Beiträge von Slowly

    Hallo Pancho,

    als ich trocken wurde hatte ich übelste Stimmungsschwankungen, was aber auch mit meiner damaligen seelischen Abhängigkeit von einem Menschen zu tun hatte.

    Erst nach und nach hat sich das alles, basierend auf meiner Trockenheit, verändert und zum Positiven hin stabilisiert.

    Was mir aufgefallen ist, was ich auch von mir kannte und auch heute noch manchmal kenne, ist das mit dem Fenster.

    Selbstfürsorge ist in meinen Augen das A&O für uns Alkoholiker.

    Magst du das nicht melden oder dir notfalls von jemandem etwas mitbringen lassen, um es selbst zu isolieren ?

    Liebe Grüße

    Slowly

    Guten Morgen Frau Rossi,

    ich bin Alkoholikerin, war aber auch lange Zeit in meinem Leben emotional abhängig von anderen Menschen.

    Alkohol werde ich nie wieder trinken ( können aber auch wollen ).

    Bestimmte Menschen kann und will ich jedoch nicht meiden.

    Inzwischen bin ich seelisch so stabil und kann meine Grenzen so gut anerkennen und auch dem Anderen gegenüber friedlich "verteidigen", dass ich auch mit emotional instabilen Menschen innigen Kontakt haben kann.

    Allerdings geht das nur, da meine Grundfesten im Leben sehr stabil sind und ich auch wirklich versuche mich so gut es geht rauszuhalte,n aus den Angelegenheiten des Anderen.

    Anhören kann ich mir ja alles, ich darf auch ein Statement abgeben, verändern wollen, das lasse ich inzwischen, da habe ich kapituliert.

    Liebe Grüße

    Slowly

    Hallo Schorschi,

    wie schön, dass du dich gemeldet hast.

    Mir war so gut wie klar, dass du trocken geblieben bist,
    denn eigentlich hat die Trinkerei so gar nicht in dein übriges Leben gepasst.

    Es war irgendwie als hättet du dich verlaufen und nicht mehr zurück gefunden auf den richtigen Weg.

    Ich glaube in den Moment, in dem du deinen Hilferuf niederschriebst, hattest du dich bereits selbst gerettet.

    Da war ich nur noch Statistin. ;)

    Wie auch immer ........

    Ich freue mich außerordentlich :) , dass es dir gut geht.

    Und viel um die Ohren hattest du ja schon immer.

    Liebe Grüße

    Slowly

    Lieber Pancho,

    mit der Vorfreude auf das neue Jahr sind wir ja schon mal zwei. :)

    Denn auch wenn so viele Orte auf der Erde schreckliche Orte sind, so ist es doch jedem von uns trotzdem erlaubt, in uns selbst einen Ort der Schönheit und des Friedens zu besitzen.

    So besitzt ja ein Mensch auch nur die Ausstrahlung, um diese Welt ein klein wenig zu bereichern.

    Ich denke nicht, wie ich hier an anderer Stelle las, dass es ( nach Aussagen eines Therpeuten ) für Menschen mit intaktem Familien- und Lebensumfeld schwieriger ist, auf Dauer trocken zu bleiben.

    Eher denke ich, dass es für Menschen mit offenem Herz, ausreichender Schlauheit auch die eigene Dummheit zu durchschauen und genügend sozialer und emotionaler Stabilität, gar nicht so schwierig ist, auf Dauer trocken zu bleiben.

    Toll, wie du deinen Vater motivierst nun auch seinen Alkoholkonsum zu überdenken, bei mir war das etwas anders und meine Mutter ging ziemlich auf die Barrikaden, ja war gar beleidigt, dass ich nicht mehr trinke.

    Damals riet mir Linde, sie aus dem Haus zu schmeißen :D ( sie war zu Besuch ), ich fand den Vorschlag in seiner Radikalität super, habe ihn dann aber doch nicht umgesetzt.

    Seit ich nicht mehr trinke, hat sich die Beziehung zu meiner Mutter verändert, wir haben uns ziemlich ( im Guten ) voneinander entfernt.

