Beiträge von step-by-step

    Hi Eni,
    was für eine tolle Nachricht!
    Ich freue mich sehr, dass es bei Dir KLICK gemacht hat! :D
    (Und das schneller als ich es zu hoffen gewagt hatte.)

    Angst ... oder besser Sorge "zu versagen, es nicht zu schaffen" habe ich übrigens immer noch.
    Dafür bin ich eigentlich auch recht dankbar, ich möchte nicht durch Sorglosigkeit wieder rückfällig werden.

    Wie geht es jetzt weiter bei Dir? Ist Deine Wohnung schon alkoholfrei?

    Ach ja übrigens: Du hast nicht "nicht alle Latten am Zaun", Du bist krank! Vielleicht kann es ja ein weiteres Ziel sein, Deine psychische Krankheit genauso zu akzeptieren wie Deine Sucht.

    Trockene 24 h wünscht Dir
    step

    Hallo Forum,

    tatatatataa .... seit gestern lebe ich nun ein ganzes Jahr ohne Alkohol! :D

    Was habe ich vor 8-9 Monaten mir gewünscht dieses Datum zu erreichen, das war ein erstes Ziel.
    Quatsch das Erstziel war 1 Tag ohne, dann 1 Woche ohne, dann (wow, was war das für ein Glücksgefühl) 1 Monat ohne, später hatte ich als Ziel ein halbes Jahr alkfrei leben ... und dann der Gedanke "Wenn du erst einmal 1 Jahr alkoholfei lebst, dann kannst du dich sicherer fühlen."

    Jetzt ist das Jahr um. Und?

    Der gestrige Tag war megaarbeitsintensiv und auch zuhause hatten Haus, Kinder, Tiere wichtige Themen parat. Da gab es kein Zeitfenster um mich selber auf das Jubiläum zu besinnen.

    Eher im Gegenteil, ich hatte wieder ein altbekanntes Sommer-Sonne-Sonnenschein-viel-Arbeit-geschafft-Jetzt-ein-kühles-Glas-Sekt-Gefühl niederzuknüppeln.
    Ein kurzer Gedanke an die schrecklichen, zwanghaften, suchtgeprägten Freitagabende der vergangenen Jahre und schon war der Gedanke vorbei. Aber der Schrecken blieb erst einmal.

    Also was nun?
    Mir ist es mittlerweile nicht mehr wichtig ein zeitliches Ziel zu erreichen. Auch wenn ich mich darauf freue sagen zu können. Ich bin Alkoholikerin, aber trinke seit 5, 10, 15 Jahren nicht mehr!
    Ein Jahr klingt da noch etwas mager.

    Ich wünsche mir meine Zufriedenheit und Selbstsicherheit auszubauen. Erstes Ziel ist es eine Belohnungsalternative zu finden ... Schokolade und Kuchen sind da wirklich auf Dauer keine gute Lösung.

    Ohje, schon wieder so spät. Der Tag hat noch sooo viele Aufgaben für mich.
    Bis später
    step

    Hi Eni,

    Du hast sicherlich das Plumpsen meines Herzsteines bis in Deine nasse Chaoshöhle gehört, als ich sah, dass Du anwortest. :D

    Auch wenn das eigentlich nicht meine Art ist, zerpflücke ich heute mal Deinen Post um Dir meine Gedanken dazu intensiver mitzuteilen.

    Zitat von Eniba


    Ich hatte lediglich ne mehrmonatige Trinkpause und bin nicht mehr "trocken", somit schreibe ich hier natürlich auch nicht mehr.


    Aber Du liest noch! Ganz scheinst Du Dich nicht aufgegeben zu haben, oder?!

    Zitat von Eniba


    In einer hypomanischen Phase habe ich die Bodenhaftung verloren und muss jetzt wieder von vorne anfangen....


    Du schreibst "jetzt wieder von vorne anfangen" und nicht "irgendwann mal wieder von vorn anfangen". Dann mal los!

    Zitat von Eniba

    wo bitte ist der Ausgang???


    Der Ausgang ist hier!! Und wir stehen alle am anderen Ende/hinter der Tür und warten auf Dich!


    Jetzt mal eine provokante Frage: Kann es sein, dass Dein Suchtteufel gut befreudet ist mit der schwarzen Dame und ihrer flatterhaften Hypomania-Schwester? Und dass er die beiden gern als Ausrede nutzt um seine Daseinsberechtigung zu verstärken?

