Beiträge von Slowly

    Guten Morgen,

    mein zweites Kind wird heute volljährig :) .

    Was ist er für ein toller Mensch :D.

    Ich bin froh, dass ich ihm nun schon jahrelang ein wirklich gutes Vorbild sein kann, zumindest was den Alkoholkonsum betrifft. :lol:

    Er trinkt zwar trotzdem Alkohol aber er hat ein glückliches Leben und kennt darum immer mehr seine Grenzen.

    Danke ( an wen auch immer ), dass ich trocken werden durfte.

    LG Slowly

    Lieber Schorsch,

    ich habe mich heute Nacht in meiner Geisterstunde sehr über deine Antwort gefreut !

    Aber an deinem Perfektionismus müssen wir noch etwas arbeiten :roll: .

    Das wäre früher nie vorgekommen, dass du einem deiner Beiträge keinen Titel gibst ;) .

    Spass.... ich denke Perfektionismus gehört ( trotz der negativen Aspekte ) eben zu unserem Menschsein dazu und er kann durchaus auch seine Berechtigung haben, denn ohne all diese Menschen die immer und immer wieder versuchen ihr Bestes zu geben, weiter zu kommen, sei es in der Forschung, in der Gesellschaft, in der Kunst und und und......oder im Dasein von und für Andere, so wie wir es für unsere Kinder sind, gäbe es Stillstand.

    Und still ist der Mensch wohl nicht gedacht, so sehr ich mir das auch manchmal wünsche. ;)

    So wie du sie beschreibst, kenne ich sie auch:
    Alkohol-Gedankenblitze.

    Manchmal wenn es mir mal nicht so gut geht fällt mir ein, dass es Alkohol gibt zur Betäubung,
    ........für Andere......
    Ich selbst habe (wie du auch ) einfach zu viele gute, trockene Erfahrungen machen dürfen, um wieder in die nasse Vergangenheit zurück zu wollen.

    Außerdem gibt es ja auch immer wieder genug abschreckende Beispiele in der Gegenwart. :roll:

    Ansonsten freue ich mich sehr, dass es dir so gut geht und du hier anscheinend sogar hin und wieder mal mitliest.

    Hin und wieder mal zu schreiben wäre natürlich richtig perfekt aber wir wollen es ja nicht übertreiben, gell.

    Liebe Grüße und deine Kinder sind sicherlich nicht nur durch die rosarote Vaterbrille tiptop gelungen ;).

    Hallo"Schorschi" :)

    So viele Menschen mein Leben betraten,
    oft war´n sie "nur" Baß, mal war´n sie Sonaten.

    Das Lied meines Lebens, oft schmetternd und laut,
    ich hatte auf zu wenig piano gebaut.

    Doch immer wenn ein Mensch meinen Klangraum betrat
    und mir seine leisen Herzenstöne gab,
    der lies ein Geschenk da, das nur ich wirklich vernahm
    und meine Leben eine neue, wervolle Note bekam.

    Diese Töne, sie klingen nun mit
    ......auf eine ganz wunderbare Weise..... :D

    in meinem Leben,

    Schritt für Schritt.

    Frohe Weihnachten und ein glücklichesNeues Jahr,
    für Dich und deine Lieben

    M.

    Hallo Ernest,

    20 Tage sind eine Menge aber auch wieder nicht, zumindest nicht, wenn es darum geht neue Interessen zu finden und Gewohnheiten zu prägen. :)

    Heute noch nach 5 1/2 Jahren Trockenheit bin ich auf der Suche was ich wirklich will und was mir gut tut.

    Nicht andauernd aber hin und wieder schon.

    Das wird....lass dir einfach Zeit, der Stolz und die Freude kommen sicherlich dann, wenn du spürst, dass du in deinem neuen, trockenen Lebensabschnitt wirklich angekommen sein wirst.

    Vielleicht traust du dir ja gerade selbst noch nicht so ganz über den Weg. ;)

    Ich werde fast jede Nacht wach und es dauert 1-2 Stunden bis ich wieder einschlafe.

    Ist halt so, in der Zeit kann ich ja Dinge machen die ich tagsüber nicht hinbekomme.

    Auch nicht schlecht !

