Beiträge von marcomarco

    Zitat von garcia

    ... und gib dir Zeit, eine Sucht überwinden ist eh schon eine Fulltimebeschäftigung, da braucht es Ruhe und Entspannung und keinen Stre? :)

    LG Frank

    [/quote] Seit Freitag habe ich die 4 Monate geschafft Sehr glücklich
    Habe auf jeden Fall zwischenzeitlich auch mal wieder Schlagzeug gespielt und ein Bild habe ich auch wieder
    angefangen zu malen (Probiere gerade eine neue Technik aus, die ich bei einem anderen Maler gesehen habe).
    Lääääääääuft... Smilie[quote]

    :D Freut mich, dass Dein Jahr so startet! Lääääuft und soll so weiter gehen.

    Hallo,

    mir hat es sehr geholfen, als ein Therapeut in meiner SHG Sucht charakterisiert hat und ganz sachlich über das sprach was in einem Süchtigen vor sich geht.

    Die Seele braucht Zeit und Geduld. Die Sucht raubt einem die Geduld und lässt einen grübeln und die Dinge negativ betrachten. Das ist ein ganz normaler Vorgang und braucht nur eins: ZEIT. Versuche es als Verlauf zu sehen und versuche Dich nicht in den schlechten Gedanken zu verlieren.

    - edit,Tina sorry, aber bitte keine fremden Zitate einstellen, danke -
    (Dietrich Bonhoeffer)

    Dieses Zitat hat er dazu vorgelesen und es hat mir geholfen es besser anzunehmen.

    Ein schönes Wochenende wünsche ich Euch!

    Hallo,

    ich mal wieder. :D Heute war ein guter, ruhiger Tag bisher.

    Spanijoggel :
    Ein paar Dinge habe ich schon wirkungsvoll und sofort griffbereit gelegt. Ich habe mal ein Foto meiner Wohnung gemacht nach einem tagelangenen Rückfall. Das ist ein Zustand, den ich innerlich und äusserlich nicht wieder so haben möchte.
    Ich versuche einfach noch mehr Ruhe zu bekommen und dann sehe ich weiter.

    @matti-hh

    Die Kommunikation zwischen Kopf und Bauch hat über viele Jahre aber überhaupt nicht funktioniert - konsequent alles weggesoffen. Das hat zu tausend vollgemüllten Schubladen geführt: Emotions-Messi auf 2.000 Quadratmetern Gehirnzellenoberfläche.

    Das Gefühl des Vermissens hatte ich mir aber für alle Zeit verboten, und ich brauchte diese Gefühle ja auch nicht auszuhalten: Flasche auf - trinken - Sorgen weg.

    So sieht es aus :wink: Ich habe mir verboten zu vermissen; treffend gesagt. Die Bauch-Kopf Kommunikation... Kann ich auch so unterschreiben.


    Habe einige kleine Änderungen für mich auf den Weg gebracht: Sport habe ich von 4-6mal wöchentlich auf 2-3mal reduziert und nach der Arbeit lege ich mich erstmal 30-45Minuten aufs Bett und mache mal die Augen zu und relaxe ein wenig. Hatte sonst immer alle Priorität auf auspowern und Tagesfüllendes Programm gelegt, das will ich versuchen runter zu schrauben um einfach "mehr dürfen" zu dürfen. Den Anstoss dazu habe ich auch hier aus dem Forum. Leistungsdruck von aussen ist eh gegeben.

    Danke für die Antworten. Ich werde weiterhin berichten.

    Ich muss auch gestehen, dass ich mir noch nicht ganz klar bin was mein Rettungsanker ist, ich habe es mit einem anderem Menschen versucht glaube ich. Aber jeder Mensch ist nur für sich selbst verantwortlich und somit bin ich damit auch gewaltig auf die Nase gefallen.
    Ich habe gestern eine Pro und Contra Liste Alkohol geschrieben, bemühe mich auch sonst den Notfallkoffer zu organisieren, aber einen wirklich festen Anker befürchte ich auch noch nicht gefunden zu haben :(

    Hallo,

    Danke für Deine ermutigenden Worte Matthias!
    Ich glaube das ist seit 15 Jahren das erste Mal, dass ich Liebeskummer bewusst und nüchtern erlebe, wenn man mal die 1000L Kaffee und die 40 Zigaretten täglich weg lässt :(

    Je mehr ich mich versuche dagegen aufzulehnen, umso schlimmer wird die Unruhe und das "schlechte" Gefühl. Erst wenn ich mich dazu bringe es einfach mal hinzunehmen bessert es sich minimal. Minimal is ja auch schon mal besser.

