Beiträge von Slowly

    Hallo Tina,

    herzlichen Glückwunsch !

    Ist es nicht so, ( nach der Anthroposophischen Lehre ), dass wir alle sieben Jahre in einen neuen Lebensabschnitt eintreten ? :)

    Wenn es denn so ist......, viel trockenes Glück dafür.

    Slowly

    Hallo Rosa,

    ich hatte auch wenig bis gar kein Verständnis seitens meiner Mutter, als ich aufhörte zu trinken.

    Eher schien sie mir beleidigt, dass mit mir nun kein "gutes Gläschen W***" mehr möglich war. (Bei dem es ja eh nie blieb ).

    Mich hat das zuerst sehr geärgert aber dann noch mehr angespornt.

    Auch diese unterschwelligen, indirekten Vorwürfe, kennen ich sehr gut.

    Für mich war es richtig, mich erst einmal von meinen Eltern zu distanzieren.

    So kam ich langsam zur Ruhe und schließlich konnte ich mir erlauben, so zu sein, wie ich wirklich bin.

    Das ging nur, indem ich mich innerlich wirklich von ihnen löste.
    Das war durchaus mit schlechtem Gewissen verbunden, das ich aber einfach aushielt, weil es das kleinere Übel war.

    Eine Therapeutin hatte mir gute Dienste geleistet, mit dem Satz,
    dass es das Schlauste war was ich tun konnte, so weit von meinen Eltern weg zu ziehen.

    Diese Legitimation kam zwar erst über ein Jahrzehnt später aber sie tat mir trotzdem sehr gut damit und half mir, mich schlussendlich ganz frei zu machen.

    Manchmal reichen ein oder zwei kleine Sätze, um Großes zu bewegen.

    Was hast du heute noch so gemacht ?
    Hast du eigentlich eine Selbsthilfegruppe vor Ort ?

    Liebe Grüße

    Slowly

    Hallo Frank,

    es gibt "Schreihebammen", die sind darauf spezialisiert die Ursachen
    des Alarms zu erkennen und dann zusammen mit den Eltern Lösungen zu finden.

    Uns hat das beim dritten Kind sehr geholfen, unserem Sohn nat. auch.

    "Je früher, je besser", kann ich da nur sagen.

    Liebe Grüße

    Slowly

    Hallo Reina Suerte,

    ich denke ich kann ganz gut nachempfinden, was du da schreibst.

    Für mich selbst ist das Forum ein riesiges virtuelles Haus, voller bewundernswerter
    Menschen, die bereit sind ( oder waren ), Anderen einen Teil ihrer Gedanken und Gefühle mitzuteilen.

    Was für ein wertvolles Gut, in unserer oft oberflächlichen und schnelllebig idiotischen Welt !

    Für mich bietet das Forum eine tägliche Bereicherung meines Horizontes und ich möchte es nicht mehr missen.

    Liebe Grüße

    Slowly

    Hallo Martin,

    in diesem Beispiel gerade ging es ja nicht darum, dass es keinen Alk im Supermarkt geben soll, sondern dass das Knabberzeugs so platziert wird, dass man da als trockener Alkoholiker durch den Alkohol Gang gehen muss, um an Chips etc. zu kommen.

    Natürlich steht es den Supermärkten frei, ihre Verkaufstaktiken anzuwenden, mir aber auch sie zu umgehen und sie zu meiden.

    Es geht mir darum zu erkennen, wie stark wir manipuliert werden sollen und bei einem trockenen Alkoholiker geht es eben nicht nur um sein Geld, sondern auch um seine Nüchternheit/Gesundheit.......

    Aber die Verantwortung diese zu erhalten hat jeder von uns selbst, nicht die Supermärkte.

    Die regen mich manchmal nur uff ;).

    LG Slowly

    Hallo Wookie,

    wie ging es dir über das Wochenende ?


    Zitat

    Im Laufe der dritten Woche stellt sich zunehmend eine gewisse Launigkeit, Langeweile, Gereiztheit, alles ist doof, bäääh, wie müde Kinder an der Supermarktkasse-Gefühl ein. Es fühlt sich fast so etwas an, wie Migräne-Patienten einen Anfall schildern: alles nervt, alles ist zu hell, zu laut, Stimmen wirken schrille, jedes Gespräch langweilt, widert mich geradewegs an, ich will mich dann nur noch zurückziehen, wenn ich das nicht kann und an sozialen Leben teilnehmen muss, bin ich teilnahmslos und gereizt.