    Aber mit mehr Entfernung ist es besser für mich und an ihre Stelle sind andere Menschen getreten, für die es kein Problem war oder ist in meinem Beisein nicht zu trinken ( und noch vielen andere Sachen an mir kein Problem sind ;) ).

    Ebenso habe ich viele andere Dinge in meinem Leben so verändert, dass sie nun besser zu mir passen.

    Dabei war aber auch immer die erste Klarheit die, dass ich endlich wusste, was ich NICHT mehr will.

    Das kam auch erst nach und nach bei mir an, denn allzuoft hatte ich mir etwas fix mal schön getrunken.

    Vielleicht wird es ja auch bei dir sein, wie es damals bei mir war, denn nach den Erkenntnissen war der Weg zur Veränderung und zur neuen Ausrichtung gar nicht mehr so weit.

    Ich wünsche Dir einen guten Rutsch in´s neue Jahr !

    Slowly

    Guten Morgen,

    gestern interviewte ich mit meiner Tochter zusammen, für ein schulisches Projekt, einen Menschen aus Afghanistan.

    Mir wurde dabei der Part des Filmens zugeteilt.

    Ich möchte hier nicht viel erzählen über den Mann persönlich, vielleicht nur ein wenig über seine Flucht.

    Sie führte ihn 8 Monate lang über Tadschikistan, Kasachstan, Russland, Ukraine, Ungarn und Österreich.

    Die erste Grenze konnt er noch mit einem echten Visum passieren, danach übernahmen Schleuser den weiteren Transver, es kostete ihn ca. 8.000 Euro.

    Dafür "durfte" er mit 15 anderen Männern zusammen, zwei Monate lang in der Ukraine ohne Unterbrechung, in einem ca. 10 qm großen Raum ohne Fenster, mit Dauerlicht und ohne Waschmöglichkeiten vegetieren.
    Eine Toilette und eine Lüftung hatten sie.
    Jeden Abend brachte ein vermummter Mann ein Tablett mit Nahrungsmitteln.

    Das war ihr einziger Kontakt zur Außenwelt, der Mann sprach niemals mit ihnen und sie wussten nicht, wie es weiter gehen würde.

    Bei sich hatte er die ganze Zeit, unter seinem Arm (sein Rucksack war ihm abhanden gekommen), eine Plastikmappe, in der all seine Abschlüsse ( Universität, jede Menge Fortbildungen ) gesammelt hatte und die er den ganzen langen Weg wie seinen Augapfel hütete.

    Besonders gefreut hat mich eine Schulung über die Rechte der Frauen, weltweit. :)

    Am Ende des Interviews beteuerte er, dass er unglaublich dankbar sei, was Deutschland und die Deutschen für ihn bis jetzt getan haben und dass er garantieren kann, dass kein Mensch aus Afghanistan hierher kommen würde, diesen beschwerlichen und teuren Weg auf sich nehmen würde, aus wirtschaftlichen Gründen.

    Wir waren beide sehr beeindruckt von diesem höflichen, freundlichen und gebildeten Mann, dessen größter Wunsch ist, die deutsche Sprache so schnell wie möglich zu lernen und dann in seinem Beruf, hier in Deutschland, Fuß fassen zu können.

    Ich werde die Nachrichten aus dem deutschen Bundestag und Bundesrat nun mit nochmals anderen Augen betrachten.

    Liebe Grüße

    Slowly ( trocken und in Sicherheit )

    Hallo Linde,

    angefangen hat es bei mir, also, dass ich ich merkte dass Hühner/ Hähne musikalisch sind, als ich anfing ihnen beim Zubettgehen , wenn sie abends auf die Stange hüpfen, ein Lied vorzusingen. Vorzugsweise ein Schlaflied.

    Eigentlich hatte ich das gemacht, damit sie wissen, dass wenn die mit der Musik kommt, dass dann kein Unheil droht, da sie ja aus der Massentierhaltung zu mir kamen und ziemlich schreckhaft waren.

    Sie schauten mich dann aufmerksam an und drehten auch gerne ihr Köpfe zur Seite um vielleicht noch besser hören zu können ?