    Eben hatte ich den Gedanken: Meine Seele holt sich alle Traurigkeit, die ich versucht habe zu dämpfen zurück! Unaufhaltsam, Sie ist auf dem Weg zu mir. Und ich versuche auch noch dagegen zu halten. Warum verstehe ich eigentlich gar nicht. Sobald ich es zulasse geht es besser und ich kann mich fangen. Ich denke mir, dass Seele und Sucht sich bekämpfen und ich endlich nach Jahren des Kampfes der Seele mal Aufmerksamkeit schenken sollte. Auch wenn das schmerzt.

    Tut schon gut einfach nur mal drüber zu schreiben.

    Hmm, was willst Du hier hören? Dass Dein Umfeld unrecht hat? Dass Deine Freundin doch nicht so meckern soll?
    Lies doch mal bitte was Du geschrieben hast! Du bist mittendrin.
    Wo Du alkoholiker geworden bist? Unwichtig! Wenn Du nicht aufhören kannst zu trinken, auch wenn Du keinen Bock mehr auf die Sauferei hast, dann... Klingelt da was bei Dir?

    Ich hatte auch den Gedanken, dass es nicht so schlimm war, als ich einfach getrunken habe wie ich wollte.

    Aber ich denke, man hat ständig zu viel getrunken. Dein Umfeld hat es schon eingesehen, bevor Du bereit warst das zu sehen. Solange Du der Sucht nachgibtst denkst Du auch nicht darüber nach.

    Aber wenn Du Dich selber mal fragst und auch schon eine Therapie gemacht hast und trotzdem noch nicht dran glauben willst, dann zeigt es nur wie sehr Dich die Sucht schon im Griff hat. Sie sucht nach Ausreden, macht anderen Vorwürfe und sucht Wege um weiter in der Lügenwelt zu bleiben und befriedigt zu werden.

    Frag es DICH und nicht UNS!!!!

    Zitat von silberkralle

    glück auf marco

    richtig!

    ich hab den eindruck, das du auf m guten weg bist.

    schöne zeit

    :D
    matthias

    Moin moin,

    heute leider nichts zu tun auf der Arbeit,also hab ich kurzerhand meine Mutter eingesammelt und bin mit Ihr auf einen naheglegenen Obst und Gemüse Markt gefahren und wir haben uns mit leckeren Vitaminen eingedeckt.

    Das mit dem "guten Weg" finde ich einerseits klasse, andererseits macht es mir Sorgen. Oft war ich schon vermeintlich auf "dem guten Weg"
    Es ging alles viel zu schnell: Trinkpause, attraktive Freundin, tolle Hobbys, Übermut!! Ja ich hab ja sogar schon von einer eiwgen Partnerschaft und Glück geträumt.

    Wie tief mich die Sucht im Griff hat, habe ich gar nicht realisiert, mit dem "Alleinesein", "Einsamsein" habe ich erst begriffen wie es um mich steht.
    Ich habe grosse Angst davor mich in irgendeiner Sicherheit zu wiegen.
    Vielleicht für die ersten Schritte auch der beste Schutz.
    Eine tolle und gute Erfahrung finde ich, dass Liebeskummer mich nicht umbringt und man auch mit Schmerz im Herzen nicht zur Flasche greifen muss. Manche Wahrheiten habe ich zu lange vor mir hergeschoben, als dass ich sie jetzt noch weiter ignorieren könnte.

    Es ist nicht leicht mit all diesen Gefühlen umzugehen, welche Vielfalt an Emotionen einen durchströmt und Ehrfurcht lehrt.
    Hoffentlich bleibt es so!

