Beiträge von Whitewolf

    hallo Teichlinchen,

    auch von mir noch ein herzliches Willkommen bei uns.

    Einzelzelle mit Wasser und Brot.....mhm, Du musst mir bei Gelegenheit mal den Namen von dem Film geben. Den kenn ich noch nicht.......

    Also du brauchst wirklich keine Angst davor zu haben. Du bekommst ein normales Krankenhausbett und wirst wie ein kranker Patient behandelt. Ob und wieviele Medikamente Du bekommst hängt natürlich von Deiner Untersuchung ab. Es gibt Medikamente die den Entzug entsprechend mildern und vermutlich wirst Du viel schlafen.
    Weisst Du denn schon wann es losgehen soll?
    Wie geht es Dir denn im Moment?

    Viele Grüsse

    White

    Hallo Danni,

    erstmal herzlich Willkommen bei uns im Forum.

    es scheint Dir wirklich nicht besonders gut zu gehen im Moment. Ich habe mal versucht Dir hinterherzulesen im Forum und haben davon auch einiges gelöscht aus dem einen oder anderen Grund.
    Das ist jetzt aber nicht so wichtig.

    Unter anderem beschäftigt Dich die Problematik des kalten Entzuges. Ich vermute das Du das gerade machst, zumindest spricht Deine Beitragsstruktur dafür.

    Wir raten hier im Forum grundsätzlich davon ab dem Körper ohne Hilfe den Alkohol zu entziehen.
    Aus dem einfachen Grund weil es lebensgefährlich ist. Diese Zustände von denen Du schreibst klingen schon stark danach.
    Du hast wahrscheinlich gestern noch getrunken ( gestern hast du den Entschluss gefasst) und dann nichts mehr getrunken??
    Warum gehst Du nicht zum Arzt ?
    Wenn Du Dir die Postings hier gründlich durchgelesen hättest, wüsstest Du, das genau das der Weg ist.
    Es ist sinnlos hier im Forum nach Medikamenten zu fragen oder nach Möglichkeiten im kalten Entzug. Das wird von uns aus oben genanntem Grund unterbunden und nicht unterstützt.

    Ich möchte Dir ans Herz legen einen Arzt Deines Vertauens aufzusuchen und mit Ihm über diese Problematik zu reden. Er wird Dir Mittel und Wege zeigen um vom Alkohol loszukommen ohne das Du dabei Dein Leben riskierst.
    Kein Mensch redet von Zwangseinweisung oder Zwang zur Therapie. Welche Wege bei Dir die richtigen sind kannst Du auch mit dem Arzt besprechen. Es gibt viele Möglichkeiten, unter anderem kann Dir dieses Forum helfen trocken zu bleiben.
    Fass Dir ein Herz und mach es richtig.

    Viele Grüsse

    White

    Hallo Renat,

    herzlich Willkommen hier im Forum.

    Ich habe Deinen Beitrag mal aus dem anderen Thread rausgenommen und in den Vorstellungsbereich verschoben, da Du sonst untergehst.

    Du wirst hier im Co-Abhängigenbereich bestimmt Gelegenheit haben Dich mit anderen auszutauschen die in derselben Problematik stecken.
    Evtl. schreibst Du da auch etwas mehr von Dir und Deiner Problematik und wie es Dir geht.

    Viele Grüsse

    White

    Hallo Krebschen,

    das Du Kopfkino hast wundert mich nicht.

    Bei dem was Dir jetzt erwartungsgemäss bevorsteht solltest Du Dir schon Gedanken darüber machen was Du für Möglichkeiten hast.

    Auf den Verratenen armen unschuldigen Trinker kommen unter anderem auch noch rechtliche Konsequenzen zu. Von den Kosten DEINES Krankenhausaufenthaltes mal ganz abgesehen.

    Das wirst Du hautnah ausbaden müssen. Vermutlich wird er Dir auch den Besuch in der Gruppe zur Hölle machen und das Forum verbieten.

