Beiträge von marcomarco

    Guten Morgen,

    Gestern bin ich also zu meinem Kumpel gefahren bevor der Besuch eingetrudelt ist. Habe lecker Kuchen gegessen, Tässchen Kaffee und nach ner guten Stunde ging's wieder ab nach Hause.
    Die Anregung einfach vor Beginn der eigentlichen Feier aufzukreuzen und zu gratulieren habe ich hier aus dem Forum und das war TipTop! Früher wäre ich wahrscheinlich einfach gar nicht dort aufgekreuzt, hätte tausend Ausreden parat gehabt ODER wäre mit dem Vorsatz sich zurück zu halten auf eine geburtstagsparty gegangen, und wäre dann wie immer so schlimm außer Kontrolle gewesen, dass ich mich in Grund und Boden schämen musste. Beide Varianten hätten dann wiederum dazu geführt, dass ich mich aus Frust erst recht ins Koma trinke.

    Da gefällt mir der gestrige lösungsweg doch viel besser.


    Gruß
    Marco

    Hallo und herzlich Willkommen im Forum!

    Super, dass Du es geschafft hast die Vorhänge auf zu machen!
    Finde es sehr gut wie ehrlich Du bist. Das beziehe ich auf das Auto fahren mit 1-2 Flaschen Sekt im Bauch. Diese schonungslose, brutale Ehrlichkeit ist sehr wichtig, weil es einfach nur die Realität ist.

    Ansonsten wollte ich Dir nur raten aufzupassen: Du bist verwundert wie viel Du in den letzten Tagen geschafft hast und wie gut Du dich doch fühlst.
    Das ist normal, das ist die erste Euphorie eine positive Wende eingeleitet zu haben. Mache Dich gedanklich schon mal drauf gefasst, dass auch wieder andere, schwerere Zeiten auf Dich zukommen. Jahrelanges Desinteresse an sich selber ist nicht einfach mal so aus der Welt.
    Da werden sicher noch Probleme und Gefühle aus der Vergangenheit hochkommen. Auch das gehört dazu.

    Ich wünsche Dir einen regen Austausch hier und weiterhin alles Gute. Massvoll Sport treiben ist auch ein sehr guter Ansatz.
    Du hast schon Kontakt zu einer realen SHG aufgenommen; auch sehr gut.

    Gruss
    Marco

    Hallo Martin,

    Ich glaube so weit bin ich einfach noch nicht. In meinen Gedanken spukt noch dieser "man" rum.

    Man geht doch zur Geburtstagsfeier von XY...
    Wie kann man nur so ungesellig sein...
    Man muss doch mal ein Bier mit seinen Freunden trinken...

    Bisher kommen aber positive Reaktionen von den Leuten, denen ich wirklich wichtig zu sein scheine. Mein Freund hat ja auch super reagiert und meinte nur, dass Er es sich vorstellen kann. Andere mit bedenklichem Konsum versuchen einen zu locken, drängen, bequatschen wie auch immer. Denen scheint egal zu sein, dass man damit sein eigenes Grab schaufeln könnte.
    Das ist ein Lernprozess für mich.

    Gruss
    Marco

    Hallo,

    weil es hier hunderte (und das ist nicht übertrieben) Beispiele gibt wo und wie Menschen enden können, wenn Sie sich und Ihre Bedürfnisse nicht ernst nehmen.

    "Für Alk prostituiert" ist der Name Deines Threads, ich finde das schon heftig. Stell Dir mal vor, hier hätte Dir jemand geantwortet: Boaah Du bist aber fertig!!
    Glaubst Du nicht, dass Alkohol und Prostitution (Deine Worte) ganz unten enden können? So wie bei den Leuten die dort Hilfe suchen?

    Sollte ein 19jähriges Mädchen sich nicht eher Gedanken machen um eine Ausbildung, Job, Führerschein. Liebe, Familie etc. etc.??

