Beiträge von step-by-step

    Hallo Ihr Lieben,
    vielen Dank für die herzlichen Glückwünsche! Ihr seid toll! :P

    Toll ist auch das Gefühl ein so winziges Wesen auf dem Arm zu halten. :P

    Alles ist sofort wieder da ... wie man den Wurm hält, stützt, ablegt. Als wäre es gestern her und nicht 20 Jahre seitdem die Eigenen so klein waren.

    Und wie der Winzling riecht! Ganz eigen dieser Babyduft, zum Verlieben!


    Was bin ich froh, mir vor Freude jetzt nicht die Birne volllaufen lassen zu müssen!
    Eine richtig effektive Alternative zum Entspannungstrinken fehlt mir allerdings irgendwie immer noch.
    Anfänglich war es die Schoki, doch da musste ich die Notbremse ziehen. Mein Konsum nahm bereits suchtähnliche Ausmaße an. Süßes verstecken, horten, heimlich naschen. Nicht nur ein Stückchen naschen, sondern die ganze Tafel wegfräsen. etc..
    Alles bekannte Strukturen. Ich bin ein suchtgefährdeter Mensch. :(

    Es war schon sehr erschreckend die Parallelen vom Schokikonsum zu meinem Trinkverhalten wahr zunehmen. Ich merke wie schnell ich wieder im alten Sauftrott wäre.
    Also habe ich das Reißleinchen gezogen (natürlich auch nicht im ersten Versuch erfolgreich) und versuche nun mit Intervallfasten und Yoga für Anfänger zu mir zu finden.

    LG
    step

    Hallo Esmiralda,

    15 Tage nüchtern, gut gemacht und ein guter Anfang.

    Wenn ich Deine Besorgnis bzgl der Familienfeier lese, frage ich mich in wieweit Dein Umfeld (Familie, Freunde, Ex, Familie vom Ex) über Deine Alkoholkrankheit informiert ist.

    Ich kann mich noch gut erinnern (kein Wunder, ist ja auch erst 8 Monate her ;) ), wie sehr ich mich gewunden habe, Familie und Freunde zu informieren und klarzustellen, dass MEIN Haushalt alkholfrei ist.

    Heute wissen alle, dass es hier keinen Alkohol gibt, weil es mir so besser geht, bzw. es mir anders schlecht gehen würde.
    Wer damit ein Problem hat, soll halt weg bleiben. Diese Erfahrung musste ich allerdings noch nicht machen. Mal schauen, ob sich das so bleibt oder ob der Kreis noch bröckeln wird.

    Meine erste Familienfeier hier zuhause mit meiner Familie und der vom Ex ("Kinder"geburtstag) fand in meinem 4ten Trockenmonat statt. Die Family vom Ex hatte ich nicht informiert. (Mein Ex hat sie natürlich auch nicht informiert, er glaubt immer noch ich simuliere bzw übertreibe). Die haben schon seltsam geschaut, waren aber wohlwollend. Ex-Schwägerin fragte mich besorgt was los sei, es hätte bestimmt einen Grund, warum kein Sekt mehr angeboten würde. Mir sind sofort die Tränen gekommen, ich habe ihr trotz Kloß im Hals erklärt, was los ist. Sie sprach ein Lob, ob meiner Konsequenz aus. Die Erleichertung darüber stellte sich aber erst ein paar Tage später ein.

    Ich kann Dich nur bestärken mit offenen Karten zu spielen. Nach dem Motto: "Ich benötige Eure Hilfe, hier gibt es keinen Alkohol. Wer kommt?"

    Dir zufriedene 24 Stunden.
    step

    Hallo Dhyana,

    Zitat von Dhyana

    Ich weiss nicht, ob ich mir was vormache bzgl Alkohol, habe ich es doch in Griff, übertreibe ich mit meiner Angst süchtig zu werden oder zu sein. Wann weiss ich das? Ich weiss es nicht.

    Dieselben Gedanken hatte ich in den Monaten bevor ich trocken wurde auch.

    Heute weiß ich: ICH BIN ALKOHOLIKERIN!