    Da liegt vielleicht der Hase im Pfeffer ?

    Hättest du eine Möglichkeit der Erfüllung dieses Wunsches verstärkt nachzugehen.

    Ohne eine Rückzugsort an dem ich sein kann, ganz für mich alleine, wenn es irgendwie möglich ist, wäre ich wohl nicht trocken geworden.

    Liebe Grüße

    Slowly

    Hallo miteinander,

    ich hasse diese ganze Sch***manipulation in der Werbung / überhaupt in den Medien.

    Wenn ich trotz fast völligem TV Verzicht mal Werbung sehe, werde ich beinahe aggressiv.

    Auch bei der Werbung im Kinder TV sollten die Erziehungsberechtigten gut aufpassen und den Kleinen klar machen, dass es sich hier um Verkaufstaktiken handelt, wenn der Konsum von Werbung nicht völlig verhindert werden kann oder will.

    Wenn ich als trockener Alkoholiker weiß, dass das Knabberzeug in Supermarkt xy neben dem Alk steht und mich das irritiert, dann kaufe ich es eben im Supermarkt xyz und schon habe ich mich gegen diese Verkaufsstrategien gewehrt.

    Liebe Grüße

    Slowly

    Hallo Wookie,

    die eine Seite, die Sucht, die sich festgesetzt hat in uns, ist ja das eine, warum es so schwierig ist aufzuhören.

    Ich bin aber der Meinung, dass meist auch noch etwas anderes dazu kommt, um ein nasser Alkoholiker zu bleiben.

    Nicht Aufgearbeitetes, ungeklärte oder unglückliche Lebensumstände, Langeweile, ein Leben das in einer Art Sinnlosigkeit fest steckt, fehlende Träume und Ziele, mangelnde Inspiration, Liebe und Freundschaft und und und.....

    Hast du dich mit dir selbst auseinandergesetzt ?

    Hast du dir überlegt, was es ist, das dir eventuell fehlt ?


    Slowly

    Hallo Paco,


    Zitat

    Im Gegenteil, ich habe mich nach meinem 2. Einschlag bewusst hingesetzt und mich mit MIR beschäftigt, ich habe meine Trinkkarriere zu Papier gebracht.....mit Zeiten, mit Trinkmengen, Trinkanlässen , Konsumsteigerungen, Ausreden für mein Saufverhalten....die vielen peinlichen Auftritten auf z.b. Party´s, Festen usw.

    ...in dem Moment, in dem du dir schon klar bist, dass du Alkoholiker bist und nie wieder Alkohol trinken kannst und die Auseinanderssetzung dann nutzt um aufzuarbeiten, dann ist das ja wunderbar.

    Wenn der Abgleich mit anderen Konsumenten dazu dienen könnte, dir das eigene Trinkverhalten schön zu reden, dann ist es eher kontraproduktiv.

    Finde ich zumindest.

    Grüße

    Slowly

    Hallo saufnix,

    in dem Moment wo du über Trinkmengen nachdenkst, aufschreibst, Antworten liest, beschäftigst du dich doch mit dem, was du nicht mehr tun möchtest und kannst, wenn du Alkoholiker(in) bist.

    In diesen Momenten steckst du also ganz tief in der nassen Vergangenheit und Gegenwart und verhinderst zudem noch, dass du dich mit anderen, wegweisenden ( in´s trockene Leben ) Dingen beschäftigst.

    Weil du dir, mit z.B. so einem Thema, einfach die Zeit dazu raubst.

    Du kannst dir hier Hilfe und Unterstützung holen aber wirklich trocken wirst du draußen, im Leben, indem du es dir so gestaltest, dass du glücklich und zufrieden, ohne Alkohol, darin leben magst.

    Was gibt es positives zu berichten über die abstinente Zeit, was hast du vor in der Zukunft für dich zu tun ?

    Gibt es etwas das du unternehmen könntest, weil du nicht mehr trinkst, das dich dadurch in deinem Vorhaben bestätigt und dir hilft trocken zu werden ?

    Grüße

    Slowly

    Hallo Wookie,

    herzlich Willkommen hier in dieser total realen Selbsthilfegruppe :) !