    Auf jeden Fall habe ich eine Verbindung über den Gesang gefühlt.

    Inzwischen habe ich jedoch einen Hahn, der steht nicht so auf meinen Gesang.

    Wenn ich damit anfange gerät er in eine kurze Schockstarre und beginnt dann, das neben ihm sitzende Huhn zu picken ( als ob sie was dafür könnte ) ....... :D

    Also hat es sich nun erledigt mit den Gutenachtliedern am Hühnerstall.

    -----------------------------------------------------------

    Vielen Dank Schatzmeister für den Motivationskick !

    Meinen eigenen Stil entwickeln, das hört sich gut an aber ich denke da brauche ich echt noch ein paar Tage dazu ;) .

    Doch selbst das Üben macht mich richtig glücklich und daher ist es gar nicht so wichtig, wie schnell ich vorankomme.

    Ich könnte mir gut vorstellen, dass mir dieser Irish Folk, den du da gehört hast, auch sehr gut gefallen hätte.
    Meine Freundin ( die Geigenlehrerin ) spielte in einer Irish Folk Band und die eine Aufführung, die ich miterleben durfte, ( in einer alten Kirche ), war einfach genial.

    Dir auch viel Freude und Erfolg beim Gitarre üben, vielleicht initiieren wir Musikanten ja irgenwann mal einen musikalischen Forumsworkshop. :)

    --------------------------------------------------------

    Hallo Andreas,

    Danke für den Tip !

    Tatsächlich habe ich mir auch schon das eine oder andere Video auf dem "Röhrenkanal" angeschaut und konnte so einiges an meiner Haltung ( ist ja erst mal ganz wichtig beim Geige spielen ) verbessern.

    Ausserdem übe ich immer mal wieder an einer Irish Folk Einfachtonfolge ( auch gesehen bei yout***), die wirklich nicht sehr kompliziert ist, irgenwann aber richtig gut gespielt, sich hoffentlich ziemlich klasse anhören wird.

    Ich möchte mir halt doch eine gewisse Zeit einen Lehrer gönnen, da ich z.B. schon mit dem Wort Halbtonschritte überfordert bin und ich mir einige theoretische und auch praktische Basics gerne beibringen lassen würde.

    Dein Understatement in Ehren aber ich bin mir sicher, dass dein Gitarrespiel doch schon ziemlich cool ist. ;)

    Dir auch noch viel Spass beim Üben und Proben.

    Liebe Grüße

    Slowly

    Guten Morgen Pancho,

    meine Oma hat immer mal wieder gerne Mundharmonika gespielt und zumindest bei ihr hat es sich ziemlich gut angehört.

    Vielleicht ist es aber auch andersrum und du animierst einen Anderen dazu, auch mal wieder sein altes Instrument auszupacken.

    Ich habe als Kind Blockflöte und Gitarre gespielt und daher fällt mir das Geige spielen verhältnismäßig leicht.

    Außerdem habe ich eine Freundin die Geigenlehrerin ist.
    Da sie leider inzwischen weit weg wohnt :( , geht der Unterricht nur hin und wieder per whats app vonstatten.
    Naja, besser als nix.

    Bei der Geige ist das Schwierige, dass man die Töne, anders als beim Klavier, nicht vorgegeben hat und wie beim Autofahren viele Dinge zusammen kommen müssen, damit eine gute Tonfolge stattfindet.

    Ich werde wohl dieses Jahr auf Urlaub verzichten und stattdessen einmal die Woche in die örtliche Musikschule reisen. :)

    Schließlich habe ich ja meine Familie und die Katzen ziemlich gern.
    Was die Hühner betrifft ist es echt lustig, sie stehen hin und wieder vor dem Fenster vor dem ich übe und unterbrechen kurz ihre fast immerwährende Suche nach Futter....... um zu lauschen.

    Meine ersten Groupies ! ;)

    Frohes Üben !

    Slowly

    Hallo Atze,

    ein Besuch würde mich sehr freuen.