    Ist alles nur eine Frage des Blickwinkels. :)

    LG Slowly

    Hallo Gotti,

    ich glaube nicht, dass du, wenn du etwas über deine Gedanken oder Gefühle schreibst, verantwortlich dafür bist wie das bei anderen Menschen ankommt. ;)

    Eventuell gehen sie nicht konform mit dem was du schreibst aber das ist ja noch kein Grund, dass ihre Gefühle verletzt werden könnten, wenn das der Fall sein sollte, dann liegt der Grund in ihnen selbst. :)

    Hallo Aurora, du hast das wirklich super auf den Punkt gebracht.
    Ob man diese verschiedenen Gesichter jetzt als Schauspiel betrachtet oder eben als Persönlichkeitssequenz ist sicherlich sekundär, wenn man sich damit wohl fühlt.

    Ich jedoch habe das Gefühl, dass ich mich gerne befreien will von den Erwartungen anderer Menschen und auch vor allem von manchen meiner eigenen.

    Ich merke, dass wenn ich alleine bin, ich am meisten ich selbst bin und ich gerne versuchen würde diese Art und Weise auch im Zusammensein mit meinen Mitmenschen noch öfter zeigen können.

    Das mit dem Lachen ist ja ein Ding, da bin ich aber froh, dass ich nicht alleine dastehe damit. :)


    LG Slowly..... in deren Familie auch liebend gerne gesungen,mit sich selbst geredet und gerülpst wird, auch im Beisein der Mitbewohner, oft mit deren anerkennendem Gelächter, wobei das hübscheste und zarteste Wesen am lautesten rülpsen kann :shock:

    Hallo Lena,

    deine.... ist eine tolle Entwicklungsgeschichte und da gibt es in meinen Augen auch guten Grund emotional zu werden. :)

    Alles Gute und schön, dass du dich mal wieder gemeldet hast.

    LG Slowly

    Guten Morgen,

    Danke für eure Gedanken.

    Ich glaube, dass in jedem von uns ein Schauspieler steckt.

    Wer schaffst es denn schon sich ganz von den eigenen oder den fremden Ansprüchen frei zu machen und sei es nur um etwas Gutes zu bewirken oder zu helfen.

    Das Schauspiel muss ja nicht zwangsweise bewusst und dazu da sein jemand anderen zu täuschen, es kann doch auch dazu gut sein etwas besser ertragen zu können oder es gibt bestimmt noch sehr viele andere Gründe nicht zu sein/ zu zeigen, was man wirklich ist.

    Mir zum Beispiel war es gar nicht klar, dass ich manchmal lache, wo es tatsächlich gar keinen Grund dazu gibt.

    Ich lache machmal, weil eine Situation, ein Ereignis/ein Mensch mir so unglaublich negativ oder aber auch unangepasst erscheint, dass ich vor lauter Erstaunen lachen muss.

    Das ist schon ganz schön crazy :roll: .

    Außerdem frage ich mich ob es einen Menschen gibt, der sich im Zusammensein mit anderen genau so verhält wie im Alleinsein ?

    Wenn ja, dann will ich das auch :) .

    Will ich das ?

    LG Slowly

    Hallo Aurora,

    Danke für deine Ermutigung. :)

    Die Psychologin die ich nicht nehmen werde ist sicherlich eine liebe Frau und für andere Menschen eventuell genau die Richtige.

    Sie erschien mir jedoch, neben ihren Hemmungen und wohl auch Ängsten, zusätzlich auch noch als ziemlich brav.

    Als ich ihr z.B. erzählte, dass ich Alkoholikerin bin, sperrte sie überrascht die Augen auf und trotzdem ich ihr einiges über mich erzählt hatte (mit dem ich noch nicht im Reinen bin) kam der Satz, dass ich so wirken würde, als bräuchte ich keine Therapie.

    Das hat die die ich so gut finde auch gesagt, sie hat aber gemerkt, dass ich wohl eine großartige Schauspielerin bin ;) und das offensichtlich nicht einmal merke.

    Naja, auf jeden Fall fiele diese brave Frau wohl tot vom Stuhl, wenn ich ihr Geschichten aus meiner Vergangenheit erzählen würde....ich glaube eine Zusammenarbeit hilft uns beiden nicht wirklich weiter.

