Beiträge von Slowly

    Guten Morgen,

    gestern Abend gab es einen Rückfall, indem ich eine schriftliche Nachricht las.

    Es war die erste nach der "Trennung", er hatte sich an meine Bitte gehalten.

    Nun jedoch hat er eine Änderung seiner Lebensumstände mit im Gepäck.

    Unterschrieben und der Stein ist bereits im Rollen.

    Im Moment des Lesens, ich konnte es direkt körperlich spüren, war eine totale Erleichterung zu spüren und die ganzen traurigen Gefühle waren/sind wie weg geblasen.

    Ich werde nun trotzdem mein selbstständiges Leben weiter führen und von meiner Seite aus, ich hatte ihm jedoch kurz zurück geschrieben, keinen weiteren Kontakt suchen.

    Ich habe gelesen, dass auch Beziehungen/Freundschaften sich so stark in ein Suchtgedächtnis eingraben können wie Alkohol- oder Heroinmißbrauch.

    Von meiner Seite aus kann ich das bestätigen, wobei ich was mich betrifft eher an Heroin denke, denn die Loslösung vom Alkohol war dagegen ein Kinderspiel.

    Ich kann allen nur empfehlen, die noch die Wahl haben, die Finger von disfunktionalen Beziehungen zu lassen.

    Man lernt sehr viel dadurch aber man lässt auch mehr Federn, als manche vielleicht gut ertragen können.

    Ich bin selbst gespannt, wie es bei mir weiter gehen wird :roll: .

    Slowly

    Guten Morgen,

    ich mach' Party mit meinem kleinen Sohn bei Freunden, mit anderen Freunden die nichts, bis so gut wie nichts trinken.

    Mit an Bord eine Menge Kinder und Spiele.

    Zuvor gehe ich mit meiner ganzen Familie Sushi essen.

    Ich freue mich auf Silvester.

    Kann mich nicht erinnern, dass das jemals so war.

    Das trockene Leben versetzt mich in Feierlaune.

    Wie schön. :)

    LG Slowly

    Hallo Sunshine,

    du weißt wovon ich spreche und du hast mit allem Recht was du schreibst.

    Ich habe deine Worte mit durch den ( total schönen) Tag genommen.

    Danke Dir !

    Als ich dann letzte Nacht aufgewacht war, habe ich mich noch einmal auf Recherchentour durch´s Netz begeben und bin auf einen Text gestoßen, der mir beinahe das Blut in den Adern gefrieren ließ. :shock:

    Alles was ich in den letzten ca. 2 Jahren aber natürlich auch zuvor mit der rosaroten Brille ( wir kennen uns seit 7,5 Jahren ) teils nur ansatzweise oder schemenhaft erkannt hatte, steht dort in Worten, wie sie zutreffender, eindringlicher und erschreckender nicht sein könnten.

    Ich hatte immer gute Gründe keine Beziehung mit diesem Mann einzugehen aber dass es so schlimm um ihn steht und er wahrscheinlich eine psychische Krankheit hat, die so gut wie gar nicht therapiebar ist, das schockt mich nun doch.

    Aber wenn ich ehrlich bin, ist mir dieses "nicht therapiefähig" eh schon einige Zeit klar und noch viele andere Dinge, die ich hier natürlich nicht weiter thematisieren will.

    Warum auch.

    Die Beziehung ist ja vorbei und durch diesen Text der letzten Nacht und der zugegebenermaßen nicht ärztlich attestierten Diagnose ;) , wird es nun noch wesentlich einfach nicht mehr rückfällig zu werden.

    Ich bin einem psychisch sehr kranken Menschen in die "Fänge" geraten, der mich zur Nachholung nicht stattgefundenen Mutter-Kind Symbiose benutzt hat.

