Beiträge von step-by-step

    Hi Eni,
    wie läuft´s? Oder auch nicht?

    Schenk uns doch ein kurzes Lebenszeichen.

    Bei mir läuft gerade alles glatt, stehe vor dem Endspurt des familiären Geburtstagsmarathons.

    Hey, wir sind im 5. Monat der Abstinenz, das erste halbe Jahr erscheint am Horizont! Pack´ ma´s?

    Liebe Grüße
    step

    Guten Abend, liebe Forianer,

    gestern habe ich das Traumoktoberwetter genutzt um mit meiner Familie 5 Stunden über ein Riesenprivattrödelmarkt zu bummeln und spazieren zu gehen. Es war richtig toll. :P

    Wir unternehmen das regelmäßig alle paar Monate.

    Doch dieses mal hatte ich zum ersten mal NICHT das Bedürfnis, dieses Hochgefühl mit Alkohol zu verstärken und den Tag mit einer (oder auch zwei) Flaschen Sekt abzurunden. :lol:

    Aufgefallen ist mir dies nicht sofort, sondern erst am Abend als ich den Tag nochmal hab Revue passieren lassen.
    Ich freu mich total, dass der Einflüsterer :evil: sich still verhalten hat. :D

    Ach könnte das nicht immer so sein? Nie wieder Trinkdruck, das wäre schön!
    So wird es aber sicherlich nicht immer sein! Also erfreu ich mich an der aktuellen Situation, solange sie da ist.

    Ich wünsche allen einen druckfreien morgigen Tag.
    Gute Nacht
    step

    Hallo Duffy,
    herzlich Willkommen hier im Forum. Für mich war es ein wichtiger Schritt zum Trockenwerden sich hier anzumelden, ich wünsche Dir, dass auch Du hier Hilfe findest.

    Die erste Woche ist geschafft, Duffy! Da kannst Du wirklich stolz drauf sein! :D

    Entgiftung ist kein Zuckerschlecken. Auch bei mir waren die ersten zwei Wochen schwierig weil mein Suchtteufel mich immer davon überzeugen wollte wieder zu trinken. Auch heute flüstert er manchmal noch, aber selten und wenn dann nur leise und ganz kurz.

    Ich habe gerade mal in meinem Excel-Tabellen-Trinktagebuch gelesen, das ich damals (damals, *lach* ist gerade mal 4 Monate her) geführt hatte. Hier ein Auszug aus meinem Tag 7 ohne Alk:

    "Jubel, die 1. Woche ist geschafft!
    Heute habe ich fast einen vollen Arbeitstag geleistet (habe eigentlich nur einen Halbtagsjob), voll stressig. Eine langes Wochenende steht vor der Tür und prompt meldet sich der Einflüsterer und meint ich hätte mir doch eine Belohnung verdient. So ein Blödmann, ich habe mir einen entspannten Abend mit klaren Kopf verdient! Ich habe ihn weggeschickt.
    Ich möchte mir angewöhnen ein großes Glas Wasser zu trinken, wenn der Trinkdruck aufkommt, das soll helfen. Außerdem muss ich mir verdeutlichen, dass so ein Trinkdruck nach einigen Minuten, max einer halben Stunde vorbei geht. Das ergab meine Alkforum-Recherche."

    Auch die Beschreibung Deiner Arbeitssituation erinnerte mich an meine eigene.
    Ich kann und will nicht beurteilen, ob Deine Probleme an den Kollegen oder an Deiner Alkoholsucht liegen.
    Ich kann nur versuchen Dir Mut zu machen: Meine Freude an der Arbeit und das daraus resultierende Selbstbewusstsein kam nach einigen Wochen meiner Abstinenz zurück und hält bis heute an.
    Katharsis hat das nach meiner Erfahrung sehr gut beschrieben.
    Rückblickend bin ich mir sicher, dass meine Unzufriedenheit mit der Arbeitssituation, dem Chef und den Kollegen, in meiner Alkoholsucht begründet lag. Ohne Restalkohol, schlechtem Gewissen und Beschaffungsdruck kann ich viel befreiter arbeiten, fühle mich stark und sicher.


    Zitat von Duffy69


    Wieviel kann ein Mensch ertragen ?!?


