Beiträge von Whitewolf

    Hallo Arina,

    erstmal ein herzliches Hallo von mir.

    So grundsätzlich falsch bist Du hier wohl nicht. Das Problem könnte Deine Einstellung zu der Problematik sein. Wir sind uns hier einig, das es kein kontrolliertes Trinken mehr gibt. Wenn du Dir darüber klar bist das Du keinen Alkohol mehr trinken möchtest, Tips, Mittel und Wege brauchst, suchst, -bist Du hier richtig. Wenn du allerdings auf Deinem Freibrief beharrst fürchte ich werden wir Dir nicht weiterhelfen.

    Viele Grüsse

    White

    Hallo Anni,

    sind ja nun schon ein paar Tage rum, gibt eigentlich was neues??Es müsste sich ja eigentlich schon irgendwas getan haben....so oder so...???

    Hallo Aristoteles, sowas passiert wenn man darauf geimpft ist Egoismus als grundsätzlich negativ zu bewerten:

    Zitat

    Gesunde Distanz hat m. E. nichts mit Egoismus zu tun, da wir mit unserer Krankheit ums nackte Überleben kämpfen. Ich würde es Selbsterhaltungschutz nennen.

    Selbsterhaltung ist reiner Egoismus und nichts anderes. Jeder Mensch ist ein geborener Egoist und auf Selbsterhaltung programmiert. Wenn Du mal drüber nachdenkst steckt da sehr viel über grundsätzliche Verhaltensweisen drinn. Wenn Du immer darauf achtest nicht egoistisch zu wirken ( sowas macht man ja nicht...., mehr geben als nehmen....) gehst du unter.

    Wenn Anni sich distanziert ist das Egoismus, und gut so.

    Viele Grüsse

    White

    Hallo DownUnder,
    der Weg nach unten ist gut geölt, kaum Stufen und das geht wie geschmiert:

    Zitat

    Es gibt TAge, da geht es mir sehr gut, alles läuft wie geschmiert und es gibt kaum Probleme.

    Ein paar klitzekleine Problemchen hast Du vergessen, SORRY:

    Du bist dabei Deiner 13-Jährigen Tochter die Mutter zu nehmen, bei dem Alkoholkonsum ist das absehbar.

    Du schrottest so nebenbei die Firma durch Postverstecken , Verheimlichung und Verschleierung einer finanziellen Überbelastung.

    Du denkst an Selbstmord ....

    ...aber sonst würd ich die Lage auch als entspannt betrachten.


    Dir muss doch jeden Tag schlecht werden, wenn Du an morgen denkst.

    Du musst was tun!!

    Gruss White

    Hallo Anni,

    wir hatten das Thema im Chat, und es gibt wohl auch leider keine erfreulichen Lösungen in diesen Momenten. Im Laufe der Zeit, Entgiftungen, Therapien, Meetings, oder, oder..., wachsen einem die Leute ans Herz, Sie sind einem nicht mehr egal in welcher Beziehung auch immer. Das ist ja auch nur menschlich und gut so, befindet man sich ja auch in einem gemeinsamen Kampf gegen den gleichen Gegner Alkohol. Das verbindet , kann als Hilfe dienen, wenn man jemanden kennt der die Problematik beherrscht und weiss wie es einem geht.

    Es ist sehr schwer eine ''nötige'' Grenze zu ziehen, wie das bei Emotionalen Sachen halt so ist.....

    Ich musste das auch erst schmerzhaft lernen, und in solchen Momenten wurde mir das Ausmass der Krankheit immer brutal bewusst.

    Nach meiner Langzeittherapie musste ich feststellen, das niemand aus unserer Gruppe länger als max 3 Monate trocken geblieben ist. Alles für die Katz, habe ich damals gedacht. Heute weiss ich, das ich einfach noch nicht so weit war. Das hat mich damals alles sehr mitgenommen, ich war damals einfach nicht in der Lage mich von einzelnen Leuten genügend abzugrenzen. Nächtelanges Telefonieren, Besuche, Ratschläge, Bedauern...und...und....

    ...

    Später habe ich solchen Leuten gesagt Sie sollen in die Entgiftung gehen, sich wieder melden wenn Sie nüchtern sind. Das kam nicht so gut an....da gibts im vollen Kopf die dollsten Schimpfworte für....also erledigt!!

    Heute biete ich mich garnicht erst an.

    Online ist das machbar, Hilfestellung zu leisten und Ratschläge zu geben....in meinem Umfeld würde ich höchstens einen Arzt anrufen, weitere Gespräche finden nicht mehr statt. Das war auch immer der Grund warum mich keine zehn Pferde mehr in eine reale Selbsthilfegruppe bekommen. Die Gefahr des gegenseitigen Runterziehens ist mir einfach zu hoch, und stellt für mich ein Risiko dar. Auch in einer SHG kann man niemanden der innerlich schon trinken möchte , davon abhalten es zu tun.

