melde, bin ich irgendwo aufm Bersch! :)

    Eine gute Zeit für Euch bis dahin und ich will noch kurz loswerden, dass ich es riesig schön finde, Euch hier zu treffen. Nicht ganz alleine zu sein mit seinen Nöten, Ängsten, Zweifeln und auch dem Schönen was man erlebt, macht das Leben so viel lebens- und liebenswerter. Danke für Eure Teilnahme, auch wenn ich noch ein Frischling bin.
    Und wisst Ihr was? Bei allem Ärger den ich in den letzten Monaten hatte, kam mir nicht einmal der Gedanke, die negativen Gefühle mit Alk zu betäuben! Und dieses Gefühl ist unbezahlbar und nimmt mir und uns keiner! :!:

    Viele liebe Grüße, bis bald
    Q. :D

    Liebes Forum,

    gerade im Moment geht es mir so unglaublich schlecht. Einige haben vielleicht mitbekommen, dass mein Freund immer wieder zuviel trinkt. In der vergangenen Woche habe ich wirklich den Eindruck gewonnen, dass er sich bemühen will. Was einerseits mit einer gewissen Euphorie bei mir verbunden war, andererseits aber auch der Riesenangst vor einem erneuten Absturz. Nun ist es so, dass wir heute in den Urlaub fahren wollen. Zwar nur ein paar Tage, aber ich habe mich riesig gefreut, zumal ich einige wichtige Dinge ansprechen wollte. Gestern wollte er nach der Arbeit noch ein Bier trinken gehen und mich dann um 21.15h abholen. Wie kam es? Er ist total abgestürzt, lallte mir am späteren Abend irgendwas ins Telefon, er würde heute morgen um 9h das Auto holen. Bis jetzt habe ich noch nichts wieder gehört. Ganz ehrlich? Das sind momente da würde ich ihn am liebsten (ich sag's lieber nicht, das wird sicher editiert ;))

    Mein Therapeut wäre allerdings begeistert, da ich meine Aggressionen einmal nicht gegen mich richte, sondern nach außen.

    Ich hab' heute Nacht gedacht ich bekomme einen Herzinfarkt (hört sich vielleicht lächerlich an, aber es fühlte sich so an). Mein ganzer Körper ist am Zittern und ich weiß nicht, was ich machen soll. Unzuverlässigkeit ist das Allerschlimmste für mich und ich habe keine Ahnung, was ich gegen meine Gefühle, die ich gerade habe, machen soll. Genug geheult habe ich eigentlich auch schon. Hätte ich ein Auto, ich glaube ich würde alleine fahren. :evil::oops::cry:

    Viele Grüße
    Q.

    Hallo Aiko,

    danke für Deine Worte. Ich habe Angst, dass er es als persönlichen Angriff ansieht und damit wieder unsere ganze Beziehung in Frage stellt.

    Ja, mit dem Lernen wird was, ich bin gespannt. Baue mir gerade eine Lerngruppe auf, werde das Durchschnittsalter sicher dezent anheben. ;)

    Ist das bei Dir eine "Spinnerei" mit der beruflichen Veränderung, oder willst Du Dich ernsthaft damit auseinandersetzen?
    Wenn man merkt, dass man das was man tut nicht mehr gerne macht und zwar nicht nur vorübergehend, dann lohnt es sich meines Erachtens nach immer, genauer hinzuschauen. :)

    Stehe zum Coachen gerne zur Verfügung. :)

    Einen schönen Sonntag
    Q.

    Meine Kinder sind zwischen Grundschule und Pubertät, das hatte ich vergessen zu erwähnen.

    Guten Morgen Cendra und Forum,

    ich studiere Psychologie (darf ich das hier laut sagen? Haha....)

