Hallo Eni,
ich habe noch weiter gedacht und bin mir nun ziemlich sicher, dass es bei mir gar nicht unbedingt eine Überforderung ist was das tagtägliche Tun betrifft, also von der Quantität her gesehen, sondern eine Überforderung was die Eintönigkeit der Tätigkeiten anbelangt.
Dieses Kümmern und Werkeln für Andere, das sind doch viele Tätigkeiten die sich seit 16 Jahren ständig wiederholen und mich mürbe machen.
Klar habe ich immer etwas gearbeitet seit die Kinder da sind und diese Tätigkeiten genieße ich auch und sie machen mir Freude.
Würde ich aber arbeiten wie es wahrscheinlich gut für mich wäre, dann würde die Familie darunter leiden, da mein Nochehemann sehr viel unterwegs ist.
Außerdem bin ich einer ständigen Doppelbelastung emotional nicht gewachsen.
Ich denke es wird darauf hinaus laufen, dass ich mir noch mehr Tätigkeiten suchen sollte, die wirklich meinen Fähigkeiten entsprechen, wo ich mich einbringen kann und auch etwas bewirken kann.....über Taxidienste, Bodenwischen, Tränen trocknen und Kissenschlachten hinaus. 
Naja und mal sehen was sonst noch so an´s Tageslicht kommt. 
Die letzen Wochen waren doch zienlich trübe und ich hatte ja noch nix an Therapie wegen meines Alkoholismus, alles alleine geschafft, daher muss jetzt halt noch mal die Kasse ran.
Habe Angst eventiúell in eine Depression abzurutschen.....
Ich freue mich vor allem auf die Gruppe als Austragungsort der Therapie.
Hatte das zwar noch nie, kann es mir aber weitaus schwieriger vorstellen sich dort zu öffnen und ist daher eventuell auch als wirkungsvoller.
Außerdem ist natürlich die Interaktion breiter gefächert als in einem "normalen" Therapeutengespräch.......spannend ! 
Freue mich, dass es dir besser zu gehen scheint !!
Richtig
!
Grüßle Slowly