    Was willst Du tun? Abwarten?

    Viele Grüsse

    White

    Hallo Silberstreifen,

    so eine Therapiezeit ist für beide Partner eine Gelegenheit zum überdenken ihrer Lage.

    Die Frage ob er hinterher trockenbleibt kann Dir niemand beantworten. Die Therapie ist kein Garant dafür.
    Er bekommt sehr viel über die Sucht beigebracht und lernt sich selbst kennen.
    Was er davon später anwendet steht in den Sternen.

    Was das durchhalten angeht ist das wohl das kleinste Problem. Nach spätestens 4 Wochen hat sich alles eingespielt, ich würde das nicht mit einem Knast vergleichen. Er wird wohl auch irgendwann 'Urlaub' bekommen , Belastungserprobung nennt sich das. -Fr. nach Hause und So. wieder zurück.

    Er ist jetzt in guten Händen und Du kannst etwas für Dich tun. Nutze die Zeit um Dich zu sortieren. Schreib Deine Gedanken hier auf und reflektiere die vergangene Zeit. Stell Dir die Frage wie es weitergeht.
    Verschwende Deine Zeit nicht mit dem Gedanken an einen Kurschatten. Wenn er der Meinung ist er müsste seine Therapiezeit damit verschwenden kannst Du es sowiso nicht ändern.
    Er ist ausserhalb Deines Kontrollbereiches, je eher Du Dich davon freimachst umso eher kannst Du an Dir arbeiten.
    Er muss nicht der einzige sein der verändert aus der Zeit zurückkommt.

    Schreib uns weiter wie es Dir geht, das ist eine wichtige Zeit für Euch beide.

    Viele Grüsse

    White

    Hallo Anyanka,

    dachte ich mir schon. So wird auch langsam ein Schuh draus.

    Ich denke mehr als abwarten und Ihn von Deinem Hilfsangebot in Kenntnis setzen wird Dir da nicht übrigbleiben.
    Da wir ja auch die näheren Umstände nicht kennen besteht aus dieser Sicht hier natürlich auch die >Mögkichkeit das er den Grund nur vorschiebt weil er die Beziehung sowiso beenden möchte.

    Aber das ist nur spekulativ , das kannst Du Dir sicherlich besser beantworten.

    Jemand der sein Alkoholproblem angehen will, muss deshalb nicht auf eine einsame Insel.

    Da Du selbst ja nicht mehr trinkst wüsste ich auch nicht warum jemand Deinem Freund von Dir abraten sollte. Es sei denn....und da sind wir wieder bei den Spekulationen.
    Ein Partner der hilfreich zur Seite steht ist in fast jeder Lebenslage eine gute Sache.
    Vorrausgesetzt der Patient möchte das auch.

    Da scheint irgendwo der Haken zu sein.

    Ansonsten wäre dieses Forum schon ein guter Tip um sich zumindest zu informieren, was es für Möglichkeiten gibt und auf welchem Stand man ist.

    Viele Grüsse

    White

    Hallo Nanu,

    herzlich Willkommen hier im Forum.

    Dann wünsche ich Dir einen regen Austausch.

    In dem von Speedy genannten Bereich kannst Du ja Deinen eigenen Thread eröffnen und Dir alles von der Seele schreiben.

    Ich hoffe wir können Dir dabei helfen einiges aufzuarbeiten.

    Viele Grüsse

    White

    hallo Anyanka,

    herzlich Willkommen bei uns.

    Irgendwie habe ich den Eindruck als ob bei diesem Beitrag die Hälfte fehlt.

    Was bedeutet Profis ? Will er zum Arzt ? In eine SHG, zur Suchtberatung?

    Er will 'deswegen' erstmal schauen wie es bei Euch weitergeht?
    Du hast Angst Ihn zu verlieren? Warum? Weil er trinkt oder der Meinung ist er wäre auf dem Weg zum Alkoholiker?
    Deswegen legt man doch keine Beziehung auf Eis !??

