Beiträge von Slowly

    Liebe Wanderfreunde und andere Mitlesende,

    ich bin schon wieder da. :)

    Und genieße diesen ganzen wunderbaren Luxus wie eine warme Dusche und ein Nacht im kuscheligen Bett.

    Es ist auch nix schlimmes passiert, ich hatte einfach genug und bin ( natürlich mit Absprache meiner Begleitung ) mit einer sich am 5-ten Tag bietenden Gelegenheit völlig spontan aus den Bergen raus zum nächsten Bahnhof gefahren und heim.

    Die Berge und diese Gegend am Mont Blanc gaben mir sehr viel.
    Besonders die Abgeschiedenheit waren eine ganz neue Erfahrung.

    Ich hatte keine Chance zu entkommen ;) .

    Ich musste jeden Auf-und Abstieg meistern auch wenn die Erschöpfung rießengroß war, auch die zwei Stunden Gewitter, die wir im Zelt ausgesetzt waren mitten in der Nacht, galt es aushalten.

    Weil wir immer zu spät in den Hütten anklopften, bekamen wir auch so gut wie nichts mehr zu essen ( Vorteil: 2 kg abgenommen ;) ) .

    Schmerzen teilweise am ganzen Körper, weil mir überhaupt nicht klar war was es bedeutet mit solch einem schweren Rucksack tagelang unterwegs zu sein, begleiteten mich.

    Täglich habe ich an Andreas und seine mahnenden Worte gedacht und auch an die von Lindi vom Anfang.

    Egal, ich hatte die Chance zur Flucht und habe sie genutzt. :)

    Und bin jetzt um sehr vieles reicher wieder zurück.
    Denn natürlich haben sich nicht nur die negativen Erlebnisse ( die ja im Ende auch wieder positiv sind ) bei mir eingebrannt, sondern auch diese ganze wundervolle Bergwelt und die freundlichen Menschen ( andere Wanderer ) die uns Angesichts unserer Erschöpfung immer wieder motiviert hatten weiter zu machen.

    Meine Freundin ist geblieben und hat nun sogar noch eine andere Frau gefunden, die mit ihr weiter macht.

    Die beiden fahren jedoch nun Teilstrecken mit dem Bus und schlafen in Hütten oder Pensionen, wenn sich die Gelegenheit bietet.

    Seit gestern kommt bei meiner Freundin, zu den ganzen anderen Blessuren,
    noch ein eingeklemmter Nerv im Nacken dazu.

    Doch sie will es unbedingt schaffen, unbedingt.

    Ich nicht ;)

    Und trotzdem bin ich sehr glücklich dort gewesen zu sein.
    Ganz persönliche Dinge wurden mir auch klar, unter anderem, dass mein Glück gar nicht so weit weg ist und ich auf gar keinen Fall mehr irgendwo danach suchen muss..... schon gar nicht in den Bergen ;)

    Danke Rhein, für dein Angebot, vielleicht in einem anderen Leben, dann nehme ich es gerne an !

    Bonne Chance

    Slowly

    Hallo Sonja,

    mir kommt es ein wenig so vor, als würdest du Hilfe suchen, um deine Trinkpause bis zur Prüfung durchzustehen.

    Wie lange ist es denn noch ?

    Ansonsten kann ich nur sagen, dass es doch nichts mit Dummheit zu tun hat rückfällig geworden zu sein, sondern einfach "nur" mit unserer Krankheit.

    Da kannst du dich dafür verachten, das wird dir aber nicht helfen, eher die Sache noch schlimmer machen.

    Aber du kannst es auch einfach akzeptieren lernen, dass du krank bist und momentan nicht anders kannst und es ohne fundierte Hilfe schwer schaffen wirst da raus zu kommen.

    Vielleicht auch gar nicht.

    Echte Hilfe würde dann wahrscheinlich eine extreme Erleichterung für dich darstellen und du könntest dir erst einmal in einem geschützten und trockenen Raum klar werden, was du alles ändern kannst in deinem Leben, um deine Krankheit nicht mehr zu "brauchen".

    Dich mal fallen lassen und den Kampf aufgeben dürfen !

    Hört sich das nicht gut an ?

    Ich glaube wenn du genau so viel Energie in eine Lösung steckst um eine Möglichkeit zu finden trocken zu werden und zu bleiben, wie du jetzt in den Kampf gegen den Rotwein steckst, dann hast du größere Chancen zu " gewinnen".

