....P.S
Hallo Tian,
vielleicht steckt hinter deiner radikalen Stellungnahme auch die Beruhigung für dich, dass es richtig war, bis jetzt nicht Vater geworden zu sein ?
Slowly
....P.S
Hallo Tian,
vielleicht steckt hinter deiner radikalen Stellungnahme auch die Beruhigung für dich, dass es richtig war, bis jetzt nicht Vater geworden zu sein ?
Slowly
Hallo Matthias,
das glaube ich dir und du sprichst aus eigener Erfahrung aus Freud und Leid, innerhalb einer großen Familie, zu der sogar schon xxx Lieblingsenkel gehören.
Als XXL Opi hast du für mich einen Expertenstatus
.
Würdest du mit deinem jetzigen Wissen sagen wollen, dass du besser nicht Vater geworden wärest ?
Auch ich habe sicherlich vieles falsch gemacht, weil ich es nicht besser wusste und konnte und vielleicht auch ein wenig wegen der Trinkerei.
Ich wehre mich ja nur als ein "No go" angesehen zu werden und nassen Alkoholikern zu unterstellen, dass sie ( oft/meist/immer keine guten Eltern sein können.
Diese Aussage betrifft mich und ich wollte sie in ihrer Verallgemeinerung nicht so stehen lassen.
Einen schönen Tag an alle trockenen Eltern und die, die es auch ihren Kindern zuliebe schnellstens werden möchten.
Slowly
Hallo Girasole ( und Tian ),
wir halten es einfach so.
Tians "Fachwissen"
ist korrekt und nur ich bin die rühmliche Ausnahme. ![]()
Liebe Grüße
Das Muttertier
Hallo Aiko,
so, für heute hätte ich es schon mal geschafft. ![]()
Kein Industriezucker, außer den in meiner Vanillesojamilch von heute Morgen.
Die verdünne ich aber noch mit der zuckerfreien Variante.
Ich habe mir heute mal in einer ruhigen Minute Gedanken gemacht.
Ob ich das überhaupt wirklich will, dieses zuckerreduzierte Leben.
Das ist nämlich anstrengend für mich.
Ziemlich sogar.
Der Zucker ist so gut wie das letzte Mittel, was noch übrig ist an Hilfestellung aus meiner alten Zeit, als das Leben noch sehr anstrengend und gar nicht so schön war und ich viele Dinge brauchte, um überleben zu können.
Den Alkohol habe ich abgeschafft, Nikotinkonsum auch, die Coabhängigkeit verlernt und ich habe nun ein Leben, das mir Freude bereitet.
Trotzdem habe ich oft Stress, innerlich, wenn zu viel auf mich einprasselt, ich es mir und allen anderen Recht machen will und dann kommt meist der Zucker in´s Spiel.
Und er hilft dann auch. ![]()
Aber irgendwie fällt es mir nicht mehr so leicht wie früher, das ganze süße Zeugs in mich reinzuschaufeln ( es handelt sich dann bei mir nicht um ein Stückchen Kuchen bei der Nachbarin , sondern um weitaus größere Mengen ).
Ich denke ich bin auf dem Weg es auch zu fühlen, quasi so wie du es schriebst.......Ich möchte die Wahl haben.
Heute hatte ich sie ![]()
Darüber freue ich mich ( ein bisschen
).
Ich denke den Zuckerkonsum kann ich, bis zu einem bestimmten Maß das noch übrig bleiben darf, verlernen.
Ich hoffe nur es bleibt dann nicht ein täglicher "Kampf" auf Lebenszeit.
Vielleicht erlerne ich durch den Verzicht ja auch andere Strategien, um mit Überforderung umzugehen ?
Wie war das denn bei dir nach dem Fasten ?
Hatte es sich verselbstständigt, sodass es normal wurde für dich keinen Zucker zu essen und wie kamst du wieder in die alten Muster zurück ?
Lebst du ganz vegan oder gibt es nur ab und zu veganes Essen bzw. Kuchen.
Ich halte die vegane Lebensweise aus ethischen Gründen in unserer Gesellschaft (die meistens keine eigenen glücklichen Tiere mehr hält ) für die richtige, schaffe es aber nicht sie zur Zeit für mich umzusetzen. ( Zu viele Menschen mit denen ich zusammen esse - zu umständlich daher ).
Liebe Grüße und Gute Nacht !
Slowly
Hallo Aiko,
das ist ja schön, dass du mir hier geschrieben hast ! ![]()
Ich habe schon im geschützten Bereich immer mal wieder bei dir gelesen.
Was meinen Zuckerkonsum betrifft ....
Ich mogle, schlängle, faste, nasche mich so durch.
Es gibt keine feste Linie aber das entspricht eh nicht meiner Natur und ich habe es aufgegeben daran zu glauben, so eisern und konsequent wie andere Menschen zu sein.