    So wie es aussieht bin ich den ganzen Sommer zuhause und würde dir gerne ein wenig die Umgebung zeigen.

    Wenn ich mich richtig erinnere, bist du doch fasziniert von Zweirädern ?

    In diese Richtung lässt sich dann sicherlich auch etwas richten. :)

    Liebe Grüße

    Slowly

    Hallo Correns, hallo Pancho,

    das halte ich für einen vorausschauenden und guten Einwand.

    Ich habe über dieses Phänomen auch schon von Asylbewerbern gehört.

    Wenn sie hier ankommen sind sie meist erst mal froh in Sicherheit zu sein, während des Asylverfahrens ist die Seele dann auch noch mit Hoffnung ausgefüllt, doch wenn sie dann anerkannt sind.......dann kommt das große Loch, das gefüllt werden will.


    Einen schönen Abend wünscht Slowly

    Liebe Leute,

    kurz vor Weihnachten habe ich mir selbst ein Weihnachtsgeschenk gemacht.

    Ich habe die Freude am Geige spielen ( quitschen ) entdeckt.

    Ihr müsst es euch ungefähr so vorstellen:

    Erst weiten sich die Augen der Vorbeigehenden panisch, wenn sie sehen, dass ich mich am Geigenkoffer meiner Tochter zu schaffen mache.

    Doch es herrscht noch gepannte Gelassenheit.
    Eventuell besteht ja die Hoffnung, dass ich ihn nur aufräume. :D

    Wenn klar ist, dass dem nicht so ist, wird dann ziemlich schnell der Wohnraum um mich ziemlich frei.

    Erst machen sich die Katzen vom Acker, meist direkt an die frische Luft, dann höre ich von weitem Türen schlagen und verirrt sich doch noch ein Mensch in meinen musischen Raum, bekomme ich meist so gute Ratschläge, es doch einmal mit Geigenunterricht zu versuchen ......oder etwas in der Art.

    Nur mein Sohn, der hat mich verstanden. <3

    Vor kurzem kam er zu seiner Geige spielenden Mutter, schaute mich warm an und meinte:

    "Du, du hast deinen Frieden gefunden !"

    Riiiichtig :) .

    Frohe Weihnachten

    Slowly

    Hallo Atze,

    es hört sich richtig zufrieden an, was du so schreibst.

    War ich in jungen Jahren eher ein Familienmuffel, weiß ich inzwischen auch die wärmende und stützende "Funktion" einer heilen Familie sehr zu schätzen.

    Manchmal kommt es mir wie ein Wunder vor, wie gut wir uns alle verstehen, dann denke ich aber auch, dass es an jedem Einzelnen liegt, dass es harmoniert und wir bemühen uns eben auch alle umeinander.

    In Bremen kann ich dir leider keine Bleibe bieten ;) aber wenn du mal im Großraum Braunschweig eine benötigst, dann melde dich :) .

    Liebe Grüße

    Slowly

    Hallo Pancho,

    Frohe Weihnachten !

    Zitat

    Ich kann klar denken, morgens, mittags und abends.
    Das ist die beeindruckendste Erfahrung, die ich gerade mache.

    Ich kenne dieses Gefühl nur zu gut.
    Was habe ich mich jeden Tag gefreut, vor allem ganz besonders die allerersten Monate, als mir mein Lieblingsmantra immer mal wieder gedanklich über den Weg lief.

    Es gibt nichts gei***** als einen klaren Kopf ! ;)


    Ich freue mich sehr, dass es dir hier so gut gefällt und du auch im Chat so gute Erfahrungen und Zuversicht sammeln konntest.

    Für mich bist du ein highlight hier im Forum, eine echte Bereicherung und ich freue mich, dass du hierher gefunden hast.

    Liebe Grüße

    Slowly

    Liebe Lena,

    schön, dass du dich immer wieder meldest und mal mehr oder auch mal weniger schreibst.

    Ich freue mich immer von dir zu lesen, denn oft gibt es darin für mich Anregungen, wie ich vielleicht noch besser mit mir und meinen Mitmenschen umzugehen lernen kann.

