Beiträge von Whitewolf

    Man kann und sollte sich diese Frage evtl. kurz stellen um zu verstehen , das Kontrolle eh nur eine Illusion ist.
    Über die Vorgänge in unserem Körper , gepaart mit psychosomatischen Zuständen, Befindlichkeiten und Stimmungen ist ein Stunden -oder Tage - genauer Zeitpunkt des "Point of no return" nicht möglich.

    Wichtig ist nur das unbedingte Wissen und
    *das Akzeptieren*
    , das es diesen Punkt in uns gibt und er mit NICHTS wieder resetet werden kann.

    Wie eine Abriss-Schraube. Einmal über den Punkt gedreht gibt es kein Zurück mehr.

    Selbst nach 25 Jahren Trockenheit fährt beim ersten Schluck die alte Festplatte wieder hoch.

    Von daher sollte man nicht sehr viel Energie in das "wann" stecken.
    Es gilt, sich von nun an mit einer unheilbaren Krankheit zu arrangieren.
    Und das funktioniert , auch ohne Einbußen der Lebensqualität , sehr gut, wenn man gewisse Regeln beachtet.
    Dafür gibt es solche unbezahlbaren Nachschlagewerke wie das Forum hier.

    Das genaue Rezept ist für jeden individuell, die Grundregeln finden sich allerdings immer.

    Das Leben mischt unsere Karten jeden Tag neu, der Tisch auf dem sie liegen ist der Alte und dieser Tisch hat eine tiefe Narbe, unsere Krankheit.
    Wenn wir tiefer reinschnitzen, wackelt er und schliesslich bricht der Tisch... die Karten fallen runter und sind schwerer und irgendwann garnichtmehr zu sortieren.

    Man kann eine Tischdecke draufpacken, Teller und Vasen des Lebens draufstellen... die Narbe darunter bleibt. Ein Schnitzer hinein und sie wird tiefer... je nach Holzstärke geht das unterschiedlich lange ...hm...*gut*... bis schliesslich....

    ... es hat einen Grund warum wir hier lesen und schreiben.

    Das Wann ist nicht mehr wichtig, nur das "OB" und "das wie gehts weiter"

    Hallo gehtdoch,

    du schreibst vom "Suchtgedächnis". Würdest Du Dich als Suchtkrank bezeichnen, als alkoholabhängig?

    Jeder noch solange Weg beginnt mit dem ersten kleinen Schritt, die Antwort auf die Frage sollte spontan kommen und entscheidet über den weiteren Weg.

    Ich wünsche Dir viel Kraft für die Nächsten 24 Std. und das sollte Dein Ziel sein.
    Immer einen Tag nach dem Anderen, dabei nie die Basis und die Krankheit aus den Augen verlieren... so werden es wie bei mir gaaaanz viele Jahre .

    Viele Grüße WW

    Ich muss aus meiner Erfahrung berichten das ich schon viel mit Therapeuten zusammengearbeitet habe, die selbst eine Sucherfahrung hatten...haben oder wie auch immer.
    Die Therapeuten sind allenfalls dafür da um Denkanstösse zu geben, anfallende Fragen zu erörtern und bei konkreten Fragen Zuammenhänge zu vedeutlichen.... Gespräche führen, Wege zeigen.
    Keinesfalls sind sie als " Vorlebender"gedacht.
    Wir gehen von Geburt an jeder einen anderen Weg und sind daher einzigartig. Treffen tun wir uns an einem Punkt, nämlich an dem wo es nicht mehr weiter geht. Danach geht wieder jeder seinen eigenen Weg der Für Ihn der richtige ist um das Ziel zu erreichen.
    In dem Moment wo ich mich über das Suchtverhalten anderer Leute aufrege, überlege ich mir ob ich grad Langeweile habe oder welche Unzulänglichkeit, Unsicherheit oder Hilflosigkeit ich gerade bei mir versuche zu überdecken.
    Normalerweise hat ein Suchtkranker, der wirklich suchtmittelfrei leben will, trotzdem zufrieden und ausgefüllt, genug damit zu tun, für sich selbst zu arbeiten und sein Leben mit sich und seinen Mitmenschen zu meistern.

