Beiträge von Whitewolf

    Tue ich zuviel für die Nüchternheit, und bin jetzt vollkommen ernüchtert. ??( Zitat)
    Hallo Yorkie, man kann wohl davon ausgehen das auch Dein Gehirnstoffwechsel wieder klar läuft, ich habe mir mal sagen lassen das das ca.10 Wochen dauert bis sich das Gehirn nach der Alkoholvergiftung ( Alkohol ist ein Nervengift) wieder regeneriert und die Psyche wieder funktioniert. Diesen 'neuen Menschen ' völlig ohne Alkohol solltest Du erstmal kennenlernen, Grenzen erkennen, psychische Belastbarkeit prüfen .....1. Gang ist völlig ok dafür, und für die Nüchternheit kann man nicht zuviel tun. Gruss White

    Hallo Finnluna,
    Ich finde es eine gute Sache , das Du Deinen Partner angesprochen hast, das war bitter nötig so lange wie Du das mit Dir rumgeschleppt hast. Da hängt ja nicht nur Angst um den geliebten Menschen mit drinn, vielmehr auch Existenzangst ,und Angst um die ungeborene Zukunft. Damit liegt dieses Tabuthema offen auf dem Tisch und Du kannst Ihn jederzeit ansprechen wie es weitergeht. Nach den nächsten Wochen wird sich zeigen wie sich sein Trinkverhalten ändert...oder auch nicht. Evtl. heimlich....evtl.ändert sich auch das Wesen Deines Partners...oder ...oder.... .Da er selbst der Meinung ist das er zuviel trinkt steht einer alkoholfreien Wohnung nichts mehr im Wege....es muss Ihm klar sein das sich was ändern muss , weil er Dir ab jetzt wo das Thema auf dem Tisch liegt wissentlich WEHTUT wenn er trinkt. Setze Dir im Hinterkopf eine Deadline bis zu weiteren Massnahmen....wie auch immer die Aussehen mögen. Mach Dich in der Zwischenzeit doch hier im Forum schlau wie andere damit umgehen. Auf alle Fragen und damit zusammenhängende Ängste wirst Du hier im Forum eine Antwort finden...zu diesem Thema gibt es keine Blöden oder Dummen Fragen , dafür ist dieses Thema zu ernst....Nur Mut und.....drannbleiben, du bist nicht alleine. Gruss White

    Wenn es den Egoismus nicht gäbe, würden wir nicht überleben, er ist angeboren. Altruismus ist erlernt und eine Abart des Egoismus, wir tun etwas für andere damit es uns gut geht ( Zuviel--wir brennen aus ). Egoismus ist also keinesfalls negativ sondern normal. Als Egoisten werden wir dann (negativ) bezeichnet wenn wir etwas für uns tun, und anderen dabei in die Quere kommen (Mir das meiste, den anderen der Rest). Selbst wenn wir den für uns richtigen positiven Egoismus erlernen und ausführen , wird es immer Missgönner und Neider geben die es als negativ bewerten. Ein heisses Eisen......Gruss an alle Egos und die die es noch werden wollen und müssen White

    Hallo Eveline, erst durch die Mitteilung durch Wort und Schrift bringst Du Ordnung in dieses Chaos der Gefühle und Empfindungen aus der Vergangenheit. Blicke nicht zurück im Zorn oder Wehmut, denn Du kannst das Leben nicht anhalten und auch nicht zurückdrehen. Schau auf Deine Narben und erkenne sie als ein Teil von Dir und nicht als Dein Feind, denn Sie haben auch etwas positives - so wie alles in der Natur seinen Gegenpol hat. Es heisst nicht von ungefähr ' der Fluss des Lebens'...es fliesst immer weiter und DU sitzt an Deinem ganz persönlichen Steuer...wenn du zurückschaust siehst Du , wie die Wogen sich hinter Dir wieder glätten ( Flüsse mit Kratern gibts nicht), zurück bleibt die rauhe niemals stille Oberfäche des Lebens auf der Du keinen- einzelnen- Kratzer erkennen wirst. So wie Du deine Vergangenheit verarbeitest tun es auch Deine Mitmenschen, nichts bleibt auf dem alten Stand und am Ende obsiegt die Zukunft. Gib Deinen Mitmenschen mindestens die Zeit die Du selber so dringend benötigst , um die Geschehnisse zu verarbeiten. Du wirst nicht geliebt weil du gross , stark und belastbar bist, sondern als MENSCH und Evelin....und dieser Mensch hat sich in seiner nassen Phase sehr verändert...Geduld...Geduld...klappt schon. Gruss White

    Hallo Klaus, der erste Schritt ist schon getan...der in Deinem Kopf, ab jetzt gehts aufwärts. Ich würde mich der Meinung von Annika anschliessen und den Weg zum Hausarzt und dann in eine Entgiftung wählen. Du hast bereits Entzugserscheinungen und die sollte man nicht auf die leichte Schulter nehmen. Ausserdem kommst Du aus Deiner 'gewohnten ' Umgebung raus und kannst mit den Sozialarbeitern vor Ort in Ruhe das weitere Vorgehen besprechen, um für Dich das beste Zusammenzuschneidern. Nur Mut, es gibt Hilfe, Du musst nur zugreifen. Du wirst positiv überrascht sein was es alles gibt....Gruss White

