Hallo Mone,
ich habe mir Deine anderen Beiträge durchgelesen, und schreibe jetzt hier, weil das wohl auch der Thread ist in dem Du weiterhin schreibst.
Lilly hat Dir auf Deine Problematik hin schon ausführlich geantwortet, und ich würde dem gerne noch eine Meinung hinzufügen.
Das Dein Mann ein Alkoholproblem hat, weisst Du spätestens seit Deinem Besuch hier im Forum.
Ich hoffe Du hast das mit dem Heiraten und Kinderkriegen , besser der als keiner, nicht so ernst gemeint.
Du entscheidest in diesem Moment nicht für einen Zeitraum von ein paar Monaten, sondern über Jahre Deines Lebens.
Über den Lebensweg der Kinder mal ganz zu schweigen.
Oder rechnest Du die Scheidung schon mit ein???
Hauptsache verheiratet und Kinder bekommen, den Rest schaff ich auch alleine.??
So hört es sich an , und das wäre die Konsequenz, wenn sich Dein Partner nicht entschliesst mit dem Alkohol aufzuhören.
Wenn ich das richtig gelesen habe, nervt dich dieser Zustand schon länger, und Dein Partner ist uneinsichtig.
Bist Du evtl. der Meinung, das Kinder diese Situation ändern würden, weil er sich seiner Vaterpflicht bewusst wird????
Diesen ''Therapieansatz'' solltest Du auch streichen, die Chancen sind erfahrungsgemäss sehr gering.
Die Alkoholkrankheit ist wahrscheinlich sehr viel brutaler als Du Dir das vorstellst.
Das ist kein vorrübergehender Zustand, und auch keine Grippe.
Um die Krankheit zu stoppen!!!( nicht heilen) bedarf es eines zentralen Umdenkens, einer Umstellung der Lebensgewohnheiten, strenger lebenslanger Abstinenz und einer Krankheitseinsicht. Regelmässige Arbeit an der eigenen Trockenheit wie Du sie auf diesen Seiten lesen kannst, ist auch notwendig.
Auch wenn ich jetzt ''krass'' geschrieben habe, und dabei der eine oder andere rosa Luftballon geplatzt ist, wirst Du diese Tatsachen hier überall auf diesen Seiten finden.
Was Du am Ende machst, ist selbstverständlich Deine Entscheidung, und mehr als raten können wir Dir nicht.
Aber ich hoffe ich habe Dich etwas zum nachdenken gebracht......
Viele Grüsse
White