Hallo step,
ja, ich bin langsam wieder in dem Roman drin und habe auch weiter geschrieben. Ich bin ja ein Fan von Übernatürlichen, aber der Roman beeinhaltet alles irgendwie: Grusel, Spannung, Tragik, Comedy und auch Erotik. Es geht auch um einen Alkoholiker, der gerade am Tiefpunkt angekommen ist, er hat alles verloren und muss schon bald feststellen, dass die Einsamkeit die schlimmster aller Qualen ist. Völlig am Ende spricht er zu Gott und bittet um Hilfe, doch der nimmt keine Ferngespräche an, also wendet er sich blind und ohne Hoffnung an das Böse, doch auch dort scheint niemand zu antworten. Alles was er sich wünscht ist eine zweite Chance, ihn quälen die traurigsten aller Worte "Was wäre gewesen wenn...". Letztendlich fasst er den Entschluss sich das Leben zu nehmen, doch scheitert beim ersten Mal. Als er am nächsten Morgen nach einer weiteren durchzechten Nacht aufwacht, stellt er fest, dass seine Wünsche erhört wurden. Alles ist perfekt. Er hat einen Roman rausgebracht, besitzt viel Geld, seine grosse Liebe ist noch bei ihm und er ist trocken. Doch schon bald muss er feststellen, dass auch die neue Realität ihre Tücken hat...und dann ist da noch etwas urböses was vom Dachboden der Realität sich auf den Weg zu ihm macht und es ist verdammt hungrig...
So im Groben ist das angelegt. Aber was mich angeht, bin ich wirklich etwas unausgeglichen. Wobei ich mich auch finanziell wieder berappeln muss langsam, deswegen suche ich mir vorerst Tätigkeiten gegen Bezahlung, was bitte nicht arrogant klingen soll, aber momentan käme ehrenamtlich nicht in Frage, da ich zu viel gerade biegen muss bei mir. 
Das mit den Alkohol-Albträumen kenne ich zu gut. Die hatte ich auch schon einige Male. Wenn man im Traum das Gefühl des Verbotenen hat, wieder diese unangenehme Erkenntnis alles falsch gemacht zu haben, die Scham, das Leid...Kommt mir bekannt vor.