Beiträge von Whitewolf

    Hallo Londi,

    herzlich Willkommen auch von mir auf diesen Seiten.

    Du hast hier die Möglichkeit, Dich auführlich über diese Erkrankung zu informieren, und auf den Co-Seiten wirst Du Dich konkreter austauschen können.

    Wenn Du Dich für eine Trennung entscheidest, sollte diese Entscheidung auch stehen. Das Androhen alleine reicht leider nicht. Du musst diese Entscheidung für Dich treffen, da nur Du weisst, wie es Dir geht, und wie weit Du gehen willst, oder kannst.
    Ich hoffe für Euch, das Dein Mann nicht erst in der Gosse landend durch den Kanal muss, um sich erneut einer Therapiemassnahme zu stellen.

    Viele Grüsse

    White

    Hallo Rumpelstielz,

    herzlich Willkommen.

    Grundsätzlich raten wir hier von einem kalten Entzug ab. Wenn du Dich hier zu der Thematik im Forum mal etwas schlauliest, weisst Du auch warum.
    Du gehst ein unkalkulierbares Risiko ein wenn Du Deinem Körper ohne ärztliche Aufsicht und ohne Medikamente den Alkohol entziehst.
    In wieviel Tagen Du auf 0 kommen willst interessiert Dich?? Das kommt darauf an in welchem Zustand Du Dich danach befinden möchtest. So ein kalter Entzug ist nicht nur für den Körper eine Zerreissprobe und Lebensgefährlich, sondern auch für die Psyche ein Martyrium. Deine Trinkmenge ist nicht unerheblich und ohne Arzt würde ich das nicht angehen.

    Zumindest kann er Dir sagen , was in Deinem Fall das beste wäre.

    Weniger Rauchen ist immer gut, allerdings wird das wohl eher im Gegenteil mehr werden.

    Viele Grüsse

    White

    Hallo Conny,

    auch von mir ein herzliches Willkommen.

    Wir können leider nicht oft genug auf die Gefahren eines kalten Entzuges hinweisen ( Selbstentzug ohne Arzt und Medikamente).

    Dein Freund hat die ganzen Therapiemassnahmen schon durch, und das macht die Sache nicht einfacher. Er will das nicht nochmal durchmachen und steckt jetzt in einer fürchterlichen Zwickmühle.

    Ist das Suchtverhalten erstmal wieder aktiviert , ist es für Ihn doppelt schwer da wieder rauszukommen, da er die ganzen Mechanismen schon kennt. Selbst wenn er es mit einem kalten Entzug schaffen sollte trocken zu werden, ändert es leider nichts an der Tatsache das er auch einen Rückfall aufzuarbeiten hat, alte Verhaltensmuster ablegen muss. Das erneute Trinkverhalten greift auch die Psyche an, Brummschädel, zusammenreissen bis zum Abend....von voller Arbeitsleistung kann da auch keine Rede mehr sein.

    Wenn er sich in ein Krankenhaus einweisen lässt, ist die Entzugsmassnahme in max. 10 Tagen abgeschlossen, evtl.auch früher. Bei einem Selbstentzug hängt man länger in den Seilen. Der Arztbesuch hat also auch Zeitvorteile.

    Er sollte sich wirklich wenigstens mal mit einem Arzt zusammensetzen, um Entzugsmöglichkeiten und evtl. weitere Therapiemassnahmen zu besprechen.

    Alles Gute

    Viele Grüsse

    White

    Hallo Boldy,

    auch von mir ein herzliches Hallo.

    schön das Du zu uns gefunden hast, dann schnupper Dich mal überall etwas durch.
    Ich denke besonders das Forum für Co-Abhängigkeit ist interessant für Dich. Ansonsten findest du überall Einsicht in den Krankheitsverlauf und Erfahrungsberichte die Dir das ''Verstehen'' etwas erleichtern können.

    Viele Grüsse

    White

    hallo Charles,

    dann lag ich ja mit meiner Antwort nicht ganz falsch.

    Unter dem Strich ist es egal. Hauptsache ich bin trocken.
    Ich sehe auch keinen Sinn darin andere Menschen von meinen Saufmengen zu überzeugen, und wie schlimm es damals war.

    Da kann sich sowiso keiner was drunter vorstellen. Wenn ein Mensch den ich von meiner Alkoholkrankheit in Kenntnis gesetzt habe, diese anzweifelt, muss ich eben , wenn es die Situation erfordert Klartext reden. Normalerweise sollte aber die Erklärung genügen, -von einem Krebspatienten will ich auch keiner erst die Röntgenbilder sehen.

    Viele Grüsse

    White

    hallo Fee,
    herzlich Willkommen im Forum

    Also , das sieht schon nach Suchtverlagerung aus.

