Hallo Aurora,
schön das Du wieder da bist, ich hoffe Du hattest eine gute Zeit.
Ich wünsche Dir viel Gelassenheit den Alltag zu meistern und natürlich Gute Besserung.
LG
KO
Hallo Aurora,
schön das Du wieder da bist, ich hoffe Du hattest eine gute Zeit.
Ich wünsche Dir viel Gelassenheit den Alltag zu meistern und natürlich Gute Besserung.
LG
KO
Hallo Lindi,
solche Hirngespinste kommen bei mir zu Tage, wenn ich zuviel "hirne", die Angst immer größer wird.
Ich habe einfach schon zu oft erlebt, wie er aus einer Mücke einen Elefanten macht. Wenn ich in Ruhe darüber nachdenke, ist mir schon klar, dass er damit nicht weit kommen würde. Ausserdem würde ja wahrscheinlich kein Richter ihm die Kinder bei seinem Alkoholkonsum zusprechen.
Liebe Co,
mir ist klar, dass es mit ihm nicht besser wird und ich ihn auch nicht ändern kann. Auch wenn das ein sehr langer Prozess war und ist.
Im Moment geht es mir darum, noch mehr Geld zu sparen und eine passende Wohnung zu finden.
Da schaut doch gleich auch ein kleines Teufelchen über meine Schulter, dass sich fragt, ob ich mir selber etwas vormache??!
Aber dieses bewusst machen, hilft mir auch dran zu bleiben. Auch wenn ich nur Mini-Schritte gehe.
Ich habe so lange gewartet und gehofft- und traue deshalb meiner eigenen Wahrnehmung nicht mehr.
Ich will nicht nur wegen der Kinder gehen, sondern auch wegen mir!
Wie oft habe ich mich in der letzten Zeit gefragt, wo "Ich" eigentlich hin verschwunden bin?
Ich habe so viel von mir selber aufgegeben, dass ich es selbst nicht glauben kann. Dafür bin auch nur ich alleine verantwortlich.
Liebe Heidi,
vielen Dank für deine aufrichtige Antwort, auch wenn mir das Lesen sehr weh getan hat. Du führst mir doch sehr genau vor Augen, was ich meinen Kindern antue.
Wir sprechen zwar mittlerweile sehr offen über die Alkoholkrankheit, aber als sie noch klein waren, wurde schon immer so getan, als ob das alles normal wäre.
Jetzt versuche ich sie immer zu bestärken, das ihre Wahrnehmung richtig ist. Ich vesuche so gut wie möglich für sie da zu seinjavascript:emoticon('
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Und ganz ehrlich; Das tollste Haus nützt uns allen nichts. Das Materielle war mir nie so wichtig. Es ist auch jetzt eher die Angst finanziell über die Runden zu kommen und den Kindern ihre Wünsche erfüllen zu können.
Einen inneren Frieden wünsche ich mir für uns. Ich weis auch, dass ich mich dafür bewegen muss und trotzdem fällt mir das so schwer.
Die Kinder sind noch viel zu oft seinern verbalen Attacken ausgesetzt. Auch wenn die sich meist gegen mich und meine Familie oder Teile seiner Familie richten. Aber sie bekommen es doch mit.
Sie versuchen sich zu schützen, in dem sie sich in ihre Zimmer zurück ziehen, aber das kann natürlich nicht so bleiben.
Deine Offenheit mir gegenüber schätze ich sehr, sie hilft mir nicht die Augen zu verschließen sondern in Zukunft noch genauer hinzusehen.
Ich hoffe dass du für Dich einen Weg gefunden hast, mit deinen Erlebnissen in der Kindheit umzugehen, aber wie du auch schreibst, es hinterlässt immer tiefe Narben.
Liebe Grüße
KO
Hallo liebe Co,
sich gegenseitig zu unterstützen ist eine gute Idee!
Ich war nicht beim Jugendamt, ich habe nur bei der psychologischen Beratungsstelle angerufen.
Dort sagte man mir, dass im Falle einer Trennung(ich bin nicht verheiratet) die Eltern gemeinsam bestimmen müssten, wo die Kinder leben.
