Beiträge von Whitewolf

    Hallo Ampy,

    das war weder zu lang noch zu viel. Und Du bist überhauptnicht vom Thema abgekommen.

    Das Thema lautet hier für uns und Dich :

    Ampy

    Deine Situation steht hier im Vordergrund, dazu gehören auch Deine Erlebnisse und wie alles entstanden ist.
    Du hast Dich Dein Leben lang um andere Menschen gesorgt, gezwungenermassen geholfen und Aufgaben übernommen.

    Jetzt solltest Du an Dich denken, auch wenn das ungewöhnlich für Dich ist, und dabei wollen wir Dich gerne unterstützen soweit möglich.

    Du schreibst selber das Du dadurch viel zu früh Erwachsen wurdest.
    Das hinterlässt Spuren und ich spreche da aus eigener Erfahrung.
    Ich finde es toll das Du so schreiben kannst, offen darüber nachdenkst, Schlüsse ziehst.
    Das Du eine Therapeutin hast ist auch sehr wichtig und gut. Sie wird Dir helfen dabei innerlich stärker zu werden , die Erlebnisse zu deuten und zu verarbeiten.

    Du solltest ganz offen zu Ihr sein, die Vermutung mit Deiner Mutter spielt da eine entscheidende Rolle.
    Du musst nicht mehr wie früher alles mit Dir selbst abmachen und in Dich hineinfressen. Wenn es Dir schlecht geht, aus welchem Grund auch immer, kannst Du Dir helfen lassen.

    Die Kontrolle der Alkoholgewohnheiten Deiner Mutter bringen Dich leider keinen Schritt weiter. Sie rauben Dir sehr viel Kraft und am Ende hast Du doch keinen Einfluss darauf wenn sie sich entschieden hat weiterzutrinken.
    Das gehört leider zu einem tiefeingebranntem System, Deine Sinne sind unheimlich geschärft was das angeht.

    Evtl. habe ich etwas überlesen ....aber wer wohnt den jetzt bei Euch noch bei wem? Ist Dein Vater noch im Haus oder wohnst Du alleine mit Deiner Mutter? War denn schonmal im Gespräch das Du ausziehst? Was machst Du sonst so?

    Viele Grüsse

    White

    hallo,

    das sehe ich mittlerweile genauso:

    Zitat

    Meiner meinung hat man sich kein Stückchen von seinem Co-sein befreit, wenn man sich trennt oder der Partner aufhört zu trinken

    Die ganze Sache ist weit übergreifender als so mancher wahrhaben möchte. Ich beobachte auch eher eine Verlagerung, falls / wenn der Partner aufhört zu trinken.
    Von der Tendenz sich dann offenen Auges wieder in dieselbe Situation zu bringen rede ich noch garnicht.

    Ich meine auch nicht das Co-Verhalten das überall zu beobachten ist ( die normale Reaktion auf eine nicht der Norm entsprechenden Situation) sondern die bereits bestehende Co-Abhängigkeit.
    Nicht jeder der Co-Verhalten an den Tag legt weil er auf eine (z.b.Sucht- ) Situation über eine kurzen Zeitraum reagiert ist Co-Abhängig.

    Gruss

    White

    Hallo Ellie,

    herzlich Willkommen bei uns im Forum.

    Ich unterbreche Euch ja sehr ungern, aber hier ist der Vorstellungsbereich...... :lol:

    Also mit Deiner Vermutung was Deine Co-Abhängigkeit betrifft bist Du auf dem richtigen Weg.

    Du hast hier im Bereich Co-Abhängigkeit die Gelegenheit einen eigenen Thread zu eröffnen um dort Deine Erlebnisse und Gedanken zu sortieren und aufzuschreiben.
    Das Du mit der Problematik nicht alleine bist hat Georg ja schon geschrieben und durch den Austausch sollte sich für Dich ein Weg herauskristallisieren wie Du mit der Situation und mit Dir am besten umgehst.

    Schön erstmal das Du hergefunden hast

    Viele Grüsse

    White

    Hallo Ampy,

    ich habe das Gefühl das Dich das alles sehr belastet.
    Du machst Dir Sorgen verständlicherweise und Du gibst Dir die Schuld für etwas wofür Du absolut nichts kannst.

    Selbsverständlich solltest Du Deiner Therapeutin erzählen was Du vermutest und auch über Deine Ängste reden was das betrifft.

    Dabei geht es in erster Linie um Dich und Deine seelische Gesundheit.

    Du bist sehr sensibel geworden was dieses Thema angeht und das ist auch verständlich weil Du ja einiges erlebt hast.

    Vieleicht magst Du hier etwas mehr darüber schreiben was Dir so passiert ist, in einem anderen Thread hast Du ja schon etwas zu dem Thema geschrieben.

