Beiträge von Whitewolf

    Hallo Mystique,


    Wär ja schön , wenn Deine Hoffnungen wahr werden. Falle aber bitte nicht in ein grosses Loch wenn nicht. Wie Henri schon geschrieben hat, ist das gesundheitlich sehr bedenklich mit dem kalten Entzug. Scheue Dich also nicht einen Arzt zu rufen wenn es zu schlimm wird. Zeig Ihr in regelmässigen Abständen das Du da bist, ermuntere Sie sich mit dir zu unterhalten, biete Ihr viel Wasser, Tee ö.ä. an , evtl.ein Spaziergang....???Diese im Bett-Brüterei ist eine Qual, und Ihr habt bestimmt auch noch andere Gesprächsthemen.....


    Ich drück auf jeden Fall die Daumen


    Gruss White

    Hallo undjetzt, du hast das nicht von ungefähr geschrieben:

    Zitat

    Alkohol begleitet mich bereits mein ganzes Leben.


    Das bedeutet, der Alkohol gehört zu Deinem Leben, bewusst oder unbewusst, ob Du konsumierst oder andere. Die Gefahr sich daran zu gewöhnen, das Trinken als Gesellschaftsnotwendigkeit anzusehen ,als nichts gefährliches, liegt auf der Hand.


    Nach dem was Du geschrieben hast, ist Dir etwas passiert was als 'Kontrollverlust' bezeichnet wird. Er ist ein fester Bestandteil der Alkoholkrankheit . Damit ist der Alkohol Dein Todfeind geworden, und es hilft Dir nur noch die dauerhafte Abstinenz.

    Du wirst hier sehr viel zu dem Thema finden, Dir eine Menge Tips holen könnnen und merken das Du mit diesem Problem nicht alleine bist.


    Also viel Kraft und Zuversicht auf dem Weg in die Trockenheit wünscht Dir


    White

    Hallo Exydoz,


    Es ist natürlich gut und auch verständlich, das Du Dir über Deine Freundin Sorgen machst. Du musst Dir allerdings , trotz Deines Dranges danach Ihr zu helfen, darüber klar sein, das Du als Nichtfamilienmitglied höchstens eine unterstützende Rolle einnehmen kannst. Du kannst ihr helfen indem Du dabei mitwirkst ,das Sie das Verhaltensmuster Ihrer Eltern nicht übernimmt, und selber anfängt zu trinken.


    Deine Freundin ist diejenige die sich darüber informieren kann, was Sie zu Ihrem Schutz unternehmen kann. Ich könnte mir vorstellen das Sie die falschen Fragen gestellt hat, denn ich denke schon das es in den Beratungsstellen ein offenes Ohr für eine 14jährige gibt, deren Eltern schon so lange trinken. Die Geschichte mit der Zwangsentzugsklinik könnt ihr Euch aus dem Kopf schlagen, in erster Linie liegt es an jedem selber ob er sich in Behandlung begibt. Wenn Sie mit diesem Anliegen in eine Beratungsstelle geht erntet Sie wahrscheinlich nur Kopfschütteln.


    Also Deine Freundin ist diejenige die sich als direkt Betroffene ( dazu gehörst Du nicht) um eine Beratung bemühen sollte. Ich hoffe das hilft Dir etwas weiter....Gruss
    Whitewolf

    Hallo Björn,


    auch von mir ein herzliches Hallo,

    Ist doch schonmal Klasse das Du den Weg hierher gefunden hast.

    Das Du Dich damit beschäftigst, Dich evtl. austauschen und etwas unternehmen willst ist doch ein guter (Neu)-Anfang.

    Du bist nicht der erste und auch nicht der letzte , der mehrere Anläufe macht, Du hast Dir einen starken Gegner ausgesucht. Aber es nicht unmöglich , das wirst Du hier überall lesen.

    Wenn Du etwas tun willst , wird Dir jeder Arzt zuhören und Dir weitere Schritte erläutern, Angst solltest Du davor nicht haben, er ist dafür da Dir zu helfen.