Falls eine gemeinsame gütliche Einigung nicht möglich sei, käme die Sache vor`s Gericht. Die Kinder dürften nicht entscheiden bei wem sie leben wollen. Sie würden aber aufgrund ihres Alters /(16,14) gehört und hätten ein Mitspracherecht. Das er ein Alkoholproblem hat, habe ich dabei noch nicht mal erwähnt.
Meine Angst ist ja, dass wenn ich mit den Kindern gehe, er mich auf Kindesentzug verklagen kann.
Ich kann einfach gar nicht einschätzen, wie er reagiert und er weis auch nichts von meinen Plänen.
Ich habeauch schon bei Dir gelesen und musste mal wieder feststellen, wie sich die "Geschichten" gleichen.
Auf 24 Wohnungsbesichtigungen komme ich noch lange nicht.javascript:emoticon('
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Ich bin ja schon froh, wenn es ab und an eine Wohnung gibt, die bezahlbar wäre.javascript:emoticon('
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Auch wenn ich schon immer gearbeitet habe, habe ich einfach nie Geld zur Seite gelegt-das mache ich erst jetzt!
Ich stimme mit Dir überein: Lass uns unser Leben wieder leben!!
Auch ich will nicht länger zusehen, wie es immer weiter bergab geht.
Und doch fehlt immer noch dieser letzte Schritt und ich sage mir immer wieder:Ich werde gehen! Versuche mir also selbst Mut zu machen.
Und HEIDI hat natürlich recht, was nützt einem das schönste Haus, wenn es sich nicht gut darin leben lässt.
Als ich bei dir gelesen habe wollte ich dir zurufen: "Nimm deine Kinder und geh" und doch weiß ich auch wie schwer es ist diesen Schritt zu machen.
Hallo heidi,
du hast ja so recht, ein Haus ist doch so unwichtig. Lange konnte ich nicht bei den EKA`s lesen. Ich mache mir ja so schon genug Vorwürfe, was ich meinen Kindern antue.
Mittlerweile lese ich öfters dort und versuche auch viel offener mit meinen Kindern zu sprechen.
Vor allem meine Tochter hat eine gute Wahrnehmung, was ihren Vater betrifft.
Mein Sohn geht ganz anders damit um.
Aber auch ich habe meinen Beitrag zu dieser Kindheit geleistet, indem ich so lange geblieben bin, zugeschaut und ertragen habe. Welches Bild haben meine Zwei von mir bekommen?
Um so wichtiger ist es mir nun, dass sie erleben, dass ich etwas ändern will und dies auch tun werde.
Leider kann ich die vergangene Zeit nicht zurück drehenjavascript:emoticon('
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Was hätte dir den geholfen?
Vielen Dank für deinen Beitrag, auch wenn es mir weh tut so klar und deutlich zu lesen, was ich meinen Kindern antue.
Hallo girasole,
das Grübeln lähmt wirklich. Zum Glück geht es mir nicht jeden Tag so. Trotzdem sind es nur Mini- Schritte, die ich mache.
Heute gab es endlich mal wieder eine Wohnung in der Zeitung, leider haben der Vermieter und ich ständig aneinander "vorbei telefoniert". Werde es morgen früh gleich noch einmal versuchen!
Die eigenen 4 Wände würden mich bestimmt auch wieder besser zur Ruhe kommen lassen. Auch wenn ich stark davon ausgehe, dass "er" stressen wird. Die Vorstellung, mein Leben wieder so zu leben, wie ich es möchte, ist einfach nur gut.
Denn auch das Abgrenzen kostet enorm viel Kraft.
Auch wenn hier im Moment vieles ganz ruhig läuft. Ich spreche sein Trinken nicht mehr an, lasse mich auf keine Diskussion ein und versuche sein "Gemotze" nicht persönlich zu nehmen. Im Gegenzug ist er ruhiger geworden, fühlt sich nicht angegriffen, muss sich nicht rechtfertigen oder verteidigen.
Natürlich ist das nicht meine Vorstellung von einem gemeinsamen Leben, aber es verschafft mir zumindest für den Moment, eine gewisse Ruhe.