    Gruss
    Marco

    Zitat von silberkralle


    ich hab doch geschrieben: du bist auf m richtigen weg (ich freu mich, weil ich recht hab)
    schöne zeit
    :D
    matthias

    Man soll den Tag nicht vor dem Abend loben! ;) Ist ja alles ganz am Anfang!

    Heute habe ich eine Geburtstags Einladung für Freitag abgelehnt. Ist schon n guter Freund, er weiss Bescheid, trotzdem is mir immer mulmig bei Absagen und würde am liebsten gar nichts sagen. Hab Ihm dann aber gesagt, dass ich konsequent jegliche Feierlichkeiten, bei denen getrunken wird, für mindestens ein Jahr meiden möchte. Auf nen Kaffee VOR der Feier werde ich trotzdem mal dort aufschlagen. Kenne natürlich viele der Gäste und hab mich schon einmal bei ner ähnlichen Gegebenheit als "Aussenseiter" gefühlt und war direkt negativ getriggert! Mancher mag damit gut klar kommen, aber für mich definitiv zu früh und schlechte Erfahrungen sind der beste Lehrmeister.

    Schönen Abend weiterhin an Alle!

    Gruss
    Marco

    Zitat von Lynielle

    Die Räumlichkeiten an sich, dann die hilfesuchenden, echt fertigen Personen und zu guter letzt auch noch der Berater an sich, der der Meinung war, dass ich in "falschen Kreisen verkehre" und dass ich doch kein billiges Mädchen bin und so.
    Die sind doch für Leute mit Konsum da und nicht für andere Privatsphäre.

    Hallo Lyn,

    Du hast echt rein gar nicht verstanden worum es geht!
    1. Was haben die Räumlichkeiten denn bitte für Erwartungen zu erfüllen?`Sei froh, dass es überhaupt Hilfe gibt.
    2. fertige Personen? Ich meine, wenn man sich selbst in einem Alkoholiker Forum anmeldet, könnte man schon gerafft haben, dass es schön ist wenn man nicht abgestempelt wird!!
    3. Der Berater hat vollkommen Recht, das habe Ich und so ziemlich Jeder der Dir in Deinem Thread geantwortet hat auch schon gesagt!!!!!
    4. DOCH genau dafür sind die da!!! Was meinste denn wo Konsum her kommt? Aus dem Supermarkt?? Es geht NUR um Dein Leben mit allen Facetten um helfen zu können!

    Da kann ich diesmal echt nur mit dem Kopf schütteln. Du liest eh wieder nur raus, was Du lesen willst!

    Wenn die Alle so doof und fertig sind, dann mach doch einfach weiter wie DU es vorher gemacht hast und gut ist!

    Hallo Martin,

    sei nicht zu hart mit Dir! Ist ja kein Wettbewerb oder so. Ich wollte Dir mit meinen Zeilen nur sagen, dass es rein gar nichts mit "hart sein" zu tun hat in eine SHG zu gehen. Mulmig war es mir und wahrscheinlich fast jedem anderem auch beim ersten Mal. Du wirst ja zu nichts gezwungen. Es ist einfach eine erprobte, hilfreiche Sache so eine Gruppe. Du kannst dort auch einfach nur mal gucken und musst nicht aus dem Stand da eine 90 minütige Vorstellungsrede halten. Meine ersten Worte dort waren: "Hallo, ich bin der Marco, bin zum ersten Mal hier und möchte mir das erstmal angucken."
    Mich hat auch mein Bruder zum ersten Treffen gefahren und nachher abgeholt. :wink: Danach bin ich nur noch alleine hin.

    Ich wollte es einfach mal ausprobieren zu so einer Gruppe zu gehen und siehe da; es gefiel und gefällt mir.

    Wie Neo schon richtig schrieb, musst Du Dir keine Gedanken machen was andere von Dir halten könnten. Wem Du als Person wichtig bist wirst Du schon sehen. Und das meine ich positiv!

    Alles Gute, schöne Spaziergänge und Ausfahrten wünsche ich Dir!

