Beiträge von Slowly

    Guten Morgen Calida,

    irgendwie hatte ich bei dir von Anfang an das Gefühl, dass du hier länger bleiben wirst. ;)

    Das liegt vielleicht an der Art und Weise wie "ernst-" und "gewissenhaft" du mit vielen Themen umgehst.

    Toll, dass es dir so gut geht ohne Alkohol.

    Als ich eine längere Zeit trocken war und dann von Langzeittrockenen las, dass auch nach langer Trockenheit immer noch viel positive Entwicklung passiert, habe ich mich gefreut und gespannt darauf gewartet, ob es bei mir auch so sein wird.

    Und tatsächlich.......

    Das was früher mit dem Alkohol vermeintlich "spannend" war, bekomme ich jetzt auf vielen anderen Gebieten zurück.

    Oft sind es nur "kleine" Dinge, unbemerkt für die Augen der meisten Mitmenschen aber für mich bedeuten sie irgendwie "alles" und sind die beste Rückfallprävention.

    Ich freue mich auf weitere trockene Jahre mit Dir hier im Forum.

    Liebe Grüße

    Slowly

    Guten Morgen,

    mein Tip:

    Augen auf bei der Wahl des zukünftigen Partners/Freund/Gschbusis ;) .

    Auch wenn der eine Alki, Problematiker, Gestörte weg ist, der nächste wartet schon an der nächsten Ecke, er ist nur oft ganz gut getarnt. ;)

    LG Slowly

    Hallo Katrienchen,

    Zitat

    aber war nicht meine Co-Abhängigkeit, die sich da meldete...es war mein XY.

    Niedlich aber gefährlich, dieses Denken.
    In meinen Augen machst du dir da etwas vor. :)

    Lass mal den wertvollen Zahn d´rin ( den brauchst du doch noch in doppelter Hinsicht ), mach´einfach weiter mit deiner eingeschlagenen Route, schau´dass du dich von ihm fern hältst und bitte Freunde dir nichts von ihm zu erzählen, auch wenn du danach fragst.

    Wir Alkoholiker machen ja auch unsere Wohnung frei von unserem Suchtmittel.

    Dein Handy sollte es auch sein. ;)

    LG Slowly

    Hallo Prince,

    erst einmal Guten Morgen. :)

    Ich weiß wie schwierig es ist sich aus Beziehungen zu lösen, innerhalb deren man sich (aus welchen Gründen man auch immer vorgibt) abhängig verstrickt hat.

    Das liegt zum großen Teil in einem selbst, an den eigenen Persönlichkeitsstrukturen, die es einer anderen Person erlauben so richtig sch*** mit einem umzugehen.

    Wenn dann Kinder mit im Spiel sind wird das alles noch einmal wesentlich schwieriger, weil man ja auch um ihr Wohl besorgt sein muss.

    Einerseits stehen da oft die Ängste, dass man seine Kinder verliert, andererseits aber natürlich zuallererst die Sorge, dass die Kinder für ihr Leben gezeichnet werden bleiben, wenn ein Sorgeberechtigter sie nicht richtig behandeln kann und DER ANDERE DABEI ZUSIEHT.

    Ich spreche aus Erfahrung, denn ich bin selbst trockene Alkoholikerin und war viele Jahre meines Lebens in coabhängigen Beziehungen gefangen.

    Außerdem habe ich selbst drei Kinder, von denen zwei nun schon fast erwachsen sind.

    Ich kann darum nur an dich appelieren:

    Suche dir eine gute Beratungsstelle, gehe dort so schnell wie möglich hin, öffne dich ganz und versuche eine Möglichkeit zu finden, die eurer Familie wirklich hilft.

    Alles gute für eure Familie !

    Slowly

    Hallöchen,

    die Tage war ich bei einem Bekannten.

    Neben den anderen Themen ging es um seinen Alkoholismus.

    Er hat sich eingestanden, dass er an unserer Krankheit leidet, schafft es aber nicht aufzuhören.

    Im Vordergrund stehen wohl unbewältigte Gefühle und eine innere Einsamkeit.

    Ich denke, dass er seine Krankheit weiterhin nicht wird stoppen können, sollte sich in diese Richtung wenig oder nichts verändern.

    Manchmal verbessert die Abstinenz vieles im Leben des Süchtigen, manchmal aber so war es wohl auch bei mir, muss sich erst vieles verbessern, bis es einem Menschen möglich ist aufzuhören.