    Nur nicht aufgeben, der Anfang ist gemacht


    Viel Grüsse

    White

    Hallo Ziegenpeter,


    wenn Du Dich nicht outen willst, musst Du halt lügen. Nicht zu ändern, aber immernoch besser als der Tag danach, schlechtes Gewissen, Abstinenz wieder bei null......, Kater , und die Gewissheit das es beim nächsten Mal nicht besser wird.


    Aller Anfang ist schwer, die Folgen des ersten, und der Gläser danach sind Deinen Feierkollegen egal, Du tust das für Dich, wenn Du nichts trinkst.

    Sag einfach Du nimmst Medikamente und darfst kein Alkohol zu Dir nehmen ( kein Dauerzustand, aber immernoch besser.....), und richte Dich darauf ein, evtl. diese Feier früher zu verlassen , wenn es zu schlimm wird. Viel Erfolg und Kraft...

    Gruss White

    Hallo Blandi-Blubb,

    Das was Du da geschrieben hast ist ein klassischer Werdegang wie aus dem Lehrbuch. Vom Genuss in den Missbrauch, dann heimlich....immer mehr, immer hochprozentiger. Wo das endet steht hier auf jeder Seite mindestens einmal. Und Du stehst daneben und kannst es nicht fassen.......

    Also eines ist ganz sicher: Da ist eine Alkoholbehandlung nötig, die Alkoholkrankheit liegt vor, punktum.

    Beim nächsten Arztbesuch ist es unabdingbar die Thematik anzusprechen, schon alleine deshalb weil die Antidepressiva nicht mit Alkohol zusammen genommen werden dürfen. Das steht übrigens auch im Beipackzettel. Die Wechselwirkung bewirkt eindeutig eine Umkehrung des Behandlungszieles. Das wird Euch jeder Arzt bestätigen.

    Thema Psychologen: Es gibt von der KV ( Kassenärztliche Vereinigung) eine Liste von Psychologen, sortiert nach Ort und Behandlungsrichtung. Dort sind alle aufgelistet die auf Kasse behandeln. Natürlich gibt es Wartezeiten, aber Erstgespräche sind in der Regel sehr schnell zu bekommen. Diese Liste müsste bei jeder Suchtberatung, Caritas etc...., einzusehen, bzw zu kriegen sein. Ansonsten von der Kasse schicken lassen, kein Problem. Ich hoffe das hilft Dir ( Euch) weiter.....


    Gruss White

    Hallo Stö, von mir ein herzliches Hallo,


    Du hast wohl schon erkannt das Alkohol nicht der beste Partner für Liebe und Erfolg ist. Ich denke wenn du gute Tips und Motivationen suchst um das erste Glas stehen zu lassen , bist Du hier genau richtig. Glückwunsch zu der Entscheidung dem Alkohol adieu zu sagen , bevor er richtige Narben hinterlässt und Verwüstungen anrichtet.


    Weiterhin viel und noch mehr Gelassenheit

    Gruss White

    Hallo Helinak,

    Erstmal bin ich natürlich froh , das es Dir wieder besser geht. Du bist jetzt auch nicht mehr alleine und Dein Mann unterstützt Dich im weiteren Vorgehen. Über den kalten Entzug ist hier schon geschrieben worden, ist eine gefährliche Sache und Dein Mann kann im Notfall nur den Arzt verständigen.....mehr leider nicht. Der Krankenhausaufenthalt hat in erster Linie vorbeugenden Charakter, damit kein Notfall eintreten kann. Du bekommst Medikamente die den Entzug vom Alkohol dem Körper leichter machen, Medikamente die einem Krampfanfall VORBEUGEN und Deine Vitalwerte werden im Auge gehalten. Das alles kannst Du zuhause nicht machen. Da jeder Organismus anders reagiert, ist es unmöglich eine Vorraussage zu treffen ob es gutgeht. Ich drück Dir auf jeden Fall die Daumen, auch wenn ich es nicht gutfinde.