    Gruß
    White

    Hallo Preha,

    erstmal 2 Daumen hoch für Deine >>von Dir selbst << getroffenen Entscheidung dem Alkohol lebewohl zu sagen.
    Diese Entscheidung ist der Wegbereiter und jeder Weg beginnt mit dem ersten Schritt.
    Du bist hier in jedem Fall gut gelandet und hast mit diesem Forum einen sehr starken und kompetenten Rückhalt wenn es mal klemmt.
    Es gibt hier in Bezug auf diese fürchterliche Erkrankung keine dummen Fragen, schreib soviel Du kannst und was Dir einfällt.
    Meine Frage an Dich wäre, ob Du während Deiner nassen Zeit, während Du getrunken hast, auf Depressionen behandelt wurdest und Tabletten genommen hast.

    Viele Grüsse und noch viele trockene nächste 24 Stunden für Dich
    White

    Hallo Number6,

    wenn Du bei dem Gedankengang ein komisches Gefühl bekommst, sprechen Deine Rezeptoren bereits für Dich.
    Am Besten einen Bogen darum machen. Ein blödes Gefühl reicht allemal aus um zu reagieren.
    Inwieweit die chemische Zusammensetzung tatsächlich für einen evtl. Rückfall fördernd ist, steht auf einem anderen Blatt und wäre bei wirklichem Bedarf... im Forum nachzulesen.
    Die Links von Hartmut helfen da gut weiter.
    In der Therapie wurde uns auf diese Frage ganz einfach geantwortet:
    Es steht "Wein" drauf... also lasst es einfach sein....warum auch nicht ?? Ob Gummi, Essig oder Sauerkraut....

    Unsere Krankheit ist nicht nur körperlich sondern auch die Psyche spielt eine gehörige Rolle dabei.

    Gruß
    White

    Hallo LH

    Zitat

    Ich hab ein wenig Angst davor, rückfällig zu werden bei dem ganzen Glühweingeruch, den ich mich dort nicht entziehen kann.

    die Antwort hast Du Dir schon selbst gegeben:
    Seinlassen.
    Es geht nicht darum ob Du es trocken schaffst, es geht nicht darum ob dieser Freund Dich versteht, es geht primär darum was es mit Dir macht.
    Kraftproben sind unnötig, sie bringen niemandem etwas.
    Dieses Event wird Dich mehr Kraft kosten als Nutzen bringen, weil Deine Sinne und die Erinnerungen noch viel zu stark reagieren.
    Das ist nichts ehrenrühriges sondern ganz normal. Überleg mal was Deine Sinne hinter sich haben.
    Es wird noch sehr viele Weihnachtsmärkte geben und jedesmal kannst Du neu überlegen was es mit Dir machen wird, dann kannst Du neu entscheiden.

    Einer der Hauptrückfallgründe unserer tückische Krankheit ist, das der nun trockene zu schnell zu viel will.
    Alles soll sich normalisieren, der Körper und die Sinne, die Psyche sollen sich den Gegebenheiten anpassen.
    Tun sie evtl. auch, das dauert aber sehr lange...., gib Dir diese Zeit und verrenn Dich nicht in Stellungskriegen gegen Deine Sinne.

    Zitat

    ..... hätte ja rein theoretisch Zeit, täglich sauber zu machen - aber ich sitz die ganze Zeit auf der Couch, chate oder schau fern

    Dann ist das eben im Moment so, vieleicht brauchst Du einfach diese Art des "Abschaltens" im Moment?
    Es wird Momente geben, Zeiten geben, da wirst Du Dich über Deine Tatkraft und Umtriebigkeit plötzlich wundern :wink::wink:
    Es gibt keine Zeitrichtlinien dafür weil jeder eine andere Geschichte hat und andere Verletzungen zu kurieren hat.
    Du wirst nicht Dein restliches Leben in Lethargie vor dem Rechner auf der Couch verbringen.
    Gib Dir Zeit....Zeit... Zeit...
    LG
    White

    ....das hätte von mir sein können , gut zusammengefasst.

