Beiträge von Slowly

    Hallo Pancho,

    Zitat

    "Nüchtern. Über das Trinken und das Glück"

    ich kenne das Buch und habe es auch schon weiterverschenkt.

    Es ist in der Tat klasse, ziemlich eindringlich und authentisch.

    Zitat

    Diese Momente waren überhaupt keine Momente "guten Trinkens", es waren einfach gute Momente.
    Trotz des Glases Wein.
    Weil der Alkohol in diesem Moment nichts kaputt machen konnte.

    Wunderbar beschrieben, man müsste diesen Text direkt in´s Buch mit aufnehmen. ;)

    Ich würde mich freuen, wenn du in einem, zwei, drei .....Jahren genau so schwärmen könntest wie ich, als ich vor kurzem so fröhlich und ein bisschen albern unterwegs war, dass meine Tochter mich fragte, ob ich etwa betrunken sei......? ( War eher ein Spassfrage )

    Ja, sagte ich vom Leben und vom Glück, das ich empfinde.

    Und obwohl ich in letzter Zeit auch einige Probleme habe und die allgemeine Weltlage mir natürlich zusätzlich Sorgen macht, kann ich das direkte Glück ( trocken ) am Leben zu sein, jeden Tag ganz intensiv spüren.

    Liebe Grüße

    Slowly

    Hallo Pancho,

    ja, kenne ich.

    Ich hatte auch schon ettliche Rückfälle.
    Während ich schlief. :)
    Das gehört wohl dazu.

    Du hörst dich total energiegeladen an und ich freue mich über deine positive Präsenz hier.

    Laufen ist nicht so meins aber Sport gehört auch für mich zu einem trockenen Leben dazu.
    Morgen schnüre ich mal wieder die Wanderschuhe und heute bin ich sportlich fair durch Zusehen.

    Beim Fußball bin ich leider eine absolut Katastrophe, die sogar Angst hat vorm halbleeren, 1 Euro Plastikball mit Schneewittchen Motiv. ;)

    Viel Spaß und danke für die Absätze. :)

    Slowly

    Hallo Pablo,

    da hast du ja schon einiges mitgemacht und nun das Bedürfnis, das alles mal aufzuschreiben.

    Dieses Gefühl kann ich gut verstehen und sicherlich hilft das Schreiben auch beim Sortieren der ganzen Gefühlen und Gedanken, die jetzt unbetäubt bewältigt werden wollen.

    Hier im offenen Teil des Forums ist das sicherlich auch möglich und für einige hier ( wie auch für mich ) ist es der Teil, in dem sie sich am liebsten austauschen.

    Viele jedoch sind auch in den etwas geschützteren Teil eingezogen ( kleiner monatlicher Beitrag ), wo sie sich etwas intimer austauschen, da nicht so ohne Weiteres von der ganzen Netzgemeinde mitgelesen werden kann.

    Wie du magst ;).

    Dieses "zu nichts Lust haben", kenne ich sehr gut vom Anfang meiner Trockenheit.
    Ich durfte erst mal lernen, was mir überhaupt Freude macht im Leben und nicht nur danach zu handeln, von dem ich glaubte, was die Anderen von mir erwarten.

    Inzwischen reicht meine Zeit nicht mehr um all das zu tun, was ich gerne würde.
    Aber das passt schon :) .

    In eigener Sache: Wenn du ein paar Absätze reinwurschtelst, dann lässt sich dein Text viel einfacher lesen.

    Danke :) .

    Liebe Grüße

    Slowly

    Hallo Wildflower,

    haha, mich findet meine Familie auch manchmal anstrengend. :)

    Da bin ich mir auch oft nicht sicher, ob es normales Verhalten ist, diese Kontrolle oder schon irgendwie "daneben".

    Bei anderen Menschen halte ich mich inzwischen raus.

    Das ist besser für mich und wahrscheinlich auch für die Anderen.

    Andere zu bewerten liegt wohl in der menschlichen Natur.

    Ob wir nach der Bewertung weiter denken und unsere Bewertung noch einmal auf den Prüfstand stellen und zwar mit der Frage, in wie weit es mit UNS SELBST zu tun hat, was wir über einen anderen Menschen denken, das steht uns ja frei und sollte meiner Meinung nach erfolgen.