    Inzwischen habe ich eine Neue gefunden, etwas weiter weg, erster Probetermin im Januar, dann bis zu einem halben Jahr Wartezeit.

    Ich habe ihr gleich gesagt, dass ich eventuell ein etwas komplizierter Fall bin....."damit habe sie kein Problem", meinte sie.......

    Wie beruhigend ;)

    Sie scheint sehr entspannt, hat einen langen Bildungsweg hinter sich und kann lachen......

    Das könnte passen.

    LG Slowly

    Hallo miteinander,

    dem Alkohol gegenüber habe ich mich nie als Opfer gefühlt, er war da, ich habe ihn benutzt, vielleicht hat er mir auch zum Überleben geholfen, wer weiß das schon.

    Wäre da kein Alkohol gewesen, dann hätte es andere Möglichkeiten gegeben ( hat es ja zusätzlich auch ), um das Leben (wie ich es führte) ertragen zu können.

    Ich fühlte mich als Opfer meiner Familie und da war ich es tatsächlich auch.

    Als ich aber aus ihrem Dunstkreis hinaus trat, konnte ich selbst Verantwortung übernehmen und schaffte es dann schlussendlich auch mit dem Alkohol aufzuhören.

    Ich verachte niemanden der Alkohol trinkt, allerdings frage ich mich oft was wäre, wenn die Menschen keine Möglichkeit hätten sich zu betäuben.

    Ob die Gesellschaft dann moralischer, liebevoller, freundlicher, ehrlicher......wäre.

    Ich glaube ja :).

    Da es aber unendlich viele Möglichkeiten gibt sich von der eigenen Verantwortung ( zumindest temporär ) auszuklinken und das Bedürfnis unendlich scheint, werde ich das wohl nie erfahren.

    Somit muss es mir reichen mit mir selbst ins Reine zu kommen und da hat ein Opfergedanke nichts mehr verloren.

    Liebe Grüße

    Slowly

    Danke Correns für deine Gedanken :) .

    Ich denke die Dame ist nicht die richtige Person für mich, das, so bilde ich mir zumindest ein, habe ich gleich im ersten Moment als wir uns gegenüber standen erkannt.

    Ihre Antworten auf meine Ausführungen waren stereotyp, sie hat selbst Ängste und ich glaube auch Hemmungen und als sie mir dann sagte, dass ich erscheine als würde ich keine Therapie brauchen, da war mir klar, dass das wohl eher nichts wird mit uns.

    Leider hat die Therapeutin, die mit mir die 2 Diagnosestunden abhielt (die jedoch keine Zeit für mich hat, weil ich ein zu komplexer "Fall" sei und sie von denen noch ein paar in Behandlung hat ), eine dermaßen hohe Messlatte vorgegeben, da wird es schwierig für die Folgenden. :(

    Aber ich gebe nicht auf......

    LG Slowly

    Guten Morgen,

    am Donnerstag habe ich eine Kennenlernstunde bei einer Psychologin, die mir ziemlich locker und sympathisch erschien.

    Mal sehen ob wir zwei etwas miteinander anfangen können. :)

    Ansonsten mach´ich mich selbst locker, so gut es geht.

    Verlasse immer mal wieder mir selbst gesteckte Grenzen und freue mich sehr darüber, wenn ich merke, dass mir das sehr gut tut, wenn ich deswegen kein schlechtes Gewissen habe.

    Meine Güte, was macht man sich oft selbst das Leben schwer, nur um vorgegebene oder selbst gemachte Regeln einzuhalten, irgendeiner Norm zu entsprechen ?

    Vielleicht ist es ja besser erst mal zu checken, ob die Regeln überhaupt Sinn machen oder leicht aufgeweicht viel besser zu einem passen. ;)

    Und warum man überhaupt bereit ist/war, in diesem Strom mitzuschwimmen ?

    Was man sich ( eventuell unbewusst ) davon verspricht und ob es das Ergebnis wert ist......

    Der Vater unserer Kinder meinte gestern, dass ich so quitschvergnügt sei, ob ich denn wieder trinken würde.... ( im Spass ).

    Natürlich nicht, ich hatte mich nur unglaublich über seinen doofen Gesichtsausdruck gefreut, als ich etwas ( nicht ) tat, was es früher für mich so niemals gegeben hätte.

    Wie befreiend :) !

