Beiträge von Whitewolf

    Hallo MaDo,

    der Alkohol verdunstet auf der Haut, genau wie beim Aftershave. Wie das jetzt bei offenen Wunden aussieht weiss ich nicht genau. Aber die Menge dürfte eigentlich äusserst gering sein, ich kann mir schlecht vorstellen das da was aufgenommen wird.
    Aber interessante Frage.

    Gruss

    White

    Hallo annax,

    die Sache mit dem Erwachsenwerden.....

    Du bist bereits erwachsen. Das Problem ist eher das Dir nicht gefällt was Du siehst. Du stehst unter einem starken inneren Druck, bist wohl unzufrieden mit Dir und mit dem was Du warst und bist.

    Nicht alles ist perfekt, wird es nie sein. Das Geheimnis liegt im annehmen der Gegebenheiten. Du wirst immer etwas finden was nicht passt....die Frage ist nur wie Du damit umgehst.

    Du bist wie Du bist und daraus machst Du das beste. Aber es wird nie perfekt sein.

    Du schreibst das Du Dich wie ein Hamster fühlst....ich denke ich weiss wie das ist. Du kommst aus Deiner inneren Situation nicht raus und damit blockierst Du Dich selber.

    Vom Kopf her hast Du das verstanden, aber der Bauch macht da nicht mit. Es bleibt die Unzufriedenheit und das "Warum..??"
    Mir hat es sehr geholfen das Wort "egal" zu benutzen. Und wieder über mich selbst lachen, darauf hinzuarbeiten das fünf manchmal eine gerade Zahl ist. Wenn das klappt verschwindet so mancher innerer Druck.

    Sieh die Tabletten nicht als Belastung oder Makel den Du einfach weglässt weil es auch ohne gehen MUSS. Nutze sie als Stütze um ein neues Vertrauen in Dich aufzubauen. Um auch mal zu entspannen oder mehr zu lachen. Du bist "erst" 40...gerade mal die Hälfte rum oder weniger und freu Dich über das Kind das noch übrig ist in Dir.

    Wenn Du die Tabletten noch brauchen könntest, dann hör auch darauf. Allemal besser als die Alternative. Und an der Dosierung lässt sich evtl. ja auch noch was machen. Das kann Dir der Arzt sagen.
    Ich war heilfroh das ich ein Medikament gefunden habe das leicht anschlägt und eine Krücke bildet in Situationen die einfach einen noch zu starken Charakter haben. Ob das nun für immer so ist sagt ja keiner aber bei Dir scheint es zu früh gewesen zu sein sie komplett abzusetzen.
    Das innere Polster ist einfach noch nicht stark genug. Und da ist nichts schlimmes bei. Das ist bei jedem verschieden und passt in kein Raster.

    Durch eigene innere Ultimaten setzt Du Dich nur unter Druck, das beindruckt aber die Seele nicht im geringsten. Sie heilt dadurch nämlich nicht schneller.

    Viele Grüsse

    White

    Hallo Question,

    verrenn Dich da nicht in irgendwelche Definitionen.

    Was würde das für einen Unterschied machen ob er diagnostiziert alkoholabhängig ist. Die Sache mit dem morgens trinken ist eine Frage der Zeit...das ist bei jedem verschieden und ist nur eins von den Symptomen.

    Um da Nägel mit Köpfen zu machen sollte er sich von einem Arzt untersuchen lassen und ein Gespräch führen. Oder eine Suchtberatung aufsuchen. Da er sieht, das es Dir nicht gutgeht mit der Situation und das auch keine Frage von "Zusammenreissen" oder "sich anstellen" ist sollte das für Ihn selbsverständlich sein zum Arzt zu gehen oder sich anders Hilfe zu holen. Tut er das nicht, bleibt immer diese Ungewissheit und er nimmt wissentlich in Kauf das es Dir immer schlechter geht, damit hat der Alkohol einen viel höheren Stellenwert als erträglich.

    Sein Trinkverhalten deutet darauf hin das er mit Alkohol nicht umgehen kann. Das hat jetzt nichts mit Trinkmenge und Kontrolle zu tun, sondern aus welchem Grund er trinkt und wie oft. Das muss geändert werden. Ob das überhaupt noch einfach so geht, kann nur ein Arzt entscheiden.
    Einfach seinlassen kann tödliche Folgen haben wenn er schon zu tief drinnsteckt.

