Beiträge von Ko 68

    Hallo Aurora,
    ich habe mich noch nicht beim JA informiert. Habe letzte woche und auch diese Woche ziemlich viel gearbeitet.

    Wie es mir geht? Ich weiß auch nicht - am Samstag hatte ich den totalen Durchhänger, habe wenig geschlafen, saß morgens auf dem Sofa und dann flossen die Tränen,...

    Ich versuche mich mehr abzugrenzen. Wenn er getrunken hat, verziehe ich mich an den PC, gehe früh schlafen, lese,...
    Ich versuche es zu ignorieren, ich kann es ja sowieso nicht ändern.
    Ich bin einfach nur müde.

    Wenn ich darüber nachdenke, was ich für finanzielle Unterstützung in Form von Unterhalt für die Kinder bekommen würde, muss ich sagen, dass ich am liebsten gar nichts hätte.
    Ich würde am liebsten die Kinder nehmen und gehen, in Ruhe leben und von ihm nichts mehr hören und nichts mehr sehen.
    Ich finde es ja selbst ganz schön krass, wenn ich das hier so schreibejavascript:emoticon(':oops:')

    Natürlich ist das ja auch gar nicht möglich, denn er ist der Vater meiner Kinder und der Kontakt zu ihm ist für sie ja auch wichtig.

    Wahrscheinlich liegt es einfach daran, dass ich genug habe von diesen ewigen Vorwürfen. Außerdem wird er durch die Kinder immer ein Stück weit mein Leben beeinflussen.
    Ich muss einfach lernen, mich noch viel mehr abzugrenzen.

    Möchte mich auch mal beim JA informieren, ob ich mit den Kindern einfach ausziehen könnte, oder ob er mir das später als Kindesentzug vorwerfen kann

    Hallo Aurora,

    die Wohnungsanzeigen studiere ich schon langejavascript:emoticon(':)') :) aber bis jetzt hatte ich noch nicht wirklich den Mut, mir eine anzuschauenjavascript:emoticon(':(')
    Sie kommen mir auch recht teuer vor, aber vlt. ist das auch nur wieder meine Angst.
    Ich brauche ja keinen Palast, aber 3 Zimmer müssten es schon sein, damit jedes der Kinder ein eigenes Zimmer hat.

    Heute abend ist hier mal wieder Stress pur, aber ich habe es geschafft mich ein klein bischen besser abzugrenzen. Es ist ja nur ein kleiner Anfang, aber ich übe javascript:emoticon(':oops:')Obwohl er einerseits auf der Mitleidsschiene fährt und andererseits versucht mir ein schlechtes Gewissen zu machen.

    Jetzt ist er ins Bett und ich hoffe, er bleibt dort und ich versuche noch ein bischen die Ruhe zu genießen

    Hallo Tina,
    Wie schaffe ich es nur, die Angst nicht so groß werden zu lassen?

    Andererseits bestärken mich solche Abende in meiner Absicht, mir eine Wohnung zu suchen.

    Es macht mich wütend, dass ich mir so viel gefallen lasse.
    Natürlich hole ich unseren Sohn später ab, wenn ihm das nicht passt ist es sein Problem.

    Ich will einfach nur meine Ruhe, hier werde ich die nicht bekommen, nie weiß ich, was mich erwartet.

    Hallo,
    ich HASSE die Wochnenden. Freitag abend immer das Gleiche
    - er trinkt, motzt an allem rum,.. Jetzt ist er ins Bett geangen und ich hoffe er schläft!
    Warum bin ich in solchen Situationen immer so angespannt, habe richtig angst, was mich (verbal) so alles erwartet.
    Heute abend z.B. war es nicht recht, dass ich später unseren Sohn abhole, der sich mit Freunden trifft.
    Wenigstens habe ich michh dieses Mal auf keine Diskussion eingelassen.
    Ich hoffe, er schläft bald

    Liebe Aurora,

    habe die letzten Tage viel bei Dir gelesen, der Weg, den du gegangen bist hat mich sehr berührt.
    Ich schätze dein "Mut machen" und derne Unterstüzung sehr und damit bin ich ja wohl bei weitem nicht die Einzigste.

    Ich hoffe Ihr konntet mit deiner Enkelin noch einen schönen Geburtstag feiern.