    Ich habe wirklich keine Erfahrungen mit psychischen Krankheiten, kann und möchte mich auch nicht in Euch Betroffene hinein versetzen. Jede Krankheit hat ihre Schrecken, die ich mir zum Selbstschutz besser nicht ausmalen möchte. Doch irgendwie kommt mir häufig, wenn ich hier von Alkoholikern lese, die in Zusammenhang mit nassen Gedanken von ihren Depressionen u.a. berichten, der ketzerische Gedanke, dass das ein geschickter Einflüsterer am Werk ist, der eine neuen Weg zum Trinken ebnet, sprich die Psyche als Ausrede fürs Trinken/nasse Gedanken nutzt.

    Dies sind meine ureigenen Gedanken ... der Empörungshagelsturm kann bitte jetzt losgehen. ;)

    Was Andreas Dir schreibt kann ich übrigens Buchstabe für Buchstabe unterstreichen. Es gibt keinen Grund sich zu schämen!
    Nutze Deinen Rückfall bitte auch nicht als Ausrede fürs Weitertrinken.


    Also Eni ... Same procedure as last year ... Wohnung und Ponderosa entgiften, Tee kochen und Bodenhaftung gewinnen.

    Liebe Grüße
    step

    Hi Lydia,
    erst einmal möchte ich meinen Respekt für Deinen Schritt ausdrücken und Dich hier im Forum herzlich begrüßen.

    Zitat von Lydia Speck

    Sollte ich ihm mal mitteilen, wo ich immer die leeren Flaschen versteckt hatte? Soll ich ihm im Nachhinein mal eröffnen, dass ich auf dem Meditationswochenende Vodka im Gepäck hatte und den abends heimlich getrunken habe? Dass ich von Treffen mit Freunden (bei denen Wein getrunken wurde) früher nach Hause gegangen bin, um mich endlich richtig abschießen zu dürfen? Das sind Dinge, die ich noch nie jemandem erzählt habe.

    Mein erster Impuls war: Klar sollst du das erzählen! Es ist sogar wichtig!

    Sich selber diese Dinge einzugestehen ist ein wichtiger Schritt. Wann Du sie anderen, d.h. in der Regel zuerst Deinen Liebsten, eingestehen magst, das hängt von Dir ab. Doch DASS Du diese Dinge anderen mitteilst ist meiner Meinung nach unumgänglich auf dem Weg in ein zufriedenes, trockenes Leben.

    Zitat von Lydia Speck

    ich weiss nicht ob er die hören will und ob ich will, dass er sie über mich weiß.


    Ob er es hören will, kann nur er entscheiden, lass ihm die Wahl. Frag ihn doch, ob er mehr erfahren möchte.

    Soweit von mir, ich wünsche Dir einen trockenen Abend.
    Gruß
    step

    Nun auch hier!
    Hi Eni,
    danke nochmal für Deine Glückwünsche. Sie haben mich sehr gefreut. :D

    Natürlich interessiert es mich jetzt auch wie es Dir geht, sowohl im Umgang mit dem Alkohol als auch mit Deiner schwarzen Gefährtin.

    Ich mache mir Gedanken über Dich. Ich hoffe immer, Du liest hier mit und magst nur nicht schreiben.
    So würdest Du nämlich weiter an Deinem trockenem Leben arbeiten, egal ob du gerade im Keller oder auf Wolke 7 sitzt.

    Ich würde mich freuen ein wenig von Dir zu lesen.

    Liebe Grüße
    step

    Wow Eni, was für eine Überraschung zum Jahrestag!
    Ich freue mich riesig von Dir zu lesen! :D

    Danke für die Glückwünsche. Ich bin aktuell zufrieden und selbstsicher in meiner Trockenheit.
    Trotzdem schwingt die Sorge mit, dass ich irgendwann mal zu sorgenfrei mit Alkohol umgehe und der "Ach-ein-Glas-zum-Anstoßen-geht-schon-Gedanke" wieder hoch kommt.

    Ja, ich habe meinen Zeitwohnsitz im "Geschütztem" eingerichtet, doch von tummeln kann auch dort gerade nicht die Rede sein.

    Ich würde mich freuen, wenn Du Dich häufiger hier tummeln würdest.

    Ganz liebe Grüße
    step

    Hi Thalia,
    danke für die warme Rückmeldung. :)

    Ich will doch nicht, dass mich hier jemand vermisst! ;)
    Kaum habe ich mal wieder etwas Zeit, ist das Forum das Erste (natürlich nach Kind und Kegel), um das ich mich kümmere, sprich lesen, antworten, schmunzeln.