    Er ist am Zug was zu tun, weil es Euch / DIR ganz besch....geht mit der Situation. Du kannst nur darauf reagieren....sowohl darauf das er was tut....oder auch darauf das er nichts tut. Um die Dinge weiss er.

    viele Grüsse

    White

    Hallo Question,

    also für mich hört sich das an als wärst Du bereits ziemlich verzweifelt in der Situation.

    Zitat

    da hat mein Mann mir rausgeholfen, und deshalb möchte ich ihn jetzt auch nicht alleine lassen.


    Wo sind denn da die Grenzen bei Dir?? Wie weit soll das gehen ?? Da solltest Du Dir drüber klarweden bevor Du richtig krank wirst.
    Der Hund ist eine gelungene Ablenkung , ändert aber an der Situation eher wenig.
    Das ganze hat sowohl Vor- als auch Nachteile, Du tust ja auch was für Dich um in Bewegung zu bleiben.
    Das Tier braucht eben Zeit und macht Arbeit wie ein kleines Kind und das 15 Jahre lang. Also noch ein Kind im Haus um das Du Dich zu kümmern hast wenn man es so betrachtet....

    Falls eine Trennung ins Haus steht weil er nicht aufhören kann...klappt das mit dem Hund dann trotzdem ??

    Nur Gedankenanstösse

    viele Grüsse

    White

    Hallo Roberto,

    gut so, je eher desto besser.

    Nur mach Dir schon jetzt Gedanken über Deine Rückkehr. Was benötigst Du um danach auch trocken zu bleiben...was kannst Du im Vorfeld schon veranlassen damit Du nicht wieder in ein Loch fällst.
    Die Fussangeln sind noch frisch, analysiere sie so gut es geht.

    Ich wünsch Dir erstmal alles Gute

    viele Grüsse

    White

    Hallo Malle,

    Du hast ja eine eindeutige Frage gestellt:


    Zitat

    Hat jemand von euch mit dieser Art von Trinkgewohnheit Erfahrung und kann mich aufklären ?


    Die Antwort lautet in meinem Fall ja. Inwieweit da eine Aufklärug möglich ist sei mal dahingestellt. Ich war allerdings nicht so lange trocken vorher, jedoch hat Deine Schilderung in mir Erinnerungen hervorgerufen. Ich bin damals für mich zu dem Schluss gekomen das ich es irgendwie nicht ertragen konnte das es mir gutgeht. Die Schmerzen und das Leiden in diesen Phasen ( das dauerte bei mit immer so 10-14Tage ) waren wichtig dabei und irgendwie wohl auch gewollt. Also hatte das in meinem Fall auch nichts mit Trotzverhalten zu tun oder das ich ausprobieren wollte wer stärker ist. Vieleicht hatte ich auch gehofft das der Kick durch den Schmerz irgendwann entdgültig reicht. Nicht nur einmal habe ich mich gefragt was ein Körper und die Seele eigentlich aushalten. Das war in diesen Phasen immer omnipräsent.
    Ich weiss jetzt auch nicht in welchen Abständen das bei Dir passiert, das der Körper und die Seele diesen Alkoholmarathon verlangen, bei mir wurden diese Abstände aber dann irgendwann immer kürzer.

    Das einzige was dann im Endeffekt geholfen hat war die ärztliche stationäre Aufnahme um diesen Zyklus zu durchbrechen.

    Kannst Du denn für Dich beantworten warum Du nach 14 Jahren wieder angefangen hast den Alkohol als Lösung für irgendwas zu sehen?

    Es gäbe wohl noch viel zu schreiben, Du warst lange trocken und es wäre einfach schade wenn Du nun einfach wieder gehst und so weitermachst bis nichts mehr geht, nur weil Dir eine Antwort nicht gefallen hat.

    Viele Grüsse

    White

    Hallo Roberto,

    das kommt darauf an ob und wie scharf die Sachen auf den Alkoholgehalt kontrolliert werden.
    Bei uns mussten wir alles Sachen unter Aufsicht aufs Bett legen und ein Therapeut hat sich alles genau durchgelesen. Die Sachen wo Alkohol enthalten waren wurden einbehalten...die bekommst Du bei Therapieende zurück.
    Das ärgerliche daran ist eigentlich, das Du dann losläufst um Dir die Sachen in alkoholfrei zu besorgen und die umliegenden Läden sich schon auf genau das eingestellt haben...also schön teuer.