    Der mich außerdem zur Idealisierung, Übertragung, Projektion und Abspaltung seiner eigenen Unzulänglichkeiten mißbrauchte, ohne das irgenwie auch nur ansatzweiße zu reflektieren und dann verstehen zu können, sondern im Gegenteil nur durch Verdrängung und andere Schutzmechanismen seine fragile Persönlichkeit aufrecht erhalten zu können.

    Mir ist nun klar, dass er niemals gesund werden kann, nicht weil er nicht möchte, sondern weil das "nicht reflektieren können" ein Teil seiner Krankheit ist.
    ( Er war schon erfolglos in verschiedenen psychiatrischen Einrichtungen .)

    Da werden sich wohl noch andere Damen die Zähne ausbeißen. :roll:

    Ich mag mein Leben trotzdem und das Spazierengehen mit ihm, das ich so vermißte, habe ich gestern mit meiner Schwägerin nachgeholt. :D

    Geht doch !

    Liebe Grüße

    Slowly

    Guten Morgen Hans,

    vielen Dank für deinen Support ;) .

    Es ist echt wahnsinnig, wie dolle mein Suchtgedächtniss versucht zu selektieren, zu idealisieren, zu romantisieren ......und mich dadurch
    immer wieder innerlich verhandeln lässt.

    Ich hatte das beim Alkohol ja nicht und kann erst jetzt wirklich verstehen,
    wie nervig das sein kann.

    Stark gelitten hatte ich durch diese co-abhängige Freundschaft nicht, zumindest nicht die letzten Monate/1-2 Jahre, dazu konnte ich mich inzwischen zu gut abgrenzen.

    Aber im Zusammensein lag viel mehr Energieverlust als -Gewinn, es war keine positive Persönlichkeitsentwicklung mehr zu erkennen, weder für ihn, noch für mich.

    Zudem "raubte" sie mir Zeit, die ich, von was ich inzwischen überzeugt bin, anders besser einsetzen kann und sei es nur zum Ausruhen.

    Andererseits nimmt das Ende mir natürlich auch etwas aber das ist lange nicht so viel, als dass ich es nicht aushalten könnte.

    Dieses starke Idealisieren, .....es ist als denke ich mir einen ganz anderen Menschen zurecht ( warum ist das nur so ? ), ......lässt sich nur damit stoppen, indem ich mir vor meinem geistigen Auge immer und immer wieder die Realität vorbeiziehen lasse und mir sage, dass ein Mensch, der sich sein ganzes Leben auf den Punkt, an dem er jetzt steht hin entwickelt hat, sicherlich innerhalb ein paar Wochen keine Wandlung zeigen wird, zu der ich selbst Jahre gebraucht habe und das auch nur, weil ich es wollte.

    Er will ja nicht mal.

    Dadurch, dass wir einen größeren Abstand im tagtäglichen Leben hatten/haben gibt es wenigstens keine realen Berührungspunkte und ich kann mir bei Begegnungen mit ihm sicher sein, dass es nur Kopfkino ist, bzw. nächtliches Träumen. :)

    Ich hoffe, bzw. bin mir irgenwie sicher, dass sich die positiven Auswirkungen des Endes dieser Freundschaft irgendwann wirklich zeigen werden.

    Immer wieder denke ich an die buddhistische Weisheit, dass da wo kein Begehren ist (damit meine ich nicht sexuelles ) auch kein Schmerz ist und an m(eine) Erkenntnis, dass die Beziehung/Freundschaft, in der es einen Punkt gibt an dem kein Konsens existiert zwischen Liebe zum Anderen und Liebe zu sich selbst, bei einem gesunden Menschen die Selbstliebe siegen sollte/wird.

    Tja, Suchtgedächtnis, was sagst du dazu ? :)

    Liebe Grüße

    Slowly

    Hallo Hans,

    Danke für deine Worte, ich antworte noch einmal vom Laptop aus in Ruhe.

    Gerade tippe ich nur mit dem handy und das nervt etwas. ;)

    Ich wollte nur hier vermerken bzgl. meiner vergangenen, co-abhängigen Freundschaft, dass mich heute ziemlich starker Suchtdruck befallen hat.