    Gruss
    Marco

    Guten Morgen,

    war morgens im Wald spazieren und die Zeit ist wie im Flug vergangen. An Wasser habe ich als menschliches Organisationsloch natürlich NICHT gedacht. Aber war auch nur eine Stunde unterwegs und das war auszuhalten und ich hatte keine Anzeichen von Dehydration :)

    Ansonsten geht es mir weiterhin gut, 6 Wochen seit dem letzten Konsum. Nur fällt es mir schwer mich zu alltäglichem zu motivieren. Sitze dann stundenlang vorm Rechner und habe Langeweile, obwohl es genug zu tun gäbe. Ich weiss nicht so recht was ich damit anfangen soll; ist das ein Rückfall in alte Gewohnheiten und abstumpfen, oder liegt es einfach an der Jahreszeit?

    Habe am Wochenende für Abwechslung gesorgt und war im Kino und habe ein altes Hobby reaktiviert. Für den Hobby Einsatz (Zweirad Hobby) bezahle ich heute aber mit Muskelkater aus der Hölle :D
    Die kommende Woche wird arbeitstechnisch ziemlich anstrengend und mein Plan ist es, für genügend Erholung und Abwechslung zu sorgen nach Feierabend. Es liegt an mir die kleinen, positiven Auszeiten/Aktivitäten zu bewerkstelligen.

    Allen eine schöne Woche weiterhin!

    Gruss
    Marco

    Hallo Martin,

    Warum hast Du versagt? Weil Du nicht in die SHG gegangen bist? Oder hast Du getrunken?
    Da steht was von eisern, standhaft und dann: versagen!??

    Hat auch alles nichts mit weichei oder hartem Kerl zu tun. Der Sucht ist so was alles egal. Alter, Geschlecht, Religion, Einkommen oder Image schützen nicht ;)

    Gruss
    Marco

    Hallo Matthias,

    für wichtig erachte ich das auch. Mir fehlt gerade etwas Abwechslung einfach. Freue mich aufs Frühjahr, habe eine Terasse und dann wird fleissig gegärtnert :D
    Vor wenigen Monaten habe ich mich einfach nur Montags mit Sucht auseinandergesetzt; in der Gruppe. Jetzt kann ich das auch jederzeit über das Forum, das ist wirklich gut.
    Es ist halt ein langer Weg in eine zufriedene Abstinenz, ich denke nicht an Alkohol, habe aber eine Menge zu lernen, um mein Leben im Hier und Jetzt zu gestalten.

    Natur ist ein tolles Stichwort und ich werde morgen früh den Tag mal mit einem Waldspaziergang beginnen. Habe morgen Urlaub und dann gönne ich mir das doch direkt mal :)

    Gruss
    Marco

    Hallo @all,

    da das ganze Ruhrgebiet Karneval feiert sitze ich zu Hause und habe genug Zeit für mich und das Forum. Bin ziemlich viel unterwegs hier, mehr als bei Facebook mittlerweile :D

    Gestern war der Termin bei der Suchtberatung. Hatte ein einstündiges Gespräch zur Standort Bestimmung. Den Antrag zur Entwöhnungsbehandlung habe ich bis auf auf ein aktuelles Blutbild komplett und in 14 Tagen geht es ans Ausarbeiten meines Sozial Berichts(das wird zusammen mit meiner Sachbearbeiterin gemacht, den Rest musste ich alleine bei verschiedenen Stellen zusammentragen)
    Die endgültige Entscheidung zu welcher Massnahme die Kosten übernommen werden liegen nach Aussage meiner Ansprechpartnerin bei der Rentenkasse. Die bewertet dann die Unterlagen und meinen Sozial Bericht und gibt dementsprechend grünes Licht für eine ambulante, stationäre oder Kombi-Therapie.