    Ne Menge, Duffy!
    Ne ganze Menge mehr, wenn man die Probleme mit klarem nüchternen Kopf angeht. ;)

    Denk jetzt erst einmal in kleinen Schritten, Dein zweiter Sonntag ohne Alkohol steht vor Dir! :D

    Hast Du eigentlich noch Alkohol im Haus? Wo hast Du sonst noch Kontakt zu Alkohol?

    Gute Nacht und einen trockenen Sonntag wünscht Dir
    step

    Hi Eni,
    hatte gestern gar nicht gemerkt, dass Du vor mir gepostet hattest. ;)

    Ich freu mich von Dir zu hören! :D

    Zitat von Eniba


    wir haben üüüber vier Monate ....!!! Hamm´er gut gemacht, woLL???


    Jau, hamm´er!! Und wir sind stolz drauf, nich wahr?! :P


    "Kein Plan, keine Meinung" find ich nicht schlimm, kümmere Dich erst mal um Dein Kniechen, dann gehts weiter mit dem Rest.

    Ganz festes Drückerchen zurück.

    Lieben Grüß
    step

    Hi Eni,
    alles gut bei Dir?

    Knie, Psyche und Alkentwöhnung ... ganz schön viele Themen für eine LZT.

    Mich lassen zu viele offene, parallele Baustellen immer verzweifeln. Ich schaff´s nur step by step. ;)

    Lass es langsam angehen! Gib Dir Zeit!

    Liebe Grüße
    step

    Hi Correns,
    danke für Deine Einschätzungen.

    Wenn ich Deine Worte lese, ist immer alles so klar und einfach und gar nicht mehr so schlimm.
    Danke für´s Seelenpflästerchen! :)

    Hallo Forum!
    Der Geburtstagskaffeeklatsch war gestern und alle haben ihn überlebt ;)
    Alkohol gab es selbstverständlich nicht. Bis auf Ex-Schwiegerma hat ihn auch niemand vermisst. Sie hat den Grund nicht erfragt und ich habe keine so gute Bindung nicht mehr zu ihr, dass ich von mir aus nicht mit ihr darüber reden wollte. (In Joschis Thread teilten einige von Euch mit, dass Ihr offen sofort jedem erzählt (habt) Alkoholiker zu sein. Bei mir ist es da anders, ich erzähle es nur Menschen, die mir Nahe stehen.)

    Eigentlich lief alles super, Traumwetter (Wann hat man je mitten im Oktober entspannt draußen essen können?), Traumstimmung, Kind glücklich und ich fühlte mich wohl in meiner Haut, eigentlich.

    Und trotzdem … Es war ein wunderbarer Nachmittag und Abend und mir fehlte der Alk überhaupt nicht. Trotzdem tat es mir irgendwie leid, dass die anderen trocken bleiben mussten. Ich hatte tatsächlich ein schlechtes Gewissen deswegen. Natürlich weiß ich, wie wichtig Risikominimierung ist, es fühlt sich auch richtig an, trotzdem kamen diese Mitleidsgefühle hoch.
    Ganz viel Eigentlich, Trotzdem und Aber … ich wünsche mir, dass sie in Zukunft nach und nach verschwinden.

    Gute Nacht,
    step

    Ich nochmal,
    meine trüben Gefühle rührten gestern vermutlich aus der Sorge/Angst heraus, doch irgendwann derlei Veranstaltungen wieder im Suff zu erleben. Ich fühle mich einfach (noch) nicht sicher in meiner Abstinenz.
    Das wollte ich doch noch loswerden, bevor die Äuglein zufallen u. der Gedanke morgen weg ist.
    LG
    step

    Guten Abend Gemeinde!

    Die erste der drei Familienfeiern hat gestern stattgefunden. Töchterchen hat sich ein Raclette-Essen daheim mit der engsten Familie gewünscht, d.h. neben ihren Schwestern und uns war auch mein Ex-Mann mit Frau da.

    Das gabs in so einem kleinen Rahmen vorher nicht, war aber wirklich entspannt und hat allen Kindern echt gut getan, das hat man gemerkt. :lol:
    Und auch mir ging es gut in der Runde. :)
    Alkohol war übrigens gar kein Thema, da wir auch sonst nicht in dieser Runde mitten in der Woche Alkohol angeboten/getrunken hätten.