    Sorry, heute nur kurz, bin auf dem Sprung ... in die Kälte, brrr.

    LG
    step

    Hi Esmiralda,
    Saufdruck ist mein Einflüsterer nicht, nicht mehr, ich verspüre nämlich keinen Trinkdruck. Irgendwie ist er eher ein Verführer. Anfangs waren meine Erinnerungen an Alkohol wehmütig, mittlerweile bin ich dankbar nicht mehr trinken zu müssen.
    Die Wehmut ist weg. Nicht weg im Sinne von aufgelöst, sondern eher wie gerade abwesend, sie kann jederzeit wieder hervorkommen.
    Bücher haben mir besonders am Anfang verstehen geholfen, "ALK" von Borowiak und "Jetzt ist es genug" von Viktor Sommer waren mir wichtig.

    Esmiralda, mir gefällt Deine offensive Art die Krankheit anzugehen, Dir Hilfe zu suchen. Mach weiter! Achte auf Dich und geh in die Tiefe! Erst einmal muss da Nichttrinken zum Alltag werden. Die 24h-Taktik hat mir anfangs auch sehr geholfen.


    Guten Abend Forum,
    Tag 238 ... mein Schwermut ist verflogen.
    Ob das wohl an der Geburt meines (ersten) Enkels liegen kann ;) ;) ;)
    Ich bin überglücklich, alles ist gut gelaufen, alle Beteiligten sind fit und wohlauf! Ich kann nur noch grinsen! Es ist soooo süß das Kleine! Ich bin total verliebt :D

    Dieses Kind gab mir vor 8 Monaten den letzte Kick um mit dem Alkohol aufzuhören. Ich habe gerade zum ersten mal seit langem in mein Trinktagebuch dieser Tage geschaut. (Deshalb weiß ich jetzt auch wieviel alkfreie Tage ich bis jetzt hinter mir habe. :))

    So sahen meine Gedanken am Folgetag aus, an dem mir die frohe Botschaft von meiner Tochter überbracht worden war.
    "Ich habe schlecht geschlafen und bin total unkonzentriert und nervös. Außerdem fühle ich mich deprimiert.
    Ich will diesen Alkohol los werden, er hemmt mich und macht mich schwach. Ich habe Angst so zu werden wie meine Mutter (sie starb mit 58 Jahren am Alkohol.). Ich will noch lange leben um die Enkel auch später zu genießen.
    Es gab in letzter Zeit zu viele Ausnahmen und Ausreden zum Trinken. Ich bin froh gestern nur Bier getrunken zu haben. Zu mehr hatte ich auch keine Lust.
    Ich merke, dass die eine Null-WOCHE derzeit ein zu hohes Ziel ist. Er einmal diesen Null-TAG schaffen.
    Entzugserscheinungen: Frieren, Schwitzen, Mattigkeit "

    Es greift mich ganz schön an mein alten Einträge zu lesen. Ich musste gerade ganz schön heftig schlucken als in die Details der vergeblichen Versuche reinlas. Die seelische Not kam direkt wieder hoch.

    Heute ist aber kein Tag für Trübsal, deshalb habe ich das Tagebuch flott wieder geschlossen. Für heute zumindest.

    Euch allen einen schönen Abend und gute 24h wünscht
    Oma step ;)

    Moin Forum,

    so, der nächste Urlaub ist geplant. In gut drei Wochen sitze ich im Flieger nach Malle. Flug, FH und Auto für eine Woche sind günstig gebucht. Die Temperatur werden dort zwar nicht sommerlich, aber etwas sicherlich gemäßigter sein.
    Ich freu mich drauf :D. Diese Insel kenne ich noch nicht, scheint aber eine Menge entdeckungswerte Natur zu bieten. Hoffentlich wird es nicht die ganze Woche regnen.
    (Über den Sommerurlaub machen wir uns dann später Gedanken, der hat noch Zeit. ;))

    Bis zum Urlaub wird mein Enkel das Licht der Welt erblickt haben. Aktuell sitzen wir hier alle auf der Wartburg, der Kleine ziert sich aber noch.