    Es geht nicht darum ob man das trinken kann. Haarspray z.B. kannst Du nicht trinken. Trotzdem riecht die ganze Bude nach dem Alkohol der da verdunstet. Darum geht es. Es geht nicht zwingend um die Aufnahme im Körper sondern um den Geruch der schon Saufdruck auslösen könnte. nicht nur bei Dir, sondern auch bei den anderen.
    Darunter fällt natürlich ganz extrem z.B. ein Aftershave.

    Ich wünsch Dir eine gute Zeit.

    Viele Grüsse

    White

    Hallo Roberto,

    ich würde das mit der Packerei nicht so auf die lange Bank schieben. Du bist schon eine Weile weg und manche Sachen fallen einem erst auf wenn man sie einpacken möchte.....

    Hast Du z.B. alkoholfreie Kosmetika....??? Evtl. noch ein gutes Buch für die ersten Tage....??

    Mein Tip wäre möglichst bald mit den Therapeuten über diese Ängste zu sprechen, damit Sie wissen wo die Knackpunkte sind. Die Sachen sind ja nicht ungewöhnlich und Du sparst Zeit gegenüber "dem aus der Nase ziehen."...

    In der ersten Zeit ist ja sowiso nur Telefonkontakt möglich, so war das bei uns zumindest. Nimm Dir Schreibzeug und Postkarten mit, Briefumschläge, das hilft ungemein in der ersten Zeit.

    Du solltest Dir wirklich vornehmen diese Zeit für DICH intensiv zu nutzen. Egal was Du für Nachrichten von zu Hause bekommst, Du bist jetzt in der Situation wo Du Dir hilfst.
    Ich weiss selbst wie schwer das sein kann aber Du bist nur trocken, wenn überhaupt, jemandem ein Hilfe.
    Und die eigentliche Arbeit beginnt erst nach der LZT.....

    Sieh es als grosse Chance und nicht als MUSS. So eine Therapie beeinhaltet sehr viel mehr als den reinen Weg zur Trockenheit. Sie ist Ratgeber und Leitfaden für viele Lebenssituationen, Du lernst Dich selber besser kennen und einzuordnen.
    Mach was draus und lass es nicht einfach vorbeiziehen mit dem Gedanken das Du da schnell wieder raus willst.
    Es ist eine Riesenchance wenn man sie zu nutzen weiss.

    viele Grüsse

    White

    Hallo Roberto,

    magst Du uns mal näher schreiben was Deine Ängste sind ?

    Eine gewisse Aufregeung ist wohl normal denke ich, aber da Du nichts schlimmes zu erwarten hast sollte die eher positiv ausfallen.

    Wie sehen denn Deine Vorbereitungen aus vor der Abreise ?

    Wenn Du noch Fragen hast zum Ablauf oder was Dich erwartet, dann frag doch ruhig.

    viele Grüsse

    White

    Hallo Sari,

    dafür müsste man die Begründung der Rentenversicherung genauer kennen um zu wissen was die sich so gedacht haben. Für mich sieht das so aus als ob die RV meint, ein kürzerer Aufenthalt würde ausreichen. Dafür wäre dann die Krankenkasse zuständig.
    In jedem Fall solltest Du Dich erstmal mit Deiner Krankenkasse in Verbindung setzen wie die weitere Planung aussieht, ob ein neuer Antrag nötig ist oder wie auch immer.

    Ob das jetzt mit der EU-Rente zusammenhängt ist für Dich ja unwesentlich, wichtig ist nur was geht und nicht was geht wenn....
    Ich würde mir also da keinen Kopf drüber machen.

    Also erstmal drannbleiben und so schnell wie möglich bei der Krankenkasse anrufen....wer weiss wann die sich von sich aus melden.

    Viele Grüsse

    White

    Hallo Blizzard,

    das hast Du gut geschrieben

    Zitat

    Das hinter unserer Krankheit aber auch eingefahrene Mechanismen, der missglückte Umgang mit individuellen Gefühlslagen, Konfliktunfähigkeit, Unfähigkeit zur Entspannung ohne Alkohol und vieles mehr, stecken, davon wissen die meisten nichts. Aber genau für diese Dinge sind Therapien da.


