Beiträge von step-by-step

    Guten Abend Forum,
    eigentlich schreibe ich hier nur, wenn ich auch was hilfreiches mitzuteilen habe oder selber Rat brauche. Doch heute habe ich das Bedürfnis mich einfach nur lebend zu melden.

    Gestern musste ich leidvoll erfahren, dass man auch im nichtalkoholisierten Zustand übel stürzen kann. Seit letzter Woche habe ich wieder das regelmäßige Walkingtraining begonnen, nachdem ich die Monate zuvor nur halbherzig alle paar Wochen mal rumgestöckelt bin.

    Ich lege also gestern beschwingt los, gehe bei 3 Grad Außentemperatur einen Zacken schneller los als sonst, damit mir warm wird, genieße die Sonnenstrahlen, das bunte Laub, lasse den Gedanken freien Lauf
    ... und finde mich auf dem Bürgersteig wieder. Blackout, keine Ahnung was passiert ist.

    Ach was soll´s, Aufstehen, weiterlaufen!
    War aber nicht, Aufstehen und schwindelig werden war angesagt. Nebenbei bemerkt, dass Schienbein + Ellebogen blutig, Knöchel schmerzt.
    Ohje, dann besser nach Hause, war ja gerade erst losgelaufen und nur 200 Meter von daheim entfernt.

    Mir ist gottlob nicht viel passiert, ein paar Schürfwunden, Prellungen und einen verknacksten Knöchel.
    Morgen bin ich wieder fahr- und arbeitstauglich.

    Trotzdem hat dieser "Vorfall" mein Gedankenkarussel angeschubst.

    Früher hatte ich immer eine Heidenangst zu stürzen oder zu verunfallen, wenn ich betrunken war. Weniger aus Sorge um mich selber, sondern eher aus Furcht entlarvt zu werden. Und wenn mein Gang doch mal torkelig war oder ich irgendwo angestossen bin, hatte ich mich wortreich rausgeredet.

    Der jetzige Vorfall war zwar schmerzhaft, aber ich bin froh, mir nichts vorwerfen zu müssen.
    Es ist einfach passiert, vermutlich bin ich unglücklich umgeknickt und der Schmerz hat mich ausgeknockt. Ich kann mich noch nicht einmal über mein Ungeschick ärgern, denn ich war nicht ungeschickt.

    Dieses Gefühl der "Unschuld" fühlt sich gut an, und dafür lohnt es sich weiter abstinent zu leben. :)

    Jetzt lege ich mich mal wieder aufs Sofa und lecke weiter meine Wunden.

    Schönen Abend noch
    step

    Hi Correns,
    danke für´s Entstauben! ;)

    Immer wenn ich im Seelentief bin oder akuter Stress herrscht, ist mir der Alkohol sehr nah.
    Aber nicht im Sinne von "Jetzt ein Gläschen!", sondern eher "Früher wäre das jetzt hier ein guter Grund gewesen sich zu betrinken, heute brauche ich das nicht mehr.".

    Und genau wie du reflektiere ich mich dann selber und wundere mich darüber, dass die Gedanken an Alkohol - egal in welcher Form - noch so intensiv sind und nicht blasser werden.
    Meine Gedanken an Alkohol sind noch sehr frisch, als wären es erst Wochen und nicht Monate der Abstinenz.
    Gelegentlich spielt auch die Sorge mit plötzlich aus heiterem Himmel einfach doch zum Glas zu greifen. Ich fühle mich keineswegs sicher!

    Absprung geschafft? Nein definitiv nicht!
    Ein Leben ohne jeglichen Gedanken an Alkohol oder ohne Sorge über einen Rückfall? Schön wär´s, gibt es bei Suchterkrankungen aber wohl nicht.
    Das ist unser Schicksal! Aber da gibt es meiner Meinung nach weitaus schlimmere!

    Viele Grüße
    step

    *pust* *wedel* erst mal den Staub vom Thread wischen!

    Hi Miteinander,
    step lebt weiter Ihr abstinentes Leben, ihr alkoholabstinentes zumindest.
    (Soweit die Rede in der dritten Person.)

    Mein Leben fliegt aktuell nur so an mir vorbei, viele Aufgaben sind zu erledigen, Probleme zu lösen.