    Was genau willst Du denn für Ihn tun??
    Wenn er Angst hat zuviel zu trinken, warum lässt er es dann nicht?

    Kläre und doch mal etwas detaillierter auf.

    Viele Grüsse

    White

    Hallo Holdrio,

    herzlich Willkommen hier im Forum.

    Ich habe leider keine Ahnung wie das in der Schweiz läuft und was eine Agentur ist, die Dich an eine Psychatrie weiterleitet.
    Da ich nicht dabei war weiss ich auch nicht was bei diesem Gespräch in der Psychatrie schiefgelaufen ist. Irgendwas ist schiefgelaufen.

    Du trinkst zuviel, nimmst Kokain und bist nervlich ein Wrack, ausgebrannt.
    Wenn das keine Gründe für die Aufnahme sind weiss ich es nicht.

    Du solltest da nochmal einen Anlauf nehmen, evtl. hat es von Deiner Seite auch an der Ehrlichkeit bzw. der Dringlichkeit gefehlt.
    Du gehörst mit der Geschichte zu einem Arzt der Dich untersucht und weitere Massnahmen in die Wege leitet.
    Bei Dir steht ein Zusammenbruch bevor und soweit solltest Du es nicht kommen lassen. Auch ohne Kokain genommen zu haben kommt mir die Beschreibung Deines Zustandes mehr als bekannt vor.
    Da hat dann nur ein Aufenthalt in einer Klinik wieder Ruhe und Besserung gebracht.

    Mach da nochmal einen Anlauf. Alles Gute für Dich.

    Viele Grüsse

    White

    Hallo Marc,


    ...macht nix, Rechtschreibfehler sind menschlich. :wink:

    Was sage ich dazu? Ich kann nur von mir sprechen und da hiess es ausprobieren. In den Gruppen rumschnuppern ist auf jeden Fall empfehlenswert. Es gab da welche wo ich rückwärts wieder raus bin und welche wo ich noch stundenlang hätte sitzen können.
    Auf jeden Fall sammelst Du Eindrücke, Erfahrungen.

    Wir betrachten uns auch als eine online SHG und haben 24 Std. geöffnet. Du musst halt schauen womit Du am besten zurechtkommst.

    Viele Grüsse
    White

    hallo Elke,

    das Geld sollte keine entscheidene Rolle spielen. Die finanzielle Seite lässt sich übrigens im Vorfeld klären. dafür gibt es in jedem KHS Sozialarbeiter.
    Was ist das für eine 3-Wöchige Therapie? Ambulant, Stationär, Teilstationär, Therapieeinrichtung, Krankenhaus oder wie läuft das?

    Ich bin ziemlich erschrocken bei Deinem letzten Posting und ich möchte Dir dringend raten hier im Forum am Ball zu bleiben. Du wirst noch jede Menge Unterstützung brauchen.

    Viele Grüsse

    White

    Hallo MaDo,

    auch von mir noch ein herzliches Willkommen.

    Ich hoffe das Du am Ball bleibst, Gründe dafür gibt es genug.
    Wer sich dieses Posting durchliest kommt zwangsläufig zu diesem Ergebnis.

    Jetzt beginnt die richtige Arbeit. Das Umsetzen in das reale Leben, die Trockenheit im Alltag. Deine Offenheit, nicht nur uns gegenüber, wird Dir dabei helfen.
    Und es ist gut das Du noch Angst hast, vorsichtig an die Sache herangehst, nicht 'überheblich' wie Du es nennst.

    Dein Posting ist so umfangreich das es über eine Vorstellung hinausgeht.
    Es stehen auch sehr viel andere wichtige Dinge darin, deshalb verschiebe ich den Thread in den Bereich Alkoholsucht.

    Du kannst also dann auch weiterhin hier Deine Gedanken zur Tastatur bringen.