    Ich selbst ( 3 Jahre trocken ) war auch nur ein paar mal in einer Gruppe vor Ort aber es hat mich gestört, dass dort Menschen sitzen die noch trinken, darum habe ich meinen Austausch über Alkohol innerhalb einer Gruppe, auf hier beschränkt.

    Ich empfinde sie als durchaus vollwertig und offen zugeben, dass du Alkoholiker bist, das kannst du ja andauernd üben, wenn du das denn "brauchst" und/oder möchtest.

    Wie du, hatte ich vor dem endgültigen trocken werden auch kurze Trinkpausen, die dann aber jedes Mal ausgehebelt wurden, durch innere Dialoge mit mir selbst.

    Ich verhandelte mit mir über die Trinkmenge, Häufigkeit oder Orte....was ist mir da nicht alles eingefallen an "guten Ideen".

    Das Ergebnis war immer dasselbe, wieder getrunken, mich in meinen Augen "daneben benommen", Matschebirne am anderen Tag.....usw.

    Als ich es dann irgendwann ernst meinte, gab es keine Diskussionen mehr.
    Ich brauchte auch das 24 Std. Mantra nicht, obwohl es sicher helfen kann.

    Für mich war glasklar:

    Trocken, für den Rest meines Lebens.

    Nun hatte ich hier aber gelernt, dass nach diesem Entschluss noch etwas mehr folgen muss und zwar zeitnah, da sonst ja doch wieder alles von vorne beginnt.

    Und so habe ich mir Dinge gesucht, die über die Tafel Schokolade oder das Wasser trinken hinaus gehen und sie auch relativ schnell gefunden.

    Dinge die mir die "Trauer" darüber nehmen, dass ich nun nie wieder im Leben einen "Rausch", zumindest durch chemische Substanzen ausgelöst, empfinden werde.

    Das fand ich schon irgendwie beklemmend, dieses immer klar sein "müssen" im Kopf, dieses keinen Fluchtweg mehr zu haben bei Problemen, dieses sich stellen müssen, den vielen Anforderungen des Lebens.

    Inzwischen ist es genau das, was das Tollste ist, am trocken sein.

    Such´dir was, was dir Spass macht oder dich weiter bringt, mach was aus deinem Tag, aus deinem Leben.

    Es schmeckt viel besser ohne Alkohol !

    Zitat

    .....befinde mich noch in der positiven Phase und moechte dieses Mal vermeiden, den selben Fehler zu machen,was zwei ganz erhebliche Gruende hat, die ich aktuell noch nicht teile


    Die hatte ich auch und es hat sich vieles zum Guten gewendet.
    Es dauert halt alles ein wenig.
    Aber es lohnt sich.


    Liebe Grüße und halte durch!


    Slowly

    Hallo Reina,

    das sehe ich auch so wie Karsten.

    Was jucken dich die Anderen ! :)

    Es sind deine inneren Organe, ist deine Seele, dein Leben, das durch den Alkohol zerstört wird und das passiert auch in "geringeren" Mengen als gemeinhin, als gesellschaftlich toleriertes Trinken, anerkannt ist.

    Mir ging das ganz genau so wie dir, sogar jetzt noch nach 3 Jahren, ist es manchen Menschen unverständlich, warum ich nichts mehr trinke.

    Auch keine Kleinigkeit.

    Aber zumeist gibt es eh keine Diskussion mehr, da ich die Plätze so gut es geht meide an denen Alkohol getrunken wird.

    Wobei sich das, wenn ich so darüber nachdenke, mit der Zeit von selbst so ergeben hat, da sich mein Leben in den trockenen Jahren stark veränderte.

    Du bist auf einem guten Weg und du kannst dazu stehen.

    Das ist doch eine wertvolle Eigenschaft, innerhalb eines aufrechten Lebens, überhaupt.

    Erfinden würde ich nichts.

    Liebe Grüße

    Slowly

    Hallo Rosa,

    Zitat


    Verstanden fühle ich mich auch nur von Betroffeneren, denen es ähnlich geht. Ich habe im Moment den Kontakt zu meiner Familie abgebrochen, es tut mir gut, aber ich fühle mich auch so schuldig, dass sie sich vielleicht Sorgen machen. Aber wenn ich an sie denke und dass ich sie besuchen muss, nur damit sie sich freuen, mir es aber nicht gut tut .. wenn ich daran denke, dann könnte ich gleich wieder loslaufen zum Kiosk um die Ecke und mir eine Flasche Wein holen.