Jetzt fehlt eben noch die passende, bezahlbare Wohnung und solange die noch nicht in Aussicht ist, spare ich fleissig für den Neuanfang.
Irgendwo in mir, ist die Kraft dafür.
Liebe Elisa-Chrissy,
dein Traumhaus wird doch immer mehr zum Albtraum.
Auch wir wohnen in einem kleinen Häuschen mit schönem, großen Garten. Aber was nützt mir das??
Bestimmt könntest du Dir woanders ein neues" kuschliges Nest " aufbauen. Das mit dem Trinken des Partners wird doch nicht besser und ich weiß ja selbst, wie man immer wieder hofft,..
Dabei geht so viel wertvolle Lebenszeit verloren, Deine und die Deiner Kinder.
Ich frage mich oft, warum ich nicht schon viel früher gegangen bin. Ich habe im Laufe der Zeit so vieles für meinen Partner übernommen, fühlte mich auch richtig verantwortlich für ihn. Wollte ihm aufzwingen, was eigentlich nur ich wollte, dass er nicht mehr trinkt. Das er ein Problem mit Alkoholl hat, habe ich doch eigentlich schon sehr früh gesehen und trotzdem immer wieder die Augen verschlossen, mir eingeredet, es sei nicht so schlimm, gehofft,..
Das hat unser Zusammen leben nicht gerade einfacher gemacht.
Jetzt versuiche ich zu akzeptieren, dass er so leben darf und kann, wie er möchte. Ich aber auch!
Hallo Girasole, hallo Katha,
nein, eine Therapie mache ich (noch) nicht. Darum sollte ich mich wirklich bemühen, denn ich werde diesen Fragen nicht alleine auf den Grund gehen können.
Eigentlich wollte ich aber eine Baustelle nach der anderen bearbeiten ) Also erst ausziehen und dann nach mir schauen) Wahrscheinlich ist diese Reihenfolge die Falsche, aber alles jetzt anzugehen überfordert mich.
Liebe Katha, eigentlich weiß ich ja, dass ich sowieso für alles alleine verantwortlich war, bin und auch in Zukunft bleibe.
Es gibt aber leider immer wieder Momente da denke ich:"Ich will das so nicht!" Doch ich kann es ja nicht ändern und ich werde das schon schaffen.
Natürlich ist "er" immer noch ein großer Krafträuber, auch wenn ich mich oft abgrenze.
Ich muss mir wieder mehr Zeit für mich und die schönen Dinge des Lebens nehmen. Dann kommt auch die Energie wieder. Die Balance zu halten, fällt mir im Moment sehr schwer. Auch habe ich das Gefühl sehr viel Auszeit zu benötigen um den Alltag zu meistern.
Das Gleichgewicht stimmt einfach nicht und ich muss noch mehr auf mich achten.
Mir fehlt die Leichtigkeit und das Gefühl, dass das schon alles gut wird.
Nicht mit ihm- aber mit mir und den Kindern.
Der Nachmittag mit Freunden war richtig gut und doch lässt mich der Gedanke nicht los, warum ich mich so kraftlos fühle.
Ja, ich habe in letzter Zeit viel gearbeitet, der Winter war noch nie meine Jahreszeit, ab Januar verfalle ich gerne in eine Depri,...
Aber das kann doch nicht alles sein.
Das Stark sein für alle, raubt mir die Kraftjavascript:emoticon('
')
Die Zeugnisse der Kinder waren eine mittelschwere Katastrophe, besonders für meinen Sohn, der sich damit noch bewerben muss und einen Ausbildungsplatz sucht.
Heute kam auch ein Anruf, sein Probearbeiten wurde abgesagt,trotzdem bleibt er wohl für eine zweite Stelle in der engeren Auswahl??!
Auch meine Tochter macht mir Sorgen, ihre Versetzung ist gefährdet, sie hat aber erst im letzten Jahr die Schule gewechselt. Natürlich weiß ich ganz genau, dass die Situation hier zu Hause beide sehr belastet.
Ich wünsche mir etwas Leichtigkeit und positives Denken für mein Leben zurück. Beides habe ich wohl in den letzten Jahren irgendwo "verloren".