    Zitat

    Da ist ganz viel Lebenszeit verloren gegangen ....


    .....verlorene Lebenszeit ist aber hart.
    Es muss für etwas gut gewesen sein..., es hat uns geformt.
    Auch wenn es eine ganz brutale Lebensschule hinter dem Grenzbereich war, die man gut mit positiveren Sachen ?? hätte füllen können... ( hätten wir das können...??...), stehen wir doch in vielen Sachen gestärkt und übersichtlicher im Leben als so mancher "Gesunde"
    Es ist eine Sichtweise die mir hilft diese "verlorene Lebenszeit" nicht als verloren anzusehen.
    Gruß
    White

    Hallo Lebenshungrige,

    am Anfang mag es noch ein Kampf sein, es ist sowohl innen als auch aussen in punkto Alkohol und Umfeld noch vieles durcheinander :cry: .
    Erst im Nachhinein betrachtet bekommt man einen Überblick wieviele Ressourcen der Alkohol gebraucht hat, das gilt es auszugleichen.
    Anfang...Mitte...stabil...alles sehr wage Zeitbezeichnungen, die jeder in sich für sich erkennt. Ein Aussenstehender vermag das nur schwer.

    Tatsache ist für mich, das ein Leben ohne Alkoholkonsum viel facettenreicher ist. Im Laufe der Zeit bildest Du Deine Mechanismen aus um den täglichen Alkoholbegegnungen, wo auch immer, effektiv die Stirn zu bieten, Ausweichmanöver zu fahren...
    Denn den anderen Menschen können und wollen wir das trinken nicht verbieten, es gibt keinen Supermarkt ohne Alk, Risiken minimieren, bei was und wann bekomme ich diesen inneren Drang... :?

    Es lohnt sich am Ball zu bleiben und einen Tag an den anderen zu reihen, das Ergebnis ist einfach verblüffend und sehr kraftvoll.
    Und die Erkenntnis das Du den Alkohol tatsächlich für überhauptgarnichts brauchst ist wie ein Sonnenstahl auf der bis dato geschundenen Seele.

    Viele Güße und mach den Namen zum Programm, es lohnt sich
    White :D

    Hallo,

    interessantes Thema.

    Schlüsselwort in diesem Zusammenhang ist der innere Leidensdruck der von uns (dem Alkoholkranken) empfunden wird.

    Was dazu führt einen grossen inneren Leidensdruck aufzubauen ist mit Sicherheit bei jedem verschieden.

    Es müssen also nicht eine gewisse Anzahl von Katastrophen erreicht, eine gewisse Anzahl von Sachen kaputtgegangen oder Beziehungen und Ehen zu Bruch gegangen sein.
    Was zählt ist das innere Empfinden.

    Mir persönlich ging es wohl am schlechtesten als ich das letzte Mal von der Polizei ins KHS gebracht wurde.
    Ich hatte versucht mir das Leben zu nehmen, konnte kaum noch laufen und wurde von niemandem wiedererkannt. Dieses nächtelange Gepiepe auf der Intensivstation prägt sich bis heute ein.
    Einen konkreten Punkt kann ich nicht festmachen, ich wusste ja das ich nicht mehr trinken darf. Es ging darum den Willen zum Leben wiederzubekommen.

    Es gibt einige persönliche Schocksituationen die sich abgespeichert haben, die mich stellenweise auch noch nicht losgelassen haben. Dabei ging es meist um andere Mitmenschen die ich von Herzen geliebt oder gemocht habe und sie regelrecht dadurch verschlissen habe bis sie die Fahnen gestrichen haben.