    Zu einer Verbesserung der Lebenssituation, trotz nassem Alkoholismus, gehört meiner Meinung nach ganz besonders ein großer Realitätssinn, eine gewisse Geradlinigkeit, ein starker Durchsetzungswille, Konstanz, Hoffnung, Glaube an sich selbst und Selbstmitleidslosigkeit........

    Leider beißt sich die Katze da in den Schwanz, denn oft ist es ja genau der Alkohol, der diese positiven Eigenschaften eines Menschen untergräbt oder erst gar nicht hat gedeihen lassen.

    Im Zusammensein mit dem Bekannten versuche ich ihn nicht zu belehren, ich antworte nur, wenn es mal Fragen gibt in Bezug auf meine Trockenheit.

    Die kommen aber sehr selten.
    Schöngeredete Antworten an sich selbst höre ich von ihm allerdings sehr oft.

    Ich denke er hat noch einen längeren Weg vor sich.

    Liebe Grüße

    Slowly

    Hallo Lya,

    herzlich Willkommen,

    ich habe über 5 Jahre hinweg hier vieles gefunden was mir half, mit meinem Alkoholismus und meiner Tendenz zur Coabhängigkeit umzugehen.


    Dabei heraus kam eine andere ( für mich bessere ) Sicht auf wichtige Dinge und eine Änderung meiner Lebens- und Denkweise.

    Es lohnt sich auch sehr in den Tiefen des Forums, nach vielleicht schon vor Jahren geschriebenen Antworten auf deine Fragen, zu forschen.

    Ich wünsche dir einen guten Austausch. :)

    Liebe Grüße

    Slowly

    Hallo Martin,

    kurz bevor ich deinen Bericht gelesen habe, hatte ich daran gedacht, wie fragil das Leben und die geschmiedeten Pläne sein können und mein kleiner Sohn und ich uns sehr glücklich schätzen können, wenn wir Montag hoffentlich zusammen in den Urlaub fahren dürfen.

    Jetzt lese ich von dir und drücke dir die Daumen, dass du zu einem späteren Zeitpunkt deinen Urlaub unbeschwert nachholen kannst.

    Es ist schön, dass du für deine/n Familienangehörige/n da bist, das ist erst mal das Allerwichtigste. :)

    Ganz liebe Grüße und alles Gute für Euch !

    Slowly

    Hallo Katrienchen,

    Zitat

    .....vielleicht, aber ich kenne so einige, die heute dankbar für ihre durchlebte "Krankheit" sind, weil es sie unterm Strich viel weiter gebracht hat.

    Viel weiter als was ??

    Nun, ich weiß nicht wie ich wäre ohne krank geworden zu sein, aber das ist ja auch müßig zu überlegen, denn es war/ist ja nun mal so wie es ist und es ist auch nicht möglich, mein Schicksal, meinen Werdegang noch einmal ohne Krankheiten ( Essstörung, Depressionen, Alkoholismus, Coabhängigkeit ) zu rekonstruieren. :)

    Ich gebe zu, dass ich eine Zeitlang auch so gedacht habe aber inzwischen finde ich, dass das nicht ganz richtig, ja fast ein wenig überheblich, ist.

    Es ist doch auch toll, wenn man eine gute Kindheit hat, Eltern die wirklich etwas "taugen" und einem Werte und Lebensgefühle vermitteln, die so gut sind, dass man ohne große Brüche und Schmerzen erwachsen werden kann.

    Und ich denke es gibt auch viele Menschen die gesund aufgewachsen sind, die aus sich selbst heraus viel Wertvolles verinnerlicht haben, einfach weil sie mit offenem Herzen und wachem Verstand durch die Welt gehen.

    Ich glaube nicht, dass der Umweg über Krankheiten zum bewussteren Mensch der bessere ist aber auch nicht der schlechtere. :)

    Es ist halt einer von vielen.

    Aber ich weiß was du meinst ;) und ich denke es ist schön, die eigene Krankheit in einem ( auch ) positiven Licht sehen zu können.


    Liebe Grüße

    Slowly

    Hallo Matthias,

    wie lieb von dir !

    Nun bekomme ich zum frischen, knackigen Obst auch noch
    einen Strauß dazu, der genau so lange haltbar sein wird, wie ( hoffentlich ) meine Trockenheit. :)

    Dankeschön.

    Dir und deiner Gutsten wünsche ich eine schöne Urlaubszeit !