    LG Slowly

    Hallo Vio,

    ich hoffe du hast dich von mir nicht unter Druck gesetzt gefühlt bzgl. "etwas sagen sollen" in deiner Gruppe.

    Ich habe nur an mir selbst manchmal schon die Erfahrung gemacht, dass etwas Selbstüberwindung bzgl. eigener Hemmungen einen Stein in´s Rollen bringen kann.

    Also quasi Komfortzone verlassen und einmal über den eigenen Schatten springen, das setzt bei mir meist positive Veränderungen in Gang.

    Es gibt aber auch bei mir Dinge, die schaffe ich einfach nicht, obwohl ich es so gerne würde.

    Zum Beispiel bin ich wirklich nicht prüde aber Aufgrund eines verschrobenen Körperbildes ( erlernt in der Kindheit) kann ich zum Beispiel kaum nackt durch die Sauna gehen oder gar in das Wasserbecken.

    Wenn ich es dann doch einmal schaffe, dann meist nur mit großer Mühe und einem Bademantel, der quasi immer an mir klebt, außer es geht gar nicht mehr anders.

    Am liebsten würde ich ihn auch noch in der 100 Grad Sauna tragen :lol: .

    Und da hilft kein noch so gutes Zureden, dass ich doch gut aussehe und und und.

    Es ist einfach mit total viel Streß verbunden, darum lasse ich es meistens, obwohl ich es so gerne täte. :(

    Das was du mit den Medikamenten schreibst kann ich unterschreiben.

    Ein Freund von mir war eine Zeit lang in der Psychiatrie, auch kurz in der Geschlossenen.

    Wirklich harte Medikamente wurden dort selbstverständlich, ohne genauere Diagnose, zum Nutellabrötchen am Morgen gereicht.

    Meine Einwände wurden mit einer Standardaussage weggelächelt.

    Der Freund machte es dann wie Jack Nicholson in "Einer flog über das Kuckucksnest".

    Freundlich lächeln und wenn die Türe zu war ........ausspucken.

    Es gab jedoch durchaus Tage, da brauchte er sie und dann waren sie auch sehr hilfreich.

    Mach´weiter so, ich empfinde Menschen ( mich inklusive ) auch oft als ziemlich anstrengend und.... etwas bis viel.... Distanz kann da durchaus sehr hilfreich sein. :)

    Liebe Grüße

    Slowly

    Hallo Vio,

    die erste Überwindung einen Gesprächsbeitrag auch im realen Leben einzubringen ist sicherlich sehr schwer für einen eher stillen, zurückhaltenden Menschen aber gerade in Selbsthilfegruppen sind doch meist Leute, die selbst sehr viel hinter sich haben und wohlwollend mit anderen umgehen.

    Schlussendlich ist es ja auch nur zweitrangig was die anderen davon halten, wichtig ist doch, dass du dir etwas von der Seele reden kannst.

    Außerdem bin ich mir sicher, dass du viel mitzugeben hast/hättest, wenn du dich denn irgendwann trauen solltest. ;)

    Ich war/bin in 12 -Schritte Gruppen und da wird zum Beispiel nichts kommentiert, sondern jeder der etwas sagen will macht das, er wird nicht unterbrochen und redet bis er fertig ist, somit besteht kein Risiko, dass man mit einer unangenehmen Erwiderung leben muss.

    Mir sind auch schon zweimal Betten zusammen gebrochen, einmal im Hotelzimmer und einmal im B&B, das eine mussten wir dann mit Büchern von unten abstützen, damit wir überhaupt noch schlafen konnten.

    Das war ein Schreck, ich kann dich gut verstehen. :)

    LG Slowly

    Hallo Vio,

    herzlich Willkommen hier.

    Du machst ja schon sehr viel um deine Trockenheit aufrecht zu erhalten, echt klasse :) .

    Ich könnte mir vorstellen, dass es dir helfen könnte dich zu öffnen, also selbst auch einmal einen Redebeitrag beizusteuern in der Gruppe.

    Es muss ja nicht viel sein, vielleicht kannst du ihn dir zuvor schon zurechtlegen.

    Ich denke das sich selbst Öffnen in der Gesellschaft ist ein Meilenstein innerhalb unserer Genesung, es schafft Nähe zu den Anderen und du fühlst dich vielleicht weniger alleine.

