Mensch, RenateO,
was ist denn bei euch im Haus los? Nach dem was du da schilderst hätte ich auch nicht die Füsse still halten können, ich hätte es genauso gemacht. Fein von dir trotz der Erfahrungen so zu handeln.
Wenn Kinder im Spiel sind kann ich ko****, die können am wenigsten für sowas. Als Mama kenn ich Situationen, da könnte man vor Stress, Frust, Überforderung explodieren, aber die Kinder spiegeln genau das mit ihren Mitteln aus Verunsicherung und Angst, mit weinen, schreien, oder nörgeln, anders können sie sich nicht wehren/bemerkbar machen. Unverschämt, dreist und krank dir dann so nachzustellen... Opferschutz in Deutschland und sonst irgendwo gibt es nicht, paradoxer Weise werden die Täter geschützt.
Vor einigen Jahren wohnte ich an einem Unicampus mit einer klein angelegten Parkanlage, eines nachts im Sommer wachten wir von einer laut schimpfenden, Panik erfüllten Frauenstimme auf, die sich rasch in Schreierei umschlug. Schon standen Nachbarn von Gegenüber auf der Strasse, sie hatten die Polizei gerufen. Im Nachhinein erfuhren wir, dass eine junge Frau vergewaltigt wurde und der Täter entkam! Ich schäm mich noch immer dafür nicht nach ihr gesucht zu haben, aber man weiß auch nicht wie gefährlich die Situation hätte werden können. Dieses Fragezeichen und die Schreie kommen mir noch häufig aufs Bett, hätte man noch schneller und besser handeln können?
Vier Tage später wurde bei uns im Haus der Kiosk ausgeraubt, mit Scheiben einschlagen und Getöse und Polizei.
Seitdem traute ich mich nicht mehr allein im dunkeln raus und zog 2 Monate später weg.
In diesem Sinne, gebt auf euch Acht!!!
LG
Kitze