    Hast Du noch weitere Massnahmen geplant, Gespräche oder eine SHG in Deiner Nähe? Wie sieht die Nachsorge aus?

    Viele Grüsse

    White

    Hallo Marc,

    herzlich Willkommen im Forum.

    Wenn ich das so lese, sehe ich das auch so das es Zeit wird sich ein paar Gedanken zu machen.

    Zuerst ist es schon bedenklich wie Du zum Alkohol gekommen bist. Immer wenn Alkohol regelmässig für etwas eingesetzt wird, ist Obacht geboten.
    Dabei kommt es nicht auf die Trinkmenge an.
    Aber damit ist der Weg in die Sucht geebnet.

    Dann ist es grundsätzlich schon so, das Du merkst 'es stimmt etwas nicht'.
    Dieses schlechte Gefühl kommt nicht von ungefähr.
    Dein Körper und dein Gehirn haben ein Schutzsystem das Alarm schlägt. Du übergehst die Signale weil Du denkst 'so schlimm ist es schon nicht'.
    Das ist wie ein Riss, eine Schwachstelle auf die Du aufpassen musst. Wenn Du immer wieder draufhaust wird er grösser und dann bricht etwas.

    Die Übergänge in die Sucht sind schleichend und hinterhältig. Aber mit Voranmeldung. Auf diese Signale solltest Du achten.
    Im übrigen musst Du nicht erst sozial am Ende sein um Alkoholiker zu sein. Vielmehr ist der soziale Abstieg eine Folge der Krankheit wenn sie nicht gestoppt wird.

    Filmrisse und das -nicht die Menge einhalten können- sind schon bedenklich. So hat es bei vielen angefangen. Die Gründe sind auch in etwa dieselben.
    Alkohol konsumieren ist cool, genauso lange bis es nicht mehr cool ist. Wenn es nicht mehr cool ist hast Du eine Grenze überschritten wo es evtl. kein Zurück mehr gibt. Keiner warnt Dich vor dieser Grenze, das merkst Du nur selbst in Dir.
    Wenn Du aber schon mit ' na, wieder voll' angesprochen wirst, befindest Du Dich schon auf dem schmalen Grat.

    Viele Grüsse

    White

    hallo Glorya,

    in keinem Fall hast Du auch nur eine Minute verloren.

    Du hast die Zeit nur verloren wenn Du die alten Wertmassstäbe ansetzt. Aber die gelten nun nicht mehr.
    Du hast sehr viel über Dich herausgefunden, Grenzbereiche, Ich-Findung , Erfahrungen gesammelt.
    Was passiert mit einem Menschen wenn Du Ihn immer in Watte packst und beschützt, wenn Du jeden Schmerz von Ihm fernhälst? Er wird so zerbrechlich das er im Leben keine Chance mehr hat.
    Diese Erfahrungen gehören einfach dazu , auch wenn es --zugeben-- etwas subtiler geht als durch Alkohol.

    Aber Du hast die 'harte Schule' überlebt und das macht Dich stark.

    Du siehst nun die Welt und vor allem DICH, aus einer anderen Sicht.
    Du wirfst nun die alte Haut ab und heraus kommt eine neue Glorya, stärker und erfahrener .
    So spielt das Leben.
    In keinem Fall solltest Du die Zeit als Verlust sehen, Du hast in dieser Zeit Sachen erfahren die Du mit Geld nicht bezahlen kannst.
    Ordne Deinen Wertmassstab neu und freu Dich über die 'neue' Glorya.
    Es ist nur eine Frage der Sichtweise.

    Viele Grüsse

    White

    Hallo Krebschen,

    das hört sich ja richtig gut an. Dann halte uns aber auf den Laufenden wie es so weiterläuft.
    Ich schätze so richtig begriffen hat er noch nicht was mit Ihm passiert.
    Da läuft doch auch eine Anzeige gegen Ihn, oder? Das ganze ist doch polizeilich aufgenommen worden. Im Krankenhaus hast Du bestimmt auch niemandem erzählt das Du auf einer Bananenschale ausgerutscht bist.
    Das wird noch teuer.