    Hallo,

    wir waren am Wochenende eingeladen- bei Freunden unserer Kinder zum Geburtstag. In dieser Familie weiß niemand von seiner Abhängigkeit. Vielleicht denken sie sich etwas, dort wird auch am Nachmittag schon mal das eine oder andere Bier getrunken. Als wir das erste Mal dort eingeladen waren, trank mein Partner gerade mal nichts. Seitdem wird ihm immer Cola o.ä. angeboten.
    Diese Unruhe in mir, bevor wir losgehen- schafft er es nüchtern zu bleiben? Früher hbe ich in vorher immer darum gebeten, mal hat es genützt, meistens aber nicht! Ich bin immer ganz unruhig. Kann mich über solche Einladungen gar nicht richtig freuen. Am Samstag hab ich mich immer gefragt, was ich mache, wenn er schon zuhause trinkt?
    Andere in unserem Umfeld wissen bescheid. Da ist es mir zwar auch unangenehm wenn er betrunken auftaucht, aber ich kann es inzwischen besser trennen. Was habe ich mich früher immer geschämtjavascript:emoticon(':oops:')
    Ich hasse dieses Gefühl.
    In 14 Tagen sind wir bei dieser Familie zum nächsten Geburtstag eingeladen - ich fühle mich so abhängig und kann sein Verhalten doch nicht beeinflussen

    Danke Aurora für deinen Zuspruchjavascript:emoticon(':wink:')
    Du hast recht, ich werde eine Lösung finden, muss ja nicht sofort passieren.

    Diese kleine Aktion heute nachmittag hat so ein gutes Gefühl in mir ausgelöst.Ist doch eigentlich keine große Sache, vlt. liegt es daran, dass ich mich endlich mal getraut habe, einen kleinen Schritt in "die Unabhängigkeit" zu gehen.

    Ich wünsch Dir auch ein schönes Wochenende

    Wie kann ich nur meiner Tochter erklären, dass das Verhalten ihres Vaters nichts mit ihr zu tun hat?javascript:emoticon(':(')

    Die kleinste Kleinigkeit lässt ihn aufbrausen, ich habe versucht ihr zu erklären, dass das nichts mit ihr zu tun hat, sie nicht schuld ist.

    Aber ich fühle mich so schuldig, dass ich das meinen Kindern so lange zugemutet habejavascript:emoticon(':oops:')


    Ich werde an dieser Situation etwas ändern, für die Kinder und für mich.

    Hallo Aurora,

    Ich habe mein eigenes Konto!

    In einer halben Stunde war alles erledigt :lol:

    Nun muss ich mir nur noch überlegen, wie mein Beitrag zu unserem gemeinsamen Leben aussieht. Die halbe Miete und der Einkauf der Lebensmittel? Wäre das fair? Oder überweise ich jeden Monat den Betrag X auf sein Konto?
    Am Montag muss ich erst mal noch dafür sorgen, dass mein Gehalt in Zukunft auf MEIN Konto geht.

    Das klingt gut.

    Bis dahin muss ich nur das Wochenende überstehen, mal sehen was es mir so bringt....

    Liebe Aurora,
    ich habe es geschafft, ich war heute bei der Bank. Natürlich brauche ich einen Termin, den habe ich gleich für morgen ausgemacht. Was spll ich sagen? Wenn ich mein schlechtes Gewissen unterdrücke, ist es ein sehr gutes Gefühl etwas getan zu haben!
    Du hast auch Recht, ich fühle mich schuldig, nicht dafür, dass er trinkt, aber sehr wohl dafür wie wir die letzten Jahre miteinander umgegangen sind, gelebt haben.
    Ich würde so gerne raus finden, warum ich in diese "Co-Falle" gerutscht bin. Aber im Moment muss ich glaube ich erst mal einen Schritt nach dem anderen in meine Unabhängigkeit gehen. Mir ist auch bewusst, dass der Weg noch schwer und lang wird. Für heute abend ist es einfach erst mal ein gutes Gefühljavascript:emoticon(':D')
    danke, dass du mich mit deiner Erfahrung unterstützt. Das tut richtig gut.