    Liebe Grüße

    Slowly

    Guten Morgen Lena,

    ich kann dich gut verstehen!

    Das Innere beeinflusst das Äußere und anders herum.

    So ist das halt mal und die wenigsten von uns haben von Kindheit her ein so großes Selbstvertrauen, dass sie unabhängig von Äußerlichkeiten sind.

    Ich weiß jedoch von mir nahe stehenden Menschen, dass Hautveränderungen zum Beispiel dazu dienen können, andere Menschen auf Abstand zu halten.

    Verändert sich dann innen etwas, kann das auch im Außen sichtbar werden.

    Liebe Grüße und eine gute Zeit !

    Slowly

    Hallo Sonja,

    es tut mir sehr leid, dass du wieder getrunken hast,

    Ich drücke dir die Daumen, dass du die für dich richtigen Entscheidungen treffen wirst !

    Bitte bleibe am Ball und tausche dich weiter hier aus.

    Ich drücke dir die Daumen für deine Prüfung.
    Hoffentlich ist sie bald !

    Toi toi toi

    Slowly

    Dankeschön Eni,

    auch für das Gedicht. :)

    Ich hoffe sehr dich in zwei Wochen hier, weiterhin trocken und so lebhaft, anzutreffen.

    Danke für die Sonne, ich habe sie eingepackt, es ist Schietwetter vor Ort.

    Liebe Grüße :)

    Slowly

    Hallo Eni,

    hast du sie gefunden ?

    Meine erste Rilke-Prokejt CD habe ich von der Freundin einer Freundin bekommen.
    Mir ging es damals ähnlich wie Correns.

    Allerdings habe ich habe sie zu allen möglichen Gelegenheiten gehört, bis mir dann einige entnervte Menschen, vorwiegend männlichen Geschlechts, nett übermittelten, dass ich früher doch immer so abwechslungsreiche und schöne Musik gehört hätte. ;)

    Tu´ich jetzt auch wieder. :)

    Trotzdem sind Rilkes Gedichte inzwischen ( ich kann es wirklich so sagen ) bei mir in Fleisch und Blut übergegangen.

    Mit ihnen bin ich trocken geworden, habe meine Co-Abhängigkeit überwunden ( nicht den schnuggeligen Mensch :) ) und freue mich, wenn es noch andere gibt, die mit ihnen was anfangen können.

    Ich mag aber auch Neruda ( Mädchen z.B., im Netz nicht zu finden) oder auch Erich Kästner....oder oder oder
    Gedichte haben außerdem den Vorteil für mich Gedankenspringerin, dass ich mich die kurze Zeit gut konzentrieren kann.

    Werde mir wohl noch ein ganz dünnes Gedichtbändle in den Rucksack packen.

    Geschickter Übergang.... ;)

    Du fragtest wann wir starten und ob ich fit bin.

    Typisch Slowly habe ich mich im Tag geirrt und somit starten wir nicht heute sondern am Samstag, was mir noch zwei Tage mehr im Studio beschert hat um an meiner Fitness zu arbeiten.

    Gerade fühle ich mich jedoch eher matschig, habe Schulter, schon seit Tagen und bin auch innerlich etwas angeschlagen.

    Gestern kam uns die jugendliche Tochter einer ehemaligen besten Freundin besuchen.

    Ehemalig desshalb, weil mir die Tochter irgendwann wichtiger war als die Freundschaft ( Vater- Notfall - Jugendamt ). Mutter schaute nur zu. :shock:

    Was mir wieder die Überleitung bringt zu einem Satz aus deinem thread:

    Zitat

    Immer wieder diese zwischenmenschlichen BEFINDLICHKEITEN!!!

    Seit ich öfters fühlen kann, dass mir diese Befindlichkeiten am Popöchen vorbei gehen dürfen und ich merke was es bedeutet, dass ich mir selbst manchmal am wichtigsten bin, bin ich zwar immer noch irritiert und manchmal traurig über gewisse Dinge aber es trifft nicht mehr so sehr meinen Kern.

    Was mich wiederum dazu befähigt mit einer Person ab Übermorgen 14 Tage und 13 Nächte nonstop zusammen zu sein.

    Das wäre früher nur mit meiner Familie oder meiner besten Freundin gegangen.

    Ich kann nämlich auch sehr gut nachempfinden, dass dir das DZ "Sorgen" bereitet.