    Slowly

    Hallo Katrienchen,

    Dankeschön. :)

    Wenn ich das Wort Erfolg ( eine Anstrengung, die zu einem guten Ergebnis führt ) im Rahmen meiner Alkoholabhängigkeit/Trockenheit stelle, dann passt das nicht ganz :).

    Denn als mir klar wurde, dass ich nichts mehr trinken kann, was mit einem "ich will nicht mehr trinken" einher ging, da brauchte es keine Anstrengung mehr, denn wieder Trinken war ab diesem einen "magischen Moment" :) keine Option mehr.

    Das leichte trocken werden (und sein ) war eventuell ein Erfolg meiner Geradlinigkeit, Gewissenhaftigkeit, meiner Demut, Dankbarkeit und Genügsamkeit.

    Aber diese Eigenschaften hatte ich eh schon von Werk aus integriert ;), bzw. wurde mir durch ein teilweise schweres, vergangenes Leben gelehrt.

    Trotzdem vielen Dank für deine wohlwollenden Worte und viel Glück für dich.

    Liebe Grüße Slowly

    Liebe Schatzmeisterin :) ,

    vielen lieben Dank für deine freundlichen Worte.

    Ich habe Glück, dass ich mit dem zufrieden sein kann was ich habe.

    Immer mehr zu wollen bedeutet für mich Stress und meine Innere Ruhe ist mir (für mich) das Wichtigste. :)

    Und wenn ich mal traurig bin, dann lege ich mich in´s Bett, ziehe die Decke über den Kopf und vertraue darauf, dass der nächste Tag besser wird.

    Das funktioniert, vor allem da ich nicht mehr trinke, nahezu zuverlässig. ;)

    Liebe Grüße

    Slowly

    Guten Morgen ihr Lieben,

    vielen Dank für die Glückwünsche !

    Ich freue mich sehr über eure Anteilnahme.

    Es kann gut sein, dass ich ohne das Forum nicht so lange trocken geblieben wäre.

    Sicher ist aber, dass ich ohne das Forum unwissender geblieben wäre. ;)

    Was ich hier - auch im "geschlossenen" Forum- mit auf den Weg bekommen habe, könnte man fast als Zweiten Bildungsweg bezeichnen.

    Vor allem was die Herzensbildung angeht. :)

    Ich wünsche allen einen schönen Tag.

    Liebe Grüße

    Slowly

    Guten Morgen,

    meine Aufmerksamkeitsspanne ist beim Lesen immer noch nicht besonders lange :roll:, trotzdem lasse ich mich davon nicht abschrecken und habe....

    "Altes Land" von Dörte Hansen begonnen.

    Meinen Nerv trifft es ziemlich gut, ist irgendwie "cool" ( lakonisch, ohne Selbstmitleid, unterkühlt humorvoll, teilweise rotzfrech ;) ), aber doch mit ganz viel Gefühl einhergehend, geschrieben.

    Wenn ihr euch fragt ob es auch was für euch ist, hier gibt es eine kleine Hilfestellung.

    https://beispiel.rocks/beispiel.rocks…-a-1025838.html

    Slowly

    Guten Morgen Margit, Matthias, Martin und Pink-Lady,

    vielen Dank für Eure lieben Glückwünsche. :)

    Genau, es fing alles mit der Freiheit vom Alkohol an und wurde doch zu so viel mehr als "nur" die Freiheit vom Alkohol.

    Slowly :)

    Hallo Hans,

    DANKESCHÖN :), ich glaube irgendwie auch, dass ich noch ein paar Tage d´ran hängen werde. ;)


    Hallo Carl Friedrich,

    Ich meinte damit, dass die Anderen, die auch ohne Alkohl keinen Spaß hätten an Nachtclubs ihn sich schön trinken können/dürfen da sie keine Alkoholiker sind

    In den 30 Sekunden in denen ich neidisch bin mischt sich das "ich will nicht" mit einem "ich kann/darf" nicht.

    Aber da steckt keine Wehmut dahinter, denn ich weiß ja was ich alles dafür bekomme.

    Viele Dinge im Leben sind doch mit kleinen oder größeren Einschränkungen
    zu bezahlen, unter anderem z.B. glückliche Kinder.

    Immer mal wieder mischte sich da in all den Jahren in ein ich " ich will nicht " das Gefühl von ich "kann nicht" dazu.

    Tatsächlich habe ich vieles aus Liebe gerne nicht gemacht , so wie ich jetzt aus Selbstliebe eben nichts mehr trinke.

