Hallo Vio,
ich hoffe du hast dich von mir nicht unter Druck gesetzt gefühlt bzgl. "etwas sagen sollen" in deiner Gruppe.
Ich habe nur an mir selbst manchmal schon die Erfahrung gemacht, dass etwas Selbstüberwindung bzgl. eigener Hemmungen einen Stein in´s Rollen bringen kann.
Also quasi Komfortzone verlassen und einmal über den eigenen Schatten springen, das setzt bei mir meist positive Veränderungen in Gang.
Es gibt aber auch bei mir Dinge, die schaffe ich einfach nicht, obwohl ich es so gerne würde.
Zum Beispiel bin ich wirklich nicht prüde aber Aufgrund eines verschrobenen Körperbildes ( erlernt in der Kindheit) kann ich zum Beispiel kaum nackt durch die Sauna gehen oder gar in das Wasserbecken.
Wenn ich es dann doch einmal schaffe, dann meist nur mit großer Mühe und einem Bademantel, der quasi immer an mir klebt, außer es geht gar nicht mehr anders.
Am liebsten würde ich ihn auch noch in der 100 Grad Sauna tragen
.
Und da hilft kein noch so gutes Zureden, dass ich doch gut aussehe und und und.
Es ist einfach mit total viel Streß verbunden, darum lasse ich es meistens, obwohl ich es so gerne täte. 
Das was du mit den Medikamenten schreibst kann ich unterschreiben.
Ein Freund von mir war eine Zeit lang in der Psychiatrie, auch kurz in der Geschlossenen.
Wirklich harte Medikamente wurden dort selbstverständlich, ohne genauere Diagnose, zum Nutellabrötchen am Morgen gereicht.
Meine Einwände wurden mit einer Standardaussage weggelächelt.
Der Freund machte es dann wie Jack Nicholson in "Einer flog über das Kuckucksnest".
Freundlich lächeln und wenn die Türe zu war ........ausspucken.
Es gab jedoch durchaus Tage, da brauchte er sie und dann waren sie auch sehr hilfreich.
Mach´weiter so, ich empfinde Menschen ( mich inklusive ) auch oft als ziemlich anstrengend und.... etwas bis viel.... Distanz kann da durchaus sehr hilfreich sein. 
Liebe Grüße
Slowly