    Vielleicht wird es eine gute Übung in Nähe zulassen und wenn es gar nicht geht, dann kannst du eventuell umziehen ?

    Jetzt habe ich aber über alles hier geschrieben, außer über´s Trekking ;).

    Sei´s drum.

    Alles Gute , deinen Thread besuche ich später mal.
    Muss mich in den Tag schmeißen, heute wird´s schnuggelig. :)

    Liebe Grüße

    Slowly

    Hallo miteinander,

    da möchte ich zustimmen !

    Zitat

    Da sitzen Trauer und Schmerz und zwar in erheblichem Ausmass. Und die sind Dein Job für die Zukunft. ......Mit Weinen aber.
    Was man vielleicht erst noch lernen muss. Ich mussts.

    Meine Tränen sind mir neben meinen vielen glücklichen Momenten das Wertvollste, was ich durch meine Trockenheit bekommen habe.

    Ich konnte zuvor zwar auch weinen aber das war so ein haltloses, meist schrecklich versoffenes Rumgejaule, da ich heute nur noch schrecklich finde.

    Kaleu : Danke auch für den Plumpsklo Vergleich. Der ist einfach nur genial ;) . Vor allem wenn man inzwischen wieder an der frischen Luft ist. ;)

    Hallo Sonja,

    gut, dass du wieder aufhören konntest zu trinken und dich hier wieder meldest.

    Daran ist doch zu erkennen, dass du es ernst meinst und wirklich etwas zum Stoppen deiner Krankheit tun möchtest.

    Doch bist du wirklich bereit alles dafür zu tun was nötig ist ?

    Ich bin ja nun auch nur eine Betroffenen aber ich meine aus deinen Posts doch eine ziemliche Haltlosigkeit herauslesen zu können.

    Es sind viele Dinge in deinem Leben, die nicht unbedingt zur Stabilität beitragen, die es dir aber viel einfacher machen würde trocken zu werden und zu bleiben.

    Wenn du ständig gegen den Alkohol kämpfen musst, ist es doch umso schwerer, deinem Leben eine zufriedenstellende Wendung zu geben.

    Was wäre denn, wenn du deine Prüfungen im nassen Zustand schreibst, käme dann vielleicht danach wieder etwas das gegen das trocken werden spricht......usw.usw.

    Vielleicht wäre für dich ein Aufenthalt in einer guten Klinik wirklich von Vorteil.

    Damit du körperlich und auch geistig einen gewissen Abstand vom Alkohol bekommen kannst.

    Ich weiß es aus dem Freundeskreis.
    Es ging nicht um Alkohol aber bei einigen Menschen gab ein Klinikaufenthalt die entscheidende Wende zum Besseren.

    Was vorher nur ein Kampf war wurde danach zum gut gehbaren Weg.

    Liebe Grüße

    Slowly

    Hallo Andreas,


    Zitat

    Mein Jüngster gründet gerade ne eigene Band und als ich ihn gefragt habe, wer denn da alles dabei sei, hat er sich und zwei Kollegen von ihm aufgezählt. Auf die Frage, wer denn der vierte Mann sei, sagte er kurz und knapp: Na Du ! Und ich drauf: Na dann !


    Ach, ist das schön, wenn man eine so nette Bestätigung bekommt, dass man doch irgendetwas richtig gemacht hat. ;)

    Du bist bestimmt ein super Vater, der seinen Kindern einiges mitgeben kann.
    Wichtige Werte aber auch Spass am Leben, auf die Reise ins eigene Leben.

    LG

    Slowly

    Hallo Daniel,

    was für tolle Nachrichten sind das denn !

    Ich freue mich auch, dass deine "Belohnung" für´s trocken werden so schnell auf dem Fuß folgt.

    Eine perfekte Motivation zum weiter machen.

    Und in der Tat, ich hatte zwar nie Suchtdruck aber ich habe auch das Gefühl, dass wenn mir etwas gefährlich werden könnte meine Trockenheit zu beenden, dann wären es eher die guten Momente als die schlechten.

    Aber wozu haben wir die Wegweiser hier im Forum und auch in realen Gruppen ?

    Richtig !

    Um sie konsequent umzusetzen und uns damit auseinander zu setzen, auch wenn es uns supergut geht.

    Alles Liebe

    Slowy

    Hallo Carpenter,

    genau, bald gibt´s die erste Brettl Jause seit Jahrzehnten !