    Um das von Karsten aufzugreifen: Ich nenne das einen ''FÜR MICH gesunden Egoismus'', und es muss mir egal sein was die anderen davon halten. Das fällt nicht immer leicht.....aber die anderen haben auch nicht mit den Folgen zu leben wenn ich mich überlaste und wieder abstürze.


    Viele Grüsse an alle

    White

    Hallo Roberto,

    schön mal wieder was von Dir zu lesen....hab mir schon Gedanken gemacht.... :roll:

    Du hast freie Arztwahl, evt musst du die Praxisgebühr doppelt bezahlen wenn Du schon irgendwo anders warst....aber das lässt sich wohl machen, oder??

    Viele Grüsse und Licht am Ende des Tunnels


    wünscht


    White

    Hallo Nottenkatz,

    das finde ich ja schon mal gut, das Du Dich mit Deinem Arzt kurzschliessen und eine Entgiftung machen willst.

    Mich würde so am Rande mal interessieren wie Eure Eltern darauf reagieren???

    So mit totschweigen das Thema ist ja wohl jetzt nicht mehr.... :roll: ??
    Bis jetzt hat Dein Bruder ja wohl sowas wie eine ungeliebte Randgruppe gebildet, an der Ihr Eure Trinkmengen gemessen habt. Jetzt verschiebt sich das irgendwie etwas. Wie wollt Ihr das anpacken...???Das ist bestimmt nicht unwichtig für Eure trockene Zukunft..??!!

    Viele Grüsse

    White

    Hallo Roberto,

    ich möchte mich Black-Billy anschliessen.

    Packe ein paar Sachen und rufe Dir einen Krankenwagen wenn Du den Weg zum Arzt nicht schaffst. Alles andere wird sich finden, auch jemand der sich um Deine Tiere kümmert. Inwieweit und wann Du Deine Mutter einweihst (wenn Sie es nicht schon ahnt) ist jetzt nicht so wichtig. Das wird sich finden.

    Es lässt sich alles wieder richten, auch wenn es seine Zeit braucht.
    Ich wünsche Dir die nötige Kraft um recht bald das richtige zu tun.

    Grüsse

    White

    Hallo Micha,

    ein herzliches Hallo von mir,

    Das hört sich nach der richtigen Entscheidung an, das mit den zunehmenden Depris ist auf jeden Fall eine ernstzunehmende Geschichte. Mir ging es ähnlich nach solchen Ausfällen, kein Loch wäre tief genug gewesen um mich darin zu verkriechen. Du solltest das mit dem Alkohol wirklich bald in Angriff nehmen, da diese Zustände immer schlimmer werden.

    Es steht doch eigentlich nichts dagegen, morgen zum Arzt zu gehen. Es ist ja nicht so , das du dann sofort Zwangseingewiesen wirst oder ähnliches.
    Du kannst mit dem Arzt Deine gesundheitliche Situation besprechen, und Ihr könnt zusammen den Weg in eine evtl. Entgiftung o.ä. vorbereiten.
    Besprich mit Ihm worauf es dir ankommt--und wenn Deine Frau wieder da ist gehts nahtlos weiter.

    Viele Grüsse

    White

    Hallo SteFan,

    auch ein Hallo von mir.

    Deine Geschichte zeigt das wir alle nur Menschen sind. Am Ende kann sich niemand von vorneherein sicher sein kann, das es Ihn nicht noch einmal zerreisst.

    Jetzt heisst es wieder aufrappeln, Staub abklopfen und die Sprossen nach oben wieder in Angriff nehmen. Die ersten Sprossen hast Du ja schon gepackt, so ein Outing als Suchttherapeut ist nicht ohne. Langzeit in Aussicht...den nächsten 7 Jahren steht nix mehr im Wege...

    man liest sich und alles Gute

    White

    Hallo bunsi,

    von mir ein herzliches Hallo,

    ich kann mich dem von Yorkie nur anschliessen, diese langsame Runtertrinkerei ist wie ein Ritt auf der Kanonenkugel. Und wenn du ehrlich bist, dauert das mindesten so lange wie eine reguläre Entgiftung im Krankenhaus. Ausserdem hast Du Deine Vitalwerte nicht im Auge ( Blutdruck, Puls, Blutkontrolle) und fummelst irgendwie nach Gefühl. Das kann böse ins Auge gehen und im Krankenhaus hast Du Medikamente die Deinem Körper den Entzug erleichtern. Das hat mit Willen nichts zu tun. Du solltest dich zumindest mit Deinem Arzt über die Sache unterhalten, am Ende entscheidest Du was Du tust. Ich würde mir einen kalten Entzug nie wieder antun, er beeinträchtigt auch noch längere Zeit die Psyche nicht unerheblich. du mutest Deinem Körper Schwerstarbeit zu, und das hat nichts mit Willen zu tun(nochmal).