    Ich hatte einen schönen Tag, hatte viel zu tun, abends noch einen lustigen Besuch bei Freunden, kein Problem hat diesen Tag getrübt .... und trotzdem


    Das was ich beim Alkohol nie hatte und die letzten Wochen ohne Kontakt zu diesem Freund auch nicht, heute plötzlich hat mich das ganz schön aus der Fassung gebracht.

    Für heute habe ich es überstanden und es gibt auch viele Gründe bei meiner Entscheidung zu bleiben. Alles rational. Emotional sieht es ganz anders in mir aus.

    Ich werde ab und zu in mich rein horchen und hoffentlich irgendwann verstehen, warum ich so fühle.

    Bis dahin hoffe ich durchhalten zu können.

    Ich dachte das alles wäre eine Kleinigkeit, locker zu bewältigen, wie der Alkstop auch.

    Da hab ich mich wohl etwas überschätzt. :(

    LG Slowly

    Hallo kamarasow,

    also bei mir war es so, dass ich die Emotionen im Alkrausch wesentlich stärker gespürt habe und in der Zeit zwischen dem Trinken war ich oft depri.

    Ansonten kann ich dir beipflichten.

    Es ist total toll endlich zu spüren was man wirklich will, von innen heraus und was nicht.

    Wille oder Entscheidung......das ist für mich nur Wortklauberei. :)

    Tun.....das ist es worum es geht.

    LG Slowly

    Hallo Friedrichson,

    Zitat

    ....sich mit so vielen Leidensgenossen auszutauschen.


    ich will jetzt keine Paragraphen reiten aber leiden "tu" ich nicht, zumindest nicht, weil ich seit längerer Zeit keinen Alkohol mehr trinke :) .

    Herzlich Willkommen, hast du schon Überlegungen angestellt was du tun kannst, sollte dich der Suchtdruck überfallen ?

    Dazu gibt es hier einen Notfallkoffer. ( Kann den link bitte jemand hier einsetzten ? )

    Warst du schon beim Arzt und bei der Suchtberatung ?

    Hast du schon die wichtigsten Menschen in deinem Leben eingeweiht, dass du nichts mehr trinken willst oder hast du es vor in naher Zukunft zu tun ?

    Die Auseinandersetzung mit dem Thema Alkohol, (hier gibt es auch eine Bücherliste zum Thema ) ( kann die bitte jemand verlinken ) mit dir selbst, deinem Umfeld und später den Gründen, warum du so viel Alkohol getrunken hast sind förderlich für deine anhaltende Abstinenz und können irgenwann zur stabilen Trockenheit werden.

    Depressionen können eine Auswirkung von Alkohol sein, andererseits greifen auch Menschen zu Alkohol, weil sie unbehandelte Depressionen haben.

    Ich wünsche dir einen guten Start in ein alkoholfreies Leben.

    Sanddornsaft hört sich toll an. Den werde ich probieren.

    Ich mag auch sehr gern Kinderpunsch, den ich selbst herstelle.

    Apfel ( naturtrüb) - und Kirschsaft mischen, erwärmen ohne zu kochen, Wintergewürze ( im Teebeutel) zufügen, ziehen lassen, nach Geschmack mit Honig würzen.....lecker.

    LG Slowly

    Guten Morgen,

    ich hatte Glück und konnte mit dem Alk auch die ( nur dazu ) gerauchten Zigaretten weglassen.

    Suchtdruck hatte ich nicht.

    Meiner Meinung nach kann das Dampfen den völligen Ausstieg aus der Nikotinsucht verhindern, dann ist das ärgerlich ;) .

    Außerdem verführt es zum Dauernuckeln und Passivdampfen ist auch nicht gerade angenehm.

    Wenn der Dampfer allerdings den Nikotinanteil im Liquid runterdosiert, irgenwann nur noch das pure Liquid dampft und dann irgenwann auf normales Kaugummi kauen, Fingerknacksen, Haaredrehen, Fußwippen ;) .... umsteigt, dann hat er wirklich gewonnen.