Und immer bin ich alleine, mit dieser Sorge, muss Gespräche führen, unterstützen, motivieren, STARK sein obwohl ich mich gar nicht so fühle.
Ich fühle mich alleine gelassen mit allem und kann doch nur sehr schwer Hilfe annehmen.
Woher kommt dieses Gefühl immer alles alleine regeln /schaffen zu müssen?
Habe heute langer mit meiner Mutter telefoniert, ihr von der Arbeit, den Kindern,.. erzählt, konnte das Weinen nicht unterdrücken.
Jetzt mache ich mir Vorwürfe, sie soll sich nicht um mich Sorgen,..
Hallo,
ich konnte heute meinen Arbeitsvertrag aufstocken. Ab September kann ich 80% arbeiten.
So wird die Sorge um die finanziellen Angelegenheiten ein bischen kleiner.
Ansonsten fehlt mir mal wieder die Kraft für alles.
Heute mittag werde ich deshalb erst einmal ein bischen" Sonne tanken" und mich mit lieben Menschen zum Kaffe treffen.
Auszeit für mich ganz alleinejavascript:emoticon('
')
Danke für
einen sonnigen Tag
das Vorstellungsgespräch meines Sohnes
die Möglichkeit für ihn, eine Woche zur Probe zu arbeiten
Hallo Traurig,
beides kenne ich auch:
Die eigenen Gefühle nicht mehr wahr nehmen, vlt. weil ich auch immer "funktionieren" muss?
Andererseits kann ich auch in allen möglichen und unmöglichen Situationen zu weinen anfangen - ich hasse es, ganz besonders schlimm ist es, wenn ich denke, dass mir alles zuviel wird.
Auch schöne Dinge lassen dann die Tränen laufen,..
Ich habe es fest vor und wenn ich noch in einem Jahr hier rumeiere (zwecks Wohnungssuche), hoffe ich, dass mir hier mal jemand mal ordentlich auf die Füsse tritt.javascript:emoticon(':D')
Soweit bin ich noch nicht, dass ich sage:Hauptsache weg!
Das mit der Galgenfrist habe ich schon in meinem Hinterkopf. Da ist schon immer die Frage, schiebe ich es nur auf, suche ich nach Gründen, nicht zu gehen??
Ich vertraue mir da selber nicht ganz.
ABER: Ich will weg und ich werde gehen, wenn mein Gefühl sagt, dass es DIE Wohnung ist, in der wir uns wohl fühlen werden.
Alles andere hatten wir jetzt auch schon zu lange.
Natürlich darfst Du fragen, jede Frage/ Anregung/ Meinung tut mir gut, regt mich doch zum Nachdenken an und macht mir Mut. Ich fühle mich dann nicht mehr so allein. Hier im Forum zu sein, hat meinen Entschluss gefestigt.
Dafür bin ich sehr dankbar.
Mein Bauchgefühl betrifft die Wohnung, ich hätte gern das Gefühl, das es die richtige ist. Diese liegt ziemlich ab vom Schuß und es wäre für die Kinder schwierig. Auch ist eines der Kinderzimmer sehr klein, Keines der Kinder würde den Kleiderschrank unterbringen und im Flur müsste ja schon irgendwie meiner stehen!
Sie hatte auch viele schöne Details: Helle Holzböden, in 2 Räumen große Fenster, ein Balkon.
Aber ich müsste auch noch eine Küche besorgen.
Klar habe ich auch Angst vor dem Neuanfang, aber mittlerweile weiß ich, dass das Hierbleiben und die Situation bei uns mir noch mehr Angst macht. Auch für die Kinder muss ich diesen Neuanfang wagen.
Hallo Elisa-Chrissy,
warum sieht es denn bei euch im Sommer wieder ganz anders aus?
Ich hoffe für dich, dass Du gut damit umgehen kannst, wenn er sich nicht mehr an eure Abmachung hält. Ich weiss noch wie es mir ging, als mein Partner wieder angefangen hatjavascript:emoticon('
')
Mein Weg steht fest, auch wenn mir mein Vorwärtskommen recht langsam vorkommt.
