Man kann und sollte sich diese Frage evtl. kurz stellen um zu verstehen , das Kontrolle eh nur eine Illusion ist.
Über die Vorgänge in unserem Körper , gepaart mit psychosomatischen Zuständen, Befindlichkeiten und Stimmungen ist ein Stunden -oder Tage - genauer Zeitpunkt des "Point of no return" nicht möglich.
Wichtig ist nur das unbedingte Wissen und
*das Akzeptieren*
, das es diesen Punkt in uns gibt und er mit NICHTS wieder resetet werden kann.
Wie eine Abriss-Schraube. Einmal über den Punkt gedreht gibt es kein Zurück mehr.
Selbst nach 25 Jahren Trockenheit fährt beim ersten Schluck die alte Festplatte wieder hoch.
Von daher sollte man nicht sehr viel Energie in das "wann" stecken.
Es gilt, sich von nun an mit einer unheilbaren Krankheit zu arrangieren.
Und das funktioniert , auch ohne Einbußen der Lebensqualität , sehr gut, wenn man gewisse Regeln beachtet.
Dafür gibt es solche unbezahlbaren Nachschlagewerke wie das Forum hier.
Das genaue Rezept ist für jeden individuell, die Grundregeln finden sich allerdings immer.
Das Leben mischt unsere Karten jeden Tag neu, der Tisch auf dem sie liegen ist der Alte und dieser Tisch hat eine tiefe Narbe, unsere Krankheit.
Wenn wir tiefer reinschnitzen, wackelt er und schliesslich bricht der Tisch... die Karten fallen runter und sind schwerer und irgendwann garnichtmehr zu sortieren.
Man kann eine Tischdecke draufpacken, Teller und Vasen des Lebens draufstellen... die Narbe darunter bleibt. Ein Schnitzer hinein und sie wird tiefer... je nach Holzstärke geht das unterschiedlich lange ...hm...*gut*... bis schliesslich....
... es hat einen Grund warum wir hier lesen und schreiben.
Das Wann ist nicht mehr wichtig, nur das "OB" und "das wie gehts weiter"