    Dem ist eigentlich nichts hinzuzufügen. Die Alkoholkrankheit ist weit davon entfernt eine reine Stoffsucht zu sein die man "einfach" weglassen kann.

    Viele Grüsse

    White

    Hallo Nadinsche,

    Zitat

    Hat denn sonst keiner noch typische Verhaltensmerkmale, die er gerne loswerden will?


    Die Sache mit dem loswerden....ich weiss nicht inweit das so möglich ist. Da spielt wohl der Zeitfaktor eine grosse Rolle. Damit umgehen ist wohl besser ausgedrückt, schliesslich ist unsere Persönlichkeit damit entstanden.

    Bei mir haben sich die Krankheitsbilder vermischt weil ich eben das Trinken als Problemlöser übernommen habe. Erst nach der mehrjährigern Trockenphase sind Differenzierungen möglich geworden.

    Was ich z. B. sicher weiss mittlerweile ist, das ich als Kind das sogenannte Urvertrauen verloren habe.
    Was daraus folgt habt Ihr schon gut beschrieben, Angst vor dem Verlassenwerden, Misstrauen, Unsicherheiten und so weiter....
    Damit muss ich umgehen, ganz weggehen wird das wohl nie mehr. Dabei können Therapien helfen, ein psychosomatischer Aufenthalt hat mich da ein grosses Stück weitergebracht.

    Natürlich kannst Du keinen vor der Alkoholsucht bewahren und Du hast auch nicht das Recht jemandem das Trinken zu verbieten. Aber Du kannst Deine Grenzen stecken damit es Dir damit gutgeht.

    Es wäre natürlich schön wenn es auf Verständnis stösst, allerdings musst Du Dich dafür nicht rechtfertigen oder Dich verbiegen.
    Es geht Dir einfach nicht gut dabei, Du möchtest Dein alkoholfreies Umfeld, Du brauchst es für Deinen inneren Frieden und das ist nichts was man ändern muss.
    Jemand der damit ein Problem hat muss sich die Frage gefallen lassen, ob er der richtige Umgang für Dich ist.
    Je mehr Erklärungen Du suchst umso mehr wirst Du auch finden.
    Und das kann für Deinen Innenleben gefährlich werden, ich spreche da aus eigener Erfahrung.
    Es lässt sich nichts rückgängig machen, die Folgen aber kann man gezielt abdämpfen wenn Du damit wirklich unglücklich bist.

    Dein Menschenverstand sagt Dir, was Du noch ändern kannst wenn Du genau hinschaust. Und Du kannst Dich nur um ein gewisses Maß biegen, dann sind die anderen am Zug und müssen akzeptieren wie Du bist.

    Viele Grüsse

    White

    Hallo Sams,

    wichtig ist doch eigentlich das Du die innere Einstellung dazu hast.

    Das Du den Hausverkauf und die Packerei alleine managst geschieht ja auch zu Deinem eigenen Interesse.

    Das würde ich eigentlich auch nicht unter Co-Verhalten ablegen. Es sind eben nötige Schritte die für Dich in die richtige Richtung führen.
    Du wirst bestimmt auch nicht alles für Ihn fix und fertig erledigen. Da wird schon noch eine Menge überbleiben.
    Wenn er der Meinung ist, er müsste nochmal fix in den Urlaub zu fahren, dann mach doch für Dich das beste draus.
    Du hast dann doch Deine Ruhe und kannst weiter Entscheidungen treffen.
    Und ein Ende ist auch abzusehen.

    Manche Sachen hast Du eben nicht in der Hand. Besprich Dich mit den zuständigen Leuten darüber ob und wie der Verkauf evtl. noch zu beschleunigen wäre und versuche Dich in Gelassenheit zu üben. Wenn da Leute da waren , wirst Du nun auch wissen was evtl. noch anders laufen muss zum Verkauf.
    Ansonsten kannst Du ja auch jederzeit Dein Gefühlschaos hier loswerden, evtl. hilft das ja auch über diese kribbelige Endphase.

    Auf jeden Fall drück ich schonmal die Daumen, dass Du den Schritt endlich bald gehen kannst.