    Beschäftige mich zur Zeit sehr intensiv mit meiner Sucht. Vielleicht schon exzessiv? Lese jeden Tag hier im Forum, sitze viel am PC und lasse gerade viele andere Freizeit Aktivitäten und Kontakte schleifen. Sonst habe ich mich nur Montags in der Gruppe mit der Sucht auseinandergesetzt und die restliche Zeit versucht möglichst viel zu tun. Mein (selbstabgesteckter) Lebensraum umfasst zur Zeit nur die Arbeit, meine Wohnung und einige Geschäfte in denen ich Einkaufen gehe. Ich bringe das aber auch mit dem Wetter in Verbindung. Mir fehlt einfach gerade die Motivation zu vielem.

    Gruss
    Marco

    Zitat von zerfreila

    nicht mehr so große Tagesetappen wie in früheren Jahren, zuletzt so 100 km im Schnitt.
    Radfahren ist so schön! Da tut sich was, Meter für Meter ein Erlebnis für Körper, Geist und Seele! - Schöne Velo-Grüße, zerfreila :)

    Hallo,

    Uff, 100km???? Das ist mal ne Hausnummer! Respekt! Danach könnte ich ein paar Tage nicht mehr laufen.
    Finde ich Klasse. Bin da eher der "kurz und schmerzvoll" Typ mit meinen 20-50km je Tour :P

    Hallo Sky,

    sehr gut beschrieben. Ich selber habe in den ersten Tagen im Forum diesen hier gelesen: https://beispiel.rocks/beispiel.rocks…topic24411.html

    Vielleicht könnte man Deinen Beitrag auch fest verankern, um es neuen (unwissenden) Lesern direkt sichtbar zu machen. Ich wusste auch nichts davon, wie gefährlich ein kalter Entzug sein kann.

    Wichtig zu ergänzen ist vielleicht was mir ein Suchtberater sagte;

    Nach einer Trinkpause auf die ein Rückfall folgt, ist ein kalter Entzug unter Umständen noch gefährlicher, weil der Körper entgiftet war, aber die Suchtrezeptoren noch immer auf Hochtouren laufen. Also besaufen sich manche Leute(so wie ich) mit gleicher Intensität wie vor der Trinkpause. Der Körper reagiert dann noch heftiger auf den Entzug.
    Generell aber ist das Risiko einfach viel zu hoch und ein Arzt ist in jedem Fall aufzusuchen!!

    Hallo,

    hier ist der Link zu den Grundbausteinen: https://beispiel.rocks/beispiel.rocks…echternheit.php

    Die mögen vielleicht in manchen Punkten sehr strikt zu sein, aber auch aus eigener Erfahrung kann ich deren Wichtigkeit nur bestätigen :wink:

    Geduld und kleine Schritte sind sehr wichtig, um nicht enttäuscht zu sein wenn die erste Euphorie langsam vergeht. Genau daran bin ich schon mehrfach gescheitert.
    Ich habe früher zwischen 3-6 mal die Woche getrunken bis zum Totalausfall, je nach Jahreszeit und persönlichem Befinden. Dann habe ich mich 2012 zum ersten Mal mit meiner Sucht auseinandergesetzt, ging zur Suchtberatung, besuchte eine Gruppe und es ging mir sehr schnell sehr gut. Da wusste ich noch gar nichts. Nach 3 Monaten nichts trinken dachte ich; WOW das is ja super und ich habe alles im Griff...
    Schlechter hätte ich das alles nicht einschätzen können. Schnell war ich im alten Kreislauf und ein weiteres Jahr verging im Suchtkreislauf. Ich hatte es alles viel zu leicht genommen und war von der Anfangseuphorie so beschwingt, dass ich direkt Alles wollte und zwar auf einmal mit Zuckerguss oben drauf.
    Also im August/September 2013 wieder alles von vorne und jetzt nehme ich es deutlich ernster. Das gefährliche ist, dass es einem schnell gut geht und man sich wieder mit trinkenden Leuten umgibt und einfach so weiter leben will wie vorher, nur ohne nichts zu trinken. Das geht leider meist schief. Daher sind die Grundbausteine auch so strikt.
    Im Moment fühle ich mich gut, und besuche einmal in der Woche eine Gruppe. Bei mir kamen die Rückfälle meist in Verbindung mit Beziehungsproblemen und nassem Umfeld. Jeder hat da aber seinen eigenen Trigger denke ich. Diese musst Du finden und versuchen zu meiden.