    Meinen sonstigen Zustand würde ich derzeit eher als trüb und unmotiviert bezeichnen. Winterblues irgendwie.
    Ich habe null Bock auf nix, würde am liebsten einen Winterschlaf halten. Zum Sport aufraffen? Bääh! Weniger naschen? Och nöö! Tolles Buch lesen? Nee, lass mal! Erst Recht keine Rede von Keller streichen, Schränke aufräumen etc..
    Statt dessen versacke ich stundenlang im www oder vor der Glotze. Schrecklich! Gut, dass ich einen Job habe und viermal die Woche raus MUSS!
    Meinem Einflüsterer geht es gottlob gerade ähnlich, er verhält sich ganz ruhig. Kein Gedanke an "Jetzt aber was trinken o.ä.!" Mensch, eigentlich sollte ich ein zufriedener Mensch sein und nicht rumknatschen.

    Zu trinkenden Zeiten hätte/habe ich diesen Blues kaum mitbekommen, da ich ihn sofort mit Alk betäubt hätte/habe.
    Jetzt kann ich den Schwermut komplett geniessen. Ja, da schwingt ein gewisser Zynismus mit.

    So, jetzt raffe ich mich mal auf um im nächsten Shop meines Mobilfunkanbieters Frust abzulassen. Da haben die mir doch Posten berechnet, die eigentlich im Tarif enthalten sein sollten! :twisted: Auf alles muss man selber achten! :twisted:

    Verschnupfte Grüße
    step

    Hallo Eni,

    hier stehe ich unter Deinem Fenster und trällere mein Geburtstagsständchen für Dich: "Happy Birthday to you ...." oder doch besser "Viel Glück und viel Segen .."

    Lass Dich feste Knuddeln ... Fuffzich wird man ja nicht alle Tage!
    Ich hoffe du konntest Dich gestern ein wenig feiern lassen und den Tag ein wenig genießen.

    Wie kommst Du klar mit dem Alter?

    Ich kenne einige Leute, die wirklich hadern mit der Zahl und nichts davon wissen wollen. Mein Göga ist auch so ein Fall ... als er 50 wurde, wollte er zwar wie immer groß feiern, aber die Zahl 50 sollte nicht erwähnt werden und durfte nirgendwo erscheinen.
    Anderen Freunde wiederum war es sehr wichtig dieses Ereignis mit einer Riesenfeier zu huldigen.

    Mal schauen, wie ich mich in ein paar Jahren dann fühle. ;)

    Meine Jobveränderungen spielen sich aktuell unterschwellig mental ab, vordergründig drehen sich meine Gedanken gerade mehr um Tochter Nr. 1, die in zwei Wochen den Kleinen erwartet.
    So eng war ich noch nie mit meinem Handy verheiratet wie jetzt. Will ja schließlich nichts verpassen. :)


    Ach übrigens; meiner Meinung nach hängst Du nicht 7 Monate hinter mir her, du hast lediglich 4 Flaschen Defizit. Wenn es dabei bleibt, dann ist es doch ok.

    Liebe aber sportlose Grüße
    step

    Hi Eni,
    es ist beruhigend zu sehen, dass Du hier weiter mitliest.

    Du hast recht, ich weiß nicht wie sich Depressionen anfühlen, habe niemanden in meiner Umgebung, der darunter leidet.
    Auch weiß ich nicht, ob man sich aktiv dagegen stemmen kann oder ob man sich ganz auf das Wirken der Medis verlassen muss.

    Deinen Worte geben einen kleinen Eindruck, was sich hinter der Tür Deines schwarzen Hauses verbirgt.

    Eigentlich möchte ich dir nur sagen, dass ich Dir nicht diese Tür einrennen werde, sondern einfach im Vorgarten warte, bis Du wieder vor die Tür treten kannst. :)
    Und bitte: Keinen Alkohol durch die Hintertür schmuggeln.

    Wie steht es mit Deinem Trinkdruck jetzt ein paar Tage nach dem "Absturz"?

