Beiträge von Whitewolf

    Hallo Helinak,


    Da darfst Du auch mit Recht stolz sein. Schön zu lesen wie es Stück für Stück aufwärts geht.

    Das mit dem vergessenen Zähneputzen find ich jetzt richtig gut, zeigt es doch , das Du morgens kein schlechtes Gewissen wegen einer evtl. Alkoholfahne mehr hast. Das wär Dir früher nicht passiert. .... :lol:

    Nur weiter so, entdecke das Leben und freu dich über Kleinigkeiten, dafür hast Du jetzt Platz in Deinem Kopf.


    Viele Grüsse White

    Hallo Sterifips,


    find ich ja klasse das Du diesen Weg gewählt hast.


    Lange wäre das nicht mehr gutgegangen.

    Wenn ich so an meine Entgiftung zurückdenke, ich hatte auch ein flaues Gefühl im Magen. Angst vor dem Unbekannten. Es ist mir aber nichts passiert , was im Nachhinein diese Angst gerechtfertigt hätte.

    Vertraue Dich den Ärzten an, die haben hinlänglich Erfahrung mit der Vorgehensweise. Du wirst Medikamente bekommen, die Deinem Körper den Entzug leichter machen, evtl. bekommst Du am Anfang einen Tropf, das muss die Untersuchung zeigen ( Blutuntersuchung, Vital-Werte), in welchem Zustand Dein Körper nach dem langen Konsum ist.

    Angeschnallt wirst Du eigentlich nur, wenn Du eine Gefahr für Dich oder andere darstellst, oder Du andauernd Deinen Tropf rausreisst. Also nicht laut werden und rumrandalieren, so wie man in den Wald ruft , so schallt es heraus.

    Betrachte es als neue Chance für Dein Leben, scheue Dich nicht zu fragen, wenn Du etwas nicht verstehst , und geniesse das Gefühl mit jedem Tag auch innerlich wieder zu Kraft zu kommen.

    Du wirst eine Bettverlängerung brauchen. :lol: .......( Ging mir auch so)...

    Schreib uns mal wie es Dir ergangen ist, und viel Kraft wünsch ich Dir

    Gruss White

    Hallo Muse,

    Auf die Frage ' wo gibt es Hilfe' geb ich Dir als Homburger einfach mal den Tip bei der Caritas in Homburg, Bexbacher Str. anzurufen. Die haben eine Suchtberatung. Da gehst Du mit Deiner Mutter am besten mal hin,und dann schaut Ihr mal was möglich ist. Da liegt auf jeden Fall eine Alkoholproblematik vor, der Alkoholkonsum wird eher noch steigen im Laufe der Zeit. Es sieht wohl auch nicht so aus , als ob Dein Vater einsichtig ist, also müsst Ihr für Euch was tun. Informiert Euch doch einfach mal, Nr.steht im TeleBuch.

    Viele Grüsse

    White

    Hallo Lea,

    ein herzliches Hallo von mir.

    Es kann sein das Dein Mann noch kein Problem mit Alkohol hat, ohne Alkohol hat er ganz sicher eins. Wenn in der Partnerschaft ein Partner mit dem Alkoholkonsum des anderen nicht klar kommt, und der andere nicht in der Lage ist das Trinken sein zu lassen, ist das in jedem Fall alarmierend. Da haben sich schon unmerklich die Prioitäten verschoben, der Alkohol ist schon zu wichtig. Dein Mann zeigt momentan wohl noch nicht die Einsicht, inwieweit da eine Erkrankung vorliegt ist so schlecht zu sagen. Du wirst Ihn wohl vor die Wahl stellen müssen, was Du ja wohl auch schon angedeutet hast. Mit dem Thema ist auch nicht zu spassen, weil erfahrungsgemäss der Alkoholkonsum eher noch ansteigt in Zukunft. Hat Dein Mann mal gesagt , warum er so viel trinkt?? Also jeden Tag Alkohol ist auf jeden Fall zuviel.

    Gruss White

    Hallo Sterifips,

    Da brauchst Du Dir keine Gedanken drüber zu machen, die meisten wissen sowiso schon Bescheid. Du trinkst ja nicht erst seit gestern:

    Zitat

    ich konnte es bisher immer gut vor leuten z.B. freunden,nachbarn,eltern und so weiter verbergen und will auch nicht das das raus kommt und wenn ich ins krankenhaus gehe kommt es raus

    Wenn Du diese Leute fragen würdest , würden Sie Dich auch lieber in einem Krankenhaus sehen, anstatt vorbestraft wegen Körperverletzung, Ladendiebstahl, Fahren unter Volltrunkenheit. Eine reguläre Entgiftung dauert ca. 7-10 Tage , und Du hast eine Chance zu überleben.