    Und trotzdem .... nachdem sich alle verabschiedet hatten, überraschte mich ein Trigger. Oder war es nur eine Erinnerung?

    Ich möchte die Situation mal kurz beschreiben. Während der Beseitigung des Küchenchaos´ (also Routinearbeit ;)) bin ich in eine kurze, aber heftige Depristimmung gefallen. Ich weiß nicht genau, was es war, keine klaren ausformulierten Gedanken. Aber definitv hatten die Gefühle was mit Alkohol zu tun und nicht mit der ungewohnten Familienkonstellation an einem Tisch.
    Es kamen Gedanken an frühere Geburtstagsfeiern, die ich nur im total benebelten Zustand oder gar nicht wahrgenommen hatte. Doch anstatt eines Gefühl der Freude, tauchte plötzlich diese traurige, bedrückte Stimmung auf.

    Heute morgen war sie wieder verschwunden und alles wieder gut. Auf die nächste Feier, ein Kaffeetrinken mit allen Verwandten, Paten etc. am Sonntag, bin ich mal gespannt. Derlei Kaffeetrinken mündeten bisher in einer fröhlichen Sektrunde. Am Sonntag wir es natürlich keinen Alkohol geben.
    Ich hoffe, mir wird nichts fehlen, und ich werde nicht in ein Gefühl rutschen, mich rechtfertigen zu müssen. :roll:
    Hachnee, wat is dat Leben spannend!

    Jetzt troll ich mich ins Bett, morgen ist ein langer Tag.
    Schlaft gut
    step

    Hi Eni,
    die letzten Deiner Beiträge habe ich mit ähnlichen Gefühlen gelesen wie Andreas.
    Ich bin auch kein Freund von Allgemeinlösungen für Individualprobleme, egal in welchen Lebensbereichen. Die Berichte von Deiner LZT bestätigen das mal wieder.

    Du kannst stolz auf Dich sein, dass Du so viel stärker und konsequenter dem Alk den Rücken zudrehen kannst als viele Deiner Mitpatienten. Weiter so, Du bist auf dem richtigen Weg.
    Ich hoffe nur, dass Dir ein Doc/Therapeut über den Weg läuft, der sich umfassend und tiefgründig Deiner Depressionen annehmen kann.

    Das mit Deinen Knie ist echter Bockmist.:roll:
    Was haste denn da wieder geschafft? Halbe Sachen kannst Du nicht, oder?! :D
    Ich wünsche Dir von ganzem Herzen, dass das schnell wieder in den Griff zu bekommen ist. Wie schnell könntest Du denn eine OP ermöglichen?

    Mach weiterhin das Beste aus Deiner Anstaltzeit. :)
    LG
    step

    Hi alle Zusammen,
    hab´ die Woche gsd locker angehen können. Mir gehts gut! :)

    Ich bin in Geburtstagsvorbereitungen, zwei meiner drei Hübschen haben in den nächsten 2 Wochen Geburtstag. Es werden die ersten Feiern hier daheim seit meiner Abstinenz sein. Das obligatorische After-Cake-Sektchen wird es nicht mehr geben.
    Nicht alle Verwandten wissen von meinem Alkoholismus bescheid. Bin mal gespannt, ob mich einer anspricht, warum es keinen Sekt gibt.
    Wenn ja, werde ich offen drüber reden. Was ich nicht tun werde, ist vorher ans Glas zu klingeln und ein Statement zu geben.

    Soviel von mir.
    Gute Nacht
    step

    Hi Matthias,
    Bildungsurlaub haha, kann man so sehen! :)
    Ne, im Ernst; Tinas Worte von letztens hallten noch nach. Ich hab die freie Zeit genutzt und ein paar Themen nachzulesen, die mir im Kopf rumgingen.

    Zitat von Tina


    Interessant ist dabei auch, dass die Arbeit an Deiner Trockenheit, sprich die Besuche hier, als erstes unter dem Stress leiden. Sie werden weniger, sind später, manchmal vielleicht gar nicht ...

    So, ich muss gleich los. Hab heute Spätschicht und anschließend noch ein Date mit Herrn Über-den-Wolken-May. So lass ich mir den Arbeitseinstieg gefallen. ;)

    LG
    step

    Gute Abend Forum,
    da bin ich wieder! :D

    Bin gestern aus einem superentspannenden, erholsamen Urlaub gekommen. Hach war das herrlich!