    Viele Grüsse

    White

    Hallo Katrin,

    herzlich Willkommen bei uns im Forum.

    Du stehst mit diesem Problem nicht alleine und wenn Du im Bereich "Kinder und erwachsene Kinder von Alkoholikern" einen Thread eröffnest, hast Du die Gelegenheit Dich über das Problem auszutauschen und nach Lösungen für Dich zu suchen.

    Manchmal hilft es schon mit anderen Betroffenen ins Gespräch zu kommen und seine Gedanken mal schriftlich zu sortieren, um zu erkennen was das richtige ist.

    Wichtig ist dabei das Du für DICH einen Weg findest damit umzugehen, ohne selber krank zu werden oder Dich aufzureiben.

    Erstmal schön das Du hergefunden hast.

    Viele Grüsse

    White

    Hallo Ampy,

    herzlich Willkommen bei uns im Forum.

    Das allerwichtigste zuerst:

    :!: Du hast daran keinerlei Schuld. Du hattest in der Vergangenheit und hast auch in Zukunft keine Schuld daran. Lass Dir das nie einreden und versuche diesen Gedanken so schnell wie möglich zu streichen. :!:

    Wenn Deine Mutter tatsächlich wieder trinken sollte gibt es dafür nur einen Grund. Sie wollte wieder trinken. Als trockene Alkoholikerin weiss Sie das auch. Sie kennt Ihre Krankheit besser als Du und weiss auch was sie tun muss um trocken zu bleiben.

    Was sofort auffällt ist die Tatsache das in einem Haushalt in dem zwei trockene Alkoholiker leben Bierflaschen im Schrank stehen....????
    Normalerweise müsste das Umfeld absolut alkoholfrei sein.

    Wenn Du einen konkreten Verdacht hast , dann äussere ihn auch. Sprich mit Deinen Eltern darüber. Sie werden Deine Ängste wohl verstehen. Das sollte bei Euch kein Tabuthema darstellen.

    Evtl. gibt es auch eine ganz harmlose Erklärung dafür, das lässt sich von hier wohl schlecht sagen.

    Aber gegen diese Angst hilft nur das Gespräch ,- damit Du weisst woran Du bist.

    Dieses Misstrauen zerfrisst Dich sonst.

    Viele Grüsse

    White

    Hallo Beri,

    herzlich Willkommen.

    Das ist ja wirklich eine schlimme Sache.

    Ich habe Dich mal aus dem anderen Thread rausgenommen damit Du nicht untergehst.

    Inwieweit wir Dir helfen können vermag ich jetzt schlecht zu sagen. Medizinische Ratschläge dürfen wir Dir hier nicht schreiben, aber es ist ja auch eigentlich alles getan.

    Die Diagnose lässt über den weiteren Verlauf keine Zweifel und das wird sicher hart für Euch.

    Ich bin da jetzt auch etwas sprachlos wie man einen so schwer pflegebedürftigen Menschen wieder entlässt und darauf hinweist das er wohl trotz allem weiter trinkt und dann wieder ins KHS muss. Das Euch das überlastet wundert wohl niemanden.

    Warten wir mal ab ob wir Dir /Euch irgendwie helfen können.

    viele Grüsse

    White

    Hallo Mu Noi,

    herzlich Willkommen bei uns.

    Ich hoffe Du kannst auf diesen Seiten und speziell in diesem Bereich etwas Klarheit bekommen was diese Situation betrifft.

    Selbstverständlich besteht für Deine Oma immer die Möglichkeit bei dieser Art von Übergriffen die Polizei zu rufen.
    Um es salopp auszudrücken heisst es " wer schlägt geht". In diesem Fall wird er von der Polizei der Wohnung verwiesen und darf diese auch für einen bestimmten Zeitraum nicht mehr betreten ( ich glaube zwischen 10 und 14 Tage). Ferner wird eine Anzeige wegen Körperverletzung aufgenommen.
    In diesem Zeitraum wird der häusliche Friede wieder hergestellt.

    Die Frage ist eben ob Sie das will und auch macht.

    Da DU hier bei uns schreibst, ist es hier wichtig zu wissen wie es DIR geht dabei. Du musst aufpassen das Du Dich nicht aufreibst.

    Aber Du wirst mit Sicherheit noch mehr Antworten auf Deinen post bekommen.

    Viele Grüsse

    White

    Hallo Britta,

    herzlich Willkommen bei uns im Forum.

    Im Bereich für Co-Abhängige findest Du Gelegenheit Dich auszutauschen und mit anderen Betroffenen nach Lösungen für Dich zu suchen.

    Du kannst dort einen eigenen Thread eröffnen und uns evtl. etwas mehr schreiben was Deine Situation betrifft.