    Ich freue mich aber auch dass du hier bist, weil ich dich einfach gerne mag.

    Dir auch noch Frohe Weihnachten.

    Liebe Grüße Slowly

    Hallo Pancho,

    Zitat

    Das ist schwer zu akzeptieren, weil mein Unterbewusstsein ja schließlich ein Teil von mir ist, aber ich muss das so hinnehmen.
    So lange mein Bewusstsein die Oberhand hat und nicht so dämlich ist, sich vom Unterbewusstsein auf die falsche Seite ziehen zu lassen, kann ich damit leben.

    :lol::lol::lol: .

    Ne, dämlich bist du sicher nicht und ich sehe darin einen ganz großen Pluspunkt in Bezug auf deine Trockenheit.

    Aus meiner eigenen Erfahrung ist die Macht meines Unterbewußtsein nur so groß, wie mein Bewusstsein es zulässt, wenn mein Bewusstsein hellwach, empathisch, fürsorglich und vorsichtig mit mir selbst umgeht.

    Ich mag alle meine Träume und auch ich bin schon ganz schrecklich weinend aufgewacht, doch diese nächtliche Post aus dem Unterbewusstsein stört mich nicht, sondern ist mir ein Wegweiser und eine der Leitplanken des Lebens.

    Zum Thema Suchtdruck bin ich sicherlich keine Expertin, denn den hatte ich nie aber ich bin mir sicher, dass es gilt Dinge zu finden, die dich faszinieren, inspirieren und fesseln, damit das Leben ausgefüllt und spannend ist, dann wird es doch immer hirnrissiger, sich noch nach dem Alkohol zurückzusehnen.
    Das schnallt dann das Unterbewußtsein auch irgendwann. :)

    Ich denke an deine Zugfahrt, die nach der längeren Abstinenz, dieses Gefühl auf natürlichem Weg zu errreichen, das ist in meinen Augen ein Schlüssel zur zufriedenen Trockenheit, in der das Nichttrinken kein Verzicht, sondern ein stetiger Gewinn ist.

    Amen ;)

    Slowly

    Hallo Tiuri,

    ich habe mir deinen Thread nun auch durchgelesen und ich stelle mir die Frage, was du als Vorteile für dich siehst nicht mehr trinken zu müssen ?

    Denn wenn man auf eine liebe Gewohnheit "verzichten" will/soll/muss, dann ist es ja auch wichtig genügend Motivation zu haben, es dann auch durchzuhalten und die speist sich ja nicht nur aus der negativen Seite des Alkoholismus, sondern auch durch die positiven Seiten der Trockenheit.

    Davon habe ich nun bei dir, glaube ich, noch nichts entdeckt.

    Welche Lebensverbesserungen für dich oder deine Mitmenschen, erhoffst du dir von deiner Trockenheit ?

    Liebe Grüße

    Slowly

    Hallo Pancho,

    hast du denn das Gefühl, dass dich das nicht Trinken ausschließen wird ?

    Ist es nicht eher so, dass dich das Trinken immer wieder ( vor allem in der letzten Zeit ) ausgeschlossen hat, wenn ich mich richtig erinnere, hattest du das schon einmal erwähnt.

    Und ist es nicht schlussendlich so, dass viele von uns tranken um persönliche Defizite zu kaschieren, die wir jetzt ohne Suff verändern können.

    Dazu gehört vielleicht auch dieses Gefühl das du hattest, als dieser für dich unangenehme Mensch noch da war ?

    Ich kenne das nämlich selbst sehr gut, das ging mir eigentlich fast mein ganzes Leben lang so, allerdings habe ich auch fast mein ganzes Erwachsenenleben lang Alkohol getrunken.

    Aber jetzt bin schon ein paar Tage trocken und es gibt keinen Menschen mehr, dem ich solch eine Macht geben würde.

    Eigentlich ist das trocken sein eh wie Magie, wenn du offen bist für dich selbst und deine Mitmenschen, dann wirst du noch viele kleine und größere Wunder erleben.

    Liebe Grüße

    Slowly