    Es wäre in diesem Zusammenhang interessant, wie er mit den anderen Drogen aufgehört hat. Hat er eine Therapie gemacht??
    Ich denke er weiss schon , das er ein Alkoholproblem hat. Du kannst nichts falsch machen , wenn Du Ihn darauf hinweist.

    Er hat sich offenbar dazu entschlossen ein Leben im Tran zu führen, und Du solltest Dir beizeiten Gedanken darüber machen, ob das auch Deine Welt ist.

    Viele Grüsse

    White

    hallo Vaterstochter,

    Ich möchte Dir mein herzliches Beileid ausdrücken.

    Ich weiss wie Du Dich fühlst, bei mir war es fast das selbe.
    Soviel offene Fragen, Selbstvorwürfe, Zweifel, das Gefühl der Mitschuld.

    Ich bin damals als Schuldiger benannt worden, von Menschen, die einfach keine Ahnung haben, -um ihr eigenes Nichtstun zu entschuldigen....

    Uns trifft keine Schuld, wir können nur das tun, was in unseren Kräften steht. Ich weiss heute , das ich an dem Tod nichts hätte ändern können, und doch....

    ...naja, mit der Zeit wird das flaue Gefühl weniger, sich mitzuteilen hilft auf jeden Fall. Bei mir ist das jetzt 2 1/2 Jahre her :roll: .

    Viele Grüsse

    White

    Hallo Mustermann,

    ein herzliches Hallo hier.

    Es wäre schön wenn Du uns etwas mehr Informationen zukommen lässt.

    Wie alt bist Du, in was für einer Situation befindest Du Dich, wer oder was quält Dich.....

    Kopf hoch, setzt dich nochmal in Ruhe hin und schreib etwas mehr, dann schaun wir mal
    ob und wie
    wir Dir helfen können.

    Gruss
    White

    Hallo Charles,

    Ich weiss jetzt nicht so genau, worauf Du hinauswillst, ich schreibe einfach mal was mir dazu einfällt.


    Mir ist die relative, durchschnittliche oder tatsächliche Trinkmenge egal, wenn ich mir einen Beitrag durchlese.
    Jeder braucht eben verschiedene Mengen Alkohol, die Arten, die Vielfalt des Konsums, bei jedem irgendwie anders, -es würde meine Objektivität schmälern.

    Ich denke ein Alkoholkranker kann auch einsichtig sein, wenn er bei der Trinkmenge im Forum schummelt, obwohl es unnötig wäre.

    Unter dem Strich kommt es aber darauf nicht mehr an, da das Ziel sowieso bei der Abstinenz liegt. Darin sollte das Hauptaugenmerk liegen, denjenigen darin zu bestärken den Alkohol ganz sein zu lassen.

    Wenn diese angesprochene Flasche Wein täglich konsumiert wird , dann ist das ein Alkoholproblem, auch wenn keine 3 Promille erreicht werden.

    Jeder hat einen anderen Weg der Krankheitseinsicht, da sollte man keine vorschnellen Urteile fällen, zuviele Problemfaktoren auch im seelischen Bereich spielen bei dieser Krankheit eine Rolle. Da sind nackte Zahlen allenfalls Statistik, keine Masseinheiten.

    Viele Grüsse

    White

    Hallo Ayki,

    es ist gut, das Du so empfindest, das gehört zum Menschsein dazu. Da Du in letzter Zeit viele harte Entscheidungen hast treffen müssen, ist es wohl normal, auch mal zu schwächeln. Du hast eine Kosequenz an den Tag gelegt, die Ihresgleichen sucht, und auf diesem Weg solltest du auch bleiben.

    Insgesammt geht es Dir besser, und das ist auch langfristig das Ziel. Die Uhr des Lebens hat uns gelehrt, das die Zeit auch die schlimmsten Wunden zu schliessen vermag, auch wenn Narben zurückbleiben. Manchmal muss eben der Verstand über das Gefühl gestellt werden.

    Mal abgesehen davon bin ich doch sehr über die Strategie deines Mannes verwundert. Sein einziges Ziel scheint die absolute Hilflosigkeit zu sein, aus der Du Ihn dann rettest. Das mit der KV finde ich echt ein Bolzen.....

    ...aber das sollte dich im Moment nur am Rande kümmern.
    Aus eigener Erfahrung weiss ich die Erfahrung von Elfe zu bestätigen, es hilft einfach nichts, er müsste eigentlich woanders weinen, bei einem Arzt zum Beispiel, oder in einer Therapie.
    Wenn Du Ihm deswegen wieder die Hand reichst, verlängerst Du nur den Leidensweg.