    Nach meiner Erfahrung lief das mit den Tiefpunkten in etwa so:

    Je mehr und je lauter jemand davon erzählt hat, umso sicherer wurde das es noch nicht gereicht hat.

    Jemand der nicht in der Lage ist über eine kleine ( nach aussen unwichtige )Situation zu sprechen, gefragt werden muss und sollte, bei dem konnte man beobachten das sich ein innerer Prozess in Gang gesetzt hat.

    Es wurde eine Art Demut und Respekt bei dem Thema spürbar.

    Jeder weiss in sich selbst, was ihn dazu bewegt hat nicht mehr zu trinken. Erzählt er es jemandem, steht es niemandem zu über dieses Empfinden zu urteilen.
    Manchmal ist es nur eine Kleinigkeit die den Ausschlag bringt, dazu führt das der innere Leidensdruck unaushaltbar gross wird.

    Ich möchte damit alle die ermutigen etwas dazu zu schreiben, die es eigentlich wollen aber der Meinung sind, das es zu wenig ist, zu geringfügig, zu wenig katastrophal.

    Viele Grüsse

    White

    Hallo Sanhen,

    schön das Du mal wieder schreibst.

    Das hört sich doch erstmal nicht schlecht an, natürlich hast Du Angst das alles wieder von vorne losgehen könnte.

    Interessant wäre es zu wissen wie DU damit umgehst.
    Ich kann Dir als Selbstalkoholiker, der in dieser Richtung eben auch Erfahrung hat, nur raten Dir selbst auch Hilfe zu suchen.

    Es ist in der Vergangenheit einiges vorgefallen bei Euch und da liegt es auf der Hand, das Du Dich über Deine Ängste auch austauschst.

    Vieleicht reicht es Dir ja auch, Dich hier regelmässig mit anderen Betroffenen auszutauschen, Stimmungen aufzuschreiben....aber regelmässig eben.

    Mal so einen Tip fürs nächste halbe Jahr wird Dich nicht weit bringen.

    Eigentlich kannst Du nur abwarten wie sich alles entwickelt. Kontrolle ist und war auch in der Vergangenheit nur schädlich.

    Falls er wieder trinken will kannst Du da garnichts gegen tun. Die eigentlichen Verletzungen gehen ja über das trinken weit hinaus, Du hast eben das Vertrauen verloren.
    Da ist eben ein wesentlicher Faktor die Zeit die das wieder heilen muss.

    Alles gute für Dich

    Viele Grüsse

    White

    Hallo an alle

    Ich wünsche Euch einen guten und trockenen Rutsch ins neue Jahr.

    Ich wünsche allen die nie mehr trinken wollen das Sie es schaffen mit ihren Lieben ins neue Jahr zu kommen ohne in den "Anstossritualzwang" zu geraten.

    Es gibt andere Möglichkeiten, z,B.
    "frohes neues Jahr" 
    anstatt "prost" Neujahr, ein herzhafter Händedruck ohne Glas oder eine Umarmung bei der ein Glas auch stört.

    Vertraut darauf das das neue Jahr auch gut wird wenn man nicht anstösst.. :wink: ..ist wirklich so.

    Schreibt doch ruhig mal auf wie Ihr das machen wollt...???

    LG an alle

    Whitewolf

    Hallo marla,

    schön das Du auch was schreibst :D . Es steht ja auch -neue Jahr -Wünsche - als Thema, passt also alles :wink: .

    Das was Du Dir wünschst ist etwas, das sich wohl viele alkoholkranke Menschen irgendwann wünschen.
    Wir haben während unserer nassen Zeit teilweise unser Ich verloren, mögen uns selbst nicht mehr.
    Der Alkohol ist ein Hauptgrund warum das so ist, einiges war auch schon vorher vorhanden und wird durch den Alkohol dubliziert.