    Aktuell fühle ich mich echt ausgepowert!

    Ein Grund:
    Pflegekätzchen hat innerhalb von 36 Stunden 6 riesige Kitten geboren, eins starb bei der Geburt, das letzte wurde per Not-Kaiserschnitt geboren. Mama fraß schlecht, hatte kaum Milch, alles besorgniserregend.
    Das ist jetzt fast 5 Wochen her, mittlerweile sind alle mopsfidel. Leider muss ich nun ein Giardienbefall der Mama bekämpfen. Haustierbesitzer wissen, was das heißt :shock:.

    Warum ich mir in ohnehin schon stress- und frustintensiven Zeiten auch noch solche Aufgaben wie Pflegetiere ans Bein binde ist mir schleierhaft.

    Ich hoffe ich lerne aus dem aktuellen Stress und schaffe es "Nein danke" zu sagen, wenn ich demnächst um Hilfe gebeten werde.
    Bei der Erkenntnis "Ich kann nicht kontrolliert trinken!" hat es doch auch irgendwann Klick gemacht, warum nicht auch an anderer Stelle. ;)

    Was die Abstinenz angeht, klappt es wunderbar ohne Alkohol zu leben.
    Beim Schokoladenkonsum bin ich mal wieder nicht so erfolgreich. Was haue ich mir da so täglich rein! Unglaublich!
    Meine Suchtstrukturen sind alle noch aktiv, ich achte immer drauf genug Nachschub im Haus zu haben, lege Vorräte an, bunkere diese an den gleichen heimlichen Stellen wie früher den Sekt (Keller ist immer noch nicht umgeräumt) und höre erst auf zu naschen, wenn mir schlecht ist.

    Manchmal muss ich selber über mich lachen, mach anderes mal mache ich mir Sorgen, dass ich irgendwie nichts gelernt habe in dem 1 1/4tel Jahr.

    Soweit der kleine Einblick in mein aktuell bipolares, ach was multipolares Leben.

    Viele liebe Grüße
    step

    Hallo Cherokee,
    schön, dass Du Dich hier angemeldet hast.

    Wenn man möchte, kann man hier viel Hilfe und Erkenntnis für sich aus den Erfahrungen der anderen ziehen. Ich habe mir anfangs gefühlt ALLE Threads der Trockenheitsgeschichten von aktiven und auch ehemaligen Mitgliedern durchgelesen.

    Eine Erkenntnis, die mich heute noch aufbaut ist: "Hey, ich bin nicht allein! Es geht vielen so wie mir!"

    Also bring dich hier ein, du bist nicht allein in dieser wunderbaren virtuellen Selbsthilfegruppe!

    Stolpersteine? Welche sind das bei Dir?

    Etwas hat mich an deinem letzten Beitrag verwirrt.
    Fühlst du dich daheim sicher (weil niemand dort trinkt) oder eher unsicher (weil du früher der Einsamkeit wegen dort getrunken hast)?

    Ich wünsche jedem von uns, dass das Zuhause eine sicherer Rückzugsort ist.
    Gruß
    step

    Hallo Visionär,
    herzlich Willkommen hier im Forum!

    Auch ich lebe fast eineinhalb Jahre abstinent (ganz großzügig aufgerundet) und suche noch den geraden Weg durchs Leben.

    Für mich ist es wichtig mich regelmäßig (wenn auch nicht täglich) mit dem Thema Alkoholismus auseinanderzusetzen.
    Berichte von Menschen, die in einem ähnlichen Trockenstadium sind wie ich, sind mir da genauso wichtig wie der Austausch mit frisch trockenen.

    Nur beim Umgang mit trinkenden Vertretern unserer Zunft fühle ich mich unwohl, keine Ahnung warum. Deshalb lese ich erst einmal still mit und warte ab, ob ich ihnen was hilfreiches auf den Weg geben kann.

    Ich freue mich mehr von Dir zu lesen.
    Gruß
    step

    Hallo Kate,
    erst einmal ein herzliches Willkommen auch von mir!

    Deine Gedanken und Gefühle kommen mir bekannt vor. Vor mehr als einem Jahr ging es mir ähnlich.
    Auch mir machten besonders die Wochenenden Angst. Das wurde mit der Zeit besser.

