Hallo j-lo,
Dein Beitrag macht einen sehr gefassten und übersichtlichen Eindruck, und das wäre auch Deine Rolle in dieser Angelegenheit.
Ich denke du solltest Dich auf jeden Fall im Hintergrund halten, um die Situation nicht unnötig zu verschlimmern. Wie Du schon geschrieben hast, bist Du dann die böse.
Es muss für Deinen Mann eine Möglichkeit geben, seiner Mutter evtl. im nüchternen Zustand klare Richtlinien zu geben, und auch die Konsequenzen von Eurer und seiner Seite.
Deine Schwiegermutter ist krank, aber Sie darf keinen Freifahrtschein in Euer Seelenheil bekommen.
Sie muss sich behandeln lassen...wollen!!!!
Diese Einsicht scheint eher fern, wenn auch Ihr Partner trinkt, kommt Sie aus dem Trinken noch schwerer raus.
Suizidale Gedanken gehören eindeutig ins Krankheitsbild des Alkoholikers, allerdings ist das natürlich auch ein prima Druckmittel.
Wenn sie sich das Leben nehmen wollte, könntet Ihr es nicht verhindern. Stellt Euch die Frage am Tisch, wie weit sollte das wohl gehen.
Werden konkrete Suizidgedanken geäussert, die für Deinen Mann ernst klingen, solltet Ihr die Polizei benachrichtigen, die kümmert sich sofort darum.
Sie kommt dann unter psychatrische Überwachung und kann sich nach dem Ausnüchtern mit den Ärzten darüber unterhalten wie es weitergeht.
Bei jedem ist die Schmerzwelle so etwas zu ertragen und zu dulden anders gelagert, pass auf das es Deinem Mann nicht zu sehr an die Nieren geht. Er wird sonst selber krank.
Wichtig ist, das Ihr realisiert, das ihr keine Schuld habt, weder an der Trunksucht, noch an den Folgen.
Sie hat sich für den Alkohol entschieden, und sich damit von Euch distanziert.
Wenn Sie sich helfen lassen wollte, hätte Sie keine Probleme damit, da Ihr alle Wege dafür bekannt sind.
Ich wünsche Euch alles Gute
Viele Grüsse
White