Trotzdem versuche ich meinen Zuckerkonsum im Zaum zu halten und zu reduzieren, so gut es geht.
Durch Berichte von Rückfällen hier im Forum ging mir über längere Zeit ( aber gestern dann noch einmal speziell ) ein Licht auf, dass ich vielleicht sogar froh sein kann zuckersüchtig zu sein.
Denn würde ich das Wort Zucker durch Alkohol, Drogen oder Tabletten austauschen, dann hätte ich ein noch größeres Problem, als meine Gier nach Zucker und den daraus durchaus immer mal wieder resultierenden Suchtdruck.
Beim Zucker kann ich nachgeben, ohne sofort größere Konsequenzen für meine Gesundheit und Seele befürchten zu müssen.
Trotzdem möchte ich gerne mit dir zusammen daran basteln, weniger Zucker ( gar keinen zu konsumieren, ist nicht mehr mein Wunsch ) zu mir zu nehmen.
Hast du schon eine Vorstellung wie sich das gestalten könnte ?
Liebe Grüße von Slowly
Liebe Eni,
ich finde das einfach nur schlimm, wenn es tatsächlich so sein sollte wie Frank schreibt. Gießkannenprinzip.
(Nicht böse gemeint Frank ) Wie sollst du denn etwas rausholen aus der Zeit, wenn du immer wieder oder dauerhaft in einer Depression steckst und nichts dagegen unternommen wird in deiner Anstalt ?
Die Leute werden reihenweise rückfällig und es wird nicht verstanden, dass ein Mensch mit Depressionen vielleicht eine Veranstaltung gar nicht besuchen kann ?????
Da werde ich wirklich wütend und zweifle mal wieder stark am Gesundheitswesen und ihrem überhaupt nicht ganzheitlich ausgelegten Behandlungsprinzip.
Ich habe es auch schon an anderer Stelle empfohlen.
Es gibt ein Buch ( auch bei Amazon ) das heisst: "Von mir aus nennt es Wahnsinn - Protokoll einer Heilung", geschrieben von der trockenen, suchtkranken Amerikanerin Jaqueline C. und dem Arzt und Therapeut Walter Lechler, einem der Gründer der 12-Schritte-Kliniken.
Für mich beinhaltet es so viel Wichtiges und Richtiges, dass es mir meinen anfänglich auch ziemlich steinigen Weg in der Trockenheit sehr erleichtert hat, denn ich sah wie es auch geht und dass Heilung möglich ist!!!!!!
Und obwohl ich nie in einer Anstalt war, war mir im durch dieses Buch im Vorfeld klar, dass das die einzige Möglichkeit für mich wäre, etwas derartiges zu ertragen und zu genesen.
Liebe Eni, auch wenn die Anstalt nicht das Richtige für dich ist, du wirst es woanders finden !
Du bist trocken, Depressionen sind behandelbar, du bist eine tolle und liebenswerte Frau und wirst dein Leben auf die Reihe bekommen.
Ich glaube ganz fest an dich.
Ganz lieben Gruß und melde dich wenn es dir nicht gut geht, BITTE.
Slowly
Hallo Tian,
trotz meines Alkoholkonsums habe ich auf "jedes Zipperlein" meiner Kinder geachtet.
Nicht so, dass sie es merkten aber ich habe nie weg geschaut, sondern eben hin !
Und wenn mir etwas im Ungleichgewicht schien, habe ich es mit Ärzten, Kindergärtnerinnen, Lehrern und auch Psychologen ( meist ohne Wissen meiner Kinder ) thematisiert.
Und wenn es nötig schien, dann habe ich gehandelt.
Sei es mit Gesprächen, Änderung innerhalb der Tagesgestaltung, Ernährungsänderung, Heileurythmie oder auch ein paar wenigen "Sitzungen" bei Logopäden, Ergotherapeuten und einmal auch bei einer Kinder- und Jugendpsychologin.
Ich möchte auf keinen Fall nassen Alkoholikern raten Kinder zu bekommen, das nicht, es ist aber zu pauschal geurteilt in meinen Augen, wenn du nassen Alkoholikern die Fähigkeit absprichst ,Kinder gut ins Leben zu begleiten.
(Studien heranzuziehen ist mir in diesem Fall zur theoretisch.)
Vielleicht ist da dann aber tatsächlich auch die Menge des Alkohols Ausschlag gebend, ob eine fördernde und liebevolle Betreuung noch möglich ist ?
Mal ganz davon abgesehen, dass es in meinen Augen viele brottrockene Leute gibt, die erst mal selbst nach sich selbst schauen sollten, bevor sie Kinder bekommen....
Aber das ist ein anderes Thema.
Grüße
Slowly
Hallo Tian,
einer Sache, in deinem leidenschaftlichen und interessanten Beitrag, möchte ich gerne
widersprechen.