    Hallihallo,

    heute war ich in "meiner" SHG :D Es tat mir gut dort live mit den Leuten drüber zu sprechen was in mir los ist.
    Dabei fiel mir auf, dass ich ziemlich aggressiv und eher pessimistisch bin. Vielleicht liegt es an den Eriegnissen der vergangenen 14Tage, sehr wahrscheinlich sogar.
    Auf dem Rückweg (Fahrrad) machte ich mir Gedanken darüber und habe festgestellt, dass ich mich selber unter Druck setze und gerne selber stresse. Ist etwas worüber ich mal nachdenken will, warum ich Druck auf mich ausübe auch wenn kein anderer es tut :?::?:

    Ausserdem habe ich einen tollen Spruch mitgenommen wieder:

    Wenn es Dir schlecht geht; geh zur Gruppe!
    Wenn es Dir gut geht; dann renne zur Gruppe!

    Gestern Abend habe ich angefangen ein Buch zu lesen (was ich sonst nie tat) Thema ist: die innere Leere füllen.
    Tolles, fesselndes Thema. Wenn ich später noch Lust habe werde ich darin weiter stöbern.

    Schönen Abend allerseits!

    Hallo,

    mir geht es soweit ganz gut, Kummer ist leider noch immer Tagesbestimmend. Aber habe bei strahlendem Sonnenschein ein kleine Rad Tour unternommen wieder mal und die Landschaft genossen.
    Das einzig Gute, sogar das Beste ist, dass ich trotz des Kummer keinerlei Bedürfniss habe etwas zu trinken.

    Freu mich auf die Arbeit morgen und den Besuch der Gruppe.

    So weit, so gut!


    Hallo,

    habe heute eine Rad Tour trotz Regen gemacht. Hat sich gut angefühlt, aber danach ging es mir deutlich schlechter und zum ersten Mal habe ich wirklich eingesehen, dass ich nie trocken war. 3 Monate nichts getrunken, ok aber in mir hat sich nix verändert. Alles was ich gemacht habe war ein "MUSS" Ich MUSS zur Gruppe, ich MUSS zu den Schwiegereltern, ich MUSS einen gemeinsamen Urlaub planen, ich MUSS Sport treiben, ich MUSS meine Krankheit überwinden usw usw usw. Die ganze Zeit habe ich Ihr das vorgehalten, dass Sie mich ja nur zu allem zwingen will.

    Ich habe nicht zugehört, war überheblich Ihr und mir gegenüber, habe Ihre wichtigen Sachen einfach mal vergessen und mich nur um mich gekümmert. Aber in keiner positiven Weise. Nur Sport Sport Sport. Nach Anerkennung gieren und nie zur Ruhe gekommen.
    Ich habe Sie angefleht nicht zu gehen, gebettelt, beteuert, dass ich nur noch etwas mehr Zeit gebraucht hätte. Aber eben ist diese Illusion zerplatzt. Nichts hätte ich geändert! Ich hätte nichts getrunken, aber mehr auch nicht.
    Wahnsinn, dass Sie mich lange durchschaut hatte, bevor ich es getan habe.

    Habe angefangen meine Wohnung etwas umzugestalten, will es mir etwas gemütlicher machen. Das hat mir wenigstens das Gefühl des absoluten Stillstands etwas genommen.
    Morgen ist auch ein Tag und dann mal sehen wie es weiter geht.

    Hallo,
    Als Neuling lese ich gerade sehr viel hier im Forum. Ich sauge die Erfahrungsberichte nur so in mich auf und bin erstaunt, hoffnungsvoll und auch ängstlich.

    Es tut mir dann leid zu lesen, dass andere einen guten Weg eingeschlagen haben, der aber in der Sackgasse endete.
    Natürlich Erfahrungen muss jeder für sich selbst machen.

    Ich habe dann auch grosse Angst nur eine lange Trinkpause einzulegen, und mir etwas vorzulügen, etwas "aushalten zu müssen"

    Ich hoffe wirklich, dass Du für Dich einen Weg in eine zufriedene Abstinenz findest. Nicht aushaltend, begrenzt oder in irgendeiner anderen Form limitiert, sondern frei gewählt, geniessend und einfach lebendig.
    So wie ich das gleiche auch für mich hoffe.

    Viel Erfolg auf dem weiteren Weg.

    Guten Morgen,

    mir geht es soweit ganz gut, leider lähmt mich Liebeskummer. Ich kann nicht los lassen, immer wieder die gleichen Fragen und Hoffnungen im Kopf.