    Du musst Dir helfen lassen, alleine kannst du es nicht schaffen. Abgesehen davon ist die Alkoholkrankheit ein annerkanntes normales Krankheitsbild. Was meinst Du wohl wieviele Leute sich täglich deswegen in ein Krankenhaus begeben.?

    Wenn du versuchst den Entzug vom Alkohol zuhause ohne ärztliche Hilfe durchzuknüppeln kannst Du daran sterben. Es treten lebensbedrohliche Zustände auf, da Dein Körper total vergiftet ist. Das kann man nicht einfach mal eben so mit Willenskraft und Schlaflosigkeit in den Griff bekommen.


    Höre auf uns, wir haben die Erfahrungen, das kannst du uns glauben. Packe ein paar Sachen zusammen, und lass Dich sofort in das nächste Krankenhaus bringen. Da wird Dir sofort geholfen.


    Gruss White

    Hallo Sterifips,

    erstmal ein Hallo von mir,

    Du musst Dich schnellstens in eine stationäre Entgiftung ins nächsten KHS begeben. Das ist absolut notwendig, damit bei Dir überhapt noch etwas geht. Mehr möchte ich dazu erstmal nicht schreiben. Gruss White

    Hallo Mystique,


    schön das es Dir wieder etwas besser geht. Ich würde einfach ins Telefonbuch schauen, was bei Euch in der Gegend ansässig ist. Anrufen, Termin machen. Ich habe mit der Caritas gute Erfahrungen gemacht aber darauf würde ich mich nicht spezialisieren. Die Adressen müssten auch in jedem Gemeindeblatt stehen. Grundsätzlich machen die alle die gleiche Arbeit, es sind nur verschiedene Träger. Ein Arzt der das ganze begleitet wird nötig sein, nicht für die Suchtberatung, sondern wenn es weitergeht in Richtung Therapie.

    Hoffentlich kann Deine Mutter sich durchringen...


    Gruss White

    Hallo Nanny,

    auch von mir ein Hallo,

    Es ist eine bittere Sache zusehen zu müssen wie ein Elternteil langsam stirbt und man kann nur zusehen. Mir ist es bei meinem Vater ebenso gegangen, alles Reden und Helfen war sinnlos, hat Ihn zum Schluss eher noch verschlossener gemacht. In diesem Fall kann man wohl auch davon sprechen ( Diagnose Leberzirrose) das der Alkohol Mittel zum Zweck ist, wie Henri schon geschrieben hat. Ich denke Du hast wohl alles in Deiner Macht stehende getan um das irgendwie aufzuhalten und Du darfst Dich nicht selber verlieren. Dein Vater lebt nur noch in der Vergangenheit, während Du Dich auf die Zukunft konzentrieren musst, schliesslich liegt Dein Leben noch vor Dir. Überleg Dir im Vorfeld wie Du auch später mit dieser Sache umgehen willst, und wenn Du Dich überfordert fühlst, Schuldgefühle hast oder eine unüberwindbare innere Leere verspürst, scheue Dich nicht psychologische Hilfe in Anspruch zu nehmen, damit Du nicht an Hilflosigkeit und unbeantwoteten Fragen erkrankst.

    Viel , viel Kraft

    wünscht Dir


    White

    Hallo Mystique,


    freut mich wirklich das es anzulaufen scheint, der nächste Schritt wäre ein Besuch bei der Suchtberatung, oder einem Arzt. Für eine ambulante Therapie scheint mir die Situation doch etwas heikel, Langzeittherapie wäre besser.

    Ich will nichts 'schlechtunken`', aber ein paar Tage trocken lösen das Problem nicht. Erst die nächsten Wochen werden zeigen ob eine wirkliche Motivation vorliegt.

    Wie gehts Dir? Da les ich irgendwie nicht viel drüber...das musst Du wohl noch lernen....

    Gruss White

    Hallo Silly,

    auch von mir ein herzliches Hallo,

    Was mich bei der Geschichte etwas stutzig macht ist, das Sie böse auf den Hinweis reagiert hat. Dafür gibt es nur den Grund, das Sie sich ertappt fühlt, nichts ändern will oder...kann. Eine Flasche ist eindeutig zu viel, da kann mir niemand erzählen das wäre nur Genuss. Aber im Endeffekt bleibt dir nur der Hinweis , und die Hoffnung auf Einsicht. Die gesundheitlichen Risiken sind schon immens, gerade bei Frauen sind schnell gesundheitliche Folgeschäden zu erwarten.
    Gruss

    White

    Hallo Delilah,


    schlimm was Du da schreibst.

    Gut das Du nicht gefragt hast was Du tun sollst. Die Antworten wären um einiges härter ausgefallen. Ich denke das weisst du auch selber.

    Das Mitmenschliche und partnerschaftliche Limit ist lange überschritten. Wo Dein persönliches Limit ,Schmerzen zu ertragen die ein anderer Mensch Dir zufügt, liegt weisst nur Du.