    Liebe Grüße

    Slowly

    Hallo Pancho,

    herzlich Willkommen hier bei uns.
    Als ich vor 3,5 Jahren trocken wurde, war für mich das "nie wieder" wie eine Befreiung !

    Denn das "nie wieder" bedeutet ja nicht nur, nie wieder die betäubende Wirkung des Alkohols fühlen zu werden, sondern auch nie wieder den ganzen Mist erleben zu müssen, der damit zusammen hängt.

    Also für mich hat dieses Mantra getaugt ( und tut es immer noch ), ;) für andere ist es einfacher, nur an den jetzigen Tag zu denken und ihn als Ziel der Abstinenz zu betrachten.

    Auf jeden Fall wirst du es in der Gemeinschaft einfacher haben trocken zu werden und dann auch d´ran zu bleiben.

    Ja, genau, das d´ranbleiben an der Motivation trocken zu bleiben, ist wohl einer der wichtigsten Punkte überhaupt.

    Ich wünsche dir dabei viel Erfolg und bin gespannt mehr von dir zu lesen.

    Liebe Grüße

    Slowly

    Hallo Lena,

    ja, mittendrin im echten ;) Leben !

    Das trifft es auch bei mir und ich merke jetzt, dass es das ist, auf was ich seit meinem Alkstop begonnen habe hin zu steuern.

    Am Anfang eher unbewusst aber dann wurde mir mehr und mehr klar, um was es mir wirklich geht im Leben.

    Und, das ist das Beste daran, dass ich ohne Alkohol auch dahin kommen kann.....bzw. inzwischen dort bin.

    Viel, viel, viel Glück und Liebe für dich. <3

    Slowly

    Hallo Correns,

    Danke, mir geht es gut.

    Bin jeden Tag voller Dankbarkeit dafür und mir auch bewusst,
    dass dieser Zustand endlich sein kann/wird.

    Manchmal, wenn ich hier lese, dann setzte ich noch an etwas zu schreiben,
    spätestens nach ein paar Zeilen.... mag ich dann nicht mehr.

    Ich finde das Forum nach wie vor großartig aber für mich selbst reicht es, hin und wieder ein wenig über Alkoholismus (hier) zu lesen.

    Über die Themen, die mich wirklich berühren, über die schreibe ich hier eh nicht, dazu habe ich mein reales Umfeld.

    Es sind ja viele neue (und alte) Leutchen am Start, die dem Offenen Forum Farbe und Input geben.

    Mein Helferleinsyndrom lebe ich ja jetzt ( wie so viele andere Menschen :) ) woanders aus.

    Und da kann ich körperlich tätig und anwesend sein, was mir einfach mehr entspricht.

    Alles Gute

    Slowly

    Guten Morgen,

    mein letzter Tiefpunkt des Alkoholismus war, dass ich alle Geschenke eines mir geliebten Menschen zerstörte.

    Zuvor hatte ich schon viele andere Tiefpunkte ( z.B. habe ich eins meiner geliebten Kinder geschlagen ) und nicht mal das :( hat ausgereicht, um mich vom Trinken abzuhalten.

    Das Zerstören der Geschenke hatte auch viel mit Coabhängigkeit zu tun und als ich dann mit Trinken aufhören durfte, konnte ich auch sie langsam loslassen.

    Die Coabhängigkeit zu verlernen, stellte sich für mich als viel schwierigere Hürde heraus, als das Trinken sein zu lassen.

    Das Positive daran ist jedoch, dass es den Menschen, um den es bei meiner Zerstörungswut ging, immer noch gibt in meinem Leben und wir nun eine sehr schöne und bereichernde Beziehung führen.

    Bei mir hat es lange gedauert und es war ein dauerndes Ringen um Befreiung.

    Ich habe Therapie und Selbsthilfegruppen bzw. Literatur zur Hilfe genommen, viele Gespräche geführt und auch meine spirituelle Seite entdeckt und zugelassen.

    Schlussendlich bin ich nun frei. :)

    Liebe Grüße

    Slowly

    Danke, dass ich durch meine Trockenheit, die dreieinhablb Jahre dauert , nun endlich genug Wumms habe, aus meiner Stratosphäre heruaszutreten, um dauerhaft und konsequent für andere da zu sein und für sie zu arbeiten.