    Tatsächlich überlege ich aber mir einen Zweitwohnsitz in der "Geschlossenen" zuzulegen. In Zeiten, in denen im hiesigen Bereich nicht viel los ist, vermisse ich etwas mehr Austausch.
    Ein Zimmerchen ist dort doch sicherlich bezugsfertig, oder? Freigeschaltet bin ich ja schon länger.

    Also bis später
    step

    Hallo Forum,

    puh, war das ein Mai!
    Jede Menge Geburtstage, hochchaotischer Umzug mit der Firma, 2 Baustellen daheim, da bleib kaum Zeit zum durchatmen.
    Gut, dass ich nicht mehr trinke! Wie hätte ich diese stressigen Zeit sonst nur überstanden. Im Vollrausch? Im Koma? Wären doch alles prima Ausreden zum Trinken gewesen. ;)

    Langsam komme ich wieder in ruhiges Fahrwasser, auch wenn ich mir leider einen Grippeinfekt eingefangen habe, der etwas einschränkt. Aber auch der wird vorbei gehen.


    Das Thema "Risikominimierung durch ein alkoholfreies Heim oder zu welchem Anlass lassen wir Ausnahmen zu?" konnte ich letztens mit meinem Mann in Ruhe reden.

    Auf der anstehenden Tauffeier wird es keinen Alkohol geben.
    Männe hat verstanden, dass ein Jahr Trockenheit nicht bedeutet die Sucht überstanden zu haben.
    Er glaubte, da ich in den letzten Monaten so sicher und souverän mit der "Thematik" umgegangen bin, wäre es wohl kein Problem auf der Feier ausnahmsweise Sekt auszuschenken.
    Ok, falsch gedacht.
    Aber wir bleiben im Gespräch, vielleicht fühle ich mich ja in einem, zwei, fünf Jahren sicher genug für solche Ausnahmen. Ich bin jedenfalls froh, dass mir diese Entscheidungsfreiheit gelassen wird.

    Bei einer anderen Gelegenheit konnte ich klären, dass wir den Kellerraum umstellen werden, in dem ich früher meine flüssigen Vorräte gelagert und auch heimlich getrunken hatte.
    Ab un zu kommen beim Gang in den Keller unangenehme Erinnerungen und Gefühle hoch. Ich würde sie nicht Trigger nennen, aber ich halte sie für ungut.
    Leider sind die Schränke u Regale so groß, dass ich es nicht sofort allein hinbekommen kann. So muss ich halt warten. Außerdem soll der Raum bei der Gelegenheit gestrichen werden, muss noch ein Plan gemalt werden usw. ...

    Zu diesem Thema hat mir eine Freundin einen passenden Spruch geschickt:
    "Mädels, wenn ein Mann sagt, er macht das, dann macht er das - da müsst ihr nicht alle 6 Monate nachfragen!"
    Ich weiß Schwarz/Weiß-Denken, Stammtischparolen etc. - alles wahr, aber der Spruch hat mich zum Lachen gebracht :D.
    Ich habe nämlich so ein Modell zuhause sitzen. ;)


    Euch allen einen schönen und trockenen Tag.
    step

    Hallo Bernd,
    ich verfolge schon lange lesend Deinen Weg, heute möchte ich Dir auch antworten. :)

    Ich freu mich, dass Du einen entspannten Urlaub hattest.
    Auch ich empfinde es als sehr angenehm und wertvoll, dass mein Mann keinen Alkohol trinkt, wenn wir gemeinsam sind, sei es Daheim, im Urlaub oder im Restaurant o.ä..

    Deine Beschreibung hat mir gezeigt, dass sich dieser Zustand auch ändern kann.
    Ich frage mich wie ich reagiert hätte, wenn mein Mann fragen würde, ob es Ok sei, dass er ein Glas Bier/Sekt/Wein zum Essen trinkt.
    Vermutlich wäre mir ein spontanes "JA! Es macht mir was aus!" rausgepoltert, gefolgt von einem "Aber, ich will dich nicht einschränken ..." etc. Stottern, Unsicherheit, Schweigen.

    Ich lebe erst knapp ein Jahr alkoholfrei und gerade die solidarische Alkoholfreiheit meiner Familie während ich dabei bin sind für mich ein wichtiger Schutzraum.
    Hoffentlich darf ich diese noch lange behalten! Das sollte ich wohl bei passender Gelegenheit

    Bernd, ich möchte Dich mit meinen Gedanken nicht kritisieren. Du schreibst für Dich war es ok, dann ist es auch gut so.
    Ich für mich denke lediglich darüber nach, was diese Situation mit mir machen würde.