    Je länger wir trocken sind, umso besser wird das wieder.
    Da kannst Du drauf vertrauen,- ein Grund mehr um trocken zu sein und zu bleiben.

    Alles Gute für Dich

    LG

    White

    Mit dem Wunsch fängt es an, denn er ist der Vater des Gedanken, wie der gute alte Shake in Heinrich dem 4. schon so treffend schrieb.

    Deswegen ist es auch so wichtig das wir immer Wünsche haben.

    Ich wünsche mir das ich immer Wünsche habe.

    Heute wäre es ein Wunsch gewesen das der Weihnachtsbaum nach dem schmücken noch genauso grade steht wie vorher. :roll: ...nächstes Jahr klappts aber..... :lol::lol:8)8)

    White

    Zitat

    ....Ich wünsche mir einfach mal zufrieden zu sein...und vom Herzen aus glücklich zu sein...so von innen halt. Diese blöde innere Traurigkeit mal loszuwerden....für immer.


    und

    Zitat

    dass ich in den Spiegel gucken kann und mich so akzeptieren kann wie ich bin.

    Hallo Tanja,

    Du glaubst garnicht wie gut ich Dich da verstehen kann.
    Und Du bist mit Sicherheit nicht der einzige Mensch dem das so geht.

    Es ist ein Riesenanfang sich so zu äussern, sowas überhaupt zu schreiben. Du weisst was Du brauchst und willst und der Schlüssel liegt in Dir.

    Grenzenloses Glück würde uns genauso umbringen wie grenzenloses Leid. Die Mischung hält uns am Leben.
    Es ist die Art wie man die Dinge sieht und bewertet, die Sache mit dem halbvollen und dem halbleeren Glas.

    Es ist das Selbstwertgefühl, das immer mehr gesundende ICH in der Trockenheit, was Dich immer näher an das Ziel bringt.

    Denn zum Glücklichsein braucht man viel weniger als man denkt

    Stellenweise hast Du es schon aber Du kannst es nicht annehmen weil Dir etwas verbietet glücklich zu sein.
    Diesem Etwas musst Du die kalte Schulter zeigen.

    Der Wunsch nach verliebtsein ist wohl der gesündeste überhaupt. Jeder der behauptet das wäre nicht schön und wünschenswert....na, ich weiss nicht.
    Und natürlich will man geliebt werden wie man ist, nicht immer diese Masken brauchen.

    Du wünschst Dir inneres Glück und inneren Frieden. Harmonie in der Seele.

    Der am meisten empfundene Wunsch, - (gleich nach dem Drang zu leben) -, für mein Empfinden und so normal wie nur was.

    Ich wünsche Dir auf jeden Fall viel davon und es ist tatsächlich machbar.

    Du wirst sehen....vieleicht morgen, vieleicht in einem Jahr...wer weiss.

    LG
    Micha

    Zitat

    ich könnt aber noch ewig weiter machen

    :lol::lol::lol:8)8)

    ...jo, so ist das wohl.
    Mir fällt da auch noch eine Menge ein glaub ich.

    Zitat

    meine freundin hat nämlich paar welpen zum verschenken, die wern mal groß


    ...auweia, führ mich nicht in Versuchung. Meiner ( Retreiver ) ,-....sieht fast aus wie die Ivy von Sabines Tochter - , ist ja vor kurzem erst in dem Himmel gekommen.

    Aber es muss im Moment ein Wunsch bleiben, das geht im Moment so garnicht. Aber wünschen darf ich mir das ja trotzdem.... :wink:

    Wo Du grad Sonne 8) schreibst fällt mir nochwas ein.
    Einen Freiflug nach Dubai würde ich mir auch auf den Zettel schreiben.
    Das würde ich mir echt gern mal anschauen.

    Viele Grüsse

    White

    Was wünscht Ihr Euch in der Zeit der Wünsche ?

    Worüber würdet ihr Euch freuen ?

    Was soll sich ändern im neuen Jahr, bzw. was nicht ?