    Danke, dass ich dafür von meinen Mitmenschen so gut unterstützt werde. <3

    Danke für dieses Leben. :)

    Slowly

    Hallo Peters,

    ich glaube das Wichtigste ist, dass du nicht an Dir zweifelst, sondern an der Kompetenz des Arztes. ;)

    Im Leben als dreifache Mutter hatte ich es oft mit Ärzten zu tun, bei denen mir teilweise echt die Worte fehlten..... :roll:

    Dann bin ich fluggs nach Hause gefahren und habe uns einen anderen Arzt gesucht.

    Leider kann ich dir sonst nichts dazu schreiben, da ich keine stationäre Therapie gemacht habe.

    Vielleicht nur....bleib´einfach unbeirrt d´ran, an deinem Weg zur Langzeittrockenheit :) .

    Liebe Grüße

    Slowly

    Hallo Peters,

    ich freue mich sehr mit dir !

    Deine letzten Beiträge stecken voller Hoffnung, Gutem Willen und auch Taten !

    Hoffnung und Guter Wille waren sonst ja auch immer da, was du jetzt aber zudem noch auf die Beine stellst, um wirklich etwas zu ändern, begeistert mich schon :) .

    Bin ein wenig schreibfaul zur Zeit, daher möchte ich dir nur kurz sagen, dass in Gedanken zwei Daumen für dich fest gedrückt sind.


    Liebe Grüße

    Slowly

    Liebe Lena,

    Zitat

    das ich so mutig bin, es wirklich zu versuchen....alleine das ist es, was für mich zählt- die Zeichen stehen auf Veränderung.

    Ich empfinde dich auch als sehr mutig und wünsche dir von Herzen, dass deine Wünsche nach Veränderung wahr werden und zwar so, dass es sich für dich stimmig anfühlt und in deinem Tempo voran gehen wird.

    Toitoitoi Slowly :)

    :) Danke Hans :)

    Tagchen miteinander.

    Ich habe seit neuestem das Gefühl, als ob meine Konsequenz mit der ich Dinge angehe, durch geheime Quellen gespeist werden. :)

    Da ist nicht mehr viel übrig von der Wankelmütigkeit, der Willensschäche und vielen anderen Dingen, die direkt von meinem anvisierten Ziel weg geführt hatten, früher, als ich noch trank.

    Zwar bestimmt oft auch mein Kopf diese Durchsetzungskraft aber irgendwo in meinem Körper muss es diese Quelle geben, die nichts mit dem Denken zu tun hat und sie fängt langsam an zu sprudeln.

    Darüber bin ich ziemlich erfreut und ich nutze diese neu gewonnene Kraft auch zur Flüchtlingsarbeit.

    Es gibt echt viel zu tun und wer sich einmal die Mühe machen möchte auf die Interentseite seiner Stadt zu gehen, die sich mit diesem Thema beschäftigt oder auch mal bei fb reinschaut, (da ist die Vernetzung und die Reaktion meist viel besser bzw. schneller ), der wird selbst bestimmt eine Menge Möglichkeiten finden, etwas in seinem Rahmen dazu beizutragen.

    In diesem Sinne wünsche ich allen einen erfüllten und liebevollen Sonntag.

    Slowly

    Danke, dass ich nun fleißig am zweiten Buch lesen kann. Danke Danke Danke ! :)
    Das gibt mir soviel mehr Lebensqualität.

    Danke, dass ich mich mit meiner Mutter und meinen anderen Mitmenschen gut vertrage !
    Eine Wohltat für die Seele.

    Danke, dass ich in einem Land wohnen darf, das die Möglichkeiten hat, Menschen, denen durch Menschenfeindlichkeit fast alles genommen wurde, Asyl zu bieten und in diesem Land sehr viele Menschen leben, die ihr Willkommen auch wirklich so meinen.
    Das weckt bei allen Zukunftängsten auch Hoffnung.

    Slowly

    Guten Morgen,

    meine Mutter ist in Begleitung nun schon ein paar Tage da und es harmoniert wunderbar.

    Wir unternehmen Dinge gemeinsam aber auch die Beiden getrennt von mir/ uns.

    Sie erleichtern mir meinen Alltag und tun was sie können ( und wollen ) um ein wenig zu helfen.

    Dadurch, dass die beiden zusammen gekommen sind, fällt von mir die Last des "Daseinmüssens". :)

    Das ist für mich sehr angenehm, denn die beiden haben eine Wellenlänge, meine Mutter und ich leider nicht.