    Viele Grüsse

    White

    Hallo Koniec,

    das Alkoholkonsum Filmrisse zur Folge hat dürfte eigentlich jedem klar sein.
    Und es ist ein Alarmzeichen des Körpers und des Gehirns.

    Du schreibst das Du zu viel trinkst.

    Hast Du vor etwas dagegen zu unternehmen?

    Dann bist Du richtig bei uns.

    Oder möchtest Du nur wissen wie Du kontrollierter trinken kannst damit es dazu nicht mehr kommt ?

    Das entspricht nicht unseren Zielsetzungen hier im Forum.
    Was meinst Du denn, was ein Arzt Dir erzählt wenn Du diese Thematik so vorbringst ?

    Du solltest für Dich die Entscheidung treffen, ob Du das trinken nicht lieber grundsätzlich lässt und nicht nach Entschuldigungen suchen.
    Ob es so sein könnte oder vieleicht doch nicht, damit Du beruhigt weitertrinken kannst.

    Da die Alkoholakzeptanz stetig steigt wird Dir das wohl in Zukunft noch öfter passieren, dass Du die Kurve nicht mehr bekommst.

    Viele Grüsse

    White

    Hallo Schein der Sonne,

    erstmal herzlich Willkommen bei uns im Forum.

    Also im Vorstellungsbereich hier bist Du in jedem Fall richtig.

    Schreib uns doch mal etwas genauer worum es bei Dir geht.
    Bist Du selbst vom Alkohol betroffen oder schreibst Du als Angehöriger?

    Was ist passiert?

    Du brauchst nicht aufgeregt sein, einfach frei schreiben was Dich bewegt.

    Viele Grüsse

    White

    Hallo Sol y Sombra,

    na dann noch herzlichen Glückwunsch nachträglich. Geniess es, nächstes Jahr gibts ne Null drann...

    Der Brief war ja eigentlich auch nur als Einführung gedacht damit sie sich überlegen kann wie Sie reagiert. Wenn Sie darüber nicht reden will und das alles abstreitet kommst Du sowiso nicht an Sie heran.
    Sie hat ja, wie Du eben auch befürchtest, die Gelegenheit, das ganze auszusitzen und dann wenn Sie alleine ist in Ruhe weiterzumachen.

    Du kennst Sie am besten und ich weiss auch nur zu gut wie gerne darüberhinweggesehen wird. Aber helfen tut das ja nun garnicht.
    Es verlängert den Leidenweg nur erheblich.
    Das ist zumindest meine Meinung dazu. Aber der Ton macht eben die Musik. Die Bratpfanne schadet in so einer Situation mehr als sie hilft, weil es erstmal darum geht Zugang zu bekommen.

    Die Einsicht muss von Ihr alleine kommen, der Weg der dann zu gehen ist wird von Ihr alleine beschritten. Wenn Sie bereits nur noch schwer ohne Alkohol kann oder sogar garnicht mehr, wäre der nächste Schritt der Weg zum Arzt.
    Aber eins nach dem anderen.

    Wenn Dir das gut tut Dich hier auszutauschen, bist Du ja hier in diesem Bereich auch weiterhin gut aufgehoben, um Deine Gedanken in der Angelegenheit zu sortieren.

    Viele Grüsse

    White

    Hallo Pla,

    ich würde auch die Verlegung abwarten mit persönlichen Besuchen. Telefonieren sollte erstmal genügen. Die geschlossene Abteilung ist auch nicht jedermans Sache. Wenn er in den halboffenen oder offenen Bereich kommt ist das sehr viel einfacher für Euch. Im geschlossenen Bereich muss der Patient duchgehend überwacht werden, dementsprechend streng ist die Handhabe auch.

    Ich persönlich war auch froh wenn ich die ersten Tage niemanden sehen musste, ich habe mich ja selber kaum erkannt.

    Was danach passiert wird sich ergeben. Im Laufe der Entgiftung werden sich Wege auftun. evtl. wird eine Therapie angeraten oder über SHGs gesprochen. Das wird sich im Laufe Eurer Besuche herauskristallisieren. Ansprechpartner sind da immer die Ärzte bei Fragen, wenn Ihr der Meinung seid das sich so garnichts tut in der Richtung.
    Ihr könntet im Vorfeld schonmal für ein alkoholfreies Umfeld sorgen, das ist garantiert nicht verkehrt.