    Doch wenn das "Jetzt-was-trinken-Gefühl" einmal hochkommt, dann gern an einem Wochenendtag, wenn die Anspannung der Woche nachlässt. Ich kann es mit dem "Was-dann?-Gedanken" sehr gut vertreiben.
    GsD kommen solche Gedanken nur noch selten vor. Andererseits bin ich fast froh, dass es sie noch gibt, so wiege ich mich nicht in falsche Sicherheit.

    Bleib weiter am Ball, es lohnt sich!

    Gruß
    step

    Hallo Zusammen,
    da melde ich mich doch mal wieder in meinem eigenen Thread.

    Ich lese hier immer noch alles mit im offenen Bereich und gebe meine Ansichten auch bei anderen ab, sofern ich glaube, dass sie von Nutzen sind.

    Hier in meinem Faden kann ich irgendwie nicht viel Neues bezüglich dem Thema Alkohol/Trockenheit berichten. Es läuft!

    Das Leben ohne Alkohol festigt sich.

    Ich habe ja schon einmal 9 Jahre ohne Alkohol gelebt (2003 bis 2011), aber das war doch was ganz anderes.
    Damals wollte ich mir beweisen, dass ich auch lange Zeit ohne Alk leben kann, um anschließend wieder kontrolliert zu trinken. Wer so lange ohne Alk auskommt, der KANN ja kein Alkoholiker sein! So die damalige Logik.
    Mir war damals klar, dass es keine Abstinenz für immer sein sollte. Auch hatte ich mich GAR NICHT mit dem Thema Sucht und Alkoholkrankheit beschäftigt, sondern einfach aufgehört zu trinken und nicht viel im Leben geändert.
    Natürlich ging der Schuß nach hinten los, Weihnachten 2011 das erste Glas Sekt getrunken, Ende Januar 2012 wieder voll auf Droge!


    Der jetzige Ausstieg ist ein ganz anderer!
    Zum Einen weiß ich dieses mal (nicht zuletzt dank dieses Forums), dass ich alkhoholkrank/Alkoholiker bin!
    Zum Anderen ist es ein Ausstieg für immer! Auch wenn dieser Gedanke anfangs unvorstellbar und erschreckend war, beruhigt er mich mittlerweile.
    Ich brauche den Alkohol nicht für ein zufriedenes Leben, ich mache mir mit ihm mein Leben nicht weiter kaputt.

    Nach über einem Jahr festigen sich nun innere Strukturen, ich denke nur noch selten an einen Entspannungsdrink. Wenn das der Fall ist, dann kommt das Gefühl aus einer extremen Stresssituation heraus, meist noch gepaart mit ungünstigem Hormonspiegel.
    Der "Und-Dann-Gedanke" ist dann mein Mantra und hilft umgehend.

    Die ultimative Alternativentspannung zum Alkohol gibt es für mich (noch) nicht. Mal ist es regelmäßiges langes Walken, mal eine heiße Tasse Darjeeling, mal Unkrautzupfen im Garten, mal das Kümmern um Pflegekatzen (letzteres wirkt aktuell wunderbar, ich habe gerade eine hochträchtige Tierheim-Katze hier, die seit 12 Tagen jeden Moment werfen kann. Das trainiert die Nerven sage ich Euch. ;))

    Leider ist mein Privatleben immer noch recht unausgeglichen, ebenso sieht es wieder mal im Job aus. Auch als Nichttrinker ist halt nicht alles rosa ;)!
    Trotz allem Frust fühle ich mich auf dem richtigen Weg. Nur nüchtern und mit klarem Kopf kann ich meine Probleme angehen bzw. die Sorgen ertragen.
    Dazu aber später mehr in meinem Tagebuch im "Geschützten".

    Allen Kämpfern und Am-Ball-Bleibern hier im Forum (Es ist für mich sehr wichtig von Euch zu lesen, egal ob Neu- oder Alttrocken) wünsche ich einen entspannten Abend.
    step

    Ein freundliches Hallo, Wellensittich,

    geht es jetzt wieder besser?
    Ablenken hat mir immer am besten geholfen und tut es immer noch. Auch das "berühmte" große Glas Wasser tut wirklich wahre Wunder, manchmal - wenn auch selten - brauche ich es immer noch.