    Vor 15 Jahren habe ich Informatik studiert. Habe das aber mit Baby und Nachtschichten nicht hinbekommen, genug dafür zu tun (im Nachhinein betrachtet, kam mal wieder ein Mann zwischen meine Pläne). Medizin war mein großer Traum. Jura wäre auch was gewesen. Für beides bin ich, realistisch gesehen, zu alt, um damit beruflich was zu reißen. Mit Psych kann ich auf meine vorherige Tätigkeit aufbauen und es war schon immer in der engeren Auswahl.

    Ich habe eben Angst, dass ich zuviel anderes dadurch vernachlässige. Das mein Freund komisch reagiert (der weiß es nämlcih noch nicht) oder ich von meiner Mutter etc. vorgehalten bekomme, dass ich zuwenig für die Kinder da bin. :?

    Dir auch einen schönen, wenn auch verregneten, Tag (zum Glück sind wir ja nicht aus Zucker, gell?! ;) )

    Liebe Grüße
    Q.

    Danke erstmal für Eure Antworten. Ich lese immer wieder auch im Co-Bereich, habe vielleicht auch Anteile, aber ich würde mich jetzt nicht als Co definieren. Ich habe viele Sachen die ich sehr gerne mache, kann mich auch prima mit mir alleine beschäftigen. Aber eben nur, wenn ich weiß, dass mit meinem Partner alles okay ist und es ihm gut geht. Bissi doof, ich weiß, aber irgendeine Macke muss mir ja bleiben, sonst werde ich noch komplett langweilig ;)

    Also es ist nicht so, dass ich immer zu Hause war. In Ermangelung eines arbeitenden Mannes habe ich immer viel gearbeitet. Aber in einem Job den ich längst nicht mehr machen wollte. Des Geldes wegen musste ich in den sauren Apfel beißen, war somit schon häufig weg (Nachtdienst und co). Diese Arbeit hat mich u.a. krank gemacht, das weiß ich. Jetzt beginne ich ein Studium und frage mich, ob mir das eigentlich zusteht. Und wie ich das mit den Kindern, meinem Freund und meinen Bedürfnissen unter einen Hut bringen soll. Zumal ich dringend noch einen Job brauche, weil ich die Schulden meines "über alles wertgeschätzten" Ex-Mannes abzahlen muss.
    Aber bevor ich ich ins Jammertal absinke, ich glaube ich brauche ein verdammt gutes Zeitmanagement. :shock:

    Viele Grüße
    Q.

    Hallo Cendra,

    ich verspüre jetzt nach einem knappen halben Jahr immer noch ab und zu eine unglaubliche bleierne Müdigkeit. Die kommt wie angeflogen, frage mich ob das erste Altersanzeichen sind, oder mit dem Entzug zu tun hat. Als ich damals mit dem Rauchen aufhörte fühlte ich mich auch ein halbes Jahr krank.
    Vielleicht ist der Körper einfach noch in der Regeneration und bootet quasi neu, ich sage einfach mal, so ähnlich wird es sein (hoffe ich). :D

    Schöne Grüße
    Quantensprung

    Hallo Forum,

    ich habe eine Frage an Euch. Mir geht seit Wochen etwas im Kopf herum, was irgendwie nicht richtig greifbar ist und mich auch sehr traurig macht.

    Eingangs sprach ich ja kurz an, dass ich durch mein Nüchternsein endlich wieder Zugang zu meinen Kindern bekomme. Das freut mich einerseits sehr, gleichzeitig merke ich allerdings auch, dass ich sehr an meine Grenzen komme, weil ich so viel mit mir beschäftigt bin. Ich weiß nicht gut, wie ich es beschreiben soll. Nach der Entgiftung habe ich die nächsten Monate bei meinem Freund gelebt und war nur zu Besuch zu Hause (meine Mutter lebt mit im Haus). Das hat mir sehr viel innere Ruhe gegeben, die ich dringend brauchte und immer noch brauche. Ich bin zwar jetzt wieder fit für den Alltag, merke aber auch wie sehr ich Zeit (z.B. die Wochenenden) nur für mich oder mit meinem Freund brauche, weil ich sonst sehr unruhig werde und regelrecht Fluchtgedanken entwickle. Das hört sich sicher völlig herzlos an, so meine ich das aber gar nicht. Nur ist mir irgendwie auch klar, dass es wohl nicht mehr so wird, wie es früher war. Dass ich komplett für die Kinder da war und meine Sachen unbedeutend waren. Ich suche einen Mittelweg für mich, bin dabei aber irgendwie verzweifelt, weil ich natürlich für meine Kinder da sein möchte, ich das aber nicht 24 Std an 7 Tagen die Woche sein kann. Vielleicht ändert sich das ja auch wieder, nur bis dahin, oder falls es eben so bleibt, wäre ich über jede Anregung, Idee und Meinung dankbar.