    Eni, Du packst das!
    Wie war das doch gleich? Am dunkelsten ist die Nacht vor der Dämmerung…

    Zuversichtliche Grüße
    step

    Hallo Eni,

    das sind ja Neuigkeiten! :(

    Als ich heute Nachmittag Deine Meldung las, dachte ich als erstes ein erschrockenes „Ach Du Sch.....!“, dann ein bedauerndes „Och Menno!“ und schließlich „Die Ärmste, was kann ihr helfen?“.

    Darüber denke ich nun die ganze Zeit nach, meine Gedanken sind viel bei Dir!

    Hier ein kurzes Brainstorming:
    Ich stimme den anderen zu: Komme in die Pötte, schreib hier Deine grauen Gedanken auf, Du weißt doch selber wie gut das tun kann.

    Kein „Ich hoffe, dass ...“, sondern ein „Ich werde ...“

    Helfen kann Dir niemand, das kannst Du Dir nur selber. Wir hier und auch andere Wegbegleiter können Dich dabei tatsächlich nur begleiten, aber das können wir. Du bist nicht allein.

    Ich schrieb Dir vor ein paar Wochen:
    „Mitlesen reicht doch fürs erste ... Deine Worte kommen wieder. Was anderes kann ich mir bei Dir gar nicht vorstellen. Nimm Dir die Zeit. „
    Aktuell glaube ich allerdings ist es besser für Dich Dich hier mehr einzubringen, viel mehr.


    Alles ein wenig ungeordnet, aber vielleicht kannst Du ja etwas für Dich daraus ziehen.

    Ich wünsche Dir einen fetten Ruck, der Dich wieder auf den Weg hievt!
    Liebe Grüße
    step

    Hallo RömchenS,

    den Gedanken an einen Belohnngssekt kenn ich zu gut. Aber lass Dich trösten er wird wirklich schwächer, weg ist er bei mir nach 7 Monaten allerdings nicht.
    Wird er vermutlich auch nicht.

    Das Bewusstsein, dass ich in Nullkommanichts wieder im alten Trinkverhalten wäre, ist ein Bestandteil meines Notfallkoffers, also eine wichtige Hilfe. Ich will da nie wieder hin!

    Mach weiter so,
    LG
    step

    Hallo Miteinander,

    das Adventpolster mag nicht so recht weichen, es ist aber auch aktuell nicht wirklich das tolle Wetter für Outdooraktivitäten (tolle Ausrede, nicht wahr ;)), immerhin lasse ich wieder alle Aufzüge und Rolltreppen links liegen und nutze Treppen, uff!

    Die Katzendame wurde leider von niemanden vermisst, ist nun aber gut vermittelt und zieht diese Woche noch um.
    Solche Happy-Ends machen mich immer zufrieden. Dann schnurrt meine Seele wie ein Kätzchen :).

    Aktuell beschäftige ich mich mit der Urlaubsplanung des Jahres. Wo wollen wir hin, was wollen wir erleben?
    Island wäre toll, aber kaum zu bezahlen. Gerade lese ich mich ein in Nordnorwegen, auch traumhaft die Landschaft dort. Doch wenn wir mit dem eigenen Auto führen, wären wir bei mind. 5000 km Reisestrecke, wow, das ist selbst für uns eine Hausnummer.
    Schau´n wir mal, in der Vergangenheit fand sich sich das Reiseziel meist spontan und das Drumrum (Anreise, Unterkunft, Fahrzeug) entwickelte von selbst.

    In diesem Jahr fühle ich mich aber so klar im Kopf :) und ich habe das Bedürfnis längerfristig zu planen.

    Weitere Gedanken, die sicherlich auch der Ungetrübtheit im Kopf geschuldet sind, beschäftigen sich mit meiner beruflichen Zukunft.
    Seit gut 3 Jahren bin in meinem jetzigen Betrieb angestellt, schon seit Beginn an komme ich mit der Personalführung der Geschäftsleitung nicht klar. Ich habe mich zwar dran gewöhnt, aber gut finde ich den Umgang mit Angestellten eben nicht. An manchen Tagen komme ich gut damit klar, an anderen halt nicht.
    Die Arbeit selber und meine Kollegen mag ich dagegen sehr. Immer wieder beschäftige ich mich mit Kündigungsgedanken, aktuell auch wieder.