    Fühl Dich virtuell getröstet

    Viele Grüsse

    White

    Hallo Harry,

    5 Tage ist nicht wenig, und ausbaufähig....was meist Du als Baustellenspezialist??.

    Was hälst Du denn von dem Vorschlag, zumindest für ein trockenes Umfeld zu sorgen. Wenn Du überall über Alk stolperst, schaffst Du das nicht mehr lange.
    Hast Du mal über einen Besuch beim Arzt nachgedacht???

    Allse gute für Tag 6

    Gruss White

    Hallo Kleene,

    erstmal herzlich Willkommen hier.

    Viel geschrieben, nö, das hätte wohl eher noch mehr sein können. Da hat sich eine Menge aufgestaut, es ist ja auch sehr sehr viel passiert.

    Ich will mich da jetzt mal kurz halten, da es wie Du Dir wohl vorstellen kannst keine Zentrallösungen aus der Schublade gibt. Hier im Co-Abhängigenforum wirst Du bestimmt viel Sachen finden die Dir bekannt vorkommen.

    Ich denke der Austausch macht es bei Dir. Das Treffen von Gleichgesinnten, das Gefühl mit diesem Problem und all seinen Spielarten nicht alleine dazustehen. Bleib am Ball , und Du wirst bestimmt die eine oder andere Lösung für Dich herausfiltern können.

    Viel Grüsse auch an Deine Knutschis

    White

    Hallo Mone,

    ich habe mir Deine anderen Beiträge durchgelesen, und schreibe jetzt hier, weil das wohl auch der Thread ist in dem Du weiterhin schreibst.

    Lilly hat Dir auf Deine Problematik hin schon ausführlich geantwortet, und ich würde dem gerne noch eine Meinung hinzufügen.

    Das Dein Mann ein Alkoholproblem hat, weisst Du spätestens seit Deinem Besuch hier im Forum.
    Ich hoffe Du hast das mit dem Heiraten und Kinderkriegen , besser der als keiner, nicht so ernst gemeint.
    Du entscheidest in diesem Moment nicht für einen Zeitraum von ein paar Monaten, sondern über Jahre Deines Lebens.
    Über den Lebensweg der Kinder mal ganz zu schweigen.

    Oder rechnest Du die Scheidung schon mit ein???

    Hauptsache verheiratet und Kinder bekommen, den Rest schaff ich auch alleine.??
    So hört es sich an , und das wäre die Konsequenz, wenn sich Dein Partner nicht entschliesst mit dem Alkohol aufzuhören.

    Wenn ich das richtig gelesen habe, nervt dich dieser Zustand schon länger, und Dein Partner ist uneinsichtig.
    Bist Du evtl. der Meinung, das Kinder diese Situation ändern würden, weil er sich seiner Vaterpflicht bewusst wird????
    Diesen ''Therapieansatz'' solltest Du auch streichen, die Chancen sind erfahrungsgemäss sehr gering.
    Die Alkoholkrankheit ist wahrscheinlich sehr viel brutaler als Du Dir das vorstellst.

    Das ist kein vorrübergehender Zustand, und auch keine Grippe.

    Um die Krankheit zu stoppen!!!( nicht heilen) bedarf es eines zentralen Umdenkens, einer Umstellung der Lebensgewohnheiten, strenger lebenslanger Abstinenz und einer Krankheitseinsicht. Regelmässige Arbeit an der eigenen Trockenheit wie Du sie auf diesen Seiten lesen kannst, ist auch notwendig.

    Auch wenn ich jetzt ''krass'' geschrieben habe, und dabei der eine oder andere rosa Luftballon geplatzt ist, wirst Du diese Tatsachen hier überall auf diesen Seiten finden.

    Was Du am Ende machst, ist selbstverständlich Deine Entscheidung, und mehr als raten können wir Dir nicht.

    Aber ich hoffe ich habe Dich etwas zum nachdenken gebracht......

    Viele Grüsse

    White

    Hallo Meni,

    herzlich Willkommen

    Doro hat das ja alles sehr teffend ausgedrückt.. :) ..dem möchte ich mich nur anschliessen.

    Du bist nicht der erste und letzte Alkoholiker dem das passiert, das Aufstehen hinterher zählt.

    Viele Grüsse

    White

    Hallo Tabita,

    das ist natürlich auch eine Möglichkeit, fingernägelknabbernd vorm Rechner und den Alkohol vergessen:

    :wink:

    Zitat

    diese Seiten hier sind so spannend

    .....

    ....kleiner Scherz. 8)
    Schön das Du Dich nochmal gemeldet hast, und es Dir gutgeht.

    Ich wünsch Dir viel Kraft und Zuversicht

    Gruss

    White

    Hallo Jockel,

    Nicht jeder Arzt spricht ein Alkoholproblem direkt an, wenn er es sieht. Der''dezente'' Hinweis hiess soviel wie ''ich weiss Bescheid''.