    Was ist das für eine SHG von der Du geschrieben hast?

    Viele Grüsse

    White

    Hallo Missmorti,

    auch von mir noch ein herzliches Willkommen hier.

    Ich glaube als 'Neujahrsdepri' solltest Du das nicht bezeichnen. Das würde ja bedeuten das dieser Zustand auf den Jahreswechsel beschränkt ist.
    Du bist die Marionette von Umständen und Mitmenschen geworden und das führt irgendwann zum Crash. Bei Dir ist der Alkohol das Mittel der Wahl.
    Die eigene Persönlichkeit bleibt auf der Strecke, oder bist das Du in diesem Posting??
    Wenn du Dich mal etwas genauer auf diesen Seiten hier umschaust wirst Du erkennen das Du auf dem besten Wege bist eine Alkoholikerin zu werden.
    Ob Du das schon bist kannst Du nur für Dich erkennen. Was passiert denn mit Dir wenn Du probierst nichts zu trinken?

    Du hast gemerkt das Du dringend was ändern musst bevor irgendwas schlimmes passiert. Der Alkohol spielt eine wesentliche Rolle dabei.

    Was hast du nun vor?

    Viele Grüsse

    White

    Hallo Elke,

    auch von mir ein herzliches Willkommen hier im Forum.

    Das erste was mir eingefallen ist:

    Ein heisses Eisen, das wird schwer.
    Aber das weisst Du selber.

    So erleichternd es auch ist einen Partner zu haben der das gleiche Problem hat, mit dem man über die Krankheit reden kann, nichts verheimlichen muss, der einen versteht,

    umso schwerer ist die Last wenn es bei einem kriselt.

    Du brauchst ein Netz, ein alkoholfreies nach Möglichkeit. Es darf nicht passieren das Du trinkst wenn er trinkt. Da muss ein Polster zwischen.

    Ich mag mir diesen inneren Kampf nicht vorstellen, auch die Kraft die da flöten geht.
    Das Beispiel von Bernd zeigt, das es geht, schliesslich sind wir keine Computer nach Schema F.
    Ob ich es schaffen würde weiss ich ehrlichgesagt nicht.

    Ich wünsche Dir viel Kraft und Durchhaltevermögen und vieleicht ist eine zeitweise Trennung während einer Therapie nicht schlecht. Du musst Dich auf DICH konzentrieren, das EUCH oder WIR kommt erst später.

    Viele Grüsse

    White

    hallo Mimimaus,

    ...oder Anna, beides hübsch. Wird sich im laufe der Zeit einspielen welcher Name Dir mehr zusagt.

    Erstmal herzlich Willkommen im Forum.

    Ich finde es gut das Du Dir auf diesem Weg Unterstützung suchst und ich denke auch das Du hier richtig bist.
    Vorraussetzung dafür ist der Entschluss mit dem Trinken aufzuhören, Deinen weiteren Weg ohne Alkohol gehen zu wollen.

    Du hast ja schon einige Erfahrungen gesammelt, Essstörung, Psychopharmaka, Erfahrung im Elternhaus, Drogen, Abstürze.

    Das alles hängt innereinander zusammen und um Ordnung hereinzubekommen, irgendwann mal richtig aufatmen zu können must du mit dem Alkohol aufhören.

    Unabhängig davon ob Dir Dein Therapeut das sagt.
    Du bist diejenige die erkennen muss das mit Alkohol garnichts geht.

    Keine Erkrankung im seelischen Bereich kann ausreichend oder erfolgsversprechend behandelt werden wenn Alkohol im Spiel ist. Die Psychopharmaka machen die Sache noch schlimmer.

    Ich vermute einfach mal Du weisst das alles.