    Mein größter Rückfallschutz ist jedoch, dass ich keinen Rausch mehr haben will, also macht das Trinken oder Drogen nehmen eh keinen Sinn mehr. :)

    Habt einen sonnigen Tag.

    Slowly

    Hallöchen,

    ich bin diesen Monat seit 5 Jahren glücklich trocken.

    Manchmal, wenn andere Menschen ohne mich zB. in einen Nachtklub gehen, auch um Alkohol zu trinken, bin ich ein klein wenig neidisch, dass sie daran Spaß haben.

    Ich, so habe ich inzwischen festgestellt, musste immer trinken DAMIT ich daran Spaß habe.

    Jetzt wo ich weiß, dass ich Alkoholiker bin und mich intensiv mit mir selbst auseinander gesetzt habe, kann ich mir die Freiheit nehmen und mir und den anderen sagen, dass ich keine Lust habe mir die Nächte um die Ohren zu schlagen und dass ich das auch früher nur ausgehalten habe mit Alkohol.

    Wie bescheuert war das eigentlich ;) .

    Und manchmal geben mir Leute Recht, dass es ihnen genau so geht, sie es aber trotzdem hin und wieder gerne machen.

    Dann gönnen ich ihnen den Spaß. :)

    Da ich jedoch Alkoholikerin bin darf und kann ich mir den Club nicht mehr schöntrinken.

    Doch wenn die anderen dann am nächsten Tag leiden, stehe ich munter und erfrischt früh am Morgen auf, genieße meine Tage und nutze sie für mir wichtige und/oder angenehme Dinge, ohne meinen Körper durch ein Gift geschwächt zu haben.

    Das ist jetzt mein Leben. Nüchtern, bewusst und zufrieden.

    Liebe Grüße

    Slowly

    Guten Morgen Barthell,

    ich freue mich für dich, dass du weinen kannst ! :)

    Ich denke das ist ein Puzzleteil im Weg zur Genesung.

    Ich freue mich auch immer, wenn ich selbst weinen kann.

    Meist geschieht das bei mir aus Rührung, seltener aus Leid, da ich inzwischen nicht mehr so viele Dinge als traurig empfinde.

    Manchmal weiß ich allerdings nicht ob das Gelassenheit bedeutet oder Abgestumpfheit ( Verdrängung). :roll:

    Dass dich der Besuch deiner Freundin stresst kann ich gut verstehen.

    Ich empfinde andere Menschen auch oft als anstrengend.

    Denn wenn sie auch offen keine Erwartungen an mich stellen, dann erledige ich das halt selbst. ;)

    Wenn ein Mensch mich aber andauernd sehr anstrengt/nervt, dann bin ich inzwischen so frei mir zu überlegen, ob ich weiterhin Zeit mit ihm/ihr verbringen möchte.

    Wobei es wiederum Menschen gibt, die einen großen "Nervbonus" bei mir ihr Eigen nennen und die mir wichtiger sind als meine innere Ruhe.

    Das geht dann aber auch nur tageweise und ich brauche dann wieder Zeit, um mich von ihnen zu erholen. ;)

    Ich wünschte ich wäre anders aber es ist nicht zu ändern.

    So bin ich geboren und so werde ich sterben.

    Ganz liebe Grüße und hab´nen tollen Tag.

    Slowly

    Guten Morgen,

    am WE gab es Tauchobst.

    Dazu nehme ich frische Erdbeeren, Trauben, Banane, Ananas.

    Ca. 200 g Mi**a Schokolade weiß und ca. 200 g Alpenmilch.
    Kann aber ruhig auch mehr sein, kommt immer alles weg..... :)

    Die schmolz ich, getrennt voneinander, im Wasserbad.

    Zuvor hatte ich aus ca 200-300 Gramm Erdbeeren, etwas Zucker und ein wenig Zitronensaft eine Erdbeersauce hergestellt ( mit dem Zauberstab oder Mixer ).

    Nun fehlt nur noch der große Becher Hä*en Da*z Strawberry Cheesecake Eis.
    Ein anderes ist auf keinen Fall empfehlenswert ;) .

    Bis auf die Schokolade stapelte ich das alles ansehnlich über- und nebeneinander

    Die Schokis kamen jeweils in hübsche Gefäße und wurden daneben gestellt.

    Somit war die Manege frei für das große Tauchen und Fressen ;) .

    LG Slowly