    Am herrlichsten war es frei von Saufzwängen zu sein, auch die letzten Tage und die Rückreise zu genießen. Toll, nach Hause zu kommen und frei von Beschaffungsdruck und Nachholgefühl zu sein.
    Direkt nach unserer Heimkehr verspürte ich dann doch eine innere Unruhr, so als wollte etwas in mir in bekannte Muster fallen. Doch die hielt nur kurz an, sicherheitshalber habe ich Männe mit zum Einkaufen zwecks Kühlschrankauffüllen genommen. (Ein dreifach Hoch auf verkaufsoffene Sonntage ... sonst finde ich sie reichlich überflüssig)

    Die Urlaubszeit habe ich bewusst genossen, mich mit meiner Trink- und Suchtliteratur beschäftigt und viele Gedanken über meinen persönlichen Notfallkoffer gemacht. Dieser fühlt sich immer noch mächtig leer an. Nen halben Krimi und einen Android-Smartphone-Ratgeber-für-Muttis hab ich auch durch. ;)

    Heute hatten wir alle noch frei und den Tag intensiv dazu genutzt den Garten winterfest zu machen. Bin also wieder komplett zurück. :)

    LG
    step

    Moin,
    bin seit gestern zurück aus dem Urlaub.

    Na, bei Dir läufts ja recht gut. EZ in Sicht, Affairchen auch, Klinik ok, Diät inklusive. ;)
    Ich hoffe für Dich, dass Dein Doc sich auf seine Aufgabe besinnt und Deine Therapeutin bald ihren Jahresurlaub nimmt und das Feld einer erfahrenen gestandenen Vertretung überlässt. ;)

    Mach weiter so! Ach so, Lagerkoller kenn ich zu genüge, fühlt sich gräßlich an, ich bin dann immer unausstehlich, gds vergeht er nach ein paar Tagen von selbst.

    Bis die Tage
    step

    Guten Abend Forum und lieben Dank an Euch, Eni und Ute!

    Unsere sieben Sachen sind gepackt, Kinder, Tiere und Haushalt versorgt, habe mir aber auch schon ein Stündchen Sofa gegönnt und blöd rumgedaddelt. :)

    Morgen beginnt mein erster trockener Urlaub seit meiner (dieser) Abstinenz.
    Die letzten Urlaube wollte ich immer zum Aufhören nutzen. Habe mir jedemal gedacht, dass so ein paar trockene Tage ausreichen um aufhören zu können. Mein Mann trinkt nicht und dachte ja sowieso, dass ich auch nur auf Parties o.ä. trinke, so dass unsere Urlaube immer alkfrei waren.
    Doch nach ein paar Tagen fühlte ich mich dann angespannt, so wie ein Flitzebogen, ich konnte die Zeit nicht genießen, sondern sehnte mich nach Hause. Wenn wir dann heim kamen, gab ich mir sofort die Kante, wie ein Verdurstender.
    Meine Selbstverachtung danach war riesig und wurde wieder weggespült. :(

    Jetzt im nüchternen Zustand kann ich mich auf die kommende Woche freuen, ich hoffe mich einfach entspannen zu können.

    Bis die Tage
    step

    Guten Abend Slowly und Tina, hallo Forum!

    Ja, Streß motiviert mich, allerdings nur, wenn er zeitlich begrenzt ist. Ich denke, auch ich hab "früher" vorwiegend getrunken um zu entspannen. Derzeit ist es futtern, ich hoffe das ist nur eine Zwischenstation. ;)

    Tina, Dein Hinweis, dass meine Trockenarbeit als erstes leidet, hat mich erschreckt. Ich las ihn und musste erst einmal ungläubig den Kopf schütteln. Deine Worte sind so wahr und einleuchtend. Warum müssen erst andere auf so Offensichtliches hinweisen?

    Bin froh, dass Ihr alle aufpasst, wenn ein Person zu hoch zu fliegen droht! Danke!
    Hab mir übrigens sofort eine Auszeit mit allen Töchtern auf dem Sofa gegönnt, Gepäck, Gepäck sein lassen und zusammen blöd ferngesehen. Auch himmlisch! :D

    Die nächsten beide Tage werden nochmal anstrengend, aber dann höre ich nur noch Meeresrauschen. :)

    Gute Nacht
    step