Hallo Blandi-Blubb,
Das was Du da geschrieben hast ist ein klassischer Werdegang wie aus dem Lehrbuch. Vom Genuss in den Missbrauch, dann heimlich....immer mehr, immer hochprozentiger. Wo das endet steht hier auf jeder Seite mindestens einmal. Und Du stehst daneben und kannst es nicht fassen.......
Also eines ist ganz sicher: Da ist eine Alkoholbehandlung nötig, die Alkoholkrankheit liegt vor, punktum.
Beim nächsten Arztbesuch ist es unabdingbar die Thematik anzusprechen, schon alleine deshalb weil die Antidepressiva nicht mit Alkohol zusammen genommen werden dürfen. Das steht übrigens auch im Beipackzettel. Die Wechselwirkung bewirkt eindeutig eine Umkehrung des Behandlungszieles. Das wird Euch jeder Arzt bestätigen.
Thema Psychologen: Es gibt von der KV ( Kassenärztliche Vereinigung) eine Liste von Psychologen, sortiert nach Ort und Behandlungsrichtung. Dort sind alle aufgelistet die auf Kasse behandeln. Natürlich gibt es Wartezeiten, aber Erstgespräche sind in der Regel sehr schnell zu bekommen. Diese Liste müsste bei jeder Suchtberatung, Caritas etc...., einzusehen, bzw zu kriegen sein. Ansonsten von der Kasse schicken lassen, kein Problem. Ich hoffe das hilft Dir ( Euch) weiter.....
Gruss White