    Als ob Sie mich mitgenommen hätte. In manchen Momenten sehe ich ein, dass es für nicht süchtige Menschen nicht zu verstehen und auch nicht ertragbar ist, bei jemandem zu sein, der nicht "bei sich" ist.

    Geduld ist das Vertrauen, dass alles kommt, wenn die Zeit dafür reif ist.

    Damit tröste ich mich mal jetzt, und bin froh und ein wenig stolz, dass ich den Kummer zu lasse ohne ihn zu "überschütten" Ich bin dankbar für meine Gefühle, auch wenn Sie mich manchmal ganz schön fertig machen. Ich darf mich glücklich schätzen daran wachsen zu dürfen und endlich auch mal etwas einfach hinzunehmen.

    Schwere Aufgabe direkt zu Beginn des Weges, aber für irgendetwas wird es gut sein. Leider sehe ich zur Zeit noch nicht für was!

    So Euch ein schönes Wochenende erstmal, werde weiterhin schreiben was in mir und um mich herum passiert.

    Dazu fällt mir immer diese Grafik ein :D

    - edit, bitte keine fremden links einstellen, danke Tina -

    Ich muss es ja nicht jedem sagen finde ich, natürlich weiss mein direktes, privates Umfeld Bescheid.
    Stimmt aber, wenn ich an Situationen denke, in denen ich mich mit irgendwelchen Ausreden aus Trinkgelagen rausgehalten habe, fühlte ich auch einen riesigen Druck und das Gefühl des "nichtnormalseins"
    :idea:

    Zitat von silberkralle

    du weißt sicher soviel über abhängigkeit wie ich (wahrscheinlich mehr).

    Hmm, stehe gerade aufm Schlauch. Ist das Ironie? Bin ich da auf dem Holzweg?
    Denke viel nach, ich kann mir vorstellen, dass zwischen dem Vorsatz trocken bleiben zu wollen und dem trocken sein ein Unterschied besteht. Manchmal bekomme ich eine Ahnung davon wovon alle reden, ich mache es aber alles viel zu Kopflastig, das Gefühl stellt sich noch nicht ein. Da kommt dann wahrscheinlich die Geduld ins Spiel?!

    Die Erklärungsnot entsteht, weil ich es mir und Anderen nicht wirklich eingestehen will?

    Schön zu lesen! Deine Einstellung gibt einem Kraft. Auch, oder gerade, die schweren Zeiten nüchtern durchzustehen ist auch einfach nur mein Hauptziel! Sehr tolle Einstellung!

    Gibt da ja nen schönen Bruce Lee Spruch: Bete nicht für ein einfaches Leben, sondern um die Kraft ein schweres Leben meistern zu können!

    Juuuhuu, hab gerade meine Signatur gefunden
    :D

    Danke für den Link! Viele dieser Dinge habe ich konsequent umgesetzt, ich treffe mich nicht mehr mit den Leuten die weiterhin THC oder Alkohol konsumieren. Bei einigen Gesprächen mit Ihnen über meine Problematik kommt nämlich nur: "ach was, so ein Bierchen... ich lasse mir doch nicht mein Feierabend Bier nehmen... Lass Dich nicht von Deiner Freundin beeinflussen..." Alles blablabla um Ihre eigene Sucht nicht sehen zu wollen.
    Ich sage denen dann immer, dass sie doch mal bewusst für "nur" 12 Wochen auf Alkohol verzichten sollen, um mal zu schauen was dann passiert. Der Kontakt erlischte von ganz alleine.

    Leider wird von mir eine "normalität" erwartet denk ich oft und manche Leute reden sogar davon, dass Sie mir wünschen, dass ich gesund werde.
    Ich denke eher, dass ich meine eigenen Sichtweisen nich konsequent genug vertrete, dadurch in eine seelische Zwickmühle gerate und diese dann mit dem Alkohol "heilen" will. Ich fixiere mich dann auf eine Partnerin und will unbedingt alles tun um auch "normal" zu sein. Dann fängt es an!!