    Aber dazu müssen sicher auch noch ein paar andere Lebensumstände geändert werden und wenn Matthias sagt, dass er bewusst dampft wegen der Appetitzügelung, dann ist das doch auch ok.

    Übergewicht ist schließlich auch nicht unbedingt gesund ;) .

    LG Slowly

    Hallo Sandra,

    herzlich Willkommen hier im Forum, schön, dass du da bist. :)

    Zitat

    Kann mir jemand einen Rat geben, wie ich mich verhalten soll.


    Ich würde mich an deiner Stelle damit auseinandersetzen, dass diese Beziehung an ihrem ( vorläufigen ) Ende angekommen ist.

    Was ich (jetzt) nicht (mehr) tun würde:

    Zitat

    immer seine Kleidung und Sachen kontrolliert

    Zitat

    Als ich ihm das vorwarf

    Zitat

    Ich habe ihm eine Szene gemacht

    Ich habe mir an zwei "Kerlen" im Laufe meines Lebens die Zähne ausgebissen ( es war kein Alkohol mit im Spiel ) aber es ist auch nicht wichtig, was sie zu lügenden und manipulierenden Menschen werden lässt, wichtig ist nur wie sie auf uns wirken und dass wir uns klar werden, dass wir selbst ein Problem haben.
    Nämlich, dass wir überhaupt eine Beziehung/Freundschaft mit solchen Männern in Erwägung ziehen, bzw. uns vorstellen können sie fortzuführen.

    Ich rate dir hier die Geschichten der Coabhängigen durchzulesen, du wirst schrecklich viele Gemeinsamkeiten finden und merken, dass eure Beziehung eine von ganz vielen ist die so funktioniert und dass es einen Weg da raus geben kann.

    Parallel dazu würde ich dir eine Selbsthilfegruppe vor Ort empfehlen, denn da sitzt du den Menschen direkt gegenüber.

    Dort "die Hosen runter zu lassen" und über alles zu reden, was dich vielleicht beschämt bzw. so traurig und wütend werden lässt, half mir sehr.
    Wenn du das nicht möchtest, kannst du dir auch einen Termin geben lassen bei einer Lebenshilfe oder Familienberatungsstelle.

    Da ist meist schneller etwas frei als bei einer Psychotherapeutenpraxis, die oft lange Wartzeiten haben.

    Es geht meist nicht von heute auf morgen ;) aber es geht wieder ein Leben frei von der seelischen Abhängigkeit, von einem seelisch kranken Menschen zu leben.

    Gut sogar. :)

    LG Slowly
    Trockene Alkoholikerin und Co-Abhängige

    Hallo Linde,

    Zitat

    ich oute mich hiermit als Suppenfan. Ich l i e b e Suppe.

    Zufällig stand gestern in der Bücherei ein Suppenbuch im Schaufenster.

    Das habe ich mir mitgenommen und heute gibt es ( aus übrigen Avocados vom Wochenende ) Avocadosuppe. :)

    Seither habe ich immer nur Guacamole daraus gemacht.
    Da ich aber Guaacamole automatisch mit dem Konsum von Wei***bier assoziiere, esse ich sie nicht mehr ganz so gerne.

    Den angegebenen Weißwein ( in der Suppe ) ersetze ich einfach durch ein bisschen mehr Zitrone oder Sojasauce.

    Ich bin gespannt ob´s mir ( und meinen Leutchen ) schmecken wird.

    LG Slowly

    Guten "Morgen",

    seit ein paar Wochen erlebe ich die Trennung ( 0 Kontakt ) von einem langjährigen Weggefährten und sehr guten Freund.

    Ich konnte sein Zugrundegehen einfach nicht mehr mittragen, weil seine Situation und sein veränderter Charakter mich immer mal wieder und zum Schluss ganz besonders, ziemlich runterzog.