    Bisher habe ich im Leben alle was mir nicht gut tat geändert/verlassen/abgelegt/weggetan, solange ich Einfluss darauf hatte zumindest.
    In diesem Fall bin ich echt gespalten und lasse tatsächlich neben dem Bauchgefühl auch mal den Kopf (den mittlerweile wieder glasklaren) mitreden. Dieser sagt natürlich: Schau mal meine Liebe, in Deinem Alter einen gesicherte Job zu verlassen ist unklug ….“

    Puh, eine schwere Entscheidung, die sicherlich noch länger reifen muss.

    Einen entscheidungsarmen Resttag wünscht
    step

    Hi Miteinander,

    ich habe ja noch die Hoffnung, dass sich die Alkoholindustrie irgendwann einmal ebensolchen Werbeeinschränkungen unterziehen muss, wie es die Tabakindustrie zwecks Suchtprävention schon seit ein paar Jahren tun muss.

    Ich weiß, dass man damit keine Suchtprobleme löst, aber vielleicht macht diese Maßnahme manchem den Einstieg schwieriger und anderen (frisch trockenen) das Leben leichter.

    Gruß
    step

    Hallo Marc,

    ich habe ein wenig die Übersicht verloren, wielange trinkst Du nicht mehr? :?:

    In den ersten Tagen und Wochen ist mir die Umstellung auch schwer gefallen. Ich war unruhig, hatte ganz erhebliche Gefühlsschwankungen und habe massiv an mir und meinem Durchhaltevermögen gezweifelt.

    Ich find es wichtig, dass Du hier viel schreibst und nicht alles mit Dir allein ausmachst. Weiter so.

    Viele Grüße
    step

    Hi RömchenS,
    das hast Du gut gemacht. Erst einmal raus aus der Situation.

    Zitat von RömchenS

    Naja jedenfalls habe ich heute die Erfahrung gemacht..... sobald etwas außer der Reihe passiert (Ärger/Stress/Kummer) befindet man sich auf einem schmalen Grat.... einem ganz schmalen sogar! Und daran merkt man, daß man wirklich suchtkrank ist.

    Nach meiner Erfahrung (und die ist gerade mal 7 Monate alt) wird der Grat breiter, aber er bleibt ein Grat und keine breite Straße. Und ich denke das bleibt auch so. Vielleicht können die Langzeiterfahrenen da mehr zu sagen. ;)

    Die erste Woche ist um, mach so weiter.

    Viele Grüße
    step

    Hi Marc,
    heute nur kurz.

    Mit Ignorieren meinte ich nicht Verdrängen, sondern: "Wahrnehmen, einschätzen, aber nicht auf das Gesäusel eingehen".

    Ich sehe es genauso wie Nobby, bloß keinen Druck und Unzufriedenheit aufkommen lassen.
    Entspannung finde ich übrigens mittlerweile auch in Hobbies (ich habe das Walken wieder für mich entdeckt und auch schwierige Puzzle) und/oder einer leckeren heißen! Tasse Tee.
    Manchmal hat mein Belohnungssystem dennoch ein Defizit, da muss schon mal eine ordentliche Portion Schokolade dran glauben. Auch ich bin der Typ Belohnungstrinker.


    Allen einen schönen Restsonntag wünscht
    step

    Hallo Joschi,

    5 Monate sind eine lange Zeit. Es ist schön zu lesen, dass Du gern wieder in Dein Zuhause gegangen bist.

    Es hört sich auch so an als wird Dein Alltag ein anderer als vor der Therapie. Veränderungen sind meines Erachtens wichtig für eine langfristige zufriedene Trockenheit, um ja nicht wieder im Sumpf zu versinken.

    Behalte die positive Energie, die Du aktuell ausstrahlst.
    Ich freu mich, noch viel von Dir zu lesen.

    Gruß
    step

    Hi Moody,
    mach weiter so.

    Es wird einfacher, je mehr positive Erfahrungen Du gemacht hast.