    Wünschen ist ja erlaubt und gelacht wird nicht, geweint übrigens auch nicht. Wünschen darf sich jeder ohne Ausnahme alles.

    Also schreibt doch einfach mal was Euch dazu einfällt.

    Ich wünsche mir z.b. grade ein Auto das fährt( warte noch auf Teile...)und einen grossen Hund, einen groooossen Truthahn zum mit der Hand essen, natürlich wäre weiterhin eine mentale Stärke nicht schlecht und massenhaft Penunse und Gesundheit und.....und...ja, oder so ähnlich.

    Bin mal gespannt wonach euch der Sinn so stünde wenn....

    Viele weihnachtliche Grüsse an alle

    Whitewolf

    Hallo Tüte,

    dir auch einen schönen Weihnachtsmorgen.

    Es gibt bestimmt einige hier im Forum die dieses flaue Gefühl kennen wenns in Richtung Thera geht, mich eingeschlossen.

    We lange soll die Entwöhnung denn dauern, weisst Du schon wo es hingeht und solche Sachen ?

    Halte uns einfach mal auf dem laufenden, weil die Zeit kurz vor Beginn sehr kitzelig werden kann.

    Wir können Dir mit Sicherheit viele Fragen beantworten und den Druck etwas nehmen.

    Viele Grüsse

    White

    Hallo anna,

    ich kann aus meiner Erfahrung nur sagen das es auch etwas damit zu tun haben kann, das der Alkoholkranke generell ein Problem damit haben könnte Liebe anzunehmen, überhaupt an sich heran zu lassen....bzw. darauf zu reagieren.

    Bei meinem Vater hat sich das so verhalten.

    Diese hochkommenden Emotionen die bei einer Liebesbekundung oder dem zeigen der Liebe seitens des Kindes auftreten, werden dann gerne durch aggressive Äusserungen, Vorwürfe o.ä. verwischt.
    Ich habe das auch nie verstanden, habe da immer sehr drunter gelitten.
    Da ich dann selbst krank geworden bin, kann ich es ( nur) in Bezug auf die Partnerschaft jetzt einigermaßen nachvollziehen.

    Ich bin heute der Meinung das er mich sehr geliebt hat, aber das nicht zeigen konnte so wie ich es evtl. gebraucht hätte.

    Evtl. hilft Dir das in Deinem Denkmuster etwas weiter.

    Viele Grüsse

    White

    Hallo Annax,

    die Schreibweise lässt schlimmes vermuten...:

    Zitat

    Darf man als trockener Alkoholiker vom Partner verlangen, sich wünschen ein Leben ohne Alkohol zu verbringen?


    Trocken wirst Du nur wenn Du kompromisslos den Sachen aus dem Weg gehst die Dich in den Rückfall schieben....

    Wenn Du merkst das es Dir nicht guttut, es Dich zum trinken verleitet, Dir Kraft kostet, sollte es selbstverständich sein für den Partner es sein zu lassen. Schliesslich reden wir von einer lebensbedrohenden Situation.

    Deine Darstellung liest sich als ob
    die Alkoholkrankheit ein nichtswürdiger Zustand ist, den man nach Belieben mal mit dem Willen abstellt damit der andere nicht in seiner persönlichen Freiheit eingeschränkt wird....???

    Von der Sichtweise solltest Du Abstand nehmen wenn dem so ist. Du bist gezwungen egoistisch zu sein in dieser Beziehung, weil es um Dein Leben geht. In der Beziehung darfst Du Dich nicht "hintenanstellen".

    Wie weit wir mit dem

    "Umfeld ertragen weils eben so ist"

    und mit dem

    "Zusammenreissen"

    kommen, wissen wir glaube ich schon.. :roll: ..eine reine Zeitfrage.

    Und natürlich steht eine Trennung im Raum wenn Du in Gefahr gerätst, was soll das für ein Kompromiss sein...??

    Viele Grüsse

    White