Hallo Sari,
bezieht sich die angegebene Flasche Sekt auf den täglichen Konsum?
Wie Freund schon geschrieben hat ist es unverantwortlich von Deiner Psycholgin Dir zu einem kalten Entzug zu raten ohne ärztliche Aufsicht. Einfach weglassen kann böse enden.
Das gilt auch für jetzt. Der Weg zum Arzt wäre noch wichtiger als der Weg zur Beratungsstelle um die gesundheitliche Seite abzuklären.
Ich könnte mir auch vorstellen das Du in der Suchtberatung gefragt wirst ob schon eine ärztliche Untersuchung erfolgt ist. Das hat aber keinen Einfluss darauf ob Du beraten wirst. Es ist vielmehr hilfreich für alle.
Du befandest / befindest Dich in psychologischer Behandlung? Und jetzt ist das unterbrochen oder wie? Weil Du regelmässig trinkst ?
Eine psychologische Behandlung macht auch wenig Sinn wenn der Patient unter Alkoholeinfluss steht.
Das hat nichts damit zu tun ob Du mit Promille zum Gespräch erscheinst oder ob Du ein paar Tage nichts getrunken hast.
Vielmehr ist es die Tatsache das Dein Bewusstsein durch den Alkoholkonsum noch verändert ist. Depressionen können eine Folgeerscheinung sein. Das wäre ein Kampf gegen Windmühlen für den Behandler.
Also muss das erstmal abgeklärt werden...auch in Deinem eigenen Interesse.
Was passiert am Dienstag?
Nichts schlimmes auf jeden Fall. Was Ihr besprecht bleibt unter Euch. Vermutlich werdet Ihr mögliche Wege an- oder durchsprechen wie Du am besten weiter verfährst. Du wirst zu nichts gezwungen oder sogar gemassregelt. Das Gespräch dient eher zur Orientierung und evtl. besteht dann auch die Möglichkeit von dort aus weitere Massnahmen einzuleiten.
Aber der Gang zum Arzt wird dadurch nicht ersetzt. Eine gesundheitliche Untersuchung erfolgt nicht.
Wenn Du vor etwas konkret Angst hast solltest Du uns das fragen. Dann können wir Dir auch genauer antworten.
Viele Grüsse
White