    Für mich hörst Du Dich motiviert und standhaft an. Am Anfang meiner Trockenlegung habe ich diese Gedanken "meinen Einflüsterer" genannt. Das half mir.
    Ich ließ und lasse mir ja auch sonst im Leben nichts von jemand anderen aufquatschen :D. Warum dann von diesem Kerl, der doch nur SEIN Bestes möchte um zu überleben? Nein den Kerl ignorieren wir mal besser!

    Viele Grüße
    step

    Katzennachwuchs? *lach*

    Dank einer Fehldiagnose der TÄ haben wir keine trächtige, sondern eine mollige Katzendame aufgenommen! :D

    Irgendwie passte nichts zu den Symptomen einer hochträchtigen Katze, mal ganz von der Jahreszeit abgesehen. Ich war total verwirrt. Haben also heute noch mal mit der Süßen im TH vorgesprochen und siehe da. Nicht nur nicht trächtig, sondern auch kastriert. :P

    Ich bin einerseits froh, dass nicht noch mehr Kätzchen in die Welt gesetzt werden, andererseits auch ein wenig traurig.
    Morgen wird sie unter der Rubrik "Wer erkennt sein Tier?" in der Zeitung stehen, bin mal gespannt, ob sich ein Besitzer meldet. Bis dahin oder bis zur Vermittlung bleibt sie bei uns.

    Schön, ist übrigens auch, dass dieser Gefühlsstress keinerlei Gedanke an Alk hochkommen ließ. Ist das toll!

    Jetzt werde mir mal eine Kleinigkeit zu Essen aufwärmen, habe heute noch nicht viel gegessen und Hunger. Bin seit dieser Woche ernährungstechnisch wieder auf geradem Kurs und versuche das angefutterte Adventpolster wieder los zu werden.

    Euch einen entspannten Abend
    step

    Danke RömchenS,
    Dein Feedback tut mir gut. :D
    Es macht mich stolz, Dir Motivation gegeben zu haben/zu geben.

    Ich hoffe unser aller Motivation wird Dir helfen (weiterhin) alkoholfrei zu leben (ich schreibe dies in der Hoffnung, dass Du einen trockenen Tag hattest.).

    Lieben Gruß
    step

    Hallo Miteinander

    ich habe das Bedürfnis mich mal wieder zu melden. :D

    Mein Silvesterurlaub war wunderbar. Alle Mitreisende wissen von meiner Alkoholsucht und sind sehr rücksichtsvoll mir gegenüber mit ihrem eigenen Alkoholkonsum umgegangen. So waren es für mich 5 megaentspannte Tage im Kreise meiner Lieben.

    Mittlerweile hat mich der Arbeitsalltag wieder, außerdem lebt seit heute eine neue Pflegekatze bei uns, eine hochträchtige Mama.
    Wir hatten schon viele Findelkinder oder kranke Katzen in Obhut. Eine Hausgeburt ist Premiere, hoffentlich geht alles klar. Derzeit liegt die Maus schwer atmend neben mir. Ich werde mich mal schlau lesen, wie normal das ist. Eine Wurfbox müsste ich auch noch basteln, man weiß ja nicht, wann es los geht.

    And last but not least: Andreas, Danke für die Blumen, ein Lob tut immer gut! :)

    Allen eine gute Nacht
    step

    Hi Eni,
    erst einmal bin ich froh wieder vermehrt von Dir zu lesen.

    Deine Stimmung kann ich voll nachvollziehen ... ich würde auch austicken.

    Zitat von Eniba


    Kämpfen oder aufgeben????


    Ist das Dein Ernst? - Was für eine Frage?!! :evil:

    Du hast einen klaren Daumen hoch verdient, Du kümmerst Dich intensiv um Dich, versuchst alles, lässt nicht locker. Ja, der Erfolg lässt auf sich warten.
    Eigentlich kann bzw. darf ich mich als Laie überhaupt nicht zum Thema Depression äußern. Ich tue´s trotzdem! :D

    LG
    step

    Eni, lass Deinen Frust bitte weiterhin hier raus. Auch wenn hier niemand einen Therapeuten-Termin herzaubern kann, so steht Dein Dampfkochtopf danach hoffentlich nicht mehr ganz so doll unter Druck. :D