    Ansonsten freue ich mich einfach wie verrückt, dass ich, die sonst von frühmorgens bis spätabends zum Großteil für Andere durch´s Leben rennt, einfach nur noch für mich einen Fuß vor den anderen setzen darf und das auch noch in so einer genialen Landschaft, einer genialen :) .

    Hallo Eni,

    na dann bleib´du doch einfach mal schön trocken und dann packen wir dich nächstes Jahr mit ein :) .
    Wir haben vor jedes Jahr so eine Tour zu machen und die Pyrenäen......warum nicht ?!

    Gute Zeit

    Slowly

    Hallo Eniba und Martin,

    Danke für eure Kommentare.

    Als ich meinen Nachbarn gestern sah meinte er, dass der Matjes etwas zäh war. ;)........selbst schuld !

    Was unsere Tour betrifft:

    Sie führt durch drei Länder: Schweiz, Frankreich, Italien und verläuft einmal um die Mont Blanc Gruppe.

    Der Grundweg ist ca. 170 km lang, wir wollen ihn aber eventuell noch ausbauen.
    Mal sehen ob noch Reserven bleiben. :)

    Es gilt ca. 10.000 Höhenmeter zu bewältigen und wir wollen uns auf das Übernachten im Zelt beschränken.
    Die Etappen sind zwischen 4 und 9 Stunden lang ( ohne Verlaufen ;) )

    Kocher haben wir keinen dabei.
    Wäre zu schwer.
    Wir wollen uns mit Essen aus den Hütten und mit im Tal Gekauftem verpflegen.

    Mit An- und Abreise (Zug) haben wir 14 Tage zur Verfügung, ich denke die werden wir auch brauchen, da wir auf der Rückfahrt noch gerne Genf ansehen würden.

    Vielleicht auch noch mit einer Hotelübernachtung, um uns wieder zivilisationsfähig zu machen.

    Liebe Grüße

    Slowly

    Hallo Girasole,

    bitte entschuldige meinen flapsigen Kommentar mit den Büchern,
    das war nicht böse gemeint.

    Das was du gerade erlebst gibt mir echt zu denken, vor allem wie schnell unser Unterbewusstsein uns "Streiche" spielen kann.

    Ich freue mich jedoch, dass du einen Weg gefunden hast (mit deinen Büchern, deiner Therapie und mit dem "gut sorgen" für dich ) damit umzugehen.

    Ich persönlich finde ihn auch schwer, diesen Spagat zwischen guten Gefühlen
    im Umgang mit meiner "Co-Falle" und den schlechten. :(

    Bei mir ist es allerdings eher Wut oder Abneigung, statt Mitleid.

    Aber schöner ist das auch nicht.

    Hoffentlich steigst du bald wieder raus aus deinem Löchlein !

    LG

    Slowly

    Hallo Girasole,

    wahrscheinlich werden dir deine schlauen Bücher ;) da auch keine Antwort geben können.

    So sehr das Wissen über die Mechanismen uns Co-Abhängigen helfen kann mit unserer Sucht zu leben, bleibt doch ein Restrisiko bei Kontakt, uns wieder ein klein wenig zurück zu werfen, das wohl nicht weg zu lesen ist.

    Ist vielleicht wie das bewusste Essen von Schokolade trotz der vielen Kalorien und des Wissens, dass wir sie uns danach auf die Hüften tackern können oder wie bei so vielen anderen Dingen, die nicht unbedingt vernünftig sind, die wir aber trotzdem machen.

    Ich lasse die Freundschaft zu diesem Freund, bei dem ich co-abhängig fühle auch nicht sein, ich nehme es eben in Kauf mich manchmal wieder da zurück zu finden, wo ich normalerweise nicht mehr bin.

    Er ist es mir einfach wert.

    Da er wenig bis keinen
    Einfuss auf mein tägliches Leben hat, kann ich das verantworten.

    Und vielleicht ist dein Mitleid anhand seiner Tränen, doch auch einfach so etwas wie Liebe, Freundschaft und Menschlichkeit gezollt.

    Das darf dir doch bleiben...oder ? :)

    LG

    Slowly

    Hallo Girasole,

    Willkommen in Club.

    Meine Scheidung ist 25 Jahre her,
    sie wurde in Abwesenheit des gnädigen Herrn ausgesprochen,
    da er mittlerweile ( ausgewiesen ) im Ausland weilte.