    Fragwürdig ist das ganze schon. Denke an Dich und Deine Kinder.

    Kopfschüttelnder

    White

    Hallo Mayra,

    lass den Kopf nicht hängen, wir sind ja da.

    Wie ist denn Deine momentane Situation, was macht Dein Sohn? Nimmst Du noch Medis?? Gehst Du noch zum Neurologen......schreib was, evtl. können wir dir Mut machen.


    Es gibt immer einen Weg. Schau nach vorne...

    Viele Grüsse

    White

    Hallo BamBam,


    auch von mir ein herzliches Hallo,

    ich wünsche dir viel Kraft und Zuversicht auf Deinem weiteren Weg des trockenen Lebens.


    Hier gibts Tips, Tricks, Lob , Kritik , Erfahrungen, Zuversicht , Fragen und Antworten, und viele Menschen die den Willen haben Ihr weiters Leben ohne Alkohol zu meistern.
    Frag uns Löcher in den Bauch, teile uns deine Therapieerfahrungen mit.....oder lies Dich ganz einfach schlau, ganz so wie es Dir guttut.

    Viele Grüsse


    White

    Hallo Isy,

    sowas dachte ich mir schon fast. Dann bist Du ja bestens gerüstet. Dann sei Deiner Mutter eine Hilfe und Deinem Vater eine Stütze - so wie es in Deinen Kräften liegt und Du es verantworten kannst. Solltest Du so etwas wie Mitschuld empfinden, oder sogar ein schlechtes Gewissen haben, musst Du versuchen Dich davon zu lösen. Du trägst keine Schuld an der Erkrankung Deines Vaters, hättest auch deren Verlauf nicht beinflussen können. Ich spreche da aus Erfahrung und weiss wie sowas ausarten kann.

    Alles Gute und viel Kraft

    White

    Auch von mir ein herzliches Hallo,


    erstmal herzlichen Glückwunsch zu den 3 Tagen Trockenheit, und zu Deiner Entscheidung nicht mehr trinken zu WOLLEN. Das ist das beste was Dir passieren kann und absolut nicht blöd. Jede Trockenheit fängt mit dem ersten Tag an und jeder weitere ist genauso wichtig , und zählt.


    Du bist hier genau richtig gelandet, um den Kampf gegen den Alkohol aufzunehmen. Hier findest du geballte Erfahrung im Kampf gegen den Alkohol, und Du bist nicht alleine.


    Viel Kraft und noch mehr...

    Gruss White

    Hallo Isy,


    schön das Du Dich hier im Forum eingeloggt hast.

    Wenn Du hier etwas durch die Seiten schnupperst, findest Du bestimmt den einen oder anderen Tip. Ich denke Du tust damit alles was Du tun kannst, ich vermute jetzt einfach mal , das die Problematik bei Euch nicht ganz unbekannt ist, das geht wohl schon eine Weile. Achte darauf das Du bei der Sache selber gesund bleibst ( Co-Abhängigkeit ). Es wird sich nach den Beratungsgesprächen heraukristallisieren ob und wie Du helfen und unterstützen kannst.

    Viel Kraft für die Zukunft wünscht Dir


    White

    Hallo Kira-Antonia,


    ich bin zwar nicht vom Fach, weiss aber das im Drogengeschäft härtere Bandagen angelegt werden. Er will weitermachen, das hat er hinlänglich bewiesen und Du darfst Dich im Notfall nicht scheuen die Polizei einzuschalten. Behalte um Deinetwillen auf jeden Fall diesen Kurs bei, mache unmissverständlich klar das Du mit Ihm nichts mehr zu tun haben willst , bis er nicht in einer Therapie gewesen ist. Er kennt sich in der Sache so gut aus , das du Ihm auch keinen Therapieplatz besorgen musst, das kann er selbst. Er weiss wo er hingehen kann und muss , wenn er wirklich Hilfe braucht. Auf jeden Fall nicht zu Dir.

    Gruss White

    Hallo Wolfgang, das ist auch mein Ziel:

    Zitat

    Bei mir war es irgendwann ein Selbstläufer, so ähnlich wie Fahrradfahren, man kann's irgendwann und denkt nicht mehr drüber nach, wie man's macht.

    Allerdings sind zwei Jahre noch zuwenig um davon reden zu können. Die regelmässige Selbstinventur ist nach wie vor wichtig, aber ich bin voller Zuversicht das es im Laufe der Jahre immer selbstverständlicher für mich wird.


    Es ist für mich aber sehr schön zu lesen , das es auf jeden Fall möglich ist ,auch nach so langer Nassphase diesen Zustand zu erreichen. Es zeigt mir das es sich auf jeden Fall lohnt.

    Gruss White