    Danke Aurora, für deine aufmunternden Worte. Ich werde auf jeden Fall berichten, wie es war. Ich glaube auch nicht, dass es nur jetzt nicht möglich ist , mit ihm zusammen zu leben. Zu viel ist schon passiert, ich habe mir zuviel gefallen lassen. Wenn ich mir das vor Augen halte, ist mir klar, dass das alles keinen Sinn hat.
    Warum fällt mir nur das Handeln so schwer, ich kann mich nicht erinnern, dass ich früher auch so war.

    Hallo Aurora,

    im Moment bin ich wirklich hauptsächlich am Kräfte Sammeln, das ist ja aber auch nicht so schwer, solange hier alles "ruhig" ist.
    Seit dem letzten "Stress" hat sich mein Partner sehr bemüht. Aber mir ist inzwischen klar, dass das nur die Ruhe vor dem nächsten "Sturm" ist. Ich habe hier viel gelesen und irgendwo wurde diese Co- Abhängigkeit auch mit einer Fahrt auf dem Karussel verglichen. Sehr passend, wie ich finde.
    Nun sage ich mir immer, dass ich wieder aufsteigen kann und weiter leiden oder eben nicht mehr mitfahren.
    Ich will nicht mehr.
    Zur Bank wegen eines eigenen Konto`s gehe ich morgen oder spätestens Freitag, da habe ich frei!
    Aber auch hier plagt mich ein schlechtes Gewissen. Die ganze Zeit habe ich überlegt, ob ich ihm vorher bescheid sage. Ich will mir diesen Stress aber nicht antun, ganz schön feige, eigentlich. Da wird mir mal wieder richtig bewusst, dass ich mit Streit, usw. überhaupt nicht umgehen kann. Bestimmt mit einer der Gründe für mein Verhalten die letzten Jahrejavascript:emoticon(':oops:') Aber das nützt mir alles nichts, dies muss der erste Schritt sein und ich muss gestehen, er kostet mich sehr viel Überwindung, ich habe dabei das Gefühl, meinen Partner zu hintergehen.

    Hallo,
    die letzten Tage habe ich dazu genutzt, es mir richtig gut gehen zu lassen, habe die Sonne genossen, ein Buch gelesen, eine Freundin besucht... Ich versuche immer Kraft zu tanken, wenn hier alles ruhig ist.

    Ja, ich bin bestimmt nicht an allem "schuld". Lange habe ich aber gedacht, wenn er aufhören würde mit trinken, dann wäre alles gut,oder ich habe mich dagegen gewehrt etwas zu tun, schließlich hat doch er ein Problem.

    Durch das Lesen hier im Forum ist mir viel bewusster geworden, dass ich genau so ein Problem habe und etwas für mich tun muss.

    Eigentlich geht es doch gar nicht um Schuld. Ich muss einsehen, dass ich ihn nicht vom Trinken abhalten kann. Egal was ich versucht habe, es hat nicht funktioniert. Ich möchte nicht länger in dieser Situation verharren und darunter leiden.

    Ich muss mein Leben und das meiner Kinder wieder in die Hand nehmen.
    Es war das erste Mal, dass ich als er die letzten Tage nichts getrunken hat, nicht gehofft habe, das es jetzt endlich anders wird. Er bemüht sich, aber ich will fest bleiben, in meinem Entschluss.

    Seit ich hier lese, habe ich nicht mehr so sehr das Gefühl mit allem so ganz alleine zu sein.
    Eure Antworten machen mir Mut, regen zum Nachdenken an, vielen Dank dafür

    Hallo lütte,
    danke für den Willkommens-Gruß und deine Antwort.
    Mit dem Gedanken zu gehen, spiele ich auch schon sehr lange. Du hast recht, was im Kopf klar angekommen ist, will das "Herz" nicht begreifen.
    Ich habe mit den Kindern gesprochen,meiner Einschätzung nach, würde meine Tochter wahrscheinlich mit mir gehen. Sie spricht auch viel eher über die Situation zu Hause mit mir. Mein Sohn - er war über diese Nachricht sehr geschockt und ist auch eher verschlossen. Ich weiß aber, dass er auch leidet. Wenn er unterwegs ist, fragt er immer bevor er nach Hause kommt, wie sein Papa "drauf" ist. Ich glaube er hat angst, dass sein Papa alleine nicht zurecht kommen würde.
    Oh je, was haben wir unseren Kindern nur angetan? Ich will aber auch nicht nur jammern, sondern endlich vorwärts sehen und gehen. Ich schöpfe hier neuen Mut und hoffe den Schritt dann auch zu wagen.
    Ich wünsche dir auch ein erholsames Wochende
    KO