    Geh Deinen trockenen Weg weiterhin so beständig wie in den letzten Monaten.
    LG
    step

    Hallo kitara,

    auch von mir ein herzliches Willkommen.

    Die ersten Tage sind geschafft, weiter so.
    Nach meiner Erfahrung werden auch schwierige Tage auf Dich zu kommen. Hast Du Dir schon überlegt, was Du dann tun willst?

    Den Bierdosentrigger mit Lesen im Forum zu begegnen ist eine gute Taktik, die auch mir besonders am Anfang, aber auch jetzt, noch geholfen hat. ;)

    Sei achtsam um behalte deine positive Einstellung.

    Gruß
    step

    Hallo Rosa,

    hast Du gar nichts Positives erlebt in den letzten Wochen? ;)
    Versuch doch mal diese kleinen Lichtblicke, die es sicherlich auch gegeben hat, wahrzunehmen.

    Kannst sie auch gern hier aufschreiben.

    Aber das wichtigste ist, dass Du alkoholfrei geblieben bist. :D

    Keep on moving! (Um die Worte der verschollenen Eniba zu zitieren)

    Liebe Grüße
    step

    Danke Correns, danke Thalia,
    danke für Eure Rückmeldung.

    Natürlich werde ich weiter die Kommunikation suchen und hoffe in einer ruhigen Minute etwas mehr Verständnis für mein Verhalten vermitteln zu können.

    Trotzallem bin ich glücklich für mich zu wissen bzw. zu spüren, was ich tun muss, tun will, um eine sichere Trockenheit zu leben. Risikominimierung!

    Der Weg dahin ist halt nicht immer einfach.

    Liebe Grüße
    step

    Hi Folks,
    danke für Eure Rückmeldung bzgl Alkoholausschank auf Privatfeiern daheim.

    Bei uns ist das ein aktuell ein Thema.

    Enkelchen ist ja nun 3 Monate alt :D und die Taufe steht an. Soll ja kein Heidenkind bleiben, das Kleine ;).

    Diese Tauffeier soll auf Tochters Wunsch im Sommer bei uns daheim als große Gartenparty gefeiert werden.
    Mit ihr hatte ich schon im Vorfeld geklärt, dass die gleichen Bedingungen herrschen wie immer, nämlich kein Alkoholausschank, was für sie in Ordnung ist.

    Einen Sektempfang wird es nach dem Gottesdienst an der Kirche geben. Währenddessen werde ich mich dann schon mal nach Hause begeben.

    Nun komm Männe um die Ecke und meint wörtlich: "Wie keinen Sekt auf der (Garten-)Feier anbieten? Das geht jetzt aber doch zu weit. Da kannst Du nicht machen! Da müssen wir aber noch mal schauen."

    Wie immer wenn ich emotional berührt bin, fehlen mir die Worte.
    Stattdessen gibt es einen dicken Kloß im Hals.
    Normalerweise bin ich nicht auf dem Mund gefallen, aber in diesem Fall konnte ich nichs sagen.

    Dieser Dialog fand vor einigen Tagen statt und bewegt mich bis heute.

    Es WIRD keinen Alkohol geben. Punkt!

    Aber mich trifft es sehr, innerhalb der Familie darüber diskutieren zu müssen, außerdem hatte ich mir irgendwie mehr Verständnis gewünscht.
    Wahrscheinlich bin auch nur naiv. :(

    "Das kannst Du nicht machen!" Klingt nach Willkür und nicht nach Notwendigkeit. Boah, was könnte ich mich aufregen und auch weinen.

    Egal, MEIN Wohl geht mir vor, dann halt ein wenig Knatsch in der Ehe. :evil:

    Liebe Grüße
    step

    Zitat von wookie

    Oder - meine Spezialitaet - bei Parties die Vorraete sondieren, ob es denn auch reichen wird. Paradoxerweise bin ich oft bei Parties komplett trocken gelieben, weil es fuer mich einfacher ist, im Zweifel gar nichts zu saufen, als zu "wenig". Nicht selben habe ich mich in solchen Situationen verdrueckt, um in Ruhe zu Hause die volle Packung zu fahren. Was 4-5 L Bier zzgl div Kurze wären.


    Wow, da kommen Erinnerungen hoch. Genauso habe ich es auch gehalten, war mir gar nicht (mehr) bewusst.

    Sorry saufnix, das hilft Dir jetzt bestimmt nicht weiter. :oops:

    Wie sieht denn Deine aktuelle Trinkmenge aus?