Auf der einen Seite möchte ich hier ganz schnell weg, auf der anderen Seite macht mir das auch große Angst.
Die habe ich aber auch, wenn zu lange Stillstand herrscht, dann ist da die Angst, dass ich doch nichts ändere.
Die Wohnung, die ich mir angeschaut habe, war eigentlich gar nicht so schlecht und wahrscheinlich hätte ich sogar Chancen - und doch werde ich sie nicht nehmen. Es ist einfach ein "Bauchgefühl" vielleicht ist das jetzt blöd, aber ich muss wieder lernen, mehr auf mich und meine Gefühle zu hören.
LG
Ko
Hallo Neuweg,
ich musste erst mal überlegen, wie es mir geht ![]()
Müde bin ich, erledigt, kraftlos,...
Habe die letzten 3 Wochen viel gearbeitet und wenig Zeit für mich gehabt, schließlich sind die Kinder auch noch da. Haben gemeinsam Bewerbungen geschrieben für Lehrstellen und Praktikas. Mit Erfolg, mein Sohn hat zumindest mal eine Einladung zu einem Vorstellungsgespräch
Ich freue mich für ihn. Auch meine Tochter hat einen Platz für ihr Schulpraktikum. :))
Wenig Zeit für mich tut mir nicht gut und ich muss aufpassen, dass das wieder besser wird.
Ich bin oft zu müde zum Schreiben , lese aber viel hier.
Schön, dass du nachfragst, so konnte ich mich heute aufraffen, tut gut!
Morgen schaue ich mir wieder eine Wohnung an. Bin schon sehr gespannt.
Es gibt immer wieder Bedenken wegen der Kinder, die sind ja dann alleine, weil ich arbeite, was machen die dann, sind sie laut,..so äußern sich die meisten Vermieter.:(
Da habe ich lieber erst gar nicht erzählt, dass ich nicht Vollzeit arbeite, denn die zweite (wohl auch berechtigte) Frage ist immer, ob ich die Miete überhaupt zahlen kann.
LG Ko
Liebe Lindi,
da gebe ich Dir absolut recht, diese Situation hier geht weder für meine Kinder, noch für michjavascript:emoticon(':x').
Überlegt zu gehen, habe ich in der Vergangenheit schon öfter.
Durch das Schreiben und Lesen hier und sein unmögliches Verhalten zu Hause, wenn er getrunken hat, ist mir erst richtig bewusst geworden, dass ich so nicht weiter leben kann und will.
An diesem Entschluss gibt es nichts mehr zu rütteln.
Abgrenzen muss ich mich, denn ich weiß nicht wie ich mich sonst vor seinen verbalen Attacken schützen soll.
Weh tut es oft trotzdemjavascript:emoticon('
') Aber ich lasse es nicht zu, dass ich dadurch K.O. (tolle Wortspielerei von Dir) werde.
Auch für die Kinder geht es so nicht, ich will das für sie so nicht mehr. Es liegt eben doch in meiner Verantwortung.
Immer noch überlege ich viel zu oft, warum er so handelt.
Viel öfter aber, warum ich so lange hier ausharre.
Aber du hast recht, das ständige analysueren, überlegen, brint mich nicht weiter, es lähmt mich eher.
Ich muss meine Gedanken, meine Kraft nützen, um nach vorne zu schauen.
LG
Ko
Hallo,
am Freitagabend konnte ich mich richtig gut abgrenzen. Mein Partner kam mit schlechter Laune von der Arbeit, kurz darauf fing
das Gemotze an und steigerte sich sehr schnell in Vorwürfen gegen mich und meinen Bruder. Ich habe ihm 2 oder 3 mal gesagt, dass ich so nicht ihm diskutiere und dann ist er ziemlich schnell, laut Türen schlagend im Bett verschwunden.
Ich hatte zum ersten Mal das Gefühl, dass ich dieses Verhalten mir gegenüber gut stoppen kann. Habe versucht seine verbalen Angriffe nicht persönlich zu nehmen und war erstaunt, wie schnell er "Ruhe gibt!"