    Hallo, hier ist im Moment alles ruhig, er bemüht sich nichts zu trinken. Während ich bisher immer gehofft habe, dass dies lange anhält, denke ich jetzt nur, er hört sowieso nicht damit auf. Er will es gar nicht und ich muss das kapieren, akzeptieren.
    Das Thema " Angst" hat mich die letzten Tage nicht losgelassen.
    Angst macht mir nicht nur sein Verhalten, sondern auch der Gedanke, was ich so alles die letzten Jahre getan habe.Eigentlich habe ich ihn ein Stück weit behandelt, wie ein kleines Kind, in dem ich alles kontrollieren wollte,...javascript:emoticon(':oops:')versucht habe, alles zu regeln,..
    Auf der anderen Seite bin ich immer geblieben, obwohl es mir nicht gut tut, ich habe zugelassen, dass die Kinder leiden

    Hallo Aurora,
    das mit der Angst ist wirklich so eine Sache. Sie war schon so stark, dass ich mich zu nichts mehr aufraffen konnte, ich bin dann nur noch arbeiten gegangen und habe mir danach ausgemalt wie der Abend wird. Die Angst kann also total lähmen.
    Was ich daraus gelernt habe ist, dass ich es sowieso nicht in der Hand habe, ob und wieviel mein Partner trinkt.
    Angst habe ich vor den Auswirkungen, seinem Verhalten mir gegenüber,... Ich kann nicht wirklich mit Streit umgehenjavascript:emoticon(':(').
    Auch wenn ich mich trenne, gibt es viele Fragen, schaffe ich es finanziell? Kommen die Kinder mit mir? Auch hier spielt die Angst mit: Habe ich dann meine Ruhe, wird er betrunken vor meiner Türe stehen???
    Wenn ich mich zuviel mit dem Thema "Angst" beschäftige, lähmt mich das total und ich drehe mich im Kreis.

    heute abend ist alles ruhig, er haz nichts getrunken, das brauche ich nicht zu kontrollieren, das merke ich auch so.
    Ich möchte sein Trinkverhalten auch gar nicht kontrollieren, denn wie krank ist das eigentlich???
    Auch die Einsicht, dass ich das alles mitmache, in meinem "Unglück" verharre. Ich sage ja nicht, dass er der "Böse" ist und ich die "Gute, aber ich verhalte mich schon so wie er. Immer wieder denke ich, dass ich nichts machen kann, bin so passiv, was mein eigenes Leben angeht.
    Ich will das ändern! Die Angst darf nicht so übermächtig werden.

    Hallo Rhein,
    danke, das tut gut.
    gestern gab es noch große Beteuerungen, er will nicht, dass ich gehe.
    Ich habe ihm ganz klar gesagt, dass sowohl er als auch ich über das eigene Leben entscheiden kann. Ich will nicht mehr mit ihm leben, wenn er weiter trinkt. Er wird nichts ändern, auch wenn es jetzt vielleicht ein paar Tage besser ist. Das gab es einfach schon zu oft.
    Ich will stark bleiben und mein Leben wieder auf die Reihe bekommen. Auch wenn das Zeit braucht und nicht von heut auf morgen geht.
    Der Zuspruch hier tut wirklich gut

    Hallo Speranza,
    nach gestern abend und dem heutigen Tag denke ich auch immer mehr, dass es nichts bringt. Stress gestern abend- Vorhaltungen,..
    und wenn ich am nächsten Morgen ganz klar meine Grenze aufzeige, wird er reumütig, macht Versprechungen,..
    Das hatten wir einfach viel zu oft und wirklich ändern tut sich nichts.
    Meine Geschwister haben mir heute ihre Unterstützung zugesagt, was das Thema Auto betrifft. Außerdem wollen sie sich auch wegen einer bezahlbaren Wohnung umhören.
    Ich denke, das geht in die richtige Richtung, ich darf nur nicht wieder einknicken.