    Schöne Grüße
    Quantensprung

    Danke Zotti, für die Rückmeldung. Das auf meine Bedürfnisse schauen ist so ein Thema bei mir. Ich schaue da schon drauf, habe aber den festen Glaubenssatz in mir verankert, dass es mir dann erst richtig gut gehen kann, wenn es meinem Partner gut geht. Ich weiß, das hört sich jetzt schwer nach Opferrolle an, :shock: ist es aber nicht (sag' ich jetzt mal so) :wink:

    Ich empfinde einfach eine tiefe Zufriedenheit, wenn ich den Menschen (explizit meinem Partner) die ich liebe, Gutes tun kann, das wiederum tut mir ja dann gut.

    Aber ein kleines bisschen egoistisch werde ich langsam, fange nun endlich mit 20 Jahren Verspätung mein längst überfälliges Studium an. Also, Viva la Revoluciòn! 8)

    Viele Grüße
    Quantensprung

    Ah, okay. Jetzt hab ich es verstanden ;) dachte es sei anders gewesen. Für mich persönlich wäre es schon eine Katastrophe. Aber ganz sicher geht mein Nüchternsein über alles und jeden, alles andere ergibt keinen Sinn. Ich bin momentan quasi in einer Dauerreflexionsschleife, um zu überprüfen, was mir gut tut, was ich verkraften kann und was mir zuviel ist. Ich komme immer mehr zu mir und das tut mir gut. Und meiner Beziehung letztlich auch, weil es ihn auch stärkt, glaube ich zumindest. :)

    Schöne Grüße
    Quantensprung

    Hallo Nys,

    ich habe den Thread nicht komplett ausführlich lesen können, aber intensiv "quergelesen" :wink:

    Die Frage die sich mir gerade aufdrängt ist, ob es für dich hilfreich ist, wenn du dich soweit von dir entfernen willst, indem du einen Urinstinkt verdrängen willst.

    Vieles von dem was du schreibst kann ich gut nachvollziehen, dass es mitunter auf einige Leser befremdlich wirken kann, auch. Doch darum geht es mir gar nicht. Der Ozean der Gefühle ist so vielschichtig, dass jeder seine Nische findet (ob mit Gerte im Anschlag, oder ohne....nicht böse sein, konnte gerade nicht anders ;-))


    Zitat

    Ich male mir den Himmel blau - wenn es um meine Sucht und das dazu austauschbare Gegenstück geht.

    Und nun zu meinem eigentlichen Anliegen. Ich war auch immer auf der Suche nach etwas, dass ich nicht klar benennen konnte. Nun habe ich das in meinem Partner gefunden und was soll ich sagen, dann wenn es plötzlich stimmt, dann ist das nicht mehr austauschbar. Dann ist es nicht die Vorstellung vom blauen Himmel, oder des Ski-Urlaubs, dann wird es Realität. Und dann hast du plötzlich die Sicherheit, dass du mit all deinen Süchten, Störungen und was wir auch alle so mit uns rumschleppen, angenommen und aufgefangen wirst. Weißt Du was ich meine? Und dann ist das, was sich jetzt vielleicht nicht stimmig oder krank anfühlt plötzlich völlig okay, weil du das bist und es jemanden gibt, der dich zulässt.