Die Erkenntnis, dass ich so ein Verhalten mir gegenüber viel zu lange ertragen und geduldet habe und dass er merkt, dass ich das so nicht mehr mitmache, hat mich das Wochenende begleitet.
Früher war es nämlich oft so, dass er so lange weiter gemacht hat, bis ich fast weinend zusammen gebrochen bin. Erst dann konnte er Ruhe geben.
Hat das mit seinem mangelndem Selbstbewusstsein zu tun?
Konnte er sich dann wieder stark fühlen?
Ist das ein Macht-Spiel?
Woran liegt das, dass ich so lange mitgespielt habe?
"Geliebt werden" um jeden Preis? Das hat doch rein gar nichts mit Liebe zu tun.
Ich wollte immer eine Familie, einen Vater für die Kinder, was ich selbst lange Zeit nicht hatte.
Hätte mir vor vielen Jahren jemand gesagt, dass mein Leben einmal so aussehen würde, hätte ich ihn laut ausgelacht.
Ich würde gern verstehen können, wie ich es so lange mitmachen konnte, mein Anteil an der "Geschichte" möchte ich verstehen und sehe doch kein bischen klar.
Oft frage ich mich, wo die Frau hin verschwunden ist, die ich früher einmal war.
Heute lasse ich mich nicht mehr darauf ein, sage ihm auch, dass er bei Problemen mi Menschen in seinem Umfeld, diese dort selbst ansprechen soll. Das will er nicht, damit bleibt es sein Problem und ich mache es nicht mehr zu meinem.
Heute abend das Selbe. Aber es hat nichts genützt, mich abzugrenzen. Zum Schluss habe ich gar nichts mehr gesagt, versucht weiter zu arbeiten,.. und doch hat er über eine Stunde auf michh eingeredet-
das gute Gefühl vom Wochende ist damit auch weg.
So lasse ich mich doch auch immer wieder zurück werfenjavascript:emoticon('
')
Hallo Aurora,
ich wünsche Dir, dass Du die Zeit in der Reha gut für Dich nutzen kannst.
Auch wenn ich sagen muss, dass Deine aufmunternden Worte mir sehr fehlen werden. Umso mehr freue ich mich dann, wenn du wieder zurück bist.
javascript:emoticon(':D')
Ich schätze deine Art hier vielen immer wieder Mut zu machen. Du gibst mir doch auch immer wieder Denkanstösse, so daß ich auf meinem Weg kleine Schritte weiter gehen kann.
Lass es Dir gut gehen, erhole Dich,..
Liebe Grüße
Ko
Hallo Aurora,
nein ich bin nicht die Auserwählte
.Heute kam der Anruf, ich dachte es mir ja eigentlich schon.
Ich werde schon noch eine Wohnung finden, ist doch ziemlich unwarscheinlich, dass es gleich auf Anhieb klappt.
Jedesmal wenn er "blöd" wird, denke ich: Ja es ist richtig und längst überfällig.
Hallo Aurora,
schön, dass du nachfragst,...
Es gab gute und weniger gute Dinge.
Z.B. eine fast neue Küchejavascript:emoticon(':D')
Die Räume waren auch recht groß,
ein älteres Bad, ist auch ok.
Uralte Bodenbeläge, müsste man halt tauschen,...
Der Preis unschlagbar gutjavascript:emoticon(':D')
leider kein Balkonjavascript:emoticon(':(')
Mit mir gefühlte tausend Menschen, die auch Interesse hatten.
Ob ich da wohl Chancen hätte??? Wohl eher nicht. Der Vermieter wird sich bei mir melden.
Aber viel wichtiger: Ich habe wieder einen kleinen Schritt gewagt.
Noch Besser: Mein Sohn hat total gut auf die Nachricht reagiert, als ich ihm erzählte, dass ich eine Wohnung angeschaut habe. Er wollte Details wissen. Außerdem hat er mir gesagt, dass er auf jeden Fall mit mir mitgehen würde!!!
Das war der beste Teil des Tagesjavascript:emoticon(':D')
DANKE Aurora,
die Daumen kann ich auf jeden Fall gut gebrauchen.
LG
KO