    Schön das Du hergefunden hast.

    Viele Grüsse

    White

    hallo Sari,

    ich nehme an mit "keinen Fehler" machen meist Du das erneute trinken.
    Das solltest Du auch so hier schreiben, wir sind hier ein Alkoholikerforum. Wenn Du schon hier nicht offen darüber schreiben kannst , wo dann?
    Es ist weder peinlich noch schlecht Alkoholkrank zu sein.

    Wie hast Du denn vor die entstehende Einsamkeit zu füllen? Natürlich könntest Du hier jeden Abend schreiben bis zum umfallen, aber das wird es wohl auf Dauer nicht sein.

    Hast Du Dir ein paar Ziele aufgesteckt, schliesslich hast Du nun sehr viel Zeit etwas für DICH zu tun.

    Evtl. schreibst Du erstmal etwas mehr , was Dich beschäftigt, ob und warum es Dir schlecht oder gutgeht.....???

    Wenn Du den konkreten Druck hast zu trinken, kannst Du uns das auch schreiben. Es gibt immer Wege, niemand verurteilt oder belächelt Dich hier deswegen, dafür ist das einfach zu ernst.

    Alles Gute für Dich und viel Kraft, es lohnt sich.

    Viele Grüsse

    White

    Hallo wilde Orchidee,

    von mir auch noch ein herzliches Willkommen.

    Magst Du mal etwas konkreter schreiben was in den 4 Monaten aus Deiner Sicht so abgelaufen ist?

    Du schreibst Du hast Dich selbst vergessen und hast Ihn viel unterstützt. Wie ist das zu verstehen?

    Wie äussert er sich denn zu Deinen diesbezüglichen Gefühlen?

    Viele Grüsse

    White

    Hallo Smilla,

    herzlich Willkommen bei uns im Forum.

    Das Du mit dem Problem nicht alleine stehst wirst Du sicher schon gelesen haben bei uns.

    Ich hoffe das Dir der Bereich Co-Abhängigkeit hier hilft mit Deiner Situation umzugehen.

    Dort kannst Du Dich mit anderen Betroffenen austauschen und natürlich einen eigenen Thread eröffnen um Deine Geschichte und Deine Gedanken aufzuschreiben.

    Schön das Du hergefunden hast.

    Viele Grüsse

    White

    Hallo Bille,

    da er freiwillig da ist und ein freier Bürger kann er sich jederzeit selbst entlassen. Ob das sinnvoll ist oder nicht steht auf einem anderen Blatt.
    Die Ärzte halten niemanden mit Gewalt zurück. Es gibt genug Hilfesuchende.

    Im übrigen sind die Hilfesuchenden und Einsicht zeigenden Patienten die Klienten erster Klasse.

    Es ist auch viel mehr Rahmenbehandlung möglich, Gespräche laufen besser und für das weitere Vorankommen können schon wichtige Weichen gestellt werden.

    Ich bekomme wenn ich Deinen Text lese den leisen Verdacht das Du Dir wegen irgendwas Vorwürfe machst.
    Wäre das alles nicht passiert wenn Du eine bessere Partnerin gewesen wärest? Hast Du nicht genug getan?

    Zitat

    Mache mir jetzt natürlich auch schon Vorwürfe, dass es alles schlimmer wird

    Ich hoffe Du weisst das das nicht stimmt.

    Wenn er weiter diese Einstellung zeigt wird es auch schlimmer kommen.
    Allerdings hast Du da keine Schuld drann.

    Zitat

    Wie soll ich mich ihm gegenüber verhalten????

    Schau Dir das ganze aus der Ferne an und bleib auf Distanz. Du kannst nichts verhindern, nur den Weg verlängern. Wenn Du nicht aktiv sondern im Hintergrund bist kannst Du auch nicht schuld sein an dem was passiert.
    Erwachsen ist er ja. Er weiss was er tut oder seinlässt.

    Viele Grüsse

    White

    Hallo Apache,

    die Antwort auf diese Frage hängt im wesentlichen davon ab wie es DIR geht. Was willst Du für Dich erreichen ?

    Du bist selbst krank geworden und machst Dir Gedanken wie Du Ihn unterstützen kannst?
    Bist Du jetzt wieder gesund und hast Kraft genug?

    Ist durch die Tatsache das er nicht mehr trinkt alles wieder im Lot?
    Wenn Du ihm nicht hilfst , Ihn nicht unterstützt mit Deiner nichtvorhandenen Kraft, trinkt er dann weiter?

    Bist Du dann wieder schuld wenn es zum Rückfall kommt?

    Welche Motivation hat er aufzuhören? Will er sich retten oder nur die Ehe?