    Ich wundere mich immer, dass die andere Person meine Mutter so dauerhaft ertragen kann. ;)
    Doch die beiden sind sich sehr nahe und das freut mich für sie.

    Als ich das so miterlebte, habe ich mir überlegt, ob es auch für mich jemanden gibt, der mir in dieser Intensität nahe ist und dessen Nähe ich dann auch ertragen kann, daran "hapert" es bei mir nämlich manchmal in der Beziehung zu meinen Mitmenschen, die nicht meine Familienangehörigen sind.

    Und ich bin zu der Überzeugung gekommen, dass ich meist genau die Menge an Nähe in meinen Leben habe, bzw. in mein Leben lasse, die ich auch meistern kann.

    Und dann gibt es ja noch meinen Lieblingsmensch, vor dem ich fast keine Geheimnisse habe und der mich innigst liebt, so schrullig wie ich halt manchmal bin.

    Und das kann er nur, weil ich nicht mehr trinke.

    Strike ;) !

    Liebe Grüße

    Slowly

    Glück auf Matthias ,

    ich wollte mich heute mal bedanken für deine knackige und stets freundliche Unterstützung beim Trockenbleiben.

    Dankeschön :)

    Hallo Hans,

    in der Tat ist es fast gruselig für mich zu sehen, wie fremdbestimmt ich war, in all den Jahren bevor ich trocken wurde und da schließe ich meine Kinder- und Jugenjahre mit ein.
    Ich wusste wirklich nicht genau was mir fehlt und schon gar nicht was ich möchte, (also nicht, was ich möchten soll).
    Nun bleiben mir ja noch ein paar Jährchen, wenn alles gut läuft, um das heraus zu finden.

    Ich bleibe einfach mal d´ran :).

    Denn es muss gar nichts Großes sein ( bei mir ), diese kleinen inneren Umwandlungen, z.B. dass ich merke, dass durch viel Verständnis und Reden, immer wieder aufeinander zu gehen, Beziehungen eine ganz andere Richtung nehmen können, als ich mir das jemals hätte vorstellen können, das macht mich einfach happy ! :)

    Ich wurde nach dem schwarz-weiß Prinzip erzogen, selbst hinzugenommen habe ich und es ist nun meine Lieblingsfarbe, das Grau :).

    Hallo Thalia,

    Danke für deine Anteilnahme, wir haben unseren Toten jetzt beerdigt und nun haben wir eine schöne Begräbnisstätte wo wir hingehen können um noch enger mit ihm verbunden zu sein, enger, als wir es alle eh schon sind.

    *****

    Meine Mutter besucht uns bald eine Woche und ich habe damit weiterhin Zeit meine Abgrenzung zu üben :) .

    Einfach war dieses voneinander Entfernen nicht, vor allem nicht für meine Mutter.
    Sie ist öfters auf die Barrikaden gestiegen, hat sogar mein trocken werden boykottiert.

    Aber da ich hin und wieder realtiv stur und konsequent sein kann, war das eben eher ihr Problem als meins.

    Nun hoffe ich, dass sie ihren Frieden mit mir ( so wie ich jetzt eben auf sie wirke ) auch gefunden hat.

    Allen ein schönes Wochenende !

    Slowly

    Hallo Peters,

    Danke, mein Tag war super, vor allem da es nun wieder kühler ist und die Schulferien vorbei sind ;), trägt sehr zu meinem Wohlbefinden bei.

    Klar kannst du auch das machen:

    Zitat


    Wenn die Belastung zu gross wird, dann muss Ich mir halt Gedanken machen was Ich tun kann um diese zu verringern oder einen Ausgleich schaffen aber eben nicht trinken.

    Vielleicht ist es dann aber auch zu spät und die Trinkerei scheint dann die einfachste Möglichkeit zu sein dem Stress zu entgehen und alles geht wieder von vorne los.

    Ich z.B. weiß ganz genau, wann die Zeit sein wird in der ich eine ganze Tafel Schokolade esse und wann die Zeit ist, dass ich nach ein paar Stückchen Schluss machen kann.

    Meine Zeit so zu gestalten, dass es eben nicht mehr die ganze Tafel sein muss, das übe ich täglich und mache mir immer wieder Gedanken darüber.

    Das erst zu tun wenn die Belastung zu groß wird, wäre mir im Falle des Alkohols viel zu gefährlich.

    Vielleicht kannst du daran noch etwas "drehen" ?

    Gud´s Nächdle

    Slowly