    Weiterhin einen schönen Abend.

    P.S.: jetzt war ich zu lahm mit dem Link zu den Grundies, weil ich ja noch was tippen wollte :wink:

    Gruss
    Marco

    Guten Abend allerseits,

    mir geht es soweit gut. Leider plagt mich seit Sonntag eine Erkältung mit leichten Halschschmerzen, Schnupfen und Gleiderschmerzen. Mein heissgeliebtes Sportprogramm liegt jetzt erstmal auf Eis, um mir keine Myokarditis einzufangen. Lieber ausruhen und gesund werden, danach kann ich noch genug Sport treiben.

    Zur Arbeit und zur SHG gehe ich trotzdem. Gerade brummt die Hütte in meiner Firma und gleichzeitig ist der Krankenstand astronomisch hoch.
    Noch ist alles aber im grünen Bereich und wenn ich merke, dass es nicht mehr geht, dann werde ich auch zum Arzt gehen und mich krank schreiben lassen.
    Gestern war wieder SHG angesagt und da konnte ich sehen, dass es sehr sinnvoll ist Dinge nicht zu verbissen anzugehen. Sich in einer Sache zu verbeissen führt schnell in eine Sackgasse wenn das dann nicht so funktioniert wie man es gerne hätte oder etwas dazwischen kommt. Aber so ist das Leben nun mal.
    An mir bemerke ich, dass mir Denkfehler oder festgefahrene Strukturen an anderen sehr schnell auffallen, ich aber in Selbstbeobachtung noch eine Menge lernen muss.
    Morgen habe ich den Termin mit meiner Suchtberaterin. Es geht um eine Standortbestimmung für mich. Ziel bleibt weiterhin die ambulante Therapie. Zur Zeit besuche ich nämlich eine Motivationsgruppe. Diese wird vornehmlich von Leuten besucht die noch in der Entscheidungsphase sind. Da komme ich mir dann schon ein wenig erfahrener vor, weil ich mir nicht mehr die Frage stelle, ob ich weiter oder kontrolliert oder wie auch immer Alkohol konsumieren möchte.
    Bei der ambulanten würde ich die Gruppe wechseln und dort wären dann nur Leute die ebenfalls eine Therapie machen. Ich denke dann könnte es mehr ans Eingemachte gehen.

    Die Grundbausteine befolge ich konsequent aber eher unterbewusst. Ich muss sie nicht nachlesen um zu wissen was ich besser vermeide. Das freut mich sehr. Konnte durch viel lesen hier im Forum noch ein oder zwei Gefahrenquellen für mich ausmachen. Es fällt mir leicht Trink Kumpels nicht zu treffen, weil das absolut nicht das ist was ich möchte.
    Gestern sagte ich noch in der Gruppe, dass ich das Gefühl habe, nicht mehr "einfach so" in die Sucht zurückfallen zu können/wollen. Mit meinem jetzigem Wissen und der Einstellung habe ich für mich herausgefunden, dass der Suchtkreislauf nicht das ist, was ich mir für den Rest meines Lebens wünsche. Ich hoffe, dass das ein guter Ansatz ist.
    Ansonsten habe ich nur einen starken Kaffee Konsum und starkes Rauchen, aber da will ich mir einfach die Zeit geben eins nach dem anderem anzugehen. Erstmal steht mein Alkohol Problem an erster Stelle.

    Ich nehme mir weniger vor und die geplanten Schritte sind kleiner als ich es am Anfang versucht habe. Das hilft mir. Ich denke nicht von Tag zu Tag, eher so von Woche zu Woche. Eine Woche ist für mich ein ganz guter Zeitraum und ich behalte den Überblick.

