Beiträge von vampy

    Hallo Elpida,

    ich weiß genau wie du dich fühlst - hab zwei kleine geschwister und wenns bei uns zuhause abgegangen ist, dann habe ich erst meine geschwister beschützt, dann hat sich meine mutter bei mir ausgeheult, dann kam mein vater und hat mir erklärt, dass alles ganz anderst war - was mir geholfen hat, war
    1. man braucht eine perspektive
    also habe ich abi gemacht und bin sofort weg zum studieren (bafög) alternativ eine duales Studium oder Lehre - aber, du brauchst eine perspektive raus! mit dem wissen, das dies mein Fahrschien raus ist, hats bei mir mit dem Abi geklappt.
    2. überleg nochmal in ruhe - dein umfeld kriegt am rande schon mit was da abgeht, gibts eine Tante, Onkel, Cousine wo du unterschlüpfen kannst? mit 18 kann dich niemand daran hindern auszuziehen! (außdem steht dir das kindergeld und unterhalt zu!)
    3. ich hab meinen eltern klar gemacht
    a) meiner mutter, dass ich dieses ganze thema, solange sich nix ändert, nicht mehr ertrage und dass sie hier die mutter und die erwachsene ist
    b) meinem vater, dass ich nur mit ihm spreche, wenn er nüchtern ist, ansonten kann er sich ........
    4. mit den geschwistern ist das so ne sache, meine geschwister (vor allem der 8 jahre jüngere hing sehr an mir) aber, es geht um dich und deine zukunft und du bist die schwester und nicht die mama, das vergisst man oft!

    Wünsch dir kraft fürs abi!

    Hallo Weidenkätzchen,

    ich kann dich sehr gut verstehten -

    in der Therapie habe ich erkannt, dass es hier um "falsche Verantwortlichkeiten", denke ich, geht, wie du schön beschreibst, warst du als Kind für Dinge "verantwortlich" und in Situationen, vor denen die Erwachsenen einen schützen sollte - man hat bestimmte Muster aufgebaut, die aus der Kindheit stammen, hat sich zurückgezogen, fühlte sich nicht handlungsfähig, hatte Angst vor "Kontrollverlust" usw., der Unterschied ist, jetzt sind wir keine Kinder mehr, sondern Erwachsene und sind! handlungsfähig - das musste ich erst begreifen, wie hier das "System" funktioniert und wie ich es ausschalte - das hat mit geholfen Entscheidungen zu treffen!

    Vielleicht hilft es dir ja?

    aber nicht mein Leben !!!!!!

    Hallo an alle EKA`s -

    wie in der Vorstellung bereits dargestellt, war mein Vater Alkoholiker seit ich denken kann - dann, vor 3 Jahren hat er tatsächlich den Entzug geschafft und war seitdem der Papa, den ich mir gewünscht habe -

    im Mai ist er dann (relativ jung) verstorben -
    irgendwann rächen sich 30 Jahre Raubbau am Körper -

    morgen ist Allerheiligen und dann kommt Weihnachten und ich bin unendlich traurig - denn, als ich den Vater hatte, den ich mir immer gewünscht habe, ist er (wieder mal) einfach weg!!!!!

    Wie gesagt, ich habe mich irgendwann damit abgefunden, dass es so ist und beschlossen, dass ich für mein Leben verantwortlich bin und die "Entschuldigung" ich bin ein EKA für mich irgendwann nicht mehr "zieht" -
    habe studiert, bin selbständiger Ingenieur, habe geheiratet (einen EKA) und bin mittlerweile Mama -

    auf einmal war dann mein Vater in meinem Leben präsent und es war fast zu schön um wahr zu sein -

    ich vermisse meinen trockenen Vater unendlich -
    froh bin ich darüber, dass wir, als er in Therapie war, viel gesprochen/
    telefoniert haben und ich ihm meine ganze Enttäuschung und Wut sagen konnte -

    in der Entgiftung hat mich mein Vater zum ersten Mal umarmt und gedrückt und im Moment wünsche ich mir so eine Umarmung, einfach kleines Mädchen sein, Papa drückt dich und alles ist gut!

    hallo jochen 71,

    wir sind so, weil bei uns viele dinge nicht so waren wie sie sein sollten, man muss schnell erwachsen erden und stark sein, den die personen die fuer einen da sein sollten waren anderweitig mit sich selbst beschaeftigt, da baut man eine dicke mauer auf und zieht sich in seinen turm zurueck - aber, es ist d e i n leben mach was draus