    Die Ärzte wissen ganz genau, das wenn ein Alkoholiker ohne Krankheitseinsicht zu früh darauf angesprochen wird, er eher die Praxis verlässt, als sich weiterer Behandlung zu unterziehen. Er fühlt sich dann ''ertappt'' und bevormundet, geht aus Scham nicht mehr zu diesem Arzt, sondern zum nächsten. In der Hoffnung, das der andere Arzt die Sache etwas ''grosszügiger'' sieht.

    Du solltest in die Bresche reinhüpfen, die Hand hat er Dir schon gereicht, Du wolltest Sie bloss noch nicht. Dann wird alles kommende auch sehr viel leichter für Dich.

    Denk mal darüber nach, ob ich so unrecht habe....???

    Viele Grüsse

    White

    Hallo Woody,

    ein herzliches Hallo von mir.

    Ich denke , das Dein Arzt das sogar unbedingt wissen muss. Wie soll er denn sonst Deine Medikamente einstellen.

    ....Klappse...

    ....also ich denke, wenn Du da selber drüber nachdenkst, weisst du , das Deine Angst dahingehend unbegründet ist. Da muss schon einiges mehr passieren.
    Also sprich ganz dringend mit Deinem Arzt, da Deine Medis offensichtlich nicht richtig dosiert, bzw eigestellt sind. Evtl. bekommst Du auch ein anders Präparat damit es Dir besser geht.
    So extrem schlecht geht es Dir wohl nicht , das der Arzt sich zu einer Zwangseinweisung gezwungen sieht.

    Viele Grüsse

    White

    Hallo Peter,
    ich bin froh das Du das einigermassen heile überstanden hast, deine Zunge noch drann ist, Knochen noch heile.

    Einigermassen: Damit meine ich , das Deine Psyche noch lange mit dem erlebten zu kämpfen hat.
    Das wird von vielen rigoros unterschätzt, unter den Teppich geschoben.
    Das gilt im übrigen auch, wenn kein Krampfanfall auftritt.
    Der Organismus befindet sich über einen längeren Zeitraum in einem Schockzustand, und das macht die Psyche platt.

    Genau aus diesem Grund können wir auch immer nur davor warnen. Die Folgen sind für den einzelnen selbst nicht einzuschätzten, auch derjenige selbst KANN nicht wissen, wie er den kalten Entzug übersteht. Er passiert jedesmal neu, und verläuft nie gleich.

    Ich schreibe das deswegen so detailiert auf, weil unsere Warnungen ( nicht nur diesbezüglich) am heutigen Tage in einem anderen Thread als Defaitismus ( Schwarzseherei) und fanatischem Pessimismus beschimpft wurden.

    Ich hoffe das sehr viele Gäste dieses Forums diesen Beitrag zu lesen bekommen. Die Entscheidung so ein Risiko einzugehen ( wobei das hier noch glimpflich abgelaufen ist) liegt selbstverständlich nach wie vor bei jedem selbst.

    Viele Grüsse
    an alle

    White

    Hallo 0,0

    Du powerst Dich unnötig aus. Die Kraft die Du in einem kalten Entzug lässt ist enorm, die wirst Du noch anderweitig brauchen.

    Auch Deine Psyche leidet darunter, das sind Schmerzen, die Du Dir wirklich nicht antun musst.

    Ich hoffe für Dich , das du die Kraft nicht sinnlos geopfert hast, nur weil Du Dich nicht zum Arzt traust.
    Warum eigentlich????

    Höre ich da sowas wie '' schon wieder so'n Alki '' oder Zwangseinweisung....oder
    '' der Arzt hat was bessers zu tun'' ????

    Weit gefehlt. Jeder Arzt ist sich der Gefährlichkeit dieser Krankheit bewusst, und es ist sein Beruf kranken Menschen zu helfen. Es ist eine Krankheit die unbehandelt in jedem Falle tödlich verläuft, und da liegt das Augenmerk auch drauf.
    Diese Krankheit kann nicht geheilt werden, nur gestoppt.
    Wie, auf welchem Wege und womit ist Gegenstand des Arztgespräches, und zwar ohne das hinter Dir die weissen Männer stehen, und mit den Zwangsjacken wedeln.
    Es gibt heutzutage sehr wirkungsvolle Medikamente, die Dir den Weg erleichtern.

    ...''.eigentlich bist du ja garnicht soooo krank....
    ein bißchen vieleicht, so wie halbschwanger....''

    dann vergiss das geschriebene von mir.

    Kraft und Zuversicht wünsch ich Dir

    Gruss

    White