    Ich bin vor vielen Jahren weggezogen von meiner Ursprungsfamilie, trocken wurde ich erst wesentlich später und noch 1-2 Jahre später wurde mir selbst wirklich klar, wie gut das Weggehen war und dass meine Eltern einen riesengroßen Anteil an meiner Alkoholkrankheit haben.

    Du darfst den Kontakt mit deinen Eltern abbrechen und du darfst dich dafür sogar schlecht fühlen. ;)

    Aber mit der Zeit wird es wahrscheinlich besser werden ( das Schlechtfühlen ) und wenn du eine stabile Trockenheit erreicht hast, dann wirst du selbst sehen, wieviel Kontakt du mit ihnen ertragen kannst, ohne dich selbst zu gefährden.

    Sei es deine Trockenheit oder auch einfach dein seelisches Wohlgefühl.

    Meine Eltern hätten die Chance gehabt ein innigeres Verhältnis mit mir aufzubauen aber sie können einfach nicht aus ihrer Haut.

    Darum habe ich auch weiterhin nur soviel Kontakt wie ich eben ertragen kann und das ist nicht gerade viel.

    Ich habe meine Ursprungsfamilie nun ersetzt durch andere Menschen, die mir die Liebe geben können, so wie ich mir Liebe eben vorstelle und wünsche.

    Viel Kraft für´s Trockenwerden und - bleiben sendet dir

    Slowly

    Stadt in der Sonne.


    Ich lief an einem schönen Sonnentag durch eine Stadt,
    wusste aber nicht welche es ist.

    Ich ging von Ort zu Ort und fühlte mich völlig wohl, dann kam ich in eine ganz besondere Straße, das fühlte ich sofort.

    Alles war so hell und weiß.

    Häuser mit Balkonen ohne Brüstungen, lockere, stylische Menschen saßen in den Cafés, entweder auf Stühlen oder bunten Sofas, die überall standen.

    Ich fühlte mich beobachtet, beobachtete aber auch.

    Manche Menschen rauchten Joints, manche tranken Alkohol.
    Das interessierte mich aber alles nicht.

    Ich ging einfach weiter, immer den Sonnenplätzen hinterher, was mir aber nicht wirklich bewusst war und blieb da stehen wo es besonders schön für mich schien.

    Meist in der Sonne.

    Dann wurde mir klar, dass ich in der Hafenstraße gelandet war ( Hamburg ), was im Traum für etwas ganz besonders stand.

    Immer weiter ging mein Weg.

    Ich hatte mir ein rotes Sofa am Ende der Straße, auf einem Balkon ohne Geländer, ausgesucht.

    Es stand links neben anderen leeren, verschiedenfarbigen Sofas.

    Auf dem Weg sprach mich ein älterer Herr an, der alleine an einem Tisch ein Bier trank.

    Er sagte zu mir. "Du möchtest wohl nirgends hin, gehst immer nur der Sonne nach. "

    "Ja, genau so ist es" sagte ich und hörte auf, mich an diesem Sofa als Ziel zu orientieren, ging einfach weiter meines Weges.

    Das Einzige was mich etwas störe war, dass ich beobachtet wurde.

    Sonst war der Traum sehr friedlich und erinnerte mich etwas an die guten Sommertage in meiner Kindheit.

    Slowly

    Hallo Step,

    ich "handle" das inzwischen lockerer als die ersten zwei Jahre.
    Habe jetzt bald 3 Jahre voll :).


    Weil Alkohol und Drogen mich kalt lassen, ist es für mich auch ok,
    wenn ausnahmsweise mal an einem Abend ( z.B. Abendessen mit Schwiegereltern ) etwas getrunken werden "darf".

    Ich weiß, das sind Leute die wollen ihr Glas Wein und dann sollen sie es haben.

    Weder kaufe ich jedoch den Wein, noch schenke ich ihn aus.

    Irgendwie will ich damit nichts mehr zu tun haben.

    Solch´Abende sind ungefähr 10 x im Jahr.

    Alle wissen, dass ich trockenen Alkoholikerin bin und finden das auch stark.

    Die Jahre zuvor haben sie darauf verzichtet in meiner Anwesenheit zu trinken oder ich bin gegangen, wenn dann gegen später der Alkohol in´s Spiel kam.