    Ich treibe Sport auch mit anderen Menschen und geniesse dort Erfolgserlebnisse. Leider wird dort auch gerne ein Bier danach getrunken und dann verziehe ich mich einfach. Da bin ich noch nicht offen genug. Mir fällt aber auf, dass man so etwas auch mit schwarzem Humor nehmen kann und wunderbar damit leben kann.
    Wenn mich zum Beispiel jemand fragt warum ich nichts trinke, antworte ich schon mal gerne: weil ich dann hier nackt aufm Tisch tanze und wahrscheinlich mit 4 neuen Freundinnen aufwache :lol:

    Sich selber ein wenig auf die Schippe zu nehmen fällt mir viel leichter, als in Erklärungsnot, gelähmt in der Ecke zu stehen.

    Guten Morgen,

    silberkralle :

    Ja genau das ist es auch, leider immer in Bezug auf Beziehungen. Ich habe mir keine Zeit genommen, mal in mich hinein zu horchen was ICH denn eigentlich will. Nicht WIR, erstmal muss ICH gucken wo ich eigentlich wirklich hin will.
    Da drehe ich mich immer im Kreis, Anforderungen und Erwartungen die ja ganz normal sind in Beziehungen, sind für mich erstmal unglaublich hoch und mache mir Druck diesen zu entsprechen.
    Der Witz ist, dass ich immer "ausgesucht" werde. Um nicht alleine zu sein nehme ich die Chance dann beim Schopf und dann geht das Drama los mit mir.
    Anders? Hmmmh! Ich muss mir da mal Gedanken zu machen, aber für mich ist ein Anfang mehr Zeit für mich zu nehmen und mich bewusster zu belohnen. Mit einer heissen Dusche, einer gründlichen Rasur, nem guten Essen.
    Und das wichtigste: ich werde mir so dermassen in den Arsch treten keine Gruppenbesuche mehr auszulassen aus Faulheit. Habe meine Brüder angewisesen mich doch bitte Montags anzurufen und mir das noch mal vor Augen zu halten. Habe gelernt: keine Gruppe = keine Auseinandersetzung und Rückfall.

    @matti-hh

    Danke, das macht mir Hoffnung. Wenn man in so einer Down Phase ist, kann man sich ja gar nicht vorstellen, dass es irgendwann mal anders sein wird. Mich verlässt immer die Geduld zu früh und ich will die Anspannung nicht mehr aushalten.
    Ja ich treibe echt hart Sport, trinke Kaffee wie ein Ochse und rauche mir einen ab. Aber ich denke auch, solange es kein Suff ist nehme ich das hin. Irgendwann mit dem Gelassenwerden, werde ich diese Sachen auch in Angriff nehmen, aber dafür hat mich der Alkohol noch viel zu sehr im Griff um jetzt von heute auf morgen Papst ähnlich abstinent zu werden :D Habe sonst auch bis spät Abends Kaffee getrunken. Den ersetze ich jetzt erstmal ab 15Uhr durch Entspannungs Tee ausm Supermarkt.

    Komme eben nach Hause, war bei meiner Krankenkasse. Schritt für Schritt! Die Unterlagen sind soweit komplett. Brauche nur noch aktuelle Leberwerte von meinem Hausarzt. Leider ist mein Ansprechpartner bei der SHG im Moment krank und ich muss warten bis wir dann gemeinsam die Sachen besprechen können und zur Rentenversicherung abschicken.
    GEDULD! Da ist es wieder dieses Zauberwort.
    Solange vertreibe ich mir die Zeit mit Sport, Gesprächen mit netten Leuten und meinen Gedanken. Will mich ja nie mit mir auseinandersetzen, obwohl ich merke, dass gerade das auch nach anfänglichen Schwierigkeiten Entspannung bringt.

    Klasse, dass es dieses Forum gibt! Da kann man auch ausserhalb bestimmter Zeiten einfach mal los werden was einem auf der Seele brennt! Tippitoppi!

    Mein Vater war dem Alkohol auch nicht gerade abgeneigt, heute ist er über 80 und trinkt immer noch täglich eine oder zwei Flaschen Bier.
    Wir sind 6 Geschwister und 3 von denen(mich einbezogen) haben mehr oder weniger Probleme mit sich. In die Sucht bin nur ich abgerutscht.

    Natürlich geht Zeit bei der Erziehung verloren wenn ein oder beide Elternteile mit Trinken beschäftigt sind, da wurden vielleicht grundlegende, wichtige Dinge nicht vermittelt?

    Ich selber bin immer der Ansicht, dass man sein Schicksal selber in der Hand hat, mit allen Vor- und Nachteilen dann auch leider.