Zumindest was mich betrifft. ![]()
Auch wenn ich lange Zeit im Leben meiner Kinder nasse Alkoholikerin war, waren mein Mann und ich zusammen gute Eltern.
Und meine Kinder haben bis auf ein paar Ausnahmen wenig unter meinem Alkoholismus gelitten.
Das kann ich jetzt, wo die beiden Großen sich recht positiv entwickeln, mit gutem Gewissen sagen.
Ich habe sicher auch viele Fehler gemacht aber ein "No go" war ich bestimmt nicht. ![]()
Liebe Grüße und eine gute Zeit !
Slowly
Hallo Lütze,
ZitatPrima,jetzt kann er mich fahren,wenn irgendwo ne Feier ist...Warum ich das dachte ,keine Ahnung.Ich habe mich dann selber zur Ordnung gerufen..Beschäftigt mich aber noch immer.
Ui, das glaube ich, dass dich das noch beschäftigt !
Macht ja auch Sinn, denn wenn der Gedanke Alkohol zu trinken da noch mit im Boot war, was ja zumindest unterbewusst so sein wird, dann würde mich das auch wachsam machen.
Ich habe gerade mal auf dein Anmeldedatum geschaut.
Das sind ja doch schon ein paar Tage her, dass du hier aufgeschlagen bist. ![]()
Gut, dass du deine Gedanken so ernst nimmst, so kannst du deine Vorsichtsmaßregeln in Bezug auf Alkohol weiterhin auf 100 % laufen lassen.
Und gut, dass du uns an deinen Gedanken teilhaben lässt.
Danke ! ![]()
Liebe Grüße
Slowly
Hallo Step,
bei meiner ersten Familienfeier wussten es die anderen durch meinen Mann.
Er hatte die Einladungen ausgesprochen und dann auch "das" dazu gesagt.
Als die Party ( Weihnachten ) in Gang war, war es schon etwas eigenartig, ein wenig Wehmut schien mir den Abend der anderen zu begleiten ;).
Ein Familienmitglied sprach mich jedoch an und fand es spitze was ich in dem halben Jahr geschafft hatte.
Keiner der anderen hätte es sich vorstellen können, "so lange" keinen Alkohol zu trinken.
Als ich an dem Abend noch woanders hin ging, war eine geradezu euphorische Stimmungsaufhellung zu vermerken :), als ich dann den Alkohol frei gab.
Ich hab´s ihnen gegönnt und war froh aus dieser Nummer ( für immer ) raus zu sein !
Viel Spass bei deinen trockenen Feiern.
Bin gespannt wie es bei dir läuft. ![]()
Liebe Grüße
Slowly
Hallo Eni,
ZitatDas Ankommen. Nachhause kommen, alleine sein, runterfahren....früher immer eine Situation, in welcher ich getrunken habe. Das Korsett der Klinik hat mich abgehalten. Ich muss mir jedoch dringend etwas überlegen, wie ich dieses NACHHAUSEKOMMEN für mich zukünftig gestalte.
Es gibt ja so vieles in deinen Posts auf das ich eingehen könnte aber ich habe mir das ausgesucht, weil ich denke es beinhaltet etwas Wesentliches.
Das Gefühl des ALLEINESEINS.
Ich kenne es nur zu gut, hatte das früher als ich noch trank und auch nach dem trocken werden sehr oft und ganz ganz selten, erwischt es mich sogar auch jetzt noch.
Meistens dann, wenn ich mich selbst nicht so gerne mag oder ich Sorgen habe, die ich niemandem mitteile !
Zumindest glaube ich, dass es das ist.
Und dann sehe ich manchmal die kleine "Babyslowly", die in ihrem Bettchen liegt und "eigentlich" zeitlebens in ihren Eltern keine Vertrauenspersonen hatte und auch niemanden, der ihre wirklichen Bedürfnisse für wichtig nahm
In diesen Momenten der Einsamkeit, hilft es dann auch nicht viel mir selbst zu sagen, dass ich doch jede Menge liebe Leute um mich herum habe.
Ich fühle mich trotzdem elend und alleine, träume dann auch viel, nicht immer Schönes und wache oft weinend auf.
Jetzt habe ich das kaum mehr und es stellt sich die Frage, was denn nun anders ist als zuvor und was diese Änderung hervorgerufen hat.
Im Ergebnis ist es glaube ich die Akzeptanz meines, manchmal nicht massentauglichen, Selbst und dass ich in mir meinen besten Freund gefunden habe.
Klar löst das nicht alle Probleme und Sorgen und ich fühle mich trotzdem noch manchmal alleine und ich glaube auch nicht, dass man so ein Gefühl daherreden kann.
Aber ich glaube daran, dass du die mentale Stärke hast, dich selbst irgendwann richtig lieb zu haben, denn das geht und ist der beste Garant auf ein Leben mit weniger Einsamkeitsgefühlen.