    Ich stecke das soweit ganz gut weg, merke aber dass manche Gefühle nur verdrängt sind und gestern kamen sie dann ein wenig an die Oberfläche, was zu einer ziemlichen Melancholie und einem innerlichen Schönreden dieser Beziehung führte.

    Dem entgegenzusetzen hatte ich die Kommunikation mit Freunden, mir mit ihnen zusammen etwas Schönes vorzunehmen und mir selbst zu versichern, dass die Gefühle vorbei gehen werden. :)

    Gute Strategie !

    Heute ist in meinem Gehirn alles wieder im Lot aber es ist wirklich erstaunlich wie sehr das "Suchtgedächtniss" auch bei coabhängigen Tendenzen funktioniert.


    Slowly

    :lol::lol:

    Zitat

    öhm... und dick

    Damit es mir nicht so geht wie dir Garcia mache ich als Ausgleich zur Adventsschlemmerei nur ein Durchmixsüppchen.

    Gemüse was halt da ist in einen Topf schmeißen, Gemüsebrühe dazu, kochen, dann pürrieren......Sojasauce zur Feinjustierung.

    Mich nervt kochen, Zeitverschwendung :roll: , mach´s aber ab und zu den Kindern zuliebe.

    Die müssen die Suppe allerdings nicht essen, der Schulkoch kocht gerner ;) .

    LG Slowly

    Hallo (happy? ) Lena,

    Code
    denn wenn alles gut geht und es so schön aussieht, wie ich es mir erhoffe, dann bin ich die glücklichste Frau auf der Welt

    Wehe, du lässt mich jetzt wieder wochenlang warten !

    Gefallen dir deine neuen Beißerchen ? ;)

    LG Slowly

    Hallo Eni,

    übrigens schön, dass du wieder da bist.

    Besonders freut mich das.....

    Zitat

    Ein neues Projekt kreist nun (GöttinseiDank) in meinem Schädel

    Ich habe deine Worte über Antidepressiva interessiert gelesen, kenne selbst auch einige Leute die sie benötigten, die aber Gott sei Dank einfacher wieder davon los kamen als du.

    Ich denke eh, dass man nur unbeschadet oder bestenfalls wieder gesund aus der "Medizingeschichte" raus kommt, wenn man mitdenkt, sich selbst anderweitig zusätzlich informiert, evtl. auch mehrere Meinungen einholt und manchmal auch einfach eigenverantwortlich gegen die Arztempfehlung ( vor allem was Medikamente betrifft ) handelt.

    Auf jeden Fall toll, dass es dir wieder besser geht und du dich dann immer wieder hier meldest, ...wie war das nochmal mit dem Unkraut ;) !

    LG Slowly

    Naja, für ein Loft am Hafen ;) kann man das doch mal ´ne Weile machen, gibt ja eba* Kleinanzeigen, wo du dir lokal die tollsten Einrichtungsgegenstände für kleines Geld schießen kannst.

    Beim Loft am Hafen ;) sehe ich eher das Problem, dass gerade eben keins zur Verfügung stehen wird.

    Ich weiß nicht ob du über die Wohnungsknappheit informiert bist, die zur Zeit in Deutschland vor allem in den Großstädten, herrscht ?

    Hast du denn einen Plan B, sollte das nicht so schnell klappen mit einer Wohnung ?

    Ich denke es kommen da ganz schön bewegte Zeiten auf dich zu und ich hoffe, dass deine Überlegtheit, deine Entschlußfreudigkeit und dein Mut belohnt werden.

    Ich habe hier so viele Akoholiker kommen und gehen gesehen, die waren auch super motiviert, haben viel verstanden und auch umgesetzt von dem was hilfreich sein kann.

    Und trotzdem waren sie irgenwann ohne Tschüß zu sagen.....weg :( .

    Vielleicht müssen manche trocken gewordene Alkoholiker noch mehr machen, noch mehr verändern, sich selbst noch mehr eingestehen, noch ehrlicher sein.....um dauerhaft trocken zu bleiben.

