Hallo Sunshine,
du hast unter anderem meine Vorbildfunktion und das Vertrauen, das ich ihm schenken soll, angesprochen.
Dass ich als Vorbild dienen könnte, kommt vielleicht dann irgenwann zutage, wenn es ihm mal schlecht gehen sollte wegen des Alkohols.
Momentan sind eher die aktiven Trinker sein Vorbild, sind sie doch alle viel "lockerer, unkomplizierter und spaßiger" als ich, die im besten Fall einfach nur durch das Leben selbst vergnügt ist.
Aber zumindest meine mentale Stärke und Durchsetzungsfähigkeit, die hat er sich schon als Vorbild genommen, nutzt sie allerdings manchmal zu Zwecken, die mir nicht so ganz passen. ![]()
Aber so ist das halt und damit kann ich gut leben, ich mag das ja an ihm.
Was das Vertrauen betrifft, da hast du vollkommen Recht, das fordert er auch vehement von mir ein.
Grundsätzlich bin ich ein Mensch der gut vertrauen kann und auch gebrochenes Vertrauen schnell wieder aufbaut, also werde ich meine Bestes geben.
Was deine Tochter betrifft: Es ist toll, dass sie den Alkverzicht so konsequent durchgezogen hat.
Ich habe auch immer sehr lange gestillt, hatte dann einen Muttermilchvorrat eingefroren, für hin und wieder Party machen. ![]()
Krass, auf was eine Alkoholikermutter alles so kommt, um ( wenigstens hin und wieder ) weiter trinken zu können.
Und auch wenn ich mich jetzt zeitweise ins soziale Aus innerhalb meiner Familie katapultiere........
Ich bin unendlich froh keinen Alkohol mehr trinken zu müssen.
Ganz liebe Grüße
Slowly