    Ich hoffe das hilft Dir erstmal weiter, wenn noch Fragen sind, nur zu.

    Du kannst dann natürlich auch weiter hier in diesem Thread berichten wie es Dir damit geht. Das eigentliche Rennen geht ja erst nach dem stationären Aufenthalt los. Was mache ich richtig oder falsch...Du hast es ja schon angedeutet.

    In Watte packen ist garantiert verkehrt, er ist eigentlich nach wie vor ein normaler Mensch...eben nur Alkoholkrank.

    Viele Grüsse

    White

    Hallo Sol y Sombra,

    herzlich Willkommen bei uns im Forum.

    Jeder Mensch reagiert anders auf diese Konfrontation. Das Du das nicht einfach unter den Tisch fallen lässt ist klar. Dafür bewegt Dich das auch zu sehr.

    Das heimliche Trinken ist schon ein schlimmes Zeichen. Fast jeder von uns hat das wohl schon hinter sich. Wenn Du das Versteck öffentlich machst ist es keins mehr und es wird ein anderes gefunden. Wir sind da sehr erfindungsreich. Du musst Ihr also nicht zeigen wo der Alkohol steht, das weiss Sie selbst viel besser.

    Den Vater würde ich da erstmal komplett rauslassen. Der sollte erstmal selber wieder auf die Beine kommen. Er kann ja jetzt auch nicht helfen. Das wird sich irgendwie auch daraus ergeben wie Sie überhaupt reagiert, ob es jetzt sinnvoll ist Ihn von der Vermutung zu unterricheten.

    Du solltest schon das Gespräch suchen. Aber eben nicht in Vorwürfe abschweifen, dann macht Sie sofort dicht. Auch Verbote bringen überhaupt nichts, das wegschütten ist genauso sinnlos.
    Wenn Du nicht genau weisst wie Du Sie am besten ansprichst, leg ihr einen Brief hin, indem Du Deine Vermutung konkret darlegst. Sie kann sich dann in Ruhe überlegen wie Sie darauf reagiert.
    Meistens enden die direkten Ansprachen im Streit und es wird gelogen, weil derjenige sich erstmal ertappt und mit dem Rücken an der Wand fühlt.

    Es geht jetzt auch erstmal nicht darum ob sie schon krank ist. Das kann nur ein Arzt entscheiden und ergibt sich aus dem gesammten Trinkverhalten und dem Verlauf.

    Wichtig wäre erstmal, die Sache zum Thema zu machen, um zu schauen wie Sie überhaupt reagiert und wie Sie das sieht.

    Viele Grüsse

    White

    Hallo Pla,

    ich würde auch die Verlegung abwarten mit persönlichen Besuchen. Telefonieren sollte erstmal genügen. Die geschlossene Abteilung ist auch nicht jedermans Sache. Wenn er in den halboffenen oder offenen Bereich kommt ist das sehr viel einfacher für Euch. Im geschlossenen Bereich muss der Patient duchgehend überwacht werden, dementsprechend streng ist die Handhabe auch.

    Ich persönlich war auch froh wenn ich die ersten Tage niemanden sehen musste, ich habe mich ja selber kaum erkannt.

    Was danach passiert wird sich ergeben. Im Laufe der Entgiftung werden sich Wege auftun. evtl. wird eine Therapie angeraten oder über SHGs gesprochen. Das wird sich im Laufe Eurer Besuche herauskristallisieren. Ansprechpartner sind da immer die Ärzte bei Fragen, wenn Ihr der Meinung seid das sich so garnichts tut in der Richtung.
    Ihr könntet im Vorfeld schonmal für ein alkoholfreies Umfeld sorgen, das ist garantiert nicht verkehrt.

    Ich hoffe das hilft Dir erstmal weiter, wenn noch Fragen sind, nur zu.

    Ich verschieb Dich mal in der Co-Bereich und hoffe das es nicht zu schwer wird alles. Du kannst dann natürlich auch weiter hier in diesem Thread berichten wie es Dir damit geht. Das eigentliche Rennen geht ja erst nach dem stationären Aufenthalt los. Was mache ich richtig oder falsch...Du hast es ja schon angedeutet.

    In Watte packen ist garantiert verkehrt, er ist eigentlich nach wie vor ein normaler Mensch...eben nur Alkoholkrank.

    Viele Grüsse

    White