    Hallo Entäuscht, viele deiner Fragen beantworten sich von selber wenn Du in Dir schaust. Wie würdest Du Dich verhalten wenn Du gesund wärest und Dein Partner würde sich so verhalten wie Du? Ein Partner von einem alkoholkranken Menschen kann sich nicht in diese Gedankengänge und in das Suchtverhalten einfühlen. Vielmehr ist es auch so das er sich schützen muss um nicht auch 'Krank' zu werden ( CO-Abhängigkeit ist ein Krankheitsbild). Dann noch diese'Single-Männer'in der Gruppe die damit nichts am Hut haben....Das ich Alkoholiker bin sieht man mir nicht an, eher im Gegenteil( ich hatte wohl noch Glück) und ich bin durch meine Krankheit nur stärker geworden. Das Single-Sein hat vielmehr den Grund , das ich meinem Partner diese Belastungen nicht zumuten möchte, erst wenn ich ein sicheres Netz habe und mir selbst wieder vertraue, kann ich darüber nachdenken. Ich habe gesehen wie Partner leiden weil sie absolut hilflos sind wenn sich ein liebgewordener Mensch unter Alkoholeinfluss verändert. Die Reaktionen sind immer dieselben: Überraschung, peinliches Wegsehen, sie versuchen zu helfen und stossen dann an Ihre Grenzen...,Hilflosigkeit, evtl.Wut und dann Resignation. Es wird sehr lange dauern bis Dein Partner wieder Vertrauen in Dich hat, und selbst dann wird er Dich weiterhin scharf beobachten. Wichtig ist das Du selbst in Dir drinnen erkennst was Dich krank gemacht hat, und dann musst Du mit allen Konsequenzen dagegen angehen. Der Partner kann helfen die Krankheit zu erkennen , wenn Euch klar ist das Du Alkoholiker bist, muss er selber entscheiden wie er damit umgeht , und ob und wie er dich unterstützt. Keinesfalls kann und darf er Dich wieder gesund machen....das ist unmöglich. Ich schreibe aus eigener Erfahrung 1: weil mein Vater Alkoholiker war und ich hilflos danebenstand und 2: hatte ich eine Partnerin bei der ich auch vor dieser Wand stand ( Tabletten). No Way wenn der andere nicht will oder kann. Der Partner geht kaputt, wenn er nicht die Notbremse zieht ( s.o. CO-Abhängigkeit). Kämpfe,Kämpfe,Kämpfe...es lohnt sich. Gruss White

    Hallo Evelin, ich bin neu im Forum und hab mich mal so durch deine Seiten geklickt.....ich muss sagen das kommt mir alles sehr bekannt vor. Versuche irgendwie darauf zu achten das Du Dich psychisch nicht überlastest, und lass Dir auch in Zukunft helfen wo es geht. Versuche Dir vor Augen zu halten das Dein Leidensweg lang war(mit Alkohol), und wenn die Ungeduld und die Panik kommt , denke daran das alles auch wieder seine Zeit braucht um wieder rund zu laufen. Wenn Du diesen Weg weiter läufst ( Du hast jetzt einen Leser mehr..) freue ich mich schon auf das Lächeln in deinen Zeilen , wenn die schlimmsten Hürden geschafft und Dich eine gewisse Gelassenheit begleitet.....Weiter so!!Gruss White

    Hallo Bru, klasse das Du dich so offen über Deine Ängste äusserst...das ist der erste Schritt. Dieses Thema quält Dich schon länger und die vergangene Erfahrung mit Deinem Elternhaus macht dich ohnmächtig. Du kennst das Leben nur MIT Alkohol und Du hast verständlicherweise Angst davor wie es ohne sein wird. Da bist Du hier goldrichtig gelandet. Im übrigen bist Du nicht erst dann krank wenn Dein Hausarzt Dich darauf hinweist, er weiss nämlich das bei dieser Krankheit nur die Selbsterkenntnis was bringt. Wenn Du wegen'Grippe' hingehst wird er Dich wegen Grippe behandeln...so blöd das auch klingt. Er wird erst dann handeln wenn Du Ihn darum bittest und selbst dann wird er Dir die Zügel überlassen und Ihr könnt in Ruhe darüber reden wie es, auf Deine Lebenssituation zugestrickt, am besten ist eine Behandlung durchzuführen. Nur keine falsche Angst vor den Ärzten....absolut unnötig. Ein Arzt hilft Dir und er hat nichts davon Dir zu schaden. Im übrigen hat mich dieses Elternhaustrauma auch nicht davon abgehalten Alkoholiker zu werden, mein Vater ist auch daran gestorben...Gruss White

    Ich habe mich einfach mal in das Forum eigeloggt um Erfahrungen und Statements zu lesen die sich um diese furchtbare Krankheit drehen. Bei mir dreht sich dieses Karussel nun auch schon seit über 20 Jahren und ich denke das ich mitreden kann wenn es um Rat und Tat geht. Bin auch für jeden guten Tip dankbar...man lernt ja nie aus. Ich hab jetzt seit zwei Jahren nichts mehr angerührt und manchmal fällt es schwer zu akzeptieren das diese Krankheit nie mehr verheilt, aber meine Erfahrungen haben gezeigt das es NUR noch gänzlich ohne Alkohol geht. Alles andere ist Selbstbetrug, ich würde auch NUR dann Blausäure zu mir nehmen , wenn ich mich umbringen will...mit Alkohol dauerts halt länger...., also das bin jetzt ich so.....und natürlich noch mehr ,..wie Ihr alle hier. :idea: Gruss Whitewolf

    Hallo Twenty, Einsicht ist der beste Weg und das wird ein langer....kannste glauben. Aber jeder Weg beginnt mit dem ersten Schritt, wenn er auch noch so lang ist. Weisst Du wie Du vorgehen musst um eine stationäre Therapie zu bekommen, oder was willst Du unternehmen???Erstmal weiterzechen verzögert die Sache erheblich und diese Zeit wird Dir in der Trockenheit fehlen. Meine Erfahrung...!!Gruss White