    Doch sogar nach der Scheidung war es immer noch nicht vorbei :roll: .

    Ich reiste ihm sogar noch hinterher, warum kann ich gar nicht mehr genau sagen.

    Er wirkte auf mich auch wie ein Energiefresser, daher kann ich es total gut nachvollziehen, was du erzählst.

    Auch in meinem jetzigen Leben habe ich so eine Person im Freundeskreis und so gerne ich sie mag, ich kann sie manchmal kaum ertragen.

    Doch heute gehe ich anders damit um.

    Gratulation zur Scheidung und Daumen drück für eine neue Liebe irgendwannwennesdennseinsollunddannallesrichtiggutpasst :lol:

    Slowly

    Hallo Sonja,

    die erste Zeit als ich solch schlimmen Stimmungsschwankungen hatte , die ich ja nun ohne Alkohol aushalten wollte,
    da habe ich mich dann an die Gartenarbeit gemacht, das hat mir sehr geholfen über die erste Zeit hinweg zu kommen.

    Sehr gut erinnere ich mich noch an die ermüdenden Diskussionen mit Freunden und Familie über die bereits erwähnten "Piccolos".

    Mir war es das aber wert, diesen "Ignoranten" auch zum x-ten Mal zu erklären warum und wieso das nicht mehr geht, denn ihre "Bemühungen" um mich waren nicht herz-oder gedankenlos, sondern sie hatten sich zuvor einfach nie Gedanken um das Thema gemacht.

    Ich wünsche dir sehr, dass es bald leichter wird und finde es toll, dass du dich hier so offen mitteilst. :)

    Das erhöht deine Chancen ziemlich dauerhaft trocken zu werden, glaube ich.

    Bis bald.

    Slowly

    Hallo Sonja,

    ich verstehe dich gut dass du eine Art Verlust spürst, bzgl. des Alkohols.

    Zum Schluss hatte ICH zwar keine Lust mehr zu trinken aber einige Zeit früher wäre es mir wohl so gegangen wie dir.

    Ich hätte Verlust und Verzicht gefühlt, .....etwas zu verlieren was mir nichts anderes in dieser Weise geben kann.

    Dieses Losgelöstsein von der Realität, Fläschchen auf und alles scheint mitunter erst mal einfacher, schöner, bunter oder/und lustiger.....

    Sogar heute noch manchmal habe ich in ganz seltenen Momenten das Gefühl, dass mir dieses besondere etwas fehlt, ganz kurz nur, Blitze, die sofort wieder weg sind, weil ich weiß, dass das die Sucht ist und die Prägung über viele Jahre das mit mir macht.

    Diese Selbstvergessenheit, die einem der Alkohol gebracht hat, wenn es gut lief, die bekam ich so tatsächlich nicht mehr wieder.

    Darauf werde ich in der Tat "verzichten" müssen, durch diesen "Verzicht" bekomme ich aber massenhaft andere wertvolle Dinge, die auch sehr glücklich und zufrieden machen können.

    Und das Gute daran ist, dass sie dauerhafter sind und vor allem ganz alleine aus mir kommen.

    Das mag ich. :)

    Alles Gute weiterhin.

    Slowly

    Hey,

    Sonntag waren wir im Elm, mit fettem Rucksack, 8 Stunden, über 30 km, mit Verlaufen und im Wald verirren, Matsche, Brennesseln satt...... eine klasse Übungstour.

    Gestern baute ich dann mein Biwak Zelt das erst Mal im Wohnzimmer rauf.
    Super Technik...höchstens 3 min Gefummel und das bei meinem Techniktalent ! *freu*

    Die Trekking Matratze ist noch genialer.
    Sie bläst sich nicht selbst auf, was dann wieder dazu führt, dass man die Luft kaum raus bekommt, ich brauche auch keine extra Pumpe, muss auch nicht pusten...ich kann sie durch eine geniale integrierte Technik mit ein paar Handbewegungen aufpumpen und ablassen.

    Meine Freundin und Reisebegleitung meinte zur Größe vom Zelt.

    Es reicht für dein bisschen Körper,
    für deine Lebenseinstellung ist es zu klein. :oops:

    Das hat mich gefreut und ich muss wieder einmal hier mitteilen *gähn*. ;)

    Die Träume die ich jetzt entdecke und lebe, passen in keine Flasche dieser Welt.

    Schönen Tag

    Slowly