    So das war es auch schon. Einen schönen Abend noch an alle Forums User.

    Gruss
    Marco

    Zitat von Nitram


    und zweitens gehe ich morgen Abend zu meiner ersten shg . Hatte am
    Telefon schon ein gutes Gefühl, ich hoffe das bleibt wenn ich dort morgen
    hinfahre. Hoffe ich bekomme keine weichen Knie und mache kehrt marsch...

    Hallo Martin,
    so ging es mir beim "ersten Mal" auch :D Mittlerweile gehe ich richtig gerne hin. Da gibt es nichts zu schämen oder zu fürchten. Die ersten 2 Wochen habe ich auch kaum etwas gesagt und mittlerweile muss ich mein Plappermaul auch mal im Zaum halten :P

    Würde mich freuen wenn Du von Deinen Erfahrungen berichtest.
    Nicht vergessen; bei Dir bleiben! :wink:

    Hallo Mausepaul,

    eine Diagnose übers Internet ist erstmal leider nicht möglich. Das von Dir geschilderte Verhalten wird wahrscheinlich eine Kombination aus mehreren Krankheitsbildern sein. Alkoholismus, Depressionen und vielleicht Komplexen.
    Das sind keine reinen Entzugserscheinungen sondern ein Zusammenspiel von inneren und äusseren Umständen.

    Wie lange hat er sich denn schon isoliert? Tage? Wochen?

    Für mich war es zum Beispiel sehr sehr wichtig mit jemandem, und gerade auch mit meiner Partnerin darüber zu sprechen was in mir vor geht um das Problem anzugehen.

    Wie gesagt, ohne den Menschen zu kennen kann man da auch keine Schlüsse draus ziehen.
    Aber aus Deinen Zeilen lese ich, dass Du vielleicht auch mal hier im Co-Bereich lesen solltest-

    Gruss
    Marco

    Hallo Jana,

    Erstmal herzlich willkommen und Glückwunsch zu deiner Entscheidung.
    Ich bin auch recht frisch hier. Was du gerade erlebst ist die erste Euphorie, die Freude über die positive Veränderung.
    Es ist gut, dass du deine "gewohnte Trinkzeit" bewusst anders gestaltest.
    Wie lange es dauert nicht mehr bewusst ans trinken zu denken ist sicher sehr individuell. Der Mensch ist ein gewohnheits Tier, es wird also schon eine Weile dauern die alten Gewohnheiten zu ändern langfristig. Dad zauberwort ist Geduld.
    Nach 8-9 Jahren trinken wird es schon etwas dauern. Versuch für einfach die Zeit zu geben die du brauchst.
    Mir gefällt deine positive Einstellung, die ist wichtig und richtig.

    Weiterhin eine gute Zeit!
    Gruß
    Marco

    Hallo,

    Leider lädt das Wetter nicht gerade zum radeln ein. Also hab ich gestern Abend mal die Laufschuhe angezogen und bin ne lockere runde joggen gewesen. Die ersten Minuten waren ziemlich zäh, aber nach ner viertel Stunde setzten dann die Transpiration und der Spaß ein.
    "Runner's High" hab ich auch schon bei fast allen Sportarten erlebt, meist wenn man vorher absolut bocklos war.
    Jaja, erst den Hintern nicht hoch bekommen und nachher nicht mehr aufhören wollen. Kurios, kurios...

    Bin zur Zeit auf der Suche nach einem weiterm Zweirad Hobby: neben dem MTB und nem Motorrad hätte ich unglaubliche Lust wieder BMX Rad zu fahren. Unglaublich anspruchsvolles Fahrrad fahren ist es damit, leider nagt der Zahn der Zeit auch an mir.

    Habe mehrere Optionen im Kopf und komischerweise lande ich Hobby mässig immer wieder auf 2 Rädern.