    Viele Grüsse

    White

    Hallo Erik,

    zum Thema Schema F:

    Der kalte Entzug ist ein Risiko. Das ist ja wohl unbestritten. Was meinst Du wohl was abgeht wenn wir hier jemandem zum kalten Entzug raten würden....und er bekommt einen Krampfanfall. So ein Forum hat auch was mit Verantwortungsgefühl zu tun. Der Weg über den Arzt ist der sicherste und den können wir verantworten.

    Auch wenn wir mit unserem Kampf gegen den Alkohol für uns selber alleine dastehen, können wir uns hier austauschen, uns Tips geben, evtl.helfen.

    Wenigstens hier können wir aus dem Einzelkämpferdasein etwas ausbrechen. Sowas kostet nur unnötig Kraft.

    Es geht ganz sicher nicht darum, ob schon jemand den anderen Weg schadlos überstanden hat. Dieser Weg kann in der Gemeinschaft nicht als Referenzwert und realistische Möglichkeit angegeben werden, weil er einfach nicht die Regel ist und zuviel Risiko birgt.


    Gruss White

    Hallo Anna,

    wenn Du schon Abhängigkeiten in der Familie hast, dann wird Dir einiges bekannt vorkommen hier auf diesen Seiten. Evtl findest Du etwas mit dem Du Deiner Freundin helfen kannst. In dem Forum für Co-Abhängigkeit findest Du einiges von Angehörigen und Freunden.

    Grundsätzlich muss Deine Freundin sich helfen lassen, also auch einsehen das Sie sich kaputt macht. Am besten Ihr lest Euch die Seiten gemeinsam durch.

    Wenn wir Dir irgendwie helfen sollen, Tips, Anregungen, etc. , werde etwas konkreter und stelle uns Fragen.

    Viele Grüsse
    White

    Hallo Kirsi,

    was hast Du vor zu tun wenn Du hier von allen Seiten die Antwort bekommst das es ein Gen-Deffekt ist??

    die Schulmedizin ist sich nicht einig, sonst gäbs ein Gegenmittel.

    Zermartere Dir nicht den Kopf darüber, es ändert nichts mehr.

    Viele Grüsse

    White

    Hallo Kate,

    Das ist eine emotionale Entscheidung, die logische hast Du ja eigentlich schon getroffen. Das Spiel kann morgen zu Ende sein, oder ewig weiterlaufen....wie Du möchtest.

    tu das was Dir guttut, und lebe Dein Leben.

    Das schlechte Gefühl nach Hause zu kommen und nicht zu wissen was einen erwartet, immer in Angst was falsches zu sagen.....
    Die Geschichte ist mittlerweise so hypersensibel geworden, das es mich wundern würde wenn das gut ausgeht, so wie es momentan läuft.

    ...aber ich bin ein Mann, neige zur Logik und kann bei der Anzahl von Verletzungen die Wege der 'Liebe' nicht mehr nachvollziehen.

    Du sollst nur wissen, das mich das interessiert und ich schon drüber nachgedacht habe, auch wenn ich Dir keinen Rat geben kann. Ich denke eben nicht wie eine Frau.

    Alles Gute und viele Grüsse

    White

    Hallo Ilona,

    An was für eine Hilfe dachtest Du denn?? Du müsstest schon etwas präziser werden, was Deine aktuelle Problematik angeht. Wie soll ich das verstehen, wenn du schreibst Du hast nicht den Mumm das trinken sein zu lassen. Ich habe auch Deinen ersten Satz nicht ganz verstanden...hasst Du es Alkoholiker zu sein-- oder das Du es nicht sein lassen kannst.??. :roll:

    Du musst mit dem trinken aufhören, soviel ist mal sicher. Wenn wir Dir ein paar Tips dazu geben sollen, müssen wir mehr wissen als die Geschichte vom Schweinehund. :roll:

    viele Grüsse

    White

    Hallo Matari,

    ich kann Lili da nur zustimmen, ich krieg da auch nen Hals.

    Ich kann wohl verstehen das Dir eine Schuldzuweisung fern liegt, schliesslich zwingt er dich nicht zu trinken. Er macht was viel besseres, er veranstaltet Psychoterror mit Dir und weiss, das Du dem Druck nicht standhältst. Das ist Manipulation die er als Pädagoge gelernt hat.

    Ich würde Ihn als linke Ratte bezeichnen.

    Am Ende stehst Du als Alleinschuldige vor Dir und den anderen, weil Du ja die unverbesserliche Trinkerin bist. Das was er da macht, gerät dadurch ins Hintertreffen.

    Nicht Du, sondern Dein Mann ist der faule Apfel in Eure Ehe.

    Versuche etwas für dich anzuleiern solange er weg ist, er schmeisst Dir sowiso nur Steine in den Weg.

    gruss

    White