Idh wünsche dir einen guten Start in eine neue Anstaltswoche und weiterhin jede Menge fröhlichen inneren Abstand, wenn alles mal wieder allzu strange anmutet.
Denn etwas Selbstironie und Freude über die Situationskomik, hat auch in ernsten Lebensbereichen noch niemandem geschadet. ![]()
Werde jetzt weiterschlafen.
Nächdle.
SlowlyZzZzZzZz
Ich bin dankbar für meine....
1: Geduld
2: Hingabebereitschaft
2 1/2: Bescheidenheit
3: Fröhlichkeit
Slowly ![]()
Hallo Eni,
ich kann den Rauch aus deinen Nüstern bis hierher sehen
.
Du hast echt Temperament !
Musste echt lachen über dich, du findest das alles weniger lustig, schon klar.
Melde mich später noch einmal.
BIBA
Slowly
Danke für die schöne Zeit mit meinem kleinen Sohn gestern in Wald und Wiese. ( Er mag den Herbst genau so gerne wie ich
).
Danke dafür, dass es so viele engagierte Menschen gibt, die unter anderem eben auch unser heutiges Pilze Seminar anbieten.
Danke für das nette Telefongespräch mit meinem Vater.
Slowly ![]()
1. Danke Eni. Ich muss mich nur trauen.
2. Danke an meine fast schon gespenstische innere Ruhe :).
3: Danke für mein Zuhause !
Hallo Eni,
den Lagerkoller hast du ?
Kenne ich zu gut.
War am WE auf einer Messe, da erwischte mich der aggressive Messekoller.
.
Ich konnte mich ganz gut zusammen reißen aber schön ist anders.
Auf jeden Fall war ich extrem froh, als ich gestern Abend wieder zuhause ankam.
Da viele Leute scheinbar echten Genuss an der Messe und dem Jubel und Trubel da hatten, wäre ich früher schnell wieder ins Überlegen gekommen, ob mir mir alles so stimmt.
Seit ich weiß, dass mit mir alles stimmt, egal wie anders ich manchmal bin,
überlege ich sowas erst gar nicht mehr.
Da versuche ich dann einfach so schnell wie möglich Land zu gewinnen.
Ich finde:
ZitatMorgen beame ich mich mal nach Hause, bevor ich hier völlig hohldrehe...
Well done ! ![]()
Slowly
Werde heute für ein paar Tage in den Pott starten.
Danke, dass mich da liebe Leute erwarten
.
Danke für diese neuen Gelmatratzen, meine alten, müden Knochen lieben sie
.
Danke für meine alten Freunde und für den neuen, interessanten Kontakt, der ja vielleicht noch einer wird. ![]()
Schaun´mer mal.........
Hallo Eni,
huiiiiii, da wirbelst du mal wieder g´schwing durch´s Forum und hinterlässt wie immer ein Lächeln bei mir.....
Zitat... haben bis zum Bauchmuskelkater gelacht!!!
Darum bin ich mir auch sicher, dass nur Menschen mit einem kleinen HDP ( Humordefizitproblem ) ;), soll es ja geben, mit dir nix zu lachen haben.
Was die Dcs betrifft.
Als eine kleine Freundin in der Psychatrie war, gab es auch solch einen junge Ärztin.
Als ich mit ihr über einige Probleme sprach, meinte sie, sie würde sich vorkommen, als sei sie bei einem Verhör
und dazu rechfertigte sie sich ständig.
Wenig vertrauenserweckend. ![]()
Trotzdem hat die Therapie im Gesamten viel gebracht.
.....
Dann darf´s also doch das EZ sein
.
Aber für´s Bauchmuskeltraining könnt ihr euch ja dann besuchen.
Weiterhin eine g**** Zeit ![]()
Slowly
Danke für die Mediatheken verschiedener Fernsehsender.
Da ich so gut wie nicht fernsehe, kann ich mir da interessante Sendungen aussuchen,
die ich dann während meiner Morgenhygiene anhöre.
( Zur Zeit Rückblicke der NDR Talkshow, nachdem ich Terra-X und die Hundeflüsterin
durchgenudelt habe )
Danke, dass meine Katzen so gerne mit mir spazieren gehen. ![]()
Danke für das Forum und die vielen unterschiedlichen, inspirierenden Menschen und Meinungen.
Slowly
Hallo Matthias,
das halte ich für sehr schlau von deiner "Gutsten".
Das erste was ein Kind im bestimmten Alter verliert, sind eh Jacke, Handschuhe und/oder Mütze.
Von daher sind Spielsachen das sinnvollere und zudem glücklich machende Geschenk !
Pullis und Socken ( gähn
) dürfen die Eltern kaufen !
Liebe Grüße
Slowly