    Auf Deine Frage habe ich leider keine Antwort.

    Mir fällt es auch gerade schwer mich darauf zu konzentrieren, ich bin total abgelenkt von meiner aktuellen Pflegekatze, die selber noch ein Kind, stündlich werfen kann.

    Was genau interessiert Dich an der Antwort?

    Fast ist Deine erste Woche vom trockenen Leben geschafft, weiter so!
    Es gefällt mir, dass Du Dich mit Deiner Sucht so offensiv auseinandersetzt.

    Viele Grüße
    step

    Hi Ferra,
    bei der Hitze kann ich nicht lange den warmen Läppi auf dem Schoß ertragen, also nur kurz:

    Gefühls-/Gemütsschwankungen sind wohl ziemlich normal am Anfang der Abstinenz. Ging mir genauso, die Gefühle fuhren Karussel, das legte sich aber nach einiger Zeit wieder.

    Lies dir die ersten Seiten meines Threads durch, da müssten ähnliche Beschreibungen drin stehen.

    Tag 4, ein Anfang ... nun gehts weiter ... auf zu Tag 5!
    LG
    step

    Hi Ferra,
    schön so positiv gelaunt von Dir zu lesen. (Ich meine natürlich Deine Stimmung! ;) )

    Woran würde man erkennen, ob die Leber schnell oder langsam entgiftet?
    Ich hatte ein Blutbild von der Zeit mitten im Suff, das wurde wegen einer kleinen OP ca 9 Monate vor meinem Absprung gemacht und dann noch eines 9 Monate nach Beginn der Trockenheit auf meinen Wunsch hin. Die Werte waren schon deutlich verbessert und nicht nur die Leberwerte. Ok, ich hatte auch abgenommen und mich generell gesünder ernährt.
    Mein Doc sah aber trotzdem meine Alkoholabstinenz als Hauptgrund und meinte "Weitere so!".

    3 Liter trinken ist bei diesem Wetter sicherlich sinnvoll, egal ob als Alkoholiker oder Normalo.

    Also auch von mir: Weiter so!

    LG
    step

    Hi Ferra,
    Deine Ablenkungsaktivitäten kommen mit vertraut vor. Vor einem Jahr habe ich auch viel hier im Forum gelesen.
    Ich erinnere mich, dass es mir geholfen hatte die Threads etwas zu selektieren. Die, die von Rückfällen handelten oder in denen unser Weg zur Trockenheit (Risikominimierung, lebenslange Abstinenz etc.) kritisiert wurde, habe ich anfangs ausgelassen. Ich brauchte nur positive Berichte. Die haben mir dann aber immense Motivation gegeben. :D

    Zitat von Ferra


    Mal ne andere Frage: Ist im geschützten Bereich eig mehr "los"?


    Definitv ja!

    Ich bin selber auch im Geschützten gemeldet und lese dort viel, mit dem Schreiben dort bin ich noch nicht ganz angekommen, aber das ändert sich bestimmt noch.

    Bleib am Ball, Ferra!
    Gruß
    step

    Nabend die Damen und Herren! :D

    Mir geht es nach wie vor gut, Alkohol spielt aktuell keine Rolle im Leben, zumindest keine aktive.

    Gelegenheiten, an denen ich mich früher hemmungslos betrunken hätte, hat es in den vergangenen Tagen zwar genug gegeben. Kurze Gedanken in Richtung "Ach wie schön wäre es, jetzt sich einfach auszuschalten, Birne zusaufen, alle anderen können mich mal!" kamen zwar auf, haben mich aber nie wirklich ins Wanken gebracht.
    Ein ebenfalls kurzer "Und-dann?-Gedanke" hat gereicht um mich wieder zu erden.

    Streßauslöser war ein heftiger Ehestreit, der sich um die Taufvorbereitungen rankte. Aber auch nach drei Tagen Dauerschweigen seitens des geliebten GöGatten hat dieser Und-Dann-Gedanke gewirkt, habe meinen Frust und Zorn in Aktivität umgewandelt. Nach drei Stunden Rasenkantensägen z.B., konnte ich zwar meine Arme nicht mehr bewegen aber auch war jeglicher destruktive Alkoholgedanke einer Sehnsucht nach "Gebt mir ein Sofa!" gewichen.