    Gruß
    step

    Hi wookie,
    erst einmal herzlich Willkommen in unserer ständig realen SHG, 24 Std/365 Tage im Jahr geöffnet. :D

    Und herzlichen Glückwunsch zu den ersten abstinenten Wochen, sind ja schon ein paar mehr als Deine üblichen 3 Wochen.

    Zum Thema Saufdruck:

    Zitat von wookie


    Was mir fehlt ist dann eine Methode oder Uebung, wie man an einem solchen Punkt den Druck ueberwinden kann. Einige schwoeren ja auf Traubenzucker oder einfach was essen.


    Mir hat am allermeisten geholfen KEINEN Alk im Haus zu haben. Wie sehen Deine Bestände aus?

    Während meiner Anfangstrocknungsphase habe ich jede freie Minute dazu genutzt hier im Forum Threads zu lesen. Ich bin quasi ins Themas eingetaucht.

    Ganz praktisch linderte ein großes Glas Wasser, mehr als 500 ml, die ärgste Saufnot.

    Allerdings hatte ich nicht lange mit Trinkdruck zu kämpfen.
    Zumindest kommt es mir jetzt im Nachhinein so vor. ;)

    Denke einfach in 24h Schritten, folge dem "Heute nicht!"-Motto!
    Einen guten Restabend wünscht
    step

    Ein freundliches Hallo an Dich, Saufnix. ;)

    Dir scheint es gerade nicht gut zu gehen. Gut, dass Du hier Rückhalt suchst.

    Den Hintergrund Deiner Frage verstehe ich zwar nicht, antworte aber trotzdem.

    Hier meine kurze und knackige Antwort auf Deine ebenso kurze und knackige Frage:
    1,5 - 2 l Sekt oder Wein. Manchmal auch 0,4 l Wodka gemischt mit Saft oder so. Täglich!

    Jetzt würde ich aber auch gern Deine Gedanken erfahren. Was denkst Du darüber?

    Viele Grüße
    step

    Hallo Rosa,

    trauere dem Alkohol nicht hinterher, er ist es nicht wert.
    Freu Dich über die Freiheiten, die Du ohne hast!
    Es gibt Alternativablenkungen, Du musst die Deine finden, da hilft nur ausprobieren.
    Natürlich will Dich Dein "Einflüsterer" vom Besseren überzeugen wollen. Aber mit der Zeit wird er leiser.
    In einem der vielen Suchtberatungsbücher stand sinngemäß man muss den Teufel auf der Schulter aushungern, er wird schwächer, je länger er nicht gehört wird. Wenn Du magst suche ich mal raus, in welchem Buch ich das gelesen hatte.

    Ich kann Dir nur raten jetzt wo du Urlaub hast, viel raus zu gehen, Ablenkung suchen, am besten unter Menschen. Ja, ist leicht gesagt, ich weiß.
    Alte Bahnen durchbrechen, Strukturen ändern.

    Ich wünsche Dir und allen Forianern einen angenehmen, trockenen Tag.
    step

    Hallo Paco,
    auch von mir ein herzliches Willkommen hier im Forum. Gut, dass Du Dich getraut hast Dich hier anzumelden.

    Auch ich habe lange abstinent gelebt (9 Jahre) und bin nach dem ersten Glas recht zügig wieder rückfällig geworden, weil ich glaubte mir genug bewiesen zu haben, dass ich kein Alkoholiker bin.

    Es hat einige Jahre gedauert das Ruder wieder rumzureißen und trocken zu werden. Diesesmal aber mit vollem Bewusstsein Alkoholikerin zu sein.

    Es hat weitere Wochen gedauert bis ich aussprechen konnte "Ich bin Alkoholikerin!" Selbst im einsamem Kämmerlein konnte ich es anfangs nicht, aber mit etwas "Übung" ging es.
    Wie sieht es bei Dir aus? Als was siehst Du Dich?

    Was willst Du ändern (außer dem Alkohol weg zu lassen), damit dir nicht wieder 2 oder 3 oder mehr Bier über den Weg laufen?

    Zitat von Paco_123


    Ich bin aber trocken und habe NULL VERLANGEN nach ALK!

    Na Du hast ja ein Tempo drauf! ;)
    Ich trinke seit fast einem Jahr nicht mehr, bin aber trotzdem noch unsicher, ob ich mich trocken nennen möchte.

    Hast Du Dir schon überlegt, was Du unternimmst, falls Du doch mal Verlangen hast?

    Schönen Restabend
    step