    Mache bitte nicht den Fehler und lasse am Montag alles unter den Tisch fallen, falls es Dir wieder besser geht. Das Gespräch mit dem Suchtberater ist sehr wichtig für Deinen weiteren Weg, hier kannst Du wichtige Weichen stellen. Viel Kraft und Energie dazu

    Gruss White

    Hallo Helinak, genauso machst Du es:

    Zitat

    ALSO HEUTE FANGE ICH AN EIN TROCKENES LEBEN.


    Gegen diese Entscheidung kommt der Alkohol nicht an, viel viel Kraft und Zuversicht wünsche ich Dir, Es lohnt sich!! Gruss White

    Hallo Sternchen, ich hoffe wir konnten Dir auch etwas von der Angst nehmen da hinzugehen. Ich habe schon sehr oft davon gehört( bei mir war es auch so), das vor Therapieantritt der Saufdruck immens steigt. Dann schreib uns lieber, oder scheue Dich nicht nochmals zum Arzt zu gehen, bevor:

    Zitat

    Oft bis zur absoluten Demontage meines Körpers.

    . Ich wünsch Dir viel Kraft Gruss White

    Hallo Klaus, na das ist doch schon was. Wie geht es sonst so???:

    Zitat

    Ich trinke täglich, aber nur abends. Und wenn ich mal 1 oder 2 Tage ohne Alkohol schaffe, was seltenst ist, dann klappt das schon nicht mehr mit dem Schlafen vor lauter Entzug.


    Also warte nicht ' zu' lange, die Sache ist eindeutig.
    Viel Kraft auf diesem Weg wünscht Dir White

    ...Klasse , das hab ich heute morgen auch gedacht...Sonne scheint... Sommerfeeling, und kein schlechtes Gewissen, kein Druck was zu besorgen...wenn mir vor Jahren jemand gesagt hätte das ich das mal so empfinden würde , hätte ich Ihn für verrückt erklärt. Wieder ein Tag ohne Alkohol...hat sich doch gelohnt. Viele Grüsse an alle :lol: White

    Da kann ich nur uneingeschränkt zustimmen:

    Zitat

    Ich bin davon überzeugt, dass sich ein Rückfall ankündigt. Er entsteht nicht durch plötzlichen Saufdruck, sondern er baut sich nach und nach im Kopf auf.

    Wenn ich nach einem Rückfall hinterher mit mir ins Gericht gegangen bin, konnte ich genau das erkennen.
    Micha hat geschrieben das hat Ihn wie ein Knüppel getroffen, plötzlich war es da. Zum Glück war es nur Nikotin!!! Bei mir kann das nur in einem absoluten Schockzustand passieren, evtl.nach einem schweren Unfall o.ä., das kann auch ein emotionaler Schock sein. Aber: Da es völlig unvorbereitet eintritt muss ich mir den ' Stoff' erstmal besorgen. Bis dahin ist der Zustand bereits kontrollierbar und das Gehirn wieder abgekühlt. Alle Warn und Schutzmechanismen werden dann ignoriert und die Folgen des Rückfalls in Kauf genommen...wie auch immer die aussehen mögen. Ich denke es ist eine Frage der Sensibilisierung gegenüber dem Suchtstoff. Die Folgen eines Nikotinrückfalles sind sehr überschaubar....beim Alkohol überkommen mich nur bei dem Gedanken an den Rückfall und was danach auf mich zukommt ein kaltes Grausen und nackte Angst. :shock: Ich denke das wird wohl jedem mit jahrelanger Suchterfahrung so gehen, das er etwas zurückhaltend und fragend reagiert, wenn von plötzlichen , völlig unerwarteten Rückfällen gesprochen wird. Rückfall gehört dazu--leider nicht zu ändern, Gründe gibt es viele--aber die Ehrlichkeit über den Rückfall ist absolutes Muss und zwingend notwendig. Gruss an alle White