    Liebe Grüße

    Slowly

    Hallo Barthell,

    diese Stimmungsschwankungen kannte ich auch in den letzten Wochen und sie gipfelte nach dem Tod meines Katers in einer "echten" Krise.

    Bei jedem "falschen" Wort kamen mir die Tränen, ich hatte keine Energie zu nichts mehr, musste mich ständig ausruhen...

    Dann ging ich zur Psychologin und mit nur zwei Diagnosesitzungen und einigen Sätzen (die saßen) wurde mir vieles klar.

    Jetzt nehme ich hochdosiertes Johanniskraut aus der Apotheke, warte auf meinen Therapieplatz und habe erst mal abgeschlossen mit romantischen Beziehungen aller Art.

    Inzwischen geht es mir konstant wieder viel viel besser.

    Vielleicht, wenn ich irgenwann vorangeschritten bin in meiner Therapie, werde ich wieder etwas Romantik in mein Leben lassen .....sollte es sich ergeben,

    Bis dahin bin ich mit mir, meiner Familie, Freunden und Hobbies ausgelastet und ausgefüllt.

    Ich empfinde "romantische Partnerschaft", wenn sie nicht mehr durch die rosarote Brille gesehen werden kann als manchmal ziemlich anstrengend und nur dosiert zu ertragen, bestimmt liegt das auch an mir ( meiner komplexen Persönlichkeit ) oder daran, dass ich mich nicht mit halben Sachen zufrieden geben möchte.

    Was den Job betrifft kann ich nicht viel sagen, da ich nur geringe Teilzeit arbeite und
    ich das halt, wenn es mal nicht so toll ist, einfach hinnehme.

    Liebe Grüße

    Slowly

    ..........

    Zitat

    Klar das passt nicht auf alle Situationen aber im Prinzip bietet man genau 1 Versuch an zu helfen, nicht mehr, nicht weniger man tut also nicht NIX, spielt ihm den Ball zu und gleichzeitig setzt man eine Grenze die man dann aber auch durchziehen muss.

    :lol:

    Ne, man tut nix, außer warten und hoffen und bangen und dabei eventuell die Chance auf einen Weg der Heilung zu verpassen.

    Wenn der Alkoholiker, Drogenabhängige, Spielsüchtige, Persönlichkeitsgestörte....... irgendwann trocken ( bereit zur Therapie ) werden sollte und dadurch fähig sein würde wirklich zu reflektiern, dann wird er höchstwahrscheinlich von selbst darauf kommen, dass es da noch Menschen gibt, bei denen er mal vorbei sehen könnte, um Wiedergutmachung zu leisten.....

    In die Klinik kommt er auch mit dem Krankenwagen oder dem Taxi.

    :shock:

    LG

    Hallo Barthell,

    in eine Selbsthilfegruppe für Co-Abhängige gehen.

    Da könnte es unter Umständen passieren, dass derjenige auf Menschen trifft, die dieses Schema schon Jahrzehnte durchziehen und immer noch mit dem Alkoholiker oder anderweitig "Gestörten" zusammen geblieben sind.

    Dann soll er sie einmal die Gesichter dieser Menschen ansehen und sich die Geschichten anhören.

    Dann überlegt er es sich vielleicht noch ein erneutes Mal, ob er wirklich zusammen bleiben will oder ob der Absprung doch die sinnvollere Option darstellen könnte.

    Ich selbst bin auf dem Weg zum Trocken werden von emotional abhängigen Beziehungen.

    Es ist wie beim Alkohol, wenn ich erst mal keinen Kontakt mehr habe und das auch durchhalte, dann kommen irgendwann Erkenntnisse, die vielleicht gar nicht so toll oder romantisch sind.

    Und dann sind wir "leider" wieder beim Satz......

    Zitat

    "Lauf so weit du kannst, schau nicht zurück, er kann sich nur selbst helfen"


    Wobei ich in diesem Satz das "er" in ein "DU" umtauschen würde.

    Denn das ist das Einzige was wirklich zählt und umsetzbar ist.

    Es hat doch einen Grund warum wir mit einem "Gestörten" zusammen sind/waren und das ist halt der, dass wir es selbst sind.

    LG Slowly :roll: