Hallo Ampy,
das war weder zu lang noch zu viel. Und Du bist überhauptnicht vom Thema abgekommen.
Das Thema lautet hier für uns und Dich :
Ampy
Deine Situation steht hier im Vordergrund, dazu gehören auch Deine Erlebnisse und wie alles entstanden ist.
Du hast Dich Dein Leben lang um andere Menschen gesorgt, gezwungenermassen geholfen und Aufgaben übernommen.
Jetzt solltest Du an Dich denken, auch wenn das ungewöhnlich für Dich ist, und dabei wollen wir Dich gerne unterstützen soweit möglich.
Du schreibst selber das Du dadurch viel zu früh Erwachsen wurdest.
Das hinterlässt Spuren und ich spreche da aus eigener Erfahrung.
Ich finde es toll das Du so schreiben kannst, offen darüber nachdenkst, Schlüsse ziehst.
Das Du eine Therapeutin hast ist auch sehr wichtig und gut. Sie wird Dir helfen dabei innerlich stärker zu werden , die Erlebnisse zu deuten und zu verarbeiten.
Du solltest ganz offen zu Ihr sein, die Vermutung mit Deiner Mutter spielt da eine entscheidende Rolle.
Du musst nicht mehr wie früher alles mit Dir selbst abmachen und in Dich hineinfressen. Wenn es Dir schlecht geht, aus welchem Grund auch immer, kannst Du Dir helfen lassen.
Die Kontrolle der Alkoholgewohnheiten Deiner Mutter bringen Dich leider keinen Schritt weiter. Sie rauben Dir sehr viel Kraft und am Ende hast Du doch keinen Einfluss darauf wenn sie sich entschieden hat weiterzutrinken.
Das gehört leider zu einem tiefeingebranntem System, Deine Sinne sind unheimlich geschärft was das angeht.
Evtl. habe ich etwas überlesen ....aber wer wohnt den jetzt bei Euch noch bei wem? Ist Dein Vater noch im Haus oder wohnst Du alleine mit Deiner Mutter? War denn schonmal im Gespräch das Du ausziehst? Was machst Du sonst so?
Viele Grüsse
White