    Das solltest Du wohl alles erstmal sacken lassen. Es ist eigentlich unnötig Ihn zur Therapie zu eskortieren. Wenn er nicht hingeht ist das seine Sache.

    Nur durch Druck von aussen ist noch niemand trocken geworden.

    Viele Grüsse

    White

    Hallo Steffi,

    über die Medikamente dürfte ich hier sowiso nichts schreiben, das liegt im Ermessen des Arztes. Deswegen hab ich den Medikamentennamen in Deinem Text auch unkenntlich gemacht. Es besteht einfach die Gefahr der Eigenmedikation wenn hier Tips mit konkreten Namen oder gar Dosierungen angegeben werden.

    Was hat mir geholfen?

    Das Erkennen und Aktzeptieren der Sucht. Damit steht und fällt alles.
    Hilfe gibt es dann überall und in vielen Formen. Ob Therapie, Selbsthilfegruppen, Psychologen, niemand muss weitertrinken weil er keine Hilfe bekommt . Das stimmt einfach nicht und ist meistens nur eine Ausrede.

    Wenn Deine Mutter erkennt das sie eine tödlich verlaufende Krankheit hat die nicht zu heilen ist, nur zu stoppen und sie sich für das Leben entscheidet, stehen alle Türen offen.

    Bis dahin sind die Wege unterschiedlich lang und vom jeweiligen Menschen abhängig.

    Viele Grüsse

    White

    Hallo Joeanna,

    herzlich Willkommen hier im Forum.

    Ob Du nun süchtig bist oder nicht wird Dir hier auch niemand 100% beantworten können.

    Und eigentlich ist das ja auch im Moment nicht so ausschlaggebend bei Dir.

    Du hast ein Problem mit Alkohol, Du trinkst zuviel Du merkst es selbst. Die Abhängigkeit, die Sucht ist eine Stufe beim Alkohol nach der es kein zurück mehr gibt.

    Aber ist das unbedingt nötig für Dich das genau zu wissen, um nicht mehr zu trinken?

    Der Alkohol hindert Dich am Leben und Du beklagst Dich über die Gewichtsabnahme. Du fühlst Dich einfach mies mit der Trinkerei und dann wird es in jedem Fall Zeit sich Hilfe zu holen.

    Ob süchtig oder nicht.

    Du hast hier im Forum Gelegenheit Dich eingehend darüber zu informieren und Dich auszutauschen was es mit dem Alkohol auf sich hat und welche Wege nötig sind um abstinent zu werden- und zu bleiben.

    Kannst Du Dir vorstellen nichts mehr zu trinken?
    Möchtest Du vom Alkohol weg und abstinent weiterleben? Könntest Du Dein Leben Alkoholfrei umstrukturieren?
    Versuche Dir diese Fragen mal zu beantworten.

    Der erste Schritt wäre wohl erstmal der zu Deinem Hausarzt. Dabei ist Offenheit nötig und er kann Deine gesundheitliche Lage beurteilen.
    Wenn Du vor einer OP stehst wäre das sowiso wichtig.

    Viele Grüsse

    White

    hallo Steffi,

    wenn es die Gruppe nicht ist gibt es noch andere. Kein Grund um nix zu tun .

    Ihr könntet zur Suchtberatung gehen, auch da gibt es offene Treffen. Einfach informieren.

    Wie siehts mit dem Gesundheitscheck beim Arzt aus? Gegen Saufdruck kann man sich auch medizinisch helfen lassen. Das kann auch der Hausarzt . Sie muss jetzt nicht bis nach Ostern warten . Was bis dahin passiert könnte ich mir ausmalen.- ohne was unterstellen zu wollen.

    Es gibt immer und überall Hilfe.

    Nur musst DU natürlich auch auf Deine Kräfte aufpassen. Es geht sowiso nur das was gewollt wird. Alles andere frisst nur Kraft und Zeit.

    Viele Grüsse

    White

    hallo Thomas,

    genau in dem Haus war ich 1998 auch. Bin mal gespannt auf Deinen Bericht.

    Gibts den Minigolfplatz vor der Tür noch?
    Freizeitbeschäftigung Nr. 1 am Anfang. Da konnten sich die Gruppenmitglieder super kennenlernen.

    Sperr Augen und Ohren weit auf. Jetzt hast Du die Chance richtig was zu lernen und auch umzusetzen.

    Viele Grüsse

    White

    Hallo Emma,

    das hört sich gut an.
    Das Hilfe suchen und annehmen ist ein ganz wichtiger Schritt. Du fühlst Dich nicht mehr so innerlich isoliert und hast eine Richtung.
    Vorher hattest Du nur einen Wunsch weil es Dir schlecht geht.

    Wie geht es Dir denn im Moment?

    viele Grüsse

    White