    Wenn mich Menschen besuchen denen es egal ist ob sie Alkohol bekommen oder nicht ( und das ist der Großteil ) , dann biete ich natürlich keinen an.

    Warum auch, ist doch für sie auch besser Saft oder Wasser zu trinken. ;)

    Auf Feste die mit hohem Alk Konsum verbunden sind verzichte ich völlig.
    Zuhause und auch außerhalb.
    Und wenn dann mal daheim doch so eine fette Party "geschmissen" wird, bin ich weg.
    Damit kann ich rein gar nichts mehr anfangen.

    Es geht mir so gut in meinem alkoholfreien Leben, dass ich dieses kleine Risiko bewusst eingehe.

    Besser und lieber wäre es mir jedoch schon, niemals Alkohol im Haus zu haben.

    Schon aus Prinzip ;) .

    Das möchte ich jedoch nicht durchsetzen, da mir das in meinem Fall zu übertrieben und egoistisch vorkommt.

    Liebe Grüße

    Slowly

    Hallo Saufnix,

    eine Frage hätte ich dann doch noch ?

    Wie stellst du dir das vor, da du ja weißt, dass du Alkoholikerin bist, ein Kind zu bekommen und dann auch jahrelang verantwortungsvoll für es da zu sein, ohne dass du eine stabile Trockenheit und Partnerschaft erreicht hast ?

    Mmmmmh.....

    Nicht die besten Voraussetzungen, oder ?

    Hast du dir die Grundbausteine schon angesehen ?

    LG Slowly

    Hsllo Saufnix,

    willkommen im Forum.

    Wie wäre es, wenn du dir erst einmal die Grundbausteine anschaust ?

    ( Kann leider keinen Link einfügen ).

    Und heute erst einmal die Bierflaschen entsorgst, bzw. von deinem Partner entsorgen lässt.

    Zudem würde ich mich ganz schnell auf den Weg machen und eine reale Selbsthilfegruppe suchen, die du als Ergänzung zu dieser hier aufsuchen kannst.

    Menschen aus Fleisch und Blut sind noch einmal etwas ganz anderes !

    Denn die Rückfall- bzw. "saufdochwieder" Quote ist enorm hoch und könnte sich für dich, durch diese und natürlich noch viele andere Maßnahmen, etwas abschwächen.

    Z.B. duch eine qualifizierte Entgiftung.

    Liebe Grüße

    Slowly

    Hallo Portugalbaby,

    ich bin trockene Alkoholikerin und trockene Co-Abhängige.

    Mir kommen deine Strategien vor wie die von Menschen, die kontrolliertes Trinken versuchen.

    Ich kenne das alles selbst, kontrolliertes Trinken ( hat nicht geklappt ) ebenso wie das Kontrollieren meiner Gefühle, durch immer wieder neue Änderungen in der Beziehung zu meinem XY.

    Was am Ende den Ausschlag gegeben hat war, dass es mir wirklich gelangt hat.

    Ich war satt, hatte genug, Unterkante Oberlippe.

    Den Alkohol wollte ich auf keinen Fall mehr in mich reinschütten, den Mensch mochte ich zwar noch, ich war aber nicht mehr bereit seine Handlungen in Kauf zu nehmen, die mich so traurig und wütend machten.

    Ich begann mir etwas wert zu sein.

    Und als ich das endlich auch wirklich so meinte, was ich so oft mit mir selbst ( Alkohol ) oder mit ihm ausdiskutiert hatte, da änderte sich plötzlich alles.

    Und ich wurde trocken.

    Das Wichtigste für dich passiert in dir, was er so alles labert, glaubt er vielleicht selbst nicht mal ;).

    Liebe Grüße

    Slowly

    Hallo Seidenraupe,

    das schrieb mir einmal jemand in mein Freundschaftsbuch:

    Als sie sich in einen Schmetterling verwandelte, sprachen die Raupen
    nicht von ihrer Schönheit, sondern von ihrer Andersartigkeit.

    Und sie wünschten sich, dass sie sich wieder zurück verwandeln würde, in das was sie immer gewesen war.

    Aber sie hatte nun Flügel. :)

    Aus deinen Zeilen lese ich sehr viel Erleichterung, Glück, eine Menge Freude und Dankbarkeit für dein neues trockenes Leben.

    Und ich glaube eins kann ich dir versichern.......so schnell hört das nicht auf :)

    Liebe Grüße

    Slowly