    Hallo Mark, ein herzliches Hallo von mir. Bei der Therapieerfahrung die Du ja nun Zweifelsohne hast, sollte es Dir klar sein das es nur den Weg des eigenen Willen gibt. Ich weiss tatsächlich nicht ob es so erstrebenwert ist von einer Entgiftung in die andere zu rennen weil Du da so nette Leute triffst die Dich wieder aufbauen. :roll: ...Was ich jetzt nicht verstehe ist Deine Beziehung zum Alkohol, was ist diese Droge für Dich und was empfindest Du wenn Du über das Trinken nachdenkst? Wenn Du grundehrlich in Dir darüber nachdenkst wirst Du feststellen, das Du trotz der Schmerzen und schrecklichen Zustände zwar um die Dinge weisst, es aber noch nicht verinnerlicht hast. Warum musst Du seelisch aufgebaut werden, was gibt Dir der Aufenthalt in der Entgiftung.???Was fehlt den zu dem :idea: ' KLICK' ??? Gruss White

    Hallo Sternchen,
    kann da nur von meiner was schreiben: Gruppengespräche, Einzelgespräche mit Psychologen und Therapeuten, Ergotherapie, Sport, Freizeirahmenprogramm mit der Gruppe, Medizinische Aufklärung,Motivationstraining, Arbeitstraining, und jede Menge Zeit sich mit Gleichgesinnten auszutauschen. Allerdings ging meine Therapie 12 Wochen und deshalb weiss ich nicht was da auf dem Hirsch so gemacht wird. Ähnlich denke ich, allerdings etwas gestrafft. Insgesammt aber eine lohnende Sache. Was hast Du in den nächsten 3 Wochen so vor?? Gruss White

    Diese Frage haben wir uns wohl alle mal gestellt

    Zitat

    was zur hölle ist dieses phänomen alkohol?????????
    was macht es da mit einem, das man derart seine persönlichkeit verliert....? ich werde es nie verstehen.

    Auf diese Frage wirst Du keine schlüssige Antwort finden. Höchstens eine allgemein-gefasste Medizinische Interpetation.
    Du hast Phänomen geschrieben, eine unberechenbare Kraft vor der wir Angst haben sollten, weil Sie Auswirkungen auf uns hat die unkontrollierbar und tödlich sein können, auf Dauer auch sind. Wenn wir versuchen es schlüssig zu verstehen , machen wir das wohl deshalb um eine Kontrolle zu versuchen und das endet in unserem Fall immer mit vorzeitigem Tod. Die Alkoholsucht hat immer zwei Seiten, die Psyche UND die Körperliche Symptomatik. Wir dürfen dieses Gift nicht zu uns nehmen, weil es Vorgänge in uns auslöst die noch nicht endgültig erforscht sind. Auch nach jahrelanger Trockenheit werden bei nur einem Schluck diese alten gespeicherten Mechanismen wieder in Gang gesetzt, als wenn es gestern gewesen wäre, die alte Saufmenge wird in Rekordzeit wieder erreicht und steigert sich weiter. Das Gehirn erinnert sich sofort und räumt sofort oberste Priorität ein, alles andere wird nebensächlich. Dein Bericht hat mich doch sehr an alte Zeiten errinnert, und nachdem ich das gelesen habe bin ich wieder so froh trocken zu sein. Rückfälle gehören zum Krankheitsbild und du kannst nur daraus lernen. Auch positive Emotionen können ein Auslöser sein , wie Du schmerzlich erfahren musstest. Ich wünsche Dir ganz viel Kraft ohne Alkohol...nach der Nacht kommt der Tag. Viele Grüsse White

    Kommt auf das Krankenhaus an. 7-10 Tage, kommt drauf an wie es läuft, das entscheiden die Ärzte. Wenn Du am Fr. gehst sparst Du übrigens das Wochenende von Deiner Arbeitszeit, dann sind es evtl nur 5 Tage wo Du fehlst. Gruss White