    Darum solltest Du Dir vieleicht mithilfe dieses Forums die Frage stellen wo die Gründe liegen.
    Hier kannst Du Dich einbringen und Dir alles von der Seele schreiben, Gedanken sortieren und Dir Meinungen einholen. Das kann eine grosse Hilfe sein.

    Viele Grüsse

    White

    hallo Meni,

    ein frohes neues Jahr wünsche ich Dir noch.

    Prima, das alles gutgegangen ist. Und evtl. macht sich auch in Zukunft der eine oder andere darüber Gedanken.
    Erfahrungsgemäss sollte sich eigentlich auch aufgrund der Altersstruktur im Laufe der Zeit die ganze Trinkerei etwa abschwächen. Viele Leute wollen den nächsten Tag eben nicht unbedingt mit einem mächtigen Kater anfangen.
    Da siegt dann doch die Vernunft, wie Du ja an einem Beispiel erkennen konntest.

    Was Deine Mutter gesagt hat stimmt übrigens 100%. Das meinte ich in einem Posting mit dem inneren Druck der sich aufbaut.
    Das kann noch Tage später knallen.
    Es geht nicht nur um den Moment, rein - raus und vergessen. So klappt das leider nicht, zumindest jetzt noch nicht. Dafür brauchst Du noch viel 'Fell' und selbst langjährig trockene meiden diese Reizüberflutung aus gutem Grund. Es kann eben zu einem starken inneren Stressfaktor werden der sich nur langsam wieder abbaut. Der Griff zur Flasche ist da nur das Ende, nicht der Anfang.

    Du musst eben die Erfahrungen in Dir selber sammeln und analysieren.

    Trockenarbeit

    Und nicht jeder Tag ist wie der andere. Du musst immer wenn was ansteht die Lage neu überdenken. Wie geht es mir gerade, was brauche ich, was tut mir nicht gut -höre auf Deine inneren Signale.
    Schaffe ich das und komme ich auch hinterher damit zurecht.
    Sowas nennt man 'innere Inventur'.
    Ein verbreiteter Begriff in der Alkoholtherapie und immens wichtig.

    Trockenarbeit

    So langsam bekommst Du eine Vorstellung davon und alles geht sehr langsam.

    Aber Du bist auf einem guten Weg und ich wünsch Dir auch weiterhin viel Kraft und.....Ausdauer.

    Viele Grüsse

    White

    Hallo Thorsten,

    herzlich Willkommen bei uns und ein frohes neues Jahr.

    Wenn Du mal in die Nachrichten schaust, kannst Du Dir eine Vorstellung davon machen was in den Krankenhäusern los ist.
    Allerdings wird weitertrinken das Problem nicht lösen. Aber so schlau bist Du wohl selber schon.

    Wenn Du suizidgefährdet bist musst Du schon ganz schön Druck gemacht haben das Du entlassen wirst.

    Auf jeden Fall brauchst Du mehr Geduld.

    Es ist normal , das Du in den ersten Tagen keine 'intensiven ' Gespräche führst. Das kann schon etwas länger dauern. Du bist während des Entzuges noch zu sehr verändert , bist unruhig, depressiv, lustlos, kämpfst noch mit dem Entzug.

    Da haben Gespräche noch keinen Sinn.

    Du musst wieder zum Arzt und wieder in die Entgiftung. Evtl. gehst Du in ein anderes KHS ??

    Wie die Lage in Erfurt ist weiss ich allerdings nicht.
    Aber Krankenhäuser gibts da sicherlich und das reicht vorerst für die Entgiftung.
    Danach geht es mit den zuständigen Beratungsstellen weiter.

    Eins nach dem anderen. Überleg wie lange Du getrunken hast, das lässt sich jetzt nicht innerhalb von 2Wochen mal eben fix wieder reparieren.

    Für die Firma reicht eigentlich eine Krankmeldung, die musst Du Dir morgen wieder holen.

    Viele Grüsse

    White