    Und solange der Kerl bei Dir auf sich warten lässt, solange kannst du ja durchaus reflektiert durchs Leben gehen, aber darauf vertrauen, dass du genug Resilienzfähigkeit besitzt, diese schreckliche Säuglingserfahrung nicht zu mächtig in das Jetzt wirken zu lassen.

    Hoffe das war jetzt nicht too much. :roll::wink:

    Schöne Grüße
    Quantensprung

    Liebe Cendra,

    bei meinem Therapeuten und in der Gruppe ist das immer wieder Thema, dahingehend bin ich ganz gut versorgt. Ob er mit zu einer Beratung gehen würde? Gute Frage, ich denke schon. Ich weiß, dass er sich bemüht und dass er sein Trinkverhalten zwar manchmal schönredet, aber den Kern sehr wohl versteht und daran auch etwas ändern will. Dass eine Gewohnheit, die über so viele Jahre besteht auch nicht unbedingt von heute auf morgen geändert werden kann ist mir auch klar. Mich macht es einfach so unsagbar traurig und sauer, wenn ich daran denke, was dieser SCHEISS-Alk so alles anrichten kann. Aber ich bin voller Hoffnung, auch wenn es manchmal stagniert oder rückwärts geht, geht es immer ein Stück nach vorne. Er bestellt sich jetzt teilweise Wasser, fängt mit Zukunftsplänen an, ganz langsam, aber für mich bedeutet das unendlich viel.

    Liebe Grüße :)

    Ja, es soll so ein paar unangenehme Dinge im Leben geben ;)
    Aber weißt Du, das gehört dazu (natürlich weißt Du das! ;-))

    Nüchtern und klar haben wir zumindest eine realistische Chance dauerhaft aus Misslagen rauszukommen, gell?!
    Machst Du eine ambulante Therapie? Du erzählst von Arbeit und Kindern, also wahrscheinlich schon?

    Einen schönen Tag,
    Quantensprung :)

    Ich lächle, ja! Aber Dir zu und nicht Dich aus. Ich weiß sehr gut wie sich das anfühlt, Leben zu "trinken" anstatt Betäubung, Bitternis und Stumpfsinn!

    Ob der Druck bei Dir kommt? Ich weiß es nicht!
    Ob der Druck bei mir kommt? Ich weiß es nicht!

    Meine feste und tiefe Überzeugung ist allerdings, dass man, wenn man ganz ehrlich die Erkenntnis für sich gewonnen hat, dass das nüchterne Leben eben lebensnotwendig ist, es kein hätte und vielleicht mehr gibt, weil die Konsequenz des Weitertrinkens den sicheren Tod bedeutet, dann kann man mit allem fertig werden, auch mit jedem Druck!

    Wie sagt der Straßenkehrer bei Momo: "Besenstrich für Besenstrich"....ich glaube so kann es funktionieren! :)

    Schöne Grüße
    Quantensprung

    Zitat

    Quantensprung, dieses "an sich arbeiten" oder vorzugeben, es zu tun, ist meisst nur Gerede, um Zeit zu schinden, sorry.

    Ja, ich weiß :( Er ist irgendwo zwischen Missbrauch und Sucht. Das wird sich zeigen, denn dass er sich bemüht sehe ich ja. Ich weiß nur noch nicht, ob das der verzweifelte Versuch ist, sich zu beweisen, dass er alles unter Kontrolle hat und diese doch längst verloren hat. Oder er schafft es wirklich dauerhaft zu reduzieren. Wenn er auswärts mal ein Feierabendbier trinkt und es dabei bleibt, kann ich damit leben.

    Zitat

    bei mir hat es jedenfalls nix geholfen.


    Oh Sunshine, das hört sich so traurig an und wäre die absolute Katastrophe für mich. Und das meine ich nicht in Bezug auf Rückfallgefahr.
    Darf ich Dich fragen, wie das bei Dir war und wie Du damit umgegangen bist?