    Die Tauffeier meines Enkels (5 Monate ist das Kleine schon alt, unglaublich!) hier bei uns im Garten war toll und komplett alkoholfrei. Viele liebe Menschen, schönes Wetter, gute Stimmung (mal von der innerehelichen abgesehen) und ein ganztägig gut gelauntes Enkelchen, haben mein Herz höher fliegen lassen.
    Alle Gäste waren im Vorfeld bzgl der Alkoholfreiheit informiert worden und haben es akzeptiert. Zumindest habe ich keine Sprüche gehört und es sind auch alle, die eingeladen waren, gekommen, immerhin 40 Personen.

    Unglücklicherweise hatte mich am Abend beim Abbauen ein Insekt in die Kniekehle gestochen und eine heftige allergische Reaktion hervorgerufen, mit Fieber, Schüttelfrost, Kopf- und Gliederschmerzen etc. So war ich gestern komplett ausgeschaltet. (Noch nicht mal der Restkuchen wollte mir schmecken :( ! Das Resteesssen ist doch immer das beste an solchen Feiern.)

    Blödes Vieh! Früher hätte ich am day-after wegen übermäßigem Sektkonsum platt gelegen, heute wo ich den Tag danach genießen könnte, ich hatte nämlich noch frei, schafft dies so ein saugendes Mückentier.

    Macht nichts, ist mir lieber so!
    Und heute war ich ja auch schon wieder fit! Habe nur noch eine fette Schwellung von Mitte Wade bis Mitte Oberschenkel und eine siffende Einstichstelle in Centstückgröße (Nein mich hat kein Elefant gebissen, es hat sich so entwickelt ;). )

    Also, wie Ihr seht; kann ich mein Leben auch inkl. Widrigkeiten alkoholfrei meistern. Ich hoffe inständig, dass mir dies auch langfristig gelingt.
    Allen einen schönen sonnigen Restabend
    step

    Hi Eni,
    vegane Ernährung als sinnvolle Umsetzung von Tierschutz, da bist du mir einen ganzen Schritt im Voraus. Hut ab!
    Ich beherberge immer noch Katzenelend wenn Not am Mann ist (also immer), und verzehre gleichzeitig tierische Produkte. Schon lange nagt das was in mir dieses Ungleichgewicht zu ändern.

    Doch ohne Käse geht bei mir gar nichts, und auch nach Fleisch gelüstet es mich mind. einmal in der Woche.
    Ich fühle mich nicht stark genug an einer weiteren Front zu kämpfen, sprich Verzicht zu üben. Ich habe Sorge dem Alkohol näher zu kommen, wenn ich mir alle bekannten Freuden bzw. Entspannungsmöglichkeiten versage.
    Den Schoki und Knabberverzicht habe ich gerade wieder auf Eis gelegt. Ich brauche sie dringender denn je als Entspannung.
    Ganz schön blöd, finde ich. Denn ich habe ja erlebt wie das Intervallfasten und regelmäßiger Sport den gleichen Effekt haben kann.

    Ich habe fast ein schlechtes Gewissen Dir das zu posten. Ich verzichte hier freiwillig auf Sport (naja, Zeitmangel spielt auch eine Rolle) und Du würdest dort gern sporteln und kannst nicht.
    Gibt es eigentlich mittlerweile einen Erklärungsansatz für Deine Gelenkschmerzen? Was ist aus der Rheumatheorie geworden?

    Ich muss jetzt langsam mal heia machen, bastel schon seit ner Stunde an diesem Post, kann mich aber kaum noch konzentrieren.

    Dir einen zufriedenen morgigen Tag
    LG
    step

    Allen Gratulanten einen ganz lieben Dank! :D

    Oh mein Gott, was habe ich nur für einen undankbaren Eindruck hinterlassen! ;)

    Natürlich bin ich glücklich über mein mehr als 365 Tage andauerndes freies, selbstbestimmtes Leben! Und es sollen noch mindestens 15.000 weitere folgen.

    Liebe Grüße
    step