    Ich habe mir schon oft Gedanken darüber gemacht, warum es der eine schafft und der andere nicht.

    So etwas wirklich befriedigend Finales ist dabei nicht heraus gekommen ;) aber ich denke ein stabiles familiäres und/oder freundschaftliches Umfeld ist nicht schlecht ( Menschen denen man vertraut ). Inkl. (realer) Selbsthilfegruppe

    Dann denke ich, dass sich die Bemühungen für einen zufriedenstellenden tagtäglichen Lebensinhalt und Rythmus für einen trockenen Alkoholiker besonders lohnen.

    Vor allem an Anfang war es für mich wichtig Dinge zu finden, die mich so erfüllten, dass ich das "Denken" abstellen konnte, ......als Ersatz für den Rausch halt.

    Und dann wäre da noch die Fähigkeit negative, ( manchmal aber auch positive ) Gefühle, ohne sie unbedingt verbessern zu wollen, auszuhalten.

    Denn es sind ja nur Gefühle und sie gehen ganz sicher irgenwann vorbei. :)

    Und bei allen die hier geblieben sind, kann ich immer wieder über die Dankbarkeit lesen trocken geworden zu sein, auch wenn alles mal nicht so toll sein sollte.

    Dieses Trocken werden ist ein jahrelanger Prozess und ich würde mich sehr freuen, wenn wir dich dabei begleiten dürften. :)

    Was mich betrifft:

    Wenn mir irgenwann bei meinen Miniabenteuern irgendetwas nicht komfortabel genug erscheint, dann werde ich an deine schimmelnden Stiefel denken ;) ........das rückt die Wehwehchen wieder in´s rechte Licht.

    LG Slowly

    Hey Barthell,

    guten Flug !

    Ich weiß jetzt gar nicht so genau ob du nun dauerhaft in Deutschland bleiben wirst, denn als ich das mit dem Gartencamping bei dir gelesen hatte, musste ich leider das Weiterlesen abbrechen und raus in den "Garten", da leben bei uns allerdings Rehe, Fasane und auch mal Wildschweine, um nach einem geeigneten Plätzchen zu schauen.

    Ich genieße die Annehmlichkeiten eines Hauses sehr und bin nun wirklich keine Abenteurerin aber ich mag es einfach meinen Sinnen neue Eindrücke zu geben.

    Das am Mont Blanc war allerdings echt "too much".

    Mit einem sa*schweren Rucksack endlose Stunden am Tag unterwegs zu sein und dann abends noch das Zelt aufzubauen und dann nichts mehr zum Essen zu bekommen, weil die Hütte schon dicht ist........nix für mich ;)

    Ich war teilweise so fertig, dass ich nicht schlafen konnte, weil mein Herz wie verrückt geklopft hatte, auch als ich schon länger "im Bett" lag.

    Dann noch ein gefühlt stundenlanges Gebirgsgewitter "überlebt". :)

    Diesen Sommer werde ich mit meinem kleinen Sohn und dessen Kumpel mit dem Auto nach Norwegen fahren ( Erwachsene sind mir zu anstrengend ), um dort drei Leute zu besuchen, die zur gleichen Zeit dort angeln.
    Werde mir wohl bed an breakfast Unterkünfte suchen, das hatte ich schon einmal in Südafrika und es war einfach toll, wie familiär wir da gleich aufgenommen worden sind......

    .....und ganz nebenbei gibt es noch eine Dusche und einen Spiegel zum renovieren ;) .

    Die Geschenke sind doch cool, da werden deine "Survival Nichten" bestimmt begeistert sein.

    Ich mache mich jetzt weiter ans 72 Tütchen befüllen, dem Alter der Kinder entsprechend mit Beauty-, Fitness- und Mat* Attax Utensilien.

    Freu` dich ruhig auf deine